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Mein Freund möchte, dass ich um ihn kämpfe

16. Januar 2008 um 13:58 Letzte Antwort: 16. Januar 2008 um 16:13

Ich bin seit über zwei Jahren mit einem Mann zusammen, den ich sehr liebe und der mich auch sehr liebt. Allerdings streiten wir uns zunehmend häufig und heftig, weil wir beide das Gefühl haben, der andere verletzt einen. Ich neige dazu, dann kühl und distanziert zu werden und trage mich schnell mit dem Gedanken, die Beziehung dran zu geben. Er schlägt wild um sich (verbal) und wirft mir vor, seine Bedürfnisse nicht zu erkennen. Letzten Endes sind wir beide übersensibilisiert und verletzt.
Nun haben wir eine "Abmachung", dass ich mich ganz weit auf ihn zubewege, damit er sieht, dass es mir ernst ist mit der Beziehung und dass ich nicht nur um mich und meine Belange kreise. Ich empfinde das teilweise als demütigend (keine Sorge, er erniedrigt mich nicht körperlich oder so), typische Wassermannreaktion vermutlich, und entferne mich dann wieder. Er wartet aber ab, dass ich auf ihn zukomme und ich muss mir jetzt einiges ausdenken, um ihm zu beweisen, dass ich ihn wirklich liebe und will etc. Ich muss ja zugeben, dass er ganz viel für mich tut, wenns mir schlecht geht oder auch einfach nur so, da kann ich mir einiges von abschneiden und habe mich auch schon sehr geändert, was er bemerkt, aber eben nicht genug. Bevor wir uns in der Mitte treffen, muss ich erstmal ganz viel ins andere Extrem gehen als das, wo er mich momentan sieht. Leider gibts da immer wieder Rückfälle...
Und weil ich nicht recht weiß, wie man um jemand kämpft, wenn man selbst zu stolz dazu ist, frage ich mich, ob von euch jemand das erlebt hat oder selbst in der Lage ist, dass man von jemand Beweise für dessen Liebe möchte, und könnt mir Tipps geben, was ich für tun kann (außer ihn drücken, küssen, ihm Kaffeekochen etc).
Wie beweist man jemand, dass man ihn liebt???

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16. Januar 2008 um 14:26

Ich denke
wahre Liebe beweist sich darin, daß man den anderen so tief an sich ranläßt, daß man sich auf Seelenebene berührt, d.h. dann bzw. würde heißen, daß er möchte, daß du ihn tief im Inneren verstehst und begreifst, was ihn emotional bewegt.

Mit Küssen und Kaffeekochen kann man keine Liebe beweisen, denn das kann jeder für jeden machen.

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16. Januar 2008 um 14:37
In Antwort auf sif_12131515

Ich denke
wahre Liebe beweist sich darin, daß man den anderen so tief an sich ranläßt, daß man sich auf Seelenebene berührt, d.h. dann bzw. würde heißen, daß er möchte, daß du ihn tief im Inneren verstehst und begreifst, was ihn emotional bewegt.

Mit Küssen und Kaffeekochen kann man keine Liebe beweisen, denn das kann jeder für jeden machen.

Ja,
das sehe ich auch so. Was aber, wenn der andere dir vorwirft, ihn nicht an dich heranzulassen, du selbst aber meinst, dass du das tust?
Er hat bei ganz vielen Dingen sehr harte und ganz eigene Ansichten, die er anderen versucht aufzuzwigen ("Solange mir keine das Gegenteil beweisen kann, habe ich recht"). Auf die Weise versucht er auch mir an einigen Stellen weiszumachen, dass ich unfähig bin, meine Kinder richtig zu erziehen, oder verlangt, dass ich Rosenkrieg mit meinem Ex führe (wo ich meine, das geht so nicht und das auch nciht will) und so weiter. Wenn ich mich wehre, wertet er das z.B. als Abwertung seiner Meinung. Was er auch möchte(weil er es für selbstverständlich hält und auch tut), ist zu erwarten, dass ich seine Bedürfnisse erahne. Das geht bis zu einem gewissen Grad auch - aber kann man immer alle Bedürfnisse des anderen, so verschlüsselt sie auch ausgedrückt werden, erkennen, wenn der andere nicht konkret sagt, was er will? Seine Reaktion auf meine Einwände ist, dass er deutlich genug ist und dass man erwarten kann, dass ein Partner, der einen liebt, bereit ist die Bedürfnisse zu erahnen. Seh ich anders. Verstehst du, das sind so Konflikte, wo ich merke, wie mans macht ist es falsch, am Ende bekomme ich für alle Streits die Schuld, weil ich falsch kommuniziere und dies falsch und das falsch. Trotzdem weiß ich, dass es schöne Zeiten gibt bei uns, und deshalb möchte ich kämpfen. Ich weiß nur nicht, wie ich jetzt auf ihn zugehen soll, weil mir vor lauter Wut und Verletztsein die Worte fehlen und mir jedes "Wie gehts dir" so fad vorkommt.

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16. Januar 2008 um 14:54

Du spinnst...

Seit wann drückt man Liebe in "Arbeit" aus?????

Alles was Frau für Mann tut, sollte sie tun, weil sie es will und/oder weil sie es auch gerade für die Kinder tut...er darf nie den Zweifel daran haben, dass er sich jeden 5 Mal danke sagen muss, weil es dich gibt und du etwas für ihn tust...Soll er sich vor den anderen toll fühlen, aber im Inneren muss er wissen, was er dir schuldig ist...

Ein Mann muss kämpfen und zwar so, dass Frau es merkt,

aber Frau kämpft so, dass Mann es nicht merkt...er muss immer ein kleines bischen Angst haben, DICH zu verlieren... und auf gar keinen Fall anders rum...

soll er den Respekt vor dir verlieren???




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16. Januar 2008 um 15:09

Nö, ehrlich gesagt...
...denke ich das meistens auch, und bin dann erst recht sauer. In gewisser Hinsicht kommt er mir da schizophren vor, wie er sich verhält - mal überschwänglich aufmerksam, mal absolut rechthaberisch und chauvinistisch. Eigentlich wollte ich aber auch ein Stück von meiner Widerspenstigkeit aufgeben und lernen, ihn so zu akzeptieren und ein bisschen aufmerksamer zu sein (ich weiß, dass ich da auf jeden Fall meine Mankos habe....). Er wünscht sich ja, wie die meisten Männer, eine selbstbewusste Frau an seiner Seite, die absolut gleichberechtigt ist. Aber wehe, ich hab mal eins seiner Bedürfnisse nicht erkannt.
Na egal, ich versuch grade ihm eine Mail zu schreiben mit Vorschlägen, am Wochenende wegzufahren, und was wir heut abend machen könnten. Er hat gestern trotz Streit ja gefragt, ob wir ins Kino gehen sollen etc, also quasi auf mich zugegangen. Ich block ihn halt immer wieder ab, und das will ich mal lassen. Kann man da seine Gefühle einfach ignorieren und mal über den eigenen Schatten springen? Ich denke immer, das merkt der andere doch, dass einem ganz anders zumute ist, so würds mir zumindest gehen, und dann lass ich es lieber gleich.

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16. Januar 2008 um 15:12
In Antwort auf naomh_12744558

Du spinnst...

Seit wann drückt man Liebe in "Arbeit" aus?????

Alles was Frau für Mann tut, sollte sie tun, weil sie es will und/oder weil sie es auch gerade für die Kinder tut...er darf nie den Zweifel daran haben, dass er sich jeden 5 Mal danke sagen muss, weil es dich gibt und du etwas für ihn tust...Soll er sich vor den anderen toll fühlen, aber im Inneren muss er wissen, was er dir schuldig ist...

Ein Mann muss kämpfen und zwar so, dass Frau es merkt,

aber Frau kämpft so, dass Mann es nicht merkt...er muss immer ein kleines bischen Angst haben, DICH zu verlieren... und auf gar keinen Fall anders rum...

soll er den Respekt vor dir verlieren???




Ich glaub,
er hat tatsächlich Angst mich zu verlieren, findet sich aber damit ab, dass es so sein könnte, weil er seiner Meinung nach so viel investiert hat, dass ich jetzt dran bin. Die Kinder leben nicht bei uns, sind nur am Wochenende da. Aber die gehen bei mir auf jeden Fall vor und das ist teilweise auch schwierig, wenn er dann grade wieder erwartet, dass ich mich ganz auf ihn einstelle, weil ich irgendwas verbockt hab. Wenn wir uns grade gut sind, dann ist es auch mit den kids gut, wir sind dann wie eine Familie und er tut alles für uns. Er würde auch mit mir und den kids zusammenleben, er fordert eben nur, dass ich seine Bedürfnisse erkenne und berücksichtige - und das gelingt mir offenbar nicht.
Deshalb meine Überlegungen, wie beweise ich jemand, dass ich ihn wahrnehme und liebe?

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16. Januar 2008 um 15:20
In Antwort auf gitta_12689753

Ja,
das sehe ich auch so. Was aber, wenn der andere dir vorwirft, ihn nicht an dich heranzulassen, du selbst aber meinst, dass du das tust?
Er hat bei ganz vielen Dingen sehr harte und ganz eigene Ansichten, die er anderen versucht aufzuzwigen ("Solange mir keine das Gegenteil beweisen kann, habe ich recht"). Auf die Weise versucht er auch mir an einigen Stellen weiszumachen, dass ich unfähig bin, meine Kinder richtig zu erziehen, oder verlangt, dass ich Rosenkrieg mit meinem Ex führe (wo ich meine, das geht so nicht und das auch nciht will) und so weiter. Wenn ich mich wehre, wertet er das z.B. als Abwertung seiner Meinung. Was er auch möchte(weil er es für selbstverständlich hält und auch tut), ist zu erwarten, dass ich seine Bedürfnisse erahne. Das geht bis zu einem gewissen Grad auch - aber kann man immer alle Bedürfnisse des anderen, so verschlüsselt sie auch ausgedrückt werden, erkennen, wenn der andere nicht konkret sagt, was er will? Seine Reaktion auf meine Einwände ist, dass er deutlich genug ist und dass man erwarten kann, dass ein Partner, der einen liebt, bereit ist die Bedürfnisse zu erahnen. Seh ich anders. Verstehst du, das sind so Konflikte, wo ich merke, wie mans macht ist es falsch, am Ende bekomme ich für alle Streits die Schuld, weil ich falsch kommuniziere und dies falsch und das falsch. Trotzdem weiß ich, dass es schöne Zeiten gibt bei uns, und deshalb möchte ich kämpfen. Ich weiß nur nicht, wie ich jetzt auf ihn zugehen soll, weil mir vor lauter Wut und Verletztsein die Worte fehlen und mir jedes "Wie gehts dir" so fad vorkommt.

Ihr redet aneinander vorbei
Bedürfnisse kann man nicht erahnen. Die muß man ausdrücken. Niemand kann wissen, ob der andere meinetwegen lieber sanft oder etwas fester gekrault werden möchte oder ob jetzt 2 oder 3 TL Zucker in den Tee sollen.

Was aber wohl geht ist, einen Menschen in Liebe so gut zu kennen, daß man ihn von innen versteht wie er tickt und ihn in seinen Vorlieben so akzeptiert wie er ist. Das vermittelt das Gefühl, wirklich so sein zu können wie man ist, ohne sich für sich selbst schämen zu müssen.

Ein Mensch ist ja nicht nur ein Bündel aus seinen Bedürfnissen, sondern in erster Linie ein Wesen mit bestimmten Wesenszügen. Z.B. eher lieb und naiv oder frech oder nüchtern oder ...

Wird der mensch in seinem Wsen als solches akzeptiert, dann muß er sich nicht mehr für seine Albernheiten, seine Eigenarten, seine sexuellen Vorlieben, seine Art zu reden oder ähnliches schämen.

Hast du den kern der Sache erkannt?

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16. Januar 2008 um 15:21
In Antwort auf gitta_12689753

Nö, ehrlich gesagt...
...denke ich das meistens auch, und bin dann erst recht sauer. In gewisser Hinsicht kommt er mir da schizophren vor, wie er sich verhält - mal überschwänglich aufmerksam, mal absolut rechthaberisch und chauvinistisch. Eigentlich wollte ich aber auch ein Stück von meiner Widerspenstigkeit aufgeben und lernen, ihn so zu akzeptieren und ein bisschen aufmerksamer zu sein (ich weiß, dass ich da auf jeden Fall meine Mankos habe....). Er wünscht sich ja, wie die meisten Männer, eine selbstbewusste Frau an seiner Seite, die absolut gleichberechtigt ist. Aber wehe, ich hab mal eins seiner Bedürfnisse nicht erkannt.
Na egal, ich versuch grade ihm eine Mail zu schreiben mit Vorschlägen, am Wochenende wegzufahren, und was wir heut abend machen könnten. Er hat gestern trotz Streit ja gefragt, ob wir ins Kino gehen sollen etc, also quasi auf mich zugegangen. Ich block ihn halt immer wieder ab, und das will ich mal lassen. Kann man da seine Gefühle einfach ignorieren und mal über den eigenen Schatten springen? Ich denke immer, das merkt der andere doch, dass einem ganz anders zumute ist, so würds mir zumindest gehen, und dann lass ich es lieber gleich.

Wellenlänge
Seid ihr eigentlich auf einer Wellenlänge?
D.h. müßt ihr euch nur angucken um zu wissen was der andere wirklich denkt?

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16. Januar 2008 um 15:26
In Antwort auf sif_12131515

Wellenlänge
Seid ihr eigentlich auf einer Wellenlänge?
D.h. müßt ihr euch nur angucken um zu wissen was der andere wirklich denkt?

Manchmal so, manchmal so
Irgendwie ist es schwer zu wissen, was jemand denkt, der sich die Lippen abkaut, aber sagt, es ist alles gut, wenn man ihn (liebevoll) fragt. Einem aber auf dieselbe Frage, ob alles gut ist, auch mal vor den Kopf knallen kann, dass die Beziehung stresst, oder dass, nur weil bei mir was nicht in Ordnung ist, das doch nicht heißen muss, dass bei ihm was nicht in ORdnung ist (auch wenn ich in dem Moment selbst eigentlich nur besorgt bin, ob er was hat).
Wenn wir grade eine gute Phase haben, können wir zusammen lachen und alles.
Da er meint, ich müsse alle Bedürfnisse erahnen, glaub ich, dass er mir nicth immer alles sagt. Und reagiert dann enttäuscht, wenn ihc über ihn hinweg geh. Das ist echt manchmal schwierig, puh. Ich wills aber irgendwie nicht drangeben, sondern verstehen und damit umgehen lernen.

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16. Januar 2008 um 15:31
In Antwort auf gitta_12689753

Manchmal so, manchmal so
Irgendwie ist es schwer zu wissen, was jemand denkt, der sich die Lippen abkaut, aber sagt, es ist alles gut, wenn man ihn (liebevoll) fragt. Einem aber auf dieselbe Frage, ob alles gut ist, auch mal vor den Kopf knallen kann, dass die Beziehung stresst, oder dass, nur weil bei mir was nicht in Ordnung ist, das doch nicht heißen muss, dass bei ihm was nicht in ORdnung ist (auch wenn ich in dem Moment selbst eigentlich nur besorgt bin, ob er was hat).
Wenn wir grade eine gute Phase haben, können wir zusammen lachen und alles.
Da er meint, ich müsse alle Bedürfnisse erahnen, glaub ich, dass er mir nicth immer alles sagt. Und reagiert dann enttäuscht, wenn ihc über ihn hinweg geh. Das ist echt manchmal schwierig, puh. Ich wills aber irgendwie nicht drangeben, sondern verstehen und damit umgehen lernen.

Man kanns oder man kanns nicht
Wie gut du jemanden durchschauen kannst, hängt davon ab, ob du diese Fähigkeit auch trainiert hast, schon in früher Kindheit und Jugend, vielleicht sogar einen Vater hast, der so drauf ist (oder Mutter).

Und dann hängt es noch davon ab, ob ihr emotional kompatibel seid, so daß ihr das gegenseitige "Lesen" gar nicht mehr üben müßt. Es gibt nämlich Menschen, die kann man gut durchschauen und andere nicht.

Leute, bei denen ich in den Augen nur Leere sehe, sind für mich nicht interessant, weil sie sich selbst versperren.

Liebt man jemanden richtig, dann muß man nicht fragen, ob es jemandem gut geht oder nicht oder wie er sich fühlt. Dann nimmt man die Schwingungen wahr und weiß es einfach. Man weiß es einfach. Ohne Training und rumprobieren.

Du weißt es nicht, also seid ihr nicht zu 100% kompatibel.

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16. Januar 2008 um 15:35
In Antwort auf gitta_12689753

Ich glaub,
er hat tatsächlich Angst mich zu verlieren, findet sich aber damit ab, dass es so sein könnte, weil er seiner Meinung nach so viel investiert hat, dass ich jetzt dran bin. Die Kinder leben nicht bei uns, sind nur am Wochenende da. Aber die gehen bei mir auf jeden Fall vor und das ist teilweise auch schwierig, wenn er dann grade wieder erwartet, dass ich mich ganz auf ihn einstelle, weil ich irgendwas verbockt hab. Wenn wir uns grade gut sind, dann ist es auch mit den kids gut, wir sind dann wie eine Familie und er tut alles für uns. Er würde auch mit mir und den kids zusammenleben, er fordert eben nur, dass ich seine Bedürfnisse erkenne und berücksichtige - und das gelingt mir offenbar nicht.
Deshalb meine Überlegungen, wie beweise ich jemand, dass ich ihn wahrnehme und liebe?

Tja,
letztendlich hängt das vom Typ ab, der geliebt werden will.

Sehr sanfte Typen wollen Liebe wohl wirklich auf Seelenebene bewiesen haben, so daß du ihm auf deine Art seine eigenen Gefühle bewußt machst. Wahre Liebe kann sich darin beweisen, daß man den anderen besser kennt als er sich selbst.

Will jemand nicht erkennen, daß er liebt, dann mach ihm klar, daß er sich selbst bescheisst. Das geht, wenn man es gut anpackt.

Liebt er dich wirklich?
Woran erkennst du es?

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16. Januar 2008 um 15:54
In Antwort auf sif_12131515

Tja,
letztendlich hängt das vom Typ ab, der geliebt werden will.

Sehr sanfte Typen wollen Liebe wohl wirklich auf Seelenebene bewiesen haben, so daß du ihm auf deine Art seine eigenen Gefühle bewußt machst. Wahre Liebe kann sich darin beweisen, daß man den anderen besser kennt als er sich selbst.

Will jemand nicht erkennen, daß er liebt, dann mach ihm klar, daß er sich selbst bescheisst. Das geht, wenn man es gut anpackt.

Liebt er dich wirklich?
Woran erkennst du es?

Dass er mich liebt...
...mach ich daran fest, dass er alles für mich tun würde und eigentlich auch tut. Und dass er immer wieder auf mich zugeht, obwohl ich mich oft abweisend oder trotzig verhalte, wenn er mich verletzt hat oder ich meine recht zu haben.
Er hat selbst sehr hohe Ansprüche an eine Beziehung (an denen auch seine Exfrau und die Freundin vor mir gescheitert sind, und zwar an genau denselben Sachen wie ich grade zu scheitern drohe). Mir scheint, das ist ihm bewusst, aber er will nicht so richtig auf ein "normales" Maß, ohne dass ich gezeigt habe, dass ich mich in seine Richtung bewege. Und das ist verdammt schwer, bei den hohen Ansprüchen. Ich bin nicht bereit, alles zu geben, z.B. sind mir meine Kinder manchmal wichtiger und ich komme richtig in Konflikt, wenn ich merke, dass ich sie eigentlich zugunsten seiner Bedürfnisse hintan stellen muss. Da geht das Mutterherz vor....
Er kommt mir manchmal vor wie ein wütender, unsicherer kleiner Junge und tut mir dann leid.
Kritik an ihm zu verpacken, so dass er sie annehmen kann, ist sehr schwer.

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16. Januar 2008 um 15:57
In Antwort auf sif_12131515

Man kanns oder man kanns nicht
Wie gut du jemanden durchschauen kannst, hängt davon ab, ob du diese Fähigkeit auch trainiert hast, schon in früher Kindheit und Jugend, vielleicht sogar einen Vater hast, der so drauf ist (oder Mutter).

Und dann hängt es noch davon ab, ob ihr emotional kompatibel seid, so daß ihr das gegenseitige "Lesen" gar nicht mehr üben müßt. Es gibt nämlich Menschen, die kann man gut durchschauen und andere nicht.

Leute, bei denen ich in den Augen nur Leere sehe, sind für mich nicht interessant, weil sie sich selbst versperren.

Liebt man jemanden richtig, dann muß man nicht fragen, ob es jemandem gut geht oder nicht oder wie er sich fühlt. Dann nimmt man die Schwingungen wahr und weiß es einfach. Man weiß es einfach. Ohne Training und rumprobieren.

Du weißt es nicht, also seid ihr nicht zu 100% kompatibel.

Wenn man Schwingungen...
...aufnimmt (und da halte ich mich für extrem sensibel), ist es auch noch eine Kunst, aus dem anderen herauszubekommen, was los ist. Wenn der aus seinem Herzen eine Mördergrube macht, weil er erwartet, dass ich von selbst draufkomme, wie ich dann mit ihm umgehen muss.
Manchmal denke ich eben, das ist zu viel von ihm erwartet.
Dass wir nicht 100% kompatibel sind, weiß ich. Ich mag aber nicht aufgeben, weil das mit jedem anderen Menschen so ist, und deshalb schmeißt man eine Beziehung doch nicht weg...
Ich muss jetzt zu einem Termin und kann erst später wieder schreiben. Ich danke dir aber für deine vielen Anmerkungen und Gedanken und würde mich freuen, wenn wir das fortsetzen könnten.

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16. Januar 2008 um 15:57
In Antwort auf gitta_12689753

Dass er mich liebt...
...mach ich daran fest, dass er alles für mich tun würde und eigentlich auch tut. Und dass er immer wieder auf mich zugeht, obwohl ich mich oft abweisend oder trotzig verhalte, wenn er mich verletzt hat oder ich meine recht zu haben.
Er hat selbst sehr hohe Ansprüche an eine Beziehung (an denen auch seine Exfrau und die Freundin vor mir gescheitert sind, und zwar an genau denselben Sachen wie ich grade zu scheitern drohe). Mir scheint, das ist ihm bewusst, aber er will nicht so richtig auf ein "normales" Maß, ohne dass ich gezeigt habe, dass ich mich in seine Richtung bewege. Und das ist verdammt schwer, bei den hohen Ansprüchen. Ich bin nicht bereit, alles zu geben, z.B. sind mir meine Kinder manchmal wichtiger und ich komme richtig in Konflikt, wenn ich merke, dass ich sie eigentlich zugunsten seiner Bedürfnisse hintan stellen muss. Da geht das Mutterherz vor....
Er kommt mir manchmal vor wie ein wütender, unsicherer kleiner Junge und tut mir dann leid.
Kritik an ihm zu verpacken, so dass er sie annehmen kann, ist sehr schwer.

Wie
alt ist er denn??

Andere Mentalität??

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16. Januar 2008 um 15:59
In Antwort auf gitta_12689753

Dass er mich liebt...
...mach ich daran fest, dass er alles für mich tun würde und eigentlich auch tut. Und dass er immer wieder auf mich zugeht, obwohl ich mich oft abweisend oder trotzig verhalte, wenn er mich verletzt hat oder ich meine recht zu haben.
Er hat selbst sehr hohe Ansprüche an eine Beziehung (an denen auch seine Exfrau und die Freundin vor mir gescheitert sind, und zwar an genau denselben Sachen wie ich grade zu scheitern drohe). Mir scheint, das ist ihm bewusst, aber er will nicht so richtig auf ein "normales" Maß, ohne dass ich gezeigt habe, dass ich mich in seine Richtung bewege. Und das ist verdammt schwer, bei den hohen Ansprüchen. Ich bin nicht bereit, alles zu geben, z.B. sind mir meine Kinder manchmal wichtiger und ich komme richtig in Konflikt, wenn ich merke, dass ich sie eigentlich zugunsten seiner Bedürfnisse hintan stellen muss. Da geht das Mutterherz vor....
Er kommt mir manchmal vor wie ein wütender, unsicherer kleiner Junge und tut mir dann leid.
Kritik an ihm zu verpacken, so dass er sie annehmen kann, ist sehr schwer.

Es darf nicht schwer sein,
mit ich zu reden oder ihm zu sagen, was du denkst. Du mußt einfach so wissen (und das ohne nachdenken) wie du ihn anpacken kannst, damit er merkt, was um ihn herum passiert und was mit ihm selbst los ist.

Mit Ansprüchen hat das wenig zu tun.
Es sei denn, er erhebt lediglich den Anspruch, daß du ihn liebst.

Was du beschreibst, ist nicht Liebe, sondern der versuch dich so zu verbiegen wie du denkst, er es gerne hätte, daß du bist.

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16. Januar 2008 um 16:01
In Antwort auf gitta_12689753

Wenn man Schwingungen...
...aufnimmt (und da halte ich mich für extrem sensibel), ist es auch noch eine Kunst, aus dem anderen herauszubekommen, was los ist. Wenn der aus seinem Herzen eine Mördergrube macht, weil er erwartet, dass ich von selbst draufkomme, wie ich dann mit ihm umgehen muss.
Manchmal denke ich eben, das ist zu viel von ihm erwartet.
Dass wir nicht 100% kompatibel sind, weiß ich. Ich mag aber nicht aufgeben, weil das mit jedem anderen Menschen so ist, und deshalb schmeißt man eine Beziehung doch nicht weg...
Ich muss jetzt zu einem Termin und kann erst später wieder schreiben. Ich danke dir aber für deine vielen Anmerkungen und Gedanken und würde mich freuen, wenn wir das fortsetzen könnten.

Ich bin sehr romantisch veranlagt, also nicht lachen
Aber ich glaube, es gibt für jeden Menschen da draußen einen, der 100%ig kompatibel ist. Das merkt man aber erst, wenn man einmal so gescheitert ist wie du und versucht, sich zu verbiegen, um so was ähnliches wie Liebe zeigen zu können.

Beziehungen wirft man weg, wenn die Liebe weg ist. Dann ist es nämlich nur Freundschaft.

Ohne Liebe geht es nicht.

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16. Januar 2008 um 16:01
In Antwort auf naomh_12744558

Wie
alt ist er denn??

Andere Mentalität??

Er ist...
...40, gleiche Mentalität, also eigetnlich ganz "normal". Eben Widder mit sehr eigenen Vorstellungen vom Leben (er ist Gott und gestaltet sein Leben nach seinen Vorstellungen). Ein bisschen Punk geblieben, auch wenn er inzwischen im Anzug steckt.

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16. Januar 2008 um 16:03
In Antwort auf sif_12131515

Ich bin sehr romantisch veranlagt, also nicht lachen
Aber ich glaube, es gibt für jeden Menschen da draußen einen, der 100%ig kompatibel ist. Das merkt man aber erst, wenn man einmal so gescheitert ist wie du und versucht, sich zu verbiegen, um so was ähnliches wie Liebe zeigen zu können.

Beziehungen wirft man weg, wenn die Liebe weg ist. Dann ist es nämlich nur Freundschaft.

Ohne Liebe geht es nicht.

Es ist manchmal schwer...
sich einzugestehen, wenn die Liebe weg ist. Oder wenn man nicht sicher ist, ob sie da ist oder weg. Wenn man vor lauter Wut oder Verletztheit meint, die Liebe nicht mehr zu spüren.
Wie merkt man diesen Unterschied???

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16. Januar 2008 um 16:08
In Antwort auf gitta_12689753

Es ist manchmal schwer...
sich einzugestehen, wenn die Liebe weg ist. Oder wenn man nicht sicher ist, ob sie da ist oder weg. Wenn man vor lauter Wut oder Verletztheit meint, die Liebe nicht mehr zu spüren.
Wie merkt man diesen Unterschied???

Merkt man schon
Liebe weg, d.h. man hat kein Verlangen mehr nach dem anderen. Grds. nicht, also auch nicht abends im bett zum Kuscheln o.ä. Keine Lust auf Sex mehr und Küsse auch nicht.

Liebe aus Wut oder verletztheit nicht mehr spüren. Dann merkt man die Liebe wieder, wenn die Wut nach einer zeit verflogen ist und man den andren wieder bei sich haben möchte.

Aber nicht aus Einsamkeit wieder haben, sondern well das Herz nach ihm schreit ...

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16. Januar 2008 um 16:13
In Antwort auf gitta_12689753

Er ist...
...40, gleiche Mentalität, also eigetnlich ganz "normal". Eben Widder mit sehr eigenen Vorstellungen vom Leben (er ist Gott und gestaltet sein Leben nach seinen Vorstellungen). Ein bisschen Punk geblieben, auch wenn er inzwischen im Anzug steckt.

PN
geschrieben.

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