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Mein Freund ist ein Choleriker - ich kann nicht mehr

7. Januar 2006 um 17:05

Hallo mein Freund ist ein richtiger Choleriker er rastet mehrmals tägl. ziemlich aus...Dabei zertrümmert er unsere Einrichtung oder schlägt sich selber den Kopf gegen die Wand bzw. Dinge auf den Kopf ... Dabei schreit er fürchterlich herum...

Hat jemand ebenfalls Erfahrugen damit wir sind jetzt schon 3 Jahre zusammen aber langsam kann ich nicht mehr aber ich liebe ihn doch so aber ich halte es nicht mehr aus...

Wie schafft ihr das...?

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7. Januar 2006 um 17:15

Choleriker ueberbord !!!
die liebe zu cholerikerInnen ist fuer die menschliche natur nicht vorgesehen. im schlimmsten fall wir ihnen das bett angezuendet. ist in den usa schon vorgekommen. sag ihm er soll sich die cholerik abschminken. falls nicht therapierbar, solltest du das weite suchen.
ist meine meinung. was raten andere? bin ich zu radikal? lg, edelweiss

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7. Januar 2006 um 17:29
In Antwort auf melor_12942370

Choleriker ueberbord !!!
die liebe zu cholerikerInnen ist fuer die menschliche natur nicht vorgesehen. im schlimmsten fall wir ihnen das bett angezuendet. ist in den usa schon vorgekommen. sag ihm er soll sich die cholerik abschminken. falls nicht therapierbar, solltest du das weite suchen.
ist meine meinung. was raten andere? bin ich zu radikal? lg, edelweiss

Was ist das nur für ein Blödsinn?
"die liebe zu cholerikerInnen ist fuer die menschliche natur nicht vorgesehen. im schlimmsten fall wir ihnen das bett angezuendet. ist in den usa schon vorgekommen. sag ihm er soll sich die cholerik abschminken. falls nicht therapierbar, solltest du das weite suchen."

Sag ihm er soll mit der Cholerik aufhören!!???!?!
Könnte ein Choleriker seine Anfälle einfach abstellen,bräuchte man keine Therapie-man muß der Ursache auf den Grund gehen.

Im schlimmsten Fall wird er Dein Bett anzünden!?!?!?!?!?
In den Usa gibt es dies und das.....

Nicht therapierbar???????!!!!!
Wieso sollte er nicht therapierbar sein?

Tolle Tipps.............

Nun gut,wird er denn therapiert?

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8. Januar 2006 um 11:10
In Antwort auf shena_12375982

Was ist das nur für ein Blödsinn?
"die liebe zu cholerikerInnen ist fuer die menschliche natur nicht vorgesehen. im schlimmsten fall wir ihnen das bett angezuendet. ist in den usa schon vorgekommen. sag ihm er soll sich die cholerik abschminken. falls nicht therapierbar, solltest du das weite suchen."

Sag ihm er soll mit der Cholerik aufhören!!???!?!
Könnte ein Choleriker seine Anfälle einfach abstellen,bräuchte man keine Therapie-man muß der Ursache auf den Grund gehen.

Im schlimmsten Fall wird er Dein Bett anzünden!?!?!?!?!?
In den Usa gibt es dies und das.....

Nicht therapierbar???????!!!!!
Wieso sollte er nicht therapierbar sein?

Tolle Tipps.............

Nun gut,wird er denn therapiert?

Nein...
...er macht keine Therapie er meint er braucht das als Ventil um Luft abzulassen...

er ist auch so der liebevollste und führsorglichste Freund den ich je hatte und er liebt mich auch über alles mir würde er nie weh tun wollen... und nach dem Anfall entschuldigt er sich auch meistens bei mir...

wenn er ausrastet darf ich nicht still daneben stehen das regt ihn nur noch mehr auf...

... es ist einfach sehr schwierig dieser Konflikt zwischen seinen beiden "Persönlichkeiten"

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8. Januar 2006 um 11:12
In Antwort auf brogan_12303740

Nein...
...er macht keine Therapie er meint er braucht das als Ventil um Luft abzulassen...

er ist auch so der liebevollste und führsorglichste Freund den ich je hatte und er liebt mich auch über alles mir würde er nie weh tun wollen... und nach dem Anfall entschuldigt er sich auch meistens bei mir...

wenn er ausrastet darf ich nicht still daneben stehen das regt ihn nur noch mehr auf...

... es ist einfach sehr schwierig dieser Konflikt zwischen seinen beiden "Persönlichkeiten"

Therapie
ist wohl von Nöten,denn so kann es nicht weiter gehen.

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8. Januar 2006 um 17:37
In Antwort auf shena_12375982

Therapie
ist wohl von Nöten,denn so kann es nicht weiter gehen.

Hm
hier zu den guten seiten
- er macht mir jeden tag frühstück
- er kocht jeden tag für mich
- fährt mich zu freunden
- kauft für mich ein
- ...

er ist 30 somit kein bubi mehr

und ja die sachen werden dann neu gekauft von seinem geld.

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8. Januar 2006 um 18:37

Das...
... sagt sich immer so leicht ... trennen ich liebe ihn ja trotz seines fehlers...

er wäre ja perfekt würde er nicht immer so schimpfen...es gibt zwar selten tage an denen er nicht ausrastet aber es gibt sie... und er will mich auch mal heiraten ... nur ich kann so nicht...

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8. Januar 2006 um 19:23
In Antwort auf brogan_12303740

Das...
... sagt sich immer so leicht ... trennen ich liebe ihn ja trotz seines fehlers...

er wäre ja perfekt würde er nicht immer so schimpfen...es gibt zwar selten tage an denen er nicht ausrastet aber es gibt sie... und er will mich auch mal heiraten ... nur ich kann so nicht...

Nur ich kann so nicht...
verständlich, das könnte ich auch nicht und hätte mir das auch keine drei Wochen angeguckt.
Unverständlich, dass Du Dir diesen Terror nun schon drei Jahre antust.

Frühstück machen, kochen und einkaufen gehen kannst Du doch auch alleine, oder bist Du körperlich behindert und auf seine Hilfe angewiesen?

Es gibt zwei Möglicheiten, an dieser für Dich unerträglichen Situation etwas zu ändern.
Entweder er macht eine Therapie, was er ja ablehnt, weil er keine Notwendikeit sieht.
Oder Du trennst Dich.

Oder siehst Du noch eine dritte Möglichkeit?

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8. Januar 2006 um 20:40
In Antwort auf brogan_12303740

Hm
hier zu den guten seiten
- er macht mir jeden tag frühstück
- er kocht jeden tag für mich
- fährt mich zu freunden
- kauft für mich ein
- ...

er ist 30 somit kein bubi mehr

und ja die sachen werden dann neu gekauft von seinem geld.

Um so schlimmer
daß er 30 ist und somit kein Bubi mehr

Nimms mir nicht krumm,aber wenn das von Dir aufgezählt oben,das ist,was Dich glücklich macht und wo Du in Deinem Leben Prioritäten setzt,ist Dir nicht wirklich zu helfen!

Das was da oben steht,würde jeder den ich kenne für mich machen,von einer Beziehung erwarte ich andere Dinge!

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9. Januar 2006 um 1:22

Wegen was rastet er eigentlich so oft aus?
ich kenn auch cholerische menschen, aber mehrmals am tag?

tu dir einen gefallen und unternimm was. du wirst dich so erlöst fühlen. und das gefühl wird vorerst auf jeden fall stärker sein als die gefühle zu ihm.

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10. Januar 2006 um 11:43

Krankheit?
Hi Traumtänzerin,

kann es sein dass Dein Freund an ADS bzw. ADHS erkrankt ist? Ist nicht einfach das festzustellen, aber in diesem Fall hättest Du und er ohne Therapie und Behandlung keine Chance. Kannst ja mal 'ne PM senden, das Thema ist zu komplex um es hier im Detail zu schildern.

Gruß Caesar

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10. Januar 2006 um 19:06

Kein Fake
nein ich bin kein Fake. Es ist nur schwer sich nach 3 Jahren zu trennen.

Zudem will ich auch kein Bedauern sondern echte Ratschläge von jem. der auch einen Chol zum Freund hat wie man das übersteht...ohne selbst kaputt zu gehen

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10. Januar 2006 um 22:07

Hilfe

hat er medikamente? ist er in ärztlicher behandlung etc. wenn nicht dan würde ich raten sofort jemanden aufzusuchen

lg. hunzili

dir wird dan auch geholfen wie du mit dieser krankheit umgehen kannst

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10. Januar 2006 um 23:01

Geh
auch wenn es noch so schwer fälllt

du weißt es doch .....

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26. Januar 2006 um 22:28

Mit einem Choleriker ist es schwer zu leben
Das Problem ist, daß Choleriker wenn sie keinen Anfall haben herzensgute und intelligente Menschen sind.
Ich bin selber mit so einem zusammen und muss sagen, dieses Leben hat mir schon einige Falten ins Gesicht gezaubert. Diese Menschen haben zwei Gesichter und es ist jedesmal unfassbar wenn aus dem wunderbarem unvergleichlich bewundernswertem Menschen plötzlich ein Monster wird. Einrichtungsgegenstände zerschlägt und verletzende Worte um sich wirft die auf jeden Fall treffen.
Ich handhabe es immer so, daß ich in ruhigen Minuten das Gespräch suche aber selbst das bewahrt mich nicht immer vor dem nächsten Anfall. Man muss wirklich ruhig bleiben auch wenn es noch so schwer fällt. Lächeln und ihn tun lassen. In Extremfällen ist ein professionelle psychologische Beratung wahrscheinlich unerlässlich. Vorrausetzung ist - er muss wollen. Wenn nicht dann mußt Du entscheiden ob Du dieses Leben tragen kannst.

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19. Februar 2006 um 11:03
In Antwort auf truder

Nur ich kann so nicht...
verständlich, das könnte ich auch nicht und hätte mir das auch keine drei Wochen angeguckt.
Unverständlich, dass Du Dir diesen Terror nun schon drei Jahre antust.

Frühstück machen, kochen und einkaufen gehen kannst Du doch auch alleine, oder bist Du körperlich behindert und auf seine Hilfe angewiesen?

Es gibt zwei Möglicheiten, an dieser für Dich unerträglichen Situation etwas zu ändern.
Entweder er macht eine Therapie, was er ja ablehnt, weil er keine Notwendikeit sieht.
Oder Du trennst Dich.

Oder siehst Du noch eine dritte Möglichkeit?

Ganz so einfach ist das auch nicht...
Ich muss hier mal eine Lanze für die Traumtänzerin brechen...

Ratet ihr jedem Menschen, dessen Partner psychische Probleme hat sofort zur Trennung? Seine Krankheit macht mir Mühe, also weg damit? Ich sehe das ganze wirklich so, dass er psychisch krank ist. Dass er nicht zur Therapie will, ist für mich Teil dieser Krankheit.
Natürlich leidet sie darunter und natürlich sollte eine Trennung in Erwägung gezogen werden. Aber ich finde es doch sehr gefährlich hier einfach pauschal zu sagen "Trenn dich"...

Ihr kennt weder ihn noch sie, wie könnt ihr nach wenigen Zeilen ein so pauschales Urteil fällen? Ich traue mir das nicht zu!

Ich selbst habe einen cholerischen Freund, der aber bei weitem nicht so schlimm ist wie der von Traumtänzerin. Die Anfälle äußern sich etwa gleich (es sind aber SEINE Sachen, die er kaputt macht), aber er flippt "nur" alle paar Wochen mal aus.

Schlimm ist gerade, dass er sich ständig mit irgendwelchen Leuten in die Haare kriegt, wenn wir ausgehen.
Meistens ist er nichtmal wirklich schuld, die anderen waren dann wirklich oft provozierend und blöd zu ihm, aber er kann dann halt nicht mal fünfe grade sein lassen.

Auch ich überlege, ob die Beziehung so noch Sinn macht.
Aber ich finde es wirklich recht anmaßend, hier einfach zu sagen "Hopp" oder "Top".

Rat ist hier sicherlich gefragt, aber solche Pauschalurteile schießen imho über das Ziel hinaus.

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20. Februar 2006 um 23:19

Merkwürdig alles
hey.. ich will nur mal meine Meinung dazu sagen...
Wenn du diesen Menschen liebst, und wenn dieser Mann dich liebt, verstehe ich das alles nicht. mein Bruder ist ebenfalls Choleriker. Und zwar ein richtig Übler. Ich wohne mit meinem Bruder zusammen, und ich liebe ihn über alles auf der Welt.. ich kann ihn nicht einfach verlassen und ihm sich selbst überlassen. warum? ja, weil ich ihn liebe. Und meiner Meinung nach, besteht Liebe auch darin dem anderen beizustehen, ihm zu helfen, für ihn da zu sein und nicht wenn es einem zu schwierig wird abzuhauen.. Ist vielleicht ne Typsache, ich weiss nicht in wie weit dich das alles fertig macht.. ich habe jetzt auch nicht alles dazu gelesen, aber aufjeden fall kann ich dir nur Beispiele geben mit einem Choleriker zusammen zu leben.. Versuche hinter diese Mauer zu schauen.. Seine Aggressionen haben einen Grund.. welchen? Bei meinem Bruder z.B. sind es innerliche Schmerzen.. Er hat eigentlich starke Depressionen aber Schmerz möchte er nicht fühlen und deshalb setzt er Aggression ein.Er ist eigentlich voller Schmerz, den er nicht zulassen will und wenn ihm schon ne Kleinigkeit nervt.. ja dann passiert es.. Bei jedem kleinen Anlass flippt er völligst aus und macht auch so einiges kaputt... Egal was ihm im Weg steht.. und wenn es Menschen sind...(aber niemals würde er die Hand mir gegenüber erheben.. man muss nur wissen wie man mit ihm umzugehen hat) klar, das kostet Nerven, das macht einen selbst zu schaffen.. aber ich sehe da nicht MICH.. ich sehe IHN.. und wenn du dir sehr viel Zeit nimmst und deinen Freund richtig kennenlernst.. beide Gesichter kennst und über beide Gesichter bescheid weisst.. brauchst du ihn nur ansehen und du weisst genau: gleich bekommt er einen Anfall! Du musst versuchen herauszufinden, wie du genau diesen Anfall verhindern kannst.. Bei meinem Bruder ist das unterschiedlich.. manchmal reicht es wenn ich ihn vorher in den Arm nehme bevor er ausrastet.. aber manchmal macht es genau das auch schlimmer (du musst ihn richtig kennenlernen und sein Innerstes verstehen.) manchmal brauch ich ihn nur ansprechen: "hey Schätzken, ganz ruhig.. komm runter.. ich bin für dich da und wir gucken was wir tun können.." oder ihm nur über den Rücken streicheln.. oder wenn es ganz ganz arg schlimm ist- und es schon zu spät fürs handeln ist, dann lass ich ihn ausrasten (was die teure Alternative ist) danach bricht er meißtens weinend zusammen und dann kann man perfekt mit ihm reden um zu sehen was da gerade in ihm vorgegangen ist. Ich weiss, es ist oft schwierig aber ein Cholerika ist krank!Es ist eine Krankheit, die behandelt werden sollte.. allerdings haben Sie oft nicht die Einsicht und da ist es gut, wenn DU für ihn da bist.. er dir alles anvertraut und seine innerliche Wut beschreibt.. warum er ausrastet.. was er dabei spürt.. was spürt er bevor der Anfall kommt? Was könnte ihn da beruhigen? Ich mache mit meinem Bruder z.B. Entspannungsübungen (und das hat gedauert bis ich ihn soweit hatte.. war in seinen Augen vorher alle schwachsinn) er konzentriert sich auf seinen Atem wenn er einen Anfall bekommt und dann kommt er runter... Nur.. mein Bruder ist 33Jahre alt.. ich habe über ein Jahr gebraucht um seine täglichen Anfälle kontrollieren zu können.. Mittlerweile flippt er nur noch so ca. zwei mal im Monat aus.. und ganz wichtig..Immer loben.. jeder kleine Schritt ist super und sei er noch so klein! Man darf nie vergessen, dass diese Krankheit eine Ursache hat, meistens irgendwas was nur verdrängt wird- nicht verarbeitet wurde.. es kann auch manchmal "genetisch" bedingt sein (vielleicht ist er auch in einem aggressiven Umfeld aufgewachsen.. hat vielleicht einen choleriker in der Familie? sowas prägt auch sehr...) und irgendwann, mit viel Verständnis und Wärme und vorallem viel viel Geduld bekommt man diese Menschen auch zur Einsicht, dass eine Therapie helfen könnte.. doch zuerst muss er komplettes Vertrauen fassen.. dass du ihn so annimmst, auch mit diesen Anfällen.. dass du für ihn da bist und du immer im Hinterkopf hast: er ist krank! Denn im Grunde kann er nichts dafür.
klar, Du brauchst ne Menge Kraft für diesen Weg.. aber wenn man liebt.. ich könnte einen Menschen, den ich liebe nicht verlassen nur weil er krank ist.... ist nur meine Meinung, ich habe auch Freunde und Bekannte, die sich tierisch über mich aufregen, dass ich das alles mitmache. Sie nennen ihn Psychopat und ich bin in ihren Augen dämlich.. aber Liebe heisst: in guten wie in schlechten Zeiten.. Ob Familie oder Beziehung.. Dein Freund ist hilflos.. und kann mit sich selbst nicht umgehen, weil er mit sich selber nicht klar kommt, überfordert ist.. er muss lernen.. sehr viel lernen, und wer kann ihm da besser helfen, als der Mensch, der ihm am Herzen liegt? Dem er vertrauen kann? Wenn man lernt WIE man mit diesen Anfällen umzugehen hat, und die Ursachen herausfinden kann, dann bist du die beste Therapie für ihn.. denn der Therapeut ist fremd.. er wird sich dem nicht mal eben öffen, nur weil er ihn einmal in der Woche besucht..
Wenn er seine Krankheit erstmal einsieht und dann eine Therapie macht und zusätzlich DICH an seiner Seite hat.. dann kann auch er relativ "normal" werden.. ganz bestimmt.. aber der weg ist steinig und schwer! Für beide!
Er ist nicht der Täter und du das Opfer.. ihr seid beide Opfer.. so sehe ich das
viel glück

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21. Februar 2006 um 9:23

Setz grenzen ...
und zieh die durch ! und sei endlich mal konsequent mit deinem verhalten.

die einzige möglichkeit damit klarzukommen - bei meinem choleriker hat es gewirkt.

sag dir einfach ...ich möchte so nicht behandelt werden und schon gar nicht von dem mann der mich liebt.

erst wird schwer werden ...da du ja komplett dein verhaltensmuster änderst und er entweder lernt oder du wirst ihn irgendwann eh verlassen .

jeder andere dürfte nicht so mit dir umspringen .... also sei konsequent udn laß dir das nicht mehr bieten .

*daumen drück*

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21. Februar 2006 um 12:47
In Antwort auf neassa_12548777

Ganz so einfach ist das auch nicht...
Ich muss hier mal eine Lanze für die Traumtänzerin brechen...

Ratet ihr jedem Menschen, dessen Partner psychische Probleme hat sofort zur Trennung? Seine Krankheit macht mir Mühe, also weg damit? Ich sehe das ganze wirklich so, dass er psychisch krank ist. Dass er nicht zur Therapie will, ist für mich Teil dieser Krankheit.
Natürlich leidet sie darunter und natürlich sollte eine Trennung in Erwägung gezogen werden. Aber ich finde es doch sehr gefährlich hier einfach pauschal zu sagen "Trenn dich"...

Ihr kennt weder ihn noch sie, wie könnt ihr nach wenigen Zeilen ein so pauschales Urteil fällen? Ich traue mir das nicht zu!

Ich selbst habe einen cholerischen Freund, der aber bei weitem nicht so schlimm ist wie der von Traumtänzerin. Die Anfälle äußern sich etwa gleich (es sind aber SEINE Sachen, die er kaputt macht), aber er flippt "nur" alle paar Wochen mal aus.

Schlimm ist gerade, dass er sich ständig mit irgendwelchen Leuten in die Haare kriegt, wenn wir ausgehen.
Meistens ist er nichtmal wirklich schuld, die anderen waren dann wirklich oft provozierend und blöd zu ihm, aber er kann dann halt nicht mal fünfe grade sein lassen.

Auch ich überlege, ob die Beziehung so noch Sinn macht.
Aber ich finde es wirklich recht anmaßend, hier einfach zu sagen "Hopp" oder "Top".

Rat ist hier sicherlich gefragt, aber solche Pauschalurteile schießen imho über das Ziel hinaus.

Cholerisch
Schneefrau hat recht, es ist nicht unbedingt reif und erwachsen schnell über den Zaun zu sehen und gleich ein Pauschalurteil zu fällen.

Choleriker sind oft durchaus lernfähige Menschen, die einfach nicht mit ihren Emotionen umgehen können.
Die Agression und das Schreien ist ein Akt von Hilflosigkeit mit der Situation umzugehen. Ich verstehe es als eine Abwehrreaktion, meist sind es Menschen, die unheimlich Angst davor haben, zurückgewiesen zu werden, die Angst vor Kritik haben und noch viel mehr Angst sich einen Fehler einzugestehen. Und am schlimmsten ist es wennn die Zurückweisung und Kritik von einem geliebten Menschen kommt. Bevor sie das zulassen, wird diese Mauer aus Herumschreien aufgebaut - komme mir emotional nicht zu nahe, dann kannst mir nicht wehtun. Manche essen und legen sich einen dicken Speckgürtel zu, werden magersüchtig o.ä. sind so gewaltätig gegen ihren eigenen Körper und manche schreien eben. Das ist kein Ventil sondern Hilflosigkeit.

Nicht jeder Mensch ist in einem liebevollen Umfeld aufgewachsen, das ihm zeigt wie man mit Zuneigung und Zurückweisung umgeht und es verarbeiten kann.

Solange der Choleriker nicht gewalttätig ist, ist die besten Möglichkeit, einfach die Türe zu schließen, oder kurzfristig das Haus zu verlassen. Ganz klar zu sagen: Solange du schreist, rede ich nicht mit dir, denn so will ich nicht behandelt werden.
Und sobald er sich wieder beruhigt hat, einen ganz sachlichen Dialog über die Ausgangssituation zu führen und klar zumachen, dass schreien, herumpöbeln etc. kein Ausdruck von Respekt und Zuwendung ist. Ganz klar Grenzen aufzeigen, ohne mit Liebesentzug o.ä. zu drohen. Ganz klar formulieren - ich habe dich lieb, aber dein Verhalten zeigt mir nicht dass du mich liebst - im Gegenteil.

Wichtig ist es klarzumachen, dass auch Schreien eine Verletzung für Seele ist und oft schlimmer als echte körperliche Gewalt.

Wenn sich der Partner darauf einlässt, dann kann man eine Art Signalwort ausmachen oder sich einen Satz zurechtlegen, der "funktioniert" weil er emotional durchdringt. Wird nicht gleich von Anfang an funktionieren aber es hilft. Und in den Ruhephasen sollte man Bestätigung geben, Wertschätzung zeigen, auch für Kleinigkeiten und klar machen, dass man nicht erwartet, dass der Partner perfekt ist, genauso wie man es selbst nicht ist.

Bei manchen helfen auch Visualisierungen - nimm ein großes Gurkenglas und lege schöne bunte Gegenstände bis zum Rand hinein, als Symbol für deine Kraft und Gefühle. NACH jedem Anfall, wenn er wieder ansprechbar ist, nimmst du einen Gegenstand heraus und bittest IHN draufzusteigen, ihn kaputtzumachen, genauso wie er etwas in dir kaputt macht, wenn er dich anschreit.

Wichtig ist, den Menschen deutlich zumachen, dass sie mit ihrem Verhalten selbst herbeiführen, wovor sie am meisten Angst haben - verlassen zu werden und zwar nicht für die Zeit des Herumtobens.

Wenn es Erlebnisse in der Vergangenheit gab die den Menschen geprägt haben, sollte man in Ruhe darüber reden, es kann vieles erklären, und helfen das eigene Verhalten zu verstehen, aber es sollte niemals als Entschuldigung für das Verhalten stehen.

Wenn der Partner allerdings überhaupt nicht bereit ist an sich zu arbeiten, mit oder ohne Therapie, dann ist es keine Beziehung sondern ein Abhängigkeitsverhältnis.





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21. Februar 2006 um 21:20
In Antwort auf brogan_12303740

Nein...
...er macht keine Therapie er meint er braucht das als Ventil um Luft abzulassen...

er ist auch so der liebevollste und führsorglichste Freund den ich je hatte und er liebt mich auch über alles mir würde er nie weh tun wollen... und nach dem Anfall entschuldigt er sich auch meistens bei mir...

wenn er ausrastet darf ich nicht still daneben stehen das regt ihn nur noch mehr auf...

... es ist einfach sehr schwierig dieser Konflikt zwischen seinen beiden "Persönlichkeiten"

Sagt dir der begriff
"multiple persönlichkeit" etwas?

ich selber habe eine 1. ehe hinter mir, die die hölle war. auch dieses ständige ausrasten und dann wieder "furchtbar" lieb sein.

das bringt dich selber in ständige spannung, weil du nie weisst, wie er auf deine nächsten worte reagieren wird. normal oder deutet er sie völlig falsch? und rastet wieder?

ich habe erst jahre, nachdem diese meine horrorbeziehung beendet war, durch zufall ein buch über multiple persönlichkeiten in die hand bekommen.

und da ist mir alles klargeworden...

ich hätte es wahrscheinlich nicht überlebt, wenn ich mit diesem mann zusammengeblieben wäre.

nur ein vorschlag: schau mal ein bißchen im web unter dem begriff mutiple persönlichkeit. ich kann nur hoffen, dass ich damit bei deinem mann falsch liege - denn solchen menschen kann nicht geholfen werden, wenn sie nicht bereit sind, sich auf eine therapie einhzulassen. und selbst dann ist es verdammt schwierig.

vielleicht noch ein lesetipp: das buch ist uralt, aber es ist das, welches mir die augen geöffnet hat: "die leben des billy milligan" von daniel keys.
heutzutage gibt es natürlich viel mehr literatur zu dieser problematik...

wie gesagt, hoffentlich lieg ich falsch.

ich fühle aber mit dir, ich kenne dieses fürchterliche gefühl. trennung wäre wirklich das beste, aber ich weiss, wie schwer das ist.

ich wünsche dir viel kraft und die für dich persönlich richtige einsicht.

lg
stormwitch

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21. Februar 2006 um 21:29

Nein, sie hat
diesen Thread eröffnet, in der Hoffnung etwas anderes zu hören, als sie eigentlich schon weiß.Ist nicht so einfach für Mädels mit mangelndem Selbstwertgefühl, mach dich mal locker.

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22. Februar 2006 um 1:00
In Antwort auf brogan_12303740

Hm
hier zu den guten seiten
- er macht mir jeden tag frühstück
- er kocht jeden tag für mich
- fährt mich zu freunden
- kauft für mich ein
- ...

er ist 30 somit kein bubi mehr

und ja die sachen werden dann neu gekauft von seinem geld.

Hm
aber für
-Frühstück zubereiten
-täglich kochen
-Dich irgendwo hin bringen-zu Freunden (ist er da auch dabei?)
-einkaufen,

das ist zwar nett und unterstützend,das machen hunderte andere Männer auch (oder auch nicht .

Nur,dafür braucht man doch keinen Mann,der in seinen Ausrastermomenten die Wohnung zerlegt etc.
Was hast Du dann sachlich gesehen davon,dass er so "nett"ist und Dir das oben aufgezählte abnimmt,was Frau doch auch nebenbei locker u.selbst erledigen kann.
Oder geht bei euch kein Bus oder hast Du keinen Führerschein?

lg
*wunder mich etwas über die aufgezählten "guten Seiten"*

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22. Februar 2006 um 1:07
In Antwort auf judith_12139780

Cholerisch
Schneefrau hat recht, es ist nicht unbedingt reif und erwachsen schnell über den Zaun zu sehen und gleich ein Pauschalurteil zu fällen.

Choleriker sind oft durchaus lernfähige Menschen, die einfach nicht mit ihren Emotionen umgehen können.
Die Agression und das Schreien ist ein Akt von Hilflosigkeit mit der Situation umzugehen. Ich verstehe es als eine Abwehrreaktion, meist sind es Menschen, die unheimlich Angst davor haben, zurückgewiesen zu werden, die Angst vor Kritik haben und noch viel mehr Angst sich einen Fehler einzugestehen. Und am schlimmsten ist es wennn die Zurückweisung und Kritik von einem geliebten Menschen kommt. Bevor sie das zulassen, wird diese Mauer aus Herumschreien aufgebaut - komme mir emotional nicht zu nahe, dann kannst mir nicht wehtun. Manche essen und legen sich einen dicken Speckgürtel zu, werden magersüchtig o.ä. sind so gewaltätig gegen ihren eigenen Körper und manche schreien eben. Das ist kein Ventil sondern Hilflosigkeit.

Nicht jeder Mensch ist in einem liebevollen Umfeld aufgewachsen, das ihm zeigt wie man mit Zuneigung und Zurückweisung umgeht und es verarbeiten kann.

Solange der Choleriker nicht gewalttätig ist, ist die besten Möglichkeit, einfach die Türe zu schließen, oder kurzfristig das Haus zu verlassen. Ganz klar zu sagen: Solange du schreist, rede ich nicht mit dir, denn so will ich nicht behandelt werden.
Und sobald er sich wieder beruhigt hat, einen ganz sachlichen Dialog über die Ausgangssituation zu führen und klar zumachen, dass schreien, herumpöbeln etc. kein Ausdruck von Respekt und Zuwendung ist. Ganz klar Grenzen aufzeigen, ohne mit Liebesentzug o.ä. zu drohen. Ganz klar formulieren - ich habe dich lieb, aber dein Verhalten zeigt mir nicht dass du mich liebst - im Gegenteil.

Wichtig ist es klarzumachen, dass auch Schreien eine Verletzung für Seele ist und oft schlimmer als echte körperliche Gewalt.

Wenn sich der Partner darauf einlässt, dann kann man eine Art Signalwort ausmachen oder sich einen Satz zurechtlegen, der "funktioniert" weil er emotional durchdringt. Wird nicht gleich von Anfang an funktionieren aber es hilft. Und in den Ruhephasen sollte man Bestätigung geben, Wertschätzung zeigen, auch für Kleinigkeiten und klar machen, dass man nicht erwartet, dass der Partner perfekt ist, genauso wie man es selbst nicht ist.

Bei manchen helfen auch Visualisierungen - nimm ein großes Gurkenglas und lege schöne bunte Gegenstände bis zum Rand hinein, als Symbol für deine Kraft und Gefühle. NACH jedem Anfall, wenn er wieder ansprechbar ist, nimmst du einen Gegenstand heraus und bittest IHN draufzusteigen, ihn kaputtzumachen, genauso wie er etwas in dir kaputt macht, wenn er dich anschreit.

Wichtig ist, den Menschen deutlich zumachen, dass sie mit ihrem Verhalten selbst herbeiführen, wovor sie am meisten Angst haben - verlassen zu werden und zwar nicht für die Zeit des Herumtobens.

Wenn es Erlebnisse in der Vergangenheit gab die den Menschen geprägt haben, sollte man in Ruhe darüber reden, es kann vieles erklären, und helfen das eigene Verhalten zu verstehen, aber es sollte niemals als Entschuldigung für das Verhalten stehen.

Wenn der Partner allerdings überhaupt nicht bereit ist an sich zu arbeiten, mit oder ohne Therapie, dann ist es keine Beziehung sondern ein Abhängigkeitsverhältnis.





Schön und gut
irgendwann ist sicher ein Punkt erreicht,an dem man nicht mehr weiterkann und keine Perspektive mehr sieht,und einfach etwas hören oder lesen möchte,was einem helfen könnte oder Halt gibt (?).

Nur-was "muss"Frau sich alles antun?

Bin ich Therapeut oder was? Aus Liebe?

Und muss man so leiden und das mitertragen,nur,weil man nicht glaubt,ohne den geliebten offensichtlich bekloppten Mann (zumindest was die "Schreinerarbeiten" angeht)
leben oder sterben zu können ?

Die Generation unserer Omas "musste"ausharren,bis zur goldnen Hochzeit,bis der Tod sie schied,mit Kloppe,ohne Kohle u.weiss ich was,weil,kein Beruf -keine Perspetive alleine,gesellschaftlich geächtete "alte Jungfer"oder-noch schlimmer-geschiedene Frau .Zus.leben war früher kaum möglich,um 1950 hat man nicht mal eine Wohnung bekommen,ohne verheiratet zu sein.
Nur-wir leben inzwischen anno 2006 .

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20. Januar 2007 um 9:42

Choleriker
Hallo

mein Freund ist ebenso wie Deiner ich kann auch nicht mehr ich habe mal mit ihm geredet wo er eine ruhige Minute hatte. Ich hab ihm klargemacht dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe mal an eine Klinik geschrieben die solche choleriker behandeln. Ich hoffe ich kriege Antwort.

Mein Freund hat eingesehen dass es nicht normal ist. Er möchte was tun. Er könne sich nicht unter Kontrolle halten.

Hast du schon mal mit deinem Freund darüber geredet

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6. September 2007 um 16:31

Genau das gleiche
mache ich seid 7 jahren durch. mein freund hat schon sämtliche gegenstände kaputt gehauen. mich selber hat er schon mehrmals geschlagen und schreien tut er fast jeden tag. nur wenn ich mit ihm rede in ruhigen minuten sagt er immer wieder das ICH der grund wäre das er so ausrastet. nur das ich ruhig da sitze und seine wutanfälle über mich ergehen lasse, ich nicht schreie, ich nicht sachen kaputt schlage und ich nicht ihm gegenüber handgreiflich werde es sei denn ich wehre mich wenn er mal wieder mich würgt oder auf mich einschlägt.
z.b. wir sitzen ganz friedlich im wohnzimmer..irgendwas hat ihn mal vor 4 stunden gestört, ein geraschel von mir weil ich chips gegessen habe oder ein bonbon ausgepackt habe....aber wie gesagt es is wieder alles ok...er sitzt in seiner ecke und spielt am pc und ich sitze in meiner ecke und mache auch kaum geräusche. da springt er auf und schreit mich an er könne meine " fresse " nich mehr sehen ich soll das zimmer verlassen...BITTE also was geht ich bin 30 und er 28 er redet wie ein 16 jähriger diese ausdrücke dieses denken. DAS is doch alles nicht normal mensch. BIN ich wirklich die schlimme oder spinn ich langsam. wie ich sehe gibts doch noch andere wo es genauso läuft. ich kann so nicht mehr habe 2 mal versucht mir das leben zu nehmen.immer wieder sagt er ICH wäre schuld. ich hätte 8 stunden zeit wärend er auf der arbeit is das zu tun was ich will und wenn er von der arbeit kommt hab ich zu kuschen denn das is es seine zeit wo er tun und machen kann was er will.und wenn er allein im wohnzimmer sitzen will weil mein atmen oder geraschel ihn stört muss ich gehen. ist mein denken jetzt unnormal oder is er der kranke?? sorry wenn ich hier so durcheinander schreibe aber es kommt alles wieder hoch und es passt alles so überein was hier geschrieben wurde.
wäre nett wenn ich antworten bekommen würde.habe mich diesbezüglich nochnie mit jemanden unterhalten dadrüber aber es macht mich kaputt!!

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6. September 2007 um 16:33
In Antwort auf cinnamon42

Schön und gut
irgendwann ist sicher ein Punkt erreicht,an dem man nicht mehr weiterkann und keine Perspektive mehr sieht,und einfach etwas hören oder lesen möchte,was einem helfen könnte oder Halt gibt (?).

Nur-was "muss"Frau sich alles antun?

Bin ich Therapeut oder was? Aus Liebe?

Und muss man so leiden und das mitertragen,nur,weil man nicht glaubt,ohne den geliebten offensichtlich bekloppten Mann (zumindest was die "Schreinerarbeiten" angeht)
leben oder sterben zu können ?

Die Generation unserer Omas "musste"ausharren,bis zur goldnen Hochzeit,bis der Tod sie schied,mit Kloppe,ohne Kohle u.weiss ich was,weil,kein Beruf -keine Perspetive alleine,gesellschaftlich geächtete "alte Jungfer"oder-noch schlimmer-geschiedene Frau .Zus.leben war früher kaum möglich,um 1950 hat man nicht mal eine Wohnung bekommen,ohne verheiratet zu sein.
Nur-wir leben inzwischen anno 2006 .

Genau das
mache ich seid 7 jahren durch. mein freund hat schon sämtliche gegenstände kaputt gehauen. mich selber hat er schon mehrmals geschlagen und schreien tut er fast jeden tag. nur wenn ich mit ihm rede in ruhigen minuten sagt er immer wieder das ICH der grund wäre das er so ausrastet. nur das ich ruhig da sitze und seine wutanfälle über mich ergehen lasse, ich nicht schreie, ich nicht sachen kaputt schlage und ich nicht ihm gegenüber handgreiflich werde es sei denn ich wehre mich wenn er mal wieder mich würgt oder auf mich einschlägt.
z.b. wir sitzen ganz friedlich im wohnzimmer..irgendwas hat ihn mal vor 4 stunden gestört, ein geraschel von mir weil ich chips gegessen habe oder ein bonbon ausgepackt habe....aber wie gesagt es is wieder alles ok...er sitzt in seiner ecke und spielt am pc und ich sitze in meiner ecke und mache auch kaum geräusche. da springt er auf und schreit mich an er könne meine " fresse " nich mehr sehen ich soll das zimmer verlassen...BITTE also was geht ich bin 30 und er 28 er redet wie ein 16 jähriger diese ausdrücke dieses denken. DAS is doch alles nicht normal mensch. BIN ich wirklich die schlimme oder spinn ich langsam. wie ich sehe gibts doch noch andere wo es genauso läuft. ich kann so nicht mehr habe 2 mal versucht mir das leben zu nehmen.immer wieder sagt er ICH wäre schuld. ich hätte 8 stunden zeit wärend er auf der arbeit is das zu tun was ich will und wenn er von der arbeit kommt hab ich zu kuschen denn das is es seine zeit wo er tun und machen kann was er will.und wenn er allein im wohnzimmer sitzen will weil mein atmen oder geraschel ihn stört muss ich gehen. ist mein denken jetzt unnormal oder is er der kranke?? sorry wenn ich hier so durcheinander schreibe aber es kommt alles wieder hoch und es passt alles so überein was hier geschrieben wurde.
wäre nett wenn ich antworten bekommen würde.habe mich diesbezüglich nochnie mit jemanden unterhalten dadrüber aber es macht mich kaputt!!

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21. Oktober 2007 um 12:05

Ist Er ein Choleriker? Ich denke schon!
Hallo,
schön das ich nicht alleine bin, ich hätte nähmlich langsam gedacht ich bin die phychisch Kranke in unserer Ehe. Ich bin jetzt denn bald 8 Jahre verheiratet und 10 Jahre lang zusammen mit Ihm. Jetzt ist die absolute grenze erreicht. Ob es ein Choleriker ist weiss ich nicht so genau aber als mir diese Beiträge empfohlen wurde, kam es mir so bekannt vor!
Ich habe mich in den Jahren so verändert und zurückgezogen. Wie soll ich anfangen. Es hat vor zwei Jahren mal so richtig Klick gemacht obwohl ich es schon lange wusste. "Ein Bekannter hat mich drauf hingewiesen das ich sofort springe ,wenn mein Mann piep macht! Dazu kommt das Er jahre lang andauernt wechselnde Frauenbekanntschaften. täglich muss ich mir anhören das ich ne null bin obwohl ich nen teilzeitjob habe zwei Kinder, eine ist in der Schule, und ein riesiges Haus, das auch gepflegt werden muss. Wenn ich nicht funktioniere wie er will, haut er ab und trifft sich offensichtlich mit ner anderen um mir eins auszuwischen oder er macht mich richtig runter, er schmeist meine Kleider vor die Tür sowie mich auch, oder schalltet in Zeitungen mit Namen und Telefonnummern eine Annonce "ER SUCHT SIE"oder ich hatte auch schon des Öftern Ein blaues Auge, eine Blutige Nase und Die "Treppe" bin ich auch schon runter gefallen. Ich red mir schon ein ich bin ein nichts und nicht Attraktiv, und wenn ich doch mal raus komm bekomme ich aber die Bestätigung die nicht lange hält. Jedes mal wenn ich die Kraft habe zu gehen rennt er mir nach und sagt das ich bleiben soll, er ist ohne mich nicht kann und will mich nicht verlieren es tut ihm leid. Nach ner Stunde ist alles wieder anderst.

Der Tag mit diesen Höhen und Tiefen hat mich schon richtig geprägt.
ich werd für mich ne Therapie machen um Kraft zu kriegen. Wären die kinder und das Haus nicht wäre ich bestimmt schon weg?

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23. Februar 2008 um 17:38

Zum Thema Cholerika
Wollte mal sehen, ob zu diesem Thema noch was Aktuelles läuft, bin zum 1.Mal hier auf dieser Seite

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4. März 2008 um 21:02
In Antwort auf dianne_11885871

Ist Er ein Choleriker? Ich denke schon!
Hallo,
schön das ich nicht alleine bin, ich hätte nähmlich langsam gedacht ich bin die phychisch Kranke in unserer Ehe. Ich bin jetzt denn bald 8 Jahre verheiratet und 10 Jahre lang zusammen mit Ihm. Jetzt ist die absolute grenze erreicht. Ob es ein Choleriker ist weiss ich nicht so genau aber als mir diese Beiträge empfohlen wurde, kam es mir so bekannt vor!
Ich habe mich in den Jahren so verändert und zurückgezogen. Wie soll ich anfangen. Es hat vor zwei Jahren mal so richtig Klick gemacht obwohl ich es schon lange wusste. "Ein Bekannter hat mich drauf hingewiesen das ich sofort springe ,wenn mein Mann piep macht! Dazu kommt das Er jahre lang andauernt wechselnde Frauenbekanntschaften. täglich muss ich mir anhören das ich ne null bin obwohl ich nen teilzeitjob habe zwei Kinder, eine ist in der Schule, und ein riesiges Haus, das auch gepflegt werden muss. Wenn ich nicht funktioniere wie er will, haut er ab und trifft sich offensichtlich mit ner anderen um mir eins auszuwischen oder er macht mich richtig runter, er schmeist meine Kleider vor die Tür sowie mich auch, oder schalltet in Zeitungen mit Namen und Telefonnummern eine Annonce "ER SUCHT SIE"oder ich hatte auch schon des Öftern Ein blaues Auge, eine Blutige Nase und Die "Treppe" bin ich auch schon runter gefallen. Ich red mir schon ein ich bin ein nichts und nicht Attraktiv, und wenn ich doch mal raus komm bekomme ich aber die Bestätigung die nicht lange hält. Jedes mal wenn ich die Kraft habe zu gehen rennt er mir nach und sagt das ich bleiben soll, er ist ohne mich nicht kann und will mich nicht verlieren es tut ihm leid. Nach ner Stunde ist alles wieder anderst.

Der Tag mit diesen Höhen und Tiefen hat mich schon richtig geprägt.
ich werd für mich ne Therapie machen um Kraft zu kriegen. Wären die kinder und das Haus nicht wäre ich bestimmt schon weg?

MÄNNER
Hi,
verlasse den scheisskerl!
liebe grüße
ich schaffe es auch gerade

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2. November 2008 um 9:09

Cholerischer Freund
So wie du diese Wutausbrüche, Beschädigungen von Einrichtung und Selbstverletzung beschreibst, kann das ganze auch eine andere Ursache haben als einfach nur cholerische Veranlagung.

Ich möchte deinem Freund nichts unterstellen, es ist ein heikles Thema aber ich muss mich derzeit in meinem eigenen Leben mit dem Thema "Bordeline-Störungen" auseinandersetzen. Es ist nicht einfach, aber das lesen von Literatur macht es mir verständlich und nachvollziehbar. Wie gesagt: es kann so etwas sein, muss aber nicht. Für eine Diagnose müssen noch mehrere andere Dinge zutreffen.
Die kann eh nur ein Spezialist stellen.

Es ist jetzt 2 Jahre her seit du das geschrieben hast, vielleicht sieht alles eh schon anders aus...

Ich habe den Beitrag erst heute gesehen, ich weiss nicht, ob es dir noch was hilft.

Wie man so etwas schafft, ist keine leichte Frage.
Man darf sich sebst nicht aufgeben, sich selbst nicht in Frage stellen, muss klare Grenzen und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen.
Man kann nur seine eigenen Themen und Probleme bearbeiten, nicht die des Partners. Man kann für den anderen da sein aber man darf nicht selbst daran kaputtgehen.

Alles Gute!

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9. Juli 2009 um 20:15

Antwort mit praktischem Nutzen
Hallo zusammen,

Ich bin ein Mann, bitte nicht wundern, ich habe mich bei diesem Forum nur angemeldet, um diesen Beitrag zu schreiben.

Ich war (und bin zum Teil noch) genau so ein "Choleriker". Der hier aufgezeigte Tip, man solle ganz ruhig dasitzen und ihn einfach machen lassen, ist mit Verlaub gesagt, ähem tödlich. Zumindest weiß ich das von mir selbst und von anderen. Die akzeptabelste Lösung ist: Einfach weiterstreiten, aber selbst immer ruhig und bestimmt sprechen, das wird ihn zwar nicht auf das selbe Level bringen wie dich, aber es wird auf jeden Fall milder ablaufen.

By the way, Choleriker sind Menschen, die einen bestimmten Zeitraum lang die liebsten und nettesten Menschen sind und allen Frust in sich hinein fressen, bis es irgendwann zum Exodus kommt und der ist unkontrollierbar. Dass er sich selbst oder Dinge verletzt, ist im Übrigen ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest, denn er würde auf jemanden, bei dem das nicht so ist, sofort losgehen. Klingt hart, ist aber so.

Du musst ihn in regelmäßigen Abständen (kommt auf die Häufung seiner Ausbrüche an) fragen, ob ihm etwas nicht passt und am Besten gleich zweimal fragen. Vielleicht bringt ihn das dazu seinen Frust früher abzubauen. Auch wenn er dir etwas vorjammert und dich das unglaublich nervt, hör es dir an. In Wahrheit sind Choleriker nur sehr sensibel und ja, auch ein bisschen wehleidig .

Es ist nicht leicht mit einem Choleriker zusammen zu sein (auch für meine Freundin nicht), aber ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich in den Griff bekommen lässt und sich die Ausbrüche stark minimieren lassen (bei mir höchstens noch 1x in 2 Jahren und dann auch nur sehr kurz, sodass keine Person und auch kein Einrichtungsgegenstand zu Schaden kommt).

Auch ist der Besuch bei einem Psychologen ratsam, falls dein Freund mitspielt (ich habe mitgespielt, da ich eine elementare Intelligenz und einen Sinn für Realität habe und mich dessen auch nicht schäme).

P.S. Ich habe NIE eine Frau geschlagen in absolut KEINER Situation.

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14. August 2009 um 10:57
In Antwort auf gergu_12881056

Antwort mit praktischem Nutzen
Hallo zusammen,

Ich bin ein Mann, bitte nicht wundern, ich habe mich bei diesem Forum nur angemeldet, um diesen Beitrag zu schreiben.

Ich war (und bin zum Teil noch) genau so ein "Choleriker". Der hier aufgezeigte Tip, man solle ganz ruhig dasitzen und ihn einfach machen lassen, ist mit Verlaub gesagt, ähem tödlich. Zumindest weiß ich das von mir selbst und von anderen. Die akzeptabelste Lösung ist: Einfach weiterstreiten, aber selbst immer ruhig und bestimmt sprechen, das wird ihn zwar nicht auf das selbe Level bringen wie dich, aber es wird auf jeden Fall milder ablaufen.

By the way, Choleriker sind Menschen, die einen bestimmten Zeitraum lang die liebsten und nettesten Menschen sind und allen Frust in sich hinein fressen, bis es irgendwann zum Exodus kommt und der ist unkontrollierbar. Dass er sich selbst oder Dinge verletzt, ist im Übrigen ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest, denn er würde auf jemanden, bei dem das nicht so ist, sofort losgehen. Klingt hart, ist aber so.

Du musst ihn in regelmäßigen Abständen (kommt auf die Häufung seiner Ausbrüche an) fragen, ob ihm etwas nicht passt und am Besten gleich zweimal fragen. Vielleicht bringt ihn das dazu seinen Frust früher abzubauen. Auch wenn er dir etwas vorjammert und dich das unglaublich nervt, hör es dir an. In Wahrheit sind Choleriker nur sehr sensibel und ja, auch ein bisschen wehleidig .

Es ist nicht leicht mit einem Choleriker zusammen zu sein (auch für meine Freundin nicht), aber ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich in den Griff bekommen lässt und sich die Ausbrüche stark minimieren lassen (bei mir höchstens noch 1x in 2 Jahren und dann auch nur sehr kurz, sodass keine Person und auch kein Einrichtungsgegenstand zu Schaden kommt).

Auch ist der Besuch bei einem Psychologen ratsam, falls dein Freund mitspielt (ich habe mitgespielt, da ich eine elementare Intelligenz und einen Sinn für Realität habe und mich dessen auch nicht schäme).

P.S. Ich habe NIE eine Frau geschlagen in absolut KEINER Situation.

Hoffnungschimmer
Hallo,

über die Mitteilung, dass es sich bei dir oder Ihnen gebessert hat, läßt mich ein wenig hoffen.

Aber ich möchte der Aussage, "einen Choleriker einfach in den Wind zu schiessen, würde von Egoismus zeugen und da kann es mit der Liebe nicht weit her sein" wieder sprechen.

Ich bin seit 7 Jahren mit meinem Mann zusammen und habe ihn nach 4 Jahren - trotzdem ich es damals schon wußte, dass er Choleriker ist - geheiratet, weil er für mich, trotz meines Alters, die große Liebe ist. Allerdings bin ich seit unserer Heirat die letzten 3 Jahre durch seine cholerischen Anfälle so krank geworden, dass ich vorzeitig in Rente geschickt wurde. Bin deswegen auch schon 2 x in Therapie gewesen, wo ich die Bestätigung bekam.

Die Anfälle wurden seit der Heirat immer häufiger (jd. 2. Wochenende, da konnte ich mich noch so bemühen, ihm alles recht zu machen) und nun kam noch ein Punkt hinzu, der mich wirklich zweifeln läßt, ob ich das auch noch schaffe, beim ihm zu bleiben, weil ich das Gefühl habe, am Ende meiner Kräfte zu sein.

Ich liebe meinen Mann immernoch sehr, trotzdem denke ich immer öfter daran, ihn zu verlassen, seit er mir vor ein paar Wochen gestanden hatte, in ein Kollegin verliebt zu sein, mit der er eng zusammen arbeitet.
Inzwischen sei er nicht mehr verliebt in sie, wollte erst dafür Sorge tragen, nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten zu müssen, jetzt aber wieder behauptet, er hätte das nie gesagt, könne das nicht ändern, wüßte nicht, wie er das begründen sollte, alle Kollegen wüßten, wie gut sie sich verstehen usw. usw.

Meint sogar, dass wäre mein Problem, ich müßte mich damit abfinden, könnte ja sonst Schluß machen....
Weiß also, dass es mir schwer fallen würde, weil er sich meiner Liebe sicher ist.

Wie gesagt, er ist momentan bereit, eine Ehetherapie zu machen, aber mehr, um Zustimmung für sein Verhalten zu erlangen (war eindeutig zu erkennen). Ob ihm oder uns geholfen werden kann, bezweifle ich noch, da er ständig wieder alles hinschmeißen will.

Um es noch ein wenig verständlicher zu machen. Seine Ausbrüche finden meist während einer Autofahrt statt (da kann ich ja nicht ausweichen und er kann sich austoben) und er hat schon 2 x Anstalten gemacht, in einen Lastwagen reinzufahren. Wissen Sie, wie man sich da fühlt, welche Ängste man aussteht?

Seine Aussagen über seine Gefühle zu mir sind so ambivalent, dass ich nicht mehr weiß, was ich ihm überhaupt noch glauben soll.

Und in einem muß ich Ihnen Recht geben: Er ist sehr sensibel, überemfindlich und wehleidig.
Aber er kann gut austeilen, beleidigen, aufs Übelste kränken, erniedrigen, beschimpfen und Einrichtungsgegestände zerstören, mich am Heiligabend an einer Tankstelle stehen lassen, weil ich mich nicht mit den Worten entschuldigt habe, die er hören wollte und ich allein zu den Freunden fahren mußte. Er sich durch nichts hat dazu bewegen lassen, doch noch nach zu kommen. (Würde sonst seinen Stolz verlieren!)usw.
Ich komme mir nur noch wie eine Marionette vor, die man hervorholt, wenn er mit ihr spielen will und dann wieder zurückstellt, wenn es nicht klappt oder keine Lust mehr hat. Ständig der Seelenmülleiner für ihn zu sein, dass kann keine Liebe von seiner Seite aus sein, oder?

Übrigens, dabei zu bleiben, wenn er seine Anfälle zu Hause bekam, war nie gut, weil das wie "Öl ins Feuer gießen war". Er kam meist erst wieder runter, wenn ich aus dem Haus geflohen bin.

Wie lange kann man sowas noch aushalten und ertragen? Wäre es da nicht besser, den Schmerz des Liebeskummers auszuhalten, wenn ich ihn verlassen würde?

Also drücken Sie uns oder mir die Daumen, dass das unsere oder besser gesagt, meine Liebe aushält, er am Ball bleibt, damit nicht alles verloren ist und er eines Tages dort ankommt, wo Sie heute stehen. Damit könnte ich vielleicht leben.


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22. Oktober 2009 um 0:01

Choleriker
und Borderline denke ich, treten irgendwie zusammen auf. Mein Vater ist auch so ein Typ...er ist stinkfreundlich zu anderen, zu fremden....nur bei den eigenen Familienmitgliedern läßt er seinen Frust raus. Wie hier schon beschrieben, haben solche Menschen 2 Gesichter, das ist wirklich so. Außenstehende kenne solche Menschen nur als höflich, zuvorkommend,unterhaltsam...al s tollen Menschen sozusagen. Wenn eine Frau so einen Mann verläßt, denke ich, wird die Umgebung immer sagen, "Der arme Mann wurde von der bösen Frau verlassen"weil eben niemand außer ihr vor allem, dieses 2 Gesicht dieses Mesnchen kennt. Solche Menschen können andere sehr gut manipulieren. Und vor allem mußte ich auch feststellen, daß die eigenen Kinder oder der Partner NIE Recht haben...dafür aber fremde und außenstehende Leute immer tott, besser und viel tüchtiger sind. Ich habe auch lange gebraucht, um dahinter zu kommen...Kinder suchen ja meist die Schuld bei sich...nun weiß ich, egal was man macht udn tut, es wird nie gut genug sein in seinen Augen. Menschen, die mit einem Choleriker zusammen sind, haben es unheimlich schwer...Choleriker haben absolut keien Ahnung, was sie den anderen antun. Auch wenn sie eigentlich psychisch krank sind....was sie niemals eingestehen würden, haben sie nicht das Recht, andere so zu behandeln, wie sie es eben tun. Auf der anderen Seite gehören ja immer 2 dazu...der Partner müßte sich eigentlich trennen, anstatt diese ganzen Beschimpfungen zu ertragen....aber wahrscheinlich ziehen Choleriker eher ängstliche Menschen an, die dann aus Angst bei ihm bleiben...würdest DU Dich dazu zählen??
Auf jeden Fall bin ich mir sicher, daß sich Dein Freund nicht ändern wird. Ich habe auch erfahren, daß der Onkel von meinem Vater auch so ein jähzorniger Typ gewesen sein soll...das bedeutet, daß sowas vielelicht soar vererbbar ist...naja zum Glück hab ich nichts davon abbekommen. Mich bringt so leicht nichts aus der Ruhe...es braucht schon sehr lange, vielleicht auch manchmal zu lange, bevor ich ausrasten würde
Also überlge, ob Du ihn wirklich liebst und das alles so ertragen kannst auf Dauer....es wird leider sehr schwer.

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22. Oktober 2009 um 9:51
In Antwort auf gergu_12881056

Antwort mit praktischem Nutzen
Hallo zusammen,

Ich bin ein Mann, bitte nicht wundern, ich habe mich bei diesem Forum nur angemeldet, um diesen Beitrag zu schreiben.

Ich war (und bin zum Teil noch) genau so ein "Choleriker". Der hier aufgezeigte Tip, man solle ganz ruhig dasitzen und ihn einfach machen lassen, ist mit Verlaub gesagt, ähem tödlich. Zumindest weiß ich das von mir selbst und von anderen. Die akzeptabelste Lösung ist: Einfach weiterstreiten, aber selbst immer ruhig und bestimmt sprechen, das wird ihn zwar nicht auf das selbe Level bringen wie dich, aber es wird auf jeden Fall milder ablaufen.

By the way, Choleriker sind Menschen, die einen bestimmten Zeitraum lang die liebsten und nettesten Menschen sind und allen Frust in sich hinein fressen, bis es irgendwann zum Exodus kommt und der ist unkontrollierbar. Dass er sich selbst oder Dinge verletzt, ist im Übrigen ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest, denn er würde auf jemanden, bei dem das nicht so ist, sofort losgehen. Klingt hart, ist aber so.

Du musst ihn in regelmäßigen Abständen (kommt auf die Häufung seiner Ausbrüche an) fragen, ob ihm etwas nicht passt und am Besten gleich zweimal fragen. Vielleicht bringt ihn das dazu seinen Frust früher abzubauen. Auch wenn er dir etwas vorjammert und dich das unglaublich nervt, hör es dir an. In Wahrheit sind Choleriker nur sehr sensibel und ja, auch ein bisschen wehleidig .

Es ist nicht leicht mit einem Choleriker zusammen zu sein (auch für meine Freundin nicht), aber ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich in den Griff bekommen lässt und sich die Ausbrüche stark minimieren lassen (bei mir höchstens noch 1x in 2 Jahren und dann auch nur sehr kurz, sodass keine Person und auch kein Einrichtungsgegenstand zu Schaden kommt).

Auch ist der Besuch bei einem Psychologen ratsam, falls dein Freund mitspielt (ich habe mitgespielt, da ich eine elementare Intelligenz und einen Sinn für Realität habe und mich dessen auch nicht schäme).

P.S. Ich habe NIE eine Frau geschlagen in absolut KEINER Situation.

.....aber
...ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein".
Was für eine Aussage Genau das ist es, was Frauen immer wieder veranlasst, alles mitzumachen und auszuhalten. Aber der Preis der Selbsaufgabe, die diese Aussage mit sich bringt, ist zu hoch. JEDER hat die freie Entscheidung, wie weit er mitgehen kann oder sich trennen möchte, weil es an die eigene Substanz geht. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Deine Freundin mag das mitmachen, weil Du Dich bemühst und etwas tust. Andere bemühen sich nicht sondern ruhen sich auf dem "ist halt so" aus. Und dann kommst Du und sagst, wenn Frau diese Situation nicht aushält, kann es mit der Liebe nicht weit her sein??? Wirklich ganz toll. Du vermittelst, wenn Frau genug tut und liebt und nicht aufgibt, kann sie bewirken, dass der Betroffene etwas ändert. Nur funktioniert das nicht.
Unterstützung bei einer gewollten Veränderung und Taten des Betroffenen ja, Unterstützung zum Preis von Unterdrückung von eigenen Wünschen und Bedürfnissen bishin zur Verleugnung von sich selbst? Nein!

Gruss, Angel

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22. Oktober 2009 um 10:47

Oje
habe jetzt erst bemerkt, daß der Beitrag ja schon uralt ist

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30. Oktober 2009 um 18:06
In Antwort auf gergu_12881056

Antwort mit praktischem Nutzen
Hallo zusammen,

Ich bin ein Mann, bitte nicht wundern, ich habe mich bei diesem Forum nur angemeldet, um diesen Beitrag zu schreiben.

Ich war (und bin zum Teil noch) genau so ein "Choleriker". Der hier aufgezeigte Tip, man solle ganz ruhig dasitzen und ihn einfach machen lassen, ist mit Verlaub gesagt, ähem tödlich. Zumindest weiß ich das von mir selbst und von anderen. Die akzeptabelste Lösung ist: Einfach weiterstreiten, aber selbst immer ruhig und bestimmt sprechen, das wird ihn zwar nicht auf das selbe Level bringen wie dich, aber es wird auf jeden Fall milder ablaufen.

By the way, Choleriker sind Menschen, die einen bestimmten Zeitraum lang die liebsten und nettesten Menschen sind und allen Frust in sich hinein fressen, bis es irgendwann zum Exodus kommt und der ist unkontrollierbar. Dass er sich selbst oder Dinge verletzt, ist im Übrigen ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest, denn er würde auf jemanden, bei dem das nicht so ist, sofort losgehen. Klingt hart, ist aber so.

Du musst ihn in regelmäßigen Abständen (kommt auf die Häufung seiner Ausbrüche an) fragen, ob ihm etwas nicht passt und am Besten gleich zweimal fragen. Vielleicht bringt ihn das dazu seinen Frust früher abzubauen. Auch wenn er dir etwas vorjammert und dich das unglaublich nervt, hör es dir an. In Wahrheit sind Choleriker nur sehr sensibel und ja, auch ein bisschen wehleidig .

Es ist nicht leicht mit einem Choleriker zusammen zu sein (auch für meine Freundin nicht), aber ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich in den Griff bekommen lässt und sich die Ausbrüche stark minimieren lassen (bei mir höchstens noch 1x in 2 Jahren und dann auch nur sehr kurz, sodass keine Person und auch kein Einrichtungsgegenstand zu Schaden kommt).

Auch ist der Besuch bei einem Psychologen ratsam, falls dein Freund mitspielt (ich habe mitgespielt, da ich eine elementare Intelligenz und einen Sinn für Realität habe und mich dessen auch nicht schäme).

P.S. Ich habe NIE eine Frau geschlagen in absolut KEINER Situation.

Hallo Mainberg
Ich habe mich jetzt auch mal angemeldet um dir zu antworten. Ich finde es mutig hier zu schreiben, aber dennoch finde ich es gut. Ich denke nur, du mußt differieren zwischen Dir und anderen "Cholerikern". Ein Ausbruch alle 2 jahre einmal ist ja süß, ich denke hier sind aber viele, vor allem Frauen, die tagtäglich mit solchen Strapazen leiden müssen. Mit Männern, die verbal unter die Gürtellinie gehen, teures erspartes demolieren und ständig darauf hinweisen, daß sie eigene Individuen sind und tun und lassen können was sie wollen, vor allem wenn sie es bezahlt haben. Hier wird nichts mehr als gemeinsam betrachtet, sondern nur das ist mein ding, das geht dich nix an. Weißt du, ein Choleriker nimmt sich das Recht Dinge zu sagen, Blicke zu werfen, Dinge zu zerstören oder auch Angst und Panik mit Lautstärke und aggressivem Verhalten zu zeigen, was nicht selbstverständlich ist. Was gibt einem Menschen, egal ob Choleriker oder nicht, das Recht seine Partnerin (meißtens sind die Choleriker ja Männer) an zu schreien, die Tür zuzuschlagen, Zeug wegzuwerfen nur um "Gedankenstreß" los zu werden? Was gibt ihnen das Recht den anderen zu beleidigen, nebenbei abfällige Bemerkungen zu machen oder deutlich darauf hinzuweisen, daß sie die "Macht" in der Beziehung haben? Warum sollen immer die Frauen zurückstecken und ja und amen sagen? Nur wegen der Liebe? Ich bin seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Zum heiraten kriegt mich keiner weil ich viel zu viel angst habe, daß ich das für immer erleben muß. Zum trennen hats noch nicht gereicht weil ich ihn wirklich sehr liebe. Nun die Frage. Ich habe alles ausprobiert. Mit ruhig sein, mit normal weiter reden, mit fürsorglich sein in diesem Moment, mit kontern. Wie reagiert ein Choleriker wenn man kontert? Oh je, liebe Damen laßt mich sagen: Das ist das schlimmste was man tun kann, denn dann eskaliert alles aber: wenn man kontert gibt man sich selbst nicht auf. Wenn man kontert wird man im Laufe der Jahre nicht mürbe und klein und fühlt sich wie ein alter Lappen der zu nichts mehr im Stande ist. Man muß die grüne Mitte finden. Wie du sagst zuhören, weiter mitdiskutieren und vom Ton her ruhig bleiben zerstört den anderen, keiner macht das ewig mit. Auch ich habe meinen Partner im Laufe der Jahre beruhigt. Aber auf welche Kosten? Meine Agilität, meine Freude, meine Heiterkeit, all das schöne das ein Mensch empfinden kann ging kaputt. Ich denke bei uns ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis ich das Handtuch schmeiße und das hat nichts mit nicht vorhandener Liebe zu tun. Ich habe viel erduldet, viel mitgemacht, viel geweint, viel geschauspielert und viel getrauert in all den Jahren - alles aus Liebe. Aber irgendwann ist auch das zu Ende. Und das hat nichts mit Liebe zu tun. Ich liebe ihn genauso wie am ersten Tag, aber wenn es so weit ist, daß man nur noch mit Angst zu Hause sitzt, sich nichts getraut, nicht wirklich viel mehr redet weil ja jedes Wort ein Anlaß zum Streit geben könnte, dann ists wohl nicht mehr weit hin. Aber ich denke wenn du ihn fragst, dann würde er dir sagen, daß er der leidende ist, daß er nicht verstanden wird, daß er sich nicht als eigener Mensch mit eigenem Bestimmungen fühlt, sondern immer Rücksicht nehmen muß, niemals aus der Haut fahren kann wenn er das möchte, das staut sich natürlich an und auch das muß er zurückhalten. Ach ja und daß er immer nur der leidtragende ist. Er kann sich nicht so einrichten wegen unseren Katzen, er kann sich nicht entfalten weil ich ihn daran hindere in den Außendienst zu gehen wo er fast die ganze woche unterwegs ist. Letztenendes sieht er sich als Bestrafter, als derjenige der gepeinigt wird und nicht aus sich heraus gehen kann. Aber Sport, nein das wollen wir ja nicht. Mal ne Runde joggen gehen um die Aggressionen abzubauen - bloß keine frische Luft. Teure Klamotten f. d. Sport kaufen aber bloß keinen machen, es hängt ja gut im Schrank. So, tut mir leid, daß ich mich mal hier ausgelassen habe. Ich kann ja verstehen wenn du sagt man muß miteinander arbeiten, aufeinander zugehen und wenn die Liebe noch da ist kriegt man das schon irgendwie hin. So wie bei dir ist es aber nicht immer. Es gibt Männer wo man sehr viel Geduld und Liebe investiert, aber man merkt kein voranschreiten. Ich für meinen Teil wäre glücklich, wenn mein Partner nur alle 2 Jahre einmal ausrasten würde. Das wäre toll. Sei lieb gegrüßt -

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6. Januar 2010 um 9:48

Huhu !!!
Also erstmal wollte ich fragen ob du schonmal berichte über choleriker gelden hast und dich allgemein damit beschäftigs ???

oder ist das dein erster anlauf ???

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7. Januar 2010 um 2:57

Ich hab auch so einen
hey hab gerade deinen eintrag gelesen aus zufall weil ich mich über das verhalten meines freundes klar werden wollte um nachvollziehen zu können das er so ist und in letzter zeit immeröfters so heftig reagiert auf sachen die garnicht relevant sind......undda ich gesehen habe das dein eintrag noch nicht all zu lange her ist dachte ich mir ich schreibe dir mal....ich schildere dir mal kurz meine situation und sag dir dann was ich in der situation tun würde....ich bin erst 19 und seit fast einem jahr mit meinem freund zusammen anfangs war alles super schön und alles lief super so gut das wir im august zusammen zogen er ist 26 und wohnte noch zuhause und ich hatte schon meine eigene wohnung und da er non stop bei mir war und es langsam eng wurde zogen wir also zusammen......seit dem haben wir nurnoch stress und die ausbrüche häufen sich und es wird so schlimm das ich angst bekomme ich hab viel versucht um es nicht immer so eskalieren zu lassen bis ich mal merkte das ich eigentlich garnicht der auslöser dafür bin ich bin abgehauen tage und auch aschon wochen ich hab zurück gebrüllt und ich hab jedes mal nachgegeben ......so 1.nachgeben und gehen ist eigentlich das beste mittel um ihn ruihg zu stellen nur ist es immer wieder verletzend weil er mich als feige dar stellt und meinte ich hätte nie ne andere lösung außer vor den problemen weg zu rennen2. jetzt vor ein paar tagen hab ich es einfach nur ignoriert und leicht darüber gekichert das er so ausrastet es machte ihn zwar für den moment noch wütender aber nach einer stunde kam er dann angekrochen und entschuldigte sich ,,klarer sieg für mich,, dachte ich nur und selbst am morgen danach hat er sich entschuldigt und es eingesehen das sein verhalten mega scheiße war....ich könnte dir 100 geschichten erzählen in denen du dich mit sicherheit wieder spiegelst...fakt ist auf jeden fall das man sich fragen muss wie lange und wie weit das noch gehen soll um sich zu trennen warscheinlich bis einer blutet....ich weiß selber nicht im moment wie ich handeln soll wir wohnen zusammen mein kopf sagt ich soll ihn verlassen und meine gefühle sagen das ich ihn so sehr liebe das ich darüber hin weg sehen soll.....aber was ist richtig???immerhin weiß ich das es auch ganz anders sein kann und er mich zum glücklichsten menschen der welt machen kann...nur leider prägt sich dass schlechte in letzter zeit sehr!!!!und ich suche immer bei mir nach den fehlern.......und denke ich müsste mich entschuldigen und rechtfertigen.am besten wir schmieden zusammen einen plan aber was ich noch sagen wollte ist das ich erleichtert bin jemanden wie dich gefunden zu haben der es ähnlich geht....und mein tipp ist es einfach zu belächerlichen und ihn nicht für voll nehmen...........nur das macht sie im ersten moment noch wütender und ich hab manchmal angst das es zur körperlichen gewalt übergreift.....würde mich freuen etwas von dir zu hören gruß Nele

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7. Januar 2010 um 10:47
In Antwort auf elen_12731676

Ich hab auch so einen
hey hab gerade deinen eintrag gelesen aus zufall weil ich mich über das verhalten meines freundes klar werden wollte um nachvollziehen zu können das er so ist und in letzter zeit immeröfters so heftig reagiert auf sachen die garnicht relevant sind......undda ich gesehen habe das dein eintrag noch nicht all zu lange her ist dachte ich mir ich schreibe dir mal....ich schildere dir mal kurz meine situation und sag dir dann was ich in der situation tun würde....ich bin erst 19 und seit fast einem jahr mit meinem freund zusammen anfangs war alles super schön und alles lief super so gut das wir im august zusammen zogen er ist 26 und wohnte noch zuhause und ich hatte schon meine eigene wohnung und da er non stop bei mir war und es langsam eng wurde zogen wir also zusammen......seit dem haben wir nurnoch stress und die ausbrüche häufen sich und es wird so schlimm das ich angst bekomme ich hab viel versucht um es nicht immer so eskalieren zu lassen bis ich mal merkte das ich eigentlich garnicht der auslöser dafür bin ich bin abgehauen tage und auch aschon wochen ich hab zurück gebrüllt und ich hab jedes mal nachgegeben ......so 1.nachgeben und gehen ist eigentlich das beste mittel um ihn ruihg zu stellen nur ist es immer wieder verletzend weil er mich als feige dar stellt und meinte ich hätte nie ne andere lösung außer vor den problemen weg zu rennen2. jetzt vor ein paar tagen hab ich es einfach nur ignoriert und leicht darüber gekichert das er so ausrastet es machte ihn zwar für den moment noch wütender aber nach einer stunde kam er dann angekrochen und entschuldigte sich ,,klarer sieg für mich,, dachte ich nur und selbst am morgen danach hat er sich entschuldigt und es eingesehen das sein verhalten mega scheiße war....ich könnte dir 100 geschichten erzählen in denen du dich mit sicherheit wieder spiegelst...fakt ist auf jeden fall das man sich fragen muss wie lange und wie weit das noch gehen soll um sich zu trennen warscheinlich bis einer blutet....ich weiß selber nicht im moment wie ich handeln soll wir wohnen zusammen mein kopf sagt ich soll ihn verlassen und meine gefühle sagen das ich ihn so sehr liebe das ich darüber hin weg sehen soll.....aber was ist richtig???immerhin weiß ich das es auch ganz anders sein kann und er mich zum glücklichsten menschen der welt machen kann...nur leider prägt sich dass schlechte in letzter zeit sehr!!!!und ich suche immer bei mir nach den fehlern.......und denke ich müsste mich entschuldigen und rechtfertigen.am besten wir schmieden zusammen einen plan aber was ich noch sagen wollte ist das ich erleichtert bin jemanden wie dich gefunden zu haben der es ähnlich geht....und mein tipp ist es einfach zu belächerlichen und ihn nicht für voll nehmen...........nur das macht sie im ersten moment noch wütender und ich hab manchmal angst das es zur körperlichen gewalt übergreift.....würde mich freuen etwas von dir zu hören gruß Nele

Hallo Nele
so ähnlich,wie Du Deinen Freund beschreibst, ist mein Vater zu seiner Mutter, nur daß er sich nie entschuldigen würde für sein Verhalten. Ich hab die Erfahrung gemacht, daß er sich nicht ändert, es im Gegenteil immer schimmr geworden ist mit den Jahren. Und so wir Du sagts, er noch agressiver wird, wenn man kontert und zurückschreit oder ihn nicht beachtet. Das ist eien Persönlichkeitsstörung, wo es nahestehende Menschen, wie Du, es besónders schwer haben. Zu Fremden ist er bestimtm auch total freundlich und charmant, oder? Die würden nie glauben, daß er so ist, wie er zu Dir ist, wenn ihr in eurer Wohnung seit. Solche Menschen haben 2 Gesichter. Ich will Dir die Hoffnung nicht rauben, aber wenn er keine Theraphie macht, wird es sehr schwer für Dich und Du mußt viel erdulden.leider.
LG

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9. Februar 2010 um 23:20
In Antwort auf sigrid_12891939

.....aber
...ihn einfach in den Wind zu schießen würde ehrlich gesagt von Egoismus zeugen, da kann es mit Liebe nicht weit her sein".
Was für eine Aussage Genau das ist es, was Frauen immer wieder veranlasst, alles mitzumachen und auszuhalten. Aber der Preis der Selbsaufgabe, die diese Aussage mit sich bringt, ist zu hoch. JEDER hat die freie Entscheidung, wie weit er mitgehen kann oder sich trennen möchte, weil es an die eigene Substanz geht. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Deine Freundin mag das mitmachen, weil Du Dich bemühst und etwas tust. Andere bemühen sich nicht sondern ruhen sich auf dem "ist halt so" aus. Und dann kommst Du und sagst, wenn Frau diese Situation nicht aushält, kann es mit der Liebe nicht weit her sein??? Wirklich ganz toll. Du vermittelst, wenn Frau genug tut und liebt und nicht aufgibt, kann sie bewirken, dass der Betroffene etwas ändert. Nur funktioniert das nicht.
Unterstützung bei einer gewollten Veränderung und Taten des Betroffenen ja, Unterstützung zum Preis von Unterdrückung von eigenen Wünschen und Bedürfnissen bishin zur Verleugnung von sich selbst? Nein!

Gruss, Angel

Ich habe auch einen Choleriker am Start
Hallo an Alle
ich habe auch so ein Exemplar. Man findet ja nicht so viel über das Thema in den Foren. Jetzt habe ich ein Buch entdeckt auf Xin Xii.
Da beschreibt die Autorin ihr Leben mit so einem Typ.
Das Buch heist: Ich will Rosen ohne Dornen. Sogar mit Tagebuch. Jetzt ringe ich mit mir ob ich mir das runterladen soll. Aber habe ja doch Schiss das mein Freund das sieht. Dann gibts Stress. Wir teilen uns nämlich einen Comouter. Was heist teilen...er bestimmt wann ich mal dran darf. Ich möchte am liebsten alles hinschmeissen. Aber vielleicht hat die Frau ja eine Lösung gefunden.
Wer hat sich denn von Euch getrennt und habt ihr danach Stress gehabt? Werden solche Männer gewalttätig wenn man sich trennt?
Grüße an Alle
Blubbi36

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9. Februar 2010 um 23:24
In Antwort auf elen_12731676

Ich hab auch so einen
hey hab gerade deinen eintrag gelesen aus zufall weil ich mich über das verhalten meines freundes klar werden wollte um nachvollziehen zu können das er so ist und in letzter zeit immeröfters so heftig reagiert auf sachen die garnicht relevant sind......undda ich gesehen habe das dein eintrag noch nicht all zu lange her ist dachte ich mir ich schreibe dir mal....ich schildere dir mal kurz meine situation und sag dir dann was ich in der situation tun würde....ich bin erst 19 und seit fast einem jahr mit meinem freund zusammen anfangs war alles super schön und alles lief super so gut das wir im august zusammen zogen er ist 26 und wohnte noch zuhause und ich hatte schon meine eigene wohnung und da er non stop bei mir war und es langsam eng wurde zogen wir also zusammen......seit dem haben wir nurnoch stress und die ausbrüche häufen sich und es wird so schlimm das ich angst bekomme ich hab viel versucht um es nicht immer so eskalieren zu lassen bis ich mal merkte das ich eigentlich garnicht der auslöser dafür bin ich bin abgehauen tage und auch aschon wochen ich hab zurück gebrüllt und ich hab jedes mal nachgegeben ......so 1.nachgeben und gehen ist eigentlich das beste mittel um ihn ruihg zu stellen nur ist es immer wieder verletzend weil er mich als feige dar stellt und meinte ich hätte nie ne andere lösung außer vor den problemen weg zu rennen2. jetzt vor ein paar tagen hab ich es einfach nur ignoriert und leicht darüber gekichert das er so ausrastet es machte ihn zwar für den moment noch wütender aber nach einer stunde kam er dann angekrochen und entschuldigte sich ,,klarer sieg für mich,, dachte ich nur und selbst am morgen danach hat er sich entschuldigt und es eingesehen das sein verhalten mega scheiße war....ich könnte dir 100 geschichten erzählen in denen du dich mit sicherheit wieder spiegelst...fakt ist auf jeden fall das man sich fragen muss wie lange und wie weit das noch gehen soll um sich zu trennen warscheinlich bis einer blutet....ich weiß selber nicht im moment wie ich handeln soll wir wohnen zusammen mein kopf sagt ich soll ihn verlassen und meine gefühle sagen das ich ihn so sehr liebe das ich darüber hin weg sehen soll.....aber was ist richtig???immerhin weiß ich das es auch ganz anders sein kann und er mich zum glücklichsten menschen der welt machen kann...nur leider prägt sich dass schlechte in letzter zeit sehr!!!!und ich suche immer bei mir nach den fehlern.......und denke ich müsste mich entschuldigen und rechtfertigen.am besten wir schmieden zusammen einen plan aber was ich noch sagen wollte ist das ich erleichtert bin jemanden wie dich gefunden zu haben der es ähnlich geht....und mein tipp ist es einfach zu belächerlichen und ihn nicht für voll nehmen...........nur das macht sie im ersten moment noch wütender und ich hab manchmal angst das es zur körperlichen gewalt übergreift.....würde mich freuen etwas von dir zu hören gruß Nele

Choleriker
Hi Nele
Ich bin seit 15 jahren mit einem Choleriker verheiratet.
Ich möchte dir den guten Rat geben,nicht über seine Anfälle zu lächeln.Du gibst ihm damit nämlich ein falsches Signal,und machst daraus so etwas wie ein kavaliersdelikt und das ist es nicht.
Nimm die Sache bitte ernst,-dir selbst und ihm zuliebe.
Du mußt ihm auch sagen was sein Verhalten mit dir macht,das es dir Angst macht.
Keiner kann vom anderen verlangen pefekt zu sein.Aber ich denke es gibt Grenzen,da muß man dem anderen klar sagen,das darfst du mit mir nicht machen.
Es ist sein Problem,mit dem -er -sich auseinandersetzen muß.
Aber natürlich wenn du ihn liebst,wirst du ihm dabei helfen und hinter ihm stehen wollen,gemeinsam könnte es leichter sein.
Sucht euch Hilfe.

Gruß
Hanna

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27. September 2010 um 11:24

Cholerischer Partner
Die Beiträge zum Them "Choleriker" sind leider schon etwas veraltet. Bei mir ist das Thema sehr aktuell und ich habe die Beiträge mit großem Interesse gelesen. Ich hoffe es gibt noch Frauen hier, bei denen das Thema auch aktuell ist und noch ein paar interessante Beiträge zusammen kommen.

Es ist schon erstaunlich, was sich die Frauen bieten lassen weil sie lieben. Ich stehe auch immer wieder vor der Entscheidung, verlassen oder weiter machen. Und irgendwie gibt es einem Mut, wenn man liest, dass man nicht die Einzige ist.
Dass ich den Mann liebe steht ausser Frage, sonst wäre ich nicht schon fast 4 Jahre mit ihm zusammen. Ich mache bestimmt auch Fehler und bin nicht perfekt, aber ich versuche auch immer nach dem Motto zu verfahren, dass ich den anderen so behandle wie ich behandelt werden möchte. Klappt leider nicht immer zu 100%, aber ist eine gute Basis.

Bei mir ist es noch nicht so schlimm, dass die Einrichtung zertrümmert wird oder er handgreiflich wird. Die verbalen Attacken sind aber auch nicht zu unterschätzen. Es reichen schon Kleinigkeiten die ihn auf die Palme bringen. Das Selbstwertgefühl leidet sehr. In den letzten Jahren ist aus einer selbstbewußten und starken Frau eine weinerliche, selbstkritische Frau geworden. Man sucht die Fehler immer bei sich, fängt an an sich selbst zu zweifeln und fragt sich: ist man wirklich so dumm und krank wie man betitelt wird??? Das Äußerliche wird angegriffen, beleidigt, beschimpft und für krank gehalten.
Man ist so gelähmt von den Verbalattacken, dass man sich selbst dafür hasst. Aber wie soll man sich wehren? Ich bin schon so kleinlaut geworden, dass ich versuche alles zu vermeiden, was ihn reizen könnte.

Der Beitrag von sabri24 (cholerischer Bruder) war sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit Geduld und Verständnis viel erreichen kann. Problem ist nur zum einen, dass der Choleriker auch reden will, sich seine Fehler eingesteht und was ändern möchte. Zum anderen kann ich mir auch gut vorstellen, man macht sich die Mühe, hat die Geduld und erreicht vielleicht eine Besserung. Und dann ist die Mühe umsonst, weil man den Mann für die nächste Frau "gut vorbereitet". Ich weiß, das hört sich sehr schwarzmalerisch an, aber solche Gedanken hat man nun mal, wenn nur an einem rumgemeckert wird, man nix wert ist.

Das witzige an der ganzen Geschichte ist aber, dass er sich ironisch als das ... bezeichnet. Wie auch schon häufig hier beschrieben sieht er sich immer im Recht. Ich mache alles falsch, komme nicht klar und bin behindert im Kopf.
Interessant ist auch "das Gesicht", was seine Freunde zu sehen bekommen. Er ist der beste Freund, den sich die Kumpels wünschen können. Immer da, hilfsbereit und immer korrekt. Die würden mit dem Kopf schütteln und mich für verrückt erklären, wenn ich erzählen würde, wie er sich bei mir benimmt. Bei anderen benimmt er sich immer so, als würde er kein Wässerchen trüben können. Allgemein glaube ich, dass er einfach keinen Respekt vor Frauen hat. Seine Mutter muß sich auch ständig seinen Verbalattacken stellen und wird wie wine 15jährige behandelt.

Natürlich trösten einen die "guten" Momente über die schlechten Zeiten hinweg. Ich hoffe jedesmal, dass es besser wird. Auch wenn er sich entschuldigt, sagt dass er mich liebt oder auch mal zu gibt, dass ich es leicht mit ihm habe. Aber manchmal beschleicht sich der Verdacht, vielleicht will er einfach nur hören "Schatz, ist alles nicht so schlimm". Aber diesen Gefallen tue ich ihm nicht. Nicht mehr.

Es ist verdammt schwer entscheiden zu müssen Trennung oder bei ihm bleiben.

Ich hätte gerne mal gewußt, ob es hier Frauen gibt, die den Versuch gestartet haben mit ihrem Freund/Mann zu sprechen und wie es verlaufen ist. Oder die den Schritt gewagt haben sich zu trennen und wie die Trennung verlaufen ist. Das stelle ich mir nämlich auch nicht leicht vor.




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4. Oktober 2010 um 15:00
In Antwort auf sophie_12072596

Cholerischer Partner
Die Beiträge zum Them "Choleriker" sind leider schon etwas veraltet. Bei mir ist das Thema sehr aktuell und ich habe die Beiträge mit großem Interesse gelesen. Ich hoffe es gibt noch Frauen hier, bei denen das Thema auch aktuell ist und noch ein paar interessante Beiträge zusammen kommen.

Es ist schon erstaunlich, was sich die Frauen bieten lassen weil sie lieben. Ich stehe auch immer wieder vor der Entscheidung, verlassen oder weiter machen. Und irgendwie gibt es einem Mut, wenn man liest, dass man nicht die Einzige ist.
Dass ich den Mann liebe steht ausser Frage, sonst wäre ich nicht schon fast 4 Jahre mit ihm zusammen. Ich mache bestimmt auch Fehler und bin nicht perfekt, aber ich versuche auch immer nach dem Motto zu verfahren, dass ich den anderen so behandle wie ich behandelt werden möchte. Klappt leider nicht immer zu 100%, aber ist eine gute Basis.

Bei mir ist es noch nicht so schlimm, dass die Einrichtung zertrümmert wird oder er handgreiflich wird. Die verbalen Attacken sind aber auch nicht zu unterschätzen. Es reichen schon Kleinigkeiten die ihn auf die Palme bringen. Das Selbstwertgefühl leidet sehr. In den letzten Jahren ist aus einer selbstbewußten und starken Frau eine weinerliche, selbstkritische Frau geworden. Man sucht die Fehler immer bei sich, fängt an an sich selbst zu zweifeln und fragt sich: ist man wirklich so dumm und krank wie man betitelt wird??? Das Äußerliche wird angegriffen, beleidigt, beschimpft und für krank gehalten.
Man ist so gelähmt von den Verbalattacken, dass man sich selbst dafür hasst. Aber wie soll man sich wehren? Ich bin schon so kleinlaut geworden, dass ich versuche alles zu vermeiden, was ihn reizen könnte.

Der Beitrag von sabri24 (cholerischer Bruder) war sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit Geduld und Verständnis viel erreichen kann. Problem ist nur zum einen, dass der Choleriker auch reden will, sich seine Fehler eingesteht und was ändern möchte. Zum anderen kann ich mir auch gut vorstellen, man macht sich die Mühe, hat die Geduld und erreicht vielleicht eine Besserung. Und dann ist die Mühe umsonst, weil man den Mann für die nächste Frau "gut vorbereitet". Ich weiß, das hört sich sehr schwarzmalerisch an, aber solche Gedanken hat man nun mal, wenn nur an einem rumgemeckert wird, man nix wert ist.

Das witzige an der ganzen Geschichte ist aber, dass er sich ironisch als das ... bezeichnet. Wie auch schon häufig hier beschrieben sieht er sich immer im Recht. Ich mache alles falsch, komme nicht klar und bin behindert im Kopf.
Interessant ist auch "das Gesicht", was seine Freunde zu sehen bekommen. Er ist der beste Freund, den sich die Kumpels wünschen können. Immer da, hilfsbereit und immer korrekt. Die würden mit dem Kopf schütteln und mich für verrückt erklären, wenn ich erzählen würde, wie er sich bei mir benimmt. Bei anderen benimmt er sich immer so, als würde er kein Wässerchen trüben können. Allgemein glaube ich, dass er einfach keinen Respekt vor Frauen hat. Seine Mutter muß sich auch ständig seinen Verbalattacken stellen und wird wie wine 15jährige behandelt.

Natürlich trösten einen die "guten" Momente über die schlechten Zeiten hinweg. Ich hoffe jedesmal, dass es besser wird. Auch wenn er sich entschuldigt, sagt dass er mich liebt oder auch mal zu gibt, dass ich es leicht mit ihm habe. Aber manchmal beschleicht sich der Verdacht, vielleicht will er einfach nur hören "Schatz, ist alles nicht so schlimm". Aber diesen Gefallen tue ich ihm nicht. Nicht mehr.

Es ist verdammt schwer entscheiden zu müssen Trennung oder bei ihm bleiben.

Ich hätte gerne mal gewußt, ob es hier Frauen gibt, die den Versuch gestartet haben mit ihrem Freund/Mann zu sprechen und wie es verlaufen ist. Oder die den Schritt gewagt haben sich zu trennen und wie die Trennung verlaufen ist. Das stelle ich mir nämlich auch nicht leicht vor.




Cholerischer Partner
Liebe desertdragon,

ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und mußte mit Erschrecken feststellen, daß ich mich zu fast 100% in deinen Worten wiedergefunden habe...
Ich kämpfe seit gestern mit dem Gedanken, mich von ihm zu trennen, was ich eigentlich überhaupt nicht möchte, weil ich ihn wirklich über alles liebe. Die Frage ist eben nur, ob ich so weitermachen kann... Am Anfang unserer Beziehung (vor etwas mehr als zwei Jahren) war alles perfekt. Es gab nie Streit, noch nicht einmal eine Meinungsverschiedenheit, wir ergänzten uns perfekt und alles lief super - bis zum Sommer vergangen Jahres. Ich weiß bis heute nicht, was der entscheidende Auslöser für das Kippen unserer Beziehung war. Plötzlich war er wie ein anderer Mensch. Ich mußte mir verbale Attacken wie "Halt die Fresse!", ... dich!", "Du bist krank!", "Du laberst nur Scheiße!" etc. anhören. Wenn ich ihm mein Herz ausschütte und ihm sage, daß mir mal wieder seine Nähe, Aufmerksamkeit und Zuneigung fehlt, prallt das einfach so an ihm ab und seiner Ansicht nach bilde ich mir all diese Dinge ein oder schlimmer noch, denke sie mir extra aus, damit ich Streit mit ihm anfangen kann. Er regt sich extrem schnell über die kleinsten Kleinigkeiten auf und gibt mir zur Krönung in 99% der Fälle die Schuld daran. Wir haben noch nie, wirklich noch NIE, einen gemeinsamen Nenner bei einer Diskussion oder Streit gefunden. An allen soll ich Schuld sein. Letztens hat er den Spieß einfach umgedreht und gesagt, daß ich nur an ihm rumnörgele und ich ihm ständig die Schuld an allem gebe und er so nicht weitermachen kann! Das ist wie ein verdammter Teufelskreis. Bei jedem Streit warte ich, manchmal tagelang, darauf, daß er auf mich zukommt, leider immer vergeblich. Weil ich dann die Situation, daß man tagelang wortlos nebeneinanderher lebt, nicht mehr ertragen kann, suche ich das Gespräch, was immer damit endet, daß er seinen Standpunkt hat und ich meinen und keiner davon ablassen möchte. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen! Ich habe ihm nun gestern, nach einem mal wieder unnötigen Streit, gesagt, daß ich so nicht weitermachen kann. - Keinerlei Reaktion seinerseits. Habe ihm heute morgen eine SMS geschickt, in der ich ihm schrieb, daß ich ihn über alles liebe und es aber nicht sein kann, daß ich an allem Schuld sein soll, ich die jenige bin, die alles kaputt macht, aber auch gleichzeitig fie bin, die immer wieder auf ihn zukommt und alles gut macht. Ich habe ihm geschrieben, daß wenn er mich nicht gehen lassen will, er sich gut überlegen soll, was er sagt, damit ich es eben nicht tue. - Wieder keinerlei Reaktion. Habe ihn dann vorhin auf der Arbeit angerufen und gefragt, warum ich keine Antwort bekomme. Er fragte mich, was er darauf antworten solle und ich schon selber wissen müsse, was ich tue, er würde es akzeptieren. Warum zum Teufel kämpft er denn nicht??? Ich verstehe das alles nicht mehr... Ich werde jetzt darauf warten, bis er von der Arbeit nach Hause kommt und werde nochmal das Gespräch suchen. Ich kann nur zu Gott beten, daß das kein böses Ende für mich nimmt. Ich möchte ihn wirklich nicht verlieren, aber so kann es einfach nicht weitergehen... Ich habe bei meiner Suche im Internet zu diesem Thema einen sehr schönen Beitrag gefunden, der ziemlich genau wiedergibt, wie ich mich fühle. Vielleicht findet sich ja noch jemand darin wieder...


Clown

Es gibt nur diese beiden Mglichkeiten: Als Opfer Deines cholerischen Gegenübers kannst Du alles hinnehmen, und Dich dabei selbst im Lauf der Zeit verlieren, weil Du daran zerbrichst...oder: Er muß zu Therapie!!!! Du bist es nicht, der Schuld idt an alledem. Du bist nur Opfer. Und immerwieder kommt die Frage: Lieb ich ihn, oder lieb ich ihn nicht mehr. Manchmal kommt der Haß, weil der Choleriker Dich scheinbar so in der Hand hat, Dich wie eine Marionette an Fäden zieht. Dich erniedrigt, Du Angst vor ihm hast, auf jedes Wort achten mußt, was Du sagst...es könnte neues Futter für ihn sein... . Wie lange willst Du Dir das noch antun. Deine Gedanken drehen sich im Kreis, Du weinst, bist verzweifelt. Deine Seele wird krank. Dann wieder kommen die schönen Tage...Dein multiples Gegenüber hat einen guten Tag und herzt und drückt Dich, verwhnt Dich mit seiner Aufmerksamkeit ....hach ist das Leben schön! Dann liebst Du ihn. Bis morgen, oder nächste Woche.... . Es ist wie ein Teufelskreis. Manchmal wünscht Du Dir den körperlichen Zusammenbruch Deines Cholerikers, damit Du endlich einmal in der Führungsposition steckst. Du bekommst Mitleid mit dem Häuflein Elend. Du denkst an all das Schöne, was ihr Euch jemals geschenkt habt....Liebe, Nähe, Zeit....die er jetzt nicht mehr hat. Du hast das Gefühl Du wirst nie angehört, ja geradezu überhört. Und Du merkst, das Du für all das büßen mußt, was andere in seinem Leben falsch gemacht haben. Denn einer ist immer schuld, nur nie er selbst. Du mußt lernen, Dich stark zurückzunehmen, eigentlich solltest Du überhaupt keine eigene Meinung mehr haben, dann hast Du auch einen immerbraven Choleriker an Deiner Seite, der ja nur seinen Vulkanausbruch zuläßt, wenn Du einen Fehler machst, ihn gereizt hast oder eine eigene Meinung hast. Es ist sehr schwer mit einem cholerischen Menschen zu leben und ihn bedingungslos zu lieben. Du bist Opfer, Ventil und Psychologe in einem. Die Frage ist: Wieviel Kraft hast Du? Verlierst Du Dich selbst? Paßt Du Dich an? Eines solltest Du bedenken: wenn Du einen cholerischen Workaholic an Deiner Seite hast wird es doppelt schwer. Da ist nur eines stärker: grenzenlose Liebe.

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4. Oktober 2010 um 20:15
In Antwort auf sophie_12072596

Cholerischer Partner
Die Beiträge zum Them "Choleriker" sind leider schon etwas veraltet. Bei mir ist das Thema sehr aktuell und ich habe die Beiträge mit großem Interesse gelesen. Ich hoffe es gibt noch Frauen hier, bei denen das Thema auch aktuell ist und noch ein paar interessante Beiträge zusammen kommen.

Es ist schon erstaunlich, was sich die Frauen bieten lassen weil sie lieben. Ich stehe auch immer wieder vor der Entscheidung, verlassen oder weiter machen. Und irgendwie gibt es einem Mut, wenn man liest, dass man nicht die Einzige ist.
Dass ich den Mann liebe steht ausser Frage, sonst wäre ich nicht schon fast 4 Jahre mit ihm zusammen. Ich mache bestimmt auch Fehler und bin nicht perfekt, aber ich versuche auch immer nach dem Motto zu verfahren, dass ich den anderen so behandle wie ich behandelt werden möchte. Klappt leider nicht immer zu 100%, aber ist eine gute Basis.

Bei mir ist es noch nicht so schlimm, dass die Einrichtung zertrümmert wird oder er handgreiflich wird. Die verbalen Attacken sind aber auch nicht zu unterschätzen. Es reichen schon Kleinigkeiten die ihn auf die Palme bringen. Das Selbstwertgefühl leidet sehr. In den letzten Jahren ist aus einer selbstbewußten und starken Frau eine weinerliche, selbstkritische Frau geworden. Man sucht die Fehler immer bei sich, fängt an an sich selbst zu zweifeln und fragt sich: ist man wirklich so dumm und krank wie man betitelt wird??? Das Äußerliche wird angegriffen, beleidigt, beschimpft und für krank gehalten.
Man ist so gelähmt von den Verbalattacken, dass man sich selbst dafür hasst. Aber wie soll man sich wehren? Ich bin schon so kleinlaut geworden, dass ich versuche alles zu vermeiden, was ihn reizen könnte.

Der Beitrag von sabri24 (cholerischer Bruder) war sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit Geduld und Verständnis viel erreichen kann. Problem ist nur zum einen, dass der Choleriker auch reden will, sich seine Fehler eingesteht und was ändern möchte. Zum anderen kann ich mir auch gut vorstellen, man macht sich die Mühe, hat die Geduld und erreicht vielleicht eine Besserung. Und dann ist die Mühe umsonst, weil man den Mann für die nächste Frau "gut vorbereitet". Ich weiß, das hört sich sehr schwarzmalerisch an, aber solche Gedanken hat man nun mal, wenn nur an einem rumgemeckert wird, man nix wert ist.

Das witzige an der ganzen Geschichte ist aber, dass er sich ironisch als das ... bezeichnet. Wie auch schon häufig hier beschrieben sieht er sich immer im Recht. Ich mache alles falsch, komme nicht klar und bin behindert im Kopf.
Interessant ist auch "das Gesicht", was seine Freunde zu sehen bekommen. Er ist der beste Freund, den sich die Kumpels wünschen können. Immer da, hilfsbereit und immer korrekt. Die würden mit dem Kopf schütteln und mich für verrückt erklären, wenn ich erzählen würde, wie er sich bei mir benimmt. Bei anderen benimmt er sich immer so, als würde er kein Wässerchen trüben können. Allgemein glaube ich, dass er einfach keinen Respekt vor Frauen hat. Seine Mutter muß sich auch ständig seinen Verbalattacken stellen und wird wie wine 15jährige behandelt.

Natürlich trösten einen die "guten" Momente über die schlechten Zeiten hinweg. Ich hoffe jedesmal, dass es besser wird. Auch wenn er sich entschuldigt, sagt dass er mich liebt oder auch mal zu gibt, dass ich es leicht mit ihm habe. Aber manchmal beschleicht sich der Verdacht, vielleicht will er einfach nur hören "Schatz, ist alles nicht so schlimm". Aber diesen Gefallen tue ich ihm nicht. Nicht mehr.

Es ist verdammt schwer entscheiden zu müssen Trennung oder bei ihm bleiben.

Ich hätte gerne mal gewußt, ob es hier Frauen gibt, die den Versuch gestartet haben mit ihrem Freund/Mann zu sprechen und wie es verlaufen ist. Oder die den Schritt gewagt haben sich zu trennen und wie die Trennung verlaufen ist. Das stelle ich mir nämlich auch nicht leicht vor.




Mir ging es genauso
Ich war drei Jahre lang mit einem Choleriker zusammen und habe auch mit ihm zusammen gewohnt. Er war von einem auf den anderen Moment ein völlig anderer Mensch. Hat mich beleidigt, angeschrien, zu Boden geschlagen und getreten. Es wurde immer häufiger, zum Schluß fast täglich. Und das, ohne ersichtlichen Grund. Als ob er es darauf anlegt, auszuticken. Ich war so fertig, dass ich mich auch auf der Arbeit nicht mehr konzentrieren konnte. Das haben meine Arbeitskollegen gemerkt. Mit ihrer Hilfe habe ich dann nach 3 Jahren endlich die Trennung geschafft. Es fiel mir unendlich schwer. Ich kann dich gut verstehen. Man liebt diesen Mann ja noch und hofft immer, dass er wieder einen guten Moment hat und redet sich ein, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist. Ich glaube aber nicht, dass sich so ein Mensch ändert. Der einzige Weg ist die Trennung. Sonst kommst du da gar nicht mehr raus. Ich wünsche dir von Herzen, dass du die Kraft findest.

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5. Oktober 2010 um 12:20

Cholerischer Partner
Hallo Ihr Lieben,

ich habe also gestern abend, wie angekündigt, mit meinem Freund gesprochen. Habe ihm den Beitrag von desertdragon vorgelegt und ihn gebeten, ihn zu lesen. Nach anfänglichem Zögern und Diskutiererei, ob ihn verarschen will, hat er sich dann doch bis zum Ende durchgelesen. Auf die Frage, ob ihm irgendwas von diesen Worten bekannt vor kommt (Wie gesagt, es hätte wirklich 1:1 meine eigenen Worte sein können, die ich schon mindestens ein halbes Jahr lang

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5. Oktober 2010 um 12:22

Cholerischer Partner
Hallo Ihr Lieben,

ich habe also gestern abend, wie angekündigt, mit meinem Freund gesprochen. Habe ihm den Beitrag von desertdragon vorgelegt und ihn gebeten, ihn zu lesen. Nach anfänglichem Zögern und Diskutiererei, ob ihn verarschen will, hat er sich dann doch bis zum Ende durchgelesen. Auf die Frage, ob ihm irgendwas von diesen Worten bekannt vor kommt (Wie gesagt, es hätte wirklich 1:1 meine eigenen Worte sein können, die ich schon mindestens ein halbes Jahr lang "predige"!), wurde er trotzig wie ien kleines Kind. Er hat mir den Zettel mit dem Beitrag vor die Füße gesworfen und gesagt, er möchte mit niemandem zusammen sein, der denkt, er wäre ein Choleriker... Das tat erstmal weh und ich habe versucht, die Situation unter Kontrolle zu behalten. Hat auch eine ganze Weile funktioniert, bis er irgendwann "zugemacht" hat und sich in ein anderes Zimmer verkrümelt hat. Ich hatte aber schon den Eindruck, daß es langsam anfängt bei ihm "Klick" zu machen. Es war auch seit langem das erste Gespräch, in dem wir uns nicht angebrüllt haben. Ich habe die ganze Zeit sehr, sehr ruhig und sachlich unsere Probleme zusammengefasst und Sprüche wie "Du schläfst doch nur nicht mehr mit mir, weil du denkst, du hast was besseres verdient!", "Such dir doch nen Millionär, der dich auf Händen trägt und kein Choleriker ist!" mußte ich, so extrem schwer es mir fiel, einfach an mir abprallen lassen. Es gab, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nie einen Zeitpunkt, an dem ich mich so, so extrem zusammenreißen mußte und meine Wut Enttäuschung und Traurigkeit verbergen mußte. Ich habe nun absolut keine Ahnung, wie es mit uns weiter geht, ich weiß ja noch nicht mal, ob wir noch zusammen sind....
Ich habe mir vorgenommen, heute mit seinem besten Freund über die ganze Sache zu sprechen. Vielleicht hat er ja nen guten Rat oder kommt besser an meinen Freund ran als ich. Ich werde auch bis zum Wochenenende warten, ob er von sich aus das Gespräch sucht. Wenn nicht, werde ich das am Wochenende tun und ihn vor die Wahl stellen, entweder er ändert sich und tut was dagegen oder ich bin weg, was ich eigentlich nicht möchte. Wie gesagt, ich liebe ihn sehr und es gibt auch schöne Tage und Zeiten.... Was meint ihr dazu??

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8. November 2010 um 20:21

Es ist schwer
hallo,ich bin seit 20 Jahren mit einem Choleriker verheiratet und habe oft daran gedacht aufzugeben .Er hat seit einigen Tagen selber im internet nachgeschaut und verstanden,daß er ein Choleriker ist (hätte ich ihm schon vor jahren sagen können )
aber ich kann nur sagen ,man muss sehr stark sein und da hilft nicht nur die liebe zueinander .Solange er sich an toten Gegenständen vergreift ( ist zwar immer ärgerlich) geht es noch ,sollte er aber einmal mich oder die Kinder anfassen ,dann wäre die Geduld zuende !! Nimand hat es verdient ,so behandelt zu werden und wenn sie verstehen das sie Cholerisch sind und das dann als entschuldigung benutzen,sollte man sich vielleicht für ein Leben ohne diesen Stress entscheiden.
es gibt kein Patentrezept!!!! DU musst für dich entscheiden ,ob du dein leben so führen willst ,weil es nie ganz aufhören wird !

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11. Dezember 2010 um 10:03

Ich habe auch so einen
Ich habe nun mit grossem Interesse diese Beiträge gelesen und habe beschlossen, meinen Beitrag hierzu zu schreiben. Leider sind sie ja schon etwas älter, ich hoffe aber, dass doch noch jemand hier mitliest. Ich lebe seit fast 8 Jahren mit einem Choleriker zusammen. ich muss sagen, es ist wirklich nicht einfach.
So manche Tipps, die in einigen Foren gegeben werden helfen vielleicht mit dem Umgang des einen oder anderen Cholerikers, bei meinem leider nicht.
Ich weiss nicht, wie lange ich noch die Kraft habe, es mit diesem Menschen auszuhalten. Das Mitleidsgefühl (wie bescheuert ich doch sein kann) ist momentan wohl noch stärker als mein Selbstwertgefühl. Ebenso gibt es ja auch schöne Zeiten. Wobei ich sagen muss, dass die Verletzungen auch in diesen schönen Zeiten bei mir nicht mehr so ganz spurlos abfallen.
Das schlimmste ist, dass man sich ständig auf dünnem Eis befindet. Man weiss bei einem Choleriker nicht, was man vermeiden kann um seine Anfälle nicht auszulösen. Auch wenn du nichts gemacht hast, irgendeiner wird ihm schon auf den Schlips getreten sein, um Gewitterwolken aufziehen zu lassen. Fazit: Es ist egal was du machst, du bist schuld und du bekommst es auch immer ab. Wenigstens bei uns läuft es so.
Ich habe einiges ausprobiert an diversen Tipps, wie man das schlimmste verhindern könnte. Den Raum zu verlassen (bei mir war es schon nur der Versuch) war der allerschlechteste Tipp. Mein Herzchen wurde Handgreiflich (hat mich festgehalten und an die Wand gedrückt), denn....er war noch nicht fertig!!! Erst mal still alles anhören? Auch nicht der beste Weg, weil man hat dann kein Interesse an seinem anliegen und man ist unhöflich. Ab und an etwas dazu sagen (ganz lieb und sachlich ohne irgendwelche Mienen zu verziehen (sauschwer) ist auch nicht der beste Weg, weil man ihm ins Wort gefallen und schon wieder unhöflich ist. Zurück brüllen (ja, auch das passiert. bin schließlich auch nur ein Mensch) ganz fatale Sache. Dann gehts erst richtig los. Widersprechen ist neben den Raum verlassen das zweitschlimmste. Selbst Gefühle zeigen? Manchmal funktioniert es, manchmal aber auch nicht. Wenigstens eine 50/50 Chance. Ihn später darauf ansprechen? Seine Aussage: Du bist doch selbst schuld, wenn du immer noch nicht weißt mit meinem Temperament umzugehen. Spreche ich ihn darauf an, dass er ein Choleriker ist, ist seine Antwort: Na und, dass war ich schon immer mit einem süffisantem lächeln im Gesicht.
Bisher habe ich versucht mir einzureden, dass betrifft gar nicht mich. Es geht nicht mehr! Die Verletzungen der verbalen Art sind schon ziemlich mies und sitzen tief. Zudem muss man auch noch fürchten, dass der Choleriker handgreiflich wird. Ich habe mir bisher eingeredet, der Mann ist krank. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir sage er ist jähzornig, egoistisch, rechthaberisch u.s.w. und an wenigen Tagen ist er der Mann, den ich liebe so wie ich ihn kennengelernt habe. Doch das kann man nicht mehr geniessen, ich bin immer auf der Hut.
Was ich des Weiteren unternehme kann ich noch nicht sagen. Aber ich denke, dass das nicht mehr allzu lange gut geht. Ich werde wohl oder übel das Weite suchen müssen.

@desertdragon Dein Beitrag hat mir sehr gefallen, auch wenn es eine traurige Angelegenheit ist. Es passt genau auch auf meinen Partner und mich. Wenigstens entschuldigt sich Dein Mann ab und an und sagt das er dich liebt. Meiner hat das nicht nötig, denn er ist wohl Stolz auf sein Verhalten. So kommt es wenigstens rüber.
Ja, ich habe den VERSUCH gestartet, mit ihm zu reden. Du kannst dich auch mit den Möbeln unterhalten. Kommt aufs gleiche raus. Bestenfalls wird es mit einem Brüller was willst du mir denn DAMIT sagen abgetan (in einer Haltung, wo jeder einen Rückzieher machen würde), oder aber es geht mal wieder gleich richtig zur Sache. Ich habe mich entschieden ihn vor die Wahl zu stellen. Entweder professionelle Hilfe, oder aber ich muss gehen. Den Mut muss ich nur noch finden. Der Zeitpunkt ist glaube ich egal, der wird nie der Richtige sein.

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11. Dezember 2010 um 17:45

Den
kriege ich auch gleich, der beitrag ist von 2006. rumpelstilzchen ist sicher schon vor wut verpufft..

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11. Dezember 2010 um 19:23

Ähmm
So kann nur jemand reden, der nicht in einer solchen Situation steckt. Das lachen würde dir schnell vergehen.

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