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Mein Gott, hör ich mich schon verbittert an?

9. November 2007 um 15:08

Wenn ich hier so die letzten Berichte von mir lese, erschreckt es mich! Hör ich mich schon verbittert an? Ich will nicht verbittert sein, ich will, wie vor zwei Jahren, bevor die scheiß Depri-Phase angefangen hat, lebenslustig und fröhlig sein. Wieso steigert man sich in solch eine Sache so rein. Wieso läßt man solche Gefühle zu? Früher war ich nicht so, dass ist ja auch der Grund, warum er mich verlassen hat. Aber ich kann doch jetzt nicht ein auf fröhlich machen. Gerade jetzt , wo es mir so schlecht geht. Allein der Gedanke daran, worüber er mit "ihr" gesprochen hat (hätten wir uns blos schon eher kennengelernt, die bist die tollste Frau die ich jemals kennengelernt habe, ich werde niemals jemanden wieder so lieben wie dich). Das ist doch einfach nur erniedrigend für mich. Heute ist echt ein scheiß Tag. Wieder einmal hat mich die schlecht Phase erwischt. Jede Sekunde Gedanken an ihn. Kann das endlich mal aufhören! Wieder hat man Angst nie über den Verlust hinweg zu kommen. Man ist zu ungeduldig! Wünscht sich einen frohen und ausgeglichenen Tag (am besten mit der ganzen Familie). Bei dem mist Wetter gemütlich auf dem Sofa kuscheln usw. Ich glaub das Wetter drück auf meine Stimmung. Also werde ich jetzt meinen Flur weiter streichen und hoffe, dass diese Phase bald wieder vorbei ist.

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9. November 2007 um 16:32

Früher war ich nicht so, dass ist ja auch der Grund, warum er mich verlassen hat.
Hm, hallo Christine.
Ich hab mich bis jetzt nicht an deinen Postings beteiligt,
aber der obige Satz von dir hat mich doch ein wenig aufgeschreckt.
Vielleicht willst du uns das mal ein bisschen genauer schildern,
was du damit meinst.
Wenn nicht öffentlich, dann per PN.
Aber ganz ohne Reaktion sollte man so einen Satz nicht stehen lassen.
Liebe Grüße aus Oberbayern, wos gerade stürmt und schneit.

Konni



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9. November 2007 um 16:53
In Antwort auf nail_12367797

Früher war ich nicht so, dass ist ja auch der Grund, warum er mich verlassen hat.
Hm, hallo Christine.
Ich hab mich bis jetzt nicht an deinen Postings beteiligt,
aber der obige Satz von dir hat mich doch ein wenig aufgeschreckt.
Vielleicht willst du uns das mal ein bisschen genauer schildern,
was du damit meinst.
Wenn nicht öffentlich, dann per PN.
Aber ganz ohne Reaktion sollte man so einen Satz nicht stehen lassen.
Liebe Grüße aus Oberbayern, wos gerade stürmt und schneit.

Konni



Antwort!
Hallo Konni,
mit "früher war ich nicht so" meinte ich, das ich mich in den letzten zwei Jahren sehr zurückgezogen habe. Ich war einfach überfordert in allem, alles habe ich meiner Familie abgenommen, keiner brauchte etwas zu machen. Haushalt, Arbeit, Camping, Kinder, mein Mann ist Schichtarbeiter und arbeitet in vier verschiedenen Schichten, d.h. kein geregelte Ablauf, jede Woche umgewöhnen. Ich habe einfach nicht gemerkt, dass ich überfordert bin und habe mich in ein Schneckenhaus zurückgezogen. Meinen Mann und meinen Kinder gegenüber sehr egoistisch, aber germerkt hab ich es nicht. Erst als mein Mann die Trennung ausgesprochen hat, habe ich überlegt, was falsch gelaufen ist in letzter Zeit. Viel im Intenet gelesen, meine Verhaltensmuster tendieren zur Depression. Für mich erschreckend! Ich hätte nie gedacht, das es so schlimm um mich stand. Jetzt sehe ich vieles klarer und versuche offen zu werden. Es gelingt mir ganz gut und ich fühle mich, was die Überforderung angeht, nicht mehr depressiv. Ich bin offen für Neues und kann auch wieder lachen, wenn mir danach ist. Kommt zwar im moment nicht oft vor, aber ich kann es wieder. Ich habe verstanden, dass es so nicht weiter gehen kann. Habe mich äußerlich und auch innerlich verändert. Tut mir gut. Versuche selbstbewußt an den Tag zu gehen. Gelingt mir meistens auch. Telefonate helfen mir nach einem schweren Tag. Danach fühle ich mich gut und kann gestärkt in den nächsten Tag gehen. Gelingt aber auch nicht immer. Ich hoffe, dass ich in nächsten Zeit mehr Offenheit meinen Mitmenschen gegenüber entwickeln kann. Da andere meine Rückzugsphase auch bemerkt haben und mich auf darauf angesprochen haben, aber eingesehen habe ich es einfach nicht. Ich hoffe, damit deine Frage beanwortet zu haben und freue mich auf Reaktionen.

LG Christine

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9. November 2007 um 16:54
In Antwort auf tonka_11986051

Antwort!
Hallo Konni,
mit "früher war ich nicht so" meinte ich, das ich mich in den letzten zwei Jahren sehr zurückgezogen habe. Ich war einfach überfordert in allem, alles habe ich meiner Familie abgenommen, keiner brauchte etwas zu machen. Haushalt, Arbeit, Camping, Kinder, mein Mann ist Schichtarbeiter und arbeitet in vier verschiedenen Schichten, d.h. kein geregelte Ablauf, jede Woche umgewöhnen. Ich habe einfach nicht gemerkt, dass ich überfordert bin und habe mich in ein Schneckenhaus zurückgezogen. Meinen Mann und meinen Kinder gegenüber sehr egoistisch, aber germerkt hab ich es nicht. Erst als mein Mann die Trennung ausgesprochen hat, habe ich überlegt, was falsch gelaufen ist in letzter Zeit. Viel im Intenet gelesen, meine Verhaltensmuster tendieren zur Depression. Für mich erschreckend! Ich hätte nie gedacht, das es so schlimm um mich stand. Jetzt sehe ich vieles klarer und versuche offen zu werden. Es gelingt mir ganz gut und ich fühle mich, was die Überforderung angeht, nicht mehr depressiv. Ich bin offen für Neues und kann auch wieder lachen, wenn mir danach ist. Kommt zwar im moment nicht oft vor, aber ich kann es wieder. Ich habe verstanden, dass es so nicht weiter gehen kann. Habe mich äußerlich und auch innerlich verändert. Tut mir gut. Versuche selbstbewußt an den Tag zu gehen. Gelingt mir meistens auch. Telefonate helfen mir nach einem schweren Tag. Danach fühle ich mich gut und kann gestärkt in den nächsten Tag gehen. Gelingt aber auch nicht immer. Ich hoffe, dass ich in nächsten Zeit mehr Offenheit meinen Mitmenschen gegenüber entwickeln kann. Da andere meine Rückzugsphase auch bemerkt haben und mich auf darauf angesprochen haben, aber eingesehen habe ich es einfach nicht. Ich hoffe, damit deine Frage beanwortet zu haben und freue mich auf Reaktionen.

LG Christine

Im übrigen kurz vor Hamburg
hier stürmt und regnet es gewaltig!

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9. November 2007 um 17:49
In Antwort auf tonka_11986051

Antwort!
Hallo Konni,
mit "früher war ich nicht so" meinte ich, das ich mich in den letzten zwei Jahren sehr zurückgezogen habe. Ich war einfach überfordert in allem, alles habe ich meiner Familie abgenommen, keiner brauchte etwas zu machen. Haushalt, Arbeit, Camping, Kinder, mein Mann ist Schichtarbeiter und arbeitet in vier verschiedenen Schichten, d.h. kein geregelte Ablauf, jede Woche umgewöhnen. Ich habe einfach nicht gemerkt, dass ich überfordert bin und habe mich in ein Schneckenhaus zurückgezogen. Meinen Mann und meinen Kinder gegenüber sehr egoistisch, aber germerkt hab ich es nicht. Erst als mein Mann die Trennung ausgesprochen hat, habe ich überlegt, was falsch gelaufen ist in letzter Zeit. Viel im Intenet gelesen, meine Verhaltensmuster tendieren zur Depression. Für mich erschreckend! Ich hätte nie gedacht, das es so schlimm um mich stand. Jetzt sehe ich vieles klarer und versuche offen zu werden. Es gelingt mir ganz gut und ich fühle mich, was die Überforderung angeht, nicht mehr depressiv. Ich bin offen für Neues und kann auch wieder lachen, wenn mir danach ist. Kommt zwar im moment nicht oft vor, aber ich kann es wieder. Ich habe verstanden, dass es so nicht weiter gehen kann. Habe mich äußerlich und auch innerlich verändert. Tut mir gut. Versuche selbstbewußt an den Tag zu gehen. Gelingt mir meistens auch. Telefonate helfen mir nach einem schweren Tag. Danach fühle ich mich gut und kann gestärkt in den nächsten Tag gehen. Gelingt aber auch nicht immer. Ich hoffe, dass ich in nächsten Zeit mehr Offenheit meinen Mitmenschen gegenüber entwickeln kann. Da andere meine Rückzugsphase auch bemerkt haben und mich auf darauf angesprochen haben, aber eingesehen habe ich es einfach nicht. Ich hoffe, damit deine Frage beanwortet zu haben und freue mich auf Reaktionen.

LG Christine

Die Frage ist beantwortet, aber
so ganz zufrieden bin ich damit nicht.
Du schreibst du warst "Meinen Mann und meinen Kinder gegenüber sehr egoistisch".
Kann Ich jetzt so noch nicht nachvollziehen.
Wieso warst du egoistisch, wenn du überfordert warst.
Was war vorgefallen. Dein Rückzug ins Schneckenhaus?
Sorry dass ich so konkret nachfrage, aber sonst wirds wieder nur so ein Raten ins Blaue rein.
Nachdem du so scheints nicht in Therapie warst sondern dich selbst therapiert hast (ist manchmal sicher nicht das schlechteste) scheinen mir hier doch noch einige Dinge klärungsbedürftig.

"Ich hätte nie gedacht, das es so schlimm um mich stand"
Oft ist man mit sich kritischer als ein Außenstehender das jemals sein könnte.

Deine Überforderung als Depression (welche Art von Depression meinst du?) und diese als Ursache der Trennung zu diagnostizieren hat schon wieder was selbstzerstörerisches an sich.
Wobei ich natürlich nicht weiß, was wirklich in der Zwischenzeit abgelaufen ist, dass du zu diesem Ergebnis gekommen bist.

Aber du solltest hier sehr vorsichtig sein, was deine Wertung der Dinge angeht.
Wenn du wirklich glaubst, dass du die Hauptschuld an dieser Trennung hast,
dann erzähl uns mehr davon.

Überzeuge mich davon, dass du wirklich recht hast!

So leicht kann ich sowas nicht akzeptieren, da mach ich den Job schon zu lange.
Bin sicher, dass alle anderen hier von dir profitieren können und auch ihre Erlebnisse dazu kund tun könnten.


Liebe Grüße,

Konni


Und noch was an alle.

Je konkreter ihr eure Situation schildert, desto besser und passender werden die Antworten. Also lieber ein paar Sätze mehr schreiben. Vielleicht liest es dann nicht jeder, aber die meisten hier freuen sich auf wirkliche, greifbare Stories, die man auch mitfühlen und nachvollziehen kann.
Weil sich die Geschichten und Gefühle doch meist wiederholen und jeder mit seinem Beitrag und seiner Antwort den Selbstheilungsprozess bei sich selbst vorantreiben kann.

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10. November 2007 um 9:43
In Antwort auf nail_12367797

Die Frage ist beantwortet, aber
so ganz zufrieden bin ich damit nicht.
Du schreibst du warst "Meinen Mann und meinen Kinder gegenüber sehr egoistisch".
Kann Ich jetzt so noch nicht nachvollziehen.
Wieso warst du egoistisch, wenn du überfordert warst.
Was war vorgefallen. Dein Rückzug ins Schneckenhaus?
Sorry dass ich so konkret nachfrage, aber sonst wirds wieder nur so ein Raten ins Blaue rein.
Nachdem du so scheints nicht in Therapie warst sondern dich selbst therapiert hast (ist manchmal sicher nicht das schlechteste) scheinen mir hier doch noch einige Dinge klärungsbedürftig.

"Ich hätte nie gedacht, das es so schlimm um mich stand"
Oft ist man mit sich kritischer als ein Außenstehender das jemals sein könnte.

Deine Überforderung als Depression (welche Art von Depression meinst du?) und diese als Ursache der Trennung zu diagnostizieren hat schon wieder was selbstzerstörerisches an sich.
Wobei ich natürlich nicht weiß, was wirklich in der Zwischenzeit abgelaufen ist, dass du zu diesem Ergebnis gekommen bist.

Aber du solltest hier sehr vorsichtig sein, was deine Wertung der Dinge angeht.
Wenn du wirklich glaubst, dass du die Hauptschuld an dieser Trennung hast,
dann erzähl uns mehr davon.

Überzeuge mich davon, dass du wirklich recht hast!

So leicht kann ich sowas nicht akzeptieren, da mach ich den Job schon zu lange.
Bin sicher, dass alle anderen hier von dir profitieren können und auch ihre Erlebnisse dazu kund tun könnten.


Liebe Grüße,

Konni


Und noch was an alle.

Je konkreter ihr eure Situation schildert, desto besser und passender werden die Antworten. Also lieber ein paar Sätze mehr schreiben. Vielleicht liest es dann nicht jeder, aber die meisten hier freuen sich auf wirkliche, greifbare Stories, die man auch mitfühlen und nachvollziehen kann.
Weil sich die Geschichten und Gefühle doch meist wiederholen und jeder mit seinem Beitrag und seiner Antwort den Selbstheilungsprozess bei sich selbst vorantreiben kann.

Ich versuche es genau zu erklären...
guten morgen,

mit egoistisch meinte ich: die zuneigung die ich ihnen gegenüber verweigert habe, ich wollte nur meine ruhe. nach der arbeit auf das sofa, alles schien mir so umständlich, ich hatte zu nichts lust. das haushalt litt, die liebe zu meiner Familie, die sexualität, die liebe zu mir (habe mich gehen lassen), keine lust auf meine camping-freunde, lieber auf dem platz bleiben, keine lust auf gespräche mit anderen, am besten in meinem haus bleiben (so wie die drei affen, nichts hören, nichts sehen und nicht sprechen). das ist dann wohl das schneckenhaus was ich meinte.

mein mann hat mir gesagt, wenn du dich nicht veränderts bin ich weg. ich habe es nicht getan und jetzt ist er weg. und er wird nicht wiederkommen, denn die neue ist so wie er sich immer eine frau gewünscht hat. das gegenteil halt von mir.

das problem an der ganzen sache ist, dass ich das nicht so gesehen habe, ich habe wohl gedacht, dass ist nur so ein durchhänger, dass geht wieder vorbei. und das das so lange schon geht, hab ich irgendwie nicht wahrhaben wollen. erst jetzt kapier ich, was ich für fehler gemacht habe. ich habe immer gesagt: das brauchst du nicht machen, ich mach das schon. ja und das war mein fehler, es war zuviel. ich wollte es halt jedem gerecht machen. nur gelungen ist es mir letztendlich nicht.

für mich ist es im moment so unerträglich, dies alles zu erkennen. ich war vor zwei jahren noch nicht so. ich war lebenslustig, hatte spaß an vielen dingen, meine familie, freunde, camping etc. das alles war plötzlich verschwunden. viele haben gesagt das ich mich verändert habe, aber sehen wollte ich das nicht. ich war doch wie immer, stets bemüht es allen gerecht zu machen. es ist ein schleichender prozess gewesen. den ich jetzt beenden werde! ich "will" so nicht mehr leben, ich "will" wieder freude und spaß haben.

ich hoffe, es ist jetzt verständlicher. wenn nicht bitte noch mehr fragen stellen? es tut gut darüber zu schreiben.

LG Christine

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10. November 2007 um 14:37

Hallo Sandra
na da bin ich ja froh, dass ich da nicht so alleine darstehe mit meinem Problem, tschuldigung, aber wenn ich sehe, dass es anderen auch so ging, fühlt man sich einfach besser. heute bin ich dabei mich zu verabschieden "symbolisch" nicht vom Leben oder so. geh mal auf mein Profil habe in den letzten vier Tagen Blogs geschrieben und der heutige ist der beste für mich.

Ich muss loslassen, sonst geh ich kaputt. Heute ist ein guter Tag dafür! Die Sonne scheint hier kurz vor Hamburg, das ist immer gut für meine Seele. Heute haben meine Kids und ich uns entschlossen einen faulenzer Tag einzulegen (was natürlich nicht ganz ohne Haushaltsplichten geht). Ich werde mich aber weiterhin zwingen, nicht in den alten Trott zurück zufallen. Zum Glück ist meine Große schon so alt, das auch sie dazu berechtigt ist mir in den A.... zu treten, wenn irgend etwas nicht so laufen sollte wie es sein muss. Und glaub mir, die macht das. Aber ich muss das allein schaffen, ansonsten kann ich ja gleich so weiter machen wie bisher. Nein danke, ohne mich!

Ich wünsch dir noch einen schönen Tag und hoffe bei euch und bei "dir" scheint auch die Sonne!

LG Christine

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10. November 2007 um 18:49
In Antwort auf tonka_11986051

Ich versuche es genau zu erklären...
guten morgen,

mit egoistisch meinte ich: die zuneigung die ich ihnen gegenüber verweigert habe, ich wollte nur meine ruhe. nach der arbeit auf das sofa, alles schien mir so umständlich, ich hatte zu nichts lust. das haushalt litt, die liebe zu meiner Familie, die sexualität, die liebe zu mir (habe mich gehen lassen), keine lust auf meine camping-freunde, lieber auf dem platz bleiben, keine lust auf gespräche mit anderen, am besten in meinem haus bleiben (so wie die drei affen, nichts hören, nichts sehen und nicht sprechen). das ist dann wohl das schneckenhaus was ich meinte.

mein mann hat mir gesagt, wenn du dich nicht veränderts bin ich weg. ich habe es nicht getan und jetzt ist er weg. und er wird nicht wiederkommen, denn die neue ist so wie er sich immer eine frau gewünscht hat. das gegenteil halt von mir.

das problem an der ganzen sache ist, dass ich das nicht so gesehen habe, ich habe wohl gedacht, dass ist nur so ein durchhänger, dass geht wieder vorbei. und das das so lange schon geht, hab ich irgendwie nicht wahrhaben wollen. erst jetzt kapier ich, was ich für fehler gemacht habe. ich habe immer gesagt: das brauchst du nicht machen, ich mach das schon. ja und das war mein fehler, es war zuviel. ich wollte es halt jedem gerecht machen. nur gelungen ist es mir letztendlich nicht.

für mich ist es im moment so unerträglich, dies alles zu erkennen. ich war vor zwei jahren noch nicht so. ich war lebenslustig, hatte spaß an vielen dingen, meine familie, freunde, camping etc. das alles war plötzlich verschwunden. viele haben gesagt das ich mich verändert habe, aber sehen wollte ich das nicht. ich war doch wie immer, stets bemüht es allen gerecht zu machen. es ist ein schleichender prozess gewesen. den ich jetzt beenden werde! ich "will" so nicht mehr leben, ich "will" wieder freude und spaß haben.

ich hoffe, es ist jetzt verständlicher. wenn nicht bitte noch mehr fragen stellen? es tut gut darüber zu schreiben.

LG Christine

Hallo Christine
schön dass die Diskussion weitergeht und noch besser, dass es dir gut tut, darüber zu reden.
Ok, also kurz meine Einschätzung:

Fange mal mit der Kernaussage an, die dich bewegt und dich auf Dauer nicht zur Ruhe kommen lassen wird:

"mein mann hat mir gesagt, wenn du dich nicht veränderst bin ich weg. ich habe es nicht getan und jetzt ist er weg"

Ich fürchte wirklich, dass du diese deine Aussage wirklich glaubst.
Also mein Rat, vergiss das mal ganz schnell. Von dem was du mir bis jetzt erzählt hast, kann ich keine Depression feststellen.
Und noch weniger eine egoistische Haltung.
Lediglich eine massive Überforderung und deine daraus sicher fehlerhaft gezogenen Konsequenzen.

Wenn hier mal Bedarf wäre, kann ich gerne mal was über Depressionen schreiben und wann man im Therapeutenkreis davon spricht.

All zu viele Hinweise gibst du mir hier für diese Diagnose aber nicht, was wirklich darauf schließen ließe.
Ich kann keinen Egoismus erkennen, wenn du dich bei dieser Überforderung und deiner Haltung, es allen recht zu machen, nach getaner Arbeit zurückziehst.
Keinen Auftrieb mehr hast.
Wegen der fehlenden Antriebslosigkeit und der sexuellen Lustlosigkeit auf eine Depression zu schließen, da liegst du falsch.
Aussagen, wie ...ändere dein Verhalten sonst bin ich weg,.... sind in einer Beziehung nicht gerade sehr hilfreich.
Die Frage hätte lauten müssen, was ist jetzt anders geworden, was können wir im Familienverbund ändern, dass wir Beide mit uns und den Kids wieder zurechtkommen. Wie müssen wir unser Zusammenleben verändern, dass jeder seinen Part schaffen kann.

Leider höre ich diese Selbstvorwürfe sehr häufig, zu meiner großen Überraschung (war ironisch gemeint) immer nur von Frauen.

Jetzt spreche ich mal als Mann, so wie ich das in vielen Gesprächen immer wieder vorgebetet bekomme:

Ich find ne Frau ziemlich, sorry für das Wort, nutzlos, die mit mir nimmer schlafen will, die keinen Bock mehr auf mich hat, die nichts mehr unternehmen will, die sich gehen lässt, die sich immer mehr zurückzieht.
So sind wir Männer eben....Für was hab ich denn geheiratet.
Ja, so Frauen kann ich echt nicht ab.
Ich werde also stinkig und ich gehe wieder jagen. Schaue was der Markt hergibt. Wo denn die jungen, dynamischen, attraktiven nicht abgekämpften Frauen sind,
die vielleicht an einem dynamischen Mann um die 40 noch Interesse haben.
Zum Glück für uns Männer gibts da mehr als genug Frauen.
Denen es vor allem auch egal ist, ob ich verheiratet bin.
Die tatsächlich schon ein wenig egoistisch sind.
Und schon geht alles seinen Gang....

Wo liegt also dein Fehler? Wo liegt der Fehler fast aller Frauen hier im Forum?

Habt ihr eure Männer vernachlässigt....?
Habt ihr euch selber vernachlässigt....?
Oder seid ihr einfach einem falschen Rollenverständnis als Mutter und Frau aufgesessen, bedingt durch eure Erziehung....?

Denkt mal lieber darüber nach, was wirklich anders laufen kann und muss.
Wie ihr euch verändern müsst in einer Art, die vielleicht sehr viel egoistischer wäre, wie wir Männer uns das jetzt wünschen würden, aber die euch sehr viel attraktiver bleiben lässt.

So lange ich Sätze lese wie
"ich war doch wie immer, stets bemüht es allen gerecht zu machen"
sollte man psychische Krankheiten wie Depressionen nicht in den Mund nehmen.
Ich denk mal, du hast erkannt wie du wieder sein willst, aber weißt du auch schon was du machst, um dort zu bleiben, wenn du es wieder geschafft hast?

Finde den Beitrag von Sandra recht gut wenn sie schreibt:
"Die Einsicht ist toll, ist bei mir auch so...
Ich habe mich auch geändert, aber irgendwann kommst du genaus so wieder in den Trott rein, weil es keinen gibt der dir abundzu mal einen "Tritt" gibt , das du schon wieder was falsch machen könntest..."

Da ist verdammt viel Arbeit dahinter und auch eine komplette Veränderung der Sichtweise nötig. Sonst wiederholt sich alles.
Das wird schwierig.
Nichts geht schneller als das Vergessen, wenns einem wieder gut geht.

"für mich ist es im moment so unerträglich, dies alles zu erkennen"

Wieso ist es für dich unerträglich?
Klar, weil du die falschen Schlüsse ziehst.
Es war nicht dein Fehler. Es war der Fehler in eurer Beziehung.

Also weg mit den Selbstvorwürfen.
Die machen alles sehr viel schlimmer und haben, wie ich schon mal gesagt habe, eher einen selbstzerstörerischen Charakter, der dir dauerhaft im Weg stehen wird.

Für heute muss es jetzt mal genug sein.
Leider sind deine Blogs noch nicht freigeschaltet, deshalb weiß ich auch nicht, wie du dich symbolisch verabschiedest.

Bis bald mal wieder,

Konni






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10. November 2007 um 19:28
In Antwort auf nail_12367797

Hallo Christine
schön dass die Diskussion weitergeht und noch besser, dass es dir gut tut, darüber zu reden.
Ok, also kurz meine Einschätzung:

Fange mal mit der Kernaussage an, die dich bewegt und dich auf Dauer nicht zur Ruhe kommen lassen wird:

"mein mann hat mir gesagt, wenn du dich nicht veränderst bin ich weg. ich habe es nicht getan und jetzt ist er weg"

Ich fürchte wirklich, dass du diese deine Aussage wirklich glaubst.
Also mein Rat, vergiss das mal ganz schnell. Von dem was du mir bis jetzt erzählt hast, kann ich keine Depression feststellen.
Und noch weniger eine egoistische Haltung.
Lediglich eine massive Überforderung und deine daraus sicher fehlerhaft gezogenen Konsequenzen.

Wenn hier mal Bedarf wäre, kann ich gerne mal was über Depressionen schreiben und wann man im Therapeutenkreis davon spricht.

All zu viele Hinweise gibst du mir hier für diese Diagnose aber nicht, was wirklich darauf schließen ließe.
Ich kann keinen Egoismus erkennen, wenn du dich bei dieser Überforderung und deiner Haltung, es allen recht zu machen, nach getaner Arbeit zurückziehst.
Keinen Auftrieb mehr hast.
Wegen der fehlenden Antriebslosigkeit und der sexuellen Lustlosigkeit auf eine Depression zu schließen, da liegst du falsch.
Aussagen, wie ...ändere dein Verhalten sonst bin ich weg,.... sind in einer Beziehung nicht gerade sehr hilfreich.
Die Frage hätte lauten müssen, was ist jetzt anders geworden, was können wir im Familienverbund ändern, dass wir Beide mit uns und den Kids wieder zurechtkommen. Wie müssen wir unser Zusammenleben verändern, dass jeder seinen Part schaffen kann.

Leider höre ich diese Selbstvorwürfe sehr häufig, zu meiner großen Überraschung (war ironisch gemeint) immer nur von Frauen.

Jetzt spreche ich mal als Mann, so wie ich das in vielen Gesprächen immer wieder vorgebetet bekomme:

Ich find ne Frau ziemlich, sorry für das Wort, nutzlos, die mit mir nimmer schlafen will, die keinen Bock mehr auf mich hat, die nichts mehr unternehmen will, die sich gehen lässt, die sich immer mehr zurückzieht.
So sind wir Männer eben....Für was hab ich denn geheiratet.
Ja, so Frauen kann ich echt nicht ab.
Ich werde also stinkig und ich gehe wieder jagen. Schaue was der Markt hergibt. Wo denn die jungen, dynamischen, attraktiven nicht abgekämpften Frauen sind,
die vielleicht an einem dynamischen Mann um die 40 noch Interesse haben.
Zum Glück für uns Männer gibts da mehr als genug Frauen.
Denen es vor allem auch egal ist, ob ich verheiratet bin.
Die tatsächlich schon ein wenig egoistisch sind.
Und schon geht alles seinen Gang....

Wo liegt also dein Fehler? Wo liegt der Fehler fast aller Frauen hier im Forum?

Habt ihr eure Männer vernachlässigt....?
Habt ihr euch selber vernachlässigt....?
Oder seid ihr einfach einem falschen Rollenverständnis als Mutter und Frau aufgesessen, bedingt durch eure Erziehung....?

Denkt mal lieber darüber nach, was wirklich anders laufen kann und muss.
Wie ihr euch verändern müsst in einer Art, die vielleicht sehr viel egoistischer wäre, wie wir Männer uns das jetzt wünschen würden, aber die euch sehr viel attraktiver bleiben lässt.

So lange ich Sätze lese wie
"ich war doch wie immer, stets bemüht es allen gerecht zu machen"
sollte man psychische Krankheiten wie Depressionen nicht in den Mund nehmen.
Ich denk mal, du hast erkannt wie du wieder sein willst, aber weißt du auch schon was du machst, um dort zu bleiben, wenn du es wieder geschafft hast?

Finde den Beitrag von Sandra recht gut wenn sie schreibt:
"Die Einsicht ist toll, ist bei mir auch so...
Ich habe mich auch geändert, aber irgendwann kommst du genaus so wieder in den Trott rein, weil es keinen gibt der dir abundzu mal einen "Tritt" gibt , das du schon wieder was falsch machen könntest..."

Da ist verdammt viel Arbeit dahinter und auch eine komplette Veränderung der Sichtweise nötig. Sonst wiederholt sich alles.
Das wird schwierig.
Nichts geht schneller als das Vergessen, wenns einem wieder gut geht.

"für mich ist es im moment so unerträglich, dies alles zu erkennen"

Wieso ist es für dich unerträglich?
Klar, weil du die falschen Schlüsse ziehst.
Es war nicht dein Fehler. Es war der Fehler in eurer Beziehung.

Also weg mit den Selbstvorwürfen.
Die machen alles sehr viel schlimmer und haben, wie ich schon mal gesagt habe, eher einen selbstzerstörerischen Charakter, der dir dauerhaft im Weg stehen wird.

Für heute muss es jetzt mal genug sein.
Leider sind deine Blogs noch nicht freigeschaltet, deshalb weiß ich auch nicht, wie du dich symbolisch verabschiedest.

Bis bald mal wieder,

Konni






Vielen dank...
hallo konni,

ich dank dir für deine klaren worte. werde sie mir zu herzen nehmen. bin dabei eine therapie zu beginnen, in der hoffnung, anständig meine trennung zu verarbeiten. ich glaube, der wille in mir wird mir den rechten weg zeigen und hoffe, das, wenn ich soweit bin, auch so bleibe wie ich es mir wünsche. habe heute ein neues buch angefangen zu lesen (verschlingen) hat mir schon wieder etwas geholfen. die eine frage habe ich nur noch: warum habe ich keine wutphase? ohne wutphase, so schreiben alle, kann ich nicht loslassen. kommt die auf sicher noch, oder gibt es hier jemanden der diese phase auch nicht hatte. momentan bewege ich mich in der verzweiflungs- und egalphase. ich schwanke noch zwischen verzweiflung und ob es mir egal ist. ach, immer diese fragen, die man sich stellt. über eine antwort wäre ich jedenfalls sehr dankbar. schönen abend noch und

LG Christine

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10. November 2007 um 19:40
In Antwort auf tonka_11986051

Vielen dank...
hallo konni,

ich dank dir für deine klaren worte. werde sie mir zu herzen nehmen. bin dabei eine therapie zu beginnen, in der hoffnung, anständig meine trennung zu verarbeiten. ich glaube, der wille in mir wird mir den rechten weg zeigen und hoffe, das, wenn ich soweit bin, auch so bleibe wie ich es mir wünsche. habe heute ein neues buch angefangen zu lesen (verschlingen) hat mir schon wieder etwas geholfen. die eine frage habe ich nur noch: warum habe ich keine wutphase? ohne wutphase, so schreiben alle, kann ich nicht loslassen. kommt die auf sicher noch, oder gibt es hier jemanden der diese phase auch nicht hatte. momentan bewege ich mich in der verzweiflungs- und egalphase. ich schwanke noch zwischen verzweiflung und ob es mir egal ist. ach, immer diese fragen, die man sich stellt. über eine antwort wäre ich jedenfalls sehr dankbar. schönen abend noch und

LG Christine

Wutphase...
das ist gut... die habe ich bis jetzt auch nicht. JEDER sagt zu mir, fang doch mal an sauer auf den Kerl zu sein. Was hat er dir angetan, was hat er dir an den Kopf geworfen... und es klappt einfach nicht. Ich denke über das nach, was er getan und gesagt hat, stelle fest, daß er teilweise Recht gehabt hat... und schon ist es mit der Wut wieder vorbei. Anstelle von Wut ist es Verletztheit, das Gefühl, betrogen worden zu sein, sogar Verständnis für den Kerl - das Gefühl, das es falsch läuft. Und die Hoffnung... und wieder nix mit Wut. Ab und zu habe ich mal für 5 min. das Gefühl, ich bin sauer und dann vermisse ich ihn einfach wieder nur. Vielleicht dauert es wirklich noch.

Ich quäle mich auch mit den Loslassen rum, einen Weg dafür habe ich auch noch nicht gefunden. Und du weißt ja, bis jetzt ist er vier Monate und ein bißchen weg. Bin jetzt zweimal bei einer Psychologin gewesen, die meint, ich mache tolle Fortschritte. Das letzte Mal war allerdings, bevor ich wußte das er mit seiner neuen Ische zusammen ist. Vermute, das hat mich eher wieder zurück geworfen ...

Oh mann, es tut aber gut zu lesen, daß es dir auch so geht! Dann bin ich nicht völlig wirr im Kopf!

Liebe Grüße

Anke

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12. November 2007 um 8:29
In Antwort auf pene_11867202

Wutphase...
das ist gut... die habe ich bis jetzt auch nicht. JEDER sagt zu mir, fang doch mal an sauer auf den Kerl zu sein. Was hat er dir angetan, was hat er dir an den Kopf geworfen... und es klappt einfach nicht. Ich denke über das nach, was er getan und gesagt hat, stelle fest, daß er teilweise Recht gehabt hat... und schon ist es mit der Wut wieder vorbei. Anstelle von Wut ist es Verletztheit, das Gefühl, betrogen worden zu sein, sogar Verständnis für den Kerl - das Gefühl, das es falsch läuft. Und die Hoffnung... und wieder nix mit Wut. Ab und zu habe ich mal für 5 min. das Gefühl, ich bin sauer und dann vermisse ich ihn einfach wieder nur. Vielleicht dauert es wirklich noch.

Ich quäle mich auch mit den Loslassen rum, einen Weg dafür habe ich auch noch nicht gefunden. Und du weißt ja, bis jetzt ist er vier Monate und ein bißchen weg. Bin jetzt zweimal bei einer Psychologin gewesen, die meint, ich mache tolle Fortschritte. Das letzte Mal war allerdings, bevor ich wußte das er mit seiner neuen Ische zusammen ist. Vermute, das hat mich eher wieder zurück geworfen ...

Oh mann, es tut aber gut zu lesen, daß es dir auch so geht! Dann bin ich nicht völlig wirr im Kopf!

Liebe Grüße

Anke

Muss nicht kommen!
guten morgen anke,

so ich bin etwas schlauer, was die wutphase angeht: sie muss nicht kommen, schon gar nicht, wenn wir es nicht gewöhnt sind wütend zu sein. jemand der eigentlich nie wut empfindet (ist bei mir der fall, zumindestens nicht was meine ehemalige partnerschaft angeht)wird wohl nie eine wutphase bekommen. man verarbeitet die wut anders. nicht nach außen, sondern mit anderen symptomen. das können auch körperliche beschwerden sein. ich ware mal ab, vieleich kommt sie ja noch, aber scharf bin ich nicht darauf. sie kann gern wegbleiben. mein naturell ist es nicht, dass ich schnell wütend werde. sehe die sachen eher gelassen, wird sich schon eine lösung finden. hoffen wir, das auch wir eine lösung finden uns zu lösen. besorg dir mal das buch: wenn der parnter geht - von doris wolf. das ist echt gut. ich wünsch dir einen schönen tag.

LG Christine

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12. November 2007 um 20:40

Hallo hamsterchen 2408
Warum machst du dich eigentlich so klein? Geht es dir nicht schon schlecht genug? Wo war er denn in den letzten 2 Jahren? Mein Gatte ist auch so ein Exemplar. Ich habe hier auch alles alleine geschmissen. Nebenbei habe ich noch sein Büro betreut. Und als Anerkennung dafür hat er was mit meiner ehemals "besten Freundin" angefangen. Vor meinen Augen. Jetzt wo sie ihn nicht mehr will (weil er sich nicht zu ihr bekennen wollte) muß ich mir sein Gejammere anhören! Wie sehr er sie vermisst und so weiter... Das ist Demütigend! Aber sag mir jetzt nicht, du hättes keine Freunde oder eine Familie. Du mußt jetzt raus - auf sie zugehen. Sie können deinen Schmerz zwar nicht verstehen. Aber sie können dich auf andere Gedanken bringen. Versuchs mal! Daraus schöpfe ich zur Zeit die Kraft für meine Kinder da zu sein. Lg. harlekin111

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12. November 2007 um 20:46

Oh das les ich auch gerade
hallo sandra,

welch zufall, dass buch lese (verschlinge) ich auch gerade. ich hab gar keine wutphase. komisch. ich will sie aber auch nicht. ich bin von natur auch kein mensch der schnell wütend wird. aber wer weiß, vielleicht kommt sie ja noch. bei mir ist eher momentan die egalphase. aber vermissen tue ich ihn auch und oft an ihn denken tue ich auch. manchmal schmerzt es manchmal nicht. ganz ehrlich die vergangenheit die ich hatte wünsche ich mir nicht zurück, aber eine neue zukunft auf einer anderen basis wäre überlegenswert. oder vielleicht lieber doch nicht. ich weiß nicht neeeee, momentan ist es gut so wie es ist. laß mal die andere machen. mal sehen ob es ihm gefällt. und wenn nicht, sein pech! Neuorientierung ist für mich noch nicht interessant, genieße erst einmal meine freiheit. dann kann die neuorientierung kommen, aber dann bitte heftig! hahah ! hier war es heute echt schön, die sonne hat den ganzen tag geschien, aber es war eisig kalt. grau und grau kann ich gar nicht leiden. das schlägt ja immer voll aufs gemüt . dann wünsch ich dir für morgen einen sonnigen tag (egal ob es grau in grau ist) und laß ja nicht den kopf hängen.

liebe grüße christine

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13. November 2007 um 10:21
In Antwort auf aniks_12144523

Hallo hamsterchen 2408
Warum machst du dich eigentlich so klein? Geht es dir nicht schon schlecht genug? Wo war er denn in den letzten 2 Jahren? Mein Gatte ist auch so ein Exemplar. Ich habe hier auch alles alleine geschmissen. Nebenbei habe ich noch sein Büro betreut. Und als Anerkennung dafür hat er was mit meiner ehemals "besten Freundin" angefangen. Vor meinen Augen. Jetzt wo sie ihn nicht mehr will (weil er sich nicht zu ihr bekennen wollte) muß ich mir sein Gejammere anhören! Wie sehr er sie vermisst und so weiter... Das ist Demütigend! Aber sag mir jetzt nicht, du hättes keine Freunde oder eine Familie. Du mußt jetzt raus - auf sie zugehen. Sie können deinen Schmerz zwar nicht verstehen. Aber sie können dich auf andere Gedanken bringen. Versuchs mal! Daraus schöpfe ich zur Zeit die Kraft für meine Kinder da zu sein. Lg. harlekin111

Geht schon wiede besser!
hallo harlekin111,

es geht mir schon wieder besser. war wohl ein kleiner anflug von rückfälligkeit. sicher habe ich familie und auch freunde, die helfen mir im moment total. sind alle wirklich super verständnisvoll und lieb. holen mich aus jedem tief wieder raus, sagen mir aber auch ganz offen ihre meinung dazu. das will man zwar nicht immer gern hören, aber recht haben sie eigentlich immer. nur die gefühle zum NM kann man nicht so einfach abstellen. und das ist immer wieder mein problem, dass man immer wieder zurück blickt. aber was ist es nun, liebeskummer oder doch das gefühl der verlassenen gewohnheit. ich werde das noch herausfinden.

lg christine

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13. November 2007 um 11:40

Narzissmus oder Borderline?
ich hab da was für dich http://www.borderlinezone.de/
schau da mal rein, diese Typen heben dich erst in den Himmel, damit du dann richtig schön runter fällst und das schlimme, man wird regelrecht süchtig nach ihnen, davon kann ich ein Lied singen.
Er hat halt die richtigen Knöpfe bei dir gedrückt und jetzt bist du unten, keiner kann so gut baggern oder? Vergiss es, er wird das jeder sagen, genau dieselben Worte aber um dich zu trösten, seine Worte sind nur in dem Moment gültig, indem er sie ausspricht.

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