Forum / Liebe & Beziehung

Mein Freund will nicht wegziehen

21. Februar um 3:58 Letzte Antwort: 22. Februar um 8:20

Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

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21. Februar um 5:46

Was ist daran feige und egoistisch ? Er hat immer gesagt das er da bleiben möchte. Klare Aussage, du möchtest auf jeden fall weg. Also was bleibt dir übrig. Nochmal lecker essen gehen, Koffer packen und Tschüss. 

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21. Februar um 5:55
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Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

"Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen"

aber mit ihm dort wohnen, wo er sich zu hause fühlt, geht nicht? wie geht das zusammen?

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21. Februar um 7:03
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"Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen"

aber mit ihm dort wohnen, wo er sich zu hause fühlt, geht nicht? wie geht das zusammen?

Das war auch mein erster Gedanke. 

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21. Februar um 7:38
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Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

Du rechnest falsch auf. Icv mache das das das und er tut nichts. Danit gehst du leer aus. Du hattest die Jahre eine gute Beziehung und warst glücklich. Niemand kettet dich fest. 

Zieh weg, trenne dich, männer gibt es überall. Er hat ganz klar Stellung bezogen.  Ihr kommt einfach auf keinen Nenner. 

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21. Februar um 7:38
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Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

Du rechnest falsch auf. Icv mache das das das und er tut nichts. Danit gehst du leer aus. Du hattest die Jahre eine gute Beziehung und warst glücklich. Niemand kettet dich fest. 

Zieh weg, trenne dich, männer gibt es überall. Er hat ganz klar Stellung bezogen.  Ihr kommt einfach auf keinen Nenner. 

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21. Februar um 10:44
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Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

Irgendwie verstehe ich nicht warum du ihn als den schuldigen hinstellt. Was kann er dafür wenn du inkonsequent wärst und immer noch bist? Warum willst du unbedingt deinen Kopf durchsetzen? Es erinnert mich an meine Eltern die für meine Zukunft alles getan haben weil sie in der erwartungshaltung verharrten. Und mit meiner Antwort, dass ich ja nicht gefragt wurde konnten sie nichts anfangen. Dein Freund will nicht weg und vielleicht hat er seine Gründe dafür. Und du hast statt seine Signale richtig zu deuten einfach damit gerechnet, dass er dann irgendwann genug manipuliert würde und wie ein Schosshündchen mit dir überallhin mitkommt. Nun bist du enttäuscht weil deine Erwartungen nicht so in Erfüllung gegangen sind? 
Gerade in der Liebe sind dergleichen stets zum scheitern verurteilt.
Geh du finde heraus warum du unbedingt weg willst. Er kann nichts dafür, und in Zukunft solltest du nicht anderen die Schuld zuschieben wenn du etwas nicht bekommst was du dir ausgemalt hast. Er könnte ja die gleiche Masche haben und von dir erwarten, dass du bleibst. Siehst du wie doof es ist? Offensichtlich ist es nicht die Liebe sondern eure Sturheit auf euren Erwartungen zu verharren und Probleme zu haben die gar nicht sein müssten. 

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21. Februar um 18:53
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Was ist daran feige und egoistisch ? Er hat immer gesagt das er da bleiben möchte. Klare Aussage, du möchtest auf jeden fall weg. Also was bleibt dir übrig. Nochmal lecker essen gehen, Koffer packen und Tschüss. 

Danke für deine Antwort.
In einem so kurzen Text kann ich natürlich nicht alle Details nennen, es war halt nur so, dass er mir auch Hoffnungen gemacht hat und ich deswegen geblieben bin. Aber klar, ich bin die Blöde, die nicht hingehört hat, das stimmt schon .... Natürlich hätte ich es früher wissen müssen, aber dadurch, dass ich ihn so sehr liebe, habe ich gedacht ich gewöhne mich vielleicht an den Ort. Das ging so lange gut bis der Bruch kam und ich gemerkt habe, dass er es nicht mal versuchen möchte mir zu Liebe wie ich es ihm zu Liebe versucht habe. 

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21. Februar um 18:54
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Das war auch mein erster Gedanke. 

Und was denkst du darüber? Meinst du ich sollte nicht so viel geben? 

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21. Februar um 18:58
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"Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen"

aber mit ihm dort wohnen, wo er sich zu hause fühlt, geht nicht? wie geht das zusammen?

Ich habe es ja 4 Jahre lang versucht, weiß nun aber, dass er für mich nicht das gleiche Opfer bringen würde. Da weiß ich halt nicht, ob ich mich damit nicht weiter selbst untergrabe und hinterher hasse, obwohl ich wusste, dass ich ihm nicht so viel wert bin wie er mir.... 
Es gibt halt noch mehr Sachen, aber das würde den Rahmen sprengen 

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21. Februar um 19:07
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Irgendwie verstehe ich nicht warum du ihn als den schuldigen hinstellt. Was kann er dafür wenn du inkonsequent wärst und immer noch bist? Warum willst du unbedingt deinen Kopf durchsetzen? Es erinnert mich an meine Eltern die für meine Zukunft alles getan haben weil sie in der erwartungshaltung verharrten. Und mit meiner Antwort, dass ich ja nicht gefragt wurde konnten sie nichts anfangen. Dein Freund will nicht weg und vielleicht hat er seine Gründe dafür. Und du hast statt seine Signale richtig zu deuten einfach damit gerechnet, dass er dann irgendwann genug manipuliert würde und wie ein Schosshündchen mit dir überallhin mitkommt. Nun bist du enttäuscht weil deine Erwartungen nicht so in Erfüllung gegangen sind? 
Gerade in der Liebe sind dergleichen stets zum scheitern verurteilt.
Geh du finde heraus warum du unbedingt weg willst. Er kann nichts dafür, und in Zukunft solltest du nicht anderen die Schuld zuschieben wenn du etwas nicht bekommst was du dir ausgemalt hast. Er könnte ja die gleiche Masche haben und von dir erwarten, dass du bleibst. Siehst du wie doof es ist? Offensichtlich ist es nicht die Liebe sondern eure Sturheit auf euren Erwartungen zu verharren und Probleme zu haben die gar nicht sein müssten. 

Danke erstmal für deine Antwort.
 
Ich habe ihn nicht manipuliert und will auch kein Schoßhündchen!
Er hat mir zwischendurch immer wieder Hoffnungen gemacht, deswegen habe ich gedacht es klappt vielleicht doch. Du hast recht damit, dass ich es hätte wissen sollen, ich war selbst zu feige es zu beenden, weil ich ihn liebe...und ja, zum Scheitern einer Beziehung gehören immer zwei dazu, er ist nicht der Schuldige. Sollte nicht so rüberkommen, ich weiß selbst, dass ich inkonsequent war und mich keiner gezwungen hat zu bleiben. 

In diesen 4 Jahren, die ich in seiner Heimat bin, habe ich auch versucht mich damit anzufreunden und ihm zu Liebe hier zu bleiben, merke gerade nur, dass er nicht das Selbe für mich tun würde und das tut so weh...... 

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21. Februar um 19:17
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Hallo ihr Lieben, 
ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin vor 8 Jahren fürs Studium in ein anderes Bundesland gezogen, in seine Heimat. Von Beginn an unserer Beziehung habe ich ihm gesagt, dass dieser Ort nur eine Zwischenstation für mich ist und ich irgendwann in eine größere Stadt ziehen möchte. Ich bin da flexibel und kann mir vieles vorstellen, auch für jegliche Kompromisse offen, nur nicht das Bundesland. Er hingegen möchte auf keinen Fall aus seinem Bundesland raus. Am Anfang meinte er noch, dass er nicht weiß, ob er sich das irgendwann vorstellen könnte und nachdem ich ihn immer wieder darauf angesprochen habe, meinte er nach 2 Jahren er möchte da bleiben. Dieses Verhalten finde ich sehr feige und egoistisch mir gegenüber, da er es von Anfang an wusste meiner Meinung nach. Ich bin schon lange fertig mit dem Studium und bleibe seit etwa 4 Jahren schon nur wegen ihm dort. Mich hält hier fast nichts außer ihm. In dieser langen Zeit habe ich versucht mich dort einzuleben und herausgefunden, dass ich irgendwann definitiv weg will. Er sagt er liebt mich über alles, würde aber nicht aus seinem Bundesland weg ziehen. Ich opferte mich seit Jahren für ihn auf und warte bis er seine Meinung ändert, aber er lässt nicht mit sich reden. Ich wäre sogar bereit in die nächstgrößere Stadt zu ziehen, das wären nur 1,5 Stunden von seiner Heimat entfernt, er ist aber nicht dazu bereit... Meine Priorität liegt auf ihm und ich würde für ihn ans Ende der Welt ziehen, aber sollte so etwas nicht auf Gegenseitigkeit beruhen? Wie kann es sein, dass ich so viel für ihn machen würde und er seine Heimat über unsere Liebe stellt zumal ich dort unglücklich bin...? Hat es einen Sinn für ihn in seiner Heimat zu bleiben? 

Ich frage mich, warum du in 8 Jahren (!) keine Bindung zu deinem Wohnort aufbauen konntest.

Ich kann verstehen, dass man den Ort selbst nicht ideal findet: zu groß, zu klein, zu viele Angebot, zu wenig Angebot, zu viel Natur, zu wenig Natur etc.

Aber was ist mit den Menschen dort? Was ist mit Freunden, die du dort gefunden hast? Bist du nie einem Verein beigetreten oder warst ehrenamtlich tätig? Was ist mit deinem sozialen Leben? Bindet dich das gar nicht an den Ort?

Das soll kein Angriff oder ein "Du bist es dort jetzt aber toll finden" sein, sondern ist ehrliche Verwunderung.

 

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21. Februar um 19:18

Was ich mit feige unf egoistisch meine ist, dass er mir 2 Jahre lang immer gesagt hat er kann das so nicht sagen, ob er woanders wohnen kann und dass sich das ja auch immer ändern kann. Dadurch habe ich mir Hoffnungen gemacht. Also wurde ich quasi 2 Jahre lang hingehalten, obwohl er wusste, dass er hier nie weg will. Als es eskaliert ist, hat er dann zugegeben, dass er eigentlich nur hier wohnen möchte. Das ist mir sehr unfair gegenüber. Er meinte er wollte mich nicht verlieren.... Gleichzeitig wusste er die ganze Zeit, dass ich hier nicht glücklich bin

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21. Februar um 19:24
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Ich frage mich, warum du in 8 Jahren (!) keine Bindung zu deinem Wohnort aufbauen konntest.

Ich kann verstehen, dass man den Ort selbst nicht ideal findet: zu groß, zu klein, zu viele Angebot, zu wenig Angebot, zu viel Natur, zu wenig Natur etc.

Aber was ist mit den Menschen dort? Was ist mit Freunden, die du dort gefunden hast? Bist du nie einem Verein beigetreten oder warst ehrenamtlich tätig? Was ist mit deinem sozialen Leben? Bindet dich das gar nicht an den Ort?

Das soll kein Angriff oder ein "Du bist es dort jetzt aber toll finden" sein, sondern ist ehrliche Verwunderung.

 

Doch schon, ich bin aber ein Großstadt Mensch und ich kann mich mit den Menschen und dem Dialekt hier, usw. nicht identifizieren... Im Prinzip geht es aber auch gar nicht darum, sondern, dass ich mir etwas verarscht vorkomme, weil er es nicht mal für eine gewisse Zeit unserer Beziehung zu Liebe versuchen möchte woanders zu wohnen.
Wenn man sich liebt, dann gibt es meiner Meinung nach keine Grenzen und man sollte alles versuchen, um der Liebe willen. So wie ich 4 Jahre lang versucht habe hier glücklich zu werden nachdem er mir nach 2 Jahren sagte, dass er definitiv hier bleiben will

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21. Februar um 19:33
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Was ich mit feige unf egoistisch meine ist, dass er mir 2 Jahre lang immer gesagt hat er kann das so nicht sagen, ob er woanders wohnen kann und dass sich das ja auch immer ändern kann. Dadurch habe ich mir Hoffnungen gemacht. Also wurde ich quasi 2 Jahre lang hingehalten, obwohl er wusste, dass er hier nie weg will. Als es eskaliert ist, hat er dann zugegeben, dass er eigentlich nur hier wohnen möchte. Das ist mir sehr unfair gegenüber. Er meinte er wollte mich nicht verlieren.... Gleichzeitig wusste er die ganze Zeit, dass ich hier nicht glücklich bin

Also, wenn er sich die ersten zwei Jahre eher schwammig zu dem Thema geäußert hat, dann wundert mich das ehrlich gesagt nicht. Man weiß ja nicht, wohin eine Beziehung geht und kannte sich noch nicht so lange. 
Die Frage die du dir jetzt stellen solltest ist, habt ihr noch andere schwerwiegende Baustellen, die ihn vielleicht immer mehr davon abgebracht haben diesen Schritt mit dir zu wagen? Oder liegt es daran, dass er seinen Freundeskreis, seine Familie etc. nicht verlassen will? 
Es ist natürlich auch eine große Sache zu zweit in eine völlig neue Stadt ohne soziale Kontakte etc. zu ziehen. Damit kommt nicht jeder zurecht.
Falls du darüber reden magst, wieso zieht es dich denn überhaupt so sehr in eine andere Stadt? Und was jemand anders hier schon gefragt hat, hast du in den 8 Jahren dort keine Menschen kennen gelernt, die du lieb gewonnen hast? Was findest du so schlimm an deinem jetzigen Wohnort?

LG 

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21. Februar um 19:35

Ah sry, gerade gelesen, dass du meine Fragen schon beantwortet hast.

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21. Februar um 20:13

Wenn du es also auf den Punkt bringst, stellst du fest, dass Mister "ich liebe dich über alles" ein Egoist reinsten Wassers ist, der an seiner Scholle klebt und versucht dich möglichst lange hinzuhalten. Und dem es ganz nebenbei wurscht ist, wie du dich dabei fühlst. Gut, dass er sein Gesicht zeigt bevor ihr verheiratet seid. Die Konsequenz daraus ergibt sich mE automatisch.

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22. Februar um 7:24
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Was ich mit feige unf egoistisch meine ist, dass er mir 2 Jahre lang immer gesagt hat er kann das so nicht sagen, ob er woanders wohnen kann und dass sich das ja auch immer ändern kann. Dadurch habe ich mir Hoffnungen gemacht. Also wurde ich quasi 2 Jahre lang hingehalten, obwohl er wusste, dass er hier nie weg will. Als es eskaliert ist, hat er dann zugegeben, dass er eigentlich nur hier wohnen möchte. Das ist mir sehr unfair gegenüber. Er meinte er wollte mich nicht verlieren.... Gleichzeitig wusste er die ganze Zeit, dass ich hier nicht glücklich bin

Ja, das ist in der Tat gemein und egoistisch von ihm! Hilft dir aber nichts. Du bist da unglücklich also wird dir nichts anderes übrig bleiben, als wegzuziehen.

Ich lebte mal zwei Jahre mit meinem Freund, heute Mann, in seinem Geburtsort. Nachdem wir 4 Jahre 10 km weiter weg zusammen wohnten. Zwar kam ich mit dem ganzen Dorf super klar aber war trotzdem nicht glücklich, weil mein Mann ständig unterwegs war. Er hat 9 Geschwister, von denen zu dem Zeitpunkt noch 6 und zwar alle seine Brüder, auch noch von dem Dorf lebten. Zwei Brüder betrieben zwei große Bauernhöfe, wo immer viel Arbeit anstand. Er kannte es von Kind an, da zu helfen (er und sein Zwillingsbruder sind die Jüngsten). 

Dadurch war er nach der Arbeit kurz zu Hause und schon wieder auf einem der Höfe. Ich musste hintenrum von seiner Familie hören, ich machte ihm Mittags nicht mal Essen. Ähm, MEIN Arbeitsplatz war 30 km entfernt,  da fuhr ICH Mittags sicher nicht nach Hause, so wie er,  der nur 5 km hatte!
Ich war ständig alleine, was ihn betraf. Ich habe bis heute wirklich viiiiiele Bekannte aber das ersetzte nie die Zweisamkeit mit ihm!

Irgendwann, als sämtliche Gespräche nichts halfen, stellte ich ihn vor vollendete Tatsachen. Ich rief ihn an und sagte, wenn er nach Hause kommt, bin ich weg. Ich hatte eine Wohnung in meinem Geburtsdorf gefunden, ihm nicht gesagt wo.

Irgendwann hatte er mich gefunden. Wir probierten es nochmal miteinander aber jeder behielt erstmal seine Wohnung. 
Dann sollte das Haus, in dem ich meine Einliegerwohnung über 3 Etagen hatte, verkauft werden. Ich hätte da wohnen bleiben können, fand es aber mies von meiner Vermieterin, die im selben Haus lebte, mir nichts davon zu sagen, und einfach eines Tages ein Schild "zu verkaufen" vorne im Garten stand. 

Ein anderer Vermieter aus dem selben Dorf rief meine Mama an (meine Tel.nr. steht nirgends) und fragte sie, ob ich eine neue Wohnung suche, er hätte grade eine. So zogen mein Mann und ich wieder offiziell zusammen dahin, kündigten unsere jeweiligen Wohnungen).

Da lebten wir 4 Jahre zusammen und es lief gut. So gut, dass wir zusammen auf Haussuche waren. Nach 3 Jahren fanden wir 2007 unseren Resthof. Da leben wir jetzt seit 2008 und haben 3 Kinder.
Einzige Bedingung von mir war, es muss in der Nähe meines Elternhauses sein und nicht zu nah an seinem. Naja, es wurde das Nachbardorf meines Elternhauses und 2 Dörfer weiter von seinem. 6 1/2 km zu meinem -, 13 zu seinem Elternhaus. Er ist zwar immernoch seinen Brüdern am helfen, und das soll er auch, aber in Maßen. Sind jetzt 27 1/2 Jahre zusammen. Davon 9 verheiratet. 

Also es kann auch klappen. Ihm wurde durch meinen Auszug klar, wie sehr er mich liebt und schätzt und dass ich wirklich nicht glücklich war. 
Ich hätte die entgütlige Trennung aber in kauf genommen! Da waren wir auch 8 Jahre zusammen. Aber es ging so für mich nicht mehr, trotz Anschluss in seinem Dorf. Die grüßen mich heute noch alle, wenn man sich mal zufällig trifft.

Man muss ja nicht gleich hunderte Kilometer weit weg ziehen, um zusammen zu wohnen.



Mein Bruder und seine Freundin sind seit über 14 Jahren zusammen und leben bis heute in getrennten Wohnungen. Einer in Bremen, einer in Hannover. Sie wollten aber nie Kinder, sonst wäre es vermutlich problematisch. 

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22. Februar um 7:32
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Ja, das ist in der Tat gemein und egoistisch von ihm! Hilft dir aber nichts. Du bist da unglücklich also wird dir nichts anderes übrig bleiben, als wegzuziehen.

Ich lebte mal zwei Jahre mit meinem Freund, heute Mann, in seinem Geburtsort. Nachdem wir 4 Jahre 10 km weiter weg zusammen wohnten. Zwar kam ich mit dem ganzen Dorf super klar aber war trotzdem nicht glücklich, weil mein Mann ständig unterwegs war. Er hat 9 Geschwister, von denen zu dem Zeitpunkt noch 6 und zwar alle seine Brüder, auch noch von dem Dorf lebten. Zwei Brüder betrieben zwei große Bauernhöfe, wo immer viel Arbeit anstand. Er kannte es von Kind an, da zu helfen (er und sein Zwillingsbruder sind die Jüngsten). 

Dadurch war er nach der Arbeit kurz zu Hause und schon wieder auf einem der Höfe. Ich musste hintenrum von seiner Familie hören, ich machte ihm Mittags nicht mal Essen. Ähm, MEIN Arbeitsplatz war 30 km entfernt,  da fuhr ICH Mittags sicher nicht nach Hause, so wie er,  der nur 5 km hatte!
Ich war ständig alleine, was ihn betraf. Ich habe bis heute wirklich viiiiiele Bekannte aber das ersetzte nie die Zweisamkeit mit ihm!

Irgendwann, als sämtliche Gespräche nichts halfen, stellte ich ihn vor vollendete Tatsachen. Ich rief ihn an und sagte, wenn er nach Hause kommt, bin ich weg. Ich hatte eine Wohnung in meinem Geburtsdorf gefunden, ihm nicht gesagt wo.

Irgendwann hatte er mich gefunden. Wir probierten es nochmal miteinander aber jeder behielt erstmal seine Wohnung. 
Dann sollte das Haus, in dem ich meine Einliegerwohnung über 3 Etagen hatte, verkauft werden. Ich hätte da wohnen bleiben können, fand es aber mies von meiner Vermieterin, die im selben Haus lebte, mir nichts davon zu sagen, und einfach eines Tages ein Schild "zu verkaufen" vorne im Garten stand. 

Ein anderer Vermieter aus dem selben Dorf rief meine Mama an (meine Tel.nr. steht nirgends) und fragte sie, ob ich eine neue Wohnung suche, er hätte grade eine. So zogen mein Mann und ich wieder offiziell zusammen dahin, kündigten unsere jeweiligen Wohnungen).

Da lebten wir 4 Jahre zusammen und es lief gut. So gut, dass wir zusammen auf Haussuche waren. Nach 3 Jahren fanden wir 2007 unseren Resthof. Da leben wir jetzt seit 2008 und haben 3 Kinder.
Einzige Bedingung von mir war, es muss in der Nähe meines Elternhauses sein und nicht zu nah an seinem. Naja, es wurde das Nachbardorf meines Elternhauses und 2 Dörfer weiter von seinem. 6 1/2 km zu meinem -, 13 zu seinem Elternhaus. Er ist zwar immernoch seinen Brüdern am helfen, und das soll er auch, aber in Maßen. Sind jetzt 27 1/2 Jahre zusammen. Davon 9 verheiratet. 

Also es kann auch klappen. Ihm wurde durch meinen Auszug klar, wie sehr er mich liebt und schätzt und dass ich wirklich nicht glücklich war. 
Ich hätte die entgütlige Trennung aber in kauf genommen! Da waren wir auch 8 Jahre zusammen. Aber es ging so für mich nicht mehr, trotz Anschluss in seinem Dorf. Die grüßen mich heute noch alle, wenn man sich mal zufällig trifft.

Man muss ja nicht gleich hunderte Kilometer weit weg ziehen, um zusammen zu wohnen.



Mein Bruder und seine Freundin sind seit über 14 Jahren zusammen und leben bis heute in getrennten Wohnungen. Einer in Bremen, einer in Hannover. Sie wollten aber nie Kinder, sonst wäre es vermutlich problematisch. 

* auch noch IN dem Dorf lebten (zweiter Absatz)

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22. Februar um 8:10

Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit mir/uns geteilt hast. Ich freue mich für euch, dass ihr es geschafft habt und glücklich seid. Ich wünsche euch noch sehr viele, glückliche Jahre gemeinsam mit euren Kindern  


Da sieht man mal, dass es doch klappen kann und ich nicht die Einzige mit diesem Problem bin. Einerseits macht mir das Hoffnung, andererseits sollte ich mir vielleicht keine Hoffnungen machen, denn dann tut es noch mehr weh, wenn es doch nicht klappt. 

Wie viel Zeit lag zwischen deinem Auszug und eurem erneuten Treffen, also als er dich danach nochmal gefunden hat? 

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22. Februar um 8:20
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Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit mir/uns geteilt hast. Ich freue mich für euch, dass ihr es geschafft habt und glücklich seid. Ich wünsche euch noch sehr viele, glückliche Jahre gemeinsam mit euren Kindern  


Da sieht man mal, dass es doch klappen kann und ich nicht die Einzige mit diesem Problem bin. Einerseits macht mir das Hoffnung, andererseits sollte ich mir vielleicht keine Hoffnungen machen, denn dann tut es noch mehr weh, wenn es doch nicht klappt. 

Wie viel Zeit lag zwischen deinem Auszug und eurem erneuten Treffen, also als er dich danach nochmal gefunden hat? 

Danke, es war auch nicht immer einfach.

Ich war ausgezogen und etwa 3 Wochen später stand er vor meiner Tür. Es ging mir grade besser, die Trennung fiel mir ja auch nicht leicht. Aber gefreut hatte ich mich auch.

Es muss dir nur klar sein, dass es auch auf eine endgültige Trennung hinauslaufen kann. An diesem Punkt war ich einfach angekommen, hätte es akzeptiert. Da war ich bzw wir 26.

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