Forum / Liebe & Beziehung

Mein Freund traut mir nichts zu

2. Mai um 21:29 Letzte Antwort: 3. Mai um 15:33

Hallo zusammen,

manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meinen Freund nicht kennengelernt hätte oder zumindest nicht auf ihn gehört hätte. In letzter Zeit muss ich immer wieder an Dinge denken, die teils schon Jahre zurückliegen und dann werde ich so wütend, dass ich mich frage, ob ich die Beziehung beenden soll.

Wir sind beide in keinen tollen Verhältnissen aufgewachsen und kennen uns schon ewig, weil wir als Kinder Nachbarn waren. Mit siebzehn sind wir zusammengekommen. Ich war sehr verliebt in ihn und habe mich bei ihm immer sicher gefühlt. Ich liebe ihn auch immer noch, aber gleichzeitig ist da die Wut und das Gefühl, dass er mich immer nur zurückgehalten hat im Leben und nie unterstützt. Damals war mir das nicht so bewusst.

Er hat einen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung im technischen Bereich. Ich war auf dem Gymnasium und er hat mich ständig "meine kleine Streberin" genannt, aber eher liebevoll. Das hat sich geändert, als ich mein Studium begonnen habe. Er meinte immer wieder, dass Studenten und Akademiker so abgehoben und arrogant seien und dass das gar nicht zu mir passen würde. Als ich dann durch meine erste Prüfung gefallen bin, hat mir das das Gefühl gegeben, dass er Recht hatte und ich habe mein Studium sofort abgebrochen. Er hat mich bestärkt, dass das die richtige Entscheidung sei. Seitdem nennt er mich oft "Möchtegern-Wissenschaftlerin", wenn ich was lese oder Nachrichten schaue, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das nervt und traurig macht, weil ich sehr gerne fertig studiert hätte, wenn ich mir das zugetraut hätte.

Nach meinem Semester an der Uni habe ich eine Ausbildung als Optikerin begonnen, die mir auch gut gefallen hat. Leider musste ich sie abbrechen, weil ich zwei mal hintereinander ungeplant schwanger geworden bin. Ich habe dann überlegt, wieder zu studieren, aber mein Freund hat mir das ausgeredet, weil das mit Kindern unmöglich sei und ich ja schon beim ersten Versuch gemerkt hätte, dass das nichts für mich ist.

Als die Kinder dann in die KITA gekommen sind, habe ich angefangen, in einem Callcenter zu arbeiten. Ich habe den Job gehasst, aber mein Freund hat immer so getan, als sei das meine einzige Möglichkeit. Als mir wegen der aktuellen Lage gekündigt wurde, war ich richtig erleichtert.

Mein Freund findet es selbstverständlich, dass ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere, schon seit wir zusammenleben. Am Anfang fand ich das auch normal, weil ich das von zuhause kannte. Aber langsam bin ich wirklich genervt.

Ich weiß nicht, ob ich mit ihm zusammenbleiben soll oder nicht. Schließlich haben wir Kinder. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich klein war und ich habe die Freunde meiner Mutter gehasst.

Ich würde auch gerne studieren, aber weiß nicht, ob ich das mit zwei kleinen Kindern hinbekomme. Ich bin sehr unglücklich und weiß nicht mehr weiter.

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Beste hilfreiche Antwort

2. Mai um 21:54

Ich finde du wälzt deine eigene Unzulänglichkeit auf deinen Partner ab.

Dein Partner ist nicht schuld daran, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Das war deine freie Entscheidung, nachdem du durch die Prüfung gerasselt bist.

Er ist auch nicht schuld, dass du Aufgrund von 2!  ungeplanten Schwangerschaften deine Ausbildung abgebrochen hast.
Ich habe auch Freundinnen, die früh Mama geworden sind und trotzdem ihre Ausbildung beendet haben und das sogar alleinerziehend.
Auch hier war es deine eigene freie Entscheidung.

Du bleibst in einem Job, den du nicht magst. Auch daran ist nicht dein Partner Schuld, sondern du alleine.

Du kümmerst dich um alles, auch hier deine freie entscheiden.

Du solltest nicht deinen Partner, sondern dich selber hinterfragen, warum du so leicht durch Kleinigkeiten zu beeinflussen bist, warum du für die Sachen nicht einstehen kannst, die du möchtest und warum du die Veränderungen, die du dir wünscht nicht selber herbeizuführen kannst.

Du solltest deine Wut nicht auf deinen Partner fokussieren, sondern auf deine eigene Schwäche, nichts durchziehen zu können und nur auf die Meinungen anderer zu hören.

Dein Leben ist nicht so verlaufen, wie du es dir gewünscht hast. Das hast alleine du beeinflusst und jetzt musst du das Beste aus deiner Situation machen.

Ob du nochmal studieren kannst, liegt daran ob dein Freund als Alleinverdiener alles wuppen kann und ob du neben der Uni und der lernerei noch eine gute Mutter sein kannst.

Eine ehemalige Studienkollegin wollte auch ihr Studium nach der Geburt ihrer Tochter fortführen, dass hat sie keine 2 Monate durchgehalten, emotional so wie finanziell.

 

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2. Mai um 21:44
Beste Antwort

Ein Studium mit Kindern ist machbar. Vor allem da die beiden schon in die Kita gehen, wie du schreibst. Ich studiere selbst mit Kind. An deiner Stelle würde ich mich auf jeden Fall um ein Stipendium bemühen und überprüfen, ob du Anspruch auf BAföG hast. Wenn du das willst, bekommst du dein Studium auch mit Kindern hin.

Nur weil du die Partner deiner Mutter gehasst hast, musst du nicht mit deinem Freund zusammenbleiben. Wenn du dich trennst, bedeutet das ja nicht automatisch, dass du mit unangenehmen Männern zusammenkommst.
Außerdem solltest du dich fragen, was du für die Kinder willst. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dein Freund sie dabei unterstützt, wenn sie studieren möchten.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.

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2. Mai um 21:53
In Antwort auf ninirose

Ein Studium mit Kindern ist machbar. Vor allem da die beiden schon in die Kita gehen, wie du schreibst. Ich studiere selbst mit Kind. An deiner Stelle würde ich mich auf jeden Fall um ein Stipendium bemühen und überprüfen, ob du Anspruch auf BAföG hast. Wenn du das willst, bekommst du dein Studium auch mit Kindern hin.

Nur weil du die Partner deiner Mutter gehasst hast, musst du nicht mit deinem Freund zusammenbleiben. Wenn du dich trennst, bedeutet das ja nicht automatisch, dass du mit unangenehmen Männern zusammenkommst.
Außerdem solltest du dich fragen, was du für die Kinder willst. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dein Freund sie dabei unterstützt, wenn sie studieren möchten.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.

Ja, aber ich habe auch meinen Vater vermisst und ich will meinen Kindern den Vater ja auch nicht wegnehmen. Und manchmal denke ich auch, dass ich ihn liebe. Bis er wieder so tut, als wäre ich dumm und arrogant und könnte überhaupt nichts anderes als im Callcenter zu arbeiten. Seit mir gekündigt wurde, fragt er ständig, ob ich schon einen neuen Job gefunden hätte, aber ich will nicht als ungelernte Arbeitskraft bis zum Ende meines Lebens schuften.

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2. Mai um 21:54

Ich finde du wälzt deine eigene Unzulänglichkeit auf deinen Partner ab.

Dein Partner ist nicht schuld daran, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Das war deine freie Entscheidung, nachdem du durch die Prüfung gerasselt bist.

Er ist auch nicht schuld, dass du Aufgrund von 2!  ungeplanten Schwangerschaften deine Ausbildung abgebrochen hast.
Ich habe auch Freundinnen, die früh Mama geworden sind und trotzdem ihre Ausbildung beendet haben und das sogar alleinerziehend.
Auch hier war es deine eigene freie Entscheidung.

Du bleibst in einem Job, den du nicht magst. Auch daran ist nicht dein Partner Schuld, sondern du alleine.

Du kümmerst dich um alles, auch hier deine freie entscheiden.

Du solltest nicht deinen Partner, sondern dich selber hinterfragen, warum du so leicht durch Kleinigkeiten zu beeinflussen bist, warum du für die Sachen nicht einstehen kannst, die du möchtest und warum du die Veränderungen, die du dir wünscht nicht selber herbeizuführen kannst.

Du solltest deine Wut nicht auf deinen Partner fokussieren, sondern auf deine eigene Schwäche, nichts durchziehen zu können und nur auf die Meinungen anderer zu hören.

Dein Leben ist nicht so verlaufen, wie du es dir gewünscht hast. Das hast alleine du beeinflusst und jetzt musst du das Beste aus deiner Situation machen.

Ob du nochmal studieren kannst, liegt daran ob dein Freund als Alleinverdiener alles wuppen kann und ob du neben der Uni und der lernerei noch eine gute Mutter sein kannst.

Eine ehemalige Studienkollegin wollte auch ihr Studium nach der Geburt ihrer Tochter fortführen, dass hat sie keine 2 Monate durchgehalten, emotional so wie finanziell.

 

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2. Mai um 21:54

Also ein Mann, der mich immer untebruttert und meine Ambitionen regelrecht belächelt, ware nichts für mich. Warum solltest du dich nicht weiterbilden? Nur weil du eine Frau bist? Weil du Kinder hast? Schwachsinn. 

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2. Mai um 21:56
In Antwort auf panni_20120869

Ja, aber ich habe auch meinen Vater vermisst und ich will meinen Kindern den Vater ja auch nicht wegnehmen. Und manchmal denke ich auch, dass ich ihn liebe. Bis er wieder so tut, als wäre ich dumm und arrogant und könnte überhaupt nichts anderes als im Callcenter zu arbeiten. Seit mir gekündigt wurde, fragt er ständig, ob ich schon einen neuen Job gefunden hätte, aber ich will nicht als ungelernte Arbeitskraft bis zum Ende meines Lebens schuften.

Du nimmst ihnen den Vater ja nicht weg. Sie können doch trotzdem noch Kontakt zu ihm haben.

So wie du ihn beschreibst, ist die Sache für mich ziemlich eindeutig. Du solltest etwas mehr Respekt vor dir selbst haben.

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2. Mai um 21:59
In Antwort auf lunarose

Also ein Mann, der mich immer untebruttert und meine Ambitionen regelrecht belächelt, ware nichts für mich. Warum solltest du dich nicht weiterbilden? Nur weil du eine Frau bist? Weil du Kinder hast? Schwachsinn. 

Hups, zu früh weggeschickt. Also, wenn du studieren willst oder überhaupt eine Beruf erlernen möchtest, dann mach das. Du musst nicht auf ewig im Callcenter versauern. Ich würde mich entsprechend informieren, einen Plan schmieden, wie du das auch mit Kindern schaffen kannst und ihm dann deine Pläne darlegen und ihm auch sagen, dass du dich über seine Unterstützung freuen würdest, aber du im notfall das ganze auch ohne ihn machst und zwar komplett ohne ihn. Wenn ihn das alles so stört, kann er ja ausziehen. Letztendlich profitiert er ja nur davon, denn euer Familieneinkommen wird langfristig steigen. Wir haben ja zum Glück 2020 und nicht mehr 1920, wo du ihn um Erlaubnis fragen musst. 
Wenn er das immer noch ins lächerliche ziehst, weißt du ja, woran du bist. Er hält keine großen Stück auf dich und hat keinen großen Respekt. Dann musst du wissen, ob du das weiterführen möchtest mit euch..

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2. Mai um 22:02

Und bitte hör auf, dein Leben von ihm bestimmen zu lassen. Du hast alles Recht, dein Potential zu nutzen. Er will dich eben kleinhalten, damit er sich besser fühlt. Ziemlich unfair, nicht? Du hast genug Möglichkeiten, aber du musst sie auch nutzen, notfalls ohne ihm es immer recht zu machen. 

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2. Mai um 22:08
In Antwort auf creepyworld89

Ich finde du wälzt deine eigene Unzulänglichkeit auf deinen Partner ab.

Dein Partner ist nicht schuld daran, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Das war deine freie Entscheidung, nachdem du durch die Prüfung gerasselt bist.

Er ist auch nicht schuld, dass du Aufgrund von 2!  ungeplanten Schwangerschaften deine Ausbildung abgebrochen hast.
Ich habe auch Freundinnen, die früh Mama geworden sind und trotzdem ihre Ausbildung beendet haben und das sogar alleinerziehend.
Auch hier war es deine eigene freie Entscheidung.

Du bleibst in einem Job, den du nicht magst. Auch daran ist nicht dein Partner Schuld, sondern du alleine.

Du kümmerst dich um alles, auch hier deine freie entscheiden.

Du solltest nicht deinen Partner, sondern dich selber hinterfragen, warum du so leicht durch Kleinigkeiten zu beeinflussen bist, warum du für die Sachen nicht einstehen kannst, die du möchtest und warum du die Veränderungen, die du dir wünscht nicht selber herbeizuführen kannst.

Du solltest deine Wut nicht auf deinen Partner fokussieren, sondern auf deine eigene Schwäche, nichts durchziehen zu können und nur auf die Meinungen anderer zu hören.

Dein Leben ist nicht so verlaufen, wie du es dir gewünscht hast. Das hast alleine du beeinflusst und jetzt musst du das Beste aus deiner Situation machen.

Ob du nochmal studieren kannst, liegt daran ob dein Freund als Alleinverdiener alles wuppen kann und ob du neben der Uni und der lernerei noch eine gute Mutter sein kannst.

Eine ehemalige Studienkollegin wollte auch ihr Studium nach der Geburt ihrer Tochter fortführen, dass hat sie keine 2 Monate durchgehalten, emotional so wie finanziell.

 

Natürlich ist das auch meine Verantwortung. Aber stell dir vor, du lebst mit jemandem zusammen, der immer nur über die Uni und die Studenten und Akademiker lästert. Der dir immer wieder sagt: "Du gehörst da nicht hin. Das schaffst du sowieso nicht." Und dann stell dir vor, dass du diese Person auch noch liebst. Ist gar nicht so einfach, sich davon nicht beeinflussen zu lassen.

Ja, ich bin zwei mal ungeplant schwanger geworden. Beim ersten mal trotz Kupferspirale und beim zweiten Mal, obwohl ich gestillt habe (ich wusste nicht, dass das möglich ist). Fand der Arbeitgeber nicht so toll und hat mir gekündigt.

Ja, es ist meine Schwäche, das ich bis jetzt immer auf ihn gehört habe. Ich will das auch ändern, notfalls indem ich die Beziehung beende.

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2. Mai um 22:10

Das Schlimme ist ja eigentlich, mit welchem Frauen- und Familienbild deine Kinder aufwachsen. Wahrscheinlich wird denen dann später auch jegliche Ambition ausgeredet. Er klingt wie ein sehr unsicherer, sehr reaktionärer, sehr neidischer und vor allem sehr unangenehmer Mensch. Warum lässt du dein Leben so von ihm bestimmen? Familie und Partnerschaft heißt ja auch, dass man gemeinsam lebt und nicht einer bestimmt, der andere leidet. Es ist doch klar, dass du damit nicht dauerhaft glücklich sein kannst. Wenn du das nicht länger aushältst und er keinerlei Anstalten macht, was zu ändern, dann musst du auch im Sinne deiner Kinder raus. Eine Familie ist das, was ihr derzeit habt, nämlich nicht.
Zu allererst würde ich ihm aber das klar und konsequent sagen, und wie schon geschrieben, wenn er sich weiterhin darüber lustig macht, musst du dir Konsequenzen überlegen. 

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2. Mai um 22:11
In Antwort auf lunarose

Hups, zu früh weggeschickt. Also, wenn du studieren willst oder überhaupt eine Beruf erlernen möchtest, dann mach das. Du musst nicht auf ewig im Callcenter versauern. Ich würde mich entsprechend informieren, einen Plan schmieden, wie du das auch mit Kindern schaffen kannst und ihm dann deine Pläne darlegen und ihm auch sagen, dass du dich über seine Unterstützung freuen würdest, aber du im notfall das ganze auch ohne ihn machst und zwar komplett ohne ihn. Wenn ihn das alles so stört, kann er ja ausziehen. Letztendlich profitiert er ja nur davon, denn euer Familieneinkommen wird langfristig steigen. Wir haben ja zum Glück 2020 und nicht mehr 1920, wo du ihn um Erlaubnis fragen musst. 
Wenn er das immer noch ins lächerliche ziehst, weißt du ja, woran du bist. Er hält keine großen Stück auf dich und hat keinen großen Respekt. Dann musst du wissen, ob du das weiterführen möchtest mit euch..

Danke für deine Antwort.
Genau das weiß ich eben nicht. Ich habe Angst, dass ich mich immer von ihm beeinflussen lasse und nie was aus mir wird, wenn wir zusammenbleiben. Aber ich will meinen Kindern auch nicht den Vater wegnehmen.

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2. Mai um 22:13
In Antwort auf batcat

Das Schlimme ist ja eigentlich, mit welchem Frauen- und Familienbild deine Kinder aufwachsen. Wahrscheinlich wird denen dann später auch jegliche Ambition ausgeredet. Er klingt wie ein sehr unsicherer, sehr reaktionärer, sehr neidischer und vor allem sehr unangenehmer Mensch. Warum lässt du dein Leben so von ihm bestimmen? Familie und Partnerschaft heißt ja auch, dass man gemeinsam lebt und nicht einer bestimmt, der andere leidet. Es ist doch klar, dass du damit nicht dauerhaft glücklich sein kannst. Wenn du das nicht länger aushältst und er keinerlei Anstalten macht, was zu ändern, dann musst du auch im Sinne deiner Kinder raus. Eine Familie ist das, was ihr derzeit habt, nämlich nicht.
Zu allererst würde ich ihm aber das klar und konsequent sagen, und wie schon geschrieben, wenn er sich weiterhin darüber lustig macht, musst du dir Konsequenzen überlegen. 

Ja, das stimmt vielleicht. Vielleicht werden sie es mir aber auch ewig vorwerfen, dass ich ihnen den Vater weggenommen habe.

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2. Mai um 22:15
In Antwort auf panni_20120869

Ja, das stimmt vielleicht. Vielleicht werden sie es mir aber auch ewig vorwerfen, dass ich ihnen den Vater weggenommen habe.

Oder sie wachsen bei in einer schrecklichen Familie auf mit einer unglücklichen, depressiven Mitter und einem Vater, der seine Minderwertigkeitskomplexe an seiner Frau, die er so "liebt", auslässt. Ich bin mir sicher, das tut ihnen richtig gut 🤔

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2. Mai um 22:17
In Antwort auf creepyworld89

Ich finde du wälzt deine eigene Unzulänglichkeit auf deinen Partner ab.

Dein Partner ist nicht schuld daran, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Das war deine freie Entscheidung, nachdem du durch die Prüfung gerasselt bist.

Er ist auch nicht schuld, dass du Aufgrund von 2!  ungeplanten Schwangerschaften deine Ausbildung abgebrochen hast.
Ich habe auch Freundinnen, die früh Mama geworden sind und trotzdem ihre Ausbildung beendet haben und das sogar alleinerziehend.
Auch hier war es deine eigene freie Entscheidung.

Du bleibst in einem Job, den du nicht magst. Auch daran ist nicht dein Partner Schuld, sondern du alleine.

Du kümmerst dich um alles, auch hier deine freie entscheiden.

Du solltest nicht deinen Partner, sondern dich selber hinterfragen, warum du so leicht durch Kleinigkeiten zu beeinflussen bist, warum du für die Sachen nicht einstehen kannst, die du möchtest und warum du die Veränderungen, die du dir wünscht nicht selber herbeizuführen kannst.

Du solltest deine Wut nicht auf deinen Partner fokussieren, sondern auf deine eigene Schwäche, nichts durchziehen zu können und nur auf die Meinungen anderer zu hören.

Dein Leben ist nicht so verlaufen, wie du es dir gewünscht hast. Das hast alleine du beeinflusst und jetzt musst du das Beste aus deiner Situation machen.

Ob du nochmal studieren kannst, liegt daran ob dein Freund als Alleinverdiener alles wuppen kann und ob du neben der Uni und der lernerei noch eine gute Mutter sein kannst.

Eine ehemalige Studienkollegin wollte auch ihr Studium nach der Geburt ihrer Tochter fortführen, dass hat sie keine 2 Monate durchgehalten, emotional so wie finanziell.

 

Nur weil deine Studienkollegin das nicht geschafft hat, heißt das nicht, dass das nicht machbar wäre.

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2. Mai um 22:18
In Antwort auf batcat

Oder sie wachsen bei in einer schrecklichen Familie auf mit einer unglücklichen, depressiven Mitter und einem Vater, der seine Minderwertigkeitskomplexe an seiner Frau, die er so "liebt", auslässt. Ich bin mir sicher, das tut ihnen richtig gut 🤔

Zudem eine Trennung ja nicht heißt, dass er die Kinder nicht mehr sieht. Er ist ja trotzdem noch da und für Kinder ist es nicht wichtig, was man macht, sondern wie man es macht. Wenn ihr eine einigermaßen geordnete Trennung durchzieht und er sich auch danach regelmäßig um die Kinder kümmert - was soll daran "wegnehmen" sein? Ist er denn jetzt viel für die Kinder da und kümmert sich um sie? Das klang bei dir eher nicht so an.

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2. Mai um 22:23
In Antwort auf panni_20120869

Danke für deine Antwort.
Genau das weiß ich eben nicht. Ich habe Angst, dass ich mich immer von ihm beeinflussen lasse und nie was aus mir wird, wenn wir zusammenbleiben. Aber ich will meinen Kindern auch nicht den Vater wegnehmen.

Ich bin auch vom Vater meiner Kinder getrennt, aber finde nicht, das ich ihnen was weggenommen habe. Im Gegenteil, sie haben zwei ausgeglichene Elternteile, die beide wieder glücklich sind und bessere Eotern als vorher (eine kaputte Paarbeziehung führt kurz über lang ja auch zu einer gestörten Elternbeziehung). Ihnen geht es sicherlich besser als Kindern, deren Eltern daheim ein totes Pferd reiten. Ich kann dich etwas verstehen, ich bin auch alleine bei meienr Mutter aufgewachsen, aber ich bin doch deshalb nicht verdammt dazu, auf ewig einer schlechten Beziehung zu versauern, mit einem Mann, der mich ständig runtermacht und mich bewusst kleinhält.

Ein schönes Familienleben führt ihr anscheinend sowieso nicht und du bist hauptverantwortlich fur die Kinder. Was würde sich also groß ändern, außer, dass es dir besser geht?

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2. Mai um 22:24
In Antwort auf ninirose

Nur weil deine Studienkollegin das nicht geschafft hat, heißt das nicht, dass das nicht machbar wäre.

Habe ich geschrieben, dass es nicht machbar ist, oder hast du dir das ganz alleine zusammengereimt ?

Ich weiß ja nicht, wie du studiert hast aber ich habe mir mein Medizinstudium alleine finanziert, ohne Schulden zu machen.

Ich finde es nicht sehr sinnvoll, sich mit zwei kleinen Kindern zu verschulden. Wenn sie das Studium nicht schafft, sieht es wohl ziemlich schlecht aus mit Schulden und ohne einen guten Job.

Sie hat es beim ersten mal schon nicht geschafft, mit zwei kleinen Kindern ist es noch schwieriger.

Man kann vieles schaffen, die Grundvoraussetzungen sollten aber schon stimmen und die Gefahr, dass die Kinder dann in Armut aufwachsen sollte auch nicht zu hoch sein.

Dann lieber eine Ausbildung, da sind finanzielle Mittel gegeben, man macht keine Schulden und es ist nicht so zeitintensiv.

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2. Mai um 22:36
In Antwort auf panni_20120869

Hallo zusammen,

manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meinen Freund nicht kennengelernt hätte oder zumindest nicht auf ihn gehört hätte. In letzter Zeit muss ich immer wieder an Dinge denken, die teils schon Jahre zurückliegen und dann werde ich so wütend, dass ich mich frage, ob ich die Beziehung beenden soll.

Wir sind beide in keinen tollen Verhältnissen aufgewachsen und kennen uns schon ewig, weil wir als Kinder Nachbarn waren. Mit siebzehn sind wir zusammengekommen. Ich war sehr verliebt in ihn und habe mich bei ihm immer sicher gefühlt. Ich liebe ihn auch immer noch, aber gleichzeitig ist da die Wut und das Gefühl, dass er mich immer nur zurückgehalten hat im Leben und nie unterstützt. Damals war mir das nicht so bewusst.

Er hat einen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung im technischen Bereich. Ich war auf dem Gymnasium und er hat mich ständig "meine kleine Streberin" genannt, aber eher liebevoll. Das hat sich geändert, als ich mein Studium begonnen habe. Er meinte immer wieder, dass Studenten und Akademiker so abgehoben und arrogant seien und dass das gar nicht zu mir passen würde. Als ich dann durch meine erste Prüfung gefallen bin, hat mir das das Gefühl gegeben, dass er Recht hatte und ich habe mein Studium sofort abgebrochen. Er hat mich bestärkt, dass das die richtige Entscheidung sei. Seitdem nennt er mich oft "Möchtegern-Wissenschaftlerin", wenn ich was lese oder Nachrichten schaue, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das nervt und traurig macht, weil ich sehr gerne fertig studiert hätte, wenn ich mir das zugetraut hätte.

Nach meinem Semester an der Uni habe ich eine Ausbildung als Optikerin begonnen, die mir auch gut gefallen hat. Leider musste ich sie abbrechen, weil ich zwei mal hintereinander ungeplant schwanger geworden bin. Ich habe dann überlegt, wieder zu studieren, aber mein Freund hat mir das ausgeredet, weil das mit Kindern unmöglich sei und ich ja schon beim ersten Versuch gemerkt hätte, dass das nichts für mich ist.

Als die Kinder dann in die KITA gekommen sind, habe ich angefangen, in einem Callcenter zu arbeiten. Ich habe den Job gehasst, aber mein Freund hat immer so getan, als sei das meine einzige Möglichkeit. Als mir wegen der aktuellen Lage gekündigt wurde, war ich richtig erleichtert.

Mein Freund findet es selbstverständlich, dass ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere, schon seit wir zusammenleben. Am Anfang fand ich das auch normal, weil ich das von zuhause kannte. Aber langsam bin ich wirklich genervt.

Ich weiß nicht, ob ich mit ihm zusammenbleiben soll oder nicht. Schließlich haben wir Kinder. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich klein war und ich habe die Freunde meiner Mutter gehasst.

Ich würde auch gerne studieren, aber weiß nicht, ob ich das mit zwei kleinen Kindern hinbekomme. Ich bin sehr unglücklich und weiß nicht mehr weiter.

Fakt ist, dass er dich immer in deinem beruflichen Weg behindert und destruktiv agiert hat. Er tut dir nicht gut. Normal unterstüttzt man sich.

Gehe davon aus, dass sein Selbstwert (des Freundes) nicht besonders ausgeprägt ist. Er wird dich auch weiterhin behindern.

Deine Situation wird wieder besser, wenn du dich trennst. Dann kannst du dich entfalten, so wie du es gern hättest.

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2. Mai um 22:42
In Antwort auf creepyworld89

Habe ich geschrieben, dass es nicht machbar ist, oder hast du dir das ganz alleine zusammengereimt ?

Ich weiß ja nicht, wie du studiert hast aber ich habe mir mein Medizinstudium alleine finanziert, ohne Schulden zu machen.

Ich finde es nicht sehr sinnvoll, sich mit zwei kleinen Kindern zu verschulden. Wenn sie das Studium nicht schafft, sieht es wohl ziemlich schlecht aus mit Schulden und ohne einen guten Job.

Sie hat es beim ersten mal schon nicht geschafft, mit zwei kleinen Kindern ist es noch schwieriger.

Man kann vieles schaffen, die Grundvoraussetzungen sollten aber schon stimmen und die Gefahr, dass die Kinder dann in Armut aufwachsen sollte auch nicht zu hoch sein.

Dann lieber eine Ausbildung, da sind finanzielle Mittel gegeben, man macht keine Schulden und es ist nicht so zeitintensiv.

Ich studiere auch mit Kind in Regelstudienzeit, ohne Schulden zu machen, da ich ein Stipendium erhalte.

Ansonsten hat sie ja vielleicht auch Anspruch auf BAföG. Da macht sie zwar Schulden, aber die kann sie langsam zurückzahlen, wenn sie nach dem Studium Geld verdient.

Ich habe das Gefühl, dass "lunanuna" in erster Linie Mut und Zuversicht braucht und nicht noch jemanden, der sie daran zweifeln lässt, dass sie Dinge schafft. Deshalb habe ich auf deinen Beitrag reagiert.

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2. Mai um 22:46
In Antwort auf batcat

Zudem eine Trennung ja nicht heißt, dass er die Kinder nicht mehr sieht. Er ist ja trotzdem noch da und für Kinder ist es nicht wichtig, was man macht, sondern wie man es macht. Wenn ihr eine einigermaßen geordnete Trennung durchzieht und er sich auch danach regelmäßig um die Kinder kümmert - was soll daran "wegnehmen" sein? Ist er denn jetzt viel für die Kinder da und kümmert sich um sie? Das klang bei dir eher nicht so an.

Er spielt manchmal mit ihnen. Er übernimmt nicht so viel Verantwortung, aber er bringt sie jeden Tag zum Lachen.

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2. Mai um 22:52
In Antwort auf lunarose

Ich bin auch vom Vater meiner Kinder getrennt, aber finde nicht, das ich ihnen was weggenommen habe. Im Gegenteil, sie haben zwei ausgeglichene Elternteile, die beide wieder glücklich sind und bessere Eotern als vorher (eine kaputte Paarbeziehung führt kurz über lang ja auch zu einer gestörten Elternbeziehung). Ihnen geht es sicherlich besser als Kindern, deren Eltern daheim ein totes Pferd reiten. Ich kann dich etwas verstehen, ich bin auch alleine bei meienr Mutter aufgewachsen, aber ich bin doch deshalb nicht verdammt dazu, auf ewig einer schlechten Beziehung zu versauern, mit einem Mann, der mich ständig runtermacht und mich bewusst kleinhält.

Ein schönes Familienleben führt ihr anscheinend sowieso nicht und du bist hauptverantwortlich fur die Kinder. Was würde sich also groß ändern, außer, dass es dir besser geht?

Ja, du hast Recht. Es ist einfach nicht so leicht, diesen Schritt zu gehen, auch weil wir uns schon so lange kennen und er früher für mich da war und meine Mutter kennt.

Ich denke seit Wochen darüber nach, die Beziehung zu beenden. Aber ich wollte noch ein paar andere Meinungen hören und vielleicht ein bisschen Zuspruch bekommen, bevor ich die Beziehung beende.

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2. Mai um 22:53
In Antwort auf ninirose

Ich studiere auch mit Kind in Regelstudienzeit, ohne Schulden zu machen, da ich ein Stipendium erhalte.

Ansonsten hat sie ja vielleicht auch Anspruch auf BAföG. Da macht sie zwar Schulden, aber die kann sie langsam zurückzahlen, wenn sie nach dem Studium Geld verdient.

Ich habe das Gefühl, dass "lunanuna" in erster Linie Mut und Zuversicht braucht und nicht noch jemanden, der sie daran zweifeln lässt, dass sie Dinge schafft. Deshalb habe ich auf deinen Beitrag reagiert.

Danke für Mut und Zuversicht. 

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2. Mai um 23:03
In Antwort auf panni_20120869

Natürlich ist das auch meine Verantwortung. Aber stell dir vor, du lebst mit jemandem zusammen, der immer nur über die Uni und die Studenten und Akademiker lästert. Der dir immer wieder sagt: "Du gehörst da nicht hin. Das schaffst du sowieso nicht." Und dann stell dir vor, dass du diese Person auch noch liebst. Ist gar nicht so einfach, sich davon nicht beeinflussen zu lassen.

Ja, ich bin zwei mal ungeplant schwanger geworden. Beim ersten mal trotz Kupferspirale und beim zweiten Mal, obwohl ich gestillt habe (ich wusste nicht, dass das möglich ist). Fand der Arbeitgeber nicht so toll und hat mir gekündigt.

Ja, es ist meine Schwäche, das ich bis jetzt immer auf ihn gehört habe. Ich will das auch ändern, notfalls indem ich die Beziehung beende.

Ich verstehe das schon besser als du denkst und weiß, wie das ist.

Aber alles davon ist ein Resultat aus deinen Entscheidungen.

Warum bist du so langer in einer Beziehung, in der du das Gefühl hast nicht ernstgenommen zu werden ?

Warum bekommst du mit so jemanden zwei Kinder ?

Warum kannst du selbst jetzt keine Entscheidung für dich selbst treffen ?

Ich möchte dich keinesfalls angreifen, ich versuche nur, dir begreiflich zu machen, dass du dir selber die Opferrolle verpasst.

Du hast immer Gründe und Ausreden, nicht zu handeln.

Erst ist es dein Freund, der dich beeinflusst, jetzt sind es deine Kinder denen du nichts zumuten kannst.

Du musst aufhören immer alles auf andere abzuwälzen. Du kannst nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen und sagen xy ist Schuld daran wie es jetzt ist, wegen zy kann ich nicht so handeln, wie ich es möchte.

Wenn du der Meinung bist, ohne deinen Freund wird alles besser, dann trenn dich.
Kinder haben feine Antennen und fühlen, wenn ein Elternteil unglücklich ist.


Wie hier schon geschrieben wurde, ist es für die Kinder nichts schlimmes, wenn Eltern sich trennen, schlimmer ist es wenn Kinder lernen in Beziehungen zu bleiben, die einen nicht glücklich machen.

Fang doch endlich an, Entscheidungen zu treffen und dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Nur du alleine trägst die Verantwortung dafür, wie dein Leben verläuft.

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2. Mai um 23:13
In Antwort auf creepyworld89

Ich verstehe das schon besser als du denkst und weiß, wie das ist.

Aber alles davon ist ein Resultat aus deinen Entscheidungen.

Warum bist du so langer in einer Beziehung, in der du das Gefühl hast nicht ernstgenommen zu werden ?

Warum bekommst du mit so jemanden zwei Kinder ?

Warum kannst du selbst jetzt keine Entscheidung für dich selbst treffen ?

Ich möchte dich keinesfalls angreifen, ich versuche nur, dir begreiflich zu machen, dass du dir selber die Opferrolle verpasst.

Du hast immer Gründe und Ausreden, nicht zu handeln.

Erst ist es dein Freund, der dich beeinflusst, jetzt sind es deine Kinder denen du nichts zumuten kannst.

Du musst aufhören immer alles auf andere abzuwälzen. Du kannst nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen und sagen xy ist Schuld daran wie es jetzt ist, wegen zy kann ich nicht so handeln, wie ich es möchte.

Wenn du der Meinung bist, ohne deinen Freund wird alles besser, dann trenn dich.
Kinder haben feine Antennen und fühlen, wenn ein Elternteil unglücklich ist.


Wie hier schon geschrieben wurde, ist es für die Kinder nichts schlimmes, wenn Eltern sich trennen, schlimmer ist es wenn Kinder lernen in Beziehungen zu bleiben, die einen nicht glücklich machen.

Fang doch endlich an, Entscheidungen zu treffen und dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Nur du alleine trägst die Verantwortung dafür, wie dein Leben verläuft.

Ok, hab mich von deinem ersten Beitrag schon etwas angegriffen gefühlt, aber du hast ja Recht.

Ich habe seit Wochen den Gedanken, mich zu trennen. Brauchte vielleicht nur noch etwas Bestärkung.

Ich spreche morgen mit ihm darüber. Dann müssen wir schauen, wie es weitergeht. Ich kann ja schlecht sofort mit den Kindern die Wohnung verlassen.

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3. Mai um 0:01
In Antwort auf panni_20120869

Hallo zusammen,

manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meinen Freund nicht kennengelernt hätte oder zumindest nicht auf ihn gehört hätte. In letzter Zeit muss ich immer wieder an Dinge denken, die teils schon Jahre zurückliegen und dann werde ich so wütend, dass ich mich frage, ob ich die Beziehung beenden soll.

Wir sind beide in keinen tollen Verhältnissen aufgewachsen und kennen uns schon ewig, weil wir als Kinder Nachbarn waren. Mit siebzehn sind wir zusammengekommen. Ich war sehr verliebt in ihn und habe mich bei ihm immer sicher gefühlt. Ich liebe ihn auch immer noch, aber gleichzeitig ist da die Wut und das Gefühl, dass er mich immer nur zurückgehalten hat im Leben und nie unterstützt. Damals war mir das nicht so bewusst.

Er hat einen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung im technischen Bereich. Ich war auf dem Gymnasium und er hat mich ständig "meine kleine Streberin" genannt, aber eher liebevoll. Das hat sich geändert, als ich mein Studium begonnen habe. Er meinte immer wieder, dass Studenten und Akademiker so abgehoben und arrogant seien und dass das gar nicht zu mir passen würde. Als ich dann durch meine erste Prüfung gefallen bin, hat mir das das Gefühl gegeben, dass er Recht hatte und ich habe mein Studium sofort abgebrochen. Er hat mich bestärkt, dass das die richtige Entscheidung sei. Seitdem nennt er mich oft "Möchtegern-Wissenschaftlerin", wenn ich was lese oder Nachrichten schaue, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das nervt und traurig macht, weil ich sehr gerne fertig studiert hätte, wenn ich mir das zugetraut hätte.

Nach meinem Semester an der Uni habe ich eine Ausbildung als Optikerin begonnen, die mir auch gut gefallen hat. Leider musste ich sie abbrechen, weil ich zwei mal hintereinander ungeplant schwanger geworden bin. Ich habe dann überlegt, wieder zu studieren, aber mein Freund hat mir das ausgeredet, weil das mit Kindern unmöglich sei und ich ja schon beim ersten Versuch gemerkt hätte, dass das nichts für mich ist.

Als die Kinder dann in die KITA gekommen sind, habe ich angefangen, in einem Callcenter zu arbeiten. Ich habe den Job gehasst, aber mein Freund hat immer so getan, als sei das meine einzige Möglichkeit. Als mir wegen der aktuellen Lage gekündigt wurde, war ich richtig erleichtert.

Mein Freund findet es selbstverständlich, dass ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere, schon seit wir zusammenleben. Am Anfang fand ich das auch normal, weil ich das von zuhause kannte. Aber langsam bin ich wirklich genervt.

Ich weiß nicht, ob ich mit ihm zusammenbleiben soll oder nicht. Schließlich haben wir Kinder. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich klein war und ich habe die Freunde meiner Mutter gehasst.

Ich würde auch gerne studieren, aber weiß nicht, ob ich das mit zwei kleinen Kindern hinbekomme. Ich bin sehr unglücklich und weiß nicht mehr weiter.

Grauenhaft, dein Freund hat massive Minderwertigkeitskomplexe und versucht sich an dir hoch zu ziehen, während er dich runter drückt. 

Ich würde mich trennen, du wirst sehen alles wird so viel positiver sein. Mach was du dir erträumst, das geht auch mit Kindern. Niemand hat es verdient so behandelt zu werden.

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3. Mai um 0:08
In Antwort auf panni_20120869

Hallo zusammen,

manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meinen Freund nicht kennengelernt hätte oder zumindest nicht auf ihn gehört hätte. In letzter Zeit muss ich immer wieder an Dinge denken, die teils schon Jahre zurückliegen und dann werde ich so wütend, dass ich mich frage, ob ich die Beziehung beenden soll.

Wir sind beide in keinen tollen Verhältnissen aufgewachsen und kennen uns schon ewig, weil wir als Kinder Nachbarn waren. Mit siebzehn sind wir zusammengekommen. Ich war sehr verliebt in ihn und habe mich bei ihm immer sicher gefühlt. Ich liebe ihn auch immer noch, aber gleichzeitig ist da die Wut und das Gefühl, dass er mich immer nur zurückgehalten hat im Leben und nie unterstützt. Damals war mir das nicht so bewusst.

Er hat einen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung im technischen Bereich. Ich war auf dem Gymnasium und er hat mich ständig "meine kleine Streberin" genannt, aber eher liebevoll. Das hat sich geändert, als ich mein Studium begonnen habe. Er meinte immer wieder, dass Studenten und Akademiker so abgehoben und arrogant seien und dass das gar nicht zu mir passen würde. Als ich dann durch meine erste Prüfung gefallen bin, hat mir das das Gefühl gegeben, dass er Recht hatte und ich habe mein Studium sofort abgebrochen. Er hat mich bestärkt, dass das die richtige Entscheidung sei. Seitdem nennt er mich oft "Möchtegern-Wissenschaftlerin", wenn ich was lese oder Nachrichten schaue, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das nervt und traurig macht, weil ich sehr gerne fertig studiert hätte, wenn ich mir das zugetraut hätte.

Nach meinem Semester an der Uni habe ich eine Ausbildung als Optikerin begonnen, die mir auch gut gefallen hat. Leider musste ich sie abbrechen, weil ich zwei mal hintereinander ungeplant schwanger geworden bin. Ich habe dann überlegt, wieder zu studieren, aber mein Freund hat mir das ausgeredet, weil das mit Kindern unmöglich sei und ich ja schon beim ersten Versuch gemerkt hätte, dass das nichts für mich ist.

Als die Kinder dann in die KITA gekommen sind, habe ich angefangen, in einem Callcenter zu arbeiten. Ich habe den Job gehasst, aber mein Freund hat immer so getan, als sei das meine einzige Möglichkeit. Als mir wegen der aktuellen Lage gekündigt wurde, war ich richtig erleichtert.

Mein Freund findet es selbstverständlich, dass ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere, schon seit wir zusammenleben. Am Anfang fand ich das auch normal, weil ich das von zuhause kannte. Aber langsam bin ich wirklich genervt.

Ich weiß nicht, ob ich mit ihm zusammenbleiben soll oder nicht. Schließlich haben wir Kinder. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich klein war und ich habe die Freunde meiner Mutter gehasst.

Ich würde auch gerne studieren, aber weiß nicht, ob ich das mit zwei kleinen Kindern hinbekomme. Ich bin sehr unglücklich und weiß nicht mehr weiter.

2 x ungeplant schwanger geworden. Also sei mir nicht böse aber so richtig bekommst du was nicht auf die Reihe. Auch hättest du weiter studieren können. Du schiebst jetzt den schwarzen Peter deinem Freund zu. Er hätte dich überredet. Du bist doch ein eigenständiger Mensch! Wenn du willst, dann machst du! Fertig! 

sei sauer auf dich. 

für ein Studium sehe ich eher schwarz für dich aber kümmere dich bitte um eine Ausbildung. Das ist wichtig. Du musst deine Familie versorgen können auch ohne Hilfe vom Staat. 

ob du dich trennen magst,  liegt an dir. 

alles gute 

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3. Mai um 1:39
In Antwort auf fresh..000

2 x ungeplant schwanger geworden. Also sei mir nicht böse aber so richtig bekommst du was nicht auf die Reihe. Auch hättest du weiter studieren können. Du schiebst jetzt den schwarzen Peter deinem Freund zu. Er hätte dich überredet. Du bist doch ein eigenständiger Mensch! Wenn du willst, dann machst du! Fertig! 

sei sauer auf dich. 

für ein Studium sehe ich eher schwarz für dich aber kümmere dich bitte um eine Ausbildung. Das ist wichtig. Du musst deine Familie versorgen können auch ohne Hilfe vom Staat. 

ob du dich trennen magst,  liegt an dir. 

alles gute 

Ja, ich weiß, dass das nicht gut klingt. Beim ersten mal trotz Spirale und dann trotz Stillen.

Ich habe mich heute Abend mal ein bisschen eingelesen. Es gibt schon viel Unterstützung für Studierende mit Kindern. Und ich habe Anspruch auf BAföG.

Ja, ich habe mich entschieden, nicht bei meinem Freund bleiben. Denke seit Wochen darüber nach und dieses Forum hat mir den letzten Anstoß gegeben.

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3. Mai um 1:42
In Antwort auf panni_20120869

Ja, ich weiß, dass das nicht gut klingt. Beim ersten mal trotz Spirale und dann trotz Stillen.

Ich habe mich heute Abend mal ein bisschen eingelesen. Es gibt schon viel Unterstützung für Studierende mit Kindern. Und ich habe Anspruch auf BAföG.

Ja, ich habe mich entschieden, nicht bei meinem Freund bleiben. Denke seit Wochen darüber nach und dieses Forum hat mir den letzten Anstoß gegeben.

Wie kommst du darauf, dass man in der stillzeit nicht schwanger werden kann? 

bin gespannt ob du das Studium packst mit zwei Kindern. Gib danach nicht den Kindern die schuld, wenn es nicht geklappt hat. 

Alles gute 

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3. Mai um 2:00
In Antwort auf fresh..000

Wie kommst du darauf, dass man in der stillzeit nicht schwanger werden kann? 

bin gespannt ob du das Studium packst mit zwei Kindern. Gib danach nicht den Kindern die schuld, wenn es nicht geklappt hat. 

Alles gute 

Das dachte ich immer. Ich habe mich wohl einfach nicht richtig informiert. Und ja, ich weiß, dass das mein Fehler war.

Die Kinder sind sowieso an gar nichts schuld. Sie haben sich ja nicht überlegt, wie alles laufen soll. Ich werde mein bestes geben.

Danke.

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3. Mai um 2:01
In Antwort auf elise_18724877

Grauenhaft, dein Freund hat massive Minderwertigkeitskomplexe und versucht sich an dir hoch zu ziehen, während er dich runter drückt. 

Ich würde mich trennen, du wirst sehen alles wird so viel positiver sein. Mach was du dir erträumst, das geht auch mit Kindern. Niemand hat es verdient so behandelt zu werden.

Danke. Ich habe mich entschieden, die Beziehung zu beenden.

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3. Mai um 8:06
In Antwort auf panni_20120869

Danke. Ich habe mich entschieden, die Beziehung zu beenden.

Sag dir nicht sagen, dass du irgendwas nicht kannst, tu es einfach. Wir hatten im Studium auch Mütter, was andere können kannst du auch. Alles Gute!

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3. Mai um 9:23
In Antwort auf panni_20120869

Danke. Ich habe mich entschieden, die Beziehung zu beenden.

Das ist auch besser so. Dein Mann und du, ihr passt inder Hinsicht einfach nicht zueinander. alleine schon, dass er dich jedes Mal belächelt, wenn du Nachrichten schaust oder ein Buch liest, klingt schaurig - das wird auf Dauer einfach nicht besser und wird dich immens belasten. Deswegen, beende es so lange du noch kannst. Ich hoffe, du ziehst es auch durch. Viel Glück ☺️

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3. Mai um 10:19
In Antwort auf panni_20120869

Hallo zusammen,

manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meinen Freund nicht kennengelernt hätte oder zumindest nicht auf ihn gehört hätte. In letzter Zeit muss ich immer wieder an Dinge denken, die teils schon Jahre zurückliegen und dann werde ich so wütend, dass ich mich frage, ob ich die Beziehung beenden soll.

Wir sind beide in keinen tollen Verhältnissen aufgewachsen und kennen uns schon ewig, weil wir als Kinder Nachbarn waren. Mit siebzehn sind wir zusammengekommen. Ich war sehr verliebt in ihn und habe mich bei ihm immer sicher gefühlt. Ich liebe ihn auch immer noch, aber gleichzeitig ist da die Wut und das Gefühl, dass er mich immer nur zurückgehalten hat im Leben und nie unterstützt. Damals war mir das nicht so bewusst.

Er hat einen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung im technischen Bereich. Ich war auf dem Gymnasium und er hat mich ständig "meine kleine Streberin" genannt, aber eher liebevoll. Das hat sich geändert, als ich mein Studium begonnen habe. Er meinte immer wieder, dass Studenten und Akademiker so abgehoben und arrogant seien und dass das gar nicht zu mir passen würde. Als ich dann durch meine erste Prüfung gefallen bin, hat mir das das Gefühl gegeben, dass er Recht hatte und ich habe mein Studium sofort abgebrochen. Er hat mich bestärkt, dass das die richtige Entscheidung sei. Seitdem nennt er mich oft "Möchtegern-Wissenschaftlerin", wenn ich was lese oder Nachrichten schaue, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das nervt und traurig macht, weil ich sehr gerne fertig studiert hätte, wenn ich mir das zugetraut hätte.

Nach meinem Semester an der Uni habe ich eine Ausbildung als Optikerin begonnen, die mir auch gut gefallen hat. Leider musste ich sie abbrechen, weil ich zwei mal hintereinander ungeplant schwanger geworden bin. Ich habe dann überlegt, wieder zu studieren, aber mein Freund hat mir das ausgeredet, weil das mit Kindern unmöglich sei und ich ja schon beim ersten Versuch gemerkt hätte, dass das nichts für mich ist.

Als die Kinder dann in die KITA gekommen sind, habe ich angefangen, in einem Callcenter zu arbeiten. Ich habe den Job gehasst, aber mein Freund hat immer so getan, als sei das meine einzige Möglichkeit. Als mir wegen der aktuellen Lage gekündigt wurde, war ich richtig erleichtert.

Mein Freund findet es selbstverständlich, dass ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere, schon seit wir zusammenleben. Am Anfang fand ich das auch normal, weil ich das von zuhause kannte. Aber langsam bin ich wirklich genervt.

Ich weiß nicht, ob ich mit ihm zusammenbleiben soll oder nicht. Schließlich haben wir Kinder. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich klein war und ich habe die Freunde meiner Mutter gehasst.

Ich würde auch gerne studieren, aber weiß nicht, ob ich das mit zwei kleinen Kindern hinbekomme. Ich bin sehr unglücklich und weiß nicht mehr weiter.

Ok, heute versuche ich es einfühlsam: 

Ich hatte auch so einen Freund, der mich nicht zum Studium ermunterte,  sondern wollte,  dass ich in der Heimatstadt meiner Eltern blieb... ich trennte mich von ihm.

Ich hatte später einen Freund,  der auf Studenten einen irrsinnigen Neid hatte,  was aber erst so nach u nach rauskam. Geht auch nicht, war dann auch Schluss. 

Wie auch immer du dich entscheidest,  es wird schwierige und problematische Zeiten geben. Wenn du etwas für dich machst,  dann weißt du wofür die sind. 

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3. Mai um 10:45

ICH HABE IHN MIT DEN KINDERN VERLASSEN.

Heute morgen habe ich ihm gesagt, dass ich Soziale Arbeit studieren werde. Dass ich mich ausreichend informiert habe und auch Anspruch auf BAföG habe. Er hat genau so reagiert, wie ich es erwartet habe: "Das wirst du auch abbrechen, so wie Psychologie damals. Hältst dich wohl für was besseres, Möchtegern-Wissenschaftlerin. Das schaffst du doch gar nicht. Ein Studium ist nichts für dich ..."Ich habe ihm dann gesagt, dass er das akzeptieren muss und aufhören soll, so herablassend mit mir zu sprechen oder dass ich ihn verlassen werde.Er ist dann richtig wütend geworden und hat angefangen, mich anzubrüllen und zu schütteln. Als ich geschrien habe, er soll aufhören, hat er mich ziemlich feste gegen die Wand geschubst, so dass meine Schulter jetzt ganz blau ist. Er hat mich auch vorher schon mal grob angefasst, aber nie so. Ich war richtig schockiert und habe geweint. Ich habe nur ein paar Sachen eingepackt und wollte mit den Kindern die Wohnung verlassen.
Als wir schon im Hausflur standen, hat er versucht, mir unseren Sohn, den ich auf dem Arm hatte, wegzureißen. Unser Sohn hat geschrien und als ich dann "Hilfe" gerufen habe, hat mein Mann ihn sofort losgelassen. Er hat gesagt, dass er uns nie mehr wieder sehen will und dass ich mit "meinen" Kindern verschwinden soll. Und dass er ganz schnell eine neue Frau finden wird, die nicht denken würde, sie sei besser als er. Ich habe nie gesagt, dass ich besser sei und wollte ihm auch nie dieses Gefühl vermitteln.

Wir sind dann zu meiner Mutter gegangen. Ich wusste nicht, wo ich sonst mit den Kindern hinkönnte. Meine Freunde wurden von meinem Freund immer schlecht geredet und unterwürfig wie ich war, habe ich deshalb die meisten Freundschaften abgebrochen. Ich habe noch eine Tante, die in einer anderen Stadt wohnt, zwei Stunden mit dem Zug entfernt.Meine Mutter hat uns sehr widerwillig aufgenommen. Das Problem ist, dass sie mit einem Mann in einer zwei-Zimmer-Wohnung wohnt. Außerdem trinken beide sehr viel. Natürlich bin ich ihr sehr dankbar, dass sie uns erst mal aufgenommen hat, aber das ist natürlich nur eine kurze Übergangslösung. Meine Mutter will, dass ich morgen mit den Kindern zu meinem Freund zurückgehe. Aber ich habe richtig Angst davor, ihn wiederzusehen. Ich habe auch Angst, unsere Sachen zu holen, obwohl meine Tochter die ganze Zeit weint, weil sie ihre Puppen zurückgelassen hat. Ich weiß, wie sehr sie an den Puppen hängt. Sie kümmert sich um sie wie um echte Babys und es bricht mir das Herz, dass sie meinetwegen so traurig ist.

Wir sind seit einer Stunde bei meiner Mutter und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
- mit Polizei zurück in die Wohnung, um ein paar Sachen zu holen? Aber wäre das nicht übertrieben? Und ich habe Angst, dass sie mir die Kinder wegnehmen, wenn sie sehen, dass wir bei meiner Mutter wohnen.
- meine Tante fragen, ob wir zu ihr können? Wir haben nur ein, zwei mal im Jahr Kontakt und das käme mir dreist vor. Außerdem die Zugfahrt während Corona?
- Frauenhaus? Aber er hat mich ja nur einmal angefasst und es gibt Frauen, die die Plätze viel, viel dringender brauchen

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3. Mai um 11:19
In Antwort auf panni_20120869

ICH HABE IHN MIT DEN KINDERN VERLASSEN.

Heute morgen habe ich ihm gesagt, dass ich Soziale Arbeit studieren werde. Dass ich mich ausreichend informiert habe und auch Anspruch auf BAföG habe. Er hat genau so reagiert, wie ich es erwartet habe: "Das wirst du auch abbrechen, so wie Psychologie damals. Hältst dich wohl für was besseres, Möchtegern-Wissenschaftlerin. Das schaffst du doch gar nicht. Ein Studium ist nichts für dich ..."Ich habe ihm dann gesagt, dass er das akzeptieren muss und aufhören soll, so herablassend mit mir zu sprechen oder dass ich ihn verlassen werde.Er ist dann richtig wütend geworden und hat angefangen, mich anzubrüllen und zu schütteln. Als ich geschrien habe, er soll aufhören, hat er mich ziemlich feste gegen die Wand geschubst, so dass meine Schulter jetzt ganz blau ist. Er hat mich auch vorher schon mal grob angefasst, aber nie so. Ich war richtig schockiert und habe geweint. Ich habe nur ein paar Sachen eingepackt und wollte mit den Kindern die Wohnung verlassen.
Als wir schon im Hausflur standen, hat er versucht, mir unseren Sohn, den ich auf dem Arm hatte, wegzureißen. Unser Sohn hat geschrien und als ich dann "Hilfe" gerufen habe, hat mein Mann ihn sofort losgelassen. Er hat gesagt, dass er uns nie mehr wieder sehen will und dass ich mit "meinen" Kindern verschwinden soll. Und dass er ganz schnell eine neue Frau finden wird, die nicht denken würde, sie sei besser als er. Ich habe nie gesagt, dass ich besser sei und wollte ihm auch nie dieses Gefühl vermitteln.

Wir sind dann zu meiner Mutter gegangen. Ich wusste nicht, wo ich sonst mit den Kindern hinkönnte. Meine Freunde wurden von meinem Freund immer schlecht geredet und unterwürfig wie ich war, habe ich deshalb die meisten Freundschaften abgebrochen. Ich habe noch eine Tante, die in einer anderen Stadt wohnt, zwei Stunden mit dem Zug entfernt.Meine Mutter hat uns sehr widerwillig aufgenommen. Das Problem ist, dass sie mit einem Mann in einer zwei-Zimmer-Wohnung wohnt. Außerdem trinken beide sehr viel. Natürlich bin ich ihr sehr dankbar, dass sie uns erst mal aufgenommen hat, aber das ist natürlich nur eine kurze Übergangslösung. Meine Mutter will, dass ich morgen mit den Kindern zu meinem Freund zurückgehe. Aber ich habe richtig Angst davor, ihn wiederzusehen. Ich habe auch Angst, unsere Sachen zu holen, obwohl meine Tochter die ganze Zeit weint, weil sie ihre Puppen zurückgelassen hat. Ich weiß, wie sehr sie an den Puppen hängt. Sie kümmert sich um sie wie um echte Babys und es bricht mir das Herz, dass sie meinetwegen so traurig ist.

Wir sind seit einer Stunde bei meiner Mutter und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
- mit Polizei zurück in die Wohnung, um ein paar Sachen zu holen? Aber wäre das nicht übertrieben? Und ich habe Angst, dass sie mir die Kinder wegnehmen, wenn sie sehen, dass wir bei meiner Mutter wohnen.
- meine Tante fragen, ob wir zu ihr können? Wir haben nur ein, zwei mal im Jahr Kontakt und das käme mir dreist vor. Außerdem die Zugfahrt während Corona?
- Frauenhaus? Aber er hat mich ja nur einmal angefasst und es gibt Frauen, die die Plätze viel, viel dringender brauchen

Du gehst es falsch an. Bitte denke bisschen mehr!! 

Schritt für Schritt! 

Du gehst zurück. Wenn es Probleme gibt, muss er gehen. Die Polizei wird ihn der Wohnung verweisen. Du musst bisschen strukturierter vorgehen. Du bist gleich wie ein Kamikaze Kämpfer vorgegangen. Zuerst musst du schauen welche Hilfen dir zustehen,  diese beantragen. Wohnung, Gelder etc Dann sprichst du die Trennung aus. 

Dein Freund war völlig unvorbereitet und geschockt und du hast auch nichts in der Hand. Versucht wie Erwachsene das zu klären. 

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3. Mai um 12:25
In Antwort auf batcat

Das ist auch besser so. Dein Mann und du, ihr passt inder Hinsicht einfach nicht zueinander. alleine schon, dass er dich jedes Mal belächelt, wenn du Nachrichten schaust oder ein Buch liest, klingt schaurig - das wird auf Dauer einfach nicht besser und wird dich immens belasten. Deswegen, beende es so lange du noch kannst. Ich hoffe, du ziehst es auch durch. Viel Glück ☺️

Das war ein mutiger Schritt von dir. Seine gewalttätige Reaktion zeigt, dass es gut war, dich von ihm zu trennen.

Aber ich muss "fresh..000" zustimmen - es war unbedacht, die Trennung so spontan und impulsiv zu vollziehen.

Wenn du wirklich nicht mehr weiter weißt und Angst hast, zu ihm zurückzukehren, kannst du ja mal bei einem Frauenhaus anrufen und fragen, welche Kapazitäten sie haben, dich und die Kinder aufzunehmen. Dass ihr nicht bei deiner Mutter und ihrem Freund (?) bleiben könnt, weißt du selber.

Vielleicht kannst du mit jemandem zusammen die Sachen aus der Wohnung holen?

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3. Mai um 12:36
In Antwort auf panni_20120869

ICH HABE IHN MIT DEN KINDERN VERLASSEN.

Heute morgen habe ich ihm gesagt, dass ich Soziale Arbeit studieren werde. Dass ich mich ausreichend informiert habe und auch Anspruch auf BAföG habe. Er hat genau so reagiert, wie ich es erwartet habe: "Das wirst du auch abbrechen, so wie Psychologie damals. Hältst dich wohl für was besseres, Möchtegern-Wissenschaftlerin. Das schaffst du doch gar nicht. Ein Studium ist nichts für dich ..."Ich habe ihm dann gesagt, dass er das akzeptieren muss und aufhören soll, so herablassend mit mir zu sprechen oder dass ich ihn verlassen werde.Er ist dann richtig wütend geworden und hat angefangen, mich anzubrüllen und zu schütteln. Als ich geschrien habe, er soll aufhören, hat er mich ziemlich feste gegen die Wand geschubst, so dass meine Schulter jetzt ganz blau ist. Er hat mich auch vorher schon mal grob angefasst, aber nie so. Ich war richtig schockiert und habe geweint. Ich habe nur ein paar Sachen eingepackt und wollte mit den Kindern die Wohnung verlassen.
Als wir schon im Hausflur standen, hat er versucht, mir unseren Sohn, den ich auf dem Arm hatte, wegzureißen. Unser Sohn hat geschrien und als ich dann "Hilfe" gerufen habe, hat mein Mann ihn sofort losgelassen. Er hat gesagt, dass er uns nie mehr wieder sehen will und dass ich mit "meinen" Kindern verschwinden soll. Und dass er ganz schnell eine neue Frau finden wird, die nicht denken würde, sie sei besser als er. Ich habe nie gesagt, dass ich besser sei und wollte ihm auch nie dieses Gefühl vermitteln.

Wir sind dann zu meiner Mutter gegangen. Ich wusste nicht, wo ich sonst mit den Kindern hinkönnte. Meine Freunde wurden von meinem Freund immer schlecht geredet und unterwürfig wie ich war, habe ich deshalb die meisten Freundschaften abgebrochen. Ich habe noch eine Tante, die in einer anderen Stadt wohnt, zwei Stunden mit dem Zug entfernt.Meine Mutter hat uns sehr widerwillig aufgenommen. Das Problem ist, dass sie mit einem Mann in einer zwei-Zimmer-Wohnung wohnt. Außerdem trinken beide sehr viel. Natürlich bin ich ihr sehr dankbar, dass sie uns erst mal aufgenommen hat, aber das ist natürlich nur eine kurze Übergangslösung. Meine Mutter will, dass ich morgen mit den Kindern zu meinem Freund zurückgehe. Aber ich habe richtig Angst davor, ihn wiederzusehen. Ich habe auch Angst, unsere Sachen zu holen, obwohl meine Tochter die ganze Zeit weint, weil sie ihre Puppen zurückgelassen hat. Ich weiß, wie sehr sie an den Puppen hängt. Sie kümmert sich um sie wie um echte Babys und es bricht mir das Herz, dass sie meinetwegen so traurig ist.

Wir sind seit einer Stunde bei meiner Mutter und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
- mit Polizei zurück in die Wohnung, um ein paar Sachen zu holen? Aber wäre das nicht übertrieben? Und ich habe Angst, dass sie mir die Kinder wegnehmen, wenn sie sehen, dass wir bei meiner Mutter wohnen.
- meine Tante fragen, ob wir zu ihr können? Wir haben nur ein, zwei mal im Jahr Kontakt und das käme mir dreist vor. Außerdem die Zugfahrt während Corona?
- Frauenhaus? Aber er hat mich ja nur einmal angefasst und es gibt Frauen, die die Plätze viel, viel dringender brauchen

Ruf SOFORT im Frauenhaus an und schildere was passiert ist. Dort wirst du mit Sicherheit unterkommen können und du hast erstmal den größten Druck weg. Von dort aus kannst du dir dann eine Unterkunft suchen. Normalerweise begleiten die auch beim Sachen von Zuhause abholen.

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3. Mai um 12:44
In Antwort auf elise_18724877

Ruf SOFORT im Frauenhaus an und schildere was passiert ist. Dort wirst du mit Sicherheit unterkommen können und du hast erstmal den größten Druck weg. Von dort aus kannst du dir dann eine Unterkunft suchen. Normalerweise begleiten die auch beim Sachen von Zuhause abholen.

Meinst du wirklich, dass sie uns aufnehmen?

Ich habe Angst, dass sie mich lächerlich finden, weil er mich ja heute zum ersten mal wirklich körperlich verletzt hat.

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3. Mai um 12:54
In Antwort auf panni_20120869

Meinst du wirklich, dass sie uns aufnehmen?

Ich habe Angst, dass sie mich lächerlich finden, weil er mich ja heute zum ersten mal wirklich körperlich verletzt hat.

Nein, werdenmsie nicht, die können das schon differenzieren. Mit deiner kompletten Geschichte hast du auf jeden Fall Anspruch auf Hilfe.

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3. Mai um 13:23
In Antwort auf creepyworld89

Ich finde du wälzt deine eigene Unzulänglichkeit auf deinen Partner ab.

Dein Partner ist nicht schuld daran, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Das war deine freie Entscheidung, nachdem du durch die Prüfung gerasselt bist.

Er ist auch nicht schuld, dass du Aufgrund von 2!  ungeplanten Schwangerschaften deine Ausbildung abgebrochen hast.
Ich habe auch Freundinnen, die früh Mama geworden sind und trotzdem ihre Ausbildung beendet haben und das sogar alleinerziehend.
Auch hier war es deine eigene freie Entscheidung.

Du bleibst in einem Job, den du nicht magst. Auch daran ist nicht dein Partner Schuld, sondern du alleine.

Du kümmerst dich um alles, auch hier deine freie entscheiden.

Du solltest nicht deinen Partner, sondern dich selber hinterfragen, warum du so leicht durch Kleinigkeiten zu beeinflussen bist, warum du für die Sachen nicht einstehen kannst, die du möchtest und warum du die Veränderungen, die du dir wünscht nicht selber herbeizuführen kannst.

Du solltest deine Wut nicht auf deinen Partner fokussieren, sondern auf deine eigene Schwäche, nichts durchziehen zu können und nur auf die Meinungen anderer zu hören.

Dein Leben ist nicht so verlaufen, wie du es dir gewünscht hast. Das hast alleine du beeinflusst und jetzt musst du das Beste aus deiner Situation machen.

Ob du nochmal studieren kannst, liegt daran ob dein Freund als Alleinverdiener alles wuppen kann und ob du neben der Uni und der lernerei noch eine gute Mutter sein kannst.

Eine ehemalige Studienkollegin wollte auch ihr Studium nach der Geburt ihrer Tochter fortführen, dass hat sie keine 2 Monate durchgehalten, emotional so wie finanziell.

 

Also in den Punkten, dass das alles ihre Entscheidung war, gebe ich dir zwar teilweise recht, aber mal ehrlich, was ist das für ein Partner, der einen nur klein halten will und dafür alles tut und nonstop reinredet, viele würden sich davon beeinflussen lassen.

Doch dein vorletzter Absatz ist eher schwachsinnig. Ich studiere und bin eine super Mutter. Das schafft sie auch alleine, ohne Mann, es gibt überall Stellen die Mütter im Studium unterstützen, wer will, der kann. Deine Freundin konnte es nicht, dann war sie zu schwach, da muss man sich durchbeißen, ich würde mich davon nicht abhalten lassen. Mit Kind ist zwar schon was anderes, aber eben auch nicht mehr.

Wenn er sie nicht unterstützen will, soll sie es dennoch machen, wie sie es für richtig hält. 

Und natürlich ist es gut, wenn man einen Mann hat, der einen voll unterstützt, meiner nimmt Urlaub zu harten Prüfungen, verdient sehr gut, dass ich meine Zeit nutzen kann, zeit für meine Tochter habe ich dennoch und er möchte auch gemeinsame Zeit haben, aber dadurch, dass er bereits ein abgeschlossenes und sehr zeitintensives Studium hatte, weiß er auch, wie das mit der Zeit manchmal ist. 


Der "Penner" kann sich auch mal um seine Kinder kümmern und um den Haushalt, denn den verdreckt er mit seinem scheiß genauso wie alle anderen auch. 

Mal ehrlich liebe @TE, wie kannst du dir so einen Typen antun?? Der wäre bei mir schon lange weg vom Fenster 

Und dass mit dem den Kindern den Vater zu nehmen, ist Schwachsinn, das tust du nicht, das ist nur ne Ausrede dafür, nicht handeln zu müssen und weiter zu schlucken.

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3. Mai um 13:25
In Antwort auf creepyworld89

Ich verstehe das schon besser als du denkst und weiß, wie das ist.

Aber alles davon ist ein Resultat aus deinen Entscheidungen.

Warum bist du so langer in einer Beziehung, in der du das Gefühl hast nicht ernstgenommen zu werden ?

Warum bekommst du mit so jemanden zwei Kinder ?

Warum kannst du selbst jetzt keine Entscheidung für dich selbst treffen ?

Ich möchte dich keinesfalls angreifen, ich versuche nur, dir begreiflich zu machen, dass du dir selber die Opferrolle verpasst.

Du hast immer Gründe und Ausreden, nicht zu handeln.

Erst ist es dein Freund, der dich beeinflusst, jetzt sind es deine Kinder denen du nichts zumuten kannst.

Du musst aufhören immer alles auf andere abzuwälzen. Du kannst nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen und sagen xy ist Schuld daran wie es jetzt ist, wegen zy kann ich nicht so handeln, wie ich es möchte.

Wenn du der Meinung bist, ohne deinen Freund wird alles besser, dann trenn dich.
Kinder haben feine Antennen und fühlen, wenn ein Elternteil unglücklich ist.


Wie hier schon geschrieben wurde, ist es für die Kinder nichts schlimmes, wenn Eltern sich trennen, schlimmer ist es wenn Kinder lernen in Beziehungen zu bleiben, die einen nicht glücklich machen.

Fang doch endlich an, Entscheidungen zu treffen und dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Nur du alleine trägst die Verantwortung dafür, wie dein Leben verläuft.

Da gebe ich dir recht!

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3. Mai um 13:30

Pah, was für ein Penner. Der wird sich umsehen wenn er erstmal für seine Kinder Unterhalt bezahlen muss, außerdem kannst du die Polizei rufen, die verweisen ihn der Wohnung, dann wende dich direkt an Profamilia, Caritas etc. da bekommst du Unterstützung. Das wird schon, der hat dich doch nie geliebt. Ein Mensch,der einen liebt, führt sich so nicht auf und redet einen auch nicht klein. 

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3. Mai um 14:05
In Antwort auf batcat

Nein, werdenmsie nicht, die können das schon differenzieren. Mit deiner kompletten Geschichte hast du auf jeden Fall Anspruch auf Hilfe.

Auf der Internetseite von den Frauenhäusern in meiner Stadt steht, dass am Wochenende und nachts nur Aufnahme in Notfällen ist. Die erfolgt dann über die Polizei.

Bis morgen bleiben wir also noch bei meiner Mutter und morgen rufe ich für einen Platz im Frauenhaus an.

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3. Mai um 14:06
In Antwort auf rosita_12356336

Pah, was für ein Penner. Der wird sich umsehen wenn er erstmal für seine Kinder Unterhalt bezahlen muss, außerdem kannst du die Polizei rufen, die verweisen ihn der Wohnung, dann wende dich direkt an Profamilia, Caritas etc. da bekommst du Unterstützung. Das wird schon, der hat dich doch nie geliebt. Ein Mensch,der einen liebt, führt sich so nicht auf und redet einen auch nicht klein. 

Ich glaube nicht, dass das so einfach geht, weil der Mietvertrag über ihn läuft. Ich bin nur als Untermieterin eingetragen.

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3. Mai um 15:13
In Antwort auf panni_20120869

Auf der Internetseite von den Frauenhäusern in meiner Stadt steht, dass am Wochenende und nachts nur Aufnahme in Notfällen ist. Die erfolgt dann über die Polizei.

Bis morgen bleiben wir also noch bei meiner Mutter und morgen rufe ich für einen Platz im Frauenhaus an.

Das klingt doch erst mal nach einer guten Perspektive. Alles Gute

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3. Mai um 15:33
In Antwort auf panni_20120869

Auf der Internetseite von den Frauenhäusern in meiner Stadt steht, dass am Wochenende und nachts nur Aufnahme in Notfällen ist. Die erfolgt dann über die Polizei.

Bis morgen bleiben wir also noch bei meiner Mutter und morgen rufe ich für einen Platz im Frauenhaus an.

Wow! Das war ein mutiger Schritt!
Du kannst sehr stolz auf dich sein!

Vielleicht war es wie viele meinen überstürzt, aber das war für dich ja vielleicht das richtige, weil du es nicht mehr ausgehalten hast.
Rede es nicht runter. Er war sehr grob zu dir!
Ich wünsche dir und deinen Kindern alles Gute!
 

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