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Mein Freund bekommt ein Kind mit seiner Ex

3. Mai 2010 um 14:46

Hallo!

Da ich in meinem Freundeskreis leider niemanden habe, mit dem ich über diese Problematik reden könnte, dachte ich, vielleicht finde ich hier jemanden.

Mein Freund wird Vater und der Geburtstermin rückt auch immer näher (Juli)
Wir sind beide Anfang 20
Er hatte, als wir uns kennenlernten direkt mit offenen Karten gespielt und mir alles erzählt.
Noch problematischer an der ganzen Sache ist, dass die Exfreundin derzeit wegen Diebstahl in Supermärkten, etc. in Haft ist und aus dieser im Juni (1 Monat vor dem Geburtstermin) entlassen wird.

Derzeit besteht kein Kontakt zwischen den beiden. Ich hatte meinem Freund von Anfang an zugesichert, immer hinter ihm zu stehen und das ist auch mein Ernst.
Sie hatte beim letzten Telefonat gemeint, dass er kein Kontakt zu dem Kind haben wird und dies habe sie auch schon mit dem Jugensamt geklärt.
Daraufhin haben wir uns bei ProFamilia beraten lassen und erfahren, dass das nicht so einfach ist, da er auch ein Umgangspflicht habe.

Mich beschäftigt das ganze von Zeit zu Zeit. Wir sind in unserer Beziehung sehr glücklich und alles läuft harmonisch, aber ich weiß, dass uns noch schwere Zeiten bevorstehen.
Er wird auf jeden Fall auch einen Vaterschaftstest machen lassen, da wohl der Zeugungstag am dritten Tag der Beziehung gewesen wäre.
Ich hoffe immer wieder, dass er doch nicht der Vater ist und uns das alles erspart bleibt. Ist das unfair oder gemein von mir???

Außerdem überkommt mich manchmal auch das doofe Gefühl, dass ich es echt schade finde und auch traurig bin, dass wir das alles nicht zusammen erleben werden. Also, falls wir zusammen einmal ein Kind bekommen würden, wäre es zwar mein erstes aber nicht seines.

Vielleicht könnt ihr mir ja Ratschläge geben oder mich etwas aufbauen!

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3. Mai 2010 um 14:54


Hey, ich versteh dich schon, dass dir alles "irgendwie" nicht passt und du trotzdem ein schlechtes Gewissen hast.

Aber denk doch mal so: Immerhin stiehlt er sich nicht aus der Verantwortung, denn das wär doch viel schlimmer..Eigentlich macht ihn das doch nur zu einem besseren Menschen

Und glaub mir, das ist vielleicht sein erstes Kind, aber das wollte er ja eigentlich nie mit dieser Frau. Bei dir wäre das eben schon etwas anderes

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3. Mai 2010 um 15:13


verstehe dich, das erste kind, sollte echt für beide das erste sein...
dass du hoffst, dass das kind nicht von ihm ist, hoffe ich auch für dich

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3. Mai 2010 um 16:05

Umgangspflicht
Uns wurde es so erklärt, dass er nicht nur zahlen muss, sondern das Jugendamt auch hinterher wäre, dass er Umgang mit dem Kind hat.
Er möchte das ja auch, doch sitzt sie je trotzdem am längeren Hebel und könnte, wenn ein Termin vereinbart ist, einfach nicht da sein, sagen das Kind wäre krank oder die Tür nicht öffnen, usw.
Ich denke, wenn ein Vater nich möchte, wird nicht viel unternommen.
Aber, wenn sie ihm es wirklich verweigern sollte, sollte er Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen und die würden sich dann wohl auch einschalten...

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3. Mai 2010 um 16:30

...
Schwierige Situation, in der ihr da steckt...

Also erstmal - ich kann deinen Wunsch, dass dein Freund doch nicht der Vater sein möge, nachvollziehen. Ich finde das nicht gemein, sondern aus deiner Sicht sehr verständlich.

Auch deine anderen Bedenken kann ich nachempfinden.
Mein Freund hat auch ein Kind aus einer früheren Beziehung und der Gedanke, dass es für ihn nicht das erste Mal sein wird, wenn wir ein Kind bekommen, hat mich anfangs auch etwas bedrückt.
Dieses Gefühl hat sich im Lauf der Beziehung zerstreut. Es wird unser erstes gemeinsames Kind sein und von daher etwas ganz Besonders.
In eurem Fall würde es auch sein erstes Wunschkind sein, er würde genau wie du die Schwangerschaft zum ersten Mal bewußt miterleben.

Wenn sich wirklich herausstellt, dass er der Vater ist, dann habt ihr noch einige Schwierigkeiten vor euch - da hast du völlig recht. Aber das ist meiner Meinung nach nichts, was eine gute Beziehung nicht aushalten könnte.

Mit dem Umgangsrecht bzw. der Pfilcht hast du Recht, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mutter den Kontakt offiziell unterbinden kann. Natürlich kann sie versuchen, einen regelmäßigen Kontakt zu verhindern, aber dein Freund hat, so er denn der Vater ist, definitiv ein Umgangsrecht.


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3. Mai 2010 um 17:51


Lies halt einfach ihren Post, anstatt hier zu pöbeln...

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4. Mai 2010 um 8:44

Häääääääääää?
also das muss man jetzt nicht verstehn?
ihre aufgabe als gebärmaschine hat sie also erfüllt, damit hat sie ihre pflicht getan? ja und natürlich, weil sie mal scheisse gebaut hat und deshalb im knast sass, ist sie auch eine scheiss mutter!!! nie in den sinn gekommen, dass das eigene kind das leben von grund auf verändern kann?
dass sie jetzt einen sinn im leben sieht?
und probleme gibt es überall, aber die sind zu klären!
sorry, aber deine meinung ist echt scheisse!!!

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4. Mai 2010 um 11:17

...
Du hast aber schon den ganzen Beitrag gelesen?

Auch die Stelle, an der die TE schreibt, dass sie ihrem Freund anfangs gesagt hat, dass sie voll und ganz hinter ihm steht? Und das es ihr immer noch ernst damit ist?

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4. Mai 2010 um 13:09

Danke....
Danke an alle, die mir nachempfinden konnten und mich mit ihren Antworten doch aufgebaut haben.

Schade nur, dass mein Post doch auch von einigen falsch verstanden wurde und nun der Eindruck entsteht, ich wäre intolerant...

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4. Mai 2010 um 15:55

...
"Fast kein Mann stört es wenn seine Freundin schon ein Kind von einem Anderen hat und nein wir Männer werden gevierteilt sollten wir sagen wir hätten damit ein Problem. Aber Frauen stört es ungemein wenn ihr Freund mit einer Anderen ein Kind hat."

Hast du eigentlich irgendeinen Beleg für diese Aussage?

Mein Freund hat ein Kind aus einer früheren Beziehung und in meiner Wahrnehmung zumindest ist eher andersrum:

Es erscheint mir wesentlich einfacher, eine Beziehung mit einem Wochendvater als mit einer "Vollzeitmutter" zu führen. Und in den meisten Fällen sind die Elternrollen nach einer Trennung wohl so verteilt.

Würde mich mal interessieren, was die Statistik dazu sagt.

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