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Mein Freund ist Psychisch krank, will sich nicht helfen lassen und ich verzweifel!!! :

3. Juli 2010 um 11:51

Ich bin jetzt 2 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir kennen uns aber auch schon aus der Schule!!
Ich wusste von anfang an das er Probleme hat, daß haben wir alles auch gut hin bekommen.
Anfang des Jahres stand er vor seiner Abschlußprüfung für seine Ausbildung und hatte ganz große Ängste, darauf hin hat er von seinem Hausarzt antidepressiva(Sertralin) bekommen. diese haben auch gut gewirkt, er hat seine Prüfung gut überstanden und auch bestanden.dann ging es ihm mit allem gut, wurdeÜbernommen und auch einen guten Arbeitsplatz bekommen. Er fühlte sich so gut das er zum Arzt gegangen ist und gefragt hat ob er die Medikamente wieder absetzten könnte. Die dosis urde redutziert, ohne beaufsichtigung. was für mich schon komisch war!!!
Anfang Jun ist es dann passiert das er auf der Arbeit einen Anfall hatte, wo er nicht mehr wusste wer oder wo er ist, hat sich für seinen Meister ausgegeben und an diesem Tag dachte er es wäre ein ganz anderer Tagg. Naja er wurde daraufhin ins KH gebracht, die Neurologen haben nichts feststellen können und haben ihn daraufhin mit dem Rat entlassen einen Psychater auf zu suchen. Das wollte er auch alles machen. Bis er dann zu Hause war und dann fing alles an.
Er könnte sich selbst therapieren, er wäre doch nicht krank.
Sein Hausarzt schrieb ihn dann auch noch weiterhin krank, mit der Bitte sich eine tagesklinik oder einen Psychater an zu vertrauen. Da er so nicht in der Lage ist zu arbeiten.
Er wollte dieses aber alles nicht.
bis er mich dann um hilfe gebeten hat, da er nicht wüsste wie es weiter gehen sollte. Ich habe mich darauf erkundigt und habe einen Termin vereinbart mit einem von der Sozialpsychartrischen Beratungsstelle. Dieses Gespräch fand auch statt. es ging ihm danach auch besser, da er kurzzeitig einen Lichtblick sah.
doch jetzt wo er bemerkt das das alles lange dauert, termin beim Psychater machen. Kommt er jetzt nicht mehr klar.
er versteht die welt nicht mehr, hat angst Leuten gegenüber zu treten, da er denkt die reden über ihn. Mich kontroliert in dem er mich jedes mal fragt was ich mache, da er denkt ich rufe die Polizei oder die mit der weißen Jacke. er hat kein vertrauen zu sich, geschweige zu jemanden anderen.
Gestern abend hat er mir dann erzählt, das er in allem kein sinn mehr sieht, egal was er machen würde, würde sowie so in Scheiße enden u zu nichts führen. selbstmord gedanken hat er auch.

Ich versuche mit all dem klar zu kommen und seine Probleme nicht zu meinen zu machen. Ich reiche ihm meine helfende hat u er greift sie nicht, da ich ihm ja auch nur schlechte will. also hab ich mich einwenig zurück gezogen.
Ich habe vor 5 wochen einen neuen Job angefangen und komme da gerade klar und freue mich auf meine Arbeit. Doch komme ich nach Hause sehe ich dieses häufchen elent und weiß nicht mehr weiter.
Ich habe mir auch schon Ratgeber für Angehörige durch gelesen, über all steht drinne das der Kranke es wollen muss.
Ja aber er will ja nicht, er lässt sich nicht mehr krank schreiben, sein job steht auf dem Spiel. Er will nicht mehr, seid gestern abend. noch nicht mal mehr mit mir dadrüber reden.

so..ich hab genug geschriben..ich könnte noch mehr erzählen, aber ich bin jetzt schon total fertig und am heulen.
Kann mir jemand helfen o einen Rat geben?
Kennt sich jemand damit aus?
Kann ich ihm überhaupt helfen oder soll ich ihn so weiter machen lassen?Bis er sich vielleicht doch umbringt?

Ich freue mich über jede Nachricht!!!

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3. Juli 2010 um 12:15

Nun
wie du schon gelesen hast, gibt es kaum Möglichkeiten, wenn er sich nicht helfen lassen will.

Auch wenn es hart klingt, bleibt dir wohl nur, ihm damit zu "drohen", ihn zu verlassen, wenn er sich nicht helfen lassen will.
Manchmal reicht solch eine Drohung, um den anderen klar zu machen, dass er etwas tun muß, um eine Trennung zu verhindern.

Du könntest dich noch bei der Polizei bzw. einem Arzt (Psychiater) erkundigen, wie es mit einer Zwangseinweisung wegen Selbstmordgefahr aussieht. Ist zwar schwierig und sollte wirklich der allerletzte Weg sein aber wenn er akut immer wieder damit droht, sich umzubringen, die einzige Möglichkeit für dich etwas zu unternehmen.

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3. Juli 2010 um 12:22
In Antwort auf ofi21

Nun
wie du schon gelesen hast, gibt es kaum Möglichkeiten, wenn er sich nicht helfen lassen will.

Auch wenn es hart klingt, bleibt dir wohl nur, ihm damit zu "drohen", ihn zu verlassen, wenn er sich nicht helfen lassen will.
Manchmal reicht solch eine Drohung, um den anderen klar zu machen, dass er etwas tun muß, um eine Trennung zu verhindern.

Du könntest dich noch bei der Polizei bzw. einem Arzt (Psychiater) erkundigen, wie es mit einer Zwangseinweisung wegen Selbstmordgefahr aussieht. Ist zwar schwierig und sollte wirklich der allerletzte Weg sein aber wenn er akut immer wieder damit droht, sich umzubringen, die einzige Möglichkeit für dich etwas zu unternehmen.

.....
ich habe ihm schon angedroht , ihn alleine zu lassen!!!
Ich habe mich auch schon stark zurück gezogen und ihm gesagt das es das besste wäre ihn einzuweissen. er sagt aber, es köönte ihm kein ... in weiß" helfen.
ich kann ihn aber auch nicht wirklich verlassen. habe schon überlegt ob ich nicht einfach mal für ein paar tge verschwinde!!

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3. Juli 2010 um 12:42
In Antwort auf badjw85

.....
ich habe ihm schon angedroht , ihn alleine zu lassen!!!
Ich habe mich auch schon stark zurück gezogen und ihm gesagt das es das besste wäre ihn einzuweissen. er sagt aber, es köönte ihm kein ... in weiß" helfen.
ich kann ihn aber auch nicht wirklich verlassen. habe schon überlegt ob ich nicht einfach mal für ein paar tge verschwinde!!


Klingt seltsam,aber irgendwie hofft man ja,das IRGENDWAS funktioniert...und warum sollte es nicht dein Verschwinden sein.
Versuch es...
Allerdings finde ich es von ihm echt unfähr,DICH um Hilfe zu bitten,aber selber den Hintern nicht hochzubekommen...ich weiss nicht,ob das nicht eher ein schwacher Charakterzug von ihm ist.(also nicht in seiner Krankheit begründet)
Er weiss,das er krank ist und Hilfe braucht...will sich aber nicht in professionelle Hände begeben und lädt die Verantwortung bei dir ab...nicht schön...ehrlich
Wünsch dir viel Glück...ich hoffe,ihr übersteht dieses Phase als Paar.
Sowas kann auch zusammenschweissen..aber bitte...wenn du merkst,das du daran kaputtgehst...dann geh.Dann muss er irgendwann zwangseingewiesen werden.
Pass auf dich auf...


sky

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3. Juli 2010 um 14:37

Wenn Du damit
nicht klar kommst, musst Du Dich schuetzen, das ist auch keine schande..droh ihm nicht mit einweisung damit kehrst Du Dich von Ihm ab aus seiner sicht...

so wie Deinen thread lese denke ich Du kommst damit nicht klar..das ist meistens so wenn jemand in einer beziehung eine solche psychische erkrankung erleidet..begriffe wie "liebe" und "hingabe" spielen hier keine rolle da die krankeit klare regeln setzt, entweder Du tollerierst seine veraenderung oder Du gehst. wenn Du versucht ihn in eine therapie zu zwingen dann wird er sich event. von Dir abwenden..zumindest war das meine erfahrung...leider ist es auch so das man aus der beziehung heraus am wenigsten tun kann, das liegt in der natur der krankeit. denn er erwartet von Dir seine persoenlichkeit zu akzeptieren, das ist was er als unterstuetzung empfindet.

ich hab gelesen Du hast den sozialpsychologischen dienst aufgesucht, das ist schon mal sehr gut das ihr an der richtigen stelle angesetzt habt...und medikamente bekam er auch schon, dann ist das krankeitsbild ja bekannt...zumindest weisst Du was los ist, das ist schon mal was...

Du wirst vielle leute zum reden brauchen, wende Dich an die die sich auskennen, es gibt kontakte bei selbsthilfegruppen, da kriegt man auch gute inforamtionen am telefon..

alles gute,

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