Forum / Liebe & Beziehung

Mein Freund liebt mich nicht mehr richtig

7. März um 3:58 Letzte Antwort: 7. März um 20:29

Hey... 

ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll. 
Mein Freund hat seit mehreren Monaten psychische Probleme, da kommen mehrere Sachen zusammen. Seit kurzem ist er auch in Behandlung. 

Nun hat er mir offenbart, dass die Gefühle zu mir ebenfalls seit mehreren Monaten weniger geworden sind. Er liebt mich nicht mehr richtig. 

Ich bin mit der Situation sehr überfordert. Hat jemand mit so etwas Erfahrung? Mein Freund hat selber gesagt, er möchte sich eigentlich nicht trennen. Allerdings ist es natürlich auch kein Dauerzustand für mich, wenn er mich nicht mehr richtig liebt. 

Kann ich hoffen, dass seine Gefühle für mich "zurückkommen"? Oder sollte ich mich eher darauf einstellen, dass es auf eine Trennung hinauslaufen wird... ?  

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7. März um 7:32
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Hey... 

ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll. 
Mein Freund hat seit mehreren Monaten psychische Probleme, da kommen mehrere Sachen zusammen. Seit kurzem ist er auch in Behandlung. 

Nun hat er mir offenbart, dass die Gefühle zu mir ebenfalls seit mehreren Monaten weniger geworden sind. Er liebt mich nicht mehr richtig. 

Ich bin mit der Situation sehr überfordert. Hat jemand mit so etwas Erfahrung? Mein Freund hat selber gesagt, er möchte sich eigentlich nicht trennen. Allerdings ist es natürlich auch kein Dauerzustand für mich, wenn er mich nicht mehr richtig liebt. 

Kann ich hoffen, dass seine Gefühle für mich "zurückkommen"? Oder sollte ich mich eher darauf einstellen, dass es auf eine Trennung hinauslaufen wird... ?  

Wirkliche psychische Probleme zu behandeln, das dauert Jahre.

Du kannst natürlich warten und hoffen, dass es besser wird. Das liegt in deinem ermessen, wie viel Zeit du investieren möchtest und wie groß die Chance ist, dass die Gefühle wiederkommen.

Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass eine Beziehung bei einer Therapie selten fördeflich ist. Der Patient muss sich voll und ganz auf sich und seine Heilung konzentrieren. Viel Platz für eine zweite Person bleibt da einfach nicht.

Ob die Gefühle wiederkommen, kann dir hier keiner sagen. Fraglich ist auch, ob das schwinden der Gefühle überhaupt etwas mit den psychischen Problemen zu tun hat oder separat dazu erfolgt ist.

Entweder ziehst du dich von alleine zurück oder du wartest ab. Du könntest dir ja eik Zeitlimit von 5 Monaten setzen zum Beispiel.

Ich kann dir nur raten, jetzt keine Forderungen an ihn zu stellen. Wenn er z.B Zeit alleine braucht, dann gib ihm die auch.

Ich persönlich wäre nicht geblieben, weil ich keine lauwarme Beziehung führen wollen würde. Das musst du aber selbst für dich entscheiden.

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7. März um 11:07

Hallo,

wie schon geschrieben wurde, dein Freund wird (wenn er's richtig angehen will) in nächster Zeit sehr mit sich selbst beschäftigt sein und sicher nicht den Kopf dafür haben, sich voll und ganz dir und eurer Beziehung zuzuwenden. Du wirst bei ihm zwangsläufig eine ganze Zeitlang (bestimmt mehrere Monate, wenn nicht Jahre) hinten anstehen müssen.
Wenn du damit nicht leben kannst und unbedingt nen Partner brauchst, für den deine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, dann wär's am sinnvollsten, wenn du dich direkt trennst. Sonst werdet ihr beide auf keinen grünen Zweig kommen.
Ebenso wär ne Trennung besser, wenn du jetzt zwar zurückstecken kannst, das aber als Investition in die Beziehung betrachtest, die sich später wieder auszahlen sollte. Also wenn du nicht damit leben könntest, dass er in einem Jahr sagt "Mir geht's zwar wieder viel besser, aber ich liebe dich trotzdem nicht mehr, und mir ist klar geworden, dass ich was anderes will / brauche" und sich von dir trennt. Dann wär's umgekehrt vielleicht besser, wenn ihr euch direkt trennt mit der Möglichkeit eines Neuanfangs irgendwann in Zukunft, wenn es ihm wieder besser geht und eure Gefühle füreinander dann noch passen.

Ansonsten hängt's von verschiedenen Dingen ab. Unter anderem davon, wie er sich während seiner Behandlung dir gegenüber verhält. Ist er nur etwas abwesend, aber ansonsten umgänglich, dann könnte z.B. ich damit leben - aber nicht, wenn er dich schlecht behandelt, überhaupt keine Rücksicht mehr auf dich nimmt oder beleidigt / beleidigend reagiert, wenn du auch mal was von ihm möchtest.

lg
cefeu

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7. März um 12:08
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Hey... 

ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll. 
Mein Freund hat seit mehreren Monaten psychische Probleme, da kommen mehrere Sachen zusammen. Seit kurzem ist er auch in Behandlung. 

Nun hat er mir offenbart, dass die Gefühle zu mir ebenfalls seit mehreren Monaten weniger geworden sind. Er liebt mich nicht mehr richtig. 

Ich bin mit der Situation sehr überfordert. Hat jemand mit so etwas Erfahrung? Mein Freund hat selber gesagt, er möchte sich eigentlich nicht trennen. Allerdings ist es natürlich auch kein Dauerzustand für mich, wenn er mich nicht mehr richtig liebt. 

Kann ich hoffen, dass seine Gefühle für mich "zurückkommen"? Oder sollte ich mich eher darauf einstellen, dass es auf eine Trennung hinauslaufen wird... ?  

Liebst du ihn denn noch? Ich finde es schwer,mit der Gewissheit nicht mehr richtig geliebt zu werden,weiterhin an seiner Seite zu bleiben und ihm Halt zu geben. Das kann man vielleicht in hohem Alter nach vielen Jahren Ehe machen,aus Gewohnheit zusammen zu bleiben, aber in jungen Jahren denke ich nicht. Da sollte man noch die Schmetterlinge und die Leidenschaft spüren,die ja eh mit den Jahren abnimmt. Was bleibt denn dann noch übrig,wenn jetzt schon kaum noch was da ist. Und ich bin auch der Meinung,wie schon erwähnt, dass es sicher eher kein psychisches Problem ist,wenn die Gefühle bei ihm weniger werden. 

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7. März um 19:30

Da hast du auf jeden Fall  Recht. Mir fällt nur leider die Geduld im Moment sehr schwer

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7. März um 19:34
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Wirkliche psychische Probleme zu behandeln, das dauert Jahre.

Du kannst natürlich warten und hoffen, dass es besser wird. Das liegt in deinem ermessen, wie viel Zeit du investieren möchtest und wie groß die Chance ist, dass die Gefühle wiederkommen.

Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass eine Beziehung bei einer Therapie selten fördeflich ist. Der Patient muss sich voll und ganz auf sich und seine Heilung konzentrieren. Viel Platz für eine zweite Person bleibt da einfach nicht.

Ob die Gefühle wiederkommen, kann dir hier keiner sagen. Fraglich ist auch, ob das schwinden der Gefühle überhaupt etwas mit den psychischen Problemen zu tun hat oder separat dazu erfolgt ist.

Entweder ziehst du dich von alleine zurück oder du wartest ab. Du könntest dir ja eik Zeitlimit von 5 Monaten setzen zum Beispiel.

Ich kann dir nur raten, jetzt keine Forderungen an ihn zu stellen. Wenn er z.B Zeit alleine braucht, dann gib ihm die auch.

Ich persönlich wäre nicht geblieben, weil ich keine lauwarme Beziehung führen wollen würde. Das musst du aber selbst für dich entscheiden.

Danke für die Antwort.
Es ist für mich als gesunder Mensch natürlich sehr schwierig in jemanden hinein zu versetzen, der psychische Probleme hat. Ich wusste auch nicht, dass eine Beziehung bei einer Therapie selten hilfreich ist und natürlich weiß ich auch nicht, ob das Schwinden der Gefühle wirklich an den Problemen liegt. 

Forderungen stelle ich keine an ihn.. ich gebe ihm auch so viel Zeit, wie er möchte. 

Das Ganze ist für mich nur leider sehr schwer zu begreifen und ich kann mich nur schwer damit abfinden. 

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7. März um 19:40
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Hallo,

wie schon geschrieben wurde, dein Freund wird (wenn er's richtig angehen will) in nächster Zeit sehr mit sich selbst beschäftigt sein und sicher nicht den Kopf dafür haben, sich voll und ganz dir und eurer Beziehung zuzuwenden. Du wirst bei ihm zwangsläufig eine ganze Zeitlang (bestimmt mehrere Monate, wenn nicht Jahre) hinten anstehen müssen.
Wenn du damit nicht leben kannst und unbedingt nen Partner brauchst, für den deine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, dann wär's am sinnvollsten, wenn du dich direkt trennst. Sonst werdet ihr beide auf keinen grünen Zweig kommen.
Ebenso wär ne Trennung besser, wenn du jetzt zwar zurückstecken kannst, das aber als Investition in die Beziehung betrachtest, die sich später wieder auszahlen sollte. Also wenn du nicht damit leben könntest, dass er in einem Jahr sagt "Mir geht's zwar wieder viel besser, aber ich liebe dich trotzdem nicht mehr, und mir ist klar geworden, dass ich was anderes will / brauche" und sich von dir trennt. Dann wär's umgekehrt vielleicht besser, wenn ihr euch direkt trennt mit der Möglichkeit eines Neuanfangs irgendwann in Zukunft, wenn es ihm wieder besser geht und eure Gefühle füreinander dann noch passen.

Ansonsten hängt's von verschiedenen Dingen ab. Unter anderem davon, wie er sich während seiner Behandlung dir gegenüber verhält. Ist er nur etwas abwesend, aber ansonsten umgänglich, dann könnte z.B. ich damit leben - aber nicht, wenn er dich schlecht behandelt, überhaupt keine Rücksicht mehr auf dich nimmt oder beleidigt / beleidigend reagiert, wenn du auch mal was von ihm möchtest.

lg
cefeu

Danke für die Antwort. 
tatsächlich wäre es für mich nicht dramatisch, eine Zeit lang hinten an zu stehen. Ich könnte damit leben, solange er während der Behandlung umgänglich ist. 

Aber wie du schon gesagt hast, es ist schwierig einzuschätzen, in welche Richtung sich das ganze entwickeln wird und ob eine sofortige Trennung nicht doch das Richtige wäre. Ich habe halt Angst, die Entscheidung im Nachhinein zu bereuen. Ich möchte die gemeinsame Zeit mit ihm nicht einfach wegschmeißen. Ich hänge wirklich sehr daran.

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7. März um 19:41
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Liebst du ihn denn noch? Ich finde es schwer,mit der Gewissheit nicht mehr richtig geliebt zu werden,weiterhin an seiner Seite zu bleiben und ihm Halt zu geben. Das kann man vielleicht in hohem Alter nach vielen Jahren Ehe machen,aus Gewohnheit zusammen zu bleiben, aber in jungen Jahren denke ich nicht. Da sollte man noch die Schmetterlinge und die Leidenschaft spüren,die ja eh mit den Jahren abnimmt. Was bleibt denn dann noch übrig,wenn jetzt schon kaum noch was da ist. Und ich bin auch der Meinung,wie schon erwähnt, dass es sicher eher kein psychisches Problem ist,wenn die Gefühle bei ihm weniger werden. 

Ich liebe ihn immer noch sehr. Aber es ist für mich natürlich keine Option, in einer Beziehung zu sein, in der mein Partner mich nicht mehr richtig liebt. Du hast Recht mit allem was du sagst. Und ob das Ganze wirklich an den psychischen Problemen liegt, weiß ich natürlich nicht. Das macht das Ganze halt noch schwieriger 

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7. März um 20:18

Wenn er aber gerade depressiv ist fällt es ihm schwer schöne, positive Gefühle für dich zu empfinden. Da sieht er gerade nur alles negativ und empfindet vielleicht auch nichts. Sich jetzt zu trennen fände ich voreilig. Warte ab ob ihm die Therapie hilft. Es kann auch sein, dass er sich trennt, weil er sich als Klotz am Bein empfindet.
Ich glaube, dass seine Gefühle durch seine Krankheit gerade verschleiert sind und du nur abwarten kannst.

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7. März um 20:29
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Hey... 

ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll. 
Mein Freund hat seit mehreren Monaten psychische Probleme, da kommen mehrere Sachen zusammen. Seit kurzem ist er auch in Behandlung. 

Nun hat er mir offenbart, dass die Gefühle zu mir ebenfalls seit mehreren Monaten weniger geworden sind. Er liebt mich nicht mehr richtig. 

Ich bin mit der Situation sehr überfordert. Hat jemand mit so etwas Erfahrung? Mein Freund hat selber gesagt, er möchte sich eigentlich nicht trennen. Allerdings ist es natürlich auch kein Dauerzustand für mich, wenn er mich nicht mehr richtig liebt. 

Kann ich hoffen, dass seine Gefühle für mich "zurückkommen"? Oder sollte ich mich eher darauf einstellen, dass es auf eine Trennung hinauslaufen wird... ?  

Wegen was genau ist er denn in Behandlung?. Hat er Depressionen?. Falls das der Fall ist, wäre es möglich das er sich momentan eben auch in eurer Beziehung überfordert fühlt. Auch das "Gefühl" im allgemeinen, also in eurem Fall das "Liebesgefühl" kann "verschwinden", da man ja nur noch "schwarz" sieht und die Lebensfreude im allgemeinen "schwindet". Aber ich bin keine Psychologin, kann nur raten. Erkundige Dich aber nach seiner Diagnose, wenn er eine hat?, und stehe ihm zur Seite, wenn er das möchte und auch "zulässt". Eine Depression wäre eine ernsthafte Krankheit und erfordert viel Verständnis und Geduld, da es eine lange und anspruchsvolle Therapie werden kann.

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