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Mein Freund ist Moslem & seine Eltern sind gegen eine Bindung mit einer Deutchen!

2. März 2007 um 10:35

Ich bin neu hier & brauche Euren Rat. Ich bin mit meinem Freund nun seit 1 1/2 Jahren glücklich zusammen. Leider kommt bei ihm nun langsam der Gedanke an die "gemeinsame"Zukunft!? Er möchte unsere Beziehung nicht wirklich aufgeben, doch weiss er, dass seine Eltern lieber eine Moslimin für ihn hätten. Er steht zwischen zwei Stühlen & machst mir das Leben damit sehr schwer. Es tut weh, mit ihm darüber zu reden. Wenn es nach mir ginge, würde ich ihn auch heiraten, aber er möchte den Respekt seiner Eltern nicht verlieren! Er hat bisher noch nie einer seiner Freundinnen zu Hause vorgestellt. Immerhin wissen sie schon von mir & auch, dass ich ihn in seinem bisherigen Werdegang immer unterstützt habe. Das schätzen sie wohl, aber kennenlernen wollen sie mich wohl nicht. Ich möchte einfach nur eine Chance bekommen zu zeigen, dass ich nicht besser oder schlechter als eine Moslimin bin. Er hat Angst, weil er nicht weiss, wie sie auch mich reagieren würden,weil er diesen Schritt noch nie gemacht hat. Ich leider darunter, weil er nicht weiss, was er machen soll. Ich liebe ihn & möchte ihn auf keinen Fall verlieren. Was kann ich tun, damit er (die Eltern) mir eine Chance geben?

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2. März 2007 um 10:50

Bei solchen Fällen....
... frage ich mich immer, wie Menschen in ein Land auswandern können, sich aber dagegen sträuben mit einer Einheimischen eine Beziehung einzugehen bzw. es bei den eigenen Kindern nich tollerieren. Wie kann ich in einem Land leben, dass so unwürdig ist.....

Hat Die jetzt nicht geholfen, weiß ich... musste aber raus!

Mein Rat an Dich: Setzte Dich über den Kopf Deines Freundes hinwege mit seinen Elten in Verbindung. Dein Freund scheint sich nicht zu trauen. Vielleicht hast Du Glück und es kommt ein produktives Gespräch dabei hinaus.
Wenn nicht und wenn Dein Freund weiterhin nicht 100%tig zu Dir und hinter Dir steht, schätze ich Eure gemeinsame Zukunft als nicht sehr rosig ein. Dann wird Dein Freund sich wohl irgendwann dem Willen seiner Eltern beugen und eine Muslimin zur rau nehmen. Aber dann kann seine Liebe zu Dir ja nicht so groß gewesen sein....


LG
Pluster

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2. März 2007 um 10:51

Dann...
ich kenne viel moslem, die haben einfach die Frau geheiratet!Manche Eltern haben den kontakt abgebrochen oder nichts gesagt! Wenn er dich wirklich liebt, dann sollte er sein leben leben! Oder du solltest moslem werden! vielleicht die Eltern werden dann dir respektieren!

lg

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2. März 2007 um 11:03

Dazu
Bei eurer Beziehung steht zumindest für seine Eltern, vermutlich eine mögliche zukünftige Heirat sehr deutlich im Raum.
Die Wurzeln ihres Standpunktes könnten im muslimischen Glauben liegen.

Eine Muslimin muß einen Moslem heiraten.
Ein Mann muslimischen Glaubens darf eine Christin heiraten, wenngleich ihm geraten wird, eine Muslimin zu heiraten.
In den Schriften zur islamischen Sitte wird gesagt, dass eine Christin sich muslimisch kleiden sollte, wenn sie einen Moslem heiratet.
Wenn seine Eltern sich also daran orientieren, könnte - so Du das willst, damit ein Beitrag zur Akzeptanz von Deiner Seite kommen. Ansonsten ist es allein seine Sache, sich gegen die Empfehlungen seiner Eltern zur Wehr zusetzen, denn er darf eine Christin heiraten aber es ist Aufgabe seines Umfeldes, ihm zu raten, eine Muslimin zu heiraten.

jaja

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2. März 2007 um 12:35

Halte mal den Ball flach.....
....ich bin auch kein Fan vom islamischen Glauben. Aber hier übertreibst Du etwas!!!!

Im Mittelalter haben Christen auch Hexen verbrannt und den Armen das Geld aus Tasche gezogen, damit die Reichen noch reicher werden....

Bleibe lieber im Jetzt und Hier!!!

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2. März 2007 um 13:44

Familie und Kultur
zählen für diese Leute viel,viel mehr als man sich als Mitteleuropäer vorstellen und/oder gar verstehen kann.Hier ist der "Egoismus" schon in dem Maße Fortgeschritten, daß die meisten Leute doch auf Famile verzichten würden um ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen, das ist dort nicht so, in keinster Weise.

Familie ist "heilig" und steht in den Herzen der Leute an oberster Stelle

Er wird über Kurz oder Lang eine Entscheidung fällen müssen und Du solltest Dich daruf einstellen, daß sie mit großer Wahrscheinlichkeit gegen Dich sein wird anderen Falls würd er nicht wirklich glücklich werden.

Ich habe keine Lust auf Grundsatzdiskussionen diesbezüglich, ich schreibe einfach nur wie es IST!



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2. März 2007 um 13:45

Verbreitung eines verbohrten Glaubens
was ein Schwachsinn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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2. März 2007 um 14:02

Die Christen...
waren in ihrer Geschichte auch nicht gerade die Umgänglichsten und Friedfertigsten.
Was man Mohámmed anlasten kann, ist die Vertreibung oder Ausrottung (die Forschung ist sich da uneins)der jüdischen Stämme um Medina.
Was den "Dschihad" angeht, so war er von ihm zur Ausbreitung des islamischen Staatsgebietes gedacht, NICHT jedoch zur Durchsetzung des Islams bei den "Ungläubigen" anderer Konfessionen.

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2. März 2007 um 14:09

Ausgesprochen wenig mit dem Koran zu tun
Das Problem ist nicht der Glaube, sondern der Mensch. Egal ob Christen oder Muslime, ob Rassisisten oder Globalisierungsgegner ... Menschen sind mit Ideologie verführbar.

Wir erleben im Moment nicht "den Islam" sondern das was einige Prediger, daraus machen - was aber in den spektakulären Ausprägungen ausgesprochen wenig mit dem Koran zu tun hat.

jaja

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2. März 2007 um 14:16
In Antwort auf akeno_12890379

Ausgesprochen wenig mit dem Koran zu tun
Das Problem ist nicht der Glaube, sondern der Mensch. Egal ob Christen oder Muslime, ob Rassisisten oder Globalisierungsgegner ... Menschen sind mit Ideologie verführbar.

Wir erleben im Moment nicht "den Islam" sondern das was einige Prediger, daraus machen - was aber in den spektakulären Ausprägungen ausgesprochen wenig mit dem Koran zu tun hat.

jaja

Dazu kommt,
daß der Glaube überhaupt nicht verboten ist.

Question, mich interessiert wo Du diese Info her hast - bitte benenne eine Quelle für diese Aussage - Danke!

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2. März 2007 um 14:44

Du schreibst
von "verbotener Religion" und das ist schlichtweg eine Falschaussage.

Zumal es wenig Sinn macht und auch kein Argument ist was diese Religion so alles "macht"....die Religionen tuen sich in der Hinsicht ALLE nichts, wie Du hier schon an verschiedenen Stellen lesen durftest!

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2. März 2007 um 14:47

Stimmt
mea culpa.

Ob Du in Bezug auf "verbohrt" hier was sagen solltest ??????

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2. März 2007 um 14:49

Aber als Atheist
über eine Religion urteilen zu wollen finde ich sehr anmaßend.

Es macht die Religion nicht besser wenn alle anderen genau so sind aber es entkräftet Deine Argumentation.

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2. März 2007 um 15:36

Erstens
hat das nicht primär mit der religion zu tun, sondern mehr mit verbohrtheit und dem festhalten an falschen traditionen.
zweitens wirst du es solchen "schwiegereltern" NIEMALS recht machen können, egal was auch immer du tust.
ER müsste sich hier durchsetzen und die trennung von der familie in kauf nehmen - DAS ist der einzig mögliche weg. dazu scheint er jedoch weder den willen noch die nötige liebe dir gegenüber aufbringen zu können.
erspare dir bitte einen langen, erfolglosen kampf um achtung durch seine eltern. sie werden beide - dich und deinen freund - zermürben mit ihren unverrückbaren ansichten über die "einzig richtige lebensform".
es tut mir leid für dich - aber das ist leider die wahrheit..

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2. März 2007 um 19:53
In Antwort auf nevil_11961815

Erstens
hat das nicht primär mit der religion zu tun, sondern mehr mit verbohrtheit und dem festhalten an falschen traditionen.
zweitens wirst du es solchen "schwiegereltern" NIEMALS recht machen können, egal was auch immer du tust.
ER müsste sich hier durchsetzen und die trennung von der familie in kauf nehmen - DAS ist der einzig mögliche weg. dazu scheint er jedoch weder den willen noch die nötige liebe dir gegenüber aufbringen zu können.
erspare dir bitte einen langen, erfolglosen kampf um achtung durch seine eltern. sie werden beide - dich und deinen freund - zermürben mit ihren unverrückbaren ansichten über die "einzig richtige lebensform".
es tut mir leid für dich - aber das ist leider die wahrheit..

Cut
auch solchen Schwiegereltern (wenn sie denn erst mal Schwiegerelter sind- wilde Ehe geht ja gar nicht ) kann man es Recht machen, es ist nur sehr mühsam,manchmal dehmütigend ( für unsere Begriffe), mit vielen Rückschlägen und Opfer/Einschränkungen/ sich fügen verbunden aber wenn man es erst mal geschafft hat, sich so bewiesen hat (hier ist es eher ein Zwangsbeweisen ) ist man komplett ihresgleichen und intergriert......Grundvoraussetzung dafür allerdings ist, daß der Partner zu 1000%, ach was schreib ich da 1000000000% zu einem hält und den Eltern auch mal die Stirn bietet auch wenn es ihm dabei weh tut und damit nicht gut geht - zieht man es dann durch, können sie nach langer Zeit (die Zeit hat ihnen dann nämlich das Gegenteil dessen, was sie immer gedacht haben gezeigt) gar nicht anders als es dann - aus Einsicht - zu akzeptieren und den Menschen also die Frau zu lieben!

Ob solch ein Verfahren empfehlens und erstrebeswert ist sei jetzt mal dahin gestellt und natürlich kann das auch keine Pauschalaussage sein

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2. März 2007 um 20:14

Wie ist es..
eigenlich mit den Christlichen Eltern!
Die legen doch auch keinen Walzer aufs Parkett,wenn sie hören der Sohn / Tochter möchte einen Moslem heiraten oder?
Die versuchen bestimmt nicht ihre Kinder davon abzubringen?gell!

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2. März 2007 um 20:53

Das ist europäische Denke
"Sicher ein Dilemma - aber ich denke, wenn man wirklich liebt und die Beziehung bereits sehr weit gewachsen ist, sollte man schon erwachsen genug sein, seinen eigenen Weg im Leben zu gehen."

Die Eltern schreiben es ihm für sein Verständnis auch nicht vor - als ein Einmischen von seitens seiner Elter sieht ER es nicht und darum wird er auich nie den Gedanken haben dort irgendwie bevormundet oder eingechränkt zu sein.

Auch kann man seine etwaige Entscheidung für seine Elter mit nicht Liebe zu ihr gleichsetzen denn so wäre es nicht - nichts kommt erst mal an die Basis der Liebe zu seinen Eltern.
Das hat was mit einer Form von Respekt zu tun, die für uns kaum nachvollziehbar ist.

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2. März 2007 um 21:38

Vielleicht
ist er noch jung oder ganz sicher ist er noch jung

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3. März 2007 um 15:44

Das kenne ich gut!
Das gleiche ist bei uns genau so mein Freund ist auch Moslem und seine Eltern wollen auch das er eine Moslimin nimmt. Sie haben mich auch schon ein paar mal gesehen nur kennen lernen durfte ich sie nich nicht weil sie auch keine interesse dran haben! Ich weiß nicht was ich dir raten soll weil die Sache bei uns auch offen steht! Nur mein Freund lässt sich nichts von seinen Eltern gefallen und will auf keinen fall eine Moslimin haben! Ich weiß gut wie du dich fühlst! Nur was sollst du da schon machen! Entweder dein Freund setzt sich durch oder sucht sich eine Moslimin!

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4. März 2007 um 21:11

Vergleichswert
noch mal, das was Du schreist ist "westliche" Denke.

Arabische Menschen haben ein ganz anderes Gedankenkonstrukt, eine andere Denkweise und setzen von Kind auf anerzogene Schemata ganz anders um als wir es hier lernen und tun.
Sie haben andere Moral-und Wertforstellungen und nicht zu Letzt eine ganz andere Gesellschafts-und Sozialstruktur, die mit der unseren in keinster Weise vergleichbar ist.

Das was Du da schreibts kann man nicht zwangsläufig auf einen arabischen Menschen projezieren (es mag den einen oder enderen geben, der in Dein Bils passt aber weitläufig nicht).

Das ist mein Erlebniss-und Erfahrungswert aus 18 Jahren Orient.

Nun, wenn Du denkst,unser Gedankengut sei immer und allgeingültig (sei Dir ungenommen) aber ich kann sagen, daß es nicht so ist.

Andere Länder andere Sitten

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5. März 2007 um 16:54

Dopppelmoral
und warum setzen sich nicht seine eltern mit ihrer religion ausseinander? ..nur um "ähnliche vorstellungen" zu haben?? schliesslich leben sie doch hier und nicht am hindikusch!

warum sollen alle auf den islamischen glauben rücksicht nehmen, währenddessen moslems der weisheit letzten schlusses ganz alleine für sich gepachtet haben und keinerlei verständnis für andere kulturen aufbringen??

vielleicht hat sie sich ja bereits auch damit ausseinandergesetzt und herausgefunden, dass es nichts für sie ist (wie z.B. bei mir..)
der islam muss sich ja glücklicherweise nicht bei jedem zwangsläufig & unwiderruflich bis in die letzte gehirnwindung einbrennen wie das bei dir der fall ist.

bin wie immer gespannt auf deine nichtssagenden koranzitate..

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16. März 2007 um 22:00

Moslems und Christen
Liebe Britta,
ich kann Deine Bedenken nachvollziehen, weil ich vier Jahr lang eine Beziehung mit einem Moslem hatte. Für mich war es schwierig, es meinen Eltern zu sagen und mein Vater hat es auch nie akzeptiert. Er hatte auch ein wenig Angst mich seinen Eltern vorzustellen, aber er hat es doch gemacht. Für seine Mutter war ich sofort die zukünftige Schwiegertocher und sie mochte mich total, aber sein Vater wollte mich immer verändern. Er wollte, daß ich eine Hausfrau werde und viele, viele Kinder bekomme und auf keinen Fall meinen Job weitermache. Ich habe in dieser Familie leider sehr viel Gewalt gegen Frauen kennengelern. Das muß aber nicht heißen, daß es dir genauso ergeht. Ich möchte Dir und Deinem Freund nur den einen Tipp geben: Versucht es! Wenn er Dich wirklich liebt, wird er auch wenn es Ablehnung von Seiten seiner Familie gibt, zu Dir stehen. Wenn er das nicht tut, hast Du eine Lektion für`s Leben gelernt und das passiert Dir nicht wieder.

Ich wünsche Euch viel Glück!

Latze

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