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Mein Freund macht Nikotinentzug

13. Januar um 14:32 Letzte Antwort: 13. Januar um 17:21

Hallöchen.
Ich melde mich hier im Forum, weil ich keine Lust mehr habe meine Freunde mit dem Thema zu nerven und es hier eventuell ein paar Leute gibt, die soetwas auch schonmal durchgemacht haben. Mein Freund und ich sind jetzt fast ein Jahr zusammen und kurz vorm Abitur. Er raucht schon seit er ca 14 ist, also knapp 4 Jahre und hat auch schon Entzüge mit anderen Drogen durchgemacht. Seit Silvester hat er wieder einen neuen Versuch gestartet vom Rauchen los zu kommen.
Und hier kommt mein Problem. Natürlich unterstütze ich das und ich will, dass er aufhört, aber er hat seit dem unfassbare Stimmungsschwankungen und ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll. 
Er will sich nicht mit mir treffen, möchte in der Schule nur oberflächlichen Kontakt haben und einfach in Ruhe gelassen werden, was er mir auch ziemlich direkt und kalt ins Gesicht sagt.
Ich hatte schon immer ein Problem damit, ihn über längere zeiträume nicht zu sehen und habe den Wunsch geäußert, in diesen Tagen, wenigstens eine nette WhatsApp zu bekommen, damit es mir nicht so schlecht geht. Doch er sieht die Bitte nicht ein, sagt wir sehen uns doch genug und das ich halt damit leben muss.
Ich liebe ihn, aber ich fühle mich unverstanden, abnormal wegen meinem Wunsch ihn zu sehen und nicht wertgeschätzt, als wäre es selbstverständlich, dass ich alles so mache wie er es gerade braucht, aber ich habe schließlich auch Bedürfnisse.

So nach dem langen Gerede meine Fragen. Ist das normal, dass man durch einen Nikotin Entzug so eine Veränderung durchlebt und wenn ja wie soll ich damit umgehen? Ich fühle mich nämlich eigentlich wie Dreck behandelt und hoffe das die Zeit einfach umgeht. Sollte ich ihm zeigen oder sagen, dass ich nicht selbstverständlich bin oder ihn lieber in dem Sinne unterstützen, dass ich das über mich ergehen lasse und meine Gefühle für mich behalte, damit er es leichter hat?

Danke für die Antworten und liebe Grüße 
Anouk

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13. Januar um 14:43
Beste Antwort

Hallo, ich kann verstehen, dass dich sein Verhalten kränkt. Dein Freund handelt sehr egoistisch und früher oder später wird er wieder zur Zigarette greifen. Ich habe auch aufgehört zu rauchen und es fiel mir auch recht schwer. Ständig dieses Verlangen aber ich war stark. Ich hatte keine stimmungsschwankungen, nur dieses starke Verlangen eben. Jetzt rauche ich nicht mehr aber ich muss mich echt beherrschen, mir keine Packung mehr zu kaufen. 

Hat er denn viel geraucht? So ein Entzug, grad Nikotin, dass macht quasi genauso schnell abhängig wie Heroin. Einmal dran gewöhnt ist es so schwer, davon weg zu kommen. Ich hoffe er schafft es, da es ja extrem ungesund ist. Ich hatte nach einer Zigarette immer einen richtigen Nikotin flash. Mir war schwindelig, der puls ist angestiegen und ich hab mich wir auf droge gefühlt. Ein berauschendes Gefühl, was mir aber Angst gemacht hat. Das war der Hauptgrund wieso ich aufgehört habe. Nicht zu vergessen die ganzen Giftstoffe.... 

Nun zu deinem Freund. Lass dich nicht so behandeln. Du kannst nix dafür, dass er anscheinend Entzugserscheinungen hat. Du bist nicht sein Fußabtreter. Geh am besten auf Abstand und lass ihn in Ruhe. Wenn er sich gesammelt hat, dann kann er sich ja melden. Ich würde ihm nie so hinterher rennen. Aber ihr seid noch sehr jung. Wenn du über 30 bist, dann siehst du das wahrscheinlich genauso. 

Alles Gute. LG. 

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13. Januar um 15:24
Beste Antwort

Ich denke auch das er dich nicht so behandeln sollte, egal ob er auf Nikotinentzug ist oder nicht. Vielleicht braucht er jetzt einfach einen Ausgleich zum Beispiel eine neue Sportart oder etwas entspannendes wie Meditation (klingt immer ein bisschen doof aber das hilft tatsächlich).

Ich habe auch schon Nikotinentzüge durch gemacht, habe es immer unterschiedlich lang ausgehalten aber jetzt bin ich seit 2 Jahre Nicht-Raucherin. Bei den ersten Malen hatte ich auch Stimmungsschwankungen (die hab ich dann auch an meinem Freund ausgelassen), aber ich muss sagen die waren bei mir nie so krass wie bei deinem Freund. 

Du solltest ihm wirklich mal sagen das er dich nicht so behandeln kann. 

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13. Januar um 16:25
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo, ich kann verstehen, dass dich sein Verhalten kränkt. Dein Freund handelt sehr egoistisch und früher oder später wird er wieder zur Zigarette greifen. Ich habe auch aufgehört zu rauchen und es fiel mir auch recht schwer. Ständig dieses Verlangen aber ich war stark. Ich hatte keine stimmungsschwankungen, nur dieses starke Verlangen eben. Jetzt rauche ich nicht mehr aber ich muss mich echt beherrschen, mir keine Packung mehr zu kaufen. 

Hat er denn viel geraucht? So ein Entzug, grad Nikotin, dass macht quasi genauso schnell abhängig wie Heroin. Einmal dran gewöhnt ist es so schwer, davon weg zu kommen. Ich hoffe er schafft es, da es ja extrem ungesund ist. Ich hatte nach einer Zigarette immer einen richtigen Nikotin flash. Mir war schwindelig, der puls ist angestiegen und ich hab mich wir auf droge gefühlt. Ein berauschendes Gefühl, was mir aber Angst gemacht hat. Das war der Hauptgrund wieso ich aufgehört habe. Nicht zu vergessen die ganzen Giftstoffe.... 

Nun zu deinem Freund. Lass dich nicht so behandeln. Du kannst nix dafür, dass er anscheinend Entzugserscheinungen hat. Du bist nicht sein Fußabtreter. Geh am besten auf Abstand und lass ihn in Ruhe. Wenn er sich gesammelt hat, dann kann er sich ja melden. Ich würde ihm nie so hinterher rennen. Aber ihr seid noch sehr jung. Wenn du über 30 bist, dann siehst du das wahrscheinlich genauso. 

Alles Gute. LG. 

Danke für die Antwort.
Er hat so ca eine Schachtel am Tag geraucht, also nicht „so“ viel, hatte aber auch mit vielen anderen Droen Probleme und hat sich, als nur noch das Rauchen da war auch irgendwie darüber identifiziert. Außerdem kommen so Stimmungsschwankungen und depressive Phasen öfter mal bei ihm vor und er geht auch in Therapie.
ich denke nicht, dass ihn das rechtfertigt, aber vielleicht helfen die Infos noch ein bisschen.

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13. Januar um 16:37
Beste Antwort
In Antwort auf anouk2911

Hallöchen.
Ich melde mich hier im Forum, weil ich keine Lust mehr habe meine Freunde mit dem Thema zu nerven und es hier eventuell ein paar Leute gibt, die soetwas auch schonmal durchgemacht haben. Mein Freund und ich sind jetzt fast ein Jahr zusammen und kurz vorm Abitur. Er raucht schon seit er ca 14 ist, also knapp 4 Jahre und hat auch schon Entzüge mit anderen Drogen durchgemacht. Seit Silvester hat er wieder einen neuen Versuch gestartet vom Rauchen los zu kommen.
Und hier kommt mein Problem. Natürlich unterstütze ich das und ich will, dass er aufhört, aber er hat seit dem unfassbare Stimmungsschwankungen und ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll. 
Er will sich nicht mit mir treffen, möchte in der Schule nur oberflächlichen Kontakt haben und einfach in Ruhe gelassen werden, was er mir auch ziemlich direkt und kalt ins Gesicht sagt.
Ich hatte schon immer ein Problem damit, ihn über längere zeiträume nicht zu sehen und habe den Wunsch geäußert, in diesen Tagen, wenigstens eine nette WhatsApp zu bekommen, damit es mir nicht so schlecht geht. Doch er sieht die Bitte nicht ein, sagt wir sehen uns doch genug und das ich halt damit leben muss.
Ich liebe ihn, aber ich fühle mich unverstanden, abnormal wegen meinem Wunsch ihn zu sehen und nicht wertgeschätzt, als wäre es selbstverständlich, dass ich alles so mache wie er es gerade braucht, aber ich habe schließlich auch Bedürfnisse.

So nach dem langen Gerede meine Fragen. Ist das normal, dass man durch einen Nikotin Entzug so eine Veränderung durchlebt und wenn ja wie soll ich damit umgehen? Ich fühle mich nämlich eigentlich wie Dreck behandelt und hoffe das die Zeit einfach umgeht. Sollte ich ihm zeigen oder sagen, dass ich nicht selbstverständlich bin oder ihn lieber in dem Sinne unterstützen, dass ich das über mich ergehen lasse und meine Gefühle für mich behalte, damit er es leichter hat?

Danke für die Antworten und liebe Grüße 
Anouk

eigene Erfahrungen bringen da nicht so viel, bei sich selbst kann man das schlecht beurteilen, denn NATÜRLICH benimmt man sich aus der eigenen Sicht heraus NICHT irrational und daneben
Also ich war auch ganz normal, als ich aufgehört (ok, eher ausgesetzt) habe zu rauchen
Ob das jetzt für alle anderen in meinem Umfeld so aussah ... keine Ahnung. Vielleicht frage ich mal besser nicht

Bei den anderen in meinem Umfeld kann ich sagen: 2 von 3 Leuten waren so umgänglich und angenehm wie eine Drahtbürste in der Zeit.

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13. Januar um 17:21
In Antwort auf anouk2911

Hallöchen.
Ich melde mich hier im Forum, weil ich keine Lust mehr habe meine Freunde mit dem Thema zu nerven und es hier eventuell ein paar Leute gibt, die soetwas auch schonmal durchgemacht haben. Mein Freund und ich sind jetzt fast ein Jahr zusammen und kurz vorm Abitur. Er raucht schon seit er ca 14 ist, also knapp 4 Jahre und hat auch schon Entzüge mit anderen Drogen durchgemacht. Seit Silvester hat er wieder einen neuen Versuch gestartet vom Rauchen los zu kommen.
Und hier kommt mein Problem. Natürlich unterstütze ich das und ich will, dass er aufhört, aber er hat seit dem unfassbare Stimmungsschwankungen und ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll. 
Er will sich nicht mit mir treffen, möchte in der Schule nur oberflächlichen Kontakt haben und einfach in Ruhe gelassen werden, was er mir auch ziemlich direkt und kalt ins Gesicht sagt.
Ich hatte schon immer ein Problem damit, ihn über längere zeiträume nicht zu sehen und habe den Wunsch geäußert, in diesen Tagen, wenigstens eine nette WhatsApp zu bekommen, damit es mir nicht so schlecht geht. Doch er sieht die Bitte nicht ein, sagt wir sehen uns doch genug und das ich halt damit leben muss.
Ich liebe ihn, aber ich fühle mich unverstanden, abnormal wegen meinem Wunsch ihn zu sehen und nicht wertgeschätzt, als wäre es selbstverständlich, dass ich alles so mache wie er es gerade braucht, aber ich habe schließlich auch Bedürfnisse.

So nach dem langen Gerede meine Fragen. Ist das normal, dass man durch einen Nikotin Entzug so eine Veränderung durchlebt und wenn ja wie soll ich damit umgehen? Ich fühle mich nämlich eigentlich wie Dreck behandelt und hoffe das die Zeit einfach umgeht. Sollte ich ihm zeigen oder sagen, dass ich nicht selbstverständlich bin oder ihn lieber in dem Sinne unterstützen, dass ich das über mich ergehen lasse und meine Gefühle für mich behalte, damit er es leichter hat?

Danke für die Antworten und liebe Grüße 
Anouk

du suchst echt die Entschuldigung für sein schei* verhalten dir gegenüber im Entzug???   

sorry aber wenn jeder so mit seinem Partner umgehen würde wenn er zu rauchen aufhört

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