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Mein Freund wird Vater...

23. August 2006 um 13:55 Letzte Antwort: 22. November 2008 um 17:46

Hallo ihr zusammen,

ich hab ein Problem. Mein Freund wird demnächst Vater. Ich bin noch nicht lange mit ihm zusammen. Dass er Vater wird weiß ich schon lang, aber da waren wir eben noch nicht zusammen.
Ich liebe ihn wirklich, er ist total lieb und ich bin glücklich. aber ich weiß nicht wie ich mit der situation kind umgehen soll!
er selber weiß nicht was auf ihn zukommt, ich will ihn da ja unterstützen. aber ich weiß net ob ich das kann.
zwischen kind, mutter und vater besteht ja eine besondere beziehung. er hat mir zwar versichert, dass zwischen ihm und der ex nichts mehr laufen wird. das wär abgehakt hat er gesagt. aber ich hab trotzdem angst.
ich hab jetzt schon panik wenn das kind da ist. wie soll ich mich verhalten? was ist wenn ich die ex ständig sehen muss. ich weiß auch net, ich will mich ja erwachsen verhalten. aber es ist immer wieder ein stich in mein herz wenn ich an das kind denke.
was meint ihr dazu? soll ich einfach mal abwarten und mich nicht verrückt machen lassen?
ich hab halt einfach angst, dass ich nur noch die zweite geige bin wenn das kind da ist. wird auch am anfang sicher passieren.
ich weiß zwar dass er mich liebt, aber was passiert wenn das kind da ist? ach ich weiß doch selber net, vielleicht ist jemandem von euch sowas auch schon passiert.
würd mich freuen wenn ihr mir helfen könntet.

lg

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23. August 2006 um 14:08

Sorry....
... aber Du wirst die 2. Geige spielen. Jedenfalls wünsche ich es dem Kind, dass es beim Vater ebenfalls einen ganz ganz hohen, wenn nicht den höchsten Stellenwert einnimmt! Denn das gehört sich so.

Ich kann Dich zwar irgendwie verstehen, dass Du Angst hast, vor dem was auf Dich zu kommt.
Aber erstens hat Dein Freund Dir bereits gesagt, dass Du seine Nr. 1 bist. Warum also daran zweifeln?
Das Kind kann nichts dafür, dass es in zerrütteen Verhältnissen reingeboren wird. Daher sollte es die Aufgabe von Erzeuger und Erzeugerin sein, ihm ein angenehmes LEben zu bereiten. Deine Aufgabe und die des zukünftigen Freundes der Erzeugerin wird es sein, dem Kind eine Freundin / Freund zu werden und es nicht als Konkurrenz zu betrachten. So einen Fall gibt es in meiner Familie. Und alle sind irgendwie Leidtragende.
Du sollst jetzt nicht die beste Freundin der Mutter werden. Aber es wäre dem Kind gegenüber nur fair, wenn ihr alle als erwachsene Menschen handeln würde....


LG
Pluster

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23. August 2006 um 14:21
In Antwort auf alanis_12681975

Sorry....
... aber Du wirst die 2. Geige spielen. Jedenfalls wünsche ich es dem Kind, dass es beim Vater ebenfalls einen ganz ganz hohen, wenn nicht den höchsten Stellenwert einnimmt! Denn das gehört sich so.

Ich kann Dich zwar irgendwie verstehen, dass Du Angst hast, vor dem was auf Dich zu kommt.
Aber erstens hat Dein Freund Dir bereits gesagt, dass Du seine Nr. 1 bist. Warum also daran zweifeln?
Das Kind kann nichts dafür, dass es in zerrütteen Verhältnissen reingeboren wird. Daher sollte es die Aufgabe von Erzeuger und Erzeugerin sein, ihm ein angenehmes LEben zu bereiten. Deine Aufgabe und die des zukünftigen Freundes der Erzeugerin wird es sein, dem Kind eine Freundin / Freund zu werden und es nicht als Konkurrenz zu betrachten. So einen Fall gibt es in meiner Familie. Und alle sind irgendwie Leidtragende.
Du sollst jetzt nicht die beste Freundin der Mutter werden. Aber es wäre dem Kind gegenüber nur fair, wenn ihr alle als erwachsene Menschen handeln würde....


LG
Pluster

Du hast Recht...
... ich möchte das Kind auch nicht als konkurrent ansehen. wir sind alle erwachsene menschen und ich hab mir vorgenommen mit der situation ganz normal umzugehn. aber so einfach ist das leider nicht. das kind wird sicher nicht der leittragende sein, es kann ja nix dafür.
aber ich muss erst selber mit der situation klarkommen und das ist nicht so einfach für mich. aber ich werd versuchen so normal wie möglich mit der situation umzugehn.
das ist dem baby gegenüber nur fair.

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23. August 2006 um 14:30
In Antwort auf caro198304

Du hast Recht...
... ich möchte das Kind auch nicht als konkurrent ansehen. wir sind alle erwachsene menschen und ich hab mir vorgenommen mit der situation ganz normal umzugehn. aber so einfach ist das leider nicht. das kind wird sicher nicht der leittragende sein, es kann ja nix dafür.
aber ich muss erst selber mit der situation klarkommen und das ist nicht so einfach für mich. aber ich werd versuchen so normal wie möglich mit der situation umzugehn.
das ist dem baby gegenüber nur fair.

Genau....
.... mein Rat wäre, Dich zu erst im Hintergrund aufzuhalten bis die Erzeuger damit umgehen können. Und dann könntest Du auf der Bildfläsche erscheinen. Nicht als ihre Nachfolgerin, nicht als Feindin, sondern als "Wohlgesonnene".

Bist Du denn der Grund warum Schluß ist?
Haben sie sich im Streit getrennt?
Wie hat die Mutter es aufgenommen, dass es Dich gibt?
Kennt Ihr Euch bereits?
Kann man jetzt schon anfangen Kontakt zu knüpfen?
Wahrscheinlich wird die Mutter genauso Angst haben wie Du, oder?

Meine Großcousine hat seit Jaaahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater, Stiefmutter und Stiefgeschwistern....
Eine Freundin hat Post vom Anwalt des Erzeugers bekommen, dass sie es unterlassen soll dem Vater Bilder der Tocher zu schicken.

Ich finde, dass sowas nicht sein soll. Weil irgendwie immer Stress mit rumgetragen wird und die Kinder diejenigen sind, die leiden....

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23. August 2006 um 14:42
In Antwort auf caro198304

Du hast Recht...
... ich möchte das Kind auch nicht als konkurrent ansehen. wir sind alle erwachsene menschen und ich hab mir vorgenommen mit der situation ganz normal umzugehn. aber so einfach ist das leider nicht. das kind wird sicher nicht der leittragende sein, es kann ja nix dafür.
aber ich muss erst selber mit der situation klarkommen und das ist nicht so einfach für mich. aber ich werd versuchen so normal wie möglich mit der situation umzugehn.
das ist dem baby gegenüber nur fair.

Also...
... nun zu deinen Fragen!

1. Ich bin nicht der Grund warum Schluss ist, mein Freund war vorher monatelang Single.
2. Ich glaub nicht dass sie sich im Streit getrennt haben, ich weiß es aber nicht. Zumindest reißen die zwei sich zusammen wegen des Kindes.
3. Die Mutter weiß wohl noch gar nicht dass es mich gibt. Er hat es ihr glaub ich noch nicht gesagt. Ich denke aber, dass sie was vermutet.
4. Ja wir kennen uns, zumindest vom Sehen. Mein Freund ist der Bruder meiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Sie weiß allerdings nicht dass ich mit ihrem Ex zusammen bin.
5. Kontakt knüpfen? Ich weiß auch nicht... hätt da ja nix dagegen. Aber erstmal muss der Vater mit ihr reden, dass es mich gibt oder net?
6. Ich denke schon, dass sie Angst hat. Sie weiß auch nciht was genau auf sie zukommt!

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23. August 2006 um 14:50
In Antwort auf caro198304

Also...
... nun zu deinen Fragen!

1. Ich bin nicht der Grund warum Schluss ist, mein Freund war vorher monatelang Single.
2. Ich glaub nicht dass sie sich im Streit getrennt haben, ich weiß es aber nicht. Zumindest reißen die zwei sich zusammen wegen des Kindes.
3. Die Mutter weiß wohl noch gar nicht dass es mich gibt. Er hat es ihr glaub ich noch nicht gesagt. Ich denke aber, dass sie was vermutet.
4. Ja wir kennen uns, zumindest vom Sehen. Mein Freund ist der Bruder meiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Sie weiß allerdings nicht dass ich mit ihrem Ex zusammen bin.
5. Kontakt knüpfen? Ich weiß auch nicht... hätt da ja nix dagegen. Aber erstmal muss der Vater mit ihr reden, dass es mich gibt oder net?
6. Ich denke schon, dass sie Angst hat. Sie weiß auch nciht was genau auf sie zukommt!

Mmh.....
Dein Freund ist der Bruder deiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Und wer ist sie dann? Verstehe den Zusammenhang nicht.

Ja, ich denke auch, dass der Vater erstmal von Dir erzählen sollte, damit das sacken kann.

Aber wenn eh schon engere Verbindungen herschen, könnte es ja eher klappen, dass man sich zusammen an einen Tisch setzen kann und besprechen kann, wie es sein soll, damit das Kind es gut hat oder zunindest nicht leiden muss....

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23. August 2006 um 14:55
In Antwort auf alanis_12681975

Mmh.....
Dein Freund ist der Bruder deiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Und wer ist sie dann? Verstehe den Zusammenhang nicht.

Ja, ich denke auch, dass der Vater erstmal von Dir erzählen sollte, damit das sacken kann.

Aber wenn eh schon engere Verbindungen herschen, könnte es ja eher klappen, dass man sich zusammen an einen Tisch setzen kann und besprechen kann, wie es sein soll, damit das Kind es gut hat oder zunindest nicht leiden muss....

Also...
"Dein Freund ist der Bruder deiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Und wer ist sie dann? Verstehe den Zusammenhang nicht."

Ja als er noch mit seiner Ex zusammen war, waren beide auch immer auf den Familiengeburtstägen so wie ich ja auch weil ja seine Schwester meine Freundin ist.
Und da hat man sich halt dann mal gesehn, aber geredet oder so haben wir jetzt net wirklich was miteinander. Aber zumindest kennen wir uns.
Jetzt verstanden?

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23. August 2006 um 15:05
In Antwort auf caro198304

Also...
"Dein Freund ist der Bruder deiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Und wer ist sie dann? Verstehe den Zusammenhang nicht."

Ja als er noch mit seiner Ex zusammen war, waren beide auch immer auf den Familiengeburtstägen so wie ich ja auch weil ja seine Schwester meine Freundin ist.
Und da hat man sich halt dann mal gesehn, aber geredet oder so haben wir jetzt net wirklich was miteinander. Aber zumindest kennen wir uns.
Jetzt verstanden?

Ach so
... ja jetzt ja

Ja, ich denke, dass das erste Zusammentreffen, dann etwas einfacher wird, als wenn man sich ganz fremd wäre.

Hast Du schon mit Deinem Freund über Deine "unbeschreiblichen Ängste vor was auch immer" gesprochen?

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23. August 2006 um 15:11
In Antwort auf caro198304

Also...
"Dein Freund ist der Bruder deiner besten Freundin und wir kennen uns von Geburtstagen. Und wer ist sie dann? Verstehe den Zusammenhang nicht."

Ja als er noch mit seiner Ex zusammen war, waren beide auch immer auf den Familiengeburtstägen so wie ich ja auch weil ja seine Schwester meine Freundin ist.
Und da hat man sich halt dann mal gesehn, aber geredet oder so haben wir jetzt net wirklich was miteinander. Aber zumindest kennen wir uns.
Jetzt verstanden?

Ja klar...
... hab ich mit ihm gesprochen.
Sorry dass ich nicht direkt unter den Beitrag antworte, aber bei mir spinnt da was und dann geht das nicht immer. Ist halt so jetzt ein bißchen durcheinander.
Ich bin ja jedes Wochenende bei ihm und meiner Freundin. Die Eltern mögen mich auch schon immer, das Problem hatte ich ja nie mit Eltern vorstellen und so. Kenn meine Freundin und ihre Eltern schon über 4 Jahre. Das war alles sehr positiv.
Auf jeden Fall sind wir dann das letzte Wochenende zusammen beim Essen gesessen, als mal wieder das Thema Kind anfiel. Ich halt mich da total zurück.
Als mein Freund und ich wieder oben im Zimmer waren, hat er halt gemerkt dass was nicht stimmt mit mir und wollt halt wissen was los ist.
Ich hab ihm dann erzählt dass mich die ganze Situation überfordert, dass ich net weiß wie ich damit umgehen soll. Er meinte dann nur, dass er es selber net weiß wie er damit umgehn soll. Wir sind dann zum Reden an nen See gefahren und haben uns richtig ausgequatscht was das Thema angeht. Er hat halt gemeint, dass ihm das auch wehtut wenn er sieht dass ich leide unter der Situation. Und dass er sich in meine Lage hineinversetzen kann und dass es für mich ja immer ein Stich ins Herz sein muss.
Auf dem Gebiet ist er schon verdammt verständnisvoll.
Gestern hat er mich auch extra gefragt ob er mir was vom Kind erzählen darf. Ich hab ihm dann zugehört. Bringt ja nix sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen! Das ist nunmal die Realität hab ich zu ihm gemeint.
Ich will ihm helfen und nicht auch noch eine Last für ihn sein. Ich will für ihn dasein wenn was ist.
Von daher reiß ich mich jetzt einfach zusammen, ich pack das schon

Danke dir fürs "zuhören" tut mir echt gut...

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23. August 2006 um 15:23

Vater-Kind-Beziehung
und Partnerbeziehung sind zweierlei Paar Schuhe.

Es ist klar, daß er sich um das Kind kümmern solllte, damit hast Du nichts zu tun, das könnt ihr gemeinsam machen und in der Regel ist es so,daß getrennte Väter ihr Kind nicht täglich sehen und je nach dem wie sie es regeln, bracht er die Zeit auch mal alleine mit dem Kind, das hat aber nichts damit zu tun, daß Du dann die zweite Geige spielst.
Von der Mutter des Kindes hat er sich irgendwann mal getrennt obwohl er wußte,daß er Vater wird,warum sollte er jetzt zurück wollen?

Mach Dich nicht verrückt

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23. August 2006 um 15:28
In Antwort auf alanis_12681975

Sorry....
... aber Du wirst die 2. Geige spielen. Jedenfalls wünsche ich es dem Kind, dass es beim Vater ebenfalls einen ganz ganz hohen, wenn nicht den höchsten Stellenwert einnimmt! Denn das gehört sich so.

Ich kann Dich zwar irgendwie verstehen, dass Du Angst hast, vor dem was auf Dich zu kommt.
Aber erstens hat Dein Freund Dir bereits gesagt, dass Du seine Nr. 1 bist. Warum also daran zweifeln?
Das Kind kann nichts dafür, dass es in zerrütteen Verhältnissen reingeboren wird. Daher sollte es die Aufgabe von Erzeuger und Erzeugerin sein, ihm ein angenehmes LEben zu bereiten. Deine Aufgabe und die des zukünftigen Freundes der Erzeugerin wird es sein, dem Kind eine Freundin / Freund zu werden und es nicht als Konkurrenz zu betrachten. So einen Fall gibt es in meiner Familie. Und alle sind irgendwie Leidtragende.
Du sollst jetzt nicht die beste Freundin der Mutter werden. Aber es wäre dem Kind gegenüber nur fair, wenn ihr alle als erwachsene Menschen handeln würde....


LG
Pluster

Nö Pluster,
Vater-Kind und Vater-Partnerin Beziehung sind zweierlei Paar Schuhe.

Wenn ein Vater sich um ein Kind kümmert, spielt doch die Partnerin nicht zwangläufig die zweite Geige, warum auch, beides ist getrennt von einander zu betrachten.

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23. August 2006 um 15:33
In Antwort auf shena_12375982

Nö Pluster,
Vater-Kind und Vater-Partnerin Beziehung sind zweierlei Paar Schuhe.

Wenn ein Vater sich um ein Kind kümmert, spielt doch die Partnerin nicht zwangläufig die zweite Geige, warum auch, beides ist getrennt von einander zu betrachten.

2.Geige...
... Also ich bin auch gern bereit eine zeitlang die zweite Geige zu spielen. Immerhin wird hier ein neues Leben geboren. Und das Kind braucht auch den Vater.
Aber das ganze muss sich doch miteinander vereinbaren lassen. Von meiner Seite bin ich da für fast alles offen, würd nur mal gern wissen was die Mama dazu meint. Wenn sie nämlich noch was für den Vater(meinen Freund) empfindet, könnte die Situation schwierig werden. Aber so wie er mir gesagt hat, ist für sie das Thema Beziehung auch gegessen.

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22. November 2008 um 17:46
In Antwort auf caro198304

Ja klar...
... hab ich mit ihm gesprochen.
Sorry dass ich nicht direkt unter den Beitrag antworte, aber bei mir spinnt da was und dann geht das nicht immer. Ist halt so jetzt ein bißchen durcheinander.
Ich bin ja jedes Wochenende bei ihm und meiner Freundin. Die Eltern mögen mich auch schon immer, das Problem hatte ich ja nie mit Eltern vorstellen und so. Kenn meine Freundin und ihre Eltern schon über 4 Jahre. Das war alles sehr positiv.
Auf jeden Fall sind wir dann das letzte Wochenende zusammen beim Essen gesessen, als mal wieder das Thema Kind anfiel. Ich halt mich da total zurück.
Als mein Freund und ich wieder oben im Zimmer waren, hat er halt gemerkt dass was nicht stimmt mit mir und wollt halt wissen was los ist.
Ich hab ihm dann erzählt dass mich die ganze Situation überfordert, dass ich net weiß wie ich damit umgehen soll. Er meinte dann nur, dass er es selber net weiß wie er damit umgehn soll. Wir sind dann zum Reden an nen See gefahren und haben uns richtig ausgequatscht was das Thema angeht. Er hat halt gemeint, dass ihm das auch wehtut wenn er sieht dass ich leide unter der Situation. Und dass er sich in meine Lage hineinversetzen kann und dass es für mich ja immer ein Stich ins Herz sein muss.
Auf dem Gebiet ist er schon verdammt verständnisvoll.
Gestern hat er mich auch extra gefragt ob er mir was vom Kind erzählen darf. Ich hab ihm dann zugehört. Bringt ja nix sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen! Das ist nunmal die Realität hab ich zu ihm gemeint.
Ich will ihm helfen und nicht auch noch eine Last für ihn sein. Ich will für ihn dasein wenn was ist.
Von daher reiß ich mich jetzt einfach zusammen, ich pack das schon

Danke dir fürs "zuhören" tut mir echt gut...

Antwort an Caro
Liebe Caro,
ich bin in der gleichen Situation wie Du. Mein Freund, mit dem ich seit ein paar Monaten zusammen bin, wird in 2 Monaten Vater. Er sagt auch, dass er mich liebt, trotzdem zerreißt es mich innerlich. Am Anfang konnte ich damit recht gut umgehen, inzwischen wird der Schmerz und die Angst von Tag zu Tag mehr. Fast täglich schießen mir Tränen in die Augen: Wenn ich Kinder sehe, Eltern, im TV etwas sehe oder daran denke, dass er gerad bei seiner ex sitzt und sie zu jedem Arztbesuch begleitet. Ich finde es toll, dass er sich trotz des Aus der Beziehung um sie kümmert, aber ich habe Angst. Ich weiß nicht, wie ich den Tag überleben soll, wenn sie ihn anruft und sagt, dass es los geht. Zu ihr habe ich kein Verhältnis bzw. kein gutes. Sie will auch nicht, dass ich Kontakt zu dem Kind habe, was ihn auch ärgert, dass sie sich so verhält. Trotzdem habe ich Angst, dass sich nächstes Jahr alles ändern wird.
Meinst Du, Du wirst es schaffen damit klar zu kommen? Ich weiß es manchmal nicht...Ich liebe ihn über alles, er macht mich glücklich, aber ich weiß es nicht...

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