Forum / Liebe & Beziehung

Mein Freund, seine Familie und ich

30. Juli um 14:48 Letzte Antwort: 30. Juli um 16:03

Hallo erst mal,

um ein bisschen Hintergrundwissen zu haben, mein Freund (26) und ich (23) sind seit 2 1/2 Jahren zusammen. 
Das erste Treffen mit seinen Eltern lief auch recht gut und ich habe mich schnell mit ihnenen Verstanden, vor allem mit seiner Mutter. Nach ungefähr zwei Wochen als ich dann wieder kam, wurde ich schon von dem Vater als Schwiegermonster bezeichnet. Fans ich erst mal nicht so arg schlimm, hatte aber irgendwo einen faden Beigeschmack. Ich wollte ja auch nicht schon direkt heireten und im Grunde war es etwas negatives. 
Dann kam der Hammer von meinem Freund. Nach zwei Monaten Beziehung, meinte mein Freund, dass ohne Ehevertrag nichts bei ihm gehen würde. Ich war erst mal entsetzt und er deklarierte alles als Witz. Naja, ich fande es schon etwas komisch, da man so früh nicht mal an heiraten denken sollte. Er wird wahrscheinlich irgendwann das Haus seiner Eltern erben. Zudem hat er momentan noch in diesem Haus seine eigene Wohnung. Ich bin derzeit noch im Studium und habe bis zu dem Zeitpunkt noch nicht an Haus und heiraten gedacht.
 
Danach fing alles so ein bischen an komisch zu werden. Der Vater meines Freundes ist relativ abgeneigt gegen die Fachrichtung meines Studiums. In der Familie meines Freundes sind alle Arbeiter und das finde ich auch nicht schlimm, weil in meiner Familie auch aller Arbeiter sind und nicht studieren gegangen sind. Ist ja kein Problem, muss man ja auch nicht. Am Anfang konnte ich die Abneigung noch nachvollziehen, mit der Zeit aber redete er immer mehr mein Studium schlecht und "die Schule macht dumm". Irgendwie fande ich das total überzogen, habe mich trotzdem zurückgehalten und nichts gesagt. Jedoch wurde dieses Verhalten auch immer schlimmer und mein Studium war nicht angesehen und das nagte langsam aber sicher an meinem Selbstwert. Mir wurde vorgeworfen ich kann bestimmt nicht kochen und ich würde handwerlich sowieso nichts können. Mein Freund hat zu all dem nicht viel gesagt, weil er selbst vom Vater immer wegen seines Berufes kritisiert wird. Da kam auch schon mal der Ausdruck "Bulle" weil er bei der Polizei ist und "Sesselfurzer" vom Vater zum Freund. Das hat mich irgendwie etwas schockiert.

Mein Freund sagt meistens nichts.Irgendwann war auch mir klar, dass die Beleidigungen irgendwann auch gegen mich fliegen. Letzes Jahr beschimpfte sein Vater mich als Miststück zum Spaß. Das tat weh und irgendwie wusste ich auch nicht warum er das gesagt hatte. Mir ging es zu der Zeit sowieso nicht gut, weil mein Großvater im Krankenhaus mehrere Monate gelegen hat und die Familie von meinem Freund auch Bescheid wusste. Mein Freund meinte nur ich soll das nicht ernst nehmen und mir eine dickeres Fell wachsen lassen. Zudem war der Vater zunehmend beleidigt, wenn mein Freund Zeit mit mir verbracht hat. Mein Freund ich haben uns meist nur am Wochenende gesehen, weil er unter der Woche seine Ausbildung in einer Stadt  400 km weiter von hier hatte.

Dann kam mein Freund mal am Wochenende nach Hause und sollte Reifen für Auto bestellen, den Rasenmähen und und ... Mein Freund war aber auch so nett und hatte mich sehr oft zu meinem Opa am Wochenende begleitet. Ich habe das nie als selbstvertsändlich gesehen. Sein Vater war aber zunehmen genervt. Dann letztes Jahr Ostern, war ich bei ihnen zu Hause. Familiendrama weil die Schwester mit dem Vater Krach hatte. Ich habe mir mein Ostern versauen lassen und habe dafür meine Familie daheim allein gelassen. Ich wollte meinem Freund zeigen, dass mir seine Familie wichtig ist und bin deshalb geblieben, er war ja auch für mich da. Aber das Osterfest war hin. Irgendwann hat dann auch der Vater nicht mehr mit mir und meinem Freund gesprochen. Warum weiß bis heute keiner so richtig. An der Kommunion von dem kleinen Bruder, wurden wir von dem Vater dann dumm angemacht und habe vor der Kirch gesagt bekommen: "dass wir es beide noch abbekommen". Da standen noch Freunde, Verwandte und Bekannte.  Ich habe die Welt nicht verstanden. Das war irgendwo einfach nur noch Demütigung. Die Mutter hat so gemacht als wäre nichts.
Naja, nach dem ich das Gespräch gesucht habe war es dann auch vorbei, aber ich habe gesagt, dass ich sowas nicht nochmal mit machen werde.

Vor drei Monaten wieder die Eskalation. Ich helfe seinem Vater draußen bei der Arbeit vorm Haus und werde als blöde Kuh und Miststück zum Spaß beschimpft. Jedes Gespräch bi dem dem mein Freund und ich zusammen mit ihm gesessen habe, ging es nur noch um das Haus. Mein Freund wird das Haus bekommen und blabla. Ich wollte immer ein eigenes Haus haben und keine 3 Stöcke mit 4 Wohnungen. Mir ist das einfach zu groß und so wie sich sein Vater mir gegenüber verhält möchte ich das Haus weder haben noch mit denen allen zusammen wohnen. Die Familie an sich kann nämlich ziemlich anstrengend sein und die waren an sich auch schon mehr mals verletzend mir gegenüber gewesen. Ist halt alles nur Spaß. 

Momentan ist die Sache so esakliert , dass ich mit dem Vater nicht rede und er nicht mehr mit mir weil ich zu meinem Freund im Streit gesagt habe, dass sein Vater mir gegenüber asozial verhält und ich dann auch nicht mehr wirklich kommen möchte. Mein Freund hat es genauso weidergegeben und mich hingestellt als würde ich ihn zwingen auszuziehen. Ich werde beleidigt zum Spaß, mein Studium ist nur gut wenn ich anscheinend Geld bringe, anscheinend um das Haus in Stand zu halten und an wenn alle am Tisch sitzen hat sein Vater mich so hingestellt als würde ich meinen Freund nach meine Studium verlassen. Das ist einfach nur kränkend. Mein Freund fühlt sich als Opfer und kommt nicht gegen seinen Vater an, weil er selbst nach Anerkennung sucht. Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll oder machen soll. Seine Mutter hat danach auch einmal mit mir geredet und gesagt, dass der Vater mir die Schuld geben wird,wenn mein Freund auszieht. Ich finde es einfach nurnoch lächerlich. Wir haben schon über Trennung gesprochen, aber eigentlich wollen wir das beide nicht. Aber ich kann einfach nicht mit diesem Vater. Ich habe es so oft versucht.

Habt ihr schon mal so ein Problem gehabt mit der Familie eures Freundes und wie seit ihr da vorgegangen?

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30. Juli um 14:55

Sorry für die Rechtschreibfehler,bin momentan etwas aufgewühlt.

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30. Juli um 15:02

Dieses zum Spass kannst Du knicken, das mit Frotzeln oder Ironie zu tun sondern ist in Feigheit verpackte Boshaftigkeit. Dazu jeweils ein Testballon wie weit er gehen kann.
Das Kernthema ist eigentlich Dein Freund. Es ist seine Familie und sein Vater und sein eigener Status als Erwachsener. Sein Vater scheint mit seinem Leben unzufrieden und läßt das gerne an Leuten aus, die sich nicht wehren.
Aber Dein Freund muss sich auf eigene Füsse stellen. Er ist ja irgendwas zwischen Hausmeister und Prügelknabe. Aber kein Sohn der Respekt und Liebe erfährt.
Es ist das alte Lied. Wenn zwei Generationen unter einem Dach leben braucht es dafür sehr viel Offenheit, Respekt und Stärke. Wie in Eurem Fall geht es oft schief.
Wenn sich Dein Freund nicht auf billige und erniedrigende Art an seinen Vater verkaufen will sollte er ausziehen

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30. Juli um 15:09
In Antwort auf sophos75

Dieses zum Spass kannst Du knicken, das mit Frotzeln oder Ironie zu tun sondern ist in Feigheit verpackte Boshaftigkeit. Dazu jeweils ein Testballon wie weit er gehen kann.
Das Kernthema ist eigentlich Dein Freund. Es ist seine Familie und sein Vater und sein eigener Status als Erwachsener. Sein Vater scheint mit seinem Leben unzufrieden und läßt das gerne an Leuten aus, die sich nicht wehren.
Aber Dein Freund muss sich auf eigene Füsse stellen. Er ist ja irgendwas zwischen Hausmeister und Prügelknabe. Aber kein Sohn der Respekt und Liebe erfährt.
Es ist das alte Lied. Wenn zwei Generationen unter einem Dach leben braucht es dafür sehr viel Offenheit, Respekt und Stärke. Wie in Eurem Fall geht es oft schief.
Wenn sich Dein Freund nicht auf billige und erniedrigende Art an seinen Vater verkaufen will sollte er ausziehen

Ja, mein Freund hat auch schon paar mal selbst gesagt bekommen, dass er ausziehen soll.
Seine Mutter hat mir versichert, dass sein Vater mich mochte. Mal ganz im Ernst das ist doch die reinste Lüge. Es ist denke ich sehr offensichtlich, dass er mich niemals wirklich mochte. Sie war auch der Meinung das mein Freund eventuell besser auszieht, weil wirklich besser wird die Situation ja nicht.

Aber ich denke er wird das nicht wollen. 

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30. Juli um 15:18
In Antwort auf klecksfarbe

Hallo erst mal,

um ein bisschen Hintergrundwissen zu haben, mein Freund (26) und ich (23) sind seit 2 1/2 Jahren zusammen. 
Das erste Treffen mit seinen Eltern lief auch recht gut und ich habe mich schnell mit ihnenen Verstanden, vor allem mit seiner Mutter. Nach ungefähr zwei Wochen als ich dann wieder kam, wurde ich schon von dem Vater als Schwiegermonster bezeichnet. Fans ich erst mal nicht so arg schlimm, hatte aber irgendwo einen faden Beigeschmack. Ich wollte ja auch nicht schon direkt heireten und im Grunde war es etwas negatives. 
Dann kam der Hammer von meinem Freund. Nach zwei Monaten Beziehung, meinte mein Freund, dass ohne Ehevertrag nichts bei ihm gehen würde. Ich war erst mal entsetzt und er deklarierte alles als Witz. Naja, ich fande es schon etwas komisch, da man so früh nicht mal an heiraten denken sollte. Er wird wahrscheinlich irgendwann das Haus seiner Eltern erben. Zudem hat er momentan noch in diesem Haus seine eigene Wohnung. Ich bin derzeit noch im Studium und habe bis zu dem Zeitpunkt noch nicht an Haus und heiraten gedacht.
 
Danach fing alles so ein bischen an komisch zu werden. Der Vater meines Freundes ist relativ abgeneigt gegen die Fachrichtung meines Studiums. In der Familie meines Freundes sind alle Arbeiter und das finde ich auch nicht schlimm, weil in meiner Familie auch aller Arbeiter sind und nicht studieren gegangen sind. Ist ja kein Problem, muss man ja auch nicht. Am Anfang konnte ich die Abneigung noch nachvollziehen, mit der Zeit aber redete er immer mehr mein Studium schlecht und "die Schule macht dumm". Irgendwie fande ich das total überzogen, habe mich trotzdem zurückgehalten und nichts gesagt. Jedoch wurde dieses Verhalten auch immer schlimmer und mein Studium war nicht angesehen und das nagte langsam aber sicher an meinem Selbstwert. Mir wurde vorgeworfen ich kann bestimmt nicht kochen und ich würde handwerlich sowieso nichts können. Mein Freund hat zu all dem nicht viel gesagt, weil er selbst vom Vater immer wegen seines Berufes kritisiert wird. Da kam auch schon mal der Ausdruck "Bulle" weil er bei der Polizei ist und "Sesselfurzer" vom Vater zum Freund. Das hat mich irgendwie etwas schockiert.

Mein Freund sagt meistens nichts.Irgendwann war auch mir klar, dass die Beleidigungen irgendwann auch gegen mich fliegen. Letzes Jahr beschimpfte sein Vater mich als Miststück zum Spaß. Das tat weh und irgendwie wusste ich auch nicht warum er das gesagt hatte. Mir ging es zu der Zeit sowieso nicht gut, weil mein Großvater im Krankenhaus mehrere Monate gelegen hat und die Familie von meinem Freund auch Bescheid wusste. Mein Freund meinte nur ich soll das nicht ernst nehmen und mir eine dickeres Fell wachsen lassen. Zudem war der Vater zunehmend beleidigt, wenn mein Freund Zeit mit mir verbracht hat. Mein Freund ich haben uns meist nur am Wochenende gesehen, weil er unter der Woche seine Ausbildung in einer Stadt  400 km weiter von hier hatte.

Dann kam mein Freund mal am Wochenende nach Hause und sollte Reifen für Auto bestellen, den Rasenmähen und und ... Mein Freund war aber auch so nett und hatte mich sehr oft zu meinem Opa am Wochenende begleitet. Ich habe das nie als selbstvertsändlich gesehen. Sein Vater war aber zunehmen genervt. Dann letztes Jahr Ostern, war ich bei ihnen zu Hause. Familiendrama weil die Schwester mit dem Vater Krach hatte. Ich habe mir mein Ostern versauen lassen und habe dafür meine Familie daheim allein gelassen. Ich wollte meinem Freund zeigen, dass mir seine Familie wichtig ist und bin deshalb geblieben, er war ja auch für mich da. Aber das Osterfest war hin. Irgendwann hat dann auch der Vater nicht mehr mit mir und meinem Freund gesprochen. Warum weiß bis heute keiner so richtig. An der Kommunion von dem kleinen Bruder, wurden wir von dem Vater dann dumm angemacht und habe vor der Kirch gesagt bekommen: "dass wir es beide noch abbekommen". Da standen noch Freunde, Verwandte und Bekannte.  Ich habe die Welt nicht verstanden. Das war irgendwo einfach nur noch Demütigung. Die Mutter hat so gemacht als wäre nichts.
Naja, nach dem ich das Gespräch gesucht habe war es dann auch vorbei, aber ich habe gesagt, dass ich sowas nicht nochmal mit machen werde.

Vor drei Monaten wieder die Eskalation. Ich helfe seinem Vater draußen bei der Arbeit vorm Haus und werde als blöde Kuh und Miststück zum Spaß beschimpft. Jedes Gespräch bi dem dem mein Freund und ich zusammen mit ihm gesessen habe, ging es nur noch um das Haus. Mein Freund wird das Haus bekommen und blabla. Ich wollte immer ein eigenes Haus haben und keine 3 Stöcke mit 4 Wohnungen. Mir ist das einfach zu groß und so wie sich sein Vater mir gegenüber verhält möchte ich das Haus weder haben noch mit denen allen zusammen wohnen. Die Familie an sich kann nämlich ziemlich anstrengend sein und die waren an sich auch schon mehr mals verletzend mir gegenüber gewesen. Ist halt alles nur Spaß. 

Momentan ist die Sache so esakliert , dass ich mit dem Vater nicht rede und er nicht mehr mit mir weil ich zu meinem Freund im Streit gesagt habe, dass sein Vater mir gegenüber asozial verhält und ich dann auch nicht mehr wirklich kommen möchte. Mein Freund hat es genauso weidergegeben und mich hingestellt als würde ich ihn zwingen auszuziehen. Ich werde beleidigt zum Spaß, mein Studium ist nur gut wenn ich anscheinend Geld bringe, anscheinend um das Haus in Stand zu halten und an wenn alle am Tisch sitzen hat sein Vater mich so hingestellt als würde ich meinen Freund nach meine Studium verlassen. Das ist einfach nur kränkend. Mein Freund fühlt sich als Opfer und kommt nicht gegen seinen Vater an, weil er selbst nach Anerkennung sucht. Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll oder machen soll. Seine Mutter hat danach auch einmal mit mir geredet und gesagt, dass der Vater mir die Schuld geben wird,wenn mein Freund auszieht. Ich finde es einfach nurnoch lächerlich. Wir haben schon über Trennung gesprochen, aber eigentlich wollen wir das beide nicht. Aber ich kann einfach nicht mit diesem Vater. Ich habe es so oft versucht.

Habt ihr schon mal so ein Problem gehabt mit der Familie eures Freundes und wie seit ihr da vorgegangen?

Es ist ganz einfach. Du fährst nicht mehr zu der Familie. Das Thema ist durch. Es passt einfach nicht. Dein Freund muss in dem Haus nicht wohnen. Erbe hin oder her. Er kann mit dir zusammen wohnen, zusammen bleiben oder sich trennen. Ihr habt alle Optionen. Ihr seid frei. Macht euch nicht anhängig von irgendwelchen Aussagen und Verhaltensweisen von anderen. Wichtig seid ihr beide. Nur das zählt. 

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30. Juli um 15:22
In Antwort auf zitronenschokokuchen

Es ist ganz einfach. Du fährst nicht mehr zu der Familie. Das Thema ist durch. Es passt einfach nicht. Dein Freund muss in dem Haus nicht wohnen. Erbe hin oder her. Er kann mit dir zusammen wohnen, zusammen bleiben oder sich trennen. Ihr habt alle Optionen. Ihr seid frei. Macht euch nicht anhängig von irgendwelchen Aussagen und Verhaltensweisen von anderen. Wichtig seid ihr beide. Nur das zählt. 

Das versteht mein Freund leider nicht, Er ist ein Familienmesnch und seine Familie ist im halt zu wichtig.Kann ich ja auch etwas nachvollziehen, aber das ist nicht gesund. Nur er sieht es nicht.

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30. Juli um 15:26
In Antwort auf klecksfarbe

Das versteht mein Freund leider nicht, Er ist ein Familienmesnch und seine Familie ist im halt zu wichtig.Kann ich ja auch etwas nachvollziehen, aber das ist nicht gesund. Nur er sieht es nicht.

Dann müsst ihr euch trennen. Dann ist es der Punkt wo es auseinander geht. Von dir kann man nicht erwarten, in Beleidigungen zu baden etc. Du kannst machen was du willst, du kannst es nie recht machen. Es ist ein Leben auf dem Scheuerbrett.  Nur du gehst dabei kaputt. Das wäre zu schade. Kampf gegen die Eltern ist zum scheitern verurteilt. 

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30. Juli um 15:33
In Antwort auf zitronenschokokuchen

Dann müsst ihr euch trennen. Dann ist es der Punkt wo es auseinander geht. Von dir kann man nicht erwarten, in Beleidigungen zu baden etc. Du kannst machen was du willst, du kannst es nie recht machen. Es ist ein Leben auf dem Scheuerbrett.  Nur du gehst dabei kaputt. Das wäre zu schade. Kampf gegen die Eltern ist zum scheitern verurteilt. 

Irgdnwie ist das nicht so einfach und eigentlich wollte ich das nie.

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30. Juli um 15:39

Vielleicht sollte auch ausziehen....

Will sich Dein Freund das elterliche Haus "verdienen" indem er sich den Rest vom Leben seines Vaters demütigen und rumkommandieren läßt?
Er sollte ein Mann sein, auf eigenen Beinen stehen, sich selbst etwas schaffen

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30. Juli um 15:52

Meine Mutter gab mir einen guten und richtigen Rat...
"Kind" ziehe mit deinem Mann soweit weg von seinen Eltern, das die Schwiegermutter nicht in Hausschuhen - Pantoffeln besuchen kann.
 

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30. Juli um 16:03
In Antwort auf klecksfarbe

Hallo erst mal,

um ein bisschen Hintergrundwissen zu haben, mein Freund (26) und ich (23) sind seit 2 1/2 Jahren zusammen. 
Das erste Treffen mit seinen Eltern lief auch recht gut und ich habe mich schnell mit ihnenen Verstanden, vor allem mit seiner Mutter. Nach ungefähr zwei Wochen als ich dann wieder kam, wurde ich schon von dem Vater als Schwiegermonster bezeichnet. Fans ich erst mal nicht so arg schlimm, hatte aber irgendwo einen faden Beigeschmack. Ich wollte ja auch nicht schon direkt heireten und im Grunde war es etwas negatives. 
Dann kam der Hammer von meinem Freund. Nach zwei Monaten Beziehung, meinte mein Freund, dass ohne Ehevertrag nichts bei ihm gehen würde. Ich war erst mal entsetzt und er deklarierte alles als Witz. Naja, ich fande es schon etwas komisch, da man so früh nicht mal an heiraten denken sollte. Er wird wahrscheinlich irgendwann das Haus seiner Eltern erben. Zudem hat er momentan noch in diesem Haus seine eigene Wohnung. Ich bin derzeit noch im Studium und habe bis zu dem Zeitpunkt noch nicht an Haus und heiraten gedacht.
 
Danach fing alles so ein bischen an komisch zu werden. Der Vater meines Freundes ist relativ abgeneigt gegen die Fachrichtung meines Studiums. In der Familie meines Freundes sind alle Arbeiter und das finde ich auch nicht schlimm, weil in meiner Familie auch aller Arbeiter sind und nicht studieren gegangen sind. Ist ja kein Problem, muss man ja auch nicht. Am Anfang konnte ich die Abneigung noch nachvollziehen, mit der Zeit aber redete er immer mehr mein Studium schlecht und "die Schule macht dumm". Irgendwie fande ich das total überzogen, habe mich trotzdem zurückgehalten und nichts gesagt. Jedoch wurde dieses Verhalten auch immer schlimmer und mein Studium war nicht angesehen und das nagte langsam aber sicher an meinem Selbstwert. Mir wurde vorgeworfen ich kann bestimmt nicht kochen und ich würde handwerlich sowieso nichts können. Mein Freund hat zu all dem nicht viel gesagt, weil er selbst vom Vater immer wegen seines Berufes kritisiert wird. Da kam auch schon mal der Ausdruck "Bulle" weil er bei der Polizei ist und "Sesselfurzer" vom Vater zum Freund. Das hat mich irgendwie etwas schockiert.

Mein Freund sagt meistens nichts.Irgendwann war auch mir klar, dass die Beleidigungen irgendwann auch gegen mich fliegen. Letzes Jahr beschimpfte sein Vater mich als Miststück zum Spaß. Das tat weh und irgendwie wusste ich auch nicht warum er das gesagt hatte. Mir ging es zu der Zeit sowieso nicht gut, weil mein Großvater im Krankenhaus mehrere Monate gelegen hat und die Familie von meinem Freund auch Bescheid wusste. Mein Freund meinte nur ich soll das nicht ernst nehmen und mir eine dickeres Fell wachsen lassen. Zudem war der Vater zunehmend beleidigt, wenn mein Freund Zeit mit mir verbracht hat. Mein Freund ich haben uns meist nur am Wochenende gesehen, weil er unter der Woche seine Ausbildung in einer Stadt  400 km weiter von hier hatte.

Dann kam mein Freund mal am Wochenende nach Hause und sollte Reifen für Auto bestellen, den Rasenmähen und und ... Mein Freund war aber auch so nett und hatte mich sehr oft zu meinem Opa am Wochenende begleitet. Ich habe das nie als selbstvertsändlich gesehen. Sein Vater war aber zunehmen genervt. Dann letztes Jahr Ostern, war ich bei ihnen zu Hause. Familiendrama weil die Schwester mit dem Vater Krach hatte. Ich habe mir mein Ostern versauen lassen und habe dafür meine Familie daheim allein gelassen. Ich wollte meinem Freund zeigen, dass mir seine Familie wichtig ist und bin deshalb geblieben, er war ja auch für mich da. Aber das Osterfest war hin. Irgendwann hat dann auch der Vater nicht mehr mit mir und meinem Freund gesprochen. Warum weiß bis heute keiner so richtig. An der Kommunion von dem kleinen Bruder, wurden wir von dem Vater dann dumm angemacht und habe vor der Kirch gesagt bekommen: "dass wir es beide noch abbekommen". Da standen noch Freunde, Verwandte und Bekannte.  Ich habe die Welt nicht verstanden. Das war irgendwo einfach nur noch Demütigung. Die Mutter hat so gemacht als wäre nichts.
Naja, nach dem ich das Gespräch gesucht habe war es dann auch vorbei, aber ich habe gesagt, dass ich sowas nicht nochmal mit machen werde.

Vor drei Monaten wieder die Eskalation. Ich helfe seinem Vater draußen bei der Arbeit vorm Haus und werde als blöde Kuh und Miststück zum Spaß beschimpft. Jedes Gespräch bi dem dem mein Freund und ich zusammen mit ihm gesessen habe, ging es nur noch um das Haus. Mein Freund wird das Haus bekommen und blabla. Ich wollte immer ein eigenes Haus haben und keine 3 Stöcke mit 4 Wohnungen. Mir ist das einfach zu groß und so wie sich sein Vater mir gegenüber verhält möchte ich das Haus weder haben noch mit denen allen zusammen wohnen. Die Familie an sich kann nämlich ziemlich anstrengend sein und die waren an sich auch schon mehr mals verletzend mir gegenüber gewesen. Ist halt alles nur Spaß. 

Momentan ist die Sache so esakliert , dass ich mit dem Vater nicht rede und er nicht mehr mit mir weil ich zu meinem Freund im Streit gesagt habe, dass sein Vater mir gegenüber asozial verhält und ich dann auch nicht mehr wirklich kommen möchte. Mein Freund hat es genauso weidergegeben und mich hingestellt als würde ich ihn zwingen auszuziehen. Ich werde beleidigt zum Spaß, mein Studium ist nur gut wenn ich anscheinend Geld bringe, anscheinend um das Haus in Stand zu halten und an wenn alle am Tisch sitzen hat sein Vater mich so hingestellt als würde ich meinen Freund nach meine Studium verlassen. Das ist einfach nur kränkend. Mein Freund fühlt sich als Opfer und kommt nicht gegen seinen Vater an, weil er selbst nach Anerkennung sucht. Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll oder machen soll. Seine Mutter hat danach auch einmal mit mir geredet und gesagt, dass der Vater mir die Schuld geben wird,wenn mein Freund auszieht. Ich finde es einfach nurnoch lächerlich. Wir haben schon über Trennung gesprochen, aber eigentlich wollen wir das beide nicht. Aber ich kann einfach nicht mit diesem Vater. Ich habe es so oft versucht.

Habt ihr schon mal so ein Problem gehabt mit der Familie eures Freundes und wie seit ihr da vorgegangen?

Da gebe ich einen Buchtipp:
"Die Masken der Niedertracht"

Viel Grlück!

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