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Mein Freund und seine Ex-Frau

11. Januar 2015 um 22:17

Hi,
ich bin glücklich und ausgegliechen mit meinem Freund, wenn da nicht die Tage wie heute währen an denen ich nicht darüber hinwegsehen kann: seine Ex-Frau.

Er ist gut mit ihr befreundet, sie haben 2 Kinder ( 12 und 17 Jahre, sind 6 Jahre getrennt), für die Kinder ist das alles prima. Für mich fühlt es sich allerdings so an, als ob da nicht genug Platz für mich und unsere Beziehung gibt.

Er pflegt immer noch Famileienrituale und Rituale aus ihrer Beziehung mit ihr ( gemeinsame Kartenspielabende, gemeinsame Familienfeiern, gemeinsame Weihnachtsfeier zu viert mit Baum, gemeinsamen kochen und essen, 1 Abend die Woche bei ihr zu Hause und Kneipenabend,...). Ich könnte teilweise mit dabei sein, aber das will ich gar nicht. Fühle mich fehlplatziert, beobachtet und frage mich warum ich mir das antue ( ich habe das schon ausprobiert und vermeide es jetzt wenn möglich).

Ich kann damit nicht umgehen und ärgere mich darüber. Frage micht heute aus aktuellem Anlaß ob die das weiterhin kann oder besser darin werden?

Kenn das jemand und/oder wie ist Eure Meinung dazu?

sternmaedchen

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12. Januar 2015 um 1:24

...
Ich sehe das ansich genauso - jedoch denke ich das du ihm mehr oder weniger vor die Wahl stellen musst!

Wenn die Situation so für dich absolut nichtmehr tragbar ist weil er dich , nachdem du es ihm mitgeteilt hast, bei vollen bewusstsein absolut verletzt zeigt es nur das ihm die Zeit mit seiner EX wertvoller ist als das Leben mit dir. Die Reaktion darauf musst du treffen.

Das heißt nicht das er seine Kinder nicht sehen soll , jedoch kann man das auf Neutralem Boden machen und auch Kneipenbesuche gehören absolut nicht dazu .

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14. Januar 2015 um 6:10

Du musst bedenken...
... nicht jede Trennung geht ins Negative. Weißt du, warum sie sich getrennt haben?

Ich persönlich kann mir vorstellen, dass zwischen seiner Exfrau und ihm nicht unbedingt etwas laufen muss. Doch die Kinder sind ja auch von ihn - vielleicht hat es bei den beiden einfach nicht gepasst und sie bleiben auf einer friedlichen und gar freundschaftlichen Ebene.

Versuche es doch nochmal ab und zu mit deinem Freund mitzugehen (also nicht nur 1-2 mal, da solltest du öfter durch), dann wirst du nach einer Zeit eher merken, ob du da mitmachen kannst. Vielleicht kannst du dich auch mit einleben.

Schaffst du es jedoch nicht, dann rede mal mit deinem Freund. Aber bleibe sachlich und werfe ihm nichts vor, erkläre ihm dass du dich einfach unwohl fühlst weil du eben kein Familienmitglied bist.

Es wird schon alles wieder gut.

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14. Januar 2015 um 9:56

??
trotzallem sind die situationen nicht vergleichbar,der mann von laraschiwago hat sie von sich gedrckt,er hat ihr klar zu verstehen gegeben das sie nicht ganz vorne steht.Bei der te wiederum ist das anders,er will sie mit einbeziehen.Ich kenne eine clique da ist das aehnlich,die sind seit ewigkeiten miteinander befreundet und untereinander wurden die partner vermischt und getauscht,aber immer wenn einer sich fuer eine ausserhalb dieser clique entschieden hat,wurde diese person immer mit eingebunden,vorrausgesetzt man wollte das auch.Die stimmung innerhalb dieser clique ist total harmonisch.Wer es aber nicht wollte,der wurde recht schnell sogar verlassen.Denn warum sollte sich jemand entscheiden muessen,wie kann man das von dem menschen den man liebt erwarten?

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14. Januar 2015 um 11:58

Das
sind einfach Konstellationen über die man sich Gedanken machen muss bevor man eine Beziehung eingeht.

Klar ist es hart zu sagen "Ich date Niemanden, der bereits Kinder hat". Aber an diesen Kindern hängt eben immer noch eine Ex Frau. Du hättest dir mal vorher Gedanken machen sollen.

Es ist doch klar (besonders bei einem 12 Jährigen) dass da was "innerhalb" der Familie unternommen wird. Ich hätte keinen Bock drauf mich z.B. an Weihnachten mit meinem Freund zu zoffen weil der bei seiner Ex und den Kindern unterm Baum sitzen will/muss/sollte.

Du bist nun aber (leider) in der Situation das du diesen Kerl liebst. An der Situation wird sich aber nichts ändern. Es wird vielleicht besser wenn die Kids älter werden, aber er wird immer ein Teil dieser Familie sein.

Er macht überhaupt nichts falsch. Solange der Kontakt zur Ex wirklich nur rein freundschaftlich ist (das ist er laut deiner Erklärung) ist alles gut.

Wie gesagt, ich könnte damit niemals umgehen, aber das muss ich auch nicht. Du musst damit umgehen. Und das kannst du anscheind nicht.

Du hast drei Möglichkeiten.

Du trennst dich.
Du "leidest" heimlich und hälst die Klappe.
Du machst ihm ständig ne Szene und er verlässt dich.

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14. Januar 2015 um 12:02

Meiner Meinung...
... nach rührt Dein Problem allein aus der Tatsache heraus, dass DU Dir nicht vorstellen kannst, genauso wertvoll zu sein wie der Rest der Familie Deines Freundes. Du gehst per se davon aus, viel weniger zu "zählen". Daher nimmst DU auch automatisch an, dass Du das fünfte Rad am Wagen bist. Um dieses Gefühl - das eigentlich DU SELBST erschaffen hast - nicht zu haben, meidest Du die von Dir erwähnten gemeinsamen Veranstaltungen. Du gehst per se davon aus, dass Du nicht gut ankommst und schiebst dann als Ausrede vor, dass es sich doch eigentlich überhaupt nicht gehört, so einen guten Kontakt zur Ex zu haben, mit den Kindern so viel zu machen, etc. blabla. Auf die Art und Weise musst Du Dich nicht mit Deinen eigenen Minderwertigkeitskomplexen auseinandersetzen, sondern kannst das Ganze woandershin verschieben, auf einen Bereich, der scheinbar mit Dir nichts zu tun hat. Du bist normal - das Verhältnis zur Ex ist unnormal. Es ist ja auch viel einfacher, wenn Du den Kontakt zur Ex als Zünglein an der Waage missbrauchst: Fährt er den Kontakt runter, liebt er Dich, hält er den guten Kontakt zur Ex aufrecht, dann liebt er Dich nicht.

Aber meinst Du WIRKLICH, Dein schlechtes Gefühl würde aufhören, wenn Dein Freund die Veranstaltungen meiden würde? Ich denke nicht. Du würdest Dich im ersten Moment freuen, das Misstrauen würde aber wiederkommen. Deinem Freund würdest Du insgeheim unterstellen, Dich dennoch weniger zu achten, selbst wenn er versuchen würde, Dir alles Recht zu machen. Ganz einfach, weil Du selbst Dir nicht mehr Gewicht zugestehst und Dich auch nicht mit der Ursache auseinandersetzen willst. Die Bestätigung, dass DU genauso wertvoll bist, muss von Dir selbst kommen, nicht von außen, nicht von Deinem Freund etc. Egal, wie sehr Dir von außen gesagt wird, dass Du dazugehörst, es wird nicht genug sein. Weil DU bist diejenige sein musst, die sagen sollte: Ich gehöre dazu, ich bin ein wichtiger Teil seines Lebens.

Warum probierst Du nicht einfach mal aus, dieses Gefühl auszuleben? Du solltest einfach mal mit der Annahme "Ich bin jetzt DIE Partnerin im Leben meines Freundes" zu den gemeinsamen Veranstaltungen mitgehen. Und Dich auch so verhalten: Nicht geifernd nach den anderen hackend, die Dir vermeintlich den "Thron" wegnehmen wollen (den Du Dir nicht mal wirklich selbst zugestehst), sondern souverän, nett und freundlich mit dem Rest der Familie umgehend, im Wissen, dass niemand Dir Deinen Platz streitig macht.

Wie gesagt, es sind DEINE Vorannahmen, mit denen DU Dir selbst das Leben schwermachst. Es ginge auch anders, aber dazu müsstest Du Deine Grundhaltung "ich bin ja ach so viel weniger Wert" aufgeben. Scheinbar ein Widerspruch, aber viele Menschen leiden darunter, halten aber lieber daran fest, als sich selbst anders zu betrachten und anzufangen, den eigenen Wert höher zu schätzen.

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14. Januar 2015 um 23:05

Ich berichte mehr
Danke, daß ihr soviel geschrieben habt. ich habe heute endlich zeit mehr zu berichten.

ich bin seit einem jahr mit meinem freund zusammen, ich habe am anfange gezögert die beziehung einzugehen aus dem grund, daß er kinder hat und ich die situation nicht einschätzen konnte, aber unsere gefühle sind groß. zu der zeit wußte ich nicht wie sein verhältnis zu seiner frau ist.

seine kinder sind überhaupt kein problem für mich, da sind keine negativen gefühle. ich akzeptiere ihre gemeinsame zeit, gebe raum, bin mal dabei, mal nicht - das ist alles gut. wie gesagt. seine kinder hat er jedes 2. wochenende, teilt sich die ferienzeit,...wobei die wirklich gemeinsame zeit wird auch wenige ( liegt wohl am alter), die kinder verbringen lieber zeit mit ihren freunden, pferde,...da ist eher gemeinsames frühstück und vielleicht abendbrot essen, fahrdienst,... ich denke das ist normal so.

im letzten jahr war ich auf ca. 8 veranstaltungen mit meinem freund auf der seine ex auch war, von kleiner familienfeier ( ca. 8 personen am tisch essen), über grillparty bis geburtstag meines freundes. es ist nicht so, daß ich es nicht probiert habe. habe bisher 2x abgesagt,weil ich keinen nerv auf das zusammentreffen hatte. und ja, die anwesenden personen kennen sich teilweise schon jahrzehnte, fühlen sich zuhause und sicher in der gesellschaft. das habe ich nicht, wie auch.

seine ex hat auch einen neuen freund, den stört es auch und er kommt nie mit.

ich glaube mich stört, daß er immer noch die alten rituale mit seine frau hat, die nichts mit den kindern zu tun haben wie z. bsp. gemeinsames kartenspielen. und da steht auch gar nicht die frage im raum ob ich da mitgehe - was ich aber auch niemals tun würde. und ja es gibt rituale die sind immer noch da und werden immer da sein wegen der kinder.

ist das so??? werde ich nie mit ihm weihnachten verbringen können, außer ich setze mich zu ihm, seiner frau und seinen kindern unter den baum?
wie ist das bei all den anderen patchwork-beziehungen?
hat jemand erfahrungen damit und kann berichten?

wir sind übrigens das einzige paar in dieser clique, das neue freundin und ex-frau hat, alle anderen sind mit ihrem aktuellen partner da und haben nicht die situation wie ich. an sich kenne ich auch sonst niemanden, der diese situation hat.

und ja mir ist klar, daß ich die situation nicht ändern kann oder darf. die frage ist eher kann ich das oder ann ich das nicht und wenn nicht, dann sollte ich mich trennen.
im moment möchte ich aber immer wissen, ob seine frau auch kommt, um dann zu entscheiden ob ich darauf lsut habe. das möchte ich frei entscheiden und nicht der situation frei ausgeliefert zu sein. das ist das einzige was ich von meinem partner verlange.
ärgern tue ich mich dann alleine zuhause - na toll!!!

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14. Januar 2015 um 23:09

Nachtrag
ich beantworte noch die frage warum die beiden sich getrennt haben.

er hat sie betrogen, sie hat in erwischt und ende mit trennung und hausverkauf. ich glaube die waren 19 jahre zusammen.
ich war nicht seine erste freundin nach der trennung.

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14. Januar 2015 um 23:21

Und noch ein frage:
wer von euch pflegt mit seinem ex-partner weiterhin rituale??? und damit meine nicht nette worte bein zufälligen treffen, geburtstagsgrüsse,...
Ist das die mehrheit von euch???

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14. Januar 2015 um 23:27

Gut
deine Beiträge tun mir gut, krtisch genug mit Denkanstoß.

der Gedanke ist mir auch schon gekommen, für ihn und seinem Umfeld ist alles gut. "leider" haben die sich getrennt aber es hat sich nichts geändert, die gleichen personen auf den treffen, die gleichen freizeitveranstaltungen...
Da habe ic hschon mal zu ihm gesagt: für alle währe es besser und einfacher enn ihr wieder zusammen kommt.
Und das hat alles nichts mit eifersucht zu tun, ich habe keine Angst daß die beiden wieder zusammen kommen.

Gute Nacht.
Und ich bin gespannt auf all die neuen Buchstaben hier

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