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Mein Freund und der Alkohol

22. Juli 2006 um 22:23 Letzte Antwort: 24. Oktober 2006 um 17:35

ich finde mein Freund ist Alkoholiker.

ich bin mit ihm seit 10 jahren zusammen, dazu muss ich sagen, ich liebe ihn wirklich über alles.

Er hat schon immer mal ein Bier getrunken, manchmal beim Feiern mehr, weil seine Freunde auch alle trinken das ist ganz normal bei denen.

aber jetzt ist es so,d ass er jeden TAg so 6 bis 7 Bier trinkt, er meint es sei ganz normal, er ist kein Alkoholiker, ihm schmeckt es einfach und ich kann ihm doch sein bier nicht nehmen,d a es schon immer so war.

ich kann es jedoch nicht mehr sehen, er arbeitet viel, Abteilungsleiter, tagsüber trinkt er nciht, aber am Wochenende trinkt er soviel dass er schon nicht mehr laufen kann, mit Freunden halt, party machen, nicht weil er es braucht. ich weiss nicht mehr was ich machen soll

verlassen will ich ihn nicht, ich möchte ihm helfen, jedoch wenn ich sage, dass er sich helfen lassen soll, dann wird er wütend und meint, er hat kein problem. manchmal sagt er dann doch,dass er aufpassen muss und weniger trinken udn sieht es ein, dann gehts eine woche gut dann ist es wieder das gleiche

wenn er nicht viel trinkt ist er der allerliebste udn aufmerksamste Mensch.

Wie kann ich vorgehen,d ass er sich helfen lässt bzw es einsieht

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23. Juli 2006 um 13:13

Hallo?
mir niemand einen Rat geben?

Habe grosse Angst und kann doch nicht zuschauen wie er sich kaputt trinkt. er findet das ganz normal, wenn ich sage, bitte lass dir helfen, dann wird er wütend brüllt rum,sagt er kann machen was er will usw.

Nüchtern sieht er es dann wieder ein, und sagt so geht das nicht weiter er muss sihc ändern. Gestern hat er mir versprochen, er wird mir beweisen, dass es geht mit weniger Alkohol. Und heute mittag war er schon wieder so betrunken, weil ein Freund GEburtstag hatte.

ich habe soviel Angst, dass ihm was passiert, der Kreislauf zusammenbricht, da er auch Tabletten nehmen muss oder auch mit Alkohol Auto fährt.

Ich möchte ihm helfen, und es nicht unterstützen aber ich weiss nicht wie, er verspricht und macht es trotzdem wieder. freitag war wundervoll, wir waren zusammen weg, jeder hat normal ein Bier getrunken, und er war der Liebste Freund der welt, kaum hat er haute wieder viel getrunken, ist er bockig und stur.

Er sieht es ein, und dann ist er bei seinen Freunden (das kann ich ihm ja nicht verbieten) und macht es wieder. Letzte Woche hab ich ihn erst im Auto gefunden, dachte er ist bewustlos, dabei hat er geschlafen. im Rausch.

ich kann nicht mehr, meine Mutter war jahrelang Alkoholikerin als ich ein Kind war, aber sie hats geschafft weil sie es wollte.

aBer er meint es sei ganz normal, er ist nicht süchtig, seine Freunde trinken noch mehr usw usw tagsüber in der Arbeit trinkt er nichts, es geht also, aber am wochenende rennt er schon mittags zum Frühschoppen.

bitte gebt mir hilfe wie ich mich verhalten, kann bzw was ich machen kann damit er es endlcih einsieht. ich weiss es kann eine Sucht sein (auch wenn er es nicht so sieht) aber dann muss ich doch dazu stehen und sagen, ok ich bin evtl süchtig, ich lasse mir helfen, schon meiner Beziehung zu liebe.

er will jeden Tag weggehen in die Kneipe, ich möchte das auch, jedoch gehe ich überhaupt nicht mehr gerne mit ihm weg und nur wegen dem Alkohol, das ist der einzige Grund, er versteht das nicht. ich habe aber auch Angst wenn er alleine dann weg geht, dass kein Ende findet, soviel säuft und dann kann ich die ganze Nacht nicht schlafen.

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23. Juli 2006 um 13:39

Ihc weiss
ich weiss das, aber ich verstehe es nicht. er erkennt es ja und sagt ich habe Recht, und dann macht er es trotzdem wieder und meint es sei nciht schlimm

du hast Recht, ich werde zu dieser Angehörigenberatung geben. ich weiss wenn es so weitergeht kann ich nicht mehr mit ihm leben, bin selbst schon fix und fertig. aber ich möchte ihm helfen, nciht einfach sagen, ich verlasse ihn. es ist ja im prinzip eine Krankheit, bei der er auch wie bie jeder anderen Krankheit Beistand braucht.

das problem ist, er trinkt nicht weil er sorgen hat oder Ängste, sondern einfach weil er viele Freunde hat, und immer wieder FEste sind oder Feiern.

ich habe es ihm gestern 100 mal gesagt, bitte reiss dich zusammen, er hat gesagt: Natürlich so gehts nicht weiter, und wieder hat er es gemacht. früher ist das alle paar monate mal passiert, jetzt jedes wochenende, das geht nicht.

er sieht es doch anhand seiner erhöhten leberwerte, da muss er doch das einsehen udn sagen ich mache langsamer, er kann es ja, ich weiss dass es geht wenn er will.

wenn mein Cholesterin oder was weiss ich erhöht ist, trete ich doch auch zurück mit fettem Essen. das ist doch logisch. er ist jung und gesund, warum schindet er seinen körper so????

er kann doch was trinken, darum geht es nict, aber dieses wochenend gesaufe, das mache ich nicht mehr mit.

Ständig ruft er mich an, ich solle ihn von der Kneipe abholen usw. und auch lauter Angst er könne auto fahren mache ich Dummkopf das dann auch immer.

am nächsten Tag kommt die Entschuldigung und dann geht es ein paar Tage gut, also kein vollrausch , dann kommt das wochenende, vor dem ich schon richtig Angst habe, und er macht es wieder.

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23. Juli 2006 um 13:42

Naja
aber ich denke mal, dass er sich einfach zusammenreissen muss, ich weiss ja dass es geht, er müssste sich nur ein bischen beherschen.

außerdem sagt er ja teilweise immer dass es so nicht weitergeht, wenn er nüchtern ist.

ich denke er trinkt einfach zuviel aus lauter Spaß, er müsste es nicht, aber er tut es immer wieder.

ich habe schon keine Lebenskraft mehr. aber ich kann ihn nicht verlassen, ich habe dann Angst um ihn, meine GEdanken drehen sich nur noch darum, au0erdem liebe ich ihn wirklich sehr.

Und meine Mutter hat schon einer Alkoholikerin geholfen, die es auch nicht einsehen wollte, sie konnte ihr helfen.

therapie üwrde er nie machen, ich denke das müsste er auch ncit, er darf einfach nicht mehr soviel trinken, hat der ARzt auch gesagt, einfach reduzieren. aber wenn er so weiter mahct, wird er ein richtiger Alkoholiker , davor hab eich Angst

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23. Juli 2006 um 13:57

Zaubermoosi
ich liebe ihn, ich möchte 10 jahr nicht einfach so wegschmeissen. wenn er betrunken ist hasse ich ihn fürchterlich, er entschuldigt sich dann und ist so lieb. und ich weiss dass ich ihm helfen kann, er ist eigentlihc ein starker Charakter, warum sieht er es nicht ein, es ist doch eine Tatsache? Er liebt mich das weiss ich warum versucht er es nicht mir zuliebe ?

Warum kann ich ihn nicht retten oder helfen? Es muss doch einen WEg geben, ich werde zur Beratung gehen. Habe schon mit seinem (ist auch mein Hausarzt) gesprochen, dieser meint, wenn er ein paar monate weniger trinkt, dann erholt sich die Leber wieder und er schafft das locker.

ich kenne Freunde von ihm die trinken noch mehr, und das regelmässig, und immer die gleiche Menge seit Jahren. aber ich habe Angst dass es bei ihm durch das gesellige usw noch mehr und mehr wird und er dann wirklcih abstürzt.

aber verlassen ist die allerletzte möglichkeit ich wollte eigentlich Rat wie ich ihn behandeln soll.

also schimpfen und vorhaltungen bringen gar nichts, dann macht er es aus trotz noch mehr, das habe ich bemerkt. wie kann ich ihn am besten behandeln dass er es einsieht?

aber ich kann ihn doch nicht einfach so trinken lassen? er meint er belastet mich doch damit nicht, aber ich habe ihm tausendmal gesagt dass es mich stört.

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23. Juli 2006 um 14:16
In Antwort auf fanney_12838187

Naja
aber ich denke mal, dass er sich einfach zusammenreissen muss, ich weiss ja dass es geht, er müssste sich nur ein bischen beherschen.

außerdem sagt er ja teilweise immer dass es so nicht weitergeht, wenn er nüchtern ist.

ich denke er trinkt einfach zuviel aus lauter Spaß, er müsste es nicht, aber er tut es immer wieder.

ich habe schon keine Lebenskraft mehr. aber ich kann ihn nicht verlassen, ich habe dann Angst um ihn, meine GEdanken drehen sich nur noch darum, au0erdem liebe ich ihn wirklich sehr.

Und meine Mutter hat schon einer Alkoholikerin geholfen, die es auch nicht einsehen wollte, sie konnte ihr helfen.

therapie üwrde er nie machen, ich denke das müsste er auch ncit, er darf einfach nicht mehr soviel trinken, hat der ARzt auch gesagt, einfach reduzieren. aber wenn er so weiter mahct, wird er ein richtiger Alkoholiker , davor hab eich Angst

Er wird nicht ein Alkoholiker,
er ist schon einer!!!
Es bedarf nicht des täglichen Alkoholkonsums um ein Alkoholiker zu sein. Seine ganzen Reaktionen sprechen schon für sich.
Dieses Gerede, dass es reduziert wird und dann doch nicht umgesetzt wird. Das ganze verharmlosen der Situation.
Setz dich bitte mit Angehörigengruppen von Alkoholkern in Verbindung und informier dich selber, was Alkoholismus wirklich alles beeinhaltet.
Du wirst da leider nichts bewirken können, denn das gehört auch mit zu dieser Sucht. Nur er allein muss einsehen dass er ein Problem hat, da wirst du noch so viel reden können, das wird leider nichts bewirken. Sei vorsichtig, dass du nicht zum Co-Alkoholiker wirst!!!
Wenn du Hilfe suchst im Internet, such dir Alkoholker-Foren heraus, die Menschen dort, werden dir sicherlich noch mehr helfen können, als es hier in diesem Forum der Fall ist.Da wirst Du sehen, dass deine Geschichte kein Einzelfall ist.

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23. Juli 2006 um 14:21
In Antwort auf linnie_12688183

Er wird nicht ein Alkoholiker,
er ist schon einer!!!
Es bedarf nicht des täglichen Alkoholkonsums um ein Alkoholiker zu sein. Seine ganzen Reaktionen sprechen schon für sich.
Dieses Gerede, dass es reduziert wird und dann doch nicht umgesetzt wird. Das ganze verharmlosen der Situation.
Setz dich bitte mit Angehörigengruppen von Alkoholkern in Verbindung und informier dich selber, was Alkoholismus wirklich alles beeinhaltet.
Du wirst da leider nichts bewirken können, denn das gehört auch mit zu dieser Sucht. Nur er allein muss einsehen dass er ein Problem hat, da wirst du noch so viel reden können, das wird leider nichts bewirken. Sei vorsichtig, dass du nicht zum Co-Alkoholiker wirst!!!
Wenn du Hilfe suchst im Internet, such dir Alkoholker-Foren heraus, die Menschen dort, werden dir sicherlich noch mehr helfen können, als es hier in diesem Forum der Fall ist.Da wirst Du sehen, dass deine Geschichte kein Einzelfall ist.

P.S. Das ist z.b. so ein Board
http://www.nexusboard.de/index.php?siteid=1381

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23. Juli 2006 um 14:26

Azubermoosi
nein ertragen möchte ich dasa nicht, außerdem geht es nicht seit 10 jahren so, sondern erst sei ca einem Jahr so extrem.

Ich möchte ihn ja nicht verlassen aber auch so nicht leben, ich möchte ihm helfen bzw ihn davon überzeugen, das es auch anders geht.

ja das stimmt auch wieder, er ist wirklcih alt genug. er meckert auch immer dass ich mich wie eine Mutter aufführe und ich solle ihn nicht bevormunden. aber er macht sich doch damit kaputt, ich liebe ihn so sehr udn kann das nicht ertragen. er weiss überhaupt nicht was Co abhängikeit ist, denn er befasst sich nicht mit Alkoholismus.

ich finde es nur nicht schön, einfach zu sagen, verlass ihn, oder ertrage es ,es gibt keinen Zwischenweg. das ist nicht so, man muss ihn doch irgendwie wachrütteln können. Sein Bruder hat auch getrunken, hat eine Frau kennengelernt und von heute auf morgen waren diese Exzesse vorbei, er trinkt nun ganz in normalem Maße ohne Therapie oder sonstiges. wieso ging es bei ihm??

diese bücher hab ich auch schon massenweise zuahuse, aber papier ist geduldig, da stehen auch keine richtigen Tips drin, leider.

ich werden mal zur Beratung gehen obwohl es mir mega peinlich ist.

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23. Juli 2006 um 14:29
In Antwort auf fanney_12838187

Azubermoosi
nein ertragen möchte ich dasa nicht, außerdem geht es nicht seit 10 jahren so, sondern erst sei ca einem Jahr so extrem.

Ich möchte ihn ja nicht verlassen aber auch so nicht leben, ich möchte ihm helfen bzw ihn davon überzeugen, das es auch anders geht.

ja das stimmt auch wieder, er ist wirklcih alt genug. er meckert auch immer dass ich mich wie eine Mutter aufführe und ich solle ihn nicht bevormunden. aber er macht sich doch damit kaputt, ich liebe ihn so sehr udn kann das nicht ertragen. er weiss überhaupt nicht was Co abhängikeit ist, denn er befasst sich nicht mit Alkoholismus.

ich finde es nur nicht schön, einfach zu sagen, verlass ihn, oder ertrage es ,es gibt keinen Zwischenweg. das ist nicht so, man muss ihn doch irgendwie wachrütteln können. Sein Bruder hat auch getrunken, hat eine Frau kennengelernt und von heute auf morgen waren diese Exzesse vorbei, er trinkt nun ganz in normalem Maße ohne Therapie oder sonstiges. wieso ging es bei ihm??

diese bücher hab ich auch schon massenweise zuahuse, aber papier ist geduldig, da stehen auch keine richtigen Tips drin, leider.

ich werden mal zur Beratung gehen obwohl es mir mega peinlich ist.

Zaubermoosi
ach ja, warum bringt das schimpfen und nicht mehr mit ihm reden nichts? Warum macht er es dann trotzdem wieder obwohl ich ihn total fertig mache.

ich weiss so geht es nicht, ich mache mich kaputt, jedoch wenn ich ihn jetzt heute verlassen würde, würde ich mich noch mehr kaputt machen, weil ich immer denken würde, was macht er jetzt, wo ist er, trinkt er was, wie geht es ihm?? ich würde ihn suchen und schauen wo er sich rumtreibt, ich kenne mich leider.. ich würde sterben vor Angst. bin auch nicht sooo selbstbewußt dass ich sage ich ziehe einen schlußstrich, ich liebe ihn, und ich denke mit Liebe knan man viel helfen bzw viel bezwingen. Sogar Drogensüchtige haben sich in den Griff bekommen mit Liebe...

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23. Juli 2006 um 14:32
In Antwort auf linnie_12688183

Er wird nicht ein Alkoholiker,
er ist schon einer!!!
Es bedarf nicht des täglichen Alkoholkonsums um ein Alkoholiker zu sein. Seine ganzen Reaktionen sprechen schon für sich.
Dieses Gerede, dass es reduziert wird und dann doch nicht umgesetzt wird. Das ganze verharmlosen der Situation.
Setz dich bitte mit Angehörigengruppen von Alkoholkern in Verbindung und informier dich selber, was Alkoholismus wirklich alles beeinhaltet.
Du wirst da leider nichts bewirken können, denn das gehört auch mit zu dieser Sucht. Nur er allein muss einsehen dass er ein Problem hat, da wirst du noch so viel reden können, das wird leider nichts bewirken. Sei vorsichtig, dass du nicht zum Co-Alkoholiker wirst!!!
Wenn du Hilfe suchst im Internet, such dir Alkoholker-Foren heraus, die Menschen dort, werden dir sicherlich noch mehr helfen können, als es hier in diesem Forum der Fall ist.Da wirst Du sehen, dass deine Geschichte kein Einzelfall ist.

Ach
das mit dem co alkohliker finde ich bischen Quatsch, sorry. klar ist man da immer mit drin wenn man in so einer Beziehung lebt, aber ich unterstüzte sein Trinken sicher nicht.

nein er mus noch kein Alkoholiker sien, és gibt menschen dir trinken massig und sind trotzdem keine Alkoholiker. aber ich finde auch es spricht schon viel dafür.

klar er ist sauer weil ich ihm vorwürfe mache wegen des Trinkens, meine Mutter mein Vater alle haben schon auf ihn ständig eingeredet, er hört nicht.

wenn ich ihm jetzt eure Beiträge zeigen würde, würde er sich an die Stirn langen und sagen so ein Quatsch, er würde es ja nicht mal lesen, sondern wieder sauer werden,

er sagt er kann das Thema nicht mehr hören, jeden Tag laber ich den gleichen Scheiss, es ist nicht schädlich und ich solle ihn sein lassen.

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23. Juli 2006 um 14:33
In Antwort auf fanney_12838187

Ach
das mit dem co alkohliker finde ich bischen Quatsch, sorry. klar ist man da immer mit drin wenn man in so einer Beziehung lebt, aber ich unterstüzte sein Trinken sicher nicht.

nein er mus noch kein Alkoholiker sien, és gibt menschen dir trinken massig und sind trotzdem keine Alkoholiker. aber ich finde auch es spricht schon viel dafür.

klar er ist sauer weil ich ihm vorwürfe mache wegen des Trinkens, meine Mutter mein Vater alle haben schon auf ihn ständig eingeredet, er hört nicht.

wenn ich ihm jetzt eure Beiträge zeigen würde, würde er sich an die Stirn langen und sagen so ein Quatsch, er würde es ja nicht mal lesen, sondern wieder sauer werden,

er sagt er kann das Thema nicht mehr hören, jeden Tag laber ich den gleichen Scheiss, es ist nicht schädlich und ich solle ihn sein lassen.

Darum
geht es ja, ich möchte ja bewirken, dass er es endlcih einsieht.

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23. Juli 2006 um 14:40
In Antwort auf fanney_12838187

Ach
das mit dem co alkohliker finde ich bischen Quatsch, sorry. klar ist man da immer mit drin wenn man in so einer Beziehung lebt, aber ich unterstüzte sein Trinken sicher nicht.

nein er mus noch kein Alkoholiker sien, és gibt menschen dir trinken massig und sind trotzdem keine Alkoholiker. aber ich finde auch es spricht schon viel dafür.

klar er ist sauer weil ich ihm vorwürfe mache wegen des Trinkens, meine Mutter mein Vater alle haben schon auf ihn ständig eingeredet, er hört nicht.

wenn ich ihm jetzt eure Beiträge zeigen würde, würde er sich an die Stirn langen und sagen so ein Quatsch, er würde es ja nicht mal lesen, sondern wieder sauer werden,

er sagt er kann das Thema nicht mehr hören, jeden Tag laber ich den gleichen Scheiss, es ist nicht schädlich und ich solle ihn sein lassen.

Das typische
Alkoholikerreden.
Und so wie du schreibst, bist du auf dem besten Weg Co-Alkoholiker zu werden. Das heisst ja nicht, dass du ihn dabei unterstützt.Aber deine ganzen Gedankengänge sind auch typisch dafür.Man selber will es nur nicht wahrhaben, ich weiss genau, wovon ich schreibe!!!
Kenne deine Geschichte nur allzu gut, habe ich auch alles hinter mir, leider.Es ist als ob ich in einen Spiegel schauen würde. Du reagierst genau wie ich damals und er(dein Freund) genau wie mein Partner.

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23. Juli 2006 um 14:41
In Antwort auf fanney_12838187

Ach
das mit dem co alkohliker finde ich bischen Quatsch, sorry. klar ist man da immer mit drin wenn man in so einer Beziehung lebt, aber ich unterstüzte sein Trinken sicher nicht.

nein er mus noch kein Alkoholiker sien, és gibt menschen dir trinken massig und sind trotzdem keine Alkoholiker. aber ich finde auch es spricht schon viel dafür.

klar er ist sauer weil ich ihm vorwürfe mache wegen des Trinkens, meine Mutter mein Vater alle haben schon auf ihn ständig eingeredet, er hört nicht.

wenn ich ihm jetzt eure Beiträge zeigen würde, würde er sich an die Stirn langen und sagen so ein Quatsch, er würde es ja nicht mal lesen, sondern wieder sauer werden,

er sagt er kann das Thema nicht mehr hören, jeden Tag laber ich den gleichen Scheiss, es ist nicht schädlich und ich solle ihn sein lassen.

Hallo
Habe alle Beiträge mitverfolgt. Ich war auch 6 Jahre mit einem Alkoholiker zusammen.

Du schreibst, Du würdest sein Trinken nicht unterstützen. Das sind manchmal schon ganz kleine Dinge, die Du für ihn tust und damit schon sein Trinken unterstützt. Du hattest in einem Deiner Beiträge geschrieben, dass Du ihn z.B. auch schon von der Kneipe abgeholt hast. Das ist schon eine Art Co-Abhängigkeit. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich alles selber schon einmal mitgemacht habe.

Ich hatte mich zum Schluss dann doch getrennt, weil das kein normales Leben mehr für mich war und alles Reden nichts genützt hat. Manchmal muss ein Alkoholiker erst ganz tief fallen, bevor er erkennt, dass er Hilfe braucht.

Alles Gute.

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23. Juli 2006 um 14:43
In Antwort auf linnie_12688183

Das typische
Alkoholikerreden.
Und so wie du schreibst, bist du auf dem besten Weg Co-Alkoholiker zu werden. Das heisst ja nicht, dass du ihn dabei unterstützt.Aber deine ganzen Gedankengänge sind auch typisch dafür.Man selber will es nur nicht wahrhaben, ich weiss genau, wovon ich schreibe!!!
Kenne deine Geschichte nur allzu gut, habe ich auch alles hinter mir, leider.Es ist als ob ich in einen Spiegel schauen würde. Du reagierst genau wie ich damals und er(dein Freund) genau wie mein Partner.

Hi
ja ok, dann bin ich co alkoholiker, was ist denn so schlimm dran? Solange ich selbst nicth trinke, kein problem. ICh denke ich wäre co alkoholiker wenn ich ihm nicht helfen möchte sondern das nur vertuschen würde usw.

was ist denn mit deinem PArtner heute? Seid ihr noch zusammen, trinkt er noch?

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23. Juli 2006 um 14:46
In Antwort auf erma_12045099

Hallo
Habe alle Beiträge mitverfolgt. Ich war auch 6 Jahre mit einem Alkoholiker zusammen.

Du schreibst, Du würdest sein Trinken nicht unterstützen. Das sind manchmal schon ganz kleine Dinge, die Du für ihn tust und damit schon sein Trinken unterstützt. Du hattest in einem Deiner Beiträge geschrieben, dass Du ihn z.B. auch schon von der Kneipe abgeholt hast. Das ist schon eine Art Co-Abhängigkeit. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich alles selber schon einmal mitgemacht habe.

Ich hatte mich zum Schluss dann doch getrennt, weil das kein normales Leben mehr für mich war und alles Reden nichts genützt hat. Manchmal muss ein Alkoholiker erst ganz tief fallen, bevor er erkennt, dass er Hilfe braucht.

Alles Gute.

Nina
ja aber wenn ich es nicht mache, macht er es erst recht, also wenn ich ihm verbiete zu trinken ihn nicht hole usw. dann erst recht.

allerdings wenn ich ihm 3 bier hinstelle und sage, trink doch, dann sagt er : Nein , jetzt will ich nicht, ist ja nicht mehr verboten und lacht. komisch oder?

natürlich hole ich ihn ab, aber nur damit er nicht mit dem Auto fährt, soll er seinen Führerschein und job verlieren? ich habe Angst und lieber hole ich ihn ab bevor er fährt, jedoch predige ich ihm dabei immer wie scheisse das von ihm ist. dann sagt er doch: Wieso, ist doch ok, ich habe mich doch holen lassen bin nicht gefahre, was ist denn jetzt schon wieder falsch???

als du dich getrennt hast, warst du nicht sehr traurig und hast ihn vermisst? Ich würde ihn ständig suchen und kontrollierne ob er trinkt, auch wenn ich ihn verlassen würde, da wir vom gleichen ort sind :- ( würde andauernd schauen ob er in der Kneipe ist. das macht mich ja dann genauso kaputt oder? Außerdem würde er mir auch fehlen, also wenn er normal ist, '(er wird auch nie ausfallend ode rso wenn er trinkt, eher lustig)

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23. Juli 2006 um 14:49

Ja
das rauchen ist ja auch eine Sucht, genauso, wie der Alkohol und genauso gefährlich,... trotzdem schaffen es doch so viele menschen damit aufzuhören oder??

und ich habe auch noch nie gehört, dass jemand sagt, verlass deinen Partner nur weil er raucht (ist ja die gleiche sucht eigentlich wenn nicht sogar noch schädlicher oder seh ich das falsch)??

er hat mir jetzt gesagt, er möchte ab übernächste Woche (sind noch drei feiern jetzt) dann nichts mehr trinken. ich glaube nicht daran, weil er es schon oft versprochen hat. er hat jedoch gesagt, ich solle abwarten und sehen.

diese chance bekommt er noch, wenns wieder eine leere Vesprechung war, dann weiss ich auch nicht, dann hats wohl nicht mehr viel sinn. auch wenns schade um die 10 schönen Jahre ist, denn sonst ist unsere BEziehung perfekt , der ganze STreitgrund und die Folgen kommen nur vom alkohol

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23. Juli 2006 um 14:52

Beziehungsmensch
schön gesagt, doch leider lassen meine Gefühle mich anders handlen, ich verzeihe imme rund immer wieder. ich weiss ich müsste so handeln, vielleicht kommt er dann zru Einsicht, denn er denkt ja ich mache sowieso die Drohungen nicht wahr..

aber ich kann es nicht, ich wäre unendlich traurig und würde denken ich hab ihn im Stich gelassen, mein Gewissen würde mir keine Ruhe lassen

verstehst du, ich weiss was ihr meint, nur ich kann es nicht

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23. Juli 2006 um 14:55
In Antwort auf fanney_12838187

Nina
ja aber wenn ich es nicht mache, macht er es erst recht, also wenn ich ihm verbiete zu trinken ihn nicht hole usw. dann erst recht.

allerdings wenn ich ihm 3 bier hinstelle und sage, trink doch, dann sagt er : Nein , jetzt will ich nicht, ist ja nicht mehr verboten und lacht. komisch oder?

natürlich hole ich ihn ab, aber nur damit er nicht mit dem Auto fährt, soll er seinen Führerschein und job verlieren? ich habe Angst und lieber hole ich ihn ab bevor er fährt, jedoch predige ich ihm dabei immer wie scheisse das von ihm ist. dann sagt er doch: Wieso, ist doch ok, ich habe mich doch holen lassen bin nicht gefahre, was ist denn jetzt schon wieder falsch???

als du dich getrennt hast, warst du nicht sehr traurig und hast ihn vermisst? Ich würde ihn ständig suchen und kontrollierne ob er trinkt, auch wenn ich ihn verlassen würde, da wir vom gleichen ort sind :- ( würde andauernd schauen ob er in der Kneipe ist. das macht mich ja dann genauso kaputt oder? Außerdem würde er mir auch fehlen, also wenn er normal ist, '(er wird auch nie ausfallend ode rso wenn er trinkt, eher lustig)

Wie gesagt,
manchmal muss ein Alkoholiker tief abrutschen, bevor er merkt, dass er Hilfe braucht.
Und wenn er dabei seinen Führerschein oder seinen Job verliert, wird er erst dann merken, dass er ein Problem hat.

Als ich mich getrennt habe, war ich froh über mein neues, unbeschwertes Leben. Ich konnte endlich wieder ich sein. Ohne Ängste, dass er spät abends wieder volltrunken nach Hause kam. Ohne die ganzen Streitereien. Ohne den agressiven Psychoterror.
Die Trennung war das absolut beste für mich. Irgendwann wäre ich daran selber noch kaputt gegangen. So konnte ich mich und MEIN Leben noch rechtzeitig retten. Denn ich habe gelernt (durch die Selbsthilfegruppe), dass ich hauptsächlich an MICH denken muss.

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23. Juli 2006 um 14:57

Nein
ich finde wenn er täglich wenig trinkt so ein bis zwei bier, wie jeder normale mensch auch und weiss das er e snicht übertreiben soll, dann geht das schon, das wäre wirklich ok für mich.

auch miene Mutter (jahrelang starke Alkoholikerin) hat wirklch von heute auf morgen aufgehört, weil sie es selbst wollte. ohne therapie ohne aRzt usw.

ich denke wenn er einfach reduziert, und ich weiss dass er es kann, er hat es schon mal 4 wochen (war beruflich verreist mit seinem Chef) gemacht und gar keine Probleme gehabt, von daher weiss ich dass es geht. ihm geht es zu gut, er hat zuviel freizeit denk ich und trinkt dann immer mit seinen Kumpels.

es kann sein, dass er einfach zuviel trinkt, warum auch immer und aufhören könnte. Genauso geht es ja auch mit dem rauchen, ist ja auch eine Sucht, genauso shclimm

schlimm wie manche menschen ihr leben verschenken durch alkohol oder? Fehlt da das hirn oder warum? ich verstehe es nicht.

natürlich wird das eigene Glück vom Nicht trinken des Parnters abhängig, ist doch logisch oder? Schließlich lebt man mit diesem Menschen

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23. Juli 2006 um 14:59

Ja natürlich
aber gefährlich ist das Rauchen genauso oder?

udn das suchtverhalten wohl das gleiche , trotzdem schaffen es so viele Menschen mit dem Rauchen aufzuhören, genauso kann man das mit gutem Willen mit dem Alkohol. Meine Mutter war das beste beispiel, sie war wirklcih eine richtige Alkoholikerin hat auch tagsüber heimlich getrunken, flaschen versteckt es geleugnet über Jahre.

sie trinkt heute ganz normal, wirklich, mal ein Bier, ein glas wein, auch mal bischen mehr bei Feiern. es ist nicht jeder Mensch gleich, sie würde auch nie wieder Alkoholikerin werden, das weiss ich

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23. Juli 2006 um 15:08

Beziehungsmensch
es fällt mir schwer weil ich ihn liebe, ich will ihn nicht verlieren auf keinen FAll..

Ist das euer Rat? Verlass ihn nach 10 Jahren? ich finde das nicht so schön, klar habt ihr recht teilweise. aber wie gesagt, dann ginge es mir doch auch nicht besser. Er würde dann sicher sagen, naja wenn du das meinst, dann musst du mich verlassen, iuch mache ja nichts schlimmes, warum denn verlassen?

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23. Juli 2006 um 15:11
In Antwort auf erma_12045099

Wie gesagt,
manchmal muss ein Alkoholiker tief abrutschen, bevor er merkt, dass er Hilfe braucht.
Und wenn er dabei seinen Führerschein oder seinen Job verliert, wird er erst dann merken, dass er ein Problem hat.

Als ich mich getrennt habe, war ich froh über mein neues, unbeschwertes Leben. Ich konnte endlich wieder ich sein. Ohne Ängste, dass er spät abends wieder volltrunken nach Hause kam. Ohne die ganzen Streitereien. Ohne den agressiven Psychoterror.
Die Trennung war das absolut beste für mich. Irgendwann wäre ich daran selber noch kaputt gegangen. So konnte ich mich und MEIN Leben noch rechtzeitig retten. Denn ich habe gelernt (durch die Selbsthilfegruppe), dass ich hauptsächlich an MICH denken muss.

Nina
ja dass du unbeschwert warst ist schön, ich denke jedoch ich würde die ganze Zeit nur heulen und denken ich hätte ihm anders helfen müssen, ich würde ihn so vermissen, seine nähe seine Liebe, nur den Alkohol würde ich natürlich nciht vermissen.

wie hast du einfach die Ängste dass er sich betrinkt, abschalten können, auch wenn du dich getrennt has,t die Angst ist doch da? ich hätte die Ängste weiterhin genauso wenn nicht noch mehr. wie konntest du deine Ängst einfach so abstellen?

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23. Juli 2006 um 15:13

Nein sissy
meine Mutter ist auch einsichtig geworden durch Das reden meines vAters, das stimmt nicht was du sagst. wenn er nüchtern ist, dann ist er ja bei sinne und kann schon drüber nachdenken und man kann auch einsicht beibringen. das stimmt absolut nicht so wie du es sagst, sicher gibt es solche fälle auch aber jeder mensch ist anders

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23. Juli 2006 um 15:15

Manchmal
denke ich mir schon dass da hirn fehlt, denn jeder normale mensch weiss dass es ungesund ist, bzw sieht es ein. er kann es veruschen zu schaffen, wenn nicht müsste er doch wenigstens sagen, ok ich brauche Hilfe

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23. Juli 2006 um 15:16

Naja
aber er könnte sich doch zusammenreissen dann verliere ich ihn nicht und er mich nicht, ich kann nicht verstehen dass das nicht in seinen kopf geht. wenn er keine gelegenheiten hat zum trinken, feiern etc dann gehts ja auch.

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23. Juli 2006 um 15:24
In Antwort auf fanney_12838187

Nina
ja dass du unbeschwert warst ist schön, ich denke jedoch ich würde die ganze Zeit nur heulen und denken ich hätte ihm anders helfen müssen, ich würde ihn so vermissen, seine nähe seine Liebe, nur den Alkohol würde ich natürlich nciht vermissen.

wie hast du einfach die Ängste dass er sich betrinkt, abschalten können, auch wenn du dich getrennt has,t die Angst ist doch da? ich hätte die Ängste weiterhin genauso wenn nicht noch mehr. wie konntest du deine Ängst einfach so abstellen?

...
Meine Ängste konnte ich abstellen, indem ich einfach nur an mich gedacht habe. Ich weiß, das klingt zwar sehr egoistisch, aber hat er denn in den ganzen Jahren mal an mich gedacht, wie es mir dabei ging?
Ich war nur froh, dass ich mich mit dem ganzen Scheiß nicht mehr beschäftigen musste. Ich konnte endlich mich endlich wieder anderen Dingen widmen und nicht ständig über den verdammten Alkohol nachdenken.

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23. Juli 2006 um 15:27
In Antwort auf fanney_12838187

Hi
ja ok, dann bin ich co alkoholiker, was ist denn so schlimm dran? Solange ich selbst nicth trinke, kein problem. ICh denke ich wäre co alkoholiker wenn ich ihm nicht helfen möchte sondern das nur vertuschen würde usw.

was ist denn mit deinem PArtner heute? Seid ihr noch zusammen, trinkt er noch?

Wir sind noch zusammen und er ist
seit 5 Jahren trocken.Es war bei ihm genau das Gleiche, im Laufe der Jahre wurde der Alkoholkonsum immer grösser. Erst waren es nur die Wochenenden so ca. 1 Jahr, dann wurde auch schon mal in der Woche getrunken usw. Ich habe damals leider auch so gedacht wie du und gehofft, dass er irgendwann zur Besinnung kommt und gedacht mit meiner Liebe würde ich das schon schaffen. Welch Irrtum.Ich wollte mich dann von ihm trennen und war auch schon auf Wohnungssuche, da passierte ein Unglück. Leider musste er erst fast sterben(lange Geschichte, hatte aber mit seinem Alkoholismus zu tun) bis ihm klar wurde, dass er wirklich davon abhängig war.Erst das hat ihm die Augen geöffnet und nicht dass ich ausziehen wollte.
Da es gleich offensichtlich war, dass er wirklich verstanden hat, was los war, bin ich dann zwar erst mal ausgezogen, habe aber weiter Kontakt zu ihm gehalten. Er ist dann in Therapie gegangen und wurde langsam wieder zu dem Mann, in den ich mich verliebt hatte. So sind wir dann irgendwann wieder richtig zusammen gekommen, aber nur unter der Vorraussetzung, dass er die Finger vom Alkohol lässt.Er sagt selber, dass erst etwas Schlimmes hätte passieren müssen, um ihm klar zu machen, wie sehr abhängig er war.

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23. Juli 2006 um 15:28

Beziehungsmensch
also das stimmt nicht so ganz

vor ca 4 Jahren habe ich mich von ihm getrennt, weil ich einen anderne kennengelernt hatte, wir waren zwei Wochen getrennt, es war die schlimmste Zeit meines Lebens, cih habe ihn schrecklich vermisst, das mit dem anderen habe ich schnell wieder beendet weil ich gemerkt habe wie sehr mir mein Freund gefehlt hat. Deshalb weiss ich wie schlimm es war, als er nicht da war. es war wirklcih furchtbar und seit dieser Zeit hab ich mir geschworen, ich werde nie wieder ohne ihn sein, wir haben gesagt wir gehören für immer zusammen, und seitdem habe ich nie , nie wieder auch nur einen anderen angeschaut oder mich für einen anderen interessiert.

ich könnte mir vielleicht vorstellen, eine Trennung auf ZEit, auch wenn es mir das Herz zerreissen würde, aber ich habe Angst dass das dann das Ende der Beziehung sein würde.

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23. Juli 2006 um 15:29

Ich finde
schon dass zaubermoosi da irgendwie Recht hat. er ändert nichts, weil ich meine Drohungen nicht wahr mache und das weiss er

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23. Juli 2006 um 15:31
In Antwort auf erma_12045099

...
Meine Ängste konnte ich abstellen, indem ich einfach nur an mich gedacht habe. Ich weiß, das klingt zwar sehr egoistisch, aber hat er denn in den ganzen Jahren mal an mich gedacht, wie es mir dabei ging?
Ich war nur froh, dass ich mich mit dem ganzen Scheiß nicht mehr beschäftigen musste. Ich konnte endlich mich endlich wieder anderen Dingen widmen und nicht ständig über den verdammten Alkohol nachdenken.

Nina
wenn es nur so leicht wäre die Ängste abzustellen und nur an sich zu denken.

ich würde mich trotzdem damit wieder beschäftigen, das weiss ich, wir haben ein Patenkind miteinander, ich würde ihn immer wieder sehen und immer wieder Angst haben.

wir sind aus dem gleichen ort, ich würde ihn also abends im Stammcafe treffen und wieder Angst haben usw. ein teufelskreis also .. dafür müsste ich schon wegziehen damit ich vielleicht nichts mehr von alledem mitbekomme und die Ängste abstellen kann, aber das kann ich auch nicht wegen Beruf

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23. Juli 2006 um 15:34
In Antwort auf linnie_12688183

Wir sind noch zusammen und er ist
seit 5 Jahren trocken.Es war bei ihm genau das Gleiche, im Laufe der Jahre wurde der Alkoholkonsum immer grösser. Erst waren es nur die Wochenenden so ca. 1 Jahr, dann wurde auch schon mal in der Woche getrunken usw. Ich habe damals leider auch so gedacht wie du und gehofft, dass er irgendwann zur Besinnung kommt und gedacht mit meiner Liebe würde ich das schon schaffen. Welch Irrtum.Ich wollte mich dann von ihm trennen und war auch schon auf Wohnungssuche, da passierte ein Unglück. Leider musste er erst fast sterben(lange Geschichte, hatte aber mit seinem Alkoholismus zu tun) bis ihm klar wurde, dass er wirklich davon abhängig war.Erst das hat ihm die Augen geöffnet und nicht dass ich ausziehen wollte.
Da es gleich offensichtlich war, dass er wirklich verstanden hat, was los war, bin ich dann zwar erst mal ausgezogen, habe aber weiter Kontakt zu ihm gehalten. Er ist dann in Therapie gegangen und wurde langsam wieder zu dem Mann, in den ich mich verliebt hatte. So sind wir dann irgendwann wieder richtig zusammen gekommen, aber nur unter der Vorraussetzung, dass er die Finger vom Alkohol lässt.Er sagt selber, dass erst etwas Schlimmes hätte passieren müssen, um ihm klar zu machen, wie sehr abhängig er war.

Hevy
was ist denn schlimmes passiert?

schön dass es bei dir wieder gut geworden ist. war er auch so uneinsichtig am Anfang? Sobald ich das Thema Alkohol erwähne wird er aggressiv und wills nicht hören. dann zieht er alles ins lächerliche.

aber seine Freunde trinken ja auch alle , noch mehr und sind keine Alkoholiker, also sie haben Familie usw, dann müssten ja alle Alkoholiker sein...

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23. Juli 2006 um 15:39

Hallo Sommerwind,
habe gerade deinen Beitrag gelesen und mir kommt das alles so bekannt vor. Mir ging es genauso wie dir. Ich hatte hier bereits vor ca. einem dreiviertel Jahr einen Thread gestartet mit der Frage: Wie viel Alkohol täglich ist 'normal'? Mein Freund hat auch zum Schluss abends täglich bis zu sechs Bier getrunken. Alles Reden half nichts. Keine Einsicht, nichts. Das hat sich über ca. fünf Jahre gesteigert, bis ich nicht mehr konnte. Ich liebe ihn auch. Aber ich wusste, wenn ich nichts tue, dann ändert sich nichts. Also bin ich aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Die Beziehung selbst habe ich anfangs nicht beendet. Wir haben uns sehr oft getroffen. Als ich jedoch merkte, dass sich bezüglich des Bierkonsums nichts geändert hat, habe ich die Beziehung beendet. Nach ca. zwei Tagen kam er zu mir, dass er mich nicht verlieren möchte, er mich über alles liebt und dass er mit dem vielen Biertrinken aufhören würde. Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn er ab und zu trinkt. Das wusste er. Heute leben wir wieder zusammen, wir gehen ab und zu in den Biergarten und mehr wie zwei Bier sind dann nicht drin. Wir sind über alle Maßen glücklich. Es war eine harte Zeit, für ihn und für mich auch. Aber ich weiß heute, dass wir da durch mussten, damit unsere Liebe Bestand hat. Er ist mein Traummann und deswegen musste ich das tun.

Du wirst es schaffen

LG
Strandnixe

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23. Juli 2006 um 15:50
In Antwort auf strandnixe

Hallo Sommerwind,
habe gerade deinen Beitrag gelesen und mir kommt das alles so bekannt vor. Mir ging es genauso wie dir. Ich hatte hier bereits vor ca. einem dreiviertel Jahr einen Thread gestartet mit der Frage: Wie viel Alkohol täglich ist 'normal'? Mein Freund hat auch zum Schluss abends täglich bis zu sechs Bier getrunken. Alles Reden half nichts. Keine Einsicht, nichts. Das hat sich über ca. fünf Jahre gesteigert, bis ich nicht mehr konnte. Ich liebe ihn auch. Aber ich wusste, wenn ich nichts tue, dann ändert sich nichts. Also bin ich aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Die Beziehung selbst habe ich anfangs nicht beendet. Wir haben uns sehr oft getroffen. Als ich jedoch merkte, dass sich bezüglich des Bierkonsums nichts geändert hat, habe ich die Beziehung beendet. Nach ca. zwei Tagen kam er zu mir, dass er mich nicht verlieren möchte, er mich über alles liebt und dass er mit dem vielen Biertrinken aufhören würde. Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn er ab und zu trinkt. Das wusste er. Heute leben wir wieder zusammen, wir gehen ab und zu in den Biergarten und mehr wie zwei Bier sind dann nicht drin. Wir sind über alle Maßen glücklich. Es war eine harte Zeit, für ihn und für mich auch. Aber ich weiß heute, dass wir da durch mussten, damit unsere Liebe Bestand hat. Er ist mein Traummann und deswegen musste ich das tun.

Du wirst es schaffen

LG
Strandnixe

Hey strandnixe
ja ich denke, wenn er merkt dass man ernst macht und er merkt dass er einen verliert, dann ändert sich was. Es ist nicht jeder gleich schwer süchtig, man kann auch weiterhin normal trinken. Ich denke dein Freund und meiner habne einfach zuviel getrunken, und du siehst ja dass es geht, vielen dank du hast mir sehr mut gemacht.

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23. Juli 2006 um 15:51
In Antwort auf fanney_12838187

Hevy
was ist denn schlimmes passiert?

schön dass es bei dir wieder gut geworden ist. war er auch so uneinsichtig am Anfang? Sobald ich das Thema Alkohol erwähne wird er aggressiv und wills nicht hören. dann zieht er alles ins lächerliche.

aber seine Freunde trinken ja auch alle , noch mehr und sind keine Alkoholiker, also sie haben Familie usw, dann müssten ja alle Alkoholiker sein...

Er
hat zum Schluss auch bei der Arbeit getrunken, weil es soo gut schmeckte. Natürlich nicht, weil er es brauchte^^.Er arbeitet in einer Fabrik wo u.a. Metallrohre hergestellt werden. Da er leicht angetrunken war, ist er leichtsinnig geworden und hat mal etwas anderes ausprobieren wollen. Er hat einfach einen anderen Krahn zum Heben eines 100 kg schweren Rohres benutzt. Dieser Krahn konnte das Rohr aber nicht halten, so dass es auf ihn gefallen ist aus 5 Meter Höhe. Sein Fußgelenk wurde dabei zertrümmert und er hat Glück gehabt, dass er es nicht auf den Kopf bekommen hat. Er wäre da fast verblutet und ist nun nach einigen Op's leicht behindert. Dazu kam dann im Krankenhaus der unfreiwillige Alkoholentzug, wo sein Körper ihm gezeigt hat, dass er das Zeug benötigt.Da hat er endlich kapiert, dass er abhängig ist.

Ja, dies Aggressivität kenne ich auch. Er ist der liebste Mensch, aber wenn das Thema Alkohol angeschnitten wurde, dann ist er fast ausgeflippt.
Woher willst du wissen, das seine Freunde keine Alkoholiker sind?? Es gibt immer mehr davon und Alkohol wird leider in unserer Gesellschaft immer mehr verharmlost.Den Rauchern wird immer wieder gezeigt, dass es gesundheitsschädlich ist, Werbung wird verboten usw. Alkohol gehört heutzutage wie selbstverständlich bei den meisten mit dazu und viele sind sich gar nicht bewusst, dass sie zumindest schon psychisch davon abhängig sind. Warum können so viele denn keinen Spass mehr haben, ohne einen genommen zu haben? Meist ist doch derjenige, der nicht mittrinkt, der Spassverderber.

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23. Juli 2006 um 15:56
In Antwort auf linnie_12688183

Er
hat zum Schluss auch bei der Arbeit getrunken, weil es soo gut schmeckte. Natürlich nicht, weil er es brauchte^^.Er arbeitet in einer Fabrik wo u.a. Metallrohre hergestellt werden. Da er leicht angetrunken war, ist er leichtsinnig geworden und hat mal etwas anderes ausprobieren wollen. Er hat einfach einen anderen Krahn zum Heben eines 100 kg schweren Rohres benutzt. Dieser Krahn konnte das Rohr aber nicht halten, so dass es auf ihn gefallen ist aus 5 Meter Höhe. Sein Fußgelenk wurde dabei zertrümmert und er hat Glück gehabt, dass er es nicht auf den Kopf bekommen hat. Er wäre da fast verblutet und ist nun nach einigen Op's leicht behindert. Dazu kam dann im Krankenhaus der unfreiwillige Alkoholentzug, wo sein Körper ihm gezeigt hat, dass er das Zeug benötigt.Da hat er endlich kapiert, dass er abhängig ist.

Ja, dies Aggressivität kenne ich auch. Er ist der liebste Mensch, aber wenn das Thema Alkohol angeschnitten wurde, dann ist er fast ausgeflippt.
Woher willst du wissen, das seine Freunde keine Alkoholiker sind?? Es gibt immer mehr davon und Alkohol wird leider in unserer Gesellschaft immer mehr verharmlost.Den Rauchern wird immer wieder gezeigt, dass es gesundheitsschädlich ist, Werbung wird verboten usw. Alkohol gehört heutzutage wie selbstverständlich bei den meisten mit dazu und viele sind sich gar nicht bewusst, dass sie zumindest schon psychisch davon abhängig sind. Warum können so viele denn keinen Spass mehr haben, ohne einen genommen zu haben? Meist ist doch derjenige, der nicht mittrinkt, der Spassverderber.

Naja
seine Freunde trinken schon seit ca 20 jahren immer das gleiche maß nicht mehr nicht weniger, auch steigert sich das nicht. auch trinken sie nicht während der Arbeit usw. vielleicht sind sie abhängig, ok, das kann sein, aber es bleibt ja immer gleich und sie belasten niemanden damit

schlimm was deinem Freund passiert ist während der ARbeit, hat er seinen job noch??

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23. Juli 2006 um 15:58

Also
sorry aber so einen quatsch hab ich lange nicht gehört. warum sollte ich mich in Therapie begeben nur weil ich jemanden liebe und meine Gefühle nicht unterdrücken kann. ich habe eben gemerkt damals dass er mir sehr fehlt und sehr wichtig ist.
ich will ihn nicht loswerden, das ist klar, ich will nur den alkohol loswerden, nicht ihn.

wäre er mir egal, und es wäre keine liebe im Spiel, dann würde ich ihn von heute auf morgen verlassen können.

ich bin nicht abhängig von der Beziehung, ich liebe ihn. klar schadet sie mir im Moment, aber das versuche ich ja zu ändern indem ich ihm helfen und ihn unterstützen werde

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23. Juli 2006 um 16:08
In Antwort auf fanney_12838187

Naja
seine Freunde trinken schon seit ca 20 jahren immer das gleiche maß nicht mehr nicht weniger, auch steigert sich das nicht. auch trinken sie nicht während der Arbeit usw. vielleicht sind sie abhängig, ok, das kann sein, aber es bleibt ja immer gleich und sie belasten niemanden damit

schlimm was deinem Freund passiert ist während der ARbeit, hat er seinen job noch??

Ja, hat er.
Seine Arbeitskollegen haben ihn gedeckt, da sie dachten, er wäre so schon bestraft genug.

Wenn die Freunde schon über so einen langen Zeitraum das gleiche Maß haben, dann haben sie es zumindest unter Kontrolle.

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23. Juli 2006 um 16:12
In Antwort auf fanney_12838187

Hey strandnixe
ja ich denke, wenn er merkt dass man ernst macht und er merkt dass er einen verliert, dann ändert sich was. Es ist nicht jeder gleich schwer süchtig, man kann auch weiterhin normal trinken. Ich denke dein Freund und meiner habne einfach zuviel getrunken, und du siehst ja dass es geht, vielen dank du hast mir sehr mut gemacht.

Ich wollte ...
... dir ne PN schicken, aber ich konnte sie nicht abschicken. Dieses Problem gibts's wohl des öfteren hier.

Unsere Beziehung war ja nie richtig beendet. Aber so richtig neu ist sie seit Anfang des Jahres. Ich hatte auch immer auf ihn eingeredet und dass ihm das Bier wichtiger ist als ich. Er meinte auch immer, das ist überhaupt nicht schädlich, rauchen ist viel schlimmer. Und er habe keine Alkoholproblem. Das Übliche eben. Genauso wie du es von deinem Freund schilderst. Wie ich das sehe, hast du nur die Möglichkeit, eine eigene Wohnung zu nehmen. Ich habe mir auch nur eine kleine Wohnung genommen und hatte immer die Hoffnung, dass das mit uns wieder wird. Du kannst nicht wissen, ob er kommt oder nicht. Aber du sagst, dass er dich liebt. Ich wusste damals, dass ich keinen anderen Mann haben möchte, es so aber auch nicht weitergehen kann. Ich selbst war nervlich am Ende. Täglich zu zählen, wie viel Bier er trinkt. Ob er später von der Arbeit nach Hause kommt und unterwegs noch inner Kneipe war. Ich konnte nicht mehr. Das mit dem Auszug ging dann ganz schnell. Er wusste aber Bescheid und es war ein Abschied mit vielen Tränen. Und ich sagte ihm, ich komme wieder, wenn er es will. Du kannst ihm nur zeigen, dass das nicht so geht. Reden bringt nichts. Ich war auch bei der Gruppe für Angehörige von Alkoholikern. Die helfen einem wirklich sehr. Aber die geben einem keine Tipps. Die sagen dir, dass du dich um dich selber kümmern musst, dein Leben in den Griff zu bekommen. Also momentan gehen wir auch sehr oft in den Biergarten, aber wie gesagt, mehr als zwei oder mal drei Bier sind dann nicht drin. Gestern waren wir z.B. gar nicht weg. Heute vielleicht wieder. Ich muss dazu sagen, dass mein Freund, seitdem wir wieder zusammen sind, zuhause kein Bier trinkt. Das war seine Idee. Und das finde ich auch ganz super. Ok, dass wir dann täglich in die Kneipe hocken, möchte ich dann auch nicht. Es kann schon mal sein, dass ich etwas strenger werde, wenn ich merke, es häuft sich wieder. Aber alles in allem funktioniert alles super. Und wir sind so was von glücklich. Blöde sind bei dir eben diese Feiern am Wochende. Das ist schwierig. Du sagst ja selbst, dass du ihm das Hingehen nicht verbieten kannst. Wenn du gehst, dann sag' ihm was sich ändern soll, damit ihr wieder jeden Tag glücklich miteinander sein könnt. Er sollte schon genau wissen, was er ändern soll.

So, ich glaube, das ist mal genug. Tust mir echt leid. Aber ich hab's auch geschafft. Dann schaffst du das allemal. Davon bin ich überzeugt. Und daraus wächst auch dein Selbstwertgefühl.

LG Strandnixe

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23. Juli 2006 um 16:25
In Antwort auf strandnixe

Ich wollte ...
... dir ne PN schicken, aber ich konnte sie nicht abschicken. Dieses Problem gibts's wohl des öfteren hier.

Unsere Beziehung war ja nie richtig beendet. Aber so richtig neu ist sie seit Anfang des Jahres. Ich hatte auch immer auf ihn eingeredet und dass ihm das Bier wichtiger ist als ich. Er meinte auch immer, das ist überhaupt nicht schädlich, rauchen ist viel schlimmer. Und er habe keine Alkoholproblem. Das Übliche eben. Genauso wie du es von deinem Freund schilderst. Wie ich das sehe, hast du nur die Möglichkeit, eine eigene Wohnung zu nehmen. Ich habe mir auch nur eine kleine Wohnung genommen und hatte immer die Hoffnung, dass das mit uns wieder wird. Du kannst nicht wissen, ob er kommt oder nicht. Aber du sagst, dass er dich liebt. Ich wusste damals, dass ich keinen anderen Mann haben möchte, es so aber auch nicht weitergehen kann. Ich selbst war nervlich am Ende. Täglich zu zählen, wie viel Bier er trinkt. Ob er später von der Arbeit nach Hause kommt und unterwegs noch inner Kneipe war. Ich konnte nicht mehr. Das mit dem Auszug ging dann ganz schnell. Er wusste aber Bescheid und es war ein Abschied mit vielen Tränen. Und ich sagte ihm, ich komme wieder, wenn er es will. Du kannst ihm nur zeigen, dass das nicht so geht. Reden bringt nichts. Ich war auch bei der Gruppe für Angehörige von Alkoholikern. Die helfen einem wirklich sehr. Aber die geben einem keine Tipps. Die sagen dir, dass du dich um dich selber kümmern musst, dein Leben in den Griff zu bekommen. Also momentan gehen wir auch sehr oft in den Biergarten, aber wie gesagt, mehr als zwei oder mal drei Bier sind dann nicht drin. Gestern waren wir z.B. gar nicht weg. Heute vielleicht wieder. Ich muss dazu sagen, dass mein Freund, seitdem wir wieder zusammen sind, zuhause kein Bier trinkt. Das war seine Idee. Und das finde ich auch ganz super. Ok, dass wir dann täglich in die Kneipe hocken, möchte ich dann auch nicht. Es kann schon mal sein, dass ich etwas strenger werde, wenn ich merke, es häuft sich wieder. Aber alles in allem funktioniert alles super. Und wir sind so was von glücklich. Blöde sind bei dir eben diese Feiern am Wochende. Das ist schwierig. Du sagst ja selbst, dass du ihm das Hingehen nicht verbieten kannst. Wenn du gehst, dann sag' ihm was sich ändern soll, damit ihr wieder jeden Tag glücklich miteinander sein könnt. Er sollte schon genau wissen, was er ändern soll.

So, ich glaube, das ist mal genug. Tust mir echt leid. Aber ich hab's auch geschafft. Dann schaffst du das allemal. Davon bin ich überzeugt. Und daraus wächst auch dein Selbstwertgefühl.

LG Strandnixe

Danke
macht mir viel mut dein Beitrag. ist so dass meiner auch zuhausek ein Bier trinkt, wollte er noch nie, aber ich muss halt jeden TAg in die Kneipe gehen mit ihm, das will ich nicht, weil es sic nur ums Trinken handelt.

er meint es hat nichts mit dem trinken zu tun, er geht gerne weg usw, aber ich befürchte das stimmt nicht, denn sonst könnte er ja in der Kneipe auch wasser trinken oder alkoholfrei.

ich werde sehen wie es weitergeht, wenn sich nichts ändert, dann werde ich wohl eine zeitlang ausziehen müssen, damit er merkt dass sich was ändern muss

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23. Juli 2006 um 16:26

Ja
aber ich liebe ihn nunmal, gibt es denn eine Therapie gegen liebe ? wohl kaum

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23. Juli 2006 um 16:32

Ja
vielleicht hast du REcht, aber ich finde es eben ein bischen komisch, dass ich mich in Therapie begeben soll

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23. Juli 2006 um 16:42

Therapie
ich habe bisher noch nie eine Therapie benötigt, bzw gemacht. hab eigentlich gar keine Vorstellungen davon

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24. Oktober 2006 um 17:35
In Antwort auf strandnixe

Hallo Sommerwind,
habe gerade deinen Beitrag gelesen und mir kommt das alles so bekannt vor. Mir ging es genauso wie dir. Ich hatte hier bereits vor ca. einem dreiviertel Jahr einen Thread gestartet mit der Frage: Wie viel Alkohol täglich ist 'normal'? Mein Freund hat auch zum Schluss abends täglich bis zu sechs Bier getrunken. Alles Reden half nichts. Keine Einsicht, nichts. Das hat sich über ca. fünf Jahre gesteigert, bis ich nicht mehr konnte. Ich liebe ihn auch. Aber ich wusste, wenn ich nichts tue, dann ändert sich nichts. Also bin ich aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Die Beziehung selbst habe ich anfangs nicht beendet. Wir haben uns sehr oft getroffen. Als ich jedoch merkte, dass sich bezüglich des Bierkonsums nichts geändert hat, habe ich die Beziehung beendet. Nach ca. zwei Tagen kam er zu mir, dass er mich nicht verlieren möchte, er mich über alles liebt und dass er mit dem vielen Biertrinken aufhören würde. Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn er ab und zu trinkt. Das wusste er. Heute leben wir wieder zusammen, wir gehen ab und zu in den Biergarten und mehr wie zwei Bier sind dann nicht drin. Wir sind über alle Maßen glücklich. Es war eine harte Zeit, für ihn und für mich auch. Aber ich weiß heute, dass wir da durch mussten, damit unsere Liebe Bestand hat. Er ist mein Traummann und deswegen musste ich das tun.

Du wirst es schaffen

LG
Strandnixe

Hallo Strandnixe
So ähnlich wie dir ging es mir auch, nur das meine Geschichte nicht so ein schönes Ende hat.

Vor 3 Jahren lernte ich meinen derzeitigen Lebensgefährten kennen, der damals täglich vielzuviel getrunken hat. Anfangs hat es mich nicht gestört da er immer gut gelaunt und fröhlich war. Als wir uns einestages dazu entschlossen haben zusammen zuziehen. Erst dann merkte ich das es unangenehm ist täglich neben einen angetrunkenen Mann einzuschlafen. Auch ich habe mit Ihm geredet und ihn vor die Entscheidung gestellt "Bier oder Ich". Er entschied sich für mich. Was anfangs auch gut klappte. Es ging bergauf. Neue Arbeit, prima Beziehung, alles war perfekt. Bis der Tag kam an dem er einen Bandscheibenvorfall hatte und Operiert werden musste. Er arbeitet jetzt seit 12 Wochen nicht mehr, seitdem ist wieder alles wie früher nur das er jetzt heimlich trinkt. Wenn ich am abend nach Hause komme ist er zwar nicht richtig betrunken aber doch des öfteren gut angetrunken. Wenn ich ihn zur rede stelle streitet er alles ab. Er behauptet aus Angst das ich mich von ihm trenne, dass er nichts getrunken hat, aber ich bin auch nicht dumm. Naja, seit dem läuft wieder alles schief. Und wenn ich erlich bin denke ich daran mich von ihm zu trennen. ich kann nicht mit dem Gedanken leben, belogen zu werden. Vor allem nicht mit der Angst, wenn es im Leben Änderungen gibt, das er heimlich trinkt. Was soll ich machen?

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