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Mein Leben = Kranke Seele

9. Februar 2011 um 17:54

Meine Mutter starb als ich 3 war. Mein Vater war Alkoholiker.
Ich wuchs bei den Großeltern auf.
Immer hatte ich das Gefühl, dass ich schuld daran war, dass sich meine Mutter nicht hat von meinen Vater trennen konne und ihr tot somit unumgänglich wurde.
Mit 9 verlohr ich meinen besten Freund, da wir wegzogen.
Mit 13 Jahren hatte ich meinen ersten Freund, hab angefangen zu trinken und kiffen, mit 14 den ersten Sex mit ihm - nichts schönes (soweit ich mich erinnern kann) eher Leistungssport.
Er hat mich oft Verbal verletzt, mich erniedrigt; ich hab angefangen zu ritzen.
Er hat mich belogen und betrogen; ich hab mich immer mehr von ihm abhängig gefühlt. Ständiges Schluss machen nach Lust und Laune seinerseits.
Mit 18 Jahren zog ich mit ihm zusammen, da es nur diese eine Option zu geben schien. Wir waren eines Tages in einer Disco, dort kam es zum Streit. Ich - übermässiger Alkoholkonsum, Drogen? = Filmriss. Am nächten Tag wurde ich an einer Bushaltestelle wach; Platzwunde am Kopf, lauter blauer Flecke, Top falschrum an, wurde ich .......?
Als ich von Leuten aufgegabelt wurde, die mich kannten und diese mich nach hause brachten, kam von ihm nur ein trockenes: Selbst schuld!
Kurze Zeit später lernte ich jemanden kennen. Es ergab sich, dass wir etwas mehr Zeit miteinander verbringen konnten. Ich mochte ihn sehr. Wir traffen uns und diesmal hinterging ich meinen Freund, da wir uns küssten. Freund bekamm davon Wind, machte Aufstand, schlug Bekannten.
Ich zog bei damaligen Freund aus, zog vorrübergehend bei einer Freundin ein, traff mich mit Bekannten - war immer sehr schön (keinen direkten Geschlechtsverkehr).
Freund machte Druck, lauerte uns auf, flehte und versprach mir die große Liebe.
Bekannter lies mir die freie Wahl, selbst zu entscheiden.
Ich ging zum Freund zurück. Beziehung fiel ins alte Verhaltensmuster.
Zwei Jahre später erwischte ich Freund in Flagranti mit einer anderen. Hab meine Sachen gepackt und bin raus.
Absturz - eine Woche nur geheult und geschlafen.
Hab Bekannten von damals wiedergetroffen. Haben uns verabredet - ich wollte keine Beziehung - haben uns auf Freundschaft und unverbindlichen, zielorientierten Sex geeinigt.
Viel Alk und Drogen, hab ihm von meinen zwei ONS erzählt, hab ihn verletzt, wollte, dass er mich hasst.
Er hatte noch etwas zu klären, musste verreisen. Als er wiederkam, frage ich ob alles ok wäre, er versicherte, dass es so sei.
Sind kurze Zeit später zusammengezogen, haben Hals über Kopf geheiratet. Ein Monat später habe ich erfahren, dass er eigentlich verlobt ist. Habe erfahren, dass seine Reise, die es klären sollte im Bett endete.... ich habe ihn gebeten dies spätestens jetzt zu klären.
Sind ein halbes Jahr später seine Großeltern besuchen gefahren. Keiner wusste das wir verheiratet waren; seine "Verlobte" war auch vor Ort - sie tat mir so leid, ich hab mich so schuldig gefühlt.
Emotionaler Absturz - wollten alles retten - kein Alk, keine Drogen,alleine weggehen ist eh Tabu, Abkappselung von Freunden und Job aufgegeben - bin schwanger geworden. SS eher harmonisch, aber viele Stimmungsschwankungen.
Nachdem das Kind kam, fühlte ich mich vernachlässigt, nicht begehrt, oft hatte er kein Interesse an mir. Hatte anschliessend Paranoia bekommen, dass er mir das Kind wegnimmt und zu seiner Verlobten geht.
Immermal Streit, ich wurde Handgreiflich, wollte dass er mich hasst....
Haben seine Tante besucht im Ort wo auch die Verlobte wohnte, er betrank sich und ich glaube mich zu erinnern, dass er die halbe Nacht weg war als alle schliefen.
Hatte Angst durchzudrehen, nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein, mich ......
Hab Situationsbedingt viel Zeit mit seinem besten Freund verbracht.
Er tat meiner Seele gut, er tat mir gut, da ich mich begehrt fühlte und in diesen Momenten nicht nur als Sexobjekt betrachtet wurde.
Hab mehrmals mit ihm geschlaffen (kein Sex in dem Sinne wie ich es kannte; nur Zärtlichkeiten und Einfühlsames zusammenkommen) weil ich ihm so etwas von dem was er mir gab, wiedergeben wollte.
Haben es aber binnen einer Woche unterlassen, da es nicht richtig war. Trotzdem flog ES auf (Mann tollerierte das Nahe zwischen uns nicht), es gab Stress.
Mann drohte sich das Leben zu nehmen - ich -> Alkohol, Selbstverletzung.
Eines Tages präsentierte er mir ein Video, er hat es zugeschickt bekommen sagt er. Auf diesem wird eine Frau gef**** - er meinte, so wie sie ausschaut, könnte ich das sein. Nicht weiter drüber nachgedacht - fand es unwahrscheinlich, sehr unscharf das ganze. Kannte auch nicht mal ansatzweise so jemanden wie den Typen auf dem Video. Trotzden - Komisches Gefühl.
Einige Zeit später: Privatparty - viel Alkohol - teilweise Gedächtnissverlust - weiß nur, dass mein Mann mich vor seinem besten Freund gefickt hat und mich seinem Freund auch angeboten hat.
Sein Freund (mit dem ich die Affäre hatte) ist nicht drauf eingegangen, hat aber zugeschaut - hat sich erst letztes Jahr dazu geäussert, indem er sagte, dass er sich nicht an mir vergriff, da ich nicht mehr zurechnungsfähig war, und er mich unter diesen Bedingungen nie anfassen würde. Emotionaler Absturz - Die nächsten Jahre immer mal unter Alkoholeinfluss, nie vorher abgesprochene dreier, in denen ich devot sein sollte, da sonst Eifersucht aufgekommen ist.
Die Jahre sind vergangen.
Vor kurzem dann einen Dreier, mit meiner damaligen Affäre.
Kurze Zeit später hat mein Mann ein paar Notizen von mir gefunden auf denen ich die Affäre erwähnt hatte.
Riesen Aufstand, da er davon ausgegeangen ist, dass ich damals nicht mit seinem Freund geschlaffen hatte. Inzwischen hat es sich gelegt jedoch ist er sehr empfindlich was unseren Freund angeht.
Gestern fand ich wieder das Video auf dem Rechner, mein Mann hatte es letzte Woche abgespielt, da es aber inzwischen der fünfte Lapi ist, wie kommt er zu dem Video nach all den Jahren?
Inzwischen frage ich mich selbt, ob ich es nicht wirklich sein könnte.
Gefühlskälte......

Ja, klar...selbst schuld..... trink keinen Alkohol.... geh in Therapie....

Wollte es nur mal loswerden, weiß sonst nicht wohin mit diesem "Müll"






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10. Februar 2011 um 9:27

?
Weder jamere ich, noch gebe ich jemanden anderen die Schuld als mir selbst.


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10. Februar 2011 um 9:58

Affären, Dreier... verdammt, denk an dein Kind!
Zum ersten erwähnst du öfter, "wollte, dass er mich hasst" - das ist dein Selbsthass bezüglich deiner Schuldgefühle deiner Mutter gegenüber, die du nun auf ihn projizierst. Diesbezüglich brauchst du wirklich eine Therapie, wenn du nicht begreifen kannst - dass du ALS KIND doch nicht für etwas die Schuld tragen kannst!
Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: es geht in deinem Beitrag hauptsächlich nur um Sex, Gewalt und Erniedrigungen - entschuldige, aber kann man als Mutter nicht wenigstens versuchen sein (emotionales) Leben auf die Reihe zu bekommen? Wo bleibt denn deine Sorge um dein Kind, wenn du dich in den Alkohol- und Drogenkonsum stürzt??? Ich bin Erzieherin in einem Heim und kann dir sagen, dass nicht nur dein Drogenkonsum deinem Kind an die Nieren geht - sondern vor allem deine gestörte Sexualität!

Vielleicht versuchst du einfach mal von deinem "Ich-lass-mich-benutzen-Trip" herunter zu kommen und beginnst einfach mal damit Mutter zu sein - und zwar eine gute!
Willst du, dass dein Kind sich auch mal so gehen lässt? Sich selbst verletzt, weil es einfach von dir so wenig erhält und dadurch genauso "Gefühlskalt" wird wie du??? Wenn du dein Leben schon nicht auf die Reihe bekommst, dann versuch doch wenigstens die Bausteine für das Leben deines Kindes so gut wie möglich zu legen!

Außerdem was ist das für ein Mann, der dich vor seinem Freund wie ein Hund besteigt und dich ihm auch noch anbietet?! Dieser Mensch hat keinen Respekt vor dir selbst - aber wie denn auch?! Damit dich jemand respektieren und vor allem auch LIEBEN kann - musst DU dich und deinen Körper erstmal respektieren und lieben!

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10. Februar 2011 um 11:15
In Antwort auf sanee1

Affären, Dreier... verdammt, denk an dein Kind!
Zum ersten erwähnst du öfter, "wollte, dass er mich hasst" - das ist dein Selbsthass bezüglich deiner Schuldgefühle deiner Mutter gegenüber, die du nun auf ihn projizierst. Diesbezüglich brauchst du wirklich eine Therapie, wenn du nicht begreifen kannst - dass du ALS KIND doch nicht für etwas die Schuld tragen kannst!
Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: es geht in deinem Beitrag hauptsächlich nur um Sex, Gewalt und Erniedrigungen - entschuldige, aber kann man als Mutter nicht wenigstens versuchen sein (emotionales) Leben auf die Reihe zu bekommen? Wo bleibt denn deine Sorge um dein Kind, wenn du dich in den Alkohol- und Drogenkonsum stürzt??? Ich bin Erzieherin in einem Heim und kann dir sagen, dass nicht nur dein Drogenkonsum deinem Kind an die Nieren geht - sondern vor allem deine gestörte Sexualität!

Vielleicht versuchst du einfach mal von deinem "Ich-lass-mich-benutzen-Trip" herunter zu kommen und beginnst einfach mal damit Mutter zu sein - und zwar eine gute!
Willst du, dass dein Kind sich auch mal so gehen lässt? Sich selbst verletzt, weil es einfach von dir so wenig erhält und dadurch genauso "Gefühlskalt" wird wie du??? Wenn du dein Leben schon nicht auf die Reihe bekommst, dann versuch doch wenigstens die Bausteine für das Leben deines Kindes so gut wie möglich zu legen!

Außerdem was ist das für ein Mann, der dich vor seinem Freund wie ein Hund besteigt und dich ihm auch noch anbietet?! Dieser Mensch hat keinen Respekt vor dir selbst - aber wie denn auch?! Damit dich jemand respektieren und vor allem auch LIEBEN kann - musst DU dich und deinen Körper erstmal respektieren und lieben!

Friede, Freude, Eierkuchen....
Du hast wohl ein etwas falsches Bild von mir bekommen.
Tagsüber funktioniere ich als Businessfrau und Mutter.

Unser Kind bekommt von all dem drumherum nichts mit.
Drogen konsumiere ich seit Jahren nicht mehr, das Ritzen habe ich ebenfalls vor Jahren aufgehört, Alkohol in Form von ein paar Gläsern Wein oder einem Glas guten Whiskeys am Abend.
Ab und zu dann den ausschweifenden Vollrausch, harten Sex; das ist wie ein Resetknopf, der den gesamten angestauten Druck beseitigt.

Das ganze ist wie ein Doppelleben.

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