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Mein Freund ist ein Muttersöhnchen...was kann ich tun?

28. Februar 2014 um 11:54

Hallo,

ich weiß nicht ob ich übertreibe...aber mein Freund ist glaube ich ein Muttersöhnchen. Ich und mein Freund sind jetzt drei Jahre zusammen. Er ist 23 und und ich 22 wir haben jetzt beide das Studium abgeschlossen und ziehen jetzt endlich zusammen.
Es könnte alles so schön sein, wenn nicht die ganze Zeit seine Mutter im Weg stehen würde.
Ich meine es ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen und wird mir immer stärker bewusst, wie sehr sie sich in unser Leben drängt. Zum Beispiel habe ich von meinem Freund einen Ausflug zum Geburtstag geschenkt bekommen ein Tag wir zwei in einem Vergnügungspark und dann noch romantisch Abendessen, und dann den Abend schon mit Kerzen und so romantisch ausklingen lassen. Das habe ich mir zumindest so vorgestellt. Doch die traurige Wahrheit war ein Ausflug mit seiner Mutter und seiner Schwester, da wir ja seiner Meinung nur eine Fahrgemeinschaft bilden und wir ja im Freizeitpark ganz für uns waren. Doch kaum waren wir da, war Schluss mit wir machen was alleine er und seine Schwester waren für die Fahrgeschäfte Feuer und Flamme und ich musste mit oder konnte bei der Schwiegermutter warten. Ein Erinnerung von mir das wir den Tag eigentlich alleine verbringen wollten nutzte nichts, hier war ich dann nur die Spielverderberin. Zum Abschluss gabs noch ein "romantisches" essen zu viert, bei der Heimfahrt an einem Schnellimbiss und einen Film mit der ganzen Familie auf der Couch im Wohnzimmer. Ein echt perfekter Tag... Dies ist nur eins der Beispiel...leider gibt es davon noch einige mehr.,,ob wir gemeinsam zum Christkindlmarkt fahren wollten, oder gemütlich ins Kino gehen, oder uns einen schönen Tag in einer Therme machen wollten... nichts geht ohne seine Mutter und Schwester.... dann doch noch eher ohne mich. Denn im Februar als meine Schwiegermutter Geburtstag hatte, haben ihr mein Freund und seine Schwester einen Ausflug zu dritt in die Therme geschenkt, und da es ja nicht mein sondern ihr Geburtstag war wurde es ein Ausflug zu dritt und nicht zu viert...
Und jetzt ziehen wir endlich zusammen..ich freue mich und hoffe ehrlich das sie sich nicht immer einmischt. Doch da sie nur ein paar Kilometer entfernt wohnt habe ich leider nur wenig Hoffnung, das sie sich aus unseren Angelegenheiten raushält. Jetzt meine Frage an euch... Kann ich das irgendwie schon im voraus verhindern? Bzw. kann ich irgendwas machen damit ich meinem Freund zu verstehen gebe, das das wirklich so nicht weiter geht und das er etwas auf Abstand gehen soll und endlich ein normales Verhältnis zu seiner Mutter aufbauen soll? Denn jedes mal wenn ich das Thema mit ihm besprechen will läuft es irgendwie auf Vorwürfe von mir hinaus und da lässt er nun mal auf seine Mutter und seine Schwester nichts kommen.. und ich komm mir danach blöd vor weil ich ihm sage das seine Familie zu viel ist und sich falsch verhält, wo doch mir meine Familie auch wichtig ist...

A ja und noch ein Punkt am Schluss... Seine Eltern haben sich sehr früh getrennt als er noch im Kindergartenalter war. Sein Vater hat seine Mutter damals betrogen und ist jetzt glücklich mit einer anderen Frau. Sie haben kein gutes Verhältnis...ich meine ich hab ihn nach drei Jahren Beziehung immer noch nicht kennengelernt... und er sieht ihn vielleicht einmal alle paar Monate. Seine Mutter hat seit damals nicht eine neue Beziehung gehabt und sozusagen immer mit ihrem Sohn alles besprochen und ihn als Mann im Haus gehabt...und ich nehme ihn ihr jetzt weg...laut ihrer Meinung...

Was soll ich nur tun?

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28. Februar 2014 um 12:46

Klartext reden
Versuch ihm so sachlich wie möglich zu erklären, dass Du gerne manchmal nur mit ihm -und ohne Familienanhang- etwas unternehmen möchtest.

Gleichzeitig solltest Du Dich aber auch kompromissbereit zeigen, und nicht versuchen, seine Familie aus seinem Leben zu drängen, da sie ihm offensichtlich sehr wichtig ist.
Wenn Ihr eine gemeinsame Wohnung habt, die nicht weit von seiner Mutter entfernt ist, kann er auch ohne Dich ab und zu mal da vorbeischauen, und Du kannst Mutter und Schwester hin und wieder zu Euch zB. zum Essen oder Kaffeetrinken einladen. Damit zeigst Du guten Willen.

Ich versteh schon, dass Du nicht immer seine Familie dabei haben willst, doch wenn Du ihm Vorwürfe machst und Dich beschwerst, treibst Du ihn noch mehr zurück.
Überleg Dit immer mal Spontanaktionen -nur für Euch Beide- die Du ihm nicht vorher mitteilst, so dass er gar nicht dazu kommt, Mutter und Schwester vorher einzuladen.
Vielleicht merkt er irgendwann von selbst, dass man auch zu Zweit viel Spaß haben kann

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28. Februar 2014 um 16:11

Ochnee
"Seine Mutter hat seit damals nicht eine neue Beziehung gehabt und sozusagen immer mit ihrem Sohn alles besprochen und ihn als Mann im Haus gehabt...und ich nehme ihn ihr jetzt weg..."

Und genau DAS ist das Problem! Deine Schwiegermutter in spe hat ihren Sohn als Partnerersatz angesehen. Nun ist er groß und geht eigene Wege. Du nimmst dieser Frau quasi den Mann. Ist natürlich Blödsinn, aber so sieht sie es und fühlt sich auch so.

Dagegen kannst du nichts machen, eine Lösung gibt es nicht, es sei denn, du willst Schwiegermama in Therapie schicken. Das wird alles nicht ohne Knatsch und Kummer laufen. Und dein Freund ist eben dran gewöhnt, will seine Mutter natürlich nicht vor den Kopf stoßen oder verletzen.

Ob du im Alltag mit einem richtigen Muttersöhnchen glücklich wirst ist fraglich. Oft hat Mama dem Sohnemann nämlich den Hintern gepampert, sodass haushaltliche Qualitäten sehr schlecht oder gar nicht vorhanden sind, sprich er den Haushalt (putzen, kochen, waschen etc.) dann dir überlässt.

Hatte auch mal so ein Exemplar, es war die Hölle. Und mittendrin immer die tröstende und helfende Mama

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