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Mein Freund will nicht umziehen

Letzte Nachricht: 31. März 2017 um 11:29
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luana_11884841
28.03.17 um 2:52

Ich habe vor ca. einem Jahr meinen Freund kennengelernt. Er ist in Freiburg aufgewachsen, ich bin zugezogen. Die Beziehung mit ihm war wunderschön, es gab nie Streit, alles harmonisch.

Wir machen beide momentan ein FSJ und wollen anschließend studieren. Ich bewerbe mich für ein Kunststudium in Karlsruhe(es ist mein Traum) und muss deshalb aus Freiburg wegziehen...
Er möchte jedoch nicht mitkommen, sondern in seiner Heimat bleiben, die er nie verlassen hat. Dabei ist er schon 25.
Es wäre in meinen Augen so perfekt gewesen...wir hätten die Möglichkeit was neues zu beginnen, in einer neuen Stadt. Er will Freiburg jedoch um keinen Preis verlassen und ist nicht bereit mir entgegen zu kommen.
Das tut unglaublich weh.
Jetzt hat er unsere Beziehung beendet, da er meint wenn wir noch länger zusammen sind wird der Abschied noch schlimmer

Wir haben beide Gefühle füreinander, leben beide noch in der gleichen Stadt und plötzlich ist alles vorbei

Komme nicht damit klar, bitte um euren Rat
 

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persephone0hades
persephone0hades
28.03.17 um 4:04

Was soll man dazu sagen? Ihr hattet erhebliche Differenzen und er hat die Beziehung beendet. Er hat dir damit nur einen Gefallen getan, weil er wusste dass er dich nur aufhalten würde.

Mach dein Studium und such dir einen neuen Partner. 

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luana_11884841
28.03.17 um 14:04

Danke schonmal für eure Antworten,
Mir fällt es leider sehr schwer seine Gefühle und Gründe nach zu vollziehen. Er könnte in Karlsruhe sein Wunschstudium machen, würde neue Leute kennen lernen, hätte eine tolle Beziehung und kann trotzdem jederzeit seine Freunde in Freiburg besuchen (ist ja keine lange Distanz).
Ich finde es traurig, dass er nicht bereit dazu ist mir ein bisschen entgegen zu kommen...ich verlange ja nicht, dass er mit mir auswandert.  Es ist doch normal, dass man in einer Partnerschaft Kompromisse eingehen muss und jeder mal für den Partner etwas tut.

Er sagte mir immer, dass ich seine Traumfrau bin, Er Kinder mit mir möchte, mich über alles liebt usw.
Waren das alles nur leere Phrasen?

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J
jasmin1220
28.03.17 um 14:11

Ich kann Deine Enttäuschung verstehen - ihn aber auch. Alles was Du als Argumente bringt (die zweifellos richtig sind) kann man auch umdrehen. Er möchte seien Heimat nunmal nicht verlassen - Du schon. Und somit passt es leider auf lange Sicht leider wirklich nicht. Du bist sicher auch seine Traumfrau - in Freiburg.

Und ein kompletter Umzug aus dem Heimatort weg ist jetzt nicht unbedingt "ein bisschen" engegenkommen, sondern eine komplette Veränderung der Lebensumstände. Sicher ist es keine weite Entfernung - aber ich weiß aus eigener Erfahrugn dass trotz aller guten Vorsätze die Kontakte einschlafen.

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luana_11884841
28.03.17 um 15:12

Ich weis, dass ich seine Meinung akzeptieren muss. Aber wie soll ich Ihm entgegen kommen? Ich könnte mich dafür entscheiden in Freiburg zu bleiben und irgendwas anderes zu studieren (was ich eigentlich nicht machen will). Dann wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens unzufrieden, weil ich einen Beruf hätte, der nicht zu mir passt.
Er hingegen könnte es mit mir versuchen und immer noch nach Freiburg zurück kehren, sich sogar die Semester anrechnen lassen.

Währe ich an seiner Stelle und könnte meinen Traum auch in einer anderen Stadt verwirklichen, würde ich für ihn umziehen. Ich habe ihn gefragt was er machen wird wenn er in Freiburg keinen Studienplatz findet. Seine Antwort war: "Irgend einen Job werde ich schon immer finden."

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coquette164
28.03.17 um 15:17
In Antwort auf luana_11884841

Ich weis, dass ich seine Meinung akzeptieren muss. Aber wie soll ich Ihm entgegen kommen? Ich könnte mich dafür entscheiden in Freiburg zu bleiben und irgendwas anderes zu studieren (was ich eigentlich nicht machen will). Dann wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens unzufrieden, weil ich einen Beruf hätte, der nicht zu mir passt.
Er hingegen könnte es mit mir versuchen und immer noch nach Freiburg zurück kehren, sich sogar die Semester anrechnen lassen.

Währe ich an seiner Stelle und könnte meinen Traum auch in einer anderen Stadt verwirklichen, würde ich für ihn umziehen. Ich habe ihn gefragt was er machen wird wenn er in Freiburg keinen Studienplatz findet. Seine Antwort war: "Irgend einen Job werde ich schon immer finden."

Ihr könntet es mit einer Wochenendbeziehung versuchen. Ihr könntet euch darauf einigen, dass ihr nach eurem Studium zurück nach Freiburg geht. Ihr könntet euch eine Wohnung in der Mitte suchen.

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coquette164
28.03.17 um 15:18

Aber alles in allem glaube ich, dass du dagegen nicht ankommst. Wenn er sich absolut weigert, auch nur 1 km weit aus Freiburg weg zu gehen, hast du einfach schlechte Karten. Aber die hat er dann wenn er Pech hat mit vielen Frauen, denn manchmal entwickeln sich Dinge halt und dann muss ein Kompromiss her.

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luana_11884841
28.03.17 um 15:34

Ja das stimmt, in einer Partnerschaft muss man einfach Kompromisse eingehen können. Ich wäre bereit dazu eine Wochenendbeziehung zu führen, wenn ich wüsste sie wäre auf 1-2 Jahre begrenzt und es gäbe die Hoffnung anschließend wie vorher zusammen zu sein. Aber das Studium geht 6 Jahre und das ist einfach eine lange Zeit um eine Fernbeziehung zu führen. Es geht nicht darum, dass er nicht umzieht weil wir erst seit einem Jahr zusammen sind, sondern weil er generell einfach nicht umziehen will.
Er hat sich auch von seiner Ex getrennt, weil sie dann umgezogen ist und mit der war er für 3 Jahre zusammen

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luana_11884841
28.03.17 um 15:35

Ja das stimmt, in einer Partnerschaft muss man einfach Kompromisse eingehen können. Ich wäre bereit dazu eine Wochenendbeziehung zu führen, wenn ich wüsste sie wäre auf 1-2 Jahre begrenzt und es gäbe die Hoffnung anschließend wie vorher zusammen zu sein. Aber das Studium geht 6 Jahre und das ist einfach eine lange Zeit um eine Fernbeziehung zu führen. Es geht nicht darum, dass er nicht umzieht weil wir erst seit einem Jahr zusammen sind, sondern weil er generell einfach nicht umziehen will.
Er hat sich auch von seiner Ex getrennt, weil sie dann umgezogen ist und mit der war er für 3 Jahre zusammen

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coquette164
28.03.17 um 15:39
In Antwort auf luana_11884841

Ja das stimmt, in einer Partnerschaft muss man einfach Kompromisse eingehen können. Ich wäre bereit dazu eine Wochenendbeziehung zu führen, wenn ich wüsste sie wäre auf 1-2 Jahre begrenzt und es gäbe die Hoffnung anschließend wie vorher zusammen zu sein. Aber das Studium geht 6 Jahre und das ist einfach eine lange Zeit um eine Fernbeziehung zu führen. Es geht nicht darum, dass er nicht umzieht weil wir erst seit einem Jahr zusammen sind, sondern weil er generell einfach nicht umziehen will.
Er hat sich auch von seiner Ex getrennt, weil sie dann umgezogen ist und mit der war er für 3 Jahre zusammen

Tja, dann weißt du ja schon, dass du nicht die erste bist, der das mit ihm passiert. Weißt du, auch wenn es dir jetzt weh tut: Dann ist es langfristig besser so für dich, weil was passiert, wenn du in ein paar Jahren vielleicht irgendwo anders ein umwerfendes Jobangebot bekommst? Eure Beziehung würde dann immer nur unter der Voraussetzung bestehen, dass du nicht weggehst und das ist doch schade.

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koalalola1864
koalalola1864
28.03.17 um 17:53
In Antwort auf luana_11884841

Ich habe vor ca. einem Jahr meinen Freund kennengelernt. Er ist in Freiburg aufgewachsen, ich bin zugezogen. Die Beziehung mit ihm war wunderschön, es gab nie Streit, alles harmonisch.

Wir machen beide momentan ein FSJ und wollen anschließend studieren. Ich bewerbe mich für ein Kunststudium in Karlsruhe(es ist mein Traum) und muss deshalb aus Freiburg wegziehen...
Er möchte jedoch nicht mitkommen, sondern in seiner Heimat bleiben, die er nie verlassen hat. Dabei ist er schon 25.
Es wäre in meinen Augen so perfekt gewesen...wir hätten die Möglichkeit was neues zu beginnen, in einer neuen Stadt. Er will Freiburg jedoch um keinen Preis verlassen und ist nicht bereit mir entgegen zu kommen.
Das tut unglaublich weh.
Jetzt hat er unsere Beziehung beendet, da er meint wenn wir noch länger zusammen sind wird der Abschied noch schlimmer

Wir haben beide Gefühle füreinander, leben beide noch in der gleichen Stadt und plötzlich ist alles vorbei

Komme nicht damit klar, bitte um euren Rat
 

Er möchte nicht das was du willst. Es tut sicherlich weg, ist aber total legitim. Ich würde auch nicht aus meiner Stadt wegziehen und schon gar nicht für eine einjährige Beziehung. Das klingt hart, ist aber so.
Das nennt man dann unüberbrückbare Differenzen. 
Geh du deinen Weg, mach dein Studium und du wirst auch wieder glücklich. Ganz bestimnt 

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soncherie
soncherie
28.03.17 um 22:17
In Antwort auf luana_11884841

Ich weis, dass ich seine Meinung akzeptieren muss. Aber wie soll ich Ihm entgegen kommen? Ich könnte mich dafür entscheiden in Freiburg zu bleiben und irgendwas anderes zu studieren (was ich eigentlich nicht machen will). Dann wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens unzufrieden, weil ich einen Beruf hätte, der nicht zu mir passt.
Er hingegen könnte es mit mir versuchen und immer noch nach Freiburg zurück kehren, sich sogar die Semester anrechnen lassen.

Währe ich an seiner Stelle und könnte meinen Traum auch in einer anderen Stadt verwirklichen, würde ich für ihn umziehen. Ich habe ihn gefragt was er machen wird wenn er in Freiburg keinen Studienplatz findet. Seine Antwort war: "Irgend einen Job werde ich schon immer finden."

Genau da liegt der Hund begraben: "Ich könnte mich dafür entscheiden in Freiburg zu bleiben und irgendwas anderes zu studieren (was ich eigentlich nicht machen will). Dann wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens unzufrieden, weil ich einen Beruf hätte, der nicht zu mir passt.Er hingegen könnte es mit mir versuchen und immer noch nach Freiburg zurück kehren, sich sogar die Semester anrechnen lassen."

Du KÖNNTEST was anderes studieren, was du eigentlicht nicht willst.
Er KÖNNTE Freiburg verlassen, was er eigentlich nicht will.

Da gibt es keine Kompromisse.
 

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luana_11884841
28.03.17 um 22:25
In Antwort auf soncherie

Genau da liegt der Hund begraben: "Ich könnte mich dafür entscheiden in Freiburg zu bleiben und irgendwas anderes zu studieren (was ich eigentlich nicht machen will). Dann wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens unzufrieden, weil ich einen Beruf hätte, der nicht zu mir passt.Er hingegen könnte es mit mir versuchen und immer noch nach Freiburg zurück kehren, sich sogar die Semester anrechnen lassen."

Du KÖNNTEST was anderes studieren, was du eigentlicht nicht willst.
Er KÖNNTE Freiburg verlassen, was er eigentlich nicht will.

Da gibt es keine Kompromisse.
 

Ich wollte damit sagen, dass ich eine Entscheidung treffen würde, die Auswirkungen auf den Rest meines Lebens haben wird. Während er eine Entscheidung treffen würde, die Auswirkungen auf die nächsten paar Jahre haben wird. Das man das Ausmaß davon nicht vergleichen kann...

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herbstblume6
herbstblume6
28.03.17 um 22:43
In Antwort auf luana_11884841

Ich wollte damit sagen, dass ich eine Entscheidung treffen würde, die Auswirkungen auf den Rest meines Lebens haben wird. Während er eine Entscheidung treffen würde, die Auswirkungen auf die nächsten paar Jahre haben wird. Das man das Ausmaß davon nicht vergleichen kann...

Wie auch immer für ihn ist der Preis anscheinend zu hoch. 

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luana_11884841
28.03.17 um 23:06

Dann ist "Kompromiss" vllt das falsche Wort. Nennen wie es ein "Entgegenkommen".
Meine Mutter ist damals von ihrer Heimat in Kiel ins Allgäu gezogen, weil meinem Vater dort ein Traumjob angeboten wurde. Sie wollte auch nicht weg, aber wenn man einen Menschen gefunden hat, den man über alles liebt, dann unterstützt man ihn meiner Meinung nach in seinen Zielen. Es wird auch wieder eine andere Situation geben, wo der andere Partner unterstützt wird.
Ich denke immer: Home is where your heart is

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soncherie
soncherie
28.03.17 um 23:39
In Antwort auf luana_11884841

Dann ist "Kompromiss" vllt das falsche Wort. Nennen wie es ein "Entgegenkommen".
Meine Mutter ist damals von ihrer Heimat in Kiel ins Allgäu gezogen, weil meinem Vater dort ein Traumjob angeboten wurde. Sie wollte auch nicht weg, aber wenn man einen Menschen gefunden hat, den man über alles liebt, dann unterstützt man ihn meiner Meinung nach in seinen Zielen. Es wird auch wieder eine andere Situation geben, wo der andere Partner unterstützt wird.
Ich denke immer: Home is where your heart is

Denkfehler. Du schreibst "man". Was du aber meinst, ist "ich".
Dein Exfreund sieht das offenbar anders. Du kannst das natürlich blöd oder unangebracht finden, aber nicht ändern.

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herbstblume6
herbstblume6
29.03.17 um 2:27
In Antwort auf luana_11884841

Dann ist "Kompromiss" vllt das falsche Wort. Nennen wie es ein "Entgegenkommen".
Meine Mutter ist damals von ihrer Heimat in Kiel ins Allgäu gezogen, weil meinem Vater dort ein Traumjob angeboten wurde. Sie wollte auch nicht weg, aber wenn man einen Menschen gefunden hat, den man über alles liebt, dann unterstützt man ihn meiner Meinung nach in seinen Zielen. Es wird auch wieder eine andere Situation geben, wo der andere Partner unterstützt wird.
Ich denke immer: Home is where your heart is

Das ist für die meisten Menschen so aber wie du siehst nicht für alle 

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leena_12450024
29.03.17 um 8:13

Wo sind denn deine Kompromisse? Eine erstmal Fernbeziehung z.B. Ein Treffen in der Mitte?

Du willst und er muss? SO läuft es leider nicht im Leben!

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luana_11884841
29.03.17 um 11:30
In Antwort auf leena_12450024

Wo sind denn deine Kompromisse? Eine erstmal Fernbeziehung z.B. Ein Treffen in der Mitte?

Du willst und er muss? SO läuft es leider nicht im Leben!

Er möchte keine Fernbeziehung, er ist auch nicht der Typ der gerne telefoniert. Außerdem ist es vllt besser, die wundervolle Beziehung gut zu beenden und nicht indem wir uns auseinanderleben.
Klar tut es unglaublich weh, denn ich hatte noch nie einen Partner mit dem es so gut lief...aber in dem Punkt sind wir einfach grundverschieden.

 

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herbstblume6
herbstblume6
29.03.17 um 11:34

Nicht jede große Liebe hat ein Happyend 

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avarrassterne1
29.03.17 um 14:08
In Antwort auf luana_11884841

Danke schonmal für eure Antworten,
Mir fällt es leider sehr schwer seine Gefühle und Gründe nach zu vollziehen. Er könnte in Karlsruhe sein Wunschstudium machen, würde neue Leute kennen lernen, hätte eine tolle Beziehung und kann trotzdem jederzeit seine Freunde in Freiburg besuchen (ist ja keine lange Distanz).
Ich finde es traurig, dass er nicht bereit dazu ist mir ein bisschen entgegen zu kommen...ich verlange ja nicht, dass er mit mir auswandert.  Es ist doch normal, dass man in einer Partnerschaft Kompromisse eingehen muss und jeder mal für den Partner etwas tut.

Er sagte mir immer, dass ich seine Traumfrau bin, Er Kinder mit mir möchte, mich über alles liebt usw.
Waren das alles nur leere Phrasen?

na wenn es so klar ist mit den Kompromissen und für den Partner was tun usw. - warum gibst denn nicht einfach Du das auf, was Dir wichtig ist, damit nicht Dein Partner das aufgeben müsste, was eben ihm wichtig ist und schon wäre alles super und Ihr könntet glücklich sein bis ans Ende aller Tage?

Mädel, Du scheinst zu vergessen, dass so eine Tür immer in beide Richtungen schwingen kann. Wie kannst Du von ihm erwarten, dass er Dir "zu Liebe" die Heimat aufgibt, die für ihn nun einmal wichtig ist - ohne dass Du auch nur in Erwägung ziehst, ihm "zu Liebe" aufzugeben, was für Dich wichtig ist?

Für mich hat so etwas wie "Heimat" auch keine Relevanz. Aber wenn das für meinen Mann anders wäre, hätte ich mir auch ganz genau überlegen müssen, wie und ob ich in eine andere Stadt gehen kann - und ob die Beziehung dann so bleibt. Wenn Du etwas nicht schlimm findest - ist es so, aber das heißt doch nicht, dass alle anderen das auch nicht schlimm finden dürfen?!?
"Ganz normal" in einer Beziehung ist, dass man auf die Gefühle des anderen auch dann Rücksicht nimmt, wenn man sie selbst so nicht hat oder nicht nachvollziehen kann (so lange da nichts völlig überzogenes dabei ist, natürlich). - Auch das wird in fast jeder Beziehung so sein, man hat nun einmal die wunden Punkte nicht an der gleichen Stelle - und wenn bei einem ein wunder Punkt dort ist, wo beim anderen gerade der "Wunschtraum" Nummer 1 ist - dann passt das nicht zusammen.

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avarrassterne1
29.03.17 um 14:29

nach einer Trennung kommt halt ab und an mal der Wunsch nach dem sicheren Gefühl von "ich habe nichts falsch gemacht, ich war im Recht, nur diesen blöde *** war gemein und doof und hat Fehler gemacht und deswegen ist jetzt alles kaputt".

In dem Falle als "er wollte keine Kompromisse machen, wegen etwas, was ich für gar nicht schlimm halte".

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herbstblume6
herbstblume6
29.03.17 um 16:26
In Antwort auf avarrassterne1

nach einer Trennung kommt halt ab und an mal der Wunsch nach dem sicheren Gefühl von "ich habe nichts falsch gemacht, ich war im Recht, nur diesen blöde *** war gemein und doof und hat Fehler gemacht und deswegen ist jetzt alles kaputt".

In dem Falle als "er wollte keine Kompromisse machen, wegen etwas, was ich für gar nicht schlimm halte".

Und dadurch , dass man es für nicht so schlimm und das geringere Übel sieht entwertet man es noch mal zusätzlich...

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luana_11884841
31.03.17 um 11:29

Danke Ihr Lieben, dass ihr mir auch seine Sicht der Dinge aufgezeigt habt. Er "tickt" einfach ganz anders als Ich. Das ist nicht unbedingt besser oder schlechter, sondern ein anderer Lebensentwurf. Ich verstehe jetzt auch, dass ich meine Sicht der Dinge nicht auf Andere übertragen kann.
Wir passten wohl wirklich nicht zueinander, da wir unsere Prioritäten ganz anders gesetzt haben.

Ich hoffe, dass ich eines Tages jemanden finden werde, der ähnliche Wünsche und Träume hat wie ich & wünsche euch allen eine tolle Zukunft mit eurem Partner/ zukünftigem Partner

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