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Mein Freund, seine Ex, deren Kind und ich!

21. Oktober 2007 um 12:28

Könnte etwas lang werden, aber ich muss es mir endlich mal von der Seele schreiben...

Ich bin derzeit 1 1/2 Jahre mit meinem Freund zusammen und grad vor 2 Monaten zusammengezogen... nun denn. Streitpunkte gibt es gehäuft, gerade was den Haushalt angeht.
Aber da es ja nicht nur mir so damit geht ist das scheinbar das Reizthema in Beziehungen überhaupt und eine Sache mit der ich umgehen kann...

Aber es gibt ein ganz anderes Thema womit ich nicht klarkomme:

Mit dem Kind (3 Jahre) meines Freundes.

Wir, also mein Freund und ich, kennen uns schon knappe Jahre. Daher wusste ich von vornherein, dass es nen Kind gibt.
Anfangs hab ich auch versucht mich mit ihm und dem Kind zu beschäftigen, aber mittlerweile kann ich es nicht mehr.

Seine Ex, also die Mutter des Kindes hat anfangs versucht ihn zurückzubekommen und hat extremst rumgezickt (die beiden waren aber schon ein knappes Jahr auseinander als wir zusammengekommen sind).
Ich habe ihm in der Zeit immer beigestanden und versucht dagegenzuwirken, habe auch oft zurückstecken müssen...

Nun denn, das mit ihr und mir klappt nicht, da sie sich nicht bemüht. Daher habe ich für mich beschlossen da Funkstille walten zu lassen und jeglichen Kontakt mit ihr zu vermeiden.

Der Kontakt zwischen ihr und meinem Freund ist auf einem normalen Niveau und sie hat nun verstanden, dass sie keine Chance mehr hat.

Die Probleme sind ja nun größtenteils verschwunden.

Aber seitdem sie nicht mehr rumzickt und wir daher die Situation genießen könnten hab ich bemerkt, dass ich nicht mehr mit der Situation klarkomme:

Ich mag die Kleine prinzipiell, aber ich kann es nicht... mir geht es beschissen dabei wenn sie da ist.
Ich denke ich komm nicht mehr damit klar, dass er nen Kind mit wem anders hat. Ich verstehe aber nicht warum JETZT ERST???

Derzeit vermeide ich jeden Kontakt, sowohl zu seiner EX als auch zu seinem Kind. Wenn die Kleine da ist bin ich nicht da... bin ich also bei Freunden u.s.w. und schlafe dann auch da.

Ich weiß nicht warum ich solche Probleme damit hab.... ich kann es nicht erklären, aber es tut mir weh und deshalb vermeide ich es dabei zu sein.

Das Thema ist mittlerweile so schlimm für mich, dass es ein Grund wäre mich zu trennen. Aber das will ich im Grunde garnicht. Alles andere klappt mehr oder minder- nur nicht mit seinem Kind.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll um die Situation zu akzeptieren und die Sache zu ertragen.

Was kann man denn tun? Solch ich den Rest meines Lebens dem Kind aus dem Weg gehen? Soll es mir immer scheiße gehen wenn er von seinem Kind oder mit seiner Ex redet?


Ich weiß echt nicht mehr weiter... ich will ihn nicht verlieren. Ich hab aber auch keine Lust, dass es mir wegen seinem Kind (oder seiner EX????) immer so schei** geht.


Vielleicht steckt jemand in einer ähnlichen Situation oder weiß Rat für mich??????


LG

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21. Oktober 2007 um 13:20

...
Ich habe mich anfangs in sie hineinversetzt und deshalb habe ich einige Dinge hingenommen, die ich nicht hätte machen müssen.

Ich war und bin zum Teil noch sehr verständnisvoll, aber ICH bin seine Freundin- nicht sie und so hat sie sich auch zu verhalten.

Mein Verhältnis zu ihr hat ja auch nichts mit dem Kind zu tun.
Ich hab anfangs alles für die Kleine gemacht, bin aufgestanden nachts wenn sie geschrien hat, hab sie gewickelt, hab ihr Kleinigkeiten mitgebracht, war halt wie ne Art Ersatzmama.

Aber ich kann es jetzt nunmal nicht mehr.

Mein Freund kann sein Kinde jederzeit sehen, ich setz ihm da sicherlich keinen Riegel vor.
Ich habe ihn nur darum gebeten mir früh genug bescheid zu geben und längere Aufenthalte, da gemeinsame Wohnung, mit mir abzusprechen.
Ich enge ihn da sicherlicht in keinster Weise ein.

Und ich werde definitiv kein Mitgefühl für seine Ex entwickeln: ich respektiere die Zeit und Kraft die sie in das Kind inverstiert und halte ihr das, auch vor meinem Freund zu Gute.
Aber ICH habe bis vor kurzem IMMER versucht neutral, fast freundschaftlich zu agieren. Ich war sogar mal allein mir ihr unterwegs, was mich sehr viel Überwindung gekostet hat.
Sie war unzufrieden mit ihrem Leben... aber das soll sie doch bitte nicht an mir auslassen. Unzufrieden nicht in Bezug auf die Trennung.
Allegemein ist sie ein sehr unzufriedener und zickiger Mensch, jemand mit dem ich eigentlich nie etwas machen würde.

Daher bin ich und jeder mit dem ich darüber gesprochen hatte der Meinung, dass ich genug über meinen Schatten gesprungen bin.
Ich darf mir nach der langen zeit des Zurücksteckens auch endlich das

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21. Oktober 2007 um 13:27
In Antwort auf myristate

...
Ich habe mich anfangs in sie hineinversetzt und deshalb habe ich einige Dinge hingenommen, die ich nicht hätte machen müssen.

Ich war und bin zum Teil noch sehr verständnisvoll, aber ICH bin seine Freundin- nicht sie und so hat sie sich auch zu verhalten.

Mein Verhältnis zu ihr hat ja auch nichts mit dem Kind zu tun.
Ich hab anfangs alles für die Kleine gemacht, bin aufgestanden nachts wenn sie geschrien hat, hab sie gewickelt, hab ihr Kleinigkeiten mitgebracht, war halt wie ne Art Ersatzmama.

Aber ich kann es jetzt nunmal nicht mehr.

Mein Freund kann sein Kinde jederzeit sehen, ich setz ihm da sicherlich keinen Riegel vor.
Ich habe ihn nur darum gebeten mir früh genug bescheid zu geben und längere Aufenthalte, da gemeinsame Wohnung, mit mir abzusprechen.
Ich enge ihn da sicherlicht in keinster Weise ein.

Und ich werde definitiv kein Mitgefühl für seine Ex entwickeln: ich respektiere die Zeit und Kraft die sie in das Kind inverstiert und halte ihr das, auch vor meinem Freund zu Gute.
Aber ICH habe bis vor kurzem IMMER versucht neutral, fast freundschaftlich zu agieren. Ich war sogar mal allein mir ihr unterwegs, was mich sehr viel Überwindung gekostet hat.
Sie war unzufrieden mit ihrem Leben... aber das soll sie doch bitte nicht an mir auslassen. Unzufrieden nicht in Bezug auf die Trennung.
Allegemein ist sie ein sehr unzufriedener und zickiger Mensch, jemand mit dem ich eigentlich nie etwas machen würde.

Daher bin ich und jeder mit dem ich darüber gesprochen hatte der Meinung, dass ich genug über meinen Schatten gesprungen bin.
Ich darf mir nach der langen zeit des Zurücksteckens auch endlich das

...
"nehmen" was mir zusteht.

Ich war neutral und offen ihr gegenüber, nun ist sie dran.
ich werde definitiv keinen Schritt mehr auf sie zugehen... wenn sie Wert darauf legt wäre sie nun mal dran.

Ich hab sehr viel Kraft investiert und habe zurückgesteckt, aber ich denke, dass es nicht mehr nur an mir liegt.
Wenn sie einen Schritt auf mich zukäme wäre ich sicherlich offen und würde es nicht verweigern, aber da dies wohl nicht der Fall ist bleit Funkstille.

Und im Endeffekt hat seine Ex auch nichts mit dem Problemen mit seinem Kind zu tun...................denn ich habe IMMER versucht die Kleine unabhängig von dem Stress mit der Mama zu behandeln!!!!!!!!!!!!

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21. Oktober 2007 um 13:31

Willst du ihn
vor die Wahl stellen?? Du oder das Kind....

Wenn er sich für dich entscheidet, wie wird es ihm wohl gehen... wird er mit dir dann glücklich sein....nein, das Kind lebt in seinem kopf weiter, er wird sich Vorwürfe machen....

und eines Tages wird er sich von dir trennen...

Die Entscheidung kannst nur du treffen und wenn du ehrlich bist, hast du sie schon getroffen...

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