Home / Forum / Liebe & Beziehung / Mein Freund wird verheiratet bleiben, obwohl er sein Leben mit mir verbringen möchte

Mein Freund wird verheiratet bleiben, obwohl er sein Leben mit mir verbringen möchte

29. Dezember 2016 um 17:12

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund.
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen.
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis.
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir?
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Mehr lesen

29. Dezember 2016 um 17:20

Also mich würde das auch irgendwo stören in deiner Situation. Könntest du dir vorstellen ihn zu heiraten ? Ich würde mal mit ihm drüber reden. Kosten hin oder her er wird nicht alles abdrücken müssen sondern muss ja auch von etwas leben! Vllt kann man mit der Ehefrau auch eine Lösung finden 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 17:26
In Antwort auf cmamaj

Also mich würde das auch irgendwo stören in deiner Situation. Könntest du dir vorstellen ihn zu heiraten ? Ich würde mal mit ihm drüber reden. Kosten hin oder her er wird nicht alles abdrücken müssen sondern muss ja auch von etwas leben! Vllt kann man mit der Ehefrau auch eine Lösung finden 

Es ist mein Traummann. 
Wenn ich noch einmal heiraten würde, dann nur ihn.
Nein, er muss das selbst mit sich ausmachen. Er hatte früh für seine Familie sorgen müssen und mehr als sein halbes Leben lang immer Entscheidungen für seine Familie (4 Kinder) treffen müssen, die wohlüberlegt sein mussten. Dazu kommt, dass er einen tollen, aber schweren Beruf hat. Ich möchte ihm jegliche Leichtigkeit lassen und ihn nicht in das Gefühl drängen, etwas entscheiden zu müssen. 
Das lasse ich ihm über. Vielleicht denkt er ja insgeheim auch darüber nach.
Aber ich musste mal darüber "reden". Denn ich bekomm es eben nicht aus dem Kopf. Da muss ich wohl nocht richtig dran arbeiten Ganz lieben Dank für deine Antwort.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 17:31

Er will einfach nicht mehr. Respektiere das besser denn alles was du da forcierst fällt nachher negativ auf dich zurück.
Überleg dir ob du damit leben kannst und magst und zieh dann deine Schlüsse.
Et könnte dich übrigens- wenn er wollte- Freunden/ Familie vorstellen. Er will aber nicht. Damit könnte ich auf gar keinen Fall leben.
 Ich denke, du wirst nicht an einer fundamentalen Klärung eurer Ziele vorbeikommen und ich fürchte du spielst nicht die Rolle in seinem Leben die du gerne hättest.
Er will diese Stelle nicht besetzen- zumindest nicht mit dir.

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 18:25

Ohje kann ich nur sagen, ich kenne solche Sprüche!
Das er verheiratet bleiben möchte ist nicht das Problem, kann sein er will seine Frau einfach abgesichert haben oder sich selbst, alles noch ok und durchaus nachvollziehbar.
Wenn er dich aus seiner Familie und Freunden heraushält, größte Gefahr, bedeutet  nichts anderes als Geheimnisse, Lügen und Betrügen.
Es gibt Freunde oder auch nicht, Freunde verstehen alles Mögliche an Beziehungen und auch Fremdgehen, weil sie kennen oft die Geschichte von unglücklichen Ehen.
Bestehe unbedingt auf Treffen mit freunden und Bekannten, es klingt sonst leider nach Doppelleben. Es ist so einfach seinem Partner klar zu machen, er geht am Wochenende seinen Hobbies nach oder es ist möglich, die Frau hat einen Job wo sie am WE arbeitet.
Entschuldige, aber es springt mich so an, warst du schon bei ihm zu Hause, nimmt er dich mit in seine Stadt oder findet alles nur bei dir oder in anderen Städten statt?
Ist er an Weihnachten bei dir, wie ist es an seinem Geburtstag?????

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 23:49
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Mir kommt das auch etwas komisch vor.. alles. Zumindest auf die Freunde und Kollegen würde ich ihn ansprechen .. ihr kennt euch nun schon so lange, da sollte es keine Frage mehr sein, dass du Teil seines Lebens bist. Und zu dem sollte er auch stehen.

Das mit der Scheidung.. stören würde es mich auch.
Ob man damit leben kann, muss man selbst entscheiden.
Viel Glück.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 23:56
In Antwort auf gioia3332

Es ist mein Traummann. 
Wenn ich noch einmal heiraten würde, dann nur ihn.
Nein, er muss das selbst mit sich ausmachen. Er hatte früh für seine Familie sorgen müssen und mehr als sein halbes Leben lang immer Entscheidungen für seine Familie (4 Kinder) treffen müssen, die wohlüberlegt sein mussten. Dazu kommt, dass er einen tollen, aber schweren Beruf hat. Ich möchte ihm jegliche Leichtigkeit lassen und ihn nicht in das Gefühl drängen, etwas entscheiden zu müssen. 
Das lasse ich ihm über. Vielleicht denkt er ja insgeheim auch darüber nach.
Aber ich musste mal darüber "reden". Denn ich bekomm es eben nicht aus dem Kopf. Da muss ich wohl nocht richtig dran arbeiten Ganz lieben Dank für deine Antwort.

Ich würde fast sagen du nimmst ALLES in Kauf auch wenn es dir weh tut - Hauptsache du bist mit ihm zusammen. Das ist sehr edel aber pass auf , dass du dich nicht selbst unglücklich machst. Klar muss er es alleine entscheiden, aber innerlich verletzt es dich und du versuchst mit dir zu vereinbaren das es funktioniert auch wenn du teilweise zurückstecken musst oder leidest.

Du bist NICHT die geliebte sondern die neue Lebensgefährtin. Daher kann er dir doch die Familie vorstellen. Sehe nicht was dagegen spricht. Auch ein Punkt der dich belastet. Jmd den man liebt geheim zu halten ist merkwürdig wenn da nicht noch mehr hinter steckt. Bei den kindern würde ich ja verstehen wenn sie dich nicht kennen lernen wollen aber wie sieht es mit seinen Geschwistern , Eltern ect aus ? 

In einer Beziehung muss man auch mal zurückstecken das ist ganz klar, aber das ist schon gravierend. Du steckst ja nicht in dem sinne zurück weil er das letzte Stück pizza will sondern weil du dich selbst nur als "geliebte" siehst weil er die Scheidung nicht möchte. Für mich wäre es sehr schwer mit einem Mann zsm zu leben der trotz Trennung verheiratet bleiben möchte. Es wäre nie wirklich "mein" Mann und JA ich würde der liebe wegen  (oder der rosaroten Brille wegen) auch sagen es ist ok tut zwar weh aber er muss es alleine entscheiden ich revanchier mich damit. Aber in jedem noch so kleinen streit wäre das nen Punkt der bei mir immer wieder hoch kommen würde (klar vllt bist du anders und bei dir ist es nicht so aber ich denke man spricht alles mal aus was man fühlt wenn man wütend und traurig ist ).

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2016 um 23:59
In Antwort auf cmamaj

Ich würde fast sagen du nimmst ALLES in Kauf auch wenn es dir weh tut - Hauptsache du bist mit ihm zusammen. Das ist sehr edel aber pass auf , dass du dich nicht selbst unglücklich machst. Klar muss er es alleine entscheiden, aber innerlich verletzt es dich und du versuchst mit dir zu vereinbaren das es funktioniert auch wenn du teilweise zurückstecken musst oder leidest.

Du bist NICHT die geliebte sondern die neue Lebensgefährtin. Daher kann er dir doch die Familie vorstellen. Sehe nicht was dagegen spricht. Auch ein Punkt der dich belastet. Jmd den man liebt geheim zu halten ist merkwürdig wenn da nicht noch mehr hinter steckt. Bei den kindern würde ich ja verstehen wenn sie dich nicht kennen lernen wollen aber wie sieht es mit seinen Geschwistern , Eltern ect aus ? 

In einer Beziehung muss man auch mal zurückstecken das ist ganz klar, aber das ist schon gravierend. Du steckst ja nicht in dem sinne zurück weil er das letzte Stück pizza will sondern weil du dich selbst nur als "geliebte" siehst weil er die Scheidung nicht möchte. Für mich wäre es sehr schwer mit einem Mann zsm zu leben der trotz Trennung verheiratet bleiben möchte. Es wäre nie wirklich "mein" Mann und JA ich würde der liebe wegen  (oder der rosaroten Brille wegen) auch sagen es ist ok tut zwar weh aber er muss es alleine entscheiden ich revanchier mich damit. Aber in jedem noch so kleinen streit wäre das nen Punkt der bei mir immer wieder hoch kommen würde (klar vllt bist du anders und bei dir ist es nicht so aber ich denke man spricht alles mal aus was man fühlt wenn man wütend und traurig ist ).

Da gibts doch nichts mehr hinzuzufügen, zumindest für mich.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2016 um 6:55
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Du siehst deine Rolle ganz klar -
du bist "nur" die Geliebte, hast dieses "Gschmäckle".

Gleichzeitig lese ich heraus, dass du mehr willst, was völlig normal ist. 

Wie kommt es, dass ihr diese fundamentalen Dinge erst nach 3! Jahren "am Rande" diskutiert?

Den Kommentar von"unwort15" finde ich sehr zutreffend, wie auch die anderen. 
Lass dir nichts vormachen, ich halte dich für eine intelligente Frau. 

P.s.: Dieses "Lebensmodell" des Verheiratetbleibens" wird uns ja an höchster Stelle durch einen Ex-Pfarrer! vorgelebt, scheint also "in" zu sein🤔?

Setze deine Wünsche durch. Und überlege dir genau, ob  d u  dich scheiden lassen solltest. Nicht für ihn, jedenfalls!

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2016 um 7:01
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

so könnte und wollte ich nicht leben. versteckt und vor allen verheimlicht werden, einen extrem illoyalen "partner" an meiner seite, das wäre nichts für mich, wäre zu viel kummer.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2016 um 11:39

Eine Scheidung muss nicht teuer sein.
Wenn er eh schon lange in Trennung lebt dann können er und seine Exfrau sich einvernehmlich scheiden lassen. Dafür wird nur ein Anwalt benötigt, man spart dadurch also schon einiges.

Ich würde ihm das noch einmal so sagen und dich evtl informieren sodass du ihm die Fakten dazu auf den Tisch legen kannst (Ein Anwalt, geringere Kosten, etc) und dann wägst du ab wie er reagiert. 

Wenn er dann immer noch fadenscheinige Argumente bringt.. würde ich mich trennen.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2016 um 13:16
In Antwort auf madkatz

Eine Scheidung muss nicht teuer sein.
Wenn er eh schon lange in Trennung lebt dann können er und seine Exfrau sich einvernehmlich scheiden lassen. Dafür wird nur ein Anwalt benötigt, man spart dadurch also schon einiges.

Ich würde ihm das noch einmal so sagen und dich evtl informieren sodass du ihm die Fakten dazu auf den Tisch legen kannst (Ein Anwalt, geringere Kosten, etc) und dann wägst du ab wie er reagiert. 

Wenn er dann immer noch fadenscheinige Argumente bringt.. würde ich mich trennen.

Die Kosten sind immer individuell, denn es kommt ja immerhin auf den Streitwert an. Ich würde dir aber zustimmen, einfach mal im Internet informieren und ggf. diverse Beratungsangebote annehmen - die kosten i.d.R. nichts.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2016 um 13:45
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Was ich hier so herauslese:

Du dachtest, lange sogar, dir war nur in deinem Kopf einiges klar, du regelst konsequent, immer nur du...

Ich finde, du hast ein Anrecht zu erfahren, warum ER so denkt.
Und deshalb solltest du ihn auch konkret nach seinen Gründen fragen, warum er sich nicht scheiden lassen will.

Denn du kennst die Gründe ja nicht mal, was ich unschön finde.

Was hier so spekuliert wird, Scheidung kostet nichts etc...

das kann auch ganz anders aussehen.

Und auch dann solltest du als seine neue Lebensgefährtin darüber informiert sein.

Das kann er dann nicht einfach so für sich allein machen, ohne dass du weisst, worum es überhaupt geht.

Er hält dich aussen vor, wobei du dich einlässt.

Lehne dich nicht zu weit aus dem Fenster.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2017 um 9:34
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Danke euch allen für eure Antworten - ihr habt mir mit allen euren Gedanken sehr geholfen.
Euch allen ein glückliches, wunderbares neues Jahr.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2017 um 10:10

Find ich irgendwie komisch das du so abgeschottet bist seinerseits. Aber das er getrennt ist, da bist du wirklich sicher?
Ich könnte das nicht, entweder ganz oder gar nicht

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2017 um 17:25

Hallo nochmals an euch ...

Ich muss vielleicht doch noch das eine oder andere deutlicher ausführen, damit ihr die "Lage" deutlicher sehen könnt.

Ich bin mir sicher, dass die beiden getrennt sind. Er lebt seit nunmehr 3 1/4 Jahren nicht mehr bei ihr. Sie haben mittlerweile auch das gemeinsame Haus verkauft. Seine Frau lebt mit ihrem Freund, mit dem sie auch schon etwas länger zusammen ist, als wir es sind. Sie hatte erst eine eigene Wohnung genommen, ist aber im Herbst nun zu ihrem Freund gezogen. Allerdings wird auch das im weiteren Familienkreis nicht bekannt gegeben. Es wissen nur die vier Söhne, die ja schon erwachsen und selbständig sind. Seine Frau hat es nicht mal ihrer Mutter erzählt, dass sie nun bei ihrem Freund wohnt. Das Thema wird wohl grundsätzlich von niemandem angesprochen. Auch nicht von den Geschwistern meines Freundes.
Er lebt also ca. 150 km von ihr weg. Sie sehen sich sehr selten - nur wenn die Söhne Geburtstag haben.
Meines Wissens hat sie ihn auch noch nie in seiner neuen Wohnung besucht.
Er war vor der Trennung 2 Jahre im Ausland und danach ist er dann ausgezogen.

Ich habe einen seiner Söhne für eine halbe Stunde gesehen. Es war der älteste Sohn, ich glaube er ist 35 Jahre alt. Einen zweiten Sohn und dessen Freundin habe ich schon länger gesehen. Wir hatten zu viert ein Fussballspiel besucht. Er und auch seine Freundin waren sehr nett zu mir. Der älteste Sohn war sehr zurückhaltend. Die anderen beiden Söhne kenne ich nicht.

Der Freundeskreis meines Freundes ist eigentlich auch nicht mehr vorhanden. Seit der Trennung sind die Freunde mehr die Freunde seiner Frau und er hat keine Lust mehr, sich darauf einzulassen. Also es gibt nicht wirklich Freunde, denen er mich vorstellen könnte. Mit seinen Arbeitskollegen macht er privat auch nichts, wo er mich mitnehmen könnte. Wir verbringen die meiste Zeit zu zweit oder eben mit meinen beiden Söhnen. Auch den Urlaub.

Er ist wirklich ein wunderbarer Mann.
Der beste, den ich mir vorstellen kann. Ich kann euch das gar nicht wirklich schildern - ich möchte nicht mehr ohne ihn sein müssen. Aber ich bin auch alt genug, um das reel zu sehen und nicht mehr durch die rosarote Brille.

Was mich oft eben ein bisschen traurig macht, ist schon auch, dass ich etwas Angst vor der Zukunft habe. Ich weiß aber auch, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen muss und kann. Aber ich denke eben auch - da wir schon älter sind - was sein wird, wenn einem von uns etwas passiert.

In der jetzigen Situation wäre es so, dass ich da völlig aussen vor wäre, wenn ihm etwas passiert. Die schlimmste Situation wäre für mich, wenn er plötzlich aus dem Leben scheiden würde und keiner könnte mich benachrichtigen, weil mich ja niemand namentlich kennt, bzw. wohl auch nicht meine Adresse hätte. 

Wenn seiner Frau etwas passiert, dann wäre er oder ist er - auch im späteren Alter - immer auch dadurch mit ihr verbunden, dass er für sie sorgen muss. Ihr Freund - sollten sie dann noch zusammen sein - wäre außen vor.  

Ich kann es ja verstehen, dass es wohl auch die Rentenansprüche hat, die er ihr lassen möchte durch die Ehe. Sie war so lange mit ihm verheiratet, hat die Kinder mit ihm und ist der größte Teil seines Lebens.
Für mich ist es aber auch immer eine Unsicherheit. 
Ich habe schon geträumt, dass sie sich irgendwann besinnen und sagen, dass sie es wieder miteinander versuchen. Es ist das Alte, Bekannte. Er sagt jedoch, nie wieder würde er zurück. Aber da habe ich eben in meinem Alter auch schon eine sehr schlechte Erfahrung hinter mir.

Ich schreibe wohl verworren und durcheinander, denke ich. Aber so sind die Gedanken im meinem Kopf.
Als sie nun alle zusammen an Heilig Abend gefeiert haben - in der neuen Wohnung seiner Frau, war das ein seltsames Gefühl für mich. Es hat mich nicht traurig gemacht, oder so - der Vater meiner Kinder hat auch bei uns mitgefeiert - soweit verstehe ich das also schon. Aber ich habe am Tag zuvor so im Gespräch dahingesagt, dass der Freund seiner Frau ja schon "dick drin ist" im Zusammensein mit ihren Kindern. Da sagte er, unbedacht aber mir hat es einen Stich versetzt: "Ja, da sieht man es wohl etwas anders."
Ich habe nicht nachgefragt, wie er das gemeint hat. Ich denke, es ist wohl auch klar.
Wenn ich all das immer mal durchdenke, dann frage ich mich einfach, warum er auch in seinem Geschwisterkreis nicht von mir erzählt. Sie haben auch eine whatsapp Familiengruppe. Er postet nie ein Selfie von uns beiden, wenn wir auf einer Reise sind. Nur ein Selfie von sich. 

Egal. Ich denke einfach, es wird die Gelegenheit kommen, an dem ich mir alles mal von der Seele reden kann. Er ist mein allerbester Freund und da wird es mal möglich sein können, dass ich von meinen Ängsten rede.

Ja. Ich wäre wohl wirklich gerne die Nummer eins.
Ja. Ich möchte wohl nicht mehr hören, wenn er sagt: meine Frau.

Man kann noch so sehr erwachsen sein, aber manchmal schmerzt es eben. 

Und jetzt? 
Ja, jetzt habe ich mir über die Feiertage überlegt, dass ich mein Leben weiterhin auch eigenen Beinen sicherstelle. Heißt: ich schaue, dass ich eine Wohnung kaufen kann, die mir reicht. Hinsichtlich des Alters - damit ich abgesichert bin und mich niemand aus einer Wohnung schmeißen kann. Meinen Job

habe ich sowieso. Meine Arbeit auch. Ich muss einfach rechtlich meine eigene Schiene fahren. Aber ich werde ihm sagen, dass es mir wichtig ist, im Notfall verständigt zu werden und ich möchte auch eine Vorgabe von ihm, wer in welchen Fällen für ihn wie zuständig ist. Dann kann ich mich mit allem anderen abgeben. 

Ich hoffe ich habe mich irgendwie verständlich ausgedrückt.
Ich möchte mein Leben, den Rest, so gut geniessen wie es nur geht. Und zu meinem Glück gehört er dazu. Also trenne ich das rechtliche und das Gefühlsleben so gut es geht. Und ich bin sicher: es geht.

Alles Liebe euch und nochmals tausend Dank für all eure Gedanken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2017 um 17:25

Hallo nochmals an euch ...

Ich muss vielleicht doch noch das eine oder andere deutlicher ausführen, damit ihr die "Lage" deutlicher sehen könnt.

Ich bin mir sicher, dass die beiden getrennt sind. Er lebt seit nunmehr 3 1/4 Jahren nicht mehr bei ihr. Sie haben mittlerweile auch das gemeinsame Haus verkauft. Seine Frau lebt mit ihrem Freund, mit dem sie auch schon etwas länger zusammen ist, als wir es sind. Sie hatte erst eine eigene Wohnung genommen, ist aber im Herbst nun zu ihrem Freund gezogen. Allerdings wird auch das im weiteren Familienkreis nicht bekannt gegeben. Es wissen nur die vier Söhne, die ja schon erwachsen und selbständig sind. Seine Frau hat es nicht mal ihrer Mutter erzählt, dass sie nun bei ihrem Freund wohnt. Das Thema wird wohl grundsätzlich von niemandem angesprochen. Auch nicht von den Geschwistern meines Freundes.
Er lebt also ca. 150 km von ihr weg. Sie sehen sich sehr selten - nur wenn die Söhne Geburtstag haben.
Meines Wissens hat sie ihn auch noch nie in seiner neuen Wohnung besucht.
Er war vor der Trennung 2 Jahre im Ausland und danach ist er dann ausgezogen.

Ich habe einen seiner Söhne für eine halbe Stunde gesehen. Es war der älteste Sohn, ich glaube er ist 35 Jahre alt. Einen zweiten Sohn und dessen Freundin habe ich schon länger gesehen. Wir hatten zu viert ein Fussballspiel besucht. Er und auch seine Freundin waren sehr nett zu mir. Der älteste Sohn war sehr zurückhaltend. Die anderen beiden Söhne kenne ich nicht.

Der Freundeskreis meines Freundes ist eigentlich auch nicht mehr vorhanden. Seit der Trennung sind die Freunde mehr die Freunde seiner Frau und er hat keine Lust mehr, sich darauf einzulassen. Also es gibt nicht wirklich Freunde, denen er mich vorstellen könnte. Mit seinen Arbeitskollegen macht er privat auch nichts, wo er mich mitnehmen könnte. Wir verbringen die meiste Zeit zu zweit oder eben mit meinen beiden Söhnen. Auch den Urlaub.

Er ist wirklich ein wunderbarer Mann.
Der beste, den ich mir vorstellen kann. Ich kann euch das gar nicht wirklich schildern - ich möchte nicht mehr ohne ihn sein müssen. Aber ich bin auch alt genug, um das reel zu sehen und nicht mehr durch die rosarote Brille.

Was mich oft eben ein bisschen traurig macht, ist schon auch, dass ich etwas Angst vor der Zukunft habe. Ich weiß aber auch, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen muss und kann. Aber ich denke eben auch - da wir schon älter sind - was sein wird, wenn einem von uns etwas passiert.

In der jetzigen Situation wäre es so, dass ich da völlig aussen vor wäre, wenn ihm etwas passiert. Die schlimmste Situation wäre für mich, wenn er plötzlich aus dem Leben scheiden würde und keiner könnte mich benachrichtigen, weil mich ja niemand namentlich kennt, bzw. wohl auch nicht meine Adresse hätte. 

Wenn seiner Frau etwas passiert, dann wäre er oder ist er - auch im späteren Alter - immer auch dadurch mit ihr verbunden, dass er für sie sorgen muss. Ihr Freund - sollten sie dann noch zusammen sein - wäre außen vor.  

Ich kann es ja verstehen, dass es wohl auch die Rentenansprüche hat, die er ihr lassen möchte durch die Ehe. Sie war so lange mit ihm verheiratet, hat die Kinder mit ihm und ist der größte Teil seines Lebens.
Für mich ist es aber auch immer eine Unsicherheit. 
Ich habe schon geträumt, dass sie sich irgendwann besinnen und sagen, dass sie es wieder miteinander versuchen. Es ist das Alte, Bekannte. Er sagt jedoch, nie wieder würde er zurück. Aber da habe ich eben in meinem Alter auch schon eine sehr schlechte Erfahrung hinter mir.

Ich schreibe wohl verworren und durcheinander, denke ich. Aber so sind die Gedanken im meinem Kopf.
Als sie nun alle zusammen an Heilig Abend gefeiert haben - in der neuen Wohnung seiner Frau, war das ein seltsames Gefühl für mich. Es hat mich nicht traurig gemacht, oder so - der Vater meiner Kinder hat auch bei uns mitgefeiert - soweit verstehe ich das also schon. Aber ich habe am Tag zuvor so im Gespräch dahingesagt, dass der Freund seiner Frau ja schon "dick drin ist" im Zusammensein mit ihren Kindern. Da sagte er, unbedacht aber mir hat es einen Stich versetzt: "Ja, da sieht man es wohl etwas anders."
Ich habe nicht nachgefragt, wie er das gemeint hat. Ich denke, es ist wohl auch klar.
Wenn ich all das immer mal durchdenke, dann frage ich mich einfach, warum er auch in seinem Geschwisterkreis nicht von mir erzählt. Sie haben auch eine whatsapp Familiengruppe. Er postet nie ein Selfie von uns beiden, wenn wir auf einer Reise sind. Nur ein Selfie von sich. 

Egal. Ich denke einfach, es wird die Gelegenheit kommen, an dem ich mir alles mal von der Seele reden kann. Er ist mein allerbester Freund und da wird es mal möglich sein können, dass ich von meinen Ängsten rede.

Ja. Ich wäre wohl wirklich gerne die Nummer eins.
Ja. Ich möchte wohl nicht mehr hören, wenn er sagt: meine Frau.

Man kann noch so sehr erwachsen sein, aber manchmal schmerzt es eben. 

Und jetzt? 
Ja, jetzt habe ich mir über die Feiertage überlegt, dass ich mein Leben weiterhin auch eigenen Beinen sicherstelle. Heißt: ich schaue, dass ich eine Wohnung kaufen kann, die mir reicht. Hinsichtlich des Alters - damit ich abgesichert bin und mich niemand aus einer Wohnung schmeißen kann. Meinen Job

habe ich sowieso. Meine Arbeit auch. Ich muss einfach rechtlich meine eigene Schiene fahren. Aber ich werde ihm sagen, dass es mir wichtig ist, im Notfall verständigt zu werden und ich möchte auch eine Vorgabe von ihm, wer in welchen Fällen für ihn wie zuständig ist. Dann kann ich mich mit allem anderen abgeben. 

Ich hoffe ich habe mich irgendwie verständlich ausgedrückt.
Ich möchte mein Leben, den Rest, so gut geniessen wie es nur geht. Und zu meinem Glück gehört er dazu. Also trenne ich das rechtliche und das Gefühlsleben so gut es geht. Und ich bin sicher: es geht.

Alles Liebe euch und nochmals tausend Dank für all eure Gedanken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2017 um 17:43
In Antwort auf gioia3332

Meine Geschichte in Kurzform, um euch nicht voll zu müllen
Mein Freund ist wunderbar. Er ist mein Traummann und für meine Kinder ein wunderbarer, wertvoller Freund. 
Wir sind schon vom älteren Semester (er 54, ich 53). Wir kennen uns seit drei Jahren und leben noch nicht zusammen. Wir sehen uns nur am Wochenende, da wir beide unsere festen Arbeitsstellen haben und in verschiedenen Städten wohnen. 
Ich bin in Trennung. Er auch. Für mich wird die Zukunft so sein, dass ich mich irgendwann scheiden lasse. Diese komplette Trennung gehört für mich einfach dazu.
Ich dachte lange, dass auch er so denkt. Aber neulich sprachen wir mal am Rande über das Thema und da sagte er mir, dass er sich nicht scheiden lassen würde. Er ist mit seiner Frau 35 Jahre verheiratet. Sie lebt nicht in der selben Stadt wie er. Seine Kinder sind längst erwachsen. Aber auch sie kenne ich nicht. Ich kenne niemanden aus seinem Freundes- oder Kollegenkreis. 
Das er sich nicht scheiden lassen möchte, liegt seiner Aussage nach an den Kosten, die er sich sparen möchte. Aber da es in gegenseitigem Einverständnis wär und es zu keinen Streitereien kommen würde, wäre das in einem schätzbaren Rahmen, finde ich.
Immer häufiger ertappe ich mich jetzt bei den Gedanken, wie denn dann die Zukunft für mich aussehen würde: ich wäre immer die Geliebte, hätte immer so ein "Geschmäckle" an mir, würde wohl nie Kontakt zu seiner Familie haben, in Krankheitsfällen oder noch schlimmer vielleicht auch nur schlecht kontaktierbar sein. Von Entscheidungen dann mal ganz abgesehen, wenn da nichts schriftliches geregelt wäre.
Warum nagt das an mir? 
Unser Zusammensein ist toll - es könnte nicht besser sein.
Aber irgendwie komme ich mir seltsam vor, in diesem Gefüge.
Wie würde es euch damit gehen?
Ganz lieben Dank fürs lesen und die eine oder andere Meinung.

Er will genießen,aber keine Verantwortung übernehmen.Eure Beziehung gleicht einer unverbindlichen Affäre.Unter einer Beziehung verstehe ich mehr.Wenn es abert keinen anderen Mann auf dieser Welt gibt,muß es wohl so sein.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen