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Mein Kind akzeptiert neuen Partner nicht

18. Februar 2016 um 13:41

Hallo,
ich bin neu hier und hoffe ich mache alles richtig.
Ich habe ein schwerliegendes Problem auf dem Herzen über das ich unbedingt reden muss, weiss aber nicht mit wem. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Ich bin seit 5 Jahren Mutter. Ich habe einen großartigen Sohn den ich über alles liebe.
Leider ist der Kindsvater alles andere als großartig, so kam es, dass er die letzten 2 Jahre versucht hat, mir meinen Sohn wegzunehmen.
Er ist über Leichen gegangen und hat nichts ausgelassen um mich "fertig zu machen". Ich habe so lange versucht zu kämpfen, bis er mich letztendlich in den Suizid getrieben hat.
Das war sein Erfolgsschlag. Ich kam in psychiatrische Behandlung. Das Jugendamt sowie das Gericht waren sich deshalb einig, dass mein Sohn ab sofort besser beim Vater aufgehoben wäre.
Ich habe versucht dagegen anzukämpfen. Aber verloren.
Nun sehe ich ihn an den Wochenenden.
Mein neuer Lebensgefährte, den ich seit 7 Monaten habe, kümmert sich liebevoll um meinen Sohn wenn er bei uns ist. Aber mein Sohn akzeptiert ihn nicht. Er will ihn immer weg haben. Spricht das auch aus. Er will nicht, dass Niklas da ist. Er will, dass nur ich allein ihn abhole in`s Wochenende. Niklas darf mich auch nicht küssen, oder mich in den Arm nehmen, er geht sofort dazwischen.
Ich bin ratlos, ich weiß nicht was ich tun soll.
Niklas ist ein toller, lieber Mann, der nur Gutes will. Aber er weiß nicht, wie er sich verhalten soll, wenn er so derart unerwünscht ist.
Ich möchte mich nicht falsch verhalten, wie soll ich damit nun umgehen? Was soll ich meinem Kind sagen? Sollte ich mich von Niklas trennen? Tu ich meinem Kind schlecht, wenn ich bei Niklas bleibe?

Ich hoffe sehr, man kann mir hier hilfreiche Ratschläge geben und bedanke mich schonmal im Voraus.

Liebe Grüße

Franzi

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18. Februar 2016 um 14:06

Echte Hilfe ist Hilfe die keine weitere Hilfe mit sich bringt
Liebe Franzi

Ich selbst bin seit 9 Jahren Vater - seit 7 Jahren lebe ich getrennt von seiner Mutter. Das Kind ist seither jeweils 3 Tage (Wochenende) bei mir und 4 Tage (Arbeitswoche) bei der Mutter. Diese 50/50 Lösung hat sich bewährt!

Wie ich im Titel erwähnt habe, ist das mit der Hilfe so eine Sache. Mir liegt es fern, die einen Weg aufzuzeigen, für mich gibt es sowas nicht - es zählt nur der Moment!

Warum schreibe ich dir? Mir ist etwas aufgefallen - eher zwischen deinen Zeilen. Du identifizierst dich sehr stark mit deinem Kind und dessen Vater!
Ich bin überzeugt dass die beste Hilfe immer die Selbsthilfe ist. Ich möchte dich mit den folgenden Fragen etwas wachrütteln - einen schupps geben... oft fällt dann ein Zahnrad ins andere

Bist du wirklich sicher, dass es DEIN Sohn ist? (gehört er sich nicht selbst)
Bist du sicher dass dein (ex) Mann dich in den Suizid trieb (ist Suizid nicht eine Lösung auf die man immer selbst drauf kommt?)

Zum Schluss ein Zitat:

Von den Kindern:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Gibran Khalil; Der Prophet

mit viel liebe - nondual

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18. Februar 2016 um 14:36
In Antwort auf nondual

Echte Hilfe ist Hilfe die keine weitere Hilfe mit sich bringt
Liebe Franzi

Ich selbst bin seit 9 Jahren Vater - seit 7 Jahren lebe ich getrennt von seiner Mutter. Das Kind ist seither jeweils 3 Tage (Wochenende) bei mir und 4 Tage (Arbeitswoche) bei der Mutter. Diese 50/50 Lösung hat sich bewährt!

Wie ich im Titel erwähnt habe, ist das mit der Hilfe so eine Sache. Mir liegt es fern, die einen Weg aufzuzeigen, für mich gibt es sowas nicht - es zählt nur der Moment!

Warum schreibe ich dir? Mir ist etwas aufgefallen - eher zwischen deinen Zeilen. Du identifizierst dich sehr stark mit deinem Kind und dessen Vater!
Ich bin überzeugt dass die beste Hilfe immer die Selbsthilfe ist. Ich möchte dich mit den folgenden Fragen etwas wachrütteln - einen schupps geben... oft fällt dann ein Zahnrad ins andere

Bist du wirklich sicher, dass es DEIN Sohn ist? (gehört er sich nicht selbst)
Bist du sicher dass dein (ex) Mann dich in den Suizid trieb (ist Suizid nicht eine Lösung auf die man immer selbst drauf kommt?)

Zum Schluss ein Zitat:

Von den Kindern:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Gibran Khalil; Der Prophet

mit viel liebe - nondual

Dankeschön!
Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!!
Und deine ehrlichen Zeilen.

Ich verstehe, was du sagen möchtest. Das ich so "salopp" den Suizidversuch erwähnt habe, sollte nur deutlich machen, in welcher Lage ich mich befinde, wie ich mich fühle. Dass mir alles entgleist. 5 Jahre lang war ich alleinerziehend, und plötzlich ist alles anders.

Das muss schlimm sein für meinen Sohn. Und ich möchte mich einfach nicht falsch verhalten.

Die Zeit in der er bei mir ist und bei meinem Freund ist wunderbar. Er und ich stehen uns unheimlich nah. Ist es ZU NAH?
Mache ich alles richtig, wenn ich ihn immerzu anhöre und das, was er sagt auf die "Goldwaage" lege?

Mein Sohn ist sehr sensibel und es war eine schlimme Zeit und eine heftige Umstellung für ihn in den letzten Monaten. Das kann ich mir niemals verzeihen, aber ich möchte nicht in der Vergangenheit leben, sondern an die Zukunft denken.
Und wenn er so derart gegen meinen Freund ist, was soll ich dann tun?

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18. Februar 2016 um 14:39

Dankeschön
Danke für deine Antwort!!!

Ja, mein neuer Freund ist mir eine sehr große Stütze im Leben. Er ist immer bemüht mir gutes zu tun, damit ich wieder Fuß fassen kann im Alltagsleben und und und.
Er tut auch alles für meinen Sohn. Ist immer freundlich, will spielen mit ihm, schlägt ihm tolle Outdoor Abenteuer vor, hilft ihm bei allem wobei er Hilfe braucht usw.

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18. Februar 2016 um 14:55
In Antwort auf mariam_12142535

Dankeschön!
Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!!
Und deine ehrlichen Zeilen.

Ich verstehe, was du sagen möchtest. Das ich so "salopp" den Suizidversuch erwähnt habe, sollte nur deutlich machen, in welcher Lage ich mich befinde, wie ich mich fühle. Dass mir alles entgleist. 5 Jahre lang war ich alleinerziehend, und plötzlich ist alles anders.

Das muss schlimm sein für meinen Sohn. Und ich möchte mich einfach nicht falsch verhalten.

Die Zeit in der er bei mir ist und bei meinem Freund ist wunderbar. Er und ich stehen uns unheimlich nah. Ist es ZU NAH?
Mache ich alles richtig, wenn ich ihn immerzu anhöre und das, was er sagt auf die "Goldwaage" lege?

Mein Sohn ist sehr sensibel und es war eine schlimme Zeit und eine heftige Umstellung für ihn in den letzten Monaten. Das kann ich mir niemals verzeihen, aber ich möchte nicht in der Vergangenheit leben, sondern an die Zukunft denken.
Und wenn er so derart gegen meinen Freund ist, was soll ich dann tun?

Die Waage
"Ich möchte mich nicht falsch verhalten" scheint im Moment dein Mantra zu sein!

Du erwähnst die Goldwaage...zwar im rationalen Sinne (Falsch / Richtig)

Die Waage scheint mir das richtige Symbol zur Thematik. Möchte dir die andere Seite der Waage näher bringen, die non-rationale, wieder mit einem Zitat von G. Khalil:

Von der Freude und vom Leid:

Sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am Tisch sitzt, denkt daran, dass der andere auf eurem Bett schläft.

Wahrhaftig wie die Schalen einer Waage hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude. Nur wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht.

Fazit: Stelle dich der Frage - Wer bin ich wirklich! Nicht auf eine vorgegebene Weise, sondern auf deine Weise... Sei so fest dich selbst, dass es gar für deinen Verstand unsinnig wird, irgendjemand anders danach zu fragen, ob dein verhalten nun das "richtige" verhalten ist...

liebe grüsse

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18. Februar 2016 um 17:14

Irgendwie...
... scheint meine unglückliche Ausdrucksweise wirklich ein Mangel an mir zu sein, ich weiß nicht was los ist...

Ich bin einfach durcheinander, bitte entschuldige.

Niklas WILL mit ihm spielen, aber meistens lehnt mein Kleiner ihn ab und sagt, er will nur mit mir spielen.

Niklas schlägt Aktivitäten vor und macht sie dann auch. Ihm fallen immer wieder neue Ideen ein, um ihm rücksichtsvoll und sensibel näher zu kommen. ( Ohne aufdringlich zu sein, meine ich damit.)

Draußen funktioniert das meist auch recht gut. Aber zu Hause wird es immer schwierig.

Ich will seine Ablehnung gegenüber Niklas nicht so aufbauschen wenn mein Kleiner da ist, weil ich nicht weiß, ob ich ihn dann nur damit anfeuer. Drum versuche ich immer, Niklas miteinzubinden, und das so, dass es nicht zwanghaft ist/wirkt.

Aber es ist eine ständige Arbeit, weil mein Sohn die meiste Zeit in Ablehnung ist.

Dass das einen Grund hat, warum er Niklas so gegenüber tritt, ist mir klar. Niklas kam in einer Zeit in mein Leben, in der ich von meinem Sohn getrennt war, wegen eines langen Klinikaufenthaltes. Das war die Zeit, in der er dann beim Kindsvater leben musste. Und als ich endlich wieder aus dem Krankenhaus draußen war und zur Selbsthilfe, den Ort in dem wir gewohnt hatten, verlassen musste, musste mein Sohn dann erleben, dass ein neuer Mann in Mama`s Leben ist. Ich glaube manchmal er macht Niklas dafür verantwortlich, das sich alles verändert hat. Und weil er will, dass alles wieder so wird wie früher, ist Niklas der böse.

Dass aber der Kindsvater dafür Sorge zu tragen hat, kann ich einem 5 jährigem nicht sagen. Ich kann doch nicht hingehen und sagen: " Weil dein Papa so böse zu Mama war, musste Mama in eine andere Stadt ziehen, sonst wäre sie nie wieder gesund geworden. "

Also was tun?

Niklas verlassen und wieder zurück ziehen?
Bei Niklas bleiben und immer wieder mit meinem Sohn reden, und auf ihn eingehen?
Warten, bis er alt genug ist, und es dann verstehen kann?

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18. Februar 2016 um 17:24
In Antwort auf mariam_12142535

Irgendwie...
... scheint meine unglückliche Ausdrucksweise wirklich ein Mangel an mir zu sein, ich weiß nicht was los ist...

Ich bin einfach durcheinander, bitte entschuldige.

Niklas WILL mit ihm spielen, aber meistens lehnt mein Kleiner ihn ab und sagt, er will nur mit mir spielen.

Niklas schlägt Aktivitäten vor und macht sie dann auch. Ihm fallen immer wieder neue Ideen ein, um ihm rücksichtsvoll und sensibel näher zu kommen. ( Ohne aufdringlich zu sein, meine ich damit.)

Draußen funktioniert das meist auch recht gut. Aber zu Hause wird es immer schwierig.

Ich will seine Ablehnung gegenüber Niklas nicht so aufbauschen wenn mein Kleiner da ist, weil ich nicht weiß, ob ich ihn dann nur damit anfeuer. Drum versuche ich immer, Niklas miteinzubinden, und das so, dass es nicht zwanghaft ist/wirkt.

Aber es ist eine ständige Arbeit, weil mein Sohn die meiste Zeit in Ablehnung ist.

Dass das einen Grund hat, warum er Niklas so gegenüber tritt, ist mir klar. Niklas kam in einer Zeit in mein Leben, in der ich von meinem Sohn getrennt war, wegen eines langen Klinikaufenthaltes. Das war die Zeit, in der er dann beim Kindsvater leben musste. Und als ich endlich wieder aus dem Krankenhaus draußen war und zur Selbsthilfe, den Ort in dem wir gewohnt hatten, verlassen musste, musste mein Sohn dann erleben, dass ein neuer Mann in Mama`s Leben ist. Ich glaube manchmal er macht Niklas dafür verantwortlich, das sich alles verändert hat. Und weil er will, dass alles wieder so wird wie früher, ist Niklas der böse.

Dass aber der Kindsvater dafür Sorge zu tragen hat, kann ich einem 5 jährigem nicht sagen. Ich kann doch nicht hingehen und sagen: " Weil dein Papa so böse zu Mama war, musste Mama in eine andere Stadt ziehen, sonst wäre sie nie wieder gesund geworden. "

Also was tun?

Niklas verlassen und wieder zurück ziehen?
Bei Niklas bleiben und immer wieder mit meinem Sohn reden, und auf ihn eingehen?
Warten, bis er alt genug ist, und es dann verstehen kann?

Echt jetzt?
das will mir nicht aufgehen! du findest zwar, ein 5 jähriger verträgt die Wahrheit nicht (wo ich entschieden anderer Meinung bin, da sich ein Kind noch daran erinnern kann, was es wirklich ist) auf der anderen Seite überlässt du aber einem 5 jährigen die Entscheidung wie und wo du dein Leben führen sollst!?
Geht mir echt nicht auf... folge deinem Herzen, wie es dein Kind auch tut! Wenn sein Herz sagt: Ich will keinen Niklas und dein Herz sagt: Ich will Niklas - ist das kein Problem. Lass den Verstand aus dem Spiel, denn er ist der Einzige, der damit ein Problem hat

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18. Februar 2016 um 17:24
In Antwort auf mariam_12142535

Irgendwie...
... scheint meine unglückliche Ausdrucksweise wirklich ein Mangel an mir zu sein, ich weiß nicht was los ist...

Ich bin einfach durcheinander, bitte entschuldige.

Niklas WILL mit ihm spielen, aber meistens lehnt mein Kleiner ihn ab und sagt, er will nur mit mir spielen.

Niklas schlägt Aktivitäten vor und macht sie dann auch. Ihm fallen immer wieder neue Ideen ein, um ihm rücksichtsvoll und sensibel näher zu kommen. ( Ohne aufdringlich zu sein, meine ich damit.)

Draußen funktioniert das meist auch recht gut. Aber zu Hause wird es immer schwierig.

Ich will seine Ablehnung gegenüber Niklas nicht so aufbauschen wenn mein Kleiner da ist, weil ich nicht weiß, ob ich ihn dann nur damit anfeuer. Drum versuche ich immer, Niklas miteinzubinden, und das so, dass es nicht zwanghaft ist/wirkt.

Aber es ist eine ständige Arbeit, weil mein Sohn die meiste Zeit in Ablehnung ist.

Dass das einen Grund hat, warum er Niklas so gegenüber tritt, ist mir klar. Niklas kam in einer Zeit in mein Leben, in der ich von meinem Sohn getrennt war, wegen eines langen Klinikaufenthaltes. Das war die Zeit, in der er dann beim Kindsvater leben musste. Und als ich endlich wieder aus dem Krankenhaus draußen war und zur Selbsthilfe, den Ort in dem wir gewohnt hatten, verlassen musste, musste mein Sohn dann erleben, dass ein neuer Mann in Mama`s Leben ist. Ich glaube manchmal er macht Niklas dafür verantwortlich, das sich alles verändert hat. Und weil er will, dass alles wieder so wird wie früher, ist Niklas der böse.

Dass aber der Kindsvater dafür Sorge zu tragen hat, kann ich einem 5 jährigem nicht sagen. Ich kann doch nicht hingehen und sagen: " Weil dein Papa so böse zu Mama war, musste Mama in eine andere Stadt ziehen, sonst wäre sie nie wieder gesund geworden. "

Also was tun?

Niklas verlassen und wieder zurück ziehen?
Bei Niklas bleiben und immer wieder mit meinem Sohn reden, und auf ihn eingehen?
Warten, bis er alt genug ist, und es dann verstehen kann?

Echt jetzt?
das will mir nicht aufgehen! du findest zwar, ein 5 jähriger verträgt die Wahrheit nicht (wo ich entschieden anderer Meinung bin, da sich ein Kind noch daran erinnern kann, was es wirklich ist) auf der anderen Seite überlässt du aber einem 5 jährigen die Entscheidung wie und wo du dein Leben führen sollst!?
Geht mir echt nicht auf... folge deinem Herzen, wie es dein Kind auch tut! Wenn sein Herz sagt: Ich will keinen Niklas und dein Herz sagt: Ich will Niklas - ist das kein Problem. Lass den Verstand aus dem Spiel, denn er ist der Einzige, der damit ein Problem hat

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18. Februar 2016 um 18:03

Eine gütliche Einigung...
... ist in diesem Falle eingetreten, indem ich Jugendamt und Amtsgericht mitteilte, dass ich nur das beste für meinen Sohn will.
Und beide waren der Meinung, dass es nicht gut wäre, ihn aus seiner gewohnten Umgebung zu nehmen und mit mir in die neue Stadt zu nehmen.
Es ist unheimlich schwer, für eine Mutter, ihr Kind "abzugeben". Aber so fühle ich mich.
Ich will ihn nicht von seinen Freunden trennen, ihn in einen neuen Kindergarten stecken und in eine neue Umgebung, nur damit er bei mir ist. Wenn das Jugendamt empfindet, es täte ihm schlecht, wenn er das alles mitmachen muss, dann muss ich als Mutter zurückstecken und nachgeben.

Es tut mir jeden Tag weh, dass er nicht mehr bei mir lebt, wie die letzten 5 Jahre seit seiner Geburt.

Aber ich will ihn nicht ausliefern, in einen Streit, in dem er nichts verloren hat. Und nebenbei erwähnt, wurde nicht "gestritten". Es wurde im stillen Kämmerlein gekämpft, und damit das ein Ende hat, weil meine Kraft ein Ende nahm, habe ich eben meine Einwilligung gegeben, dass er in seiner gewohnten Umgebung bleiben soll.

Hätte das Jugendamt gesagt, er braucht unbedingt wieder seine Mama und ein Umzug wäre nicht schlimm, ein Kindergarten- und Freundeswechsel wäre Pipifatz für ihn, dann hätte ich alles getan um ihn zu mir zu holen. Aber dem war nicht so.

Wenn es so rüberkam, dass das Kind unter dem "Streit der Eltern" leiden musste, so war das nicht meine Absicht, dem war nicht so.

Leiden musste er, als ich Wochenlang in die Klinik musste.
Als sein gewohntes Leben plötzlich anders verlief.
Mein Sohn und ich telefonieren jeden Abend miteinander.
Es geht ihm gut.

Mir geht es nur darum., dass er meinen Freund nicht akzeptiert und um die Frage, was ich nach Ratschlägen anderer tun könnte

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18. Februar 2016 um 18:40

Mein Kin akzepiert neuen Partner nicht!

Liebe Franzi,

Ich würde versuchen deinem Kind Zeit zu lassen! Er muss sich an seine neue Situation gewöhnen! Bleibt ihm zugewandt, aber man kann auch zu viel machen und sich zu viel Mühe geben! Das merkt er dann auch! Er wird dann auch merken dass ihr es beide gut mit ihm meint!
Und ich denke, verlass dich auf deine neue Beziehung! Tönt doch gut mit deinem Partner!

Alles Gute euch!

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So und wie gehts jetzt weiter ...?
Von: hikaru_12545444
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18. Februar 2016 um 17:16
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