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Mein Ex Freund will mich zu sehr

3. Dezember 2013 um 22:29

Hallo zusammen, Ich habe ein Problem. Ich schlafe immer wieder mit meinem ex freund. Wir haben uns eigentlich sehr lieb. Wir haben auch einen Sohn zuammen, der ist vier.
Wir haben es eigentlich gut alle zusammen, aber es kostet mich viel energie. Seit einem Monat sagt mein ex mir immer wieder das er mich liebt und er will mit uns zusammen sein. Ich glaube er ist sehr treu und hat einen starken familliensinn.
Mein Problem ist, das er mich muede macht. Irgendwie auch ekelt. Ich moechte ihn am liebsten loswerden.
Das er einfach weg ist und ich mein leben unabhaengig von ihm gestalten kann.
Mein Sohn liebt ihn natuerlich. Er faende es auch am tollsten wenn wir alle zusammen waeren. Und ich fuehle mich irgendwie verpflichtet dazu, mich wieder in ihn zu verlieben. Ihn als den Mann meines Lebens zu sehen und mit ihnen gluecklich zu sein Aber ich will nicht.
Vielleicht braucht man ja gar keinen Mann an der Seite um ganz zu sein...
warum bin ich denn so scharf auf sex?
Ich bin zu spity glaub ich, ich will in dem moment weniger ihn als Mensch, sondern einfach sex.
Warum will er mich jetyt so sehr? Ich habe das gefuehl, er kennt mich gar nicht richtig, manchmal fuehle ich mich wie jemand anderes, fremdes an wenn ich mit ihm bin. Aber ich habe ihn wirklich sehr lieb, ich kann mich auch sehr gut audruecken bei ihm, Dinge genau so sagen wie ich sie meine. Vor allem ueber Gott und so.
Aber er yerrt irgndwie so. oder vielleicht meine ich das einfach nur auch. Er ist irgendwie beduerftig und anhaenglich, laesst mich die entscheidungen treffen. Sollte ich ihn lieben_Ich moechte ihm auch geben was er will, sex und essen kochen ich will das er gluecklich ist. Nur fuer mich selbst sehe ich weniger einen Vorteil.
Es schraenkt so ein einen Mann zu haben.
Sie wollen so viel von einem. Soviel Kraft und Liebe.
Wie Buben...

Wie seht ihr das, fuehlt ihr euch in euren beziehungen als frau, oder als mutter, oder als haeschen, woran merkt ihr, warum eur mann der richtige ist? was wuerdet ihr in meiner situation machen?

liebe gruesse c.

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4. Dezember 2013 um 8:11

?
Ich verstehe eure ganze Konstellation nicht!!!

Ihr seid getrennt? Seid wann?
Wer hat es beendet? Du oder er?
Warum?
Ihr führt ein völlig "normales Familien-leben"?
Oder habt ihr getrennte Wohnungen und er kommt nur zum po****?
Wenn "normales family-leben", woher weiß der Kleine denn von der Trennung?

Sorry .. ich verstehe das alles nicht ..

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4. Dezember 2013 um 16:05
In Antwort auf jadocesa

?
Ich verstehe eure ganze Konstellation nicht!!!

Ihr seid getrennt? Seid wann?
Wer hat es beendet? Du oder er?
Warum?
Ihr führt ein völlig "normales Familien-leben"?
Oder habt ihr getrennte Wohnungen und er kommt nur zum po****?
Wenn "normales family-leben", woher weiß der Kleine denn von der Trennung?

Sorry .. ich verstehe das alles nicht ..

Ich blicks auch nicht..
Ich blicks auch nicht ganz durch...

Aber vorallem eins weiss ich - was ich machen würde. Nämlich sofort aufhören mit ihm zu schlafen! Ich meine das ist doch sadistisch! Er liebt dich, er lässt dich alles entscheiden eben weil du die am längeren Hebel bist und er der verletzliche und du machst ihm noch die ganze Zeit falsche Hoffnungen mit dem Sex obwohl du nichtmal Sex mit ihm haben willst sondern es einfach mal wieder nötig hast.

Und dass das die einfachste und wohl einzige Lösung für euer Problem ist, hast du selbst nicht herausgefunden?!

Ich mein man muss sich das nur durchlesen und eins mit eins zusammenzählen... Du bist unglücklich, er ist unglücklich weil er dich nicht richtig haben kann... Wozu das ganze?

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4. Dezember 2013 um 22:06

Zurueck
Danke fuer eure Antworten. Scheint das so einfach zu sein?
Wahrscheinlich habt ihr ja recht. Ich getraue mich vielleicht nicht, ihn ganz zu verlassen... ich will ihm nicht wehtun, aber das mache ich wohl sowieso.
Nein, wir wohnen nicht zusammen. Wir wohnten eine Zeit lang zusammen. Wir kennen uns seit neun Jahren. Seit ich 16 bin, und er war 20. Da waren wir das erstem mal zusammen.

Ich war da sehr auf der Suche nach mir, die Frage, ob ich denn nicht weiss wer ich bin ist berechtigt. Nein, ich weiss es nicht genau. Warum seit ihr sicher, das ihr es wisst? Das euer Selbstbild stimmt?

Mein Ex hatte da schon ein starkes Alkohol problem, dann kam heroin dazu und wir trennten uns. Das war mir zu heftig.
Wir haten aber immer ein wenig kontakt, ich mochte ihn immer gerne.
Als ich 19 war machte er einen entyug, war so gesund und schoen und ich verliebte mich wieder, er auch.
Wir schliefen wieder einmal zusammen und ich wurde schwanger. Ich wollte irgendwie auch schwanger werden. Ja ich wollte das. Er nicht. Er hatte bis dahin sehr wenig sex gehabt, ein paar mal mit einer einyigen frau. er wurde stark kristlich erzogen. ich hingegen hatte bis dahin schon mit viel zu vielen maennern geschlafen.

Ja und dann hat er endlich mal sex und zack bin ich schwanger. Habe mich sehr gefreut und er dann auch und wollte mit uns zusammen sein. Aber es ging extrem auf und ab. ich war noch in der biobauern lehre und er immer wieder auf heroin, und dann wieder entzug.

ich wollte mich immer wieder trennen oder zumindest vom einfluss seiner sucht auf mich loesen. Immer wenn ich das aber tat, stuertye er ab und ich fuehlte mich verpflichtet fuer ihn dazusein, und liebe zu geben.

Mai vor zwei Jahren trennte ich mich. Er hatte bis dahin alles versucht denke ich, das das nicht passiert und versank dann voellig. Kurz darauf hatte er einen schweren Unfall.

Das tat mir so leid, das wir wieder zusammenkamen. Ich wollte bei ihm sein. Als er wieder zu trinken anfing trennte ich mich. Ich hatte mich da aber auch in einen anderen verliebt. Ich schaute auch waehrend unserer beziehung nach dem ersten jahr immer anderen nach.

Wir hatten ein jahr, etwas mehr, sehr wenig kontakt. er ist ihn therapie, hat so lange wie seit er etwa 17 nicht getrunken, konsumiert. Seit maery schlafen wir wieder zusammen. Er giebt mir immer zu verstehen wie lieb er mich hat und ich frage mich, ob ich liebesunfaehig oder gestoehrt bin weil ich ihn nicht mehr will.

Ich will ihn noch irgendwie weil ich ein wenig konservativ denke vielleicht. Er ist der Vater von meinm kind, er war meine erste grosse liebe, er liebt mich. ALSO WARUM nicht?

Wenn ich mit ihm schlafe ekelt er mich nicht. manchmal ekle ich mich nachher vor mir, weil ich so schwach bin.
Und manchmal ekelt es mich, das er so schwach ist, das er mich fuer stark haelt und bei mir sich geborgen fuehlt.
Und es ekelt ich das er methadon nimmt. das er so abhaengig ist. Sich irgendwie fuer nicht lebensfaehig haelt. Er glaubt ja ernsthaft er braucht das.
Er ist seit dem unfall auch weniger schoen. Auf der einen seite hat er keine natuerliche schaedel kalotte mehr, sondern einen Ersatz auf plastik. und der ist nicht sehr gelungen.
Ich weiss ich klinge wahrscheinlich wie ein ... wie eine schlampe ich weiss.
Ich habe ihn wirklich sehr gern und ich liebe unseren sohn so, und er gleicht ihm und das finde ich schoen. Aber jetzt ist er zu nah und ich werde ihm unweigerlich sehr wehtun, obwohl ich ihn schuetzen wollte.

Und ja ich hab schon ein problem mit der sexualitaet denke ich. Auch mit maennern. ich muss immer einen in meinem leben haben. Ich weiss gar nicht, wie sich das leben anfuehlt, wenn nict ein mann darin eine grosse rolle spielt. Wenn ich keinen freund habe bin ich sicher immer verliebt, und denke viel an irgendeinen. Jetzt habe ich soviel geschrieben, tut mir leid. Viele liebe gruesse

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5. Dezember 2013 um 11:57

Vielen Dank
fuer deine liebe, einfuehlsame Antwort.

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5. Dezember 2013 um 12:18

Danke
fuer deine Antwort. War ein ziemliche Schlag ins Gesicht. Manches trifft zu. Anderes weniger. Doch ich liebe den Mann. Aber ich will ihn nicht als meinen Mann im klassischem Sinn...
Ich frage aus ehrlichem Interesse, nicht sarkastisch, also, weisst du wer du bist? Warum weisst du es? was ist der Sinn in deinem Leben, woher nimmst du die Kraft und die emotionale Unabhaengigkeit, diesem gerecht zu werden? Oder deinen Prinzipien treu zu sein, zu bleiben, auch vor anderen?

Ich habe schon dinge die mir wichtig sind, und eien traum, aber ich bin auch oft inkonsequent in meinen handlungen.

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5. Dezember 2013 um 14:20
In Antwort auf lijalinn

Danke
fuer deine Antwort. War ein ziemliche Schlag ins Gesicht. Manches trifft zu. Anderes weniger. Doch ich liebe den Mann. Aber ich will ihn nicht als meinen Mann im klassischem Sinn...
Ich frage aus ehrlichem Interesse, nicht sarkastisch, also, weisst du wer du bist? Warum weisst du es? was ist der Sinn in deinem Leben, woher nimmst du die Kraft und die emotionale Unabhaengigkeit, diesem gerecht zu werden? Oder deinen Prinzipien treu zu sein, zu bleiben, auch vor anderen?

Ich habe schon dinge die mir wichtig sind, und eien traum, aber ich bin auch oft inkonsequent in meinen handlungen.

War zwar nicht an mich gerichtet, aber mag trotzdem antworten
Ich bin mir sicher zu wissen, wer ich bin. Und das schon mit nur 22. Mag sein, dass gewisse Leute die mehr Lebenserfahrung haben als ich dies jetzt belächeln (unter anderem weil sie vielleicht nicht so weit waren in meinem alter und man von sich aus auch gerne auf andere schliesst) - aber es ist so. Keine Ahnung wer ich eines Tages sein werde aber ich kenne mein momentanes ich sehr gut.

Wie komme ich darauf? In dem ich sehr lange eben nicht wusste, wer ich bin. Als Teenager war ich jahrelang depressiv (11-16) und hab mich zwei Jahre lang auch geritzt. Ich wurde gemobbt, hatte kaum Freunde. Als ich die Schule wechselte, hab ich neue Freunde gefunden und stand plötzlich mit dutzenden Leuten in kontakt. Da ist mir aufgefallen, dass ich mich bei "jeder" Person anders gab. Nicht weil ich ihnen nicht mein wahres ich zeigen wollte und cool auftreten wollte - sondern ganz einfach weil der Charakter des anderen mich beeinflusste und auf mich abfärbte. Ich hatte das gefühl als wären in mir 5-6 verschiedene Charaktäre und das mich daher niemand richtig kennenlernen und verstehen kann. Und mir wurde bewusst, dass dies unmöglich ist, solange ich mich selbst nicht durchschaue. Viele emotionen habe ich in mich hineingefressen - und beim ritzen irgendwie versucht den inneren Druck abzulassen... Das dies alles natürlich schlimmer machte ist wohl kaum erwähnenswert.

Der Weg zur Selbstfindung ist langsam. Ich denke es hat mir geholfen, mit gewissen Leuten den Kontakt abzubrechen. Nicht weil sie blöd waren oder schlechte Freunde. Sondern weil man natürlich immer die Leute anzieht, die sich mit ähnlichen Problemen rumschlagen. Ich denke die meisten wussten halt auch nicht, wer sie sind, sein wollen und was zu tun ist, um sich in diese richtung zu verändern. Das war einfach kein guter Einfluss. Ich schätze dein Ex ist so eine Person für dich wie es gewisse Freunde für mich waren. Und natürlich war es nicht leicht, mich von ihnen zu trennen aber ich denke ich hab sie ebenfalls negativ beeinflusst, weshalb ich ihnen eigendlich nachträglich gesehen einen Gefallen bereitet habe.

Heute verändere ich mein Verhalten nicht mehr unkontrolliert, wenn ich auf andere Personen treffe. Alle meine Freunde lernen die gleiche Misa kennen - enge Freunde einfach intensiver als fernere. Ich kann jetzt einfach natürlich mich benehmen.

Ein weiterer Grund ist, das ich glücklich bin und meinen inneren Frieden geniesse. Natürlich nicht immer, aber mehrheitlich.

Was ist der Sinn in meinem Leben. Das kann ich dir ganz genau sagen: Immer mich selbst zu toppen und mich zur betsmöglichen Version von mir selber zu entwickeln. Nicht an gewohntheit Festhalten, auch wenn es Sicherheit vermittelt - immer der Veränderung nachstreben. Das ist ein viel zu häufiger Fehler und ich denke je älter man wird desto schwieriger wird es. Aber man muss sich einfach immer wieder vorhalten, dass Veränderung nicht verschlechterung heissen muss - sondern das Wort Veränderung mit Verbesserung im Unterbewusstsein zu asoziieren. In wie fern setze ich das um?! Ich lerne viel - ich bilde mich ständig weiter. Selbst als ich ein Jahr arbeitete, ging ich 4 mal die Woche direkt von der Arbeit trainieren. Der 5. freie Abend nutzte ich, um chinesisch Stunden zu nehmen. Wenn ich nach Hause kam wars immer schon nach 9 Uhr und ich war ausgepowert. Noch ein Abend essen, etwas TV, ab und zu chinesisch lernen und ins Bett. Ich denke das ich mich so sehr beschäftigt hielt, jedoch immer die gleiche Tagesstruktur mir eingerichtet habe hat mir zu inneren Frieden verholfen. Und natürlich auch der Sport hat mich viel ausgeglichener gemacht. Und ich hasste Sport eigendlich immer abgrundtief. Aber jetzt bin ich überzeugt, für jeden gibt es den richtigen Sport den man nur finden muss. Und in einer Gruppe ist es immer viel leichter und lustiger als allein. Man gibt dem Körper das was er braucht und dafür kriegt man auch was zurück.

Aber anstoss zu diesem Lebensstil war, dass mein Freund ins Ausland ging. Mein Freund, von dem ich jetzt weiss, dass ich emotional abhängig war damals. Als er mir sagte er würde ein Jahr weg gehen und zwar schon in 3 Monaten brach eine Welt zusammen. Später kam raus, das seine Ausbildung da 5 Jahre dauert - jetzt macht er sogar 6 draus und ich ermutige ihn auch dazu. Als er für das Sportinternat "mich verliess" wusste ich, dass ich jetzt verdammt gut aufpassen muss, dass ich nicht wieder depressiv werde da ich so veranlagt bin. Also musste Ablänkung her sodass ich gar nicht erst dazu komme, zu viel über Probleme nachzugrübeln und meinen Freund zu vermissen. Wenn man über Dinge zu viel Nachdenkt, die man eh nicht ändern kann macht es den Kopf nur Krank. Und da ich mich schon immer mir gedacht hab, dass dieser Sport was cooles ist, hab ich entschieden mal in einen Club reinzuschauen und zu schauen, was denn meinem Freund so wichtig ist, dass er für so lange von mir abhaut. Ich wollte verschiedene Clubs vergleichen, war aber beim ersten Probetraining so begeistert vom Trainer wie er humor in die Stunde bringt und den Mitschülern das ich gleich da geblieben bin. Und so hab ich mich auf die nächste Herausforderung vorbereitet - um 1.5 Jahre später auch zum Sportinternat zu meinem Freund zu reisen.. Da war ich jetzt für ein Jahr bis zum Sommer und mach jetzt einen Französischkurs, da ich es lange in der Schule hattet jedoch hasste, dachte ich mir das es eine Verschwendung wäre es nicht auf ein fliessendes Niveau zu bringen. Bin daher bis Weihnachten in der französischen Schweiz und arbeite anschliessend. Das nächste Ziel ist es genug Geld zusammen zu kriegen um wieder zurück in die Sportschule zu gehen und ein weiteres Jahr bei meinem Freund zu sein.

Und dies führt mich gleich zum Punkt, woher ich die emotionale Unabhängigkeit habe, obwohl ich doch genau das Gegenteil verkörperte. Die Frenbeziehung die erst einem Weltunergang gleichzusetzen war, entpuppte sich als das beste, das mir je hätte passieren können. Natürlich ist es absolut sch... Sich nicht zu sehen - aber es eröffnet ganz neue Möglichkeiten an sich zu wachsen, sich zu enfalten. Denn wo man zuerst immer Kompromisse machen musste und sich dem anderen anpasste, hattte ich plötzlich so viel mehr Zeit, um einfach an mir selber zu arbeiten. Es war eine riesen Chance die ich da wargenommen habe, um mich selbstzuverwirklichen. Es hiess nämlich abheben oder untergehn und ich wollte auf keinen Fall wieder ein Opfer werden. Und auch mein Partner hat sich sehr zum positivem entwickelt. So haben wir beide Selbstverantwortung für unser eigenes Glück erlernt zu haben, und wenn man für sich selbst glücklich ist, kann dafür den anderen umso glücklicher machen. Es ist eine enorme Last, wenn man nämlich einen unglücklichen Partner hat, und auch für die Verantwortung zu tragen.

Ich denke ich habe in meinem Leben schon mehr intensive gute sowie auch schlechte Erfahrungen gemacht, als es eigendlich normal wäre für mein Alter. Und ich krieg auch immer wieder zu hören, dass ich das auch rüberbringe in einer positiven weise.

Das klingt vielleicht ein bisschen arrogant - aber ich bilde mir gar nicht was darauf ein, nein ich bin dankbar dafür, dass ich die Gelegenheiten bekommen haben, die mich hierher geführt haben - denn ich habe dies alles sicherlich nicht nur mir selbst zu verdanken. Ich habe einen weisen Freund meiner Meinung nach, der viele Grundlegende Dinge im Leben schon sehr früh verstanden hat, die andere mit 40 noch nicht verstehen. Ich wachse an der Beziehung mit ihm. Aus meine Eltern sind eine grosse Stütze - sie haben mir zwei Auslandsaufenthalte und meinen momentanen Sprachaufenthalt finanziert und ich hoffe, ihnen dies in irgend einer Weise zurückgeben zu können. Den Sportschulen hab ich viel zu verdanken. Auch das Meditieren das ich da angefangen habe, hat mir geholfen.

Und meinen Prinzipien treu zu sein... Ich denke das hat sich da einfach automatisch mitentwickelt. Wenn man selbstsicherer wird. Weil es wie ein Schlag ins eigene Gesicht wäre, diese zu verraten.


Ich hoffe meinen Beitrag inspiriert dich vielleicht in irgend einer Weise und ist dir ein Anstoss, dein Leben endlich richtig selbst in die Hand zu nehmen. Denn ich weiss wie schwer es ist. Ich war schon mit 14 am Punkt, andem ich eine Münze warf die darüber entscheiden sollte, ob ich mir jetzt mein Klappmesser das ich in der Hand hielt in die Kehle rammen soll oder nicht. Und heute - heute ist mein Ziel alles daran zu setzen, meinen Körper und Geist so gesund zu halten dass ich 100 oder älter werde.

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5. Dezember 2013 um 14:27
In Antwort auf misa991

War zwar nicht an mich gerichtet, aber mag trotzdem antworten
Ich bin mir sicher zu wissen, wer ich bin. Und das schon mit nur 22. Mag sein, dass gewisse Leute die mehr Lebenserfahrung haben als ich dies jetzt belächeln (unter anderem weil sie vielleicht nicht so weit waren in meinem alter und man von sich aus auch gerne auf andere schliesst) - aber es ist so. Keine Ahnung wer ich eines Tages sein werde aber ich kenne mein momentanes ich sehr gut.

Wie komme ich darauf? In dem ich sehr lange eben nicht wusste, wer ich bin. Als Teenager war ich jahrelang depressiv (11-16) und hab mich zwei Jahre lang auch geritzt. Ich wurde gemobbt, hatte kaum Freunde. Als ich die Schule wechselte, hab ich neue Freunde gefunden und stand plötzlich mit dutzenden Leuten in kontakt. Da ist mir aufgefallen, dass ich mich bei "jeder" Person anders gab. Nicht weil ich ihnen nicht mein wahres ich zeigen wollte und cool auftreten wollte - sondern ganz einfach weil der Charakter des anderen mich beeinflusste und auf mich abfärbte. Ich hatte das gefühl als wären in mir 5-6 verschiedene Charaktäre und das mich daher niemand richtig kennenlernen und verstehen kann. Und mir wurde bewusst, dass dies unmöglich ist, solange ich mich selbst nicht durchschaue. Viele emotionen habe ich in mich hineingefressen - und beim ritzen irgendwie versucht den inneren Druck abzulassen... Das dies alles natürlich schlimmer machte ist wohl kaum erwähnenswert.

Der Weg zur Selbstfindung ist langsam. Ich denke es hat mir geholfen, mit gewissen Leuten den Kontakt abzubrechen. Nicht weil sie blöd waren oder schlechte Freunde. Sondern weil man natürlich immer die Leute anzieht, die sich mit ähnlichen Problemen rumschlagen. Ich denke die meisten wussten halt auch nicht, wer sie sind, sein wollen und was zu tun ist, um sich in diese richtung zu verändern. Das war einfach kein guter Einfluss. Ich schätze dein Ex ist so eine Person für dich wie es gewisse Freunde für mich waren. Und natürlich war es nicht leicht, mich von ihnen zu trennen aber ich denke ich hab sie ebenfalls negativ beeinflusst, weshalb ich ihnen eigendlich nachträglich gesehen einen Gefallen bereitet habe.

Heute verändere ich mein Verhalten nicht mehr unkontrolliert, wenn ich auf andere Personen treffe. Alle meine Freunde lernen die gleiche Misa kennen - enge Freunde einfach intensiver als fernere. Ich kann jetzt einfach natürlich mich benehmen.

Ein weiterer Grund ist, das ich glücklich bin und meinen inneren Frieden geniesse. Natürlich nicht immer, aber mehrheitlich.

Was ist der Sinn in meinem Leben. Das kann ich dir ganz genau sagen: Immer mich selbst zu toppen und mich zur betsmöglichen Version von mir selber zu entwickeln. Nicht an gewohntheit Festhalten, auch wenn es Sicherheit vermittelt - immer der Veränderung nachstreben. Das ist ein viel zu häufiger Fehler und ich denke je älter man wird desto schwieriger wird es. Aber man muss sich einfach immer wieder vorhalten, dass Veränderung nicht verschlechterung heissen muss - sondern das Wort Veränderung mit Verbesserung im Unterbewusstsein zu asoziieren. In wie fern setze ich das um?! Ich lerne viel - ich bilde mich ständig weiter. Selbst als ich ein Jahr arbeitete, ging ich 4 mal die Woche direkt von der Arbeit trainieren. Der 5. freie Abend nutzte ich, um chinesisch Stunden zu nehmen. Wenn ich nach Hause kam wars immer schon nach 9 Uhr und ich war ausgepowert. Noch ein Abend essen, etwas TV, ab und zu chinesisch lernen und ins Bett. Ich denke das ich mich so sehr beschäftigt hielt, jedoch immer die gleiche Tagesstruktur mir eingerichtet habe hat mir zu inneren Frieden verholfen. Und natürlich auch der Sport hat mich viel ausgeglichener gemacht. Und ich hasste Sport eigendlich immer abgrundtief. Aber jetzt bin ich überzeugt, für jeden gibt es den richtigen Sport den man nur finden muss. Und in einer Gruppe ist es immer viel leichter und lustiger als allein. Man gibt dem Körper das was er braucht und dafür kriegt man auch was zurück.

Aber anstoss zu diesem Lebensstil war, dass mein Freund ins Ausland ging. Mein Freund, von dem ich jetzt weiss, dass ich emotional abhängig war damals. Als er mir sagte er würde ein Jahr weg gehen und zwar schon in 3 Monaten brach eine Welt zusammen. Später kam raus, das seine Ausbildung da 5 Jahre dauert - jetzt macht er sogar 6 draus und ich ermutige ihn auch dazu. Als er für das Sportinternat "mich verliess" wusste ich, dass ich jetzt verdammt gut aufpassen muss, dass ich nicht wieder depressiv werde da ich so veranlagt bin. Also musste Ablänkung her sodass ich gar nicht erst dazu komme, zu viel über Probleme nachzugrübeln und meinen Freund zu vermissen. Wenn man über Dinge zu viel Nachdenkt, die man eh nicht ändern kann macht es den Kopf nur Krank. Und da ich mich schon immer mir gedacht hab, dass dieser Sport was cooles ist, hab ich entschieden mal in einen Club reinzuschauen und zu schauen, was denn meinem Freund so wichtig ist, dass er für so lange von mir abhaut. Ich wollte verschiedene Clubs vergleichen, war aber beim ersten Probetraining so begeistert vom Trainer wie er humor in die Stunde bringt und den Mitschülern das ich gleich da geblieben bin. Und so hab ich mich auf die nächste Herausforderung vorbereitet - um 1.5 Jahre später auch zum Sportinternat zu meinem Freund zu reisen.. Da war ich jetzt für ein Jahr bis zum Sommer und mach jetzt einen Französischkurs, da ich es lange in der Schule hattet jedoch hasste, dachte ich mir das es eine Verschwendung wäre es nicht auf ein fliessendes Niveau zu bringen. Bin daher bis Weihnachten in der französischen Schweiz und arbeite anschliessend. Das nächste Ziel ist es genug Geld zusammen zu kriegen um wieder zurück in die Sportschule zu gehen und ein weiteres Jahr bei meinem Freund zu sein.

Und dies führt mich gleich zum Punkt, woher ich die emotionale Unabhängigkeit habe, obwohl ich doch genau das Gegenteil verkörperte. Die Frenbeziehung die erst einem Weltunergang gleichzusetzen war, entpuppte sich als das beste, das mir je hätte passieren können. Natürlich ist es absolut sch... Sich nicht zu sehen - aber es eröffnet ganz neue Möglichkeiten an sich zu wachsen, sich zu enfalten. Denn wo man zuerst immer Kompromisse machen musste und sich dem anderen anpasste, hattte ich plötzlich so viel mehr Zeit, um einfach an mir selber zu arbeiten. Es war eine riesen Chance die ich da wargenommen habe, um mich selbstzuverwirklichen. Es hiess nämlich abheben oder untergehn und ich wollte auf keinen Fall wieder ein Opfer werden. Und auch mein Partner hat sich sehr zum positivem entwickelt. So haben wir beide Selbstverantwortung für unser eigenes Glück erlernt zu haben, und wenn man für sich selbst glücklich ist, kann dafür den anderen umso glücklicher machen. Es ist eine enorme Last, wenn man nämlich einen unglücklichen Partner hat, und auch für die Verantwortung zu tragen.

Ich denke ich habe in meinem Leben schon mehr intensive gute sowie auch schlechte Erfahrungen gemacht, als es eigendlich normal wäre für mein Alter. Und ich krieg auch immer wieder zu hören, dass ich das auch rüberbringe in einer positiven weise.

Das klingt vielleicht ein bisschen arrogant - aber ich bilde mir gar nicht was darauf ein, nein ich bin dankbar dafür, dass ich die Gelegenheiten bekommen haben, die mich hierher geführt haben - denn ich habe dies alles sicherlich nicht nur mir selbst zu verdanken. Ich habe einen weisen Freund meiner Meinung nach, der viele Grundlegende Dinge im Leben schon sehr früh verstanden hat, die andere mit 40 noch nicht verstehen. Ich wachse an der Beziehung mit ihm. Aus meine Eltern sind eine grosse Stütze - sie haben mir zwei Auslandsaufenthalte und meinen momentanen Sprachaufenthalt finanziert und ich hoffe, ihnen dies in irgend einer Weise zurückgeben zu können. Den Sportschulen hab ich viel zu verdanken. Auch das Meditieren das ich da angefangen habe, hat mir geholfen.

Und meinen Prinzipien treu zu sein... Ich denke das hat sich da einfach automatisch mitentwickelt. Wenn man selbstsicherer wird. Weil es wie ein Schlag ins eigene Gesicht wäre, diese zu verraten.


Ich hoffe meinen Beitrag inspiriert dich vielleicht in irgend einer Weise und ist dir ein Anstoss, dein Leben endlich richtig selbst in die Hand zu nehmen. Denn ich weiss wie schwer es ist. Ich war schon mit 14 am Punkt, andem ich eine Münze warf die darüber entscheiden sollte, ob ich mir jetzt mein Klappmesser das ich in der Hand hielt in die Kehle rammen soll oder nicht. Und heute - heute ist mein Ziel alles daran zu setzen, meinen Körper und Geist so gesund zu halten dass ich 100 oder älter werde.

Übrigens sry das es so lange geworden ist...
Aber mir ist noch eine Sache eingefallen die ich anfügen will. Was ich sehr wichtig finde um inneren Frieden zu erreichen. Und zwar das man lernt, zu verzeihen. Denn jemanden etwas nachzutargen, sei es berechtigt oder nicht, schadet einem selbst mehr, als der anderen Person.

Deswegen hab ich z.B. den Leuten verzeiht, die mich gemobbt haben. Und sowie keine Eltern perfekt sind und meine auch ein paar grosse Fehler gemacht haben, versuche ich ihnen auch ihre Fehler zu verzeihen.

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