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Mein Freund ist Alkoholiker- ich kann mich nicht trennen

27. April um 21:07 Letzte Antwort: 7. Mai um 14:43

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

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Beste hilfreiche Antwort

27. April um 21:31

Wenn du dich nicht trennen willst, dann sei wenigstens so vernünftig, kein Kind zu zeugen und einem weiteren unschuldigen Menschen in den gleichen Teufelskreis zu ziehen, wie du es erleben musstest.

Der Rest ist eure Sache. Wenn Menschen ihr Leben verbauen wollen, ist das ihr gutes Recht aber bitte,bitte, zieh da keine unschuldige Kinderseele mit rein.

Ansonsten kann ich dir das Buch: "Wenn Frauen zu sehr lieben" empfehlen. Da steht gut verständlich, warum Menschen, das was ihnen in der Kindheit wiederfahren ist, im Erwachsenenalter kopieren.

Dort schreiben viele Betroffene, die Alkoholmissbrauch aus dem Elternhaus kennen und später auch mit demselben Muster eine Partnerschaft führen.

Ansonsten kann ich dir eine Therapie für Co-Abhängige, ihn einen Entzug und euch gute Verhütungsmittel empfehlen.

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27. April um 21:31

Wenn du dich nicht trennen willst, dann sei wenigstens so vernünftig, kein Kind zu zeugen und einem weiteren unschuldigen Menschen in den gleichen Teufelskreis zu ziehen, wie du es erleben musstest.

Der Rest ist eure Sache. Wenn Menschen ihr Leben verbauen wollen, ist das ihr gutes Recht aber bitte,bitte, zieh da keine unschuldige Kinderseele mit rein.

Ansonsten kann ich dir das Buch: "Wenn Frauen zu sehr lieben" empfehlen. Da steht gut verständlich, warum Menschen, das was ihnen in der Kindheit wiederfahren ist, im Erwachsenenalter kopieren.

Dort schreiben viele Betroffene, die Alkoholmissbrauch aus dem Elternhaus kennen und später auch mit demselben Muster eine Partnerschaft führen.

Ansonsten kann ich dir eine Therapie für Co-Abhängige, ihn einen Entzug und euch gute Verhütungsmittel empfehlen.

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28. April um 14:32
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

das problem ist, dass du ihm hilflos ausgeliefert bist. so lange er nichts ändern will, wird sich nichts ändern!

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29. April um 6:56
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Liebe Co-Abhängige,

Für den Moment kann ich dir nur zu einem Urlaub raten. Sofern du dich davor nicht auch fürchtest.

Deine weiteren Perspektiven sind Frust, mögliche Verletzungen durch die Ausfälle deines Alkoholiker-Partners, stetige Hoffnung auf eine Besserung, die nicht kommen wird, und ein Kind, welches die ganze Scheiße reparieren soll und das Elend doch nur in die nächste Generation tragen wird.

Solange DU keinerlei Einsicht zeigst, musst du das von IHM nicht erwarten. Wenigstens weiß ich jetzt, wofür Steuern da sind....

Ich kann dir leider nicht alles Gute wünschen, denn du wirst nichts Gutes erleben, deshalb einfach nur freundliche Grüße, Christoph

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29. April um 11:46
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Viele Möglichkeiten hast du leider nicht. 

1. du lebst damit, dass dein Partner Alkoholiker ist und arrangierst dich damit
2. du trennst dich

Es gibt leider keine Möglichkeit, sein Verhalten zu beeinflussen. Solange er trinken möchte, wird er auch trinken, da kannst du dir den Mund fusselig reden, drohen, was auch immer. Es wird nichts nützen.

Ich würde dir gerne einen Zauberspruch nennen, der ihn sofort einsichtig werden und das Trinken aufhören lässt, nur leider gibt es diesen nicht. Du kannst hier leider absolut nichts tun. Er muss selbst aufhören wollen und solange er das nicht will, hast du keine Chance.

Tut mir leid, deine Lage ist aussichtslos.

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29. April um 14:43
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

leela, das verstehe ich und ich kann Dir nur dringend raten, Dich an die Al Anon zu wenden -

das ist eine Gemeinschaft für Angehörige  und für Freunde von Alkoholikern.
Die Al-Anon Familiengruppen unterstützen all diejenigen, deren Leben jetzt oder in der Vergangenheit durch das Trinken eines anderen belastet worden ist, egal ob derjenige noch trinkt oder aufgehört hat.
die Website erreichst Du über: www.al-anon.de/ 
   
Ich selbst bin eine trockene Alkoholikerin (seit 30 Jahren) und gehe zu den AA
(Anonyme Alkoholiker).

Dir und Deinem Freund wünsche ich Alles Gute

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29. April um 15:31

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit erst mal auszuziehen und ihm zeigen das es Dir ernst ist.
Dann liegt es ihm ob er sich helfen lässt.....
Ein Kind zu zeugen ist natürlich völliger Wahnsinn und völlig unverantwortlich.

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29. April um 15:40

Wieso schreibst du hier? 

Zukunft verbauen, co-abhängig sein und von der großen Liebe träumen (lieben Süchtige denn?)... und dann gleich noch ein Kind bekommen,  ist ja gleich der Garant für transgenerationale Weitergabe eines Traumas.

Viel Spaß beim Ruinieren deines und deines Kindes Leben wünscht

Frau Evi

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29. April um 16:09
In Antwort auf frauevi

Wieso schreibst du hier? 

Zukunft verbauen, co-abhängig sein und von der großen Liebe träumen (lieben Süchtige denn?)... und dann gleich noch ein Kind bekommen,  ist ja gleich der Garant für transgenerationale Weitergabe eines Traumas.

Viel Spaß beim Ruinieren deines und deines Kindes Leben wünscht

Frau Evi

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

(meine frau kommt aus einer familie, in der beide eltern zeitweise alkoholiker waren. ja, die vier kinder hatten damit ihre probleme, und haben sie noch. sind aber trotzdem tolle menschen geworden, und (noch) ist keine(r) von ihnen selbst alkoholiker. die abschreckung aus kindheit und jugend wirkt und ist nicht zu unterschätzen!)

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29. April um 16:47
In Antwort auf user08152

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

(meine frau kommt aus einer familie, in der beide eltern zeitweise alkoholiker waren. ja, die vier kinder hatten damit ihre probleme, und haben sie noch. sind aber trotzdem tolle menschen geworden, und (noch) ist keine(r) von ihnen selbst alkoholiker. die abschreckung aus kindheit und jugend wirkt und ist nicht zu unterschätzen!)

Na ja, natürlich können auch Kinder von Alkoholikern vernünftige und tolle Menschen werden.
Aber wenn deine Frau sich aussuchen könnte, ob sie das als Kind nochmal durchmachen möchte oder nicht, wie würde sie sich entscheiden?
Die TE hat noch keine Kinder mit ihrem Mann, der ein Alkoholproblem hat und kann jetzt noch entscheiden, ob sie in der jetzigen Situation, mit einem alkoholabhängigen Mann Kinder in Die Welt setzt und diesen Kindern zumutet Ähnliches erleben zu müssen, wie z.B. deine Frau.
Wäre ich an Stelle der TE, müsste sich der Mann ernsthaft an das Trinkproblem setzen und dieses bewältigen, bevor ich mit ihm Kinder in die Welt setzen würde.

 

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29. April um 17:01
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Du willst doch nicht ernsthaft einem Kind einen alkoholkranken Vater zumuten wollen? Mensch, wach auf!😳

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29. April um 17:23
In Antwort auf missdalton

Na ja, natürlich können auch Kinder von Alkoholikern vernünftige und tolle Menschen werden.
Aber wenn deine Frau sich aussuchen könnte, ob sie das als Kind nochmal durchmachen möchte oder nicht, wie würde sie sich entscheiden?
Die TE hat noch keine Kinder mit ihrem Mann, der ein Alkoholproblem hat und kann jetzt noch entscheiden, ob sie in der jetzigen Situation, mit einem alkoholabhängigen Mann Kinder in Die Welt setzt und diesen Kindern zumutet Ähnliches erleben zu müssen, wie z.B. deine Frau.
Wäre ich an Stelle der TE, müsste sich der Mann ernsthaft an das Trinkproblem setzen und dieses bewältigen, bevor ich mit ihm Kinder in die Welt setzen würde.

 

natürlich hätte sich meine frau sicher auch keinen alkoholiker als vater ihrer kinder ausgesucht, da stimme ich dir 100% zu!

anlass für mein posting war die häme und vorverurteilung der "frauevi", für die so ein kind wohl schon von vorne herein keine chance hätte. ähnliches habe ich bisher nur von lehrerinnen (!) im zusammenhang mit "kevin"s und "chantal"s gehört...

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29. April um 18:31
In Antwort auf user08152

natürlich hätte sich meine frau sicher auch keinen alkoholiker als vater ihrer kinder ausgesucht, da stimme ich dir 100% zu!

anlass für mein posting war die häme und vorverurteilung der "frauevi", für die so ein kind wohl schon von vorne herein keine chance hätte. ähnliches habe ich bisher nur von lehrerinnen (!) im zusammenhang mit "kevin"s und "chantal"s gehört...

Damit war glaube ich nicht gemeint, dass aus solchen Kindern nichts werden kann, sondern eher, dass man Kindern damit eine schwere Bürde auferlegt und ihnen die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit nimmt. Für deine Frau und ihre Gescheister waren das ja teilweise auch traumatische Erlebnisse, die sie bis heute prägen. Manchmal kann man das nicht verhindern, weil das Leben nicht immer planmäßig läuft, aber gerade wenn man selbst erlebt hat, wir es ist, wenn ein Elternteil Alkoholiker ist, sollte man mit so einem Menschen kein Kind in die Welt setzen.

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29. April um 20:24
In Antwort auf user08152

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

(meine frau kommt aus einer familie, in der beide eltern zeitweise alkoholiker waren. ja, die vier kinder hatten damit ihre probleme, und haben sie noch. sind aber trotzdem tolle menschen geworden, und (noch) ist keine(r) von ihnen selbst alkoholiker. die abschreckung aus kindheit und jugend wirkt und ist nicht zu unterschätzen!)

Dass die Abschreckung eben nicht immer so gut klappt wie bei deiner Frau, siehst du doch an diesem Thread.
Wer süchtig ist, hat seine Prioritäten nicht im Griff und sollte keine Kinder planen. Das hat mit Friede Freude Eierkuchen nichts zu tun.

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29. April um 20:27
In Antwort auf user08152

natürlich hätte sich meine frau sicher auch keinen alkoholiker als vater ihrer kinder ausgesucht, da stimme ich dir 100% zu!

anlass für mein posting war die häme und vorverurteilung der "frauevi", für die so ein kind wohl schon von vorne herein keine chance hätte. ähnliches habe ich bisher nur von lehrerinnen (!) im zusammenhang mit "kevin"s und "chantal"s gehört...

In ihrem Beitrag steht nur nirgends, dass aus dem Kind nichts werden könne. Nur davon, dass es blöd ist sich selbst das Leben schwerer zu machen als es sein muss und da dann sehenden Auges auch noch einen kleinen Menschen mit rein zu werfen. Die TE hat ja immerhin die Wahl 

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29. April um 22:55
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Du befindest dich in einer typischen Co-Abhängigkeit. Alles ist perfekt, nach außen hin den schönen Schein wahren, Hoffnungen, Versprechungen, Rückfälle er ist ja dein Seelenverwandter, findest Gründe warum er super ist. Rechtfertigst sein Defizit durch die Aussage, es ist ja eine Krankheit und diese nicht einfach zu besiegen. Inzwischen tust du dir selbst leid, empfindest Hass und Verachtung. Du bist abhängig und unterstützt einen anderen abhängigen Menschen in seiner Sucht. Er schafft es nicht wenn andere seine Defizite ausgleichen, tolerieren, bagatellisieren und verharmlosen. 

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30. April um 8:49
In Antwort auf user08152

natürlich hätte sich meine frau sicher auch keinen alkoholiker als vater ihrer kinder ausgesucht, da stimme ich dir 100% zu!

anlass für mein posting war die häme und vorverurteilung der "frauevi", für die so ein kind wohl schon von vorne herein keine chance hätte. ähnliches habe ich bisher nur von lehrerinnen (!) im zusammenhang mit "kevin"s und "chantal"s gehört...

Die "Häme und Vorverurteilung" stammt aus meiner persönlichen Erfahrung als Kind eines Quartalssäufers, meiner Karriere als Magersüchtige und Co-Abhängige, und nicht zuletzt durch meine berufliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ja und ich habe auch ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften und war im Vorstand eines internationalen Versicherungskonzernes, spreche mehrere Sprachen...

Man hat ein ziemliches Päckchen zu tragen mit so einer Vergangenheit. Was einem da in der Kindheit als "Weltanschauung" vorgelebt wird,  beeinflusst einen sehr lange.  Bis man das durchblickt, hat man sich möglicherweise selbst geschadet und/oder anderen.

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30. April um 9:18
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Du weißt doch selbst, dass du dir nur helfen kannst, indem du dir selber hilfst.

Du bist co-abhängig. Du brauchst selber Hilfe. Du reitest ihn ja wieder in die Scheisse rein, weil er dir nur das Blaue vom Himmel versprechen braucht und du gibst Ruhe. Er kann ohne schlechtes Gewissen seiner Sucht weiter nachgehen. Du bestärkst ihn in seinem Suchtverhalten. Er hat keinen Grund, sein Verhalten zu ändern.

Du kannst ihn nicht ändern. Er muss es wollen. Du bist machtlos.

Was ich noch viel schlimmer finde, ist dein Kinderwunsch. Willst du ein Kind von einem Säufer? Willst du deinem Kind ein solch miserables Beziehungsbild vermitteln, indem eine Sucht tolleriert wird und die restliche Familie sowieso nichts wert ist, weil Papa ja säuft? Noch dazu die Gefahr, dass es behindert oder andere Einschränkungen abbekommt, nur weil sich Papi die Birne hohl saufen muss. 

Also lass das lieber mal mit dem Kinderwunsch.

Wenn du noch weiter überlegst, mit einem Säufer zusammen zu bleiben, dann soll er einen stationären Entzug machen! Jetzt!

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30. April um 9:32
In Antwort auf frauevi

Die "Häme und Vorverurteilung" stammt aus meiner persönlichen Erfahrung als Kind eines Quartalssäufers, meiner Karriere als Magersüchtige und Co-Abhängige, und nicht zuletzt durch meine berufliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ja und ich habe auch ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften und war im Vorstand eines internationalen Versicherungskonzernes, spreche mehrere Sprachen...

Man hat ein ziemliches Päckchen zu tragen mit so einer Vergangenheit. Was einem da in der Kindheit als "Weltanschauung" vorgelebt wird,  beeinflusst einen sehr lange.  Bis man das durchblickt, hat man sich möglicherweise selbst geschadet und/oder anderen.

du hast recht. und mit so einer erklärung hätte es der TE vielleicht mehr genutzt, als die kommentarlose ohrwatschen vom ersten posting. jetzt hat sie sich ohnehin abgemeldet.

trotzdem noch eine kurze frage: wärst du lieber nicht geboren worden? denn das wäre ja die konsequenz aus deiner forderung...

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30. April um 11:11
In Antwort auf user08152

du hast recht. und mit so einer erklärung hätte es der TE vielleicht mehr genutzt, als die kommentarlose ohrwatschen vom ersten posting. jetzt hat sie sich ohnehin abgemeldet.

trotzdem noch eine kurze frage: wärst du lieber nicht geboren worden? denn das wäre ja die konsequenz aus deiner forderung...

Eine klare Botschaft kann auch hilfreich sein. Wenn nicht sofort, dann vielleicht später. Die TE ist ja noch in der Illusion, dass sie es unbedingt schaffen muss, und dass sie nur hart genug arbeiten muss, und dann wird alles gut. So wie sie es auch schon als Kind geglaubt hat, sehr viel oder gar alle Verantwortung zu haben. 

Was ist denn das für eine lustige Schlussfolgerung? Sei doch froh, dass du überhaupt geboren wurdest? Für mein Leben kann ich (inzwischen, nach ca 40 Jahren) die Verantwortung übernehmen, so wie die TE es für Ihr Leben kann. Jetzt steht sie davor, Entscheidungen aufgrund eines so trügerischen Bildes wie "die erste Große Liebe" zu treffen, und sie sieht die Realität nicht. Sie ist doch die jenige, die sich die Friede-Freude-Eierkuchen-Familie zusammenfaselt. Und was ist das denn schon? Familie ist ein Konstrukt und mit einem hohen Ideal belegt, das so nie erfüllt werden kann. Ist das jetzt für dich der Freibrief, sehenden Auges in etwas zu gehen, was zu einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit zu einem sehr belastenden Umfeld für alle wird? Die Mutter, die viel Energie aufwenden muss, dieses Ideal zu erfüllen? Der Vater, der entweder das System massiv belastet und ebenso belastet ist, weil er in hellen Momenten weiß, was er da tut? Und auch wenn er einen Entzug schafft, ist das ein sehr lange Weg, ein Alkoholiker ist auch immer ein Alkoholiker, dann halt ein trockener. Das Thema wird bleiben, entweder als Materie oder als Antimaterie. Und eben die Familie belasten.

Das kann doch aufzeigen und zwar mit aller Deutlichkeit, auch in Form einer Verbal-Watsche.
 

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30. April um 12:27
In Antwort auf user08152

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

(meine frau kommt aus einer familie, in der beide eltern zeitweise alkoholiker waren. ja, die vier kinder hatten damit ihre probleme, und haben sie noch. sind aber trotzdem tolle menschen geworden, und (noch) ist keine(r) von ihnen selbst alkoholiker. die abschreckung aus kindheit und jugend wirkt und ist nicht zu unterschätzen!)

Ich denke schon, dass die Welt dann besser wäre. Aber nur dann, wenn Friede-Freude-Eierkuchen echt und nicht nur geheuchelt sind.

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30. April um 12:28
In Antwort auf traventure

Damit war glaube ich nicht gemeint, dass aus solchen Kindern nichts werden kann, sondern eher, dass man Kindern damit eine schwere Bürde auferlegt und ihnen die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit nimmt. Für deine Frau und ihre Gescheister waren das ja teilweise auch traumatische Erlebnisse, die sie bis heute prägen. Manchmal kann man das nicht verhindern, weil das Leben nicht immer planmäßig läuft, aber gerade wenn man selbst erlebt hat, wir es ist, wenn ein Elternteil Alkoholiker ist, sollte man mit so einem Menschen kein Kind in die Welt setzen.

Genau so hatte ich das auch verstanden. 

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30. April um 12:40
In Antwort auf spitzentanz

Ich denke schon, dass die Welt dann besser wäre. Aber nur dann, wenn Friede-Freude-Eierkuchen echt und nicht nur geheuchelt sind.

Ich glaube, was user 08152 meint, ist dass man auch durch schlechte Erfahrungen stark wird - Stichwort Resilienz. Dem kann ich auch was abgewinnen. Aber die Welt ist auch so nicht einfach, das Leben ist auch so in vielen Facetten schwierig, gerade deswegen ist ein dysfunktionales Familiensystem nicht gerade die beste Voraussetzung, Resilienz zu entwickeln. Eher die schlechteste.

Ich sehe derzeit wirklich viel und vor allem viel Leid, was Kindern und Jugendlichen zustößt und wirklich schlechte Voraussetzungen haben, um mit dem Leben wie es nun mal ist, zurecht zu kommen. Gerade die haben so ein verqueres Bild vom Ideal, dass sie in den ersten Jahren erhalten haben, dass sie jahrelang kämpfen müssen, um sich zu dem Menschen zu entwickeln, der den Stürmen des Lebens stand halten kann.

Kleinste Bindungsabbrüche führen zu desaströsen Auswirkungen, sie sind anfälliger für Krankheiten, anfälliger, weiter Traumatisierungen zu erleben, und in der Unfähigkeit, die Traumen zu bearbeiten, geben Sie diese zu 100% weiter. 

Wenige, anscheinend die Frau von user 08152 sind solche Krieger*innen des Lichts und bleiben auf der hellen Seite. Und oft hilft "one caring adult" auch, um gewisse Schieflagen auszubügeln, das müssen auch nicht immer die leiblichen Eltern sein. Jemand, der einem das Gefühl gibt, auch so in Ordnung zu sein.

Aber ich schweife ab. Ich wollte der TE nicht die Verantwortung nehmen und vor Augen führen, dass sie es in der Hand hat, wie es weiter geht, aber nur für sich.

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30. April um 12:49
In Antwort auf user08152

du hast recht. und mit so einer erklärung hätte es der TE vielleicht mehr genutzt, als die kommentarlose ohrwatschen vom ersten posting. jetzt hat sie sich ohnehin abgemeldet.

trotzdem noch eine kurze frage: wärst du lieber nicht geboren worden? denn das wäre ja die konsequenz aus deiner forderung...

Mit dem Spruch kann man sich aber wirklich ALLES schönreden.

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30. April um 12:56
In Antwort auf frauevi

Ich glaube, was user 08152 meint, ist dass man auch durch schlechte Erfahrungen stark wird - Stichwort Resilienz. Dem kann ich auch was abgewinnen. Aber die Welt ist auch so nicht einfach, das Leben ist auch so in vielen Facetten schwierig, gerade deswegen ist ein dysfunktionales Familiensystem nicht gerade die beste Voraussetzung, Resilienz zu entwickeln. Eher die schlechteste.

Ich sehe derzeit wirklich viel und vor allem viel Leid, was Kindern und Jugendlichen zustößt und wirklich schlechte Voraussetzungen haben, um mit dem Leben wie es nun mal ist, zurecht zu kommen. Gerade die haben so ein verqueres Bild vom Ideal, dass sie in den ersten Jahren erhalten haben, dass sie jahrelang kämpfen müssen, um sich zu dem Menschen zu entwickeln, der den Stürmen des Lebens stand halten kann.

Kleinste Bindungsabbrüche führen zu desaströsen Auswirkungen, sie sind anfälliger für Krankheiten, anfälliger, weiter Traumatisierungen zu erleben, und in der Unfähigkeit, die Traumen zu bearbeiten, geben Sie diese zu 100% weiter. 

Wenige, anscheinend die Frau von user 08152 sind solche Krieger*innen des Lichts und bleiben auf der hellen Seite. Und oft hilft "one caring adult" auch, um gewisse Schieflagen auszubügeln, das müssen auch nicht immer die leiblichen Eltern sein. Jemand, der einem das Gefühl gibt, auch so in Ordnung zu sein.

Aber ich schweife ab. Ich wollte der TE nicht die Verantwortung nehmen und vor Augen führen, dass sie es in der Hand hat, wie es weiter geht, aber nur für sich.

Ich schließe mich dir hier voll und ganz an.

Ich bin nämlich der Meinung, dass man gerade dann ein sehr resiliernter Mensch werden kann, wenn man aus einem glücklichen und stabilen Elternhaus kommt und eine schöne Kindheit hatte. Ich denke sogar, dass das die Kinder stärkt und sie somit mit schlimmen Erfahrungen besser zurechtkommen.

Eine schöne Kindheit und ein stabiles Elternhaus bedeuten ja nicht, dass die Kinder deshalb in Watte gepackt werden und die Eltern helikoptern und ihren Kindern alle Steine aus dem Weg räumen. Das wäre das andere Extrem und das ist natürlich auch nicht gut. 

Für mich bedeutet eine schöne Kindheit nicht, dass man den Kindern jeden Wunsch von den Augen abliest und sie maßlos verwöhnt, sondern dass sich die Kinder jederzeit auf ihre Eltern und ihre Liebe und Unterstützung verlassen können. Dass man innerhalb der Familie respektvoll miteinander umgeht. Das heißt noch lange nicht, dass man den Kindern keine Grenzen setzt oder sie nicht auch Konsequenzen für etwaiges Fehlverhalten spüren lässt. Die Konsequenzen sollten aber sinnvoll sein. 

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30. April um 12:57
In Antwort auf soncherie

Mit dem Spruch kann man sich aber wirklich ALLES schönreden.

Ich glaube, dass diese Frage, ob man lieber nicht geboren worden wäre, nicht zielführend ist. Woher soll man denn das wissen? Man kann sich das doch gar nicht vorstellen, wie es wäre, nicht geboren worden zu sein.

Man lebt jetzt und macht das Beste daraus. 

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30. April um 15:26
In Antwort auf holzmichel

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit erst mal auszuziehen und ihm zeigen das es Dir ernst ist.
Dann liegt es ihm ob er sich helfen lässt.....
Ein Kind zu zeugen ist natürlich völliger Wahnsinn und völlig unverantwortlich.

und ist es nicht prima, dass wir hier sitzen und alle wissen, was für andere unverantwortlich ist ?

Sollten WIR da nicht besser ersteinmal auf unser eigenes Leben gucken, bevor wir anderen ihrs erklären ?

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30. April um 19:23
In Antwort auf gabriela1440

und ist es nicht prima, dass wir hier sitzen und alle wissen, was für andere unverantwortlich ist ?

Sollten WIR da nicht besser ersteinmal auf unser eigenes Leben gucken, bevor wir anderen ihrs erklären ?

Die Eröffnung eines Threads in einem Internetforum ist doch gerade die Bitte um eine solche "Erklärung". 

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30. April um 21:21
In Antwort auf gabriela1440

und ist es nicht prima, dass wir hier sitzen und alle wissen, was für andere unverantwortlich ist ?

Sollten WIR da nicht besser ersteinmal auf unser eigenes Leben gucken, bevor wir anderen ihrs erklären ?

Hihi, auch sehr lustig... um was fragt denn die TE? Kriegst 10 Punkte für deinen Post

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30. April um 22:14
In Antwort auf gabriela1440

und ist es nicht prima, dass wir hier sitzen und alle wissen, was für andere unverantwortlich ist ?

Sollten WIR da nicht besser ersteinmal auf unser eigenes Leben gucken, bevor wir anderen ihrs erklären ?

Ich denke, wenn jemand eine Frage stellt und um Meinungen bittet, ist es legitim, diese auch zu schreiben.

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1. Mai um 1:33
In Antwort auf spitzentanz

Ich denke, wenn jemand eine Frage stellt und um Meinungen bittet, ist es legitim, diese auch zu schreiben.

wurde denn dazu aufgefordert, Fragen ''unüberlegt'' zu beantworten ?

Muss man alle ''Meinungen'' zu seinen eigenen machen, nur weil sie Anerkennung und 10 Punkte bringen?

Wo sind sie denn nun, meine 10 Punkte?

Wusste ich doch - nur ''heiße Luft''.

Hilfe stelle ICH mir anders vor - Du nicht auch?

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1. Mai um 2:06
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht.


Ja, mehr als ich schon schrieb, kann ich Dir leider nicht raten, um mich nicht den übrigen ''ungewollten'' Tipps anzuschließen.

Ein Alkoholiker muss erst seine Krankheit erkennen, um etwas dagegen tun zu können (wollen). Hört er nicht das Trinken auf, wird ein Zusammenleben mit ihm zu einem Desaster für seine Freunde und Familie, ob mit oder ohne Kinder.
Auch Arbeitgeber verlieren da irgendwann die Geduld und geben es auf, den Trinker weiter zu unterstützen. Der Trinker zerstört nach und nach erst seine Beziehungen und dann sich selbst, wenn er sich keine Hilfe holt
Die Hilfe wird ihm nutzen, sobald er sich öffnet und ganz ehrlich, seine Krankheit betreffend ausspricht. Das kostet zwar Überwindung, ist aber nur ein kleiner Schritt zum Weg in die Nüchternheit. Er geht zum Arzt seines Vertrauens. Dieser wird ihn sich anhören und weitere Schritte vorschlagen. Ist alles freiwillig und kein Zwang. Der Trinker hat mehrere verschiedene Möglichkeiten, er sucht sich eine der vorgeschlagenen aus und lässt sich erklären, was er dafür tun muss.
Gemeinsam entscheidet man sich dann für den gewählten Schritt.

Liebe Leela,

mit Liebe allein, ist es leider nicht getan. Alkoholismus ist eine Krankheit, die nur dann zum Stillstand gebracht wird, wenn man konsequent keinen Alkohol mehr trinkt. Das ist Fakt!

Wenn Du Dich mit Al Anon in Verbindung setzt, wirst Du alles, was Du wissen möchtest darüber erfahren, wie es Frauen wie Du geschafft haben, mit ihren Partnern wieder ein schönes Familienleben zu haben - sofern sie alle anderen alkoholischen Umstände gepackt haben. Sicher ist nämlich auch, dass auch der/die Angehörigen für sich etwas tun müssen, wenn sie genesen wollen.

Lies Dir mal zuerst die Website durch, dann wird Dir vieles klarer - auch Deine Mutter betreffend.

Viel Glück und Alles Gute Dir und Deinen Lieben 🍀
 

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1. Mai um 8:51
In Antwort auf gabriela1440

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht.


Ja, mehr als ich schon schrieb, kann ich Dir leider nicht raten, um mich nicht den übrigen ''ungewollten'' Tipps anzuschließen.

Ein Alkoholiker muss erst seine Krankheit erkennen, um etwas dagegen tun zu können (wollen). Hört er nicht das Trinken auf, wird ein Zusammenleben mit ihm zu einem Desaster für seine Freunde und Familie, ob mit oder ohne Kinder.
Auch Arbeitgeber verlieren da irgendwann die Geduld und geben es auf, den Trinker weiter zu unterstützen. Der Trinker zerstört nach und nach erst seine Beziehungen und dann sich selbst, wenn er sich keine Hilfe holt
Die Hilfe wird ihm nutzen, sobald er sich öffnet und ganz ehrlich, seine Krankheit betreffend ausspricht. Das kostet zwar Überwindung, ist aber nur ein kleiner Schritt zum Weg in die Nüchternheit. Er geht zum Arzt seines Vertrauens. Dieser wird ihn sich anhören und weitere Schritte vorschlagen. Ist alles freiwillig und kein Zwang. Der Trinker hat mehrere verschiedene Möglichkeiten, er sucht sich eine der vorgeschlagenen aus und lässt sich erklären, was er dafür tun muss.
Gemeinsam entscheidet man sich dann für den gewählten Schritt.

Liebe Leela,

mit Liebe allein, ist es leider nicht getan. Alkoholismus ist eine Krankheit, die nur dann zum Stillstand gebracht wird, wenn man konsequent keinen Alkohol mehr trinkt. Das ist Fakt!

Wenn Du Dich mit Al Anon in Verbindung setzt, wirst Du alles, was Du wissen möchtest darüber erfahren, wie es Frauen wie Du geschafft haben, mit ihren Partnern wieder ein schönes Familienleben zu haben - sofern sie alle anderen alkoholischen Umstände gepackt haben. Sicher ist nämlich auch, dass auch der/die Angehörigen für sich etwas tun müssen, wenn sie genesen wollen.

Lies Dir mal zuerst die Website durch, dann wird Dir vieles klarer - auch Deine Mutter betreffend.

Viel Glück und Alles Gute Dir und Deinen Lieben 🍀
 

Nein, Alkoholismus ist keine Krankheit.

Das ist eine Entscheidung.

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1. Mai um 10:34
In Antwort auf gabriela1440

wurde denn dazu aufgefordert, Fragen ''unüberlegt'' zu beantworten ?

Muss man alle ''Meinungen'' zu seinen eigenen machen, nur weil sie Anerkennung und 10 Punkte bringen?

Wo sind sie denn nun, meine 10 Punkte?

Wusste ich doch - nur ''heiße Luft''.

Hilfe stelle ICH mir anders vor - Du nicht auch?

Was ist denn dein Problem? Die TE fragt, jeder der mag antwortet. Die TE zieht sich aus den Antworten das raus was sie will und fertig.
Wenn du das System doof findest, ist ein Forum vielleicht nicht der richtige Ort für dich.

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1. Mai um 10:40
In Antwort auf soncherie

Was ist denn dein Problem? Die TE fragt, jeder der mag antwortet. Die TE zieht sich aus den Antworten das raus was sie will und fertig.
Wenn du das System doof findest, ist ein Forum vielleicht nicht der richtige Ort für dich.

Gabriela  bemängelt nur etwas.
Wo ist dein prob ?
Wenn du das System doof findest, ist ein Forum vllt nicht der richtige Ort für dich.

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1. Mai um 10:54
In Antwort auf anwendung

Gabriela  bemängelt nur etwas.
Wo ist dein prob ?
Wenn du das System doof findest, ist ein Forum vllt nicht der richtige Ort für dich.

Ich bin nicht diejenige, die sagt jeder solle doch bitte seine Meinung für sich behalten.

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1. Mai um 11:07
In Antwort auf anwendung

Nein, Alkoholismus ist keine Krankheit.

Das ist eine Entscheidung.

Nein, seit 1968 ist Alkoholismus als Krankheit anerkannt. 
Das Trinken an sich ist eine Entscheidung aber nicht die Entstehung von Sucht und Abhängikeit. Demzufolge ändert sich auch nicht gleich sichtbar etwas wenn Konsumverhalten verändert wird. Die Droge Alkohol entfällt, die betroffenen und geschädigten Bereiche im Gehirn verstehen das aber nicht und müssen mühsam lernen mit Belastungen und Konflikten nicht mit der Droge Alkohol zu reagieren. Das Umlernen ist die eigentliche große Herausforderung und braucht sehr viel länger Zeit als z.B. ein körperlicher Entzug. 

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2. Mai um 3:28
In Antwort auf soncherie

Ich bin nicht diejenige, die sagt jeder solle doch bitte seine Meinung für sich behalten.

soncherie, entschuldige, aber das war anscheinend etwas missverständlich formuliert von mir - aber bei diesem ernsten Thema, der Alkoholkrankheit, geht es nicht darum, ''Schuldige'' zu suchen (die könnte man nämlich leicht ÜBERALL finden, ohne sich groß anstrengen zu müssen.)

Mit einer Krankheit auch noch für unfähig und bösartig eingestuft zu werden, von Menschen , die einen nicht einmal kennen, das ist auch nicht ''freundlich'', nicht einmal ''höflich''.

Genauso wenig könnte ich einfach beurteilen, ob ein Trinker ein Alkoholiker ist, nur weil er ab und zu sehr viel getrunken hat - auch nicht, ob man ein Vater oder eine Mutter werden darf, habe ich nicht zu entscheiden. Hier kann ich nur appellieren an den Verstand - aber auch das immer respektvoll, so wie ich auch behandelt werden möchte, Danke.

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2. Mai um 9:16
In Antwort auf soncherie

Ich bin nicht diejenige, die sagt jeder solle doch bitte seine Meinung für sich behalten.

Hab ich auch nicht gesagt. und wenn ich das richtig gelesen hab, Gabriela auch nicht.
Du kommst direkt mit der Aggroschiene, ...dann ist das System nichts für dich ,bla bla...
Umgangsprachlich nennt man das ...mundtotmachen, den anderen nötigen zu antworten..., denn logischerweise will jeder am System teil haben.

Du nartürlich nicht, denn meine Frage hast du nicht beantwortet

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2. Mai um 9:17
In Antwort auf sisteronthefly

Nein, seit 1968 ist Alkoholismus als Krankheit anerkannt. 
Das Trinken an sich ist eine Entscheidung aber nicht die Entstehung von Sucht und Abhängikeit. Demzufolge ändert sich auch nicht gleich sichtbar etwas wenn Konsumverhalten verändert wird. Die Droge Alkohol entfällt, die betroffenen und geschädigten Bereiche im Gehirn verstehen das aber nicht und müssen mühsam lernen mit Belastungen und Konflikten nicht mit der Droge Alkohol zu reagieren. Das Umlernen ist die eigentliche große Herausforderung und braucht sehr viel länger Zeit als z.B. ein körperlicher Entzug. 

Fielen Dank

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3. Mai um 21:32
In Antwort auf gabriela1440

wurde denn dazu aufgefordert, Fragen ''unüberlegt'' zu beantworten ?

Muss man alle ''Meinungen'' zu seinen eigenen machen, nur weil sie Anerkennung und 10 Punkte bringen?

Wo sind sie denn nun, meine 10 Punkte?

Wusste ich doch - nur ''heiße Luft''.

Hilfe stelle ICH mir anders vor - Du nicht auch?

Ich verstehe jetzt leider nicht, was du meinst - wer macht sich denn andere Meinungen zu eigen? Und wo bekommt jemand 10 Punkte?

Ich denke, jeder schreibt nur seine eigene Meinung und nach dieser wurde ja gefragt. 

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4. Mai um 14:56
In Antwort auf spitzentanz

Ich verstehe jetzt leider nicht, was du meinst - wer macht sich denn andere Meinungen zu eigen? Und wo bekommt jemand 10 Punkte?

Ich denke, jeder schreibt nur seine eigene Meinung und nach dieser wurde ja gefragt. 

''Ich verstehe jetzt leider nicht, was du meinst''

das denke ich mir!

Wenn einen eh nicht interessiert was andere ''meinen'', woher sollte da dann das Verständnis kommen?

🌞 🐈
~~~~~

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4. Mai um 18:05
In Antwort auf leela_18510219

Hallo Leute. Vorab: wer nur den allerbesten Rat hat, dass ich so schnell laufen soll wie ich kann.. braucht mir diesen Tipp garnicht zu geben. Nach 10 Jahren und der ersten wirklich großen Liebe ist das nicht der Weg den man so einfach geht. 

Wie schon erwähnt bin ich 10
jahre mit meinem Freund zusammen.Erste große Liebe wohnen seit 4 Jahren in unserem
Traumhaus und eig fehlt es uns an nichts. Es ist einfach alles perfekt. Wir haben sichere Jobs,
alles was wir brauchen und noch mehr seit 5 Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen . Und wir lieben uns sehr. Seit 3 Jahren ist er Alkoholabhängig.  Ich muss dazu sagen dass meine Mutter alkoholkrank war und nun seit ein paar Monaten im Krankenhaus aus diesen Grund um ihr Leben kämpft. Die ersten 2 Jahre hab ich wirklich viel aushalten müssen, weh getan hat er mir körperlich nie, nur emotional. Ich habe gehofft er wird es irgendwann sein lassen wenn die Liebe nur groß genug ist, er hat es mir so versprochen und ich weiß auch das diese Krankheit nicht einfach zu besiegen ist . Seitdem das letzten Oktober mit meiner Mama passiert ist, kann ich seine Rückschläge nicht mehr ertragen. Es macht mich richtig fertig, ich Ertrag das auch nicht mehr wenn er getrunken hat. Ich
wolltw mich schon 3 mal trennen aber er hat mich überzeugt, dass er an sich Arbeitet was auch eine Weile dann gut geklappt hat. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Wenn er nicht trinkt lieb ich ihn über alles bin super glücklich , Er ist mein Seelenverwanter. Aber wenn er trinkt, hasse ich ihn. Würde am liebsten weg rennen. Insgeheim weiß ich, dass er das wahrscheinlich nie schaffen wird. und ich eig keine andere möglichkeit habe mich zu trennen weil ich dieses Leben nicht weiter führen möchte. Das hatte ich von Kindes alter lang genug. Ich schaffe es aber einfach nicht mich zu trennen weil es dann wieder super tolle Tage gibt und ich mir denke vielleicht schafft er es doch. Ich bin total im Zwiespalt. Vielleicht traue ich mich einfach nicht ? Ich weiß es nicht bin emotional total durcheinander 

Lieben Gruß 

Ich würde eine Suchtberatung in Betracht ziehen. Gibt es auch für die Angehörigen von Süchtigen. Vielleicht hilft dir das persönlich weiter, vor allem weil du mit der Sucht doppelt belastet wirst. Am besten wäre es natürlich, wenn er mitkommen würde.

Ich wünsche dir viel Glück und Kraft, hoffentlich geht es gut für dich aus!

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4. Mai um 21:44
In Antwort auf gabriela1440

''Ich verstehe jetzt leider nicht, was du meinst''

das denke ich mir!

Wenn einen eh nicht interessiert was andere ''meinen'', woher sollte da dann das Verständnis kommen?

🌞 🐈
~~~~~

Wie kommst du darauf, mich würde nicht interessieren, was du meinst? Wäre das so, hätte ich dich ja nicht gefragt. 

Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, du möchtest hier unbedingt ein Haar in der Suppe finden. Warum?

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6. Mai um 13:35
In Antwort auf spitzentanz

Wie kommst du darauf, mich würde nicht interessieren, was du meinst? Wäre das so, hätte ich dich ja nicht gefragt. 

Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, du möchtest hier unbedingt ein Haar in der Suppe finden. Warum?

wenn ich diskutieren möchte, brauche ich jemanden, der MIT mir diskutieren möchte.

Das Thema Verständnis wird nun mal leider sehr oft missverstanden.

Dazu gehört zumindest erst ein  oder mein Interesse.

Habe ich erkannt, dass ich eigentlich gar keine Kenntnis über das angesprochene Thema habe, versuche ich immerhin, mir einen Überblick zu verschaffen (Internet sei Dank).

Gib mal ein: AA - oder Anonyme Alkoholiker - oder nur Alkolkrank ...was dir dazu einfällt.

Leute, ein bisschen seid ihre aber auch selbst schuld, wenn ihr in dieser aufgeklärten Zeit, noch immer so wenig bis garnichts über Alkoholsucht wisst.

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6. Mai um 13:52
In Antwort auf spitzentanz

Wie kommst du darauf, mich würde nicht interessieren, was du meinst? Wäre das so, hätte ich dich ja nicht gefragt. 

Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, du möchtest hier unbedingt ein Haar in der Suppe finden. Warum?

Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, du möchtest hier unbedingt ein Haar in der Suppe finden. Warum?

Ich bin zwar Rentner - aber so viel Zeit wollte ich nun nicht investieren. Und was glaubst Du, wieviel HAARE ich da finden könnte? Da könnte ich zig Perrücken knüpfen von ..... kannste glauben



spitzentanz ? Bist Du eine ''Ballerina''?

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7. Mai um 14:43
In Antwort auf user08152

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

(meine frau kommt aus einer familie, in der beide eltern zeitweise alkoholiker waren. ja, die vier kinder hatten damit ihre probleme, und haben sie noch. sind aber trotzdem tolle menschen geworden, und (noch) ist keine(r) von ihnen selbst alkoholiker. die abschreckung aus kindheit und jugend wirkt und ist nicht zu unterschätzen!)

naja, ob die welt besser wäre, wenn kinder nur noch in kuscheligen friede-freude-eierkuchen-familien aufwachsen dürften - diese frage wäre dann bei gelegenheit noch zu diskutieren!

Mir ist - auch nach mehr als 60 Lebensjahren, noch keine, von Dir hier beschriebene ''Traumfamilie''  begegnet - das soll jetzt keine Bewertung sein - nur - es kann so eine Familie gar nicht real existieren, da der Mensch nunmal nicht so gut ist, wie er sich selbst immer gerne darstellen möchte. Dann wäre er kein Mensch sondern ein Engel !  (:ange

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