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Mein Leben an die Wand gefahren

14. März um 5:26 Letzte Antwort: 17. März um 16:18

Ich liege hier im Bett und heule, weil ich nicht mehr aus und ein weiß.
ich bin 45 Jahre verheiratet, habe drei Kinder. Es waren gute Jahre dabei, aber auch viel traurige. 
Was mir fehlt, ist Liebe und Zärtlichkeit. Mein Mann hat seine Gesundheit ruiniert durch viele Jahre Rauchen und Alkohol. Meine Bitten, es zu lassen, sind immer auf taube Ohren gestoßen. Kurzfristig hat er mal mit Rauchen aufgehört, dann wurde er so aggressiv, dass es mit ihm nicht auszuhalten war. Inzwischen hat er schon alles mögliche hinter sich, Schlaganfall, Krebs, Metastase. Neben mir im Bett liegt ein schleimhustendes Wrack. Sex ist nicht mehr möglich. Küssen kann ich ihn einfach nicht mehr, es graust mir davor.
Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als einen Mann, der mich noch glücklich machen kann.
Vor drei Jahren habe ich durch einen irren Zufall einen wesentlich jüngeren Mann kennengelernt und mich Hals über Kopf verliebt. Aber er ist auch verheiratet und wohnt nicht in der Nähe. Es kam nur zweimal zu ein bisschen Zärtlichkeiten, aber nicht mehr. Es passierte in einer schwierigen Phase meines Lebens, als ich dachte, ich drehe noch durch hier.
Seither gehe ich seelisch durch die Hölle. Wir schreiben uns, telefonieren ab und zu, das ist alles. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe schon so oft versucht, ihn zu vergessen, aus meinem Leben zu streichen. Ich träume davon, nochmal neu anzufangen und weiß doch, dass ich keine Chance habe. Und das Schlimmste ist das Geheimhalten, die Angst, diesen Mann zu verlieren, wenn er sich mal wieder nicht meldet. Angeblich geht es ihm wie mir. Seine Ehe am Ende, doch Kinder und Familie wiegen mehr.
Bitte verzichtet auf Beschimpfungen. Geht es denn jemand ähnlich wie mir?

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14. März um 8:05

Du fühlst dich gefangen in dem alten Konfikt "Bis dass der Tod euch scheidet" und "Eigenen, natürlichen Bedürfnissen" , die dein Mann nicht mehr erfüllen kann.

Was meinst du, wie die Geschichte ausginge, wenn DU deine Gesundheit mutwillig ruiniert hättest und ER würde frustiert neben dir liegen (müssen)? - Würde er das tun? - Oder würde er dich und die Kinder sitzen lassen? - So egoistisch, wie du ihn hier beschreibst, wäre er vermutlich längst weg.

Ich würde dir raten, aus dem gemeinsamen Schlafzimmer auszuziehen, damit du nachts zur Ruhe kommst und Kraft tanken kannst, für deine schwere Aufgabe.

An sich bin ich niemand, der Fremdgehen gutheißt, aber in deinem Fall hilft dir die Schwärmerei für den anderen Mann, durch diese schwere Zeit zu kommen und deine Aufgabe zu erfüllen.

Du warst ja bisher vernünftig genug, dir

a) einen verheirateten Mann als Schwarm auszugucken. (Ein Single-Mann hätte Ansprüche an dich gestellt) und
b) nicht bis zum Äußersten zu gehen.

Nichts bleibt, wie es jetzt ist. Auch für dich gibt es wieder schöne Tage.
Nur Geduld!

Ich wünsche dir alles Gute.

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14. März um 9:54
In Antwort auf rut_990104

Ich liege hier im Bett und heule, weil ich nicht mehr aus und ein weiß.
ich bin 45 Jahre verheiratet, habe drei Kinder. Es waren gute Jahre dabei, aber auch viel traurige. 
Was mir fehlt, ist Liebe und Zärtlichkeit. Mein Mann hat seine Gesundheit ruiniert durch viele Jahre Rauchen und Alkohol. Meine Bitten, es zu lassen, sind immer auf taube Ohren gestoßen. Kurzfristig hat er mal mit Rauchen aufgehört, dann wurde er so aggressiv, dass es mit ihm nicht auszuhalten war. Inzwischen hat er schon alles mögliche hinter sich, Schlaganfall, Krebs, Metastase. Neben mir im Bett liegt ein schleimhustendes Wrack. Sex ist nicht mehr möglich. Küssen kann ich ihn einfach nicht mehr, es graust mir davor.
Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als einen Mann, der mich noch glücklich machen kann.
Vor drei Jahren habe ich durch einen irren Zufall einen wesentlich jüngeren Mann kennengelernt und mich Hals über Kopf verliebt. Aber er ist auch verheiratet und wohnt nicht in der Nähe. Es kam nur zweimal zu ein bisschen Zärtlichkeiten, aber nicht mehr. Es passierte in einer schwierigen Phase meines Lebens, als ich dachte, ich drehe noch durch hier.
Seither gehe ich seelisch durch die Hölle. Wir schreiben uns, telefonieren ab und zu, das ist alles. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe schon so oft versucht, ihn zu vergessen, aus meinem Leben zu streichen. Ich träume davon, nochmal neu anzufangen und weiß doch, dass ich keine Chance habe. Und das Schlimmste ist das Geheimhalten, die Angst, diesen Mann zu verlieren, wenn er sich mal wieder nicht meldet. Angeblich geht es ihm wie mir. Seine Ehe am Ende, doch Kinder und Familie wiegen mehr.
Bitte verzichtet auf Beschimpfungen. Geht es denn jemand ähnlich wie mir?

klar ihm geht es genauso...   deswegen ist seit 3 Jahren nix passiert 

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14. März um 9:54
In Antwort auf amiga

Du fühlst dich gefangen in dem alten Konfikt "Bis dass der Tod euch scheidet" und "Eigenen, natürlichen Bedürfnissen" , die dein Mann nicht mehr erfüllen kann.

Was meinst du, wie die Geschichte ausginge, wenn DU deine Gesundheit mutwillig ruiniert hättest und ER würde frustiert neben dir liegen (müssen)? - Würde er das tun? - Oder würde er dich und die Kinder sitzen lassen? - So egoistisch, wie du ihn hier beschreibst, wäre er vermutlich längst weg.

Ich würde dir raten, aus dem gemeinsamen Schlafzimmer auszuziehen, damit du nachts zur Ruhe kommst und Kraft tanken kannst, für deine schwere Aufgabe.

An sich bin ich niemand, der Fremdgehen gutheißt, aber in deinem Fall hilft dir die Schwärmerei für den anderen Mann, durch diese schwere Zeit zu kommen und deine Aufgabe zu erfüllen.

Du warst ja bisher vernünftig genug, dir

a) einen verheirateten Mann als Schwarm auszugucken. (Ein Single-Mann hätte Ansprüche an dich gestellt) und
b) nicht bis zum Äußersten zu gehen.

Nichts bleibt, wie es jetzt ist. Auch für dich gibt es wieder schöne Tage.
Nur Geduld!

Ich wünsche dir alles Gute.

sie sollte sich unabhängig vom anderen Mann erstmal trennen

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14. März um 10:01

Danke Amiga, ich habe ein eigenes Zimmer, verbringe auch den Abend dort, fühle mich aber irgendwie verpflichtet, doch rüber ins Schlafzimmer zu gehen, wenn ich dann Nachts aufwache. Früher gabs immer Konflikte wegen Fernsehprogramm, dem bin ich aus dem Weg gegangen. Die Kinder sind längst aus dem Haus und ich fühle mich total einsam.

Eigene Wege kann ich nicht gehen, da ich finanziell von ihm abhängig bin. Obwohl ich viele Jahre gearbeitet habe, reicht meine Rente nicht zum Leben. 

Mit dem jüngeren Mann habe ich mir eine Zukunft zusammengeträumt, die der Realität nicht standhalten kann. Er hat diese Wünsche auch permanent angeheizt, um dann aber wieder in Depression zu verfallen, da es seiner Meinung nach kein Entkommen aus seiner Ehe gibt,
zuviele Hindernisse, halbwüchsige Kinder, Familie, Freunde. Ich würde mit ihm gehen, zumal mein Mann ja auch keine Skrupel hatte, mich schon in jungen Jahren monatelang zu betrügen. Weil er die Hoffnungslosigkeit sieht, versuchte er mehrfach den Kontakt abzubrechen, hielt es aber nie lange aus. Er stand schon kurz vor der Scheidung, hat aber zuviel Skrupel, das durchzuziehen. Er meint, seine Eltern, Schwiegereltern, Geschwister würden ihm das nie verzeihen. Dann stünde er alleine da. Der zweite Punkt ist, seine Frau arbeitet nicht und er sagt, ohne ihn wäre sie verloren.
Er meint, sie wäre jetzt nicht mehr jung genug, sich ein neues Leben aufzubauen.

Ich frage mich, mache ich mir was vor? Könnte er sich trennen, wenn er wollte? Er sagt, er bleibt nur aus Mitleid und weil er das den Kindern usw nicht antun will. Er meint, ich hätte es ja leichter, weil ich keine Verantwortung mehr hätte. Immer wieder wird er von heftigen Depressionen geplagt, das kriege ich schon mit. Er hofft immer wieder, eines Tages gehen zu können.
Vielleicht wartet er ja auf eine Jüngere, denke ich, was er aber immer wieder verneint.
so das war jetzt viel Text, sorry.
 

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14. März um 10:07
In Antwort auf carina2019

sie sollte sich unabhängig vom anderen Mann erstmal trennen

Würde ich, wenn ich finanziell unabhängig wäre, obwohl für meine gesamte Verwandtschaft die Welt zusammenbrechen würde. Auch unsere Freunde würden das nicht verstehen. Ihn jetzt verlassen, wo er doch krank ist, der Arme. Früher hab ich oft an Scheidung gedacht, aber uns würde immer eingetrichtert, eine Ehe ist kein Zuckerschlecken, so schnell gibt man nicht auf, wie dumm.

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14. März um 10:26

Eine neue Beziehung mit diesem Mann würde vermutlich nicht den Realitäten standhalten. 

Eure Familien würden euch das Leben zur Hölle machen. Das Gleiche würde passieren, wenn du dich jetzt von deinem kranken Mann trennen würdest. Die Gesellschaft ist da brutal. 

Such´ dir außerhalb eurer Wohnung Abwechslung; z.B. etwas Ehrenamtliches und wenn es nur wenige Stunden in der Woche sind. Das nimmt den Druck etwas raus aus deiner Beziehung und bringt dich auf andere Gedanken. Du triffst neue Leute, mit denen du dich vielleicht auch abends mal verabreden kannst.

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14. März um 10:36
In Antwort auf carina2019

klar ihm geht es genauso...   deswegen ist seit 3 Jahren nix passiert 

Soll ich das als sarkastische Antwort betrachten? Nicht jeder, der in seiner Ehe unglücklich ist, geht notgedrungenermaßen fremd, oder? 

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14. März um 10:48
In Antwort auf amiga

Eine neue Beziehung mit diesem Mann würde vermutlich nicht den Realitäten standhalten. 

Eure Familien würden euch das Leben zur Hölle machen. Das Gleiche würde passieren, wenn du dich jetzt von deinem kranken Mann trennen würdest. Die Gesellschaft ist da brutal. 

Such´ dir außerhalb eurer Wohnung Abwechslung; z.B. etwas Ehrenamtliches und wenn es nur wenige Stunden in der Woche sind. Das nimmt den Druck etwas raus aus deiner Beziehung und bringt dich auf andere Gedanken. Du triffst neue Leute, mit denen du dich vielleicht auch abends mal verabreden kannst.

Was das Ehrenamtliche anbetrifft, dafür hab ich echt keine Nerven. Ich hatte einen sozialen Beruf und bin auch sehr mit Enkelbetreuung eingespannt. Mein Heldersyndrom ist aufgebraucht.
Aber ich versuche, nette Bekanntschaften zu finden, versuche auszugehen. 
Ganz ehrlich, ich würde wahnsinnig gerne, einen neuen Mann kennenlernen, der mir zeigt, dass das Leben auch schön sein kann.

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14. März um 11:02

Die Enkel-Betreuung solltest du wegen dem Coronavirus besser zurückfahren. 

Ein neuer Mann wird dir neue Probleme bescheren. Das kann nicht die Lösung sein, so sehr ich deinen Wunsch auch verstehe.

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14. März um 11:23
In Antwort auf amiga

Die Enkel-Betreuung solltest du wegen dem Coronavirus besser zurückfahren. 

Ein neuer Mann wird dir neue Probleme bescheren. Das kann nicht die Lösung sein, so sehr ich deinen Wunsch auch verstehe.

Ja, die Enkelbetreuung ist derzeit stillgelegt. Da sind unsere Kinder vernünftig.
Was einen neuen Mann anbetrifft, es heißt nicht, dass ich nochmal heiraten will. Ich will nochmal das Prickeln, die Schmetterlinge im Bauch spüren. Ich hab zu lange auf alles verzichtet. Und ich würde jetzt auch Fremdgehen. Zu groß ist der Wunsch nach Liebe

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14. März um 12:14
In Antwort auf rut_990104

Ja, die Enkelbetreuung ist derzeit stillgelegt. Da sind unsere Kinder vernünftig.
Was einen neuen Mann anbetrifft, es heißt nicht, dass ich nochmal heiraten will. Ich will nochmal das Prickeln, die Schmetterlinge im Bauch spüren. Ich hab zu lange auf alles verzichtet. Und ich würde jetzt auch Fremdgehen. Zu groß ist der Wunsch nach Liebe

Liebe lillemore,
fühl dich mal gedrückt. Aus deinen Zeiten lese ich eine große Verzweiflung heraus.
Noch hast du dein Leben nicht gegen die Wand gefahren, denn es ist nie zu spät neu zu beginnen. Zu spät ist es erst, wenn man tot ist.
Jetzt liegt es an dir das Beste für dich aus deinem Leben zu machen.

Hast du mal über eine Gesprächstherapie nachgedacht? Vielleicht brauchst du eine neutrale Person mit der du über all das reden kannst.
Versuche dein Glück auch nicht an diesen einen Mann zu hängen. Sieh ihn als schönen Kontakt, der dir gut tut, aber baue nicht auf eine Zukunft. Das wäre der falsche Weg. Geh raus, such dir gute Freundinnen. Im Internet gibt es inzwischen für alles Kontaktbörsen.
Überlege, ob eine Trennung von deinem Mann nicht doch in Frage kommt. Wenn nicht, versuche ihn eher als WG Partner zu sehen und entbinde dich von der Verpflichtung neben ihm schlafen zu müssen.

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14. März um 12:26
In Antwort auf kristallwasser

Liebe lillemore,
fühl dich mal gedrückt. Aus deinen Zeiten lese ich eine große Verzweiflung heraus.
Noch hast du dein Leben nicht gegen die Wand gefahren, denn es ist nie zu spät neu zu beginnen. Zu spät ist es erst, wenn man tot ist.
Jetzt liegt es an dir das Beste für dich aus deinem Leben zu machen.

Hast du mal über eine Gesprächstherapie nachgedacht? Vielleicht brauchst du eine neutrale Person mit der du über all das reden kannst.
Versuche dein Glück auch nicht an diesen einen Mann zu hängen. Sieh ihn als schönen Kontakt, der dir gut tut, aber baue nicht auf eine Zukunft. Das wäre der falsche Weg. Geh raus, such dir gute Freundinnen. Im Internet gibt es inzwischen für alles Kontaktbörsen.
Überlege, ob eine Trennung von deinem Mann nicht doch in Frage kommt. Wenn nicht, versuche ihn eher als WG Partner zu sehen und entbinde dich von der Verpflichtung neben ihm schlafen zu müssen.

Das würde ich auch so unterschreiben! 

Ein anderer Mann bringt ihr in dieser Situation rein gar nix. 

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14. März um 12:32
In Antwort auf rut_990104

Ich liege hier im Bett und heule, weil ich nicht mehr aus und ein weiß.
ich bin 45 Jahre verheiratet, habe drei Kinder. Es waren gute Jahre dabei, aber auch viel traurige. 
Was mir fehlt, ist Liebe und Zärtlichkeit. Mein Mann hat seine Gesundheit ruiniert durch viele Jahre Rauchen und Alkohol. Meine Bitten, es zu lassen, sind immer auf taube Ohren gestoßen. Kurzfristig hat er mal mit Rauchen aufgehört, dann wurde er so aggressiv, dass es mit ihm nicht auszuhalten war. Inzwischen hat er schon alles mögliche hinter sich, Schlaganfall, Krebs, Metastase. Neben mir im Bett liegt ein schleimhustendes Wrack. Sex ist nicht mehr möglich. Küssen kann ich ihn einfach nicht mehr, es graust mir davor.
Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als einen Mann, der mich noch glücklich machen kann.
Vor drei Jahren habe ich durch einen irren Zufall einen wesentlich jüngeren Mann kennengelernt und mich Hals über Kopf verliebt. Aber er ist auch verheiratet und wohnt nicht in der Nähe. Es kam nur zweimal zu ein bisschen Zärtlichkeiten, aber nicht mehr. Es passierte in einer schwierigen Phase meines Lebens, als ich dachte, ich drehe noch durch hier.
Seither gehe ich seelisch durch die Hölle. Wir schreiben uns, telefonieren ab und zu, das ist alles. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe schon so oft versucht, ihn zu vergessen, aus meinem Leben zu streichen. Ich träume davon, nochmal neu anzufangen und weiß doch, dass ich keine Chance habe. Und das Schlimmste ist das Geheimhalten, die Angst, diesen Mann zu verlieren, wenn er sich mal wieder nicht meldet. Angeblich geht es ihm wie mir. Seine Ehe am Ende, doch Kinder und Familie wiegen mehr.
Bitte verzichtet auf Beschimpfungen. Geht es denn jemand ähnlich wie mir?

Mein Mann und ich hatten über einige Jahre lose Bekanntschaft mit einem Ehepaar, das wir nur zu Silvester trafen. Die Umgebung erlaubte auch Verständigung, so dass der lange Abend nicht langweilig wurde. Aber jeeedes Jahr erzählten sie, wie schlecht dieses Jahr schon wieder war. Wir haben uns dann davon distanziert. Es ist einfach nicht vernünftig, sich nur auf Negatives zu konzentrieren und sich selber damit das Leben zu vermiesen. 
An diese beiden erinnerst du mich. Mir scheint, du brauchst nicht einen Mann, der dich glücklich macht. Du selbst möchtest erst einmal deutlicher wahrnehmen, welche positiven Seiten dein Leben hat. Tue dir nicht ständig Zickenkriegs-TV an, das Frauen regelrecht in Minderwertigkeits- und Abhängigkeitsgefühle pressen kann. Sondern genieße dein Leben. Mach's dir schön. Höre angenehme Musik, gönne dir ein duftendes Bad und hübsche Kleidung, alles typisch feminin. Aber lies auch Bücher, in denen Männer um Frauen werben. Fast schon aus der Mode gekommen, ausgerechnet junge Männer verlegen sich zunehmend aufs Fordern.
Du Frau? Du MUSST. Ich Mann! Isch bin der mit der salbungsvollen Stimme, der über allen Zicken, Hühnern und äh Sexarbeiterinnen (liest sich wie selbst gesucht, der Ausnahmen gibt es ach so viele) stehet!
Die alles Verwerfliche stets ganz alleine machen, sogar Schwangerschaften produzieren die geschlechtslos. Ich der Herr! ... Oder mindestens der vollkommene Adam, auch wenn inzwischen ein paar Jahrtausende vergangen sind.
Und nebenbei: Verwöhne, beschenke, bemuttere mich! 
Einmal Herrscher, einmal Kleinkind.   
Verstehst du das? Und schon kann eine Frau mindestens das Gefühl von Abhängigkeit haben, wenn nicht sogar ganz reale. Alle Fehler macht allein sie, und ihr Hauptaugenmerk ist das Dienen, ihre Leistung, ihre Nützlichkeit für den Mann.
Das sind uralte Muster, die immer wieder zu beobachten sind. 

Aber das Werben des Mannes um die Frau ist nach wie vor die natürlichste Sache der Welt. Männer, die das wissen, verlernen auch nicht die guten Umgangsformen und achten ihre Partnerinnen. Sie wissen, dass es nicht weniger gut für sie selbst ist.  

Wenn du dich jetzt auf diesen anderen Mann konzentrierst, machst du den alten Fehler. Er jammert dir etwas vor über das, was er hat. Was er doch selbst aufgebaut bzw. eingerissen hat. Sucht sein Glück draußen, obwohl er an der Misere nicht weniger beteiligt ist.  

Du kannst dich nur entweder von deinem Mann trennen, was du selbst schon ausschließt. Oder mit ihm zusammen leben. Also wenn, dann möchtest du versuchen, das Zusammenleben angenehmer zu gestalten. 
Beschäftige dich auch mit anderen interessanten Themen, die dich faszinieren. Geschichte z.B. So faszinierend wie verlogen. Versuche auch deinen Mann für etwas zu begeistern, das ihn wirklich interessiert und ihm vielleicht hilft, von dieser Jammertour herunter zu kommen.
Denke auch an deine Kinder. Ich glaube, dass sie dir helfen können, wieder positiver auf dein Leben zu blicken, wenn du es zulässt. 

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14. März um 12:36
In Antwort auf rut_990104

Ich liege hier im Bett und heule, weil ich nicht mehr aus und ein weiß.
ich bin 45 Jahre verheiratet, habe drei Kinder. Es waren gute Jahre dabei, aber auch viel traurige. 
Was mir fehlt, ist Liebe und Zärtlichkeit. Mein Mann hat seine Gesundheit ruiniert durch viele Jahre Rauchen und Alkohol. Meine Bitten, es zu lassen, sind immer auf taube Ohren gestoßen. Kurzfristig hat er mal mit Rauchen aufgehört, dann wurde er so aggressiv, dass es mit ihm nicht auszuhalten war. Inzwischen hat er schon alles mögliche hinter sich, Schlaganfall, Krebs, Metastase. Neben mir im Bett liegt ein schleimhustendes Wrack. Sex ist nicht mehr möglich. Küssen kann ich ihn einfach nicht mehr, es graust mir davor.
Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als einen Mann, der mich noch glücklich machen kann.
Vor drei Jahren habe ich durch einen irren Zufall einen wesentlich jüngeren Mann kennengelernt und mich Hals über Kopf verliebt. Aber er ist auch verheiratet und wohnt nicht in der Nähe. Es kam nur zweimal zu ein bisschen Zärtlichkeiten, aber nicht mehr. Es passierte in einer schwierigen Phase meines Lebens, als ich dachte, ich drehe noch durch hier.
Seither gehe ich seelisch durch die Hölle. Wir schreiben uns, telefonieren ab und zu, das ist alles. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe schon so oft versucht, ihn zu vergessen, aus meinem Leben zu streichen. Ich träume davon, nochmal neu anzufangen und weiß doch, dass ich keine Chance habe. Und das Schlimmste ist das Geheimhalten, die Angst, diesen Mann zu verlieren, wenn er sich mal wieder nicht meldet. Angeblich geht es ihm wie mir. Seine Ehe am Ende, doch Kinder und Familie wiegen mehr.
Bitte verzichtet auf Beschimpfungen. Geht es denn jemand ähnlich wie mir?

Solange du einen Mann suchst der dich glücklich macht statt in dir selbst dein Glück zu finden wird das nix.
Statt andere Männer von anderen Beziehungen abzusaugen solltest du erst einmal deine eigene anständig zu Ende bringen. Dein Mann scheint das ja schon-warum auch immer- selbst zu erledigen. Nach 45 Jahren Ehe und gemeinsamen Kindern würde es dir gut stehen respektvoll über ihn zu reden und anständig mit ihm umzugehen. Wenn du keine Ruhe und Zeit für dich findest wird sich das ja wohl organisieren lassen.

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14. März um 12:43
In Antwort auf kristallwasser

Liebe lillemore,
fühl dich mal gedrückt. Aus deinen Zeiten lese ich eine große Verzweiflung heraus.
Noch hast du dein Leben nicht gegen die Wand gefahren, denn es ist nie zu spät neu zu beginnen. Zu spät ist es erst, wenn man tot ist.
Jetzt liegt es an dir das Beste für dich aus deinem Leben zu machen.

Hast du mal über eine Gesprächstherapie nachgedacht? Vielleicht brauchst du eine neutrale Person mit der du über all das reden kannst.
Versuche dein Glück auch nicht an diesen einen Mann zu hängen. Sieh ihn als schönen Kontakt, der dir gut tut, aber baue nicht auf eine Zukunft. Das wäre der falsche Weg. Geh raus, such dir gute Freundinnen. Im Internet gibt es inzwischen für alles Kontaktbörsen.
Überlege, ob eine Trennung von deinem Mann nicht doch in Frage kommt. Wenn nicht, versuche ihn eher als WG Partner zu sehen und entbinde dich von der Verpflichtung neben ihm schlafen zu müssen.

Vielen Dank, dein Mitgefühl tut gut. Ich hab schon mal versucht, eine Gesprächstherapie zu bekommen, als ich so tief unten war. Hat aber nicht geklappt, Wartezeit ein Jahr.
ich hab's dummerweise einer Freundin erzählt, die darauf enttäuscht reagiert hat, weil mein Mann so ein Netter ist. Sie muss das ja auch nicht mitmachen. Sie hat einen Mann, der sich rührend um sie kümmert und ihr heute noch unerwartete Geschenke macht. Davon kann ich ja nur träumen. Obwohl ich viele Dinge immer wieder angesprochen hab, wie zB ein Deo zu benutzen und vielleicht ein Rasierwasser und nicht bloß alle drei Tage zu duschen, hat nichts gefruchtet. Seit meinem Comingout vermeidet sie auch engeren Kontakt mit mir. Es ist zum Auswachsen.
In meiner Anfangszeit mit meinem Freund hab ich noch alles locker gesehen und es genossen, ein Geheimnis zu haben. Aber ich habe mich immer mehr darin verstrickt. Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.
obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren, da kommt ihr schönes sorgenfreies Leben mit Eigenheim, Reisen und Autos ins Wanken. Aber Sex hat sie immer gehasst. Früher 1-2 mal im Jahr, jetzt gar nicht mehr. Er will auch nicht mehr, das glaube ich ihm auch. Er ist genauso verzweifelt wie ich.
Dass ich so freizügig schreibe, nehmt es mir nicht übel. Ist wohl Ersatz für meine Gesprächstherapie.

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14. März um 12:58
In Antwort auf rut_990104

Vielen Dank, dein Mitgefühl tut gut. Ich hab schon mal versucht, eine Gesprächstherapie zu bekommen, als ich so tief unten war. Hat aber nicht geklappt, Wartezeit ein Jahr.
ich hab's dummerweise einer Freundin erzählt, die darauf enttäuscht reagiert hat, weil mein Mann so ein Netter ist. Sie muss das ja auch nicht mitmachen. Sie hat einen Mann, der sich rührend um sie kümmert und ihr heute noch unerwartete Geschenke macht. Davon kann ich ja nur träumen. Obwohl ich viele Dinge immer wieder angesprochen hab, wie zB ein Deo zu benutzen und vielleicht ein Rasierwasser und nicht bloß alle drei Tage zu duschen, hat nichts gefruchtet. Seit meinem Comingout vermeidet sie auch engeren Kontakt mit mir. Es ist zum Auswachsen.
In meiner Anfangszeit mit meinem Freund hab ich noch alles locker gesehen und es genossen, ein Geheimnis zu haben. Aber ich habe mich immer mehr darin verstrickt. Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.
obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren, da kommt ihr schönes sorgenfreies Leben mit Eigenheim, Reisen und Autos ins Wanken. Aber Sex hat sie immer gehasst. Früher 1-2 mal im Jahr, jetzt gar nicht mehr. Er will auch nicht mehr, das glaube ich ihm auch. Er ist genauso verzweifelt wie ich.
Dass ich so freizügig schreibe, nehmt es mir nicht übel. Ist wohl Ersatz für meine Gesprächstherapie.

Du solltest dir mal Gedanken darüber machen, wie du dich finanziell aus der Lage schaffen kannst, um neu zu beginnen. Du bleibst bei deinem Mann nur weil du nicht genug Geld hast und du dir Sorgen um deine Familie machst? Deine Familie ist nicht mit ihm verheiratet und muss nicht das durchstehen, was du so lange schon mitmachst. 
Genügt deine Rente denn, um dir eine kleine Wohnung leisten zu können?
Es gibt da sicherlich Mittel und Wege, auch mit einer kleinen Rente. 

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14. März um 12:59
In Antwort auf herbstblume6

Solange du einen Mann suchst der dich glücklich macht statt in dir selbst dein Glück zu finden wird das nix.
Statt andere Männer von anderen Beziehungen abzusaugen solltest du erst einmal deine eigene anständig zu Ende bringen. Dein Mann scheint das ja schon-warum auch immer- selbst zu erledigen. Nach 45 Jahren Ehe und gemeinsamen Kindern würde es dir gut stehen respektvoll über ihn zu reden und anständig mit ihm umzugehen. Wenn du keine Ruhe und Zeit für dich findest wird sich das ja wohl organisieren lassen.

Erstens, ich habe diesen Mann nicht gesucht, es ist passiert. Ich habe auch nicht versucht, diesen Mann aus seiner Beziehung abzusaugen. Der war sowas von auf der Suche nach einem neuen Glück. Im Gegenteil, ich habe ihm erst mal einen Korb gegeben. Worauf er sich noch mehr bemüht hat. Und als ich ein paar Tage allein war, hat er mich unerwartet besucht. Von da an hat mich mein Verstand, meine Abwehr gegen einen anderen Mann völlig verlassen. Wer sowas nicht erlebt hat, urteile nicht.
Zweitens, ich habe meinen Mann immer respektvoll behandelt und immer wieder versucht, unserer Ehe eine positive Wendung zu geben. Ich habe wirklich alles versucht. Ich habe alles mit ihm getragen, seine Fremdgeherei verziehen. Ich habe gebettelt, dass wir gemeinsame Hobbies suchen. Ich habe nach der Kinderpause nochmal eine Ausbildung gemacht, um unsere Finanzen zu verbessern. Was denn noch alles???? Jetzt will ich etwas für mich, Punkt

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14. März um 13:01
In Antwort auf maite_18422897

Du solltest dir mal Gedanken darüber machen, wie du dich finanziell aus der Lage schaffen kannst, um neu zu beginnen. Du bleibst bei deinem Mann nur weil du nicht genug Geld hast und du dir Sorgen um deine Familie machst? Deine Familie ist nicht mit ihm verheiratet und muss nicht das durchstehen, was du so lange schon mitmachst. 
Genügt deine Rente denn, um dir eine kleine Wohnung leisten zu können?
Es gibt da sicherlich Mittel und Wege, auch mit einer kleinen Rente. 

Nein, sie reicht nicht mal für eine Miete und ich will meinen Mann nicht noch schädigen, indem er für mich Unterhalt zahlen muss

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14. März um 13:07
In Antwort auf maite_18422897

Du solltest dir mal Gedanken darüber machen, wie du dich finanziell aus der Lage schaffen kannst, um neu zu beginnen. Du bleibst bei deinem Mann nur weil du nicht genug Geld hast und du dir Sorgen um deine Familie machst? Deine Familie ist nicht mit ihm verheiratet und muss nicht das durchstehen, was du so lange schon mitmachst. 
Genügt deine Rente denn, um dir eine kleine Wohnung leisten zu können?
Es gibt da sicherlich Mittel und Wege, auch mit einer kleinen Rente. 

Wenn sie sich jetzt trennt, wird sie bis zur Scheidung Ehegatten-Unterhalt bekommen.

Nach der Scheidung hat sie zwar keinen Anspruch mehr auf Unterhalt, aber ihr Mann muss Rentenpunkte an sie abgeben.

Ob das dann reichen wird, wissen wir ja nicht. Wenn´s nicht reicht, kann sie Grundsicherung beim Sozialamt, oder Wohngeld bei der Wohngeldstelle beantragen. 

Mit einem Wohnberechtigungsschein, den sie auf dem Rathaus bekommen kann, hat sie auch Anspruch auf preiswerten Wohnraum. Nur sind da die Wartezeiten sehr lang.

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14. März um 13:07

Danke allen, die mir geschrieben haben, die sich die Mühe gemacht haben, über meine Situation nachzudenken. Im Endeffekt muss ich selbst damit fertig werden. Ich war hier öfter stiller Mitleser und hab mir eben ein Herz gefasst, meine Situation zu schildern. Dass das nicht jeder gutheißen kann, war mir auch klar. Bin schon froh, dass sich hier kein Shitstorm über mich ergossen hat.
ich bin übrigens 69 Jahre alt, vielleicht relativiert sich das hier für manche. Wer weiß, wie lange ich noch habe.

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14. März um 13:12
In Antwort auf rut_990104

Danke allen, die mir geschrieben haben, die sich die Mühe gemacht haben, über meine Situation nachzudenken. Im Endeffekt muss ich selbst damit fertig werden. Ich war hier öfter stiller Mitleser und hab mir eben ein Herz gefasst, meine Situation zu schildern. Dass das nicht jeder gutheißen kann, war mir auch klar. Bin schon froh, dass sich hier kein Shitstorm über mich ergossen hat.
ich bin übrigens 69 Jahre alt, vielleicht relativiert sich das hier für manche. Wer weiß, wie lange ich noch habe.

Ich bin nicht viel jünger als du. 

Alles Gute dir.

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14. März um 13:30
In Antwort auf rut_990104

Vielen Dank, dein Mitgefühl tut gut. Ich hab schon mal versucht, eine Gesprächstherapie zu bekommen, als ich so tief unten war. Hat aber nicht geklappt, Wartezeit ein Jahr.
ich hab's dummerweise einer Freundin erzählt, die darauf enttäuscht reagiert hat, weil mein Mann so ein Netter ist. Sie muss das ja auch nicht mitmachen. Sie hat einen Mann, der sich rührend um sie kümmert und ihr heute noch unerwartete Geschenke macht. Davon kann ich ja nur träumen. Obwohl ich viele Dinge immer wieder angesprochen hab, wie zB ein Deo zu benutzen und vielleicht ein Rasierwasser und nicht bloß alle drei Tage zu duschen, hat nichts gefruchtet. Seit meinem Comingout vermeidet sie auch engeren Kontakt mit mir. Es ist zum Auswachsen.
In meiner Anfangszeit mit meinem Freund hab ich noch alles locker gesehen und es genossen, ein Geheimnis zu haben. Aber ich habe mich immer mehr darin verstrickt. Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.
obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren, da kommt ihr schönes sorgenfreies Leben mit Eigenheim, Reisen und Autos ins Wanken. Aber Sex hat sie immer gehasst. Früher 1-2 mal im Jahr, jetzt gar nicht mehr. Er will auch nicht mehr, das glaube ich ihm auch. Er ist genauso verzweifelt wie ich.
Dass ich so freizügig schreibe, nehmt es mir nicht übel. Ist wohl Ersatz für meine Gesprächstherapie.

Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren ...

Sorry. Das ist das übliche BlaBla, das alle Männer über ihre bösen Frauen erzählen, wenn sie nach außen gucken. Wusstest du schon, dass Männer unheimlich gern glänzen? Ja, das ist auch nicht schlimm, man kann Stolz und ein positives Selbstbild sogar fördern. Aber ausgerechnet ein Mann, der seine Frau schlechtmacht, ist nicht gut für dich. Er bleibt stets sauber und völlig schuldlos. Die Frau ist eifersüchtig. Das ist negativ. Aber sie merkt eben tatsächlich etwas, sie scheint nicht ganz unsensibel zu sein. Was doch schon wieder positiv ist.
Was du jetzt bei ihm unterstützt, kannst du in wenigen Jahren schon wieder bereuen. Also eine Glücksgarantie mittels Mann müsste doch etwas anders aussehen. 
Ich weiß, dass du das nicht gern liest, weil du verliebt bist. Du möchtest aber Hilfe, und ich versuche dir das klarer zu machen. 

Auch deine anerzogene Bescheidenheit halte ich für fehl am Platze. Warum würdest du denn auf ein Recht (den Unterhalt) verzichten, wenn er dir zusteht. Du hast doch all das getan, immer im Glauben, genug Sicherheit zu haben. 

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14. März um 13:45
In Antwort auf anne234

Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren ...

Sorry. Das ist das übliche BlaBla, das alle Männer über ihre bösen Frauen erzählen, wenn sie nach außen gucken. Wusstest du schon, dass Männer unheimlich gern glänzen? Ja, das ist auch nicht schlimm, man kann Stolz und ein positives Selbstbild sogar fördern. Aber ausgerechnet ein Mann, der seine Frau schlechtmacht, ist nicht gut für dich. Er bleibt stets sauber und völlig schuldlos. Die Frau ist eifersüchtig. Das ist negativ. Aber sie merkt eben tatsächlich etwas, sie scheint nicht ganz unsensibel zu sein. Was doch schon wieder positiv ist.
Was du jetzt bei ihm unterstützt, kannst du in wenigen Jahren schon wieder bereuen. Also eine Glücksgarantie mittels Mann müsste doch etwas anders aussehen. 
Ich weiß, dass du das nicht gern liest, weil du verliebt bist. Du möchtest aber Hilfe, und ich versuche dir das klarer zu machen. 

Auch deine anerzogene Bescheidenheit halte ich für fehl am Platze. Warum würdest du denn auf ein Recht (den Unterhalt) verzichten, wenn er dir zusteht. Du hast doch all das getan, immer im Glauben, genug Sicherheit zu haben. 

Ich verstehe schon ihre Angst vor einem Neubeginn. Den schüttelt man mit fast 70 nicht mehr einfach aus dem Ärmel. 

Ein Blick ins reale Leben ist da ganz hilfreich.

Außer Altersarmut , Einsamkeit und Verachtung ihrer Familie würde  nicht mehr viel übrig bleiben. 

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14. März um 13:50
In Antwort auf amiga

Ich verstehe schon ihre Angst vor einem Neubeginn. Den schüttelt man mit fast 70 nicht mehr einfach aus dem Ärmel. 

Ein Blick ins reale Leben ist da ganz hilfreich.

Außer Altersarmut , Einsamkeit und Verachtung ihrer Familie würde  nicht mehr viel übrig bleiben. 

Ja. Wir sind jünger, aber ich kann sie verstehen, weil ich seit vielen Jahren beobachte, was hier mit Frauen gespielt wird. Aus der Distanz. Denn ich bin nicht mit Prostitution und Frauenverachtung aufgewachsen. 
Aus meiner Sicht sollte sie versuchen, etwas aus dem zu machen, was sie hat. 

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14. März um 13:54
In Antwort auf anne234

Ja. Wir sind jünger, aber ich kann sie verstehen, weil ich seit vielen Jahren beobachte, was hier mit Frauen gespielt wird. Aus der Distanz. Denn ich bin nicht mit Prostitution und Frauenverachtung aufgewachsen. 
Aus meiner Sicht sollte sie versuchen, etwas aus dem zu machen, was sie hat. 

Ich denke, sie hat hier genug Anregungen bekommen. Was sie daraus macht, bleibt ihr überlassen.

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14. März um 15:30
In Antwort auf rut_990104

Vielen Dank, dein Mitgefühl tut gut. Ich hab schon mal versucht, eine Gesprächstherapie zu bekommen, als ich so tief unten war. Hat aber nicht geklappt, Wartezeit ein Jahr.
ich hab's dummerweise einer Freundin erzählt, die darauf enttäuscht reagiert hat, weil mein Mann so ein Netter ist. Sie muss das ja auch nicht mitmachen. Sie hat einen Mann, der sich rührend um sie kümmert und ihr heute noch unerwartete Geschenke macht. Davon kann ich ja nur träumen. Obwohl ich viele Dinge immer wieder angesprochen hab, wie zB ein Deo zu benutzen und vielleicht ein Rasierwasser und nicht bloß alle drei Tage zu duschen, hat nichts gefruchtet. Seit meinem Comingout vermeidet sie auch engeren Kontakt mit mir. Es ist zum Auswachsen.
In meiner Anfangszeit mit meinem Freund hab ich noch alles locker gesehen und es genossen, ein Geheimnis zu haben. Aber ich habe mich immer mehr darin verstrickt. Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.
obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren, da kommt ihr schönes sorgenfreies Leben mit Eigenheim, Reisen und Autos ins Wanken. Aber Sex hat sie immer gehasst. Früher 1-2 mal im Jahr, jetzt gar nicht mehr. Er will auch nicht mehr, das glaube ich ihm auch. Er ist genauso verzweifelt wie ich.
Dass ich so freizügig schreibe, nehmt es mir nicht übel. Ist wohl Ersatz für meine Gesprächstherapie.

Es ist dein gutes Recht mit diesem Mann Kontakt zu halten, wenn es dir gut tut. Versuche nur dich nicht völlig auf ihn auszurichten.
Was du brauchst sind andere Dinge im Leben, die dir Freude bringen. Von Hobbys bis Kontakten zu anderen. Vielleicht auch mal eine Reise allein?
Diese Freundin scheint seltsam, wenn sie sich distanziert, nur weil bei dir nicht alles super läuft. Ich bin sicher, dass du andere finden kannst! Gibt doch sogar ein 'Freundin gesucht' Portal für sowas.

Für die Gesprächstherapie solltest du dich auf die Warteliste setzen lassen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute
 

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14. März um 16:27
In Antwort auf rut_990104

Würde ich, wenn ich finanziell unabhängig wäre, obwohl für meine gesamte Verwandtschaft die Welt zusammenbrechen würde. Auch unsere Freunde würden das nicht verstehen. Ihn jetzt verlassen, wo er doch krank ist, der Arme. Früher hab ich oft an Scheidung gedacht, aber uns würde immer eingetrichtert, eine Ehe ist kein Zuckerschlecken, so schnell gibt man nicht auf, wie dumm.

Wieso macht man sich finanziell abhängig?
im Prinzip nutzt du ihn also nur wegen dem Geld aus!!

wieso gehst du nicht arbeiten?

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14. März um 16:28
In Antwort auf carina2019

Wieso macht man sich finanziell abhängig?
im Prinzip nutzt du ihn also nur wegen dem Geld aus!!

wieso gehst du nicht arbeiten?

ach du bist schon in Rente ....

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14. März um 16:30
In Antwort auf anne234

Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren ...

Sorry. Das ist das übliche BlaBla, das alle Männer über ihre bösen Frauen erzählen, wenn sie nach außen gucken. Wusstest du schon, dass Männer unheimlich gern glänzen? Ja, das ist auch nicht schlimm, man kann Stolz und ein positives Selbstbild sogar fördern. Aber ausgerechnet ein Mann, der seine Frau schlechtmacht, ist nicht gut für dich. Er bleibt stets sauber und völlig schuldlos. Die Frau ist eifersüchtig. Das ist negativ. Aber sie merkt eben tatsächlich etwas, sie scheint nicht ganz unsensibel zu sein. Was doch schon wieder positiv ist.
Was du jetzt bei ihm unterstützt, kannst du in wenigen Jahren schon wieder bereuen. Also eine Glücksgarantie mittels Mann müsste doch etwas anders aussehen. 
Ich weiß, dass du das nicht gern liest, weil du verliebt bist. Du möchtest aber Hilfe, und ich versuche dir das klarer zu machen. 

Auch deine anerzogene Bescheidenheit halte ich für fehl am Platze. Warum würdest du denn auf ein Recht (den Unterhalt) verzichten, wenn er dir zusteht. Du hast doch all das getan, immer im Glauben, genug Sicherheit zu haben. 

vermutlich läuft seine ehe nicht mal schlecht....

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14. März um 19:10
In Antwort auf anne234

Und jetzt...ich liebe ihn verzweifelt...und es ist grade mal wieder Sendepause. Ich kann ihn nicht anschreiben, weil seine Frau eifersüchtig über sein Handy wacht. Ich muss warten, bis er sich meldet.obwohl sie wie wir in einer WG leben, passt sie auf ihn auf. Er sagt, sie hat Angst ihn zu verlieren ...

Sorry. Das ist das übliche BlaBla, das alle Männer über ihre bösen Frauen erzählen, wenn sie nach außen gucken. Wusstest du schon, dass Männer unheimlich gern glänzen? Ja, das ist auch nicht schlimm, man kann Stolz und ein positives Selbstbild sogar fördern. Aber ausgerechnet ein Mann, der seine Frau schlechtmacht, ist nicht gut für dich. Er bleibt stets sauber und völlig schuldlos. Die Frau ist eifersüchtig. Das ist negativ. Aber sie merkt eben tatsächlich etwas, sie scheint nicht ganz unsensibel zu sein. Was doch schon wieder positiv ist.
Was du jetzt bei ihm unterstützt, kannst du in wenigen Jahren schon wieder bereuen. Also eine Glücksgarantie mittels Mann müsste doch etwas anders aussehen. 
Ich weiß, dass du das nicht gern liest, weil du verliebt bist. Du möchtest aber Hilfe, und ich versuche dir das klarer zu machen. 

Auch deine anerzogene Bescheidenheit halte ich für fehl am Platze. Warum würdest du denn auf ein Recht (den Unterhalt) verzichten, wenn er dir zusteht. Du hast doch all das getan, immer im Glauben, genug Sicherheit zu haben. 

Danke, dass du dir Gedanken gemacht hast. Aber so ist es nicht. Ich kenne ihn durch und durch mit all seinen Fehlern. Er macht sie nicht mal richtig schlecht, sondern er sagt, dass ihm schon nach zwei Jahren klar war, dass er diese Ehe nicht ewig weiterführen will. Um euch zu verstehen zu geben, warum er geblieben ist, müsste ich Interna erzählen,die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Sie benutzt ihn jedenfalls als Versorger und ansonsten ist er ja in der Arbeit gut aufgehoben. Wie dem auch sei, wir erzählen uns seit drei Jahren alles, was uns bewegt. 
Ich bin auch nicht bescheiden, sondern ich denke rational. Denn mein Mann und ich würden beide verlieren, wenn ich ihn verlassen würde. So sehr hasse ich ihn nicht, dass ich ihm das antun könnte. Ich habe jetzt andere Pläne. Manchmal muss man sich Dinge bewusst machen, um zu erkennen, was man tun kann.

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14. März um 19:37
In Antwort auf kristallwasser

Es ist dein gutes Recht mit diesem Mann Kontakt zu halten, wenn es dir gut tut. Versuche nur dich nicht völlig auf ihn auszurichten.
Was du brauchst sind andere Dinge im Leben, die dir Freude bringen. Von Hobbys bis Kontakten zu anderen. Vielleicht auch mal eine Reise allein?
Diese Freundin scheint seltsam, wenn sie sich distanziert, nur weil bei dir nicht alles super läuft. Ich bin sicher, dass du andere finden kannst! Gibt doch sogar ein 'Freundin gesucht' Portal für sowas.

Für die Gesprächstherapie solltest du dich auf die Warteliste setzen lassen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute
 

Dankesehr für deine aufbauenden Worte.
Ja ich habe ein Hobby, und vor zwei Jahren bin ich auch alleine verreist, aber mit der Absicht, meinen Freund zu treffen. Das Schicksal hatte was anderes geplant. Ein Todesfall in der Familie. So kanns gehen.
Aber ich gehöre zu der Kategorie fallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.
in diesem Sinne, danke an alle.
lillebro

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14. März um 19:45
In Antwort auf carina2019

Wieso macht man sich finanziell abhängig?
im Prinzip nutzt du ihn also nur wegen dem Geld aus!!

wieso gehst du nicht arbeiten?

Du bist vielleicht ein Schätzchen, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Du hast nur überflogen, sonst hättest du gesehen, dass ich drei Kinder aufgezogen, noch zusätzlich eine Ausbildung absolviert habe, mit Staatsexamen und bis zum Renteneintritt gearbeitet habe. Willst du wissen, wieviel Rente ich bekomme, sage und schreibe 697€. Und jetzt bin ich 69 und arbeite noch kunsthandwerklich und verkaufe meine Werke und bessere damit mein Taschengeld auf, damit ich mir mal was leisten kann.
ich nutze meinen Mann sus, das ist ja wohl die Höhe. Was glaubst du, wer das alles zuhause geleistet hat. Glaubst du, er hst mir den Haushalt gemacht und die Kinder aufgezogen?

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14. März um 19:47
In Antwort auf carina2019

vermutlich läuft seine ehe nicht mal schlecht....

Wie kommst du zu der Weisheit? Weil es ja immer so ist, nicht wahr? Männer sind Schweine und hintergehen ihre Ehefrau, weil die Ehe nicht mal schlecht läuft.

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14. März um 19:58
In Antwort auf amiga

Das würde ich auch so unterschreiben! 

Ein anderer Mann bringt ihr in dieser Situation rein gar nix. 

Doch Sex, so jetzt könnt ihr mich verurteilen 

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14. März um 20:06
In Antwort auf anne234

Mein Mann und ich hatten über einige Jahre lose Bekanntschaft mit einem Ehepaar, das wir nur zu Silvester trafen. Die Umgebung erlaubte auch Verständigung, so dass der lange Abend nicht langweilig wurde. Aber jeeedes Jahr erzählten sie, wie schlecht dieses Jahr schon wieder war. Wir haben uns dann davon distanziert. Es ist einfach nicht vernünftig, sich nur auf Negatives zu konzentrieren und sich selber damit das Leben zu vermiesen. 
An diese beiden erinnerst du mich. Mir scheint, du brauchst nicht einen Mann, der dich glücklich macht. Du selbst möchtest erst einmal deutlicher wahrnehmen, welche positiven Seiten dein Leben hat. Tue dir nicht ständig Zickenkriegs-TV an, das Frauen regelrecht in Minderwertigkeits- und Abhängigkeitsgefühle pressen kann. Sondern genieße dein Leben. Mach's dir schön. Höre angenehme Musik, gönne dir ein duftendes Bad und hübsche Kleidung, alles typisch feminin. Aber lies auch Bücher, in denen Männer um Frauen werben. Fast schon aus der Mode gekommen, ausgerechnet junge Männer verlegen sich zunehmend aufs Fordern.
Du Frau? Du MUSST. Ich Mann! Isch bin der mit der salbungsvollen Stimme, der über allen Zicken, Hühnern und äh Sexarbeiterinnen (liest sich wie selbst gesucht, der Ausnahmen gibt es ach so viele) stehet!
Die alles Verwerfliche stets ganz alleine machen, sogar Schwangerschaften produzieren die geschlechtslos. Ich der Herr! ... Oder mindestens der vollkommene Adam, auch wenn inzwischen ein paar Jahrtausende vergangen sind.
Und nebenbei: Verwöhne, beschenke, bemuttere mich! 
Einmal Herrscher, einmal Kleinkind.   
Verstehst du das? Und schon kann eine Frau mindestens das Gefühl von Abhängigkeit haben, wenn nicht sogar ganz reale. Alle Fehler macht allein sie, und ihr Hauptaugenmerk ist das Dienen, ihre Leistung, ihre Nützlichkeit für den Mann.
Das sind uralte Muster, die immer wieder zu beobachten sind. 

Aber das Werben des Mannes um die Frau ist nach wie vor die natürlichste Sache der Welt. Männer, die das wissen, verlernen auch nicht die guten Umgangsformen und achten ihre Partnerinnen. Sie wissen, dass es nicht weniger gut für sie selbst ist.  

Wenn du dich jetzt auf diesen anderen Mann konzentrierst, machst du den alten Fehler. Er jammert dir etwas vor über das, was er hat. Was er doch selbst aufgebaut bzw. eingerissen hat. Sucht sein Glück draußen, obwohl er an der Misere nicht weniger beteiligt ist.  

Du kannst dich nur entweder von deinem Mann trennen, was du selbst schon ausschließt. Oder mit ihm zusammen leben. Also wenn, dann möchtest du versuchen, das Zusammenleben angenehmer zu gestalten. 
Beschäftige dich auch mit anderen interessanten Themen, die dich faszinieren. Geschichte z.B. So faszinierend wie verlogen. Versuche auch deinen Mann für etwas zu begeistern, das ihn wirklich interessiert und ihm vielleicht hilft, von dieser Jammertour herunter zu kommen.
Denke auch an deine Kinder. Ich glaube, dass sie dir helfen können, wieder positiver auf dein Leben zu blicken, wenn du es zulässt. 

Er jammert mich nicht an, sondern gibt mir das Gefühl, seine große Liebe zu sein. Klar kommen da viele negative Dinge aufs Tablett, wenn man sich vom Leben erzählt.
und die Ausweglosigkeit macht einen mürbe.
Zu meinen Kindern, wir haben ein super Verhältnis, aber das ist was anderes. 
Ich brauche keine Ersatzbefriedigung, sondern einen Mann, mit dem ich ein schönes Leben führen kann

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14. März um 20:09
In Antwort auf anne234

Mein Mann und ich hatten über einige Jahre lose Bekanntschaft mit einem Ehepaar, das wir nur zu Silvester trafen. Die Umgebung erlaubte auch Verständigung, so dass der lange Abend nicht langweilig wurde. Aber jeeedes Jahr erzählten sie, wie schlecht dieses Jahr schon wieder war. Wir haben uns dann davon distanziert. Es ist einfach nicht vernünftig, sich nur auf Negatives zu konzentrieren und sich selber damit das Leben zu vermiesen. 
An diese beiden erinnerst du mich. Mir scheint, du brauchst nicht einen Mann, der dich glücklich macht. Du selbst möchtest erst einmal deutlicher wahrnehmen, welche positiven Seiten dein Leben hat. Tue dir nicht ständig Zickenkriegs-TV an, das Frauen regelrecht in Minderwertigkeits- und Abhängigkeitsgefühle pressen kann. Sondern genieße dein Leben. Mach's dir schön. Höre angenehme Musik, gönne dir ein duftendes Bad und hübsche Kleidung, alles typisch feminin. Aber lies auch Bücher, in denen Männer um Frauen werben. Fast schon aus der Mode gekommen, ausgerechnet junge Männer verlegen sich zunehmend aufs Fordern.
Du Frau? Du MUSST. Ich Mann! Isch bin der mit der salbungsvollen Stimme, der über allen Zicken, Hühnern und äh Sexarbeiterinnen (liest sich wie selbst gesucht, der Ausnahmen gibt es ach so viele) stehet!
Die alles Verwerfliche stets ganz alleine machen, sogar Schwangerschaften produzieren die geschlechtslos. Ich der Herr! ... Oder mindestens der vollkommene Adam, auch wenn inzwischen ein paar Jahrtausende vergangen sind.
Und nebenbei: Verwöhne, beschenke, bemuttere mich! 
Einmal Herrscher, einmal Kleinkind.   
Verstehst du das? Und schon kann eine Frau mindestens das Gefühl von Abhängigkeit haben, wenn nicht sogar ganz reale. Alle Fehler macht allein sie, und ihr Hauptaugenmerk ist das Dienen, ihre Leistung, ihre Nützlichkeit für den Mann.
Das sind uralte Muster, die immer wieder zu beobachten sind. 

Aber das Werben des Mannes um die Frau ist nach wie vor die natürlichste Sache der Welt. Männer, die das wissen, verlernen auch nicht die guten Umgangsformen und achten ihre Partnerinnen. Sie wissen, dass es nicht weniger gut für sie selbst ist.  

Wenn du dich jetzt auf diesen anderen Mann konzentrierst, machst du den alten Fehler. Er jammert dir etwas vor über das, was er hat. Was er doch selbst aufgebaut bzw. eingerissen hat. Sucht sein Glück draußen, obwohl er an der Misere nicht weniger beteiligt ist.  

Du kannst dich nur entweder von deinem Mann trennen, was du selbst schon ausschließt. Oder mit ihm zusammen leben. Also wenn, dann möchtest du versuchen, das Zusammenleben angenehmer zu gestalten. 
Beschäftige dich auch mit anderen interessanten Themen, die dich faszinieren. Geschichte z.B. So faszinierend wie verlogen. Versuche auch deinen Mann für etwas zu begeistern, das ihn wirklich interessiert und ihm vielleicht hilft, von dieser Jammertour herunter zu kommen.
Denke auch an deine Kinder. Ich glaube, dass sie dir helfen können, wieder positiver auf dein Leben zu blicken, wenn du es zulässt. 

Ach und ich schaue kein Zickenkriegs-TV, ich bin durchaus in der Lage, anspruchsvolleren Dingen zu folgen. Und ich tue was ich kann, um mein/unser Leben interessanter zu gestalten.

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14. März um 20:19
In Antwort auf rut_990104

Was das Ehrenamtliche anbetrifft, dafür hab ich echt keine Nerven. Ich hatte einen sozialen Beruf und bin auch sehr mit Enkelbetreuung eingespannt. Mein Heldersyndrom ist aufgebraucht.
Aber ich versuche, nette Bekanntschaften zu finden, versuche auszugehen. 
Ganz ehrlich, ich würde wahnsinnig gerne, einen neuen Mann kennenlernen, der mir zeigt, dass das Leben auch schön sein kann.

Ich verstehe nicht warum du dich nicht erst trennst und auf eigenen Füßen stehst bevor du nach nem neuen guckst? Das hört sich so an als wolltest du dich von der einen in die nächste Abhängigkeit begeben...

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14. März um 20:23
In Antwort auf rut_990104

Nein, sie reicht nicht mal für eine Miete und ich will meinen Mann nicht noch schädigen, indem er für mich Unterhalt zahlen muss

Dann entweder WG, Stütze, Job oder doch Unterhalt 🤷‍♀️Es sei denn du hast noch ein anderes Lebenskonzept an das ich nicht denke🤷‍♀️ Anschaffen oder kriminelles lasse ich mal außen vor...

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14. März um 20:23
In Antwort auf rut_990104

Er jammert mich nicht an, sondern gibt mir das Gefühl, seine große Liebe zu sein. Klar kommen da viele negative Dinge aufs Tablett, wenn man sich vom Leben erzählt.
und die Ausweglosigkeit macht einen mürbe.
Zu meinen Kindern, wir haben ein super Verhältnis, aber das ist was anderes. 
Ich brauche keine Ersatzbefriedigung, sondern einen Mann, mit dem ich ein schönes Leben führen kann

Das gute Gefühl ist wichtig. Glaube ich dir. Wenn ich auch ihm nicht alles glauben würde, denn ich kenne Männer und ihre Glorie viel zu gut, schon allein aus 10.000 umfangreichen alten Büchern. 
Er ist momentan jemand, der sich um dich bemüht, dir Aufmerksamkeit schenkt, dir Komplimente macht. 

Aber dein Mann tut mir auch leid. Er ist nun einmal nicht anders erzogen worden als so: "Höre bloß nicht auf Weiber!" Jetzt erfährt er die Quittung dafür am eigenen Leibe.  
Ihr habt viel gemeinsam erlebt. Ich denke, du hängst, obwohl es dir nicht so bewusst ist, immer noch an ihm, sonst wäre es dir doch egal, was aus ihm wird.
Kannst du beides nicht besser kombinieren? Etwas mehr Nähe zu deinem Mann, etwas mehr Abstand zu dem anderen? 

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14. März um 20:26
In Antwort auf amiga

Ich verstehe schon ihre Angst vor einem Neubeginn. Den schüttelt man mit fast 70 nicht mehr einfach aus dem Ärmel. 

Ein Blick ins reale Leben ist da ganz hilfreich.

Außer Altersarmut , Einsamkeit und Verachtung ihrer Familie würde  nicht mehr viel übrig bleiben. 

Ja, Ein paar Jahre eher abspringen wäre nicht schlecht gewesen. Aber sie ist nicht die einzige die sich auf Sozialniveau arrangieren muss. Das heißt doch nicht, dass man Trübsal blasen muss oder?

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14. März um 20:28
In Antwort auf herbstblume6

Ich verstehe nicht warum du dich nicht erst trennst und auf eigenen Füßen stehst bevor du nach nem neuen guckst? Das hört sich so an als wolltest du dich von der einen in die nächste Abhängigkeit begeben...

Ganz bestimmt nicht

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14. März um 20:29
In Antwort auf rut_990104

Du bist vielleicht ein Schätzchen, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Du hast nur überflogen, sonst hättest du gesehen, dass ich drei Kinder aufgezogen, noch zusätzlich eine Ausbildung absolviert habe, mit Staatsexamen und bis zum Renteneintritt gearbeitet habe. Willst du wissen, wieviel Rente ich bekomme, sage und schreibe 697€. Und jetzt bin ich 69 und arbeite noch kunsthandwerklich und verkaufe meine Werke und bessere damit mein Taschengeld auf, damit ich mir mal was leisten kann.
ich nutze meinen Mann sus, das ist ja wohl die Höhe. Was glaubst du, wer das alles zuhause geleistet hat. Glaubst du, er hst mir den Haushalt gemacht und die Kinder aufgezogen?

Ich mag da nicht auf dem laufenden sein aber wie ist es nach einer Scheidung mit Rentenausgleich/ Unterhalt? Immerhin hast du Jahrelang zurück gesteckt für eure Familie 

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14. März um 20:30
In Antwort auf herbstblume6

Dann entweder WG, Stütze, Job oder doch Unterhalt 🤷‍♀️Es sei denn du hast noch ein anderes Lebenskonzept an das ich nicht denke🤷‍♀️ Anschaffen oder kriminelles lasse ich mal außen vor...

Sei ganz beruhigt, ich bleibe in meiner WG und versuche, das Beste für mich zu finden. Und ich hoffe auf bessere Tage

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14. März um 20:31
In Antwort auf rut_990104

Ach und ich schaue kein Zickenkriegs-TV, ich bin durchaus in der Lage, anspruchsvolleren Dingen zu folgen. Und ich tue was ich kann, um mein/unser Leben interessanter zu gestalten.

Gut. Dann mach doch was draus, und zwar so, dass es dir wirklich gefällt.
Ich scheibe hier übrigens nicht nur für dich. Hier lesen ganz viele junge Frauen mit. 

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14. März um 20:34
In Antwort auf anne234

Das gute Gefühl ist wichtig. Glaube ich dir. Wenn ich auch ihm nicht alles glauben würde, denn ich kenne Männer und ihre Glorie viel zu gut, schon allein aus 10.000 umfangreichen alten Büchern. 
Er ist momentan jemand, der sich um dich bemüht, dir Aufmerksamkeit schenkt, dir Komplimente macht. 

Aber dein Mann tut mir auch leid. Er ist nun einmal nicht anders erzogen worden als so: "Höre bloß nicht auf Weiber!" Jetzt erfährt er die Quittung dafür am eigenen Leibe.  
Ihr habt viel gemeinsam erlebt. Ich denke, du hängst, obwohl es dir nicht so bewusst ist, immer noch an ihm, sonst wäre es dir doch egal, was aus ihm wird.
Kannst du beides nicht besser kombinieren? Etwas mehr Nähe zu deinem Mann, etwas mehr Abstand zu dem anderen? 

Mein Mann braucht dir nicht leid zu tun. Ich tue mein Bestes wie immer und er weiß von der gsnzen Sache nichts. Es ist nicht so, dass wir unfreundlich miteinander umgehen. Aber mir fehlt das was zeischen Ehepaaren sein sollte

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14. März um 20:36
In Antwort auf herbstblume6

Ja, Ein paar Jahre eher abspringen wäre nicht schlecht gewesen. Aber sie ist nicht die einzige die sich auf Sozialniveau arrangieren muss. Das heißt doch nicht, dass man Trübsal blasen muss oder?

So ist es, ich komme schon wieder in meine Kraft. Aber ich werde meinen Mann nicht verlassen. Das wäre ausgesprochen dumm. Es gibt andere Möglichkeiten 

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14. März um 20:41
In Antwort auf anne234

Gut. Dann mach doch was draus, und zwar so, dass es dir wirklich gefällt.
Ich scheibe hier übrigens nicht nur für dich. Hier lesen ganz viele junge Frauen mit. 

Ja denen gebe ich eines an die Hand: prüfe, wer sich ewig binde. Man braucht keinen Trauschein um glücklich zu sein. Es gibt andere Möglichkeiten, sich abzusichern.
Vielleicht wäre es sogar oft besser, wenn sich der Partner nicht zu sicher wäre und sich um seine Liebe bemühen müsste.

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14. März um 20:46
In Antwort auf rut_990104

Ja denen gebe ich eines an die Hand: prüfe, wer sich ewig binde. Man braucht keinen Trauschein um glücklich zu sein. Es gibt andere Möglichkeiten, sich abzusichern.
Vielleicht wäre es sogar oft besser, wenn sich der Partner nicht zu sicher wäre und sich um seine Liebe bemühen müsste.

Möchtest du Tipps, wie du es schaffen kannst, dass er sich wieder um dich bemüht?

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14. März um 20:56
In Antwort auf anne234

Möchtest du Tipps, wie du es schaffen kannst, dass er sich wieder um dich bemüht?

Ach das ist lieb, das weiß ich selber. Er kann nicht aus seiner Haut, er war noch nie anders. Er hat noch nie Wert auf sein Aussehen gelegt, er hat Geschenke immer für Humbug gehalten. Und wenn ich jetzt ein Dinner for two zaubere und mein schönstes Kleid anziehe, wird das nichts an seinen Problemen ändern. Es ist auch nicht, dass er mich nicht attraktiv findet. 

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