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Mein Freund hat schon einen Sohn und will kein weiters Kind

4. August 2010 um 12:36

Halli Hallo!

Ich bin nun seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat bereits einen fast 10-jährigen Sohn und hat mir nun vor einem halben Jahr eröffnet, dass er keine weiteren Kinder möchte. Für mich kommt das aber nicht in Frage....Ich möchte auf jeden Fall auch ein eigenes Kind!!! Das Problem ist, dass er mir mit seinem Sohn (der "kleine" ist mind. 2x die Woche bei uns und alle 2 Wochen auch das Wochenende) ja auch immer vorlebt, wie schön es sein kann ein eigenes Kind zu haben. MIttlerweile kann ich schon gar nicht mehr zugucken, wenn die beiden mal kuscheln oder miteinander rumtollen! Ausserdem werde ich einem halben Jahr "schon" 32 und irgendwie tickt meine Uhr mittlerweile echt laut!

Geht es einem von Euch vielleicht genauso oder hat einer einen Tip wie ich mit der Situation umgehen kann??

Ich habe mir eigentlich den August als Deadline gesetzt, wo ich meinem Freund sagen wollte, dass es mich nur mit eigenem Kind gibt, ansonsten mache ich Schluss! Aber das ist halt einfacher gesagt als getan!!!

Über Ratschläge würde ich mich wirklich freuen!!!

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4. August 2010 um 12:54


ich kenne das zu gut... zwar nicht ganz so, aber ähnlich... Meine Ex-Beziehung dauerte 16 Jahre. Natürlich hatte ich irgendwann den Wunsch, heiraten, Kinder... das übliche eben... Immer wieder habe ich nachgefragt und bekam die Antwort "Ich fühle mich noch nicht bereit für ein Kind (zuletzt war er 37 und ich 32...). Auch ich hörte meine biologische Uhr regelrecht brüllen . Hinzu kam meine Rheuma-Erkrankung; bei mir gehts nichts ohne ärztliche Betreuung. Ich mußte mich entscheiden: Rheuma-Therapie -> weitere 3 Jahre Infusionen, Spritzen, Unfruchtbarkeit, anschließend Glückssache, ob Fruchtbarkeit wiederkommt, nach ca. 1 bis 1 1/2 Jahren nach Absetzen der Medikamente bzw. Abschluss der Therapie. Jetzt rechne mal mit: 32 + 3 + 1 bis 1 1/2... heißt, Entscheidung erstes Kind mit 38 und dann ist es noch nicht einmal gesagt, wie schnell es klappt oder jetzt in Angriff nehmen... Er hatte dafür kein Verständnis, fühlte sich weiterhin nicht alt/reif genug für ein Kind... Ich werde im März 2011 Mama, von meinem NEUEN Freund.
Ich habe aus diesem (und ganz vielen anderen Gründen) die Beziehung zu meinem Ex nach 16 Jahren beendet, obwohl ich ihn da noch sehr liebte...
Ich hab es mal irgendwo gelesen (in dem Buch "Er steht einfach nicht auf Dich vielleicht... ): Was Männer wollen, tun sie auch. Was nicht, eben nicht. Ich würde da gut drüber nachdenken. Mein Ex hatte nie den Arsch in der Hose ehrlich zu sagen, dass er gar keine Kinder will. Er hat mich hingehalten, vertröstet. Hätte ich weiter gewartet, wäre der Zug "MAMA" ohne mich abgefahren...

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4. August 2010 um 12:56


ja genau... das geht aus meinen Zeilen zwar nicht so konkret hervor. Aber ich finde auch, dass es ganz wichtig ist zu überlegen, was DU Dir für Dich und Deine Zukunft vorstellst, wo Du hin willst. Wenn Eure Meinungen da in unterschiedliche Richtungen gehen, ist es eher sinnlos, auf ein Wunder zu hoffen...

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4. August 2010 um 13:55

Ehrlich gesagt..
.. hab ich das auch so empfunden.. 16 Jahre Beziehung hinter einen gelassen und zack ist der nächste Partner da und die Schwangerschaft lässt nicht lange auf sich warten. Es klingt irgendwie so unrealistisch.. so austauschbar. Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, ich kenn dich nicht, aber das Ende einer 16 jährigen Beziehung setzt einem doch zu oder? Wieviel Zeit liegt da dazwischen??

Ich persönlich bin jetzt 29, mein Freund ist 4 Jahre jünger und hegt selbst auch noch so gar nicht den Wunsch nach einem Kind.. und ich selbst, wenn ich in mich höre und den ganzen sozialen Druck mal ausblende, auch nicht. Ich hatte davor eine 6jährige Beziehung mit einem Mann, der mich vom Fleck weg geheiratet hätte und sich eine Familie gewünscht hätte.. aber war und bin nicht bereit dafür.. und evtl. kommt das bei mir in ein paar Jahren und mein derzeitiger Freund fühlt sich durch den Altersunterschied zu jung.. gut möglich, aber deshalb würde ich die Beziehung jetzt auch nicht vorzeitig beenden.. man spürt doch, was man will und braucht und danach sollte man sich richten..

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4. August 2010 um 14:02
In Antwort auf margot_12511122

Ehrlich gesagt..
.. hab ich das auch so empfunden.. 16 Jahre Beziehung hinter einen gelassen und zack ist der nächste Partner da und die Schwangerschaft lässt nicht lange auf sich warten. Es klingt irgendwie so unrealistisch.. so austauschbar. Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, ich kenn dich nicht, aber das Ende einer 16 jährigen Beziehung setzt einem doch zu oder? Wieviel Zeit liegt da dazwischen??

Ich persönlich bin jetzt 29, mein Freund ist 4 Jahre jünger und hegt selbst auch noch so gar nicht den Wunsch nach einem Kind.. und ich selbst, wenn ich in mich höre und den ganzen sozialen Druck mal ausblende, auch nicht. Ich hatte davor eine 6jährige Beziehung mit einem Mann, der mich vom Fleck weg geheiratet hätte und sich eine Familie gewünscht hätte.. aber war und bin nicht bereit dafür.. und evtl. kommt das bei mir in ein paar Jahren und mein derzeitiger Freund fühlt sich durch den Altersunterschied zu jung.. gut möglich, aber deshalb würde ich die Beziehung jetzt auch nicht vorzeitig beenden.. man spürt doch, was man will und braucht und danach sollte man sich richten..

...
Ich denke mal, wenn man weiß, man hat nicht mehr viel Zeit, verschieben sich die Prioritäten etwas.
Wenn man sich schon trennt, weil man ein Kind will und nicht mehr viel Zeit hat, dann wird man dann wohl kaum erstmal drei Jahre Pause einlegen. ^^

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4. August 2010 um 14:05


einfach war das ganz und gar nicht! Meinen Ex habe ich kennengelernt, da war ich selbst grad 16 und war mit ihm 16 Jahre zusammen. Ich wußte nicht mehr, ob ich küssen kann, hatte Ängste über Ängste... Meine Krankheit... vieles hat mich sehr verunsichert nach der Trennung. Wenn Du meinen neuen Freund fragst, warum er mich für seine Traumfrau hält und er bereits nach nur 2 Monaten nach Kindern und Heirat gefragt hat, würdest Du dich wundern... Ich habe das gewisse Etwas im Blick gehabt, bin klug, phantasievoll, strahle so viel Liebe und Wärme aus, dass er sich in der ersten Minuten sehr wohl in meiner Nähe gefühlt hat. Es hat ihn wie der Blitz getroffen, als ich "Hallo" gesagt habe. Er ist ein Kollege meiner Mutter. Er kam nur kurz zum Gratulieren an ihrem Geburtstag vorbei und wollte gerade gehen, als ich zum Kaffeetrinken eingetroffen bin. Mehr als mein unverbindliches "Hallo" war nicht nötig... und nun, nach nur einem Jahr Beziehung wohnen wir zusammen und erwarten unser erstes Kind. Er hat sich einfach für mich interessiert, hat sich mit meiner Krankheit ganz bewußt auseinandergesetzt. Er hat wegen des Altersunterschieds und der Krankheit auch zunächst gezögert und mit seinen Eltern darüber gesprochen. Er er fühlte sich so stark zu mir hingezogen, dass er eines Abends einfach vor meiner Tür stand und mir seine Liebe gestanden hat. Ich war da noch nicht so weit... Aber ich habe gedacht, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich habe gewonnen, sehr viel sogar. Mehr als ich nach den 16 Jahren meiner Ex-Beziehung verloren hatte... Es gibt dafür kein Patentrezept. Mein Psychologe (den ich kurz vor und nach der Trennung brauchte...) hat gesagt, wenn man einen Schnitt im Leben gemacht hat und bereit für neues ist, hat man eine gewisse Ausstrahlung und zieht durch diese automatisch die Menschen an, die einem gut tun... Ich habe daran einfach geglaubt, dass es so ist und bei mir hat es funktioniert.

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4. August 2010 um 14:13
In Antwort auf esterya1

...
Ich denke mal, wenn man weiß, man hat nicht mehr viel Zeit, verschieben sich die Prioritäten etwas.
Wenn man sich schon trennt, weil man ein Kind will und nicht mehr viel Zeit hat, dann wird man dann wohl kaum erstmal drei Jahre Pause einlegen. ^^


oder so... Es hat einfach gepasst.
Um die vielen Fragen zu beantworten:
Zwischen der eigentlichen Trennung und meinem neuen Freund lagen 4 Monate. Vor der Trennung habe ich aber ganze 3 Jahre gekämpft, um ihn, um die Beziehung, um unsere früheren GEMEINSAMEN Zukunftspläne, die zu diesem Zeitpunkt bei ihm schon nicht mehr vorhanden waren. Aus Liebe habe ich viel ertragen... deshalb auch der Psychologe... Ich wollte gewisse Dinge einfach nicht so wahrhaben. Als ich mich getrennt habe, hatte ich gerade eine Eileiterschwangerschaft; wir kamen von einer Automesse aus Essen, ich hatte einen Blutsturz hätte ins Krankenhaus gemußt. Mein Ex ist lieber zum Sport... An dem Tag hab ich einfach ganz deutlich gefühlt, dass alles nur noch einseitig ist und weiterer Kampf zwecklos. Für ihn war die Beziehung nur noch "bequem" und er habe Mitleid mit mir wegen meiner Krankheit, deshalb ist er nicht von selbst gegangen; lieben tue er mich aber schon lange nicht mehr.Das hat er mir am nächsten Abend, als ich ihm gesagt habe, dass ich nicht mehr so kann, an den Kopf gehauen. Er hat 3 Wochen gebraucht, um auszuziehen. Seitdem habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Worauf hätte ich warten sollen?

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4. August 2010 um 14:31


ja; danke.
Letztendlich muss es jeder selbst wissen. Man ist immer seines eigenen Glückes Schmied und nicht des Glückes anderer. Zu dem Glück anderer kann man allenfalls etwas beitragen

Ich weiß nur, dass damals mein Babywunsch sehr groß war und wie ein großer Schatten über der Ex-Beziehung hing. Mir tat es jedes Mal sehr weh, dass er das so lapidar wegwischte, weil er noch zu jung für Kinder ist (mit fast 38 und nach 16 Jahren Beziehung). Es ist schon recht anmaßend/egoistisch, von einem Menschen, den man angeblich liebt, zu erwarten, dass dieser seine innigsten Wünsche und Sehnsüchte für einen aufgibt; aus Liebe. Das kann auf Dauer einfach nicht funktionieren. Dieser Wunsch bei einer Frau wird irgendwann oder immer wieder kommen. Auch ich habe eine Freundin, die keine Kinder hat und auch keine will. Ihr Grund ist, dass der Mann, mit dem sie das gewollt hätte, tödlich verunglückt ist. Ihr jetziger Ehemann wollte von Anfang an keine Kinder. Ihre Beziehung ist aber dennoch eine sehr gute, weil sie sich einfach als Partner unheimlich viel zu geben haben.

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4. August 2010 um 15:26


War die Frage in Sachen Neid an mich gerichtet?

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4. August 2010 um 15:36


nein... ich bin 6 Jahre älter als er
Deshalb hat er anfangs gezögert; ich aber auch... dachte einfach, "der ist zu jung für deine Pläne", verbrenn Dir besser nicht die Finger. Mein Rheuma ist ja nun nicht gerade sowas wie Kopfschmerzen. Es ist unheilbar und kann mich später in den Rollstuhl bringen. Ich brauche oft Hilfe, wenn ich akute Schübe habe, auch im Haushalt. Er muss mich manchmal an- oder ausziehen... Er macht das mit Liebe und einem Lächeln und ich bin froh, diesen Menschen gefunden zu haben. Die Entscheidung für ein Baby konnten wir deshalb nur zusammen treffen.

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