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Mein Freund will Kinder, ich nicht!

16. Mai 2006 um 19:25 Letzte Antwort: 24. Mai 2006 um 15:42

Hallo Leute!
Vielleicht weiß jemand einen schlauen Rat.

Ich bin 34 und seit 4 Jahren mit meinem Freund (32) zusammen. Eigentlich habe ich schon von vorneherein gesagt, dass ich nie Kinder haben möchte (habe mich schon als Jugendliche dagegen entschieden). Er hat wohl leider gedacht, ich meine das nicht unbedingt ganz ernst. Ich kann mit Kindern einfach nichts anfangen und meide auch jeglichen Kontakt mit ihnen. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Ich habe keine schlimme Kindheit gehabt oder sowas. Irgendwie sitzt das bei mir drin. Wenn ich Babys oder Kleinkinder sehe, rührt sich bei mir absolut nichts.
Nun setzt mein Freund mir auf einmal die Pistole auf die Brust. Entweder, ich entscheide mich für ein Kind oder er trennt sich von mir. Angeblich liebt er mich aber noch. Was soll ich nun machen?? Auf die Couch? Ob das hilft...

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16. Mai 2006 um 19:46

Zukunftspläne ?
Hallo aviera,
das Problem liegt nicht bei dir. Und auch nicht bei ihm. Eure Zukunftsvorstellungen sind leider in wesentlichen Dingen inkompatibel. Es gibt genau 3 Handlungsvarianten:
1. Trennung - jeder lebt sein Leben und findet ggf. einen neuen Partner mit gleichen oder ähnlichen Zukunftsplänen.
2. Zusammen bleiben - kein Kind: Du bist zufrieden, er wird immer unzufrieden sein.
3. Zusammen bleiben - Kind zeugen: Er ist zufrieden, du wirst möglicherweise dauerhaft unzufrieden sein.

Wenn du ihm von Anfang an gesagt hast, dass du generell kein Kind haben möchtest, ist die Frage aller Fragen, weshalb er mit dir zusammen ist - nur um momentan nicht allein zu sein, weil gerade keine Partnerin mit Kinderwunsch verfügbar war oder weil ihr beide offenbar nicht ausreichend genug über wichtige Dinge geredet habt.
Erpressen lassen würde ich mich an deiner Stelle nicht. Ob ihr mit einem Kompromiss lt. Pkt. 2 oder 3 leben könnt, ohne dass es später Streit oder Vorwürfe gibt, kannst nur du selbst wissen.

Viele Grüße
corvinus

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16. Mai 2006 um 20:12

Ich denke auch...
dass du ihn ziehen lassen musst. Wenn dein Freund sich Kinder wünscht und sich ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen kann, dann kannst du ihm diesen Traum nicht kaputt machen. Irgendwann wird er dich sonst dafür verantwortlich machen.
Genausowenig, wie du dich ja auch "zwingen" lassen solltest, dich für ein Kind zu entscheiden.

Es gibt wenige Punkte bei denen man in einer Partnerschaft keine Kompromisse eingehen kann. Aber der Kinderwunsch ist leider einer davon.

lg
blackpunka

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16. Mai 2006 um 20:54

Trennt euch

Vielleicht liebt er dich genug um bei dir zu bleiben ohne je Vater zu werden, aber kannst du es wirklich verantworten ihm dieses Glück/ Recht zu verweigern?

Jeder so wie er will, dennoch habe ich wenig verständnis dafür wie jemand gegen Kinder sein kann. Ich finde sie erfüllen ein Leben mit Freude u. machen die Welt schöner. Du verpasst eine Menge: nie werden dich große Kulleraugen ansehen u. sagen "Mami ich liebe dich" Nie wirst du wissen wie es ist etwas was ein Teil von dir u. deinem Freund ist in den Händen zu halten u. euch ein Leben lang verbindet. Und auch wenn du nicht mehr bist, so lässt du deine Kinder zurück, die dich im Herzen tragen u. durch die du dadurch weiterleben wirst.

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16. Mai 2006 um 21:22

Danke
für eure Antworten. Ihr habt wahrscheinlich recht. Vielleicht wäre ja eine Therapie sinnvoll. Ist es dadurch evtl. möglich, dass ich meine Meinung ändere? Würde mich ja auch interessieren, woher diese Abneigung gegen Kinder kommt. Und ich würde schon einiges für die Beziehung machen.

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16. Mai 2006 um 21:41
In Antwort auf naomi_12758279

Danke
für eure Antworten. Ihr habt wahrscheinlich recht. Vielleicht wäre ja eine Therapie sinnvoll. Ist es dadurch evtl. möglich, dass ich meine Meinung ändere? Würde mich ja auch interessieren, woher diese Abneigung gegen Kinder kommt. Und ich würde schon einiges für die Beziehung machen.

Eine Therapie,
hmmmm....du bist ja nicht psychisch krank oder neurotisch.

Ich finde es schön, dass du deinen Partner so sehr liebst, dass du einiges dafür tun würdest.

Also, ich kann dich ein bisschen verstehen, denn ich habe auch mal so wie du gedacht. Schon mit 15 war mir klar, dass ich keine Kinder wollte. Ich konnte auch dieses Getue um Babys und kleine Kinder nicht nachvollziehen, und hatte ich mal Konakt zu Kindern, wusste ich nicht, was ich mit denen anfangen sollte. Fands einfach nur nervig.

Ich hatte einen langjährigen Freund, und bin dann mit Anfang 20 ungewollt schwanger geworden. (Habe die Hormone in der Pille, 3-Monatsspritze nicht vertragen=Dauermigräne). Irgendwann ist dann doch mal so ein Ding kaputt gegangen und ich war halt plötzlich schwanger, ich hab einige Wochen überlegt, was ich tun sollte. Letztendlich habe ich/haben wir uns für das Kind entschieden. Trotz schwieriger Situation: wir haben beide noch studiert, beide Großelternpaare wohnen sehr weit weg, also keine Unterstützung von der Seite. Vier Jahre später habe ich mich vom Vater meiner Tochter getrennt. War da also alleinerziehend.

Nachdem meine Tochter auf der Welt war, habe ich ein ganz anderes Verhältnis zu Kindern bekommen (obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass es AKs gibt). Für mich ist meine Tochter das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist (sie ist mittlerweile 17) und ich finde kleine Kinder und Babys unwiderstehlich.

So kann's auch laufen

lg
blackpunka

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16. Mai 2006 um 23:53
In Antwort auf naomi_12758279

Danke
für eure Antworten. Ihr habt wahrscheinlich recht. Vielleicht wäre ja eine Therapie sinnvoll. Ist es dadurch evtl. möglich, dass ich meine Meinung ändere? Würde mich ja auch interessieren, woher diese Abneigung gegen Kinder kommt. Und ich würde schon einiges für die Beziehung machen.

Therapie? Wozu?

Ich versteh nicht, warum du überhaupt auf die Idee kommst, ne Therapie zu machen.

Du bist ja nicht krank oder sowas...

Du willst nur keine Kinder! Das is ne Einstellung, deine Meinung, ein Teil deines Lebensplanes... Nicht mehr, aber auch nicht weniger... Warum wertest du das? Und noch dazu so negativ? DAS ist nicht krank... Ich meine, gilt frau jetzt schon als krank, nur weil sie keine Kinder möchte (bei nem Mann würde keiner auf die Idee kommen, d. irgendwie komisch zu finden - denk mal darüber nach)...?

Ich meine, WO steht geschrieben, d. frau eigene Kinder gebären MUSS? Das kann doch nicht unsre einzige Lebensberechtigung sein (weil ja gleich immer Leute mit dieser Keule als These daherkommen: Du bist eine Frau, also hast du dich gefälligst fortzupflanzen, d. is schließlich unter andrem deine Aufgabe)...

Ich finde dich weder krank, noch denke ich, d. du ne Therapie brauchst.

Und deine Meinung ändern? Das solltest du nur tun, WENN du dir wirklich noch unsicher bist od. unglücklich mit einem kinderlosen Leben...

Die K-Frage solltest du nicht von deinem Freund abhängig machen (so nach dem Motto: jetzt krieg ich halt ihm zuliebe/der beziehung zuliebe ein Kind, obwohl ich das eigentlich absolut nicht will u. mir mein Leben net so vorgestellt habe). Hör mal in dich rein u. frag dich, was DU willst, was DU vom Leben erwartest, wie DU dich in zehn Jahren sehen willst? Das ist eine höchstpersönliche Lebensentscheidung, die jeder Mensch für sich treffen muss.

Weißt du, ich kann dich gut verstehen. Mein Ex und ich hatten das gleiche Problem. Wir lieben uns sehr, aber wir sind auch sehr verschieden. Es war nicht einfach, viele Kompromisse eingehen zu müssen, weil wir eben so unterschiedlich sind. Aber damit die Beziehung funktioniert, macht man das eben - das ist auch richtig so.

ABER: Es gibt einige ganz existenzielle Entscheidungen, Fragen, Lebenseinstellungen, wo ein Kompromiss einfach unmöglich ist. Und die K-Frage ist eine dieser Entscheidungen: da gibts nur ein ja oder nein drauf als Antwort.

Mein Ex und ich haben uns einvernehmlich getrennt, weil wir in dieser Frage einfach völlig unterschiedliche Standpunkte vertreten - und da reicht Liebe einfach nicht aus. Wir waren uns einig, d. man in der Frage einfach keinen Kompromiss machen kann und darf. Hätte ich nur wg. ihm Kinder bekommen, ich wette, irgendwann wär ich total frustriert gewesen u. dann wär dieser Vorwurf gekommen: Ich wollte nie Kinder, aber du musstest ja unbedingt so lange rumsticheln... Wegen dir musst ich mein Studium abbrechen und konnte mir diesen oder jenen Traum nicht erfüllen...
Hätte er seinen Traum von einer Familie mit Kindern wg. mir aufgeben müssen, hätte ich mir damit diese Riesenschuld aufgelastet, ihm seinen Lebenstraum zerstört zu haben, einen großen Wunsch kaputt gemacht zu haben. Gerade wenn man sich liebt, will man dem andren das nicht antun...

Die letzte Konsequenz ist da einfach, d. man sich trennt - sich selbst und dem geliebten Partner gegenüber. Das ist hart u. man leidet drunter - aber ich weiß, d. ich noch weniger mit dem Gefühl der Schuld Leben könnte, ihm seinen Traum kaputt gemacht zu haben... Und er siehts genauso...

Du musst die K-Frage erstmal für dich entscheiden. Willst DU Kinder oder nicht? Mach diese Entscheidung nicht von deinem Partner, deiner Beziehung etc. abhängig - denn diese Entscheidung kannst du (solltest du später feststellen, d. d. nicht die richtige Entscheidung war) nie, nie wieder rückgängig machen (und im Schlimmsten Fall leidet auch das potentielle Kind drunter).

Übrigens gibts auch ganz nette Bücher über, von und für gewollt kinderlose Frauen. Sehr gut finde ich z. B. "Kinderlos - na und?" (relativ neu, allerdings auch eher für Frauen gedacht, d. sich schon entschieden haben). Für dich wäre wahrscheinlich "Frau ohne Kinder - Gespräche und Geschichten einer Tafelrunde" von Viola Roggenkamp sehr interessant. Sie hat mit mehreren kinderlosen Frauen (bzw. noch kinderlosen Frauen) ein gr. Abendessen veranstaltet u. jede der Frauen hat aus ihrem Leben erzählt u. auch erzählt, warum sie (noch) keine Kinder will, wie das Umfeld damit umgeht etc.

Ich wünsch dir, d. du DEINEN Weg findest u. zu deiner Entscheidung stehen kannst - wie auch immer die aussehen mag.

Alles Gute
icy

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17. Mai 2006 um 0:21

Krieg bitte
auf keinen Fall gegen deinen Willen ein Kind!! Meine Mutter hat sich von meinem Vater breitschlagen lassen..Endergebnis,sie war unglücklich damit,mein Vater hat ihr nie geholfen,sich nie um uns gekümmert und die Ehe ist auch das Letzte. Wenn du keine Gründe hast,dass du keine Kinder magst (bei mir wäre VLL ein Grund,meine schlechte Kindheit),dann gibts wahrscheinlich auch keine und dann kann kein Psychologe was dran ändern..Kinder sind einfach nicht dein Ding. Ich würde dir-wenns drauf ankommen sollte-auch eher zu ner Trennung raten..weil überleg mal,die Kinder hast du nachher lebenslänglich!

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17. Mai 2006 um 0:23
In Antwort auf aineshaw

Trennt euch

Vielleicht liebt er dich genug um bei dir zu bleiben ohne je Vater zu werden, aber kannst du es wirklich verantworten ihm dieses Glück/ Recht zu verweigern?

Jeder so wie er will, dennoch habe ich wenig verständnis dafür wie jemand gegen Kinder sein kann. Ich finde sie erfüllen ein Leben mit Freude u. machen die Welt schöner. Du verpasst eine Menge: nie werden dich große Kulleraugen ansehen u. sagen "Mami ich liebe dich" Nie wirst du wissen wie es ist etwas was ein Teil von dir u. deinem Freund ist in den Händen zu halten u. euch ein Leben lang verbindet. Und auch wenn du nicht mehr bist, so lässt du deine Kinder zurück, die dich im Herzen tragen u. durch die du dadurch weiterleben wirst.

Och nö
warum können manche einfach nicht einsehen,dass es nunmal Frauen bzw. Menschen gibt,die nicht so denken oder fühlen ?? Muss denn jeder dasselbe toll finden bzw. für dasselbe leben ?? Es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Welt und jeder ist anders..Wieso kann man/frau dann jemandem nicht zugestehen auch ohne Kinder glücklich zu sein ?? Vll sind Frauen wie die Threaderöffnerin und ich ja abnormal oder mutiert oder keine Ahnung was..aber wir wollen keine Kinder und damit basta..Oder muss ich jeden missionieren mit dem was ich denke ??Wo leben wir denn...

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17. Mai 2006 um 0:31
In Antwort auf alida_11887328

Eine Therapie,
hmmmm....du bist ja nicht psychisch krank oder neurotisch.

Ich finde es schön, dass du deinen Partner so sehr liebst, dass du einiges dafür tun würdest.

Also, ich kann dich ein bisschen verstehen, denn ich habe auch mal so wie du gedacht. Schon mit 15 war mir klar, dass ich keine Kinder wollte. Ich konnte auch dieses Getue um Babys und kleine Kinder nicht nachvollziehen, und hatte ich mal Konakt zu Kindern, wusste ich nicht, was ich mit denen anfangen sollte. Fands einfach nur nervig.

Ich hatte einen langjährigen Freund, und bin dann mit Anfang 20 ungewollt schwanger geworden. (Habe die Hormone in der Pille, 3-Monatsspritze nicht vertragen=Dauermigräne). Irgendwann ist dann doch mal so ein Ding kaputt gegangen und ich war halt plötzlich schwanger, ich hab einige Wochen überlegt, was ich tun sollte. Letztendlich habe ich/haben wir uns für das Kind entschieden. Trotz schwieriger Situation: wir haben beide noch studiert, beide Großelternpaare wohnen sehr weit weg, also keine Unterstützung von der Seite. Vier Jahre später habe ich mich vom Vater meiner Tochter getrennt. War da also alleinerziehend.

Nachdem meine Tochter auf der Welt war, habe ich ein ganz anderes Verhältnis zu Kindern bekommen (obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass es AKs gibt). Für mich ist meine Tochter das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist (sie ist mittlerweile 17) und ich finde kleine Kinder und Babys unwiderstehlich.

So kann's auch laufen

lg
blackpunka

Ja entweder
es läuft so oder man(eher frau) mag nachher sein eigenes Kind nicht und das Kind leidet darunter!DAS Risiko würde ich nicht eingehen wollen..weil frau damit ihr Leben und das des Kindes kaputt macht(weiß wovon ich rede)!Weil zurückgeben oder mal auf Probe ein EIGENES (soll ja immer gaaaaaanz anders sein als andere Kinder)Kind das geht nicht..

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17. Mai 2006 um 11:50
In Antwort auf lacey_12383099

Therapie? Wozu?

Ich versteh nicht, warum du überhaupt auf die Idee kommst, ne Therapie zu machen.

Du bist ja nicht krank oder sowas...

Du willst nur keine Kinder! Das is ne Einstellung, deine Meinung, ein Teil deines Lebensplanes... Nicht mehr, aber auch nicht weniger... Warum wertest du das? Und noch dazu so negativ? DAS ist nicht krank... Ich meine, gilt frau jetzt schon als krank, nur weil sie keine Kinder möchte (bei nem Mann würde keiner auf die Idee kommen, d. irgendwie komisch zu finden - denk mal darüber nach)...?

Ich meine, WO steht geschrieben, d. frau eigene Kinder gebären MUSS? Das kann doch nicht unsre einzige Lebensberechtigung sein (weil ja gleich immer Leute mit dieser Keule als These daherkommen: Du bist eine Frau, also hast du dich gefälligst fortzupflanzen, d. is schließlich unter andrem deine Aufgabe)...

Ich finde dich weder krank, noch denke ich, d. du ne Therapie brauchst.

Und deine Meinung ändern? Das solltest du nur tun, WENN du dir wirklich noch unsicher bist od. unglücklich mit einem kinderlosen Leben...

Die K-Frage solltest du nicht von deinem Freund abhängig machen (so nach dem Motto: jetzt krieg ich halt ihm zuliebe/der beziehung zuliebe ein Kind, obwohl ich das eigentlich absolut nicht will u. mir mein Leben net so vorgestellt habe). Hör mal in dich rein u. frag dich, was DU willst, was DU vom Leben erwartest, wie DU dich in zehn Jahren sehen willst? Das ist eine höchstpersönliche Lebensentscheidung, die jeder Mensch für sich treffen muss.

Weißt du, ich kann dich gut verstehen. Mein Ex und ich hatten das gleiche Problem. Wir lieben uns sehr, aber wir sind auch sehr verschieden. Es war nicht einfach, viele Kompromisse eingehen zu müssen, weil wir eben so unterschiedlich sind. Aber damit die Beziehung funktioniert, macht man das eben - das ist auch richtig so.

ABER: Es gibt einige ganz existenzielle Entscheidungen, Fragen, Lebenseinstellungen, wo ein Kompromiss einfach unmöglich ist. Und die K-Frage ist eine dieser Entscheidungen: da gibts nur ein ja oder nein drauf als Antwort.

Mein Ex und ich haben uns einvernehmlich getrennt, weil wir in dieser Frage einfach völlig unterschiedliche Standpunkte vertreten - und da reicht Liebe einfach nicht aus. Wir waren uns einig, d. man in der Frage einfach keinen Kompromiss machen kann und darf. Hätte ich nur wg. ihm Kinder bekommen, ich wette, irgendwann wär ich total frustriert gewesen u. dann wär dieser Vorwurf gekommen: Ich wollte nie Kinder, aber du musstest ja unbedingt so lange rumsticheln... Wegen dir musst ich mein Studium abbrechen und konnte mir diesen oder jenen Traum nicht erfüllen...
Hätte er seinen Traum von einer Familie mit Kindern wg. mir aufgeben müssen, hätte ich mir damit diese Riesenschuld aufgelastet, ihm seinen Lebenstraum zerstört zu haben, einen großen Wunsch kaputt gemacht zu haben. Gerade wenn man sich liebt, will man dem andren das nicht antun...

Die letzte Konsequenz ist da einfach, d. man sich trennt - sich selbst und dem geliebten Partner gegenüber. Das ist hart u. man leidet drunter - aber ich weiß, d. ich noch weniger mit dem Gefühl der Schuld Leben könnte, ihm seinen Traum kaputt gemacht zu haben... Und er siehts genauso...

Du musst die K-Frage erstmal für dich entscheiden. Willst DU Kinder oder nicht? Mach diese Entscheidung nicht von deinem Partner, deiner Beziehung etc. abhängig - denn diese Entscheidung kannst du (solltest du später feststellen, d. d. nicht die richtige Entscheidung war) nie, nie wieder rückgängig machen (und im Schlimmsten Fall leidet auch das potentielle Kind drunter).

Übrigens gibts auch ganz nette Bücher über, von und für gewollt kinderlose Frauen. Sehr gut finde ich z. B. "Kinderlos - na und?" (relativ neu, allerdings auch eher für Frauen gedacht, d. sich schon entschieden haben). Für dich wäre wahrscheinlich "Frau ohne Kinder - Gespräche und Geschichten einer Tafelrunde" von Viola Roggenkamp sehr interessant. Sie hat mit mehreren kinderlosen Frauen (bzw. noch kinderlosen Frauen) ein gr. Abendessen veranstaltet u. jede der Frauen hat aus ihrem Leben erzählt u. auch erzählt, warum sie (noch) keine Kinder will, wie das Umfeld damit umgeht etc.

Ich wünsch dir, d. du DEINEN Weg findest u. zu deiner Entscheidung stehen kannst - wie auch immer die aussehen mag.

Alles Gute
icy

Ist mir klar
dass ich nicht krank oder komplett geistesgestört bin. Aber die Beziehung ist mir nunmal sehr, sehr wichtig und wenn ich irgendwas dafür machen kann, um sie zu retten, würde ich das tun. Natürlich würde ich nicht nur um des lieben Friedens willen ein Kind bekommen. Auf gar keinen Fall!! Insofern weiß ich schon sehr lange genau, was ich will. Vielleicht könnte aber eine Therapie meine Lebenseinstellung ändern. Wird sicherlich sehr schwierig, zumal ich eigentlich nichts von dem ganzen Psycho-Geschwätz halte. Aber einen Versuch wär's vielleicht wert.

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17. Mai 2006 um 12:30
In Antwort auf aubrey_12770539

Ja entweder
es läuft so oder man(eher frau) mag nachher sein eigenes Kind nicht und das Kind leidet darunter!DAS Risiko würde ich nicht eingehen wollen..weil frau damit ihr Leben und das des Kindes kaputt macht(weiß wovon ich rede)!Weil zurückgeben oder mal auf Probe ein EIGENES (soll ja immer gaaaaaanz anders sein als andere Kinder)Kind das geht nicht..

@mumbee
geb dir vollkommen Recht, darum hab ich auch geschrieben, So KANN'S laufen.

Da ein Kind aber kein Versuchsobjekt ist, sollte die Entscheidung natürlich von allen Seiten beleuchtet werden.


lg
blackpunka

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17. Mai 2006 um 15:05

Mal ehrlich!
Das die Beziehung dir wichtig ist kann ich sogar verstehen. Aber nur um die Beziehung zu retten und ihn bei dir zu behalten, dass wäre Schwachsinn. Könnte ja sein, wenn du erstmal das Kind hast, dass du es überhaupt garnicht liebst.

Das arme Kind!!!

Du hast es ihm von vornherein gesagt und allem Anschein nach hat er dich nicht ernst genommen. Das war sein Fehler, nicht deiner. Aber es wäre dein Fehler wenn du ein Kind in die Welt setzt, nur für ihn, welches du aber garnicht haben willst. Wie soll das dann bitte schön weiter gehen wenn es erstmal da ist? Schon mal darüber nachgedacht. Frag ihn das mal.
Wenn er dich liebt, dann akzeptiert er das auch. Wenn nicht, bist du nicht die Richtige für ihn und umgekehrt. So einfach ist das.

Natürlich könntet ihr euch auch professionellen Rat suchen, aber ich sage dir gleich: Dort wird man euch ungefähr das Gleiche sagen. Kauft euch dann doch lieber einen Hund oder so. Kinder sind kein Mittel zum Zweck und auch kein Spielzeug. Da ich selber Mutter bin, denke ich das ich da mitreden kann. Und ich habe nichts gegen Menschen die sagen: "Ich will keine Kinder.", ich habe etwas gegen Menschen die Kinder haben, diese aber nicht lieben und kalt mit ihnen umgehen.

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17. Mai 2006 um 16:01

Keine Ahnung
vll weil er dachte,das gehört dazu oder "sonst reden alle" oder weil er sich das toller vorgestellt hat Kinder zu haben...

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17. Mai 2006 um 16:06

Äh
sind also Frauen die keine Kinder wollen für dich gestört oder sowas ?? Gehts noch ?? Nur weil man keine Kinder will,ist man doch nicht gleich abnormal und mit unserer Gesellschaft hat das sicher gar nichts zu tun. Wenns schon sehr viel früher gute Verhütungsmittel gegeben hätte und die Gesellschaft sowohl als auch akzeptiert hätte (und nicht das Bild einer Familie MIT Kindern "zwingend" gewesen wäre),dann hätten sicher seit vielen Jahrhunderten kinderlose Paare gelebt. Nur weil wir uns fortpflanzen KÖNNEN,muss das ja nicht heißen,dass wir es müssen oder ?? Ich kenne viele Frauen (Akademikerinnen oder angehende)die KEINE Kinder wollen,soll ich denen jetzt sagen "hey du gehörst in die Psychatrie" oder wie ??Meine Güte,es soll jeder selber bestimmen was er für richtig hält und wenn das nunmal ist,keine Kinder zu bekommen,was solls ?? Ist das denn er einzige Daseinszweck einer Frau ??

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17. Mai 2006 um 16:47

...
puh hier kann man dir schlecht mut machen-es wäre sinnlos jetzt schwanger zu werden-du streubst dich ja schon jahre dagegen...aber ein kinderwunsch kann echt sehr sehr schlimm werden...so schlimm das ich es deinem freund wirklich zutraue das er dich verlässt...vielleicht setzt ihr euch nochmal in aller ruhe zusammen und wenn es nicht anders geht dann würde ich empfehlen lebe du dein leben ohne kinder und laß ihn gehen-er würde es dir in vielen jahen vielleicht vorhalten und noch was an dich:lass dich bitte nicht zu einem kind zwingen-das könnte im schlechtesten falle nach hinten los gehen.

euch viel glück

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17. Mai 2006 um 17:20

...
Ich kann euch beide verstehen.

ZU sagen, dass deinem Freund deine Gefühle egal wären und er dich nciht liebt, finde ich absolut daneben. Ein Kinderwunsch ist für manche einfach elementar, genauso wie andere sich dagegen entscheiden. Du bekommst ja auch nicht aus lauter Liebe zu deinem Freund ein Kind.

Also macht eine Trennung wohl euch beide auf Dauer glücklicher!

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17. Mai 2006 um 21:18
In Antwort auf naomi_12758279

Ist mir klar
dass ich nicht krank oder komplett geistesgestört bin. Aber die Beziehung ist mir nunmal sehr, sehr wichtig und wenn ich irgendwas dafür machen kann, um sie zu retten, würde ich das tun. Natürlich würde ich nicht nur um des lieben Friedens willen ein Kind bekommen. Auf gar keinen Fall!! Insofern weiß ich schon sehr lange genau, was ich will. Vielleicht könnte aber eine Therapie meine Lebenseinstellung ändern. Wird sicherlich sehr schwierig, zumal ich eigentlich nichts von dem ganzen Psycho-Geschwätz halte. Aber einen Versuch wär's vielleicht wert.

Vergiss das mit der Therapie

KEIN ernst zunehmender, professioneller Therapeut würde dich therapieren deswegen.

Klar sollen Therapien Einstellungen ändern und auch Maßstäbe, Werte relativieren - aber nur, wenn es krankhaft ist (z.B. wenn jemand den Maßstab an zu erbringenden Leistungen so hoch steckt, d. er sie gar nie erreichen kann u. darüber verzweifelt etc.) und das Leben der Person auf schwerste beeinträchtigt...

ABER deine Einstellung ist was völlig normales, du willst nun mal keine Kinder... Und?

Du würdest dich selber ins Unglück stürzen (und in späterer Folge sicher auch deine Beziehung), gegen deine Einstellung handeln, nur um kurzfristig die Beziehung (und ich kann dir sagen, d. du mit Sicherheit irgendwann die negativen Konsequenzen daraus ziehen musst) zu "retten"?! Das ist reiner Wahnsinn, ehrlich. (Zumal ganz bestimmt nicht nur die Beziehung, sondern auch das Kind drunter leiden würde).

Ich kann dir nur sagen, d. du keinesfalls gegen deine innere Einstellung handeln solltst. (Nehmen wir mal folgendes an, nur theoretisch: Was, wenn du das Kind bekommst, um die Beziehung zu retten. Nach zwei Jahren verlässt dich dein Freund warum auch immer - od. er verunglückt tödlich. DANN hast du echt ein Problem. Du hast dann nämlich ein Kind, d. du eigentlich nie wolltest, dein Mann ist weg, deine Träume u. deine Lebensplanung sind im Eimer. Ganz zu schweigen von dem abgelehnten Kind, d. garantiert merkt, was Sache ist und ebenso wie du dann auch leidet... Was willst du dann machen? DAS kannst du nie wieder rückgängig machen. Du kannst dein eigenes Kind nicht einfach wie ein Paket behandeln, auf d. man ne Aufkleber pickt, auf dem steht: "Ware unerwünscht. Zurück an den Absender!"...)

Überleg dir wirklich gut, was du vom Leben willst. Ob du ein Leben MIT oder OHNE Kind willst (völlig unabhängig von deinem Freund jetzt)...

Lg
lara

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18. Mai 2006 um 8:39
In Antwort auf lacey_12383099

Vergiss das mit der Therapie

KEIN ernst zunehmender, professioneller Therapeut würde dich therapieren deswegen.

Klar sollen Therapien Einstellungen ändern und auch Maßstäbe, Werte relativieren - aber nur, wenn es krankhaft ist (z.B. wenn jemand den Maßstab an zu erbringenden Leistungen so hoch steckt, d. er sie gar nie erreichen kann u. darüber verzweifelt etc.) und das Leben der Person auf schwerste beeinträchtigt...

ABER deine Einstellung ist was völlig normales, du willst nun mal keine Kinder... Und?

Du würdest dich selber ins Unglück stürzen (und in späterer Folge sicher auch deine Beziehung), gegen deine Einstellung handeln, nur um kurzfristig die Beziehung (und ich kann dir sagen, d. du mit Sicherheit irgendwann die negativen Konsequenzen daraus ziehen musst) zu "retten"?! Das ist reiner Wahnsinn, ehrlich. (Zumal ganz bestimmt nicht nur die Beziehung, sondern auch das Kind drunter leiden würde).

Ich kann dir nur sagen, d. du keinesfalls gegen deine innere Einstellung handeln solltst. (Nehmen wir mal folgendes an, nur theoretisch: Was, wenn du das Kind bekommst, um die Beziehung zu retten. Nach zwei Jahren verlässt dich dein Freund warum auch immer - od. er verunglückt tödlich. DANN hast du echt ein Problem. Du hast dann nämlich ein Kind, d. du eigentlich nie wolltest, dein Mann ist weg, deine Träume u. deine Lebensplanung sind im Eimer. Ganz zu schweigen von dem abgelehnten Kind, d. garantiert merkt, was Sache ist und ebenso wie du dann auch leidet... Was willst du dann machen? DAS kannst du nie wieder rückgängig machen. Du kannst dein eigenes Kind nicht einfach wie ein Paket behandeln, auf d. man ne Aufkleber pickt, auf dem steht: "Ware unerwünscht. Zurück an den Absender!"...)

Überleg dir wirklich gut, was du vom Leben willst. Ob du ein Leben MIT oder OHNE Kind willst (völlig unabhängig von deinem Freund jetzt)...

Lg
lara

Tja,
das Thema hat sich seit gestern erledigt. Er hat seine Entscheidung getroffen und sich getrennt. Wahrscheinlich ist es objektiv gesehen das Beste, aber ich komme jetzt nur sehr schwer damit klar, wegen sowas aus einer eigentlich gut funktionierenden Beziehung gerissen zu werden. Außer der leidlichen Kinderfrage war nämlich alles perfekt.

So long...

Aviera

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18. Mai 2006 um 9:01
In Antwort auf naomi_12758279

Tja,
das Thema hat sich seit gestern erledigt. Er hat seine Entscheidung getroffen und sich getrennt. Wahrscheinlich ist es objektiv gesehen das Beste, aber ich komme jetzt nur sehr schwer damit klar, wegen sowas aus einer eigentlich gut funktionierenden Beziehung gerissen zu werden. Außer der leidlichen Kinderfrage war nämlich alles perfekt.

So long...

Aviera

"wegen sowas".....
... spiegelt aber Eure unterschiedlichen Vorstellungen von Eurem Leben und einer gemeinsamen Zukunft wieder.
Einen Kompromiss wird es bei Euch nicht geben können. Einer wird immer auf der Strecke bleiben - und das wäre er.

Objektiv gesehen ist es wirklich die beste Entscheifung.... auch wenn es weh tut.
Ich drück eDir die Daumen, dass Du nicht allzu lange allzu schlimm leidest.


LG Pluster

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18. Mai 2006 um 9:27

Oh, oh!
War 7 Jahre lang mit einem Mann zusammen, der auch keine Kinder wollte, war sozusagen der umgekehrte Fall. Letztendlich ist es gescheitert (ich habe mich getrennt), weil der Wunsch nach Familie bei mir immer größer wurde und er sich überhaupt nicht in diese Richtung entwickelt hat. Und das bis heute nicht. Die Trennung ist 5 Jahre her und wir sind die besten Freunde. Aber er will immernoch keine Kinder. Was wäre das geworden, wenn er "mir zu Liebe" ein Kind mit mir gemacht hätte, was er eigentlich gar nicht wollte. Schreckliche Vorstellung! Mein Mann und ich wollten sher gern ein Kind und es hat auch gleich geklappt. Lilly ist jetzt 1 Jahr alt und ein anstrengender Sonnenschein. Einen Papa, der dieses Kind eigentlich nie wollte, könnte unsere Familie nicht gebrauchen, Lilly am wenigsten! Und wie soll es dem Papa damit gehen?! Wenn er für sein Leben andere Prioritäten setzt, kann man als Partner dagegen nicht an, oder man hat einen dauernd frustrierten, motzenden, unglücklichen Menschen, mit dem man zusammen lebt. Das kotzt dann alle an. So war es dann jahrelang bei uns. Er spürte immer den Druck von mir in Sachen Familienplanung und war genervt und frustriert. Die Trennung war für uns beide der Start in ein neues Leben! Und: ich habe ihn geliebt, als ich mich von ihm trennte. Aber das Miteinander hatte einfach keinen Sinn. Manchmal reicht Liebe eben einfach nicht....
fixundfoxy

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20. Mai 2006 um 13:00

Falscher Alarm
war das alles. Ich habe gestern rausgefunden, dass er wohl doch ne andere hat. Wie schön, und ich zerbreche mir hier meinen und euren Kopf. Danke trotzdem für eure weisen Ratschläge!

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20. Mai 2006 um 13:09
In Antwort auf alanis_12681975

"wegen sowas".....
... spiegelt aber Eure unterschiedlichen Vorstellungen von Eurem Leben und einer gemeinsamen Zukunft wieder.
Einen Kompromiss wird es bei Euch nicht geben können. Einer wird immer auf der Strecke bleiben - und das wäre er.

Objektiv gesehen ist es wirklich die beste Entscheifung.... auch wenn es weh tut.
Ich drück eDir die Daumen, dass Du nicht allzu lange allzu schlimm leidest.


LG Pluster

Das ist leider auch
meine ansicht. lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende. auf der strecke bleibt auf jeden fall einer von euch.

und wenn einer auf der strecke bleibt, geht die liebe den bach runter. so ist das nunmal, wenn einer merkt, dass er zurückstecken muss, weil er keinen einfluss auf die entscheidung des partners nehmen kann.

du wirst es schaffen. es ist besser für euch beide, bevor ihr euch irgendwann gegeseitig vorwürfe macht. und DAS wird garantiert kommen !!

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20. Mai 2006 um 13:42

Willst
du wirklich nicht wissen, warum das so ist ??? ich denke, du hast angst vor der wahrheit !
dein freund macht das eigentlich richtig, wenn auch ziemlich radikal....so gehts ja nun auch nicht, aber was soll er machen, wenn er nun mal kinder möchte ??? da bleibt doch bloß die trennung.

ich finde, du solltest wenigstens mal die gründe abklären, warum du kinder so ablehnst....
gruß von nemesis/www.dunkle-mondin.de

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22. Mai 2006 um 13:01
In Antwort auf naomi_12758279

Falscher Alarm
war das alles. Ich habe gestern rausgefunden, dass er wohl doch ne andere hat. Wie schön, und ich zerbreche mir hier meinen und euren Kopf. Danke trotzdem für eure weisen Ratschläge!

Soll das heißen
dass er dich nur zu ner Trennung zwingen wollte,so,dass du ihn verlässt und er nicht dich verlassen muss ??

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22. Mai 2006 um 14:38
In Antwort auf aubrey_12770539

Soll das heißen
dass er dich nur zu ner Trennung zwingen wollte,so,dass du ihn verlässt und er nicht dich verlassen muss ??

Wenn sie Schluss gemacht hätte....
... hätte sie die Ar5chkarte gehabt, die an ihm vorbei gegangen wäre. Ist doch einfacher ihr die Schuld in die Schuhe zu schieben als allen die Wahrheit zu sagen.

Aber so hat er jetzt trotzdem und zu recht die Ar5chkarte!

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23. Mai 2006 um 15:00

Hallo aviera
Ich sehe das dein Eintrag schon eine weile zurückliegt, dennoch möchte ich dir meine Meinung schreiben. In erster Linie finde ich es von deimem Freund unfair dir gegenüber das er plötzlich darauf drängt, ein Kind mit dir zu bekommen. Immerhin seid Ihr schon seit gut 4 jahren zusammen und er wusste im vornerein, wie dein Kinderwunsch aussieht. Ich gehe mal davon aus, du bist schlau genug, um dich nicht unter druck setzen zu lassen. Das du zweifelst, verstehe ich nicht ganz, dein Eigentlich ist unangebracht. warum solltest du ein Kind in die welt setzen, wenn du keine Bindung zu Kindern hast? Dein Freund redet nicht über eine Anschaffung wie einen Recorder, Nein, es geht um ein Kind, ein Lebewesen, das Liebe, Zuwendung und noch vieles mehr benötigen wird. Hat dein Freund bereits Kinder? oder tickt seine innere Uhr etwas schneller als bei den anderen?

Auf jeden fall bin ich der meinung, das es für dich eine sehr schwierige und schmerzhafte Entscheidung wird, wie immer du dich auch entscheidest. Denn du handelst nicht nur für dich, sondern auch für ein mögliches Kind.

Ein klärendes Gespräch könnte dir dabei helfen.

Ich wünsch dir viel Kraft für deine Entscheidung und würd mich freuen wenn du mich auf den laufenden hälst. Ich würde gerne erfahren, welchen Weg du einschlägst.

Gruß, Mattadoor

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24. Mai 2006 um 15:42

Entweder
Baby und Freund, oder kein Baby und anderen Freund. Wenn du absolut kein Kind willst (was ich nicht nachvollziehen kann) dann mach mit deinem Freund Schluß. Es ist besser für alle!

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