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Mein Ex droht, sich umzubringen- was tun?

10. Juni 2007 um 15:51

Liebe Leute,

ich bin seit ca. 3 Wochen habe ich meine 5jährige Beziehung beendet.

Der Grund war einerseits, dass er sich nicht geändert hat in manchen Punkten und der andere, dass ich noch ein bisschen Erfahrungen sammeln möchte und mir bei ihm nicht sicher war.

Er will mich zurück.

Er droht mir nun mit Anrufen und sms, dass er sich umbringt, wenn ich ihm keine zweite Chance gebe.

Was soll ich tun? Das ernst nehmen oder ignorieren?

Anfangs dachte ich, es wäre nur Spinnerei. Aber langsam habe ich Angst, dass er sich tatsächlich etwas antut.

Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Situationen?


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10. Juni 2007 um 16:02

Erklär ihm sachlich,
daß diese Drohungen keine Grundlage für eine Beziehung sind, die BEIDEN gut tut, also ihm und Dir!
Er ändert sich nicht und das wird auch nicht passieren, wenn ihr nochmal zusammen kommt, egal, ob er sagt, er bringt sich um.
Sag ihm klipp und klar, daß eine Beziehung Arbeit ist.
Was will er denn mit der Drohung erreichen?
Das macht Dich doch fertig.

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10. Juni 2007 um 16:12
In Antwort auf z54321

Erklär ihm sachlich,
daß diese Drohungen keine Grundlage für eine Beziehung sind, die BEIDEN gut tut, also ihm und Dir!
Er ändert sich nicht und das wird auch nicht passieren, wenn ihr nochmal zusammen kommt, egal, ob er sagt, er bringt sich um.
Sag ihm klipp und klar, daß eine Beziehung Arbeit ist.
Was will er denn mit der Drohung erreichen?
Das macht Dich doch fertig.

Erklärt ...
... habe ich ihm das schon.

Aber er glaubt eben, dass ich ihn immer noch liebe.

Es stimmt schon, hassen tue ich ihn nicht, ich mag ihn sehr, schließlich ist in den 5 Jahren auch eine Freundschaft entstanden.

Ich habe wirklich Angst, dass er sich etwas antut.

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10. Juni 2007 um 16:24
In Antwort auf martinaaa

Erklärt ...
... habe ich ihm das schon.

Aber er glaubt eben, dass ich ihn immer noch liebe.

Es stimmt schon, hassen tue ich ihn nicht, ich mag ihn sehr, schließlich ist in den 5 Jahren auch eine Freundschaft entstanden.

Ich habe wirklich Angst, dass er sich etwas antut.

Hat er Freunde,
mit denen er reden kann?
Wenn er nicht so alleine ist in der Phase nach der Trennung, könnte ihm das helfen.

Ich weiß, es ist verdammt schwierig, mit so etwas umzugehen.

Hast Du ihm schon mal gesagt, daß er damit Dein Leben für immer zerstört?

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10. Juni 2007 um 16:37
In Antwort auf z54321

Hat er Freunde,
mit denen er reden kann?
Wenn er nicht so alleine ist in der Phase nach der Trennung, könnte ihm das helfen.

Ich weiß, es ist verdammt schwierig, mit so etwas umzugehen.

Hast Du ihm schon mal gesagt, daß er damit Dein Leben für immer zerstört?

Freunde ...
... hat er keine richtigen, weil er die so sehr vernachlässigt und sich zu sehr auf mich konzentriert hatte.

Das mit dem Leben zerstören habe ich ihm noch nicht gesagt. Danke für den Tipp, ich probier's mal.

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10. Juni 2007 um 16:49
In Antwort auf z54321

Hat er Freunde,
mit denen er reden kann?
Wenn er nicht so alleine ist in der Phase nach der Trennung, könnte ihm das helfen.

Ich weiß, es ist verdammt schwierig, mit so etwas umzugehen.

Hast Du ihm schon mal gesagt, daß er damit Dein Leben für immer zerstört?

Stop!
Ich finde es nicht richtig auf emotionale Erpressung mit ebensolcher zu reagieren!

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10. Juni 2007 um 16:53

So hart das ist
sag ihm, er soll tun, was er nicht lassen kann.
Das Allerletzte ist es, jemanden zu erpressen, nix anderes tut dein Ex.

Ist das seine Art (angeblich) Liebe zu zeigen?

Jemand der sich umbringen WILL, der findet selbst dann einen Weg dafür, wenn er 24 St unter Aufsicht von Laien wäre.

Sollte er weiter dich unter Druck setzen, würd ich mal den Sozialpsychatrischen Dienst rufen. Dann hört er damit garantiert auf.

Ja, ich hab Erfahrung damit, ein Freund von mir hat das mal gemacht. Immer wieder gedroht, wenn nicht dies oder das passiert. Letztlich hat er nen Versuch gemacht, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen und hatte 20 Tabletten gefressen(harmlos). Ich hab ihn gefunden( er wußte, dass ich ihn besuche um die Zeit, weil wir verabredet waren) und den Notarzt gerufen.
Das macht der nie wieder....

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10. Juni 2007 um 16:58
In Antwort auf lyssa_11951117

Stop!
Ich finde es nicht richtig auf emotionale Erpressung mit ebensolcher zu reagieren!

Das seh ich ganz genauso
Dennoch finde ich nicht, daß es sich dabei um emotionale Erpressung handelt, wenn man dem anderen sagt, welche Folgen sein handeln auch für andere hat.
Oder glaubst Du ernsthaft, es handelt sich um Erpressung, wenn ich Kindern in der Verkehrserziehung sage, sie sollen auch auf andere Verkehrsteilnehmer achten, damit die nicht zu Schaden kommen?

Er möchte mit der Drohung ein Ziel erreichen, nämlich Martina wieder bei sich haben.
Sagt sie das, um ihm die Folgen seiner Handlung zu nennen und die betreffen nicht nur ihn, sondern auch seine Familie!

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10. Juni 2007 um 17:00
In Antwort auf martinaaa

Freunde ...
... hat er keine richtigen, weil er die so sehr vernachlässigt und sich zu sehr auf mich konzentriert hatte.

Das mit dem Leben zerstören habe ich ihm noch nicht gesagt. Danke für den Tipp, ich probier's mal.

Er muß sein Leben neu organisieren
und das irgendwie in den Griff kriegen.
Ich weiß, es klingt einfach gesagt und herzlos, aber eine solche Situation ist herzlos.

Selbstmord ist keine Lösung.

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10. Juni 2007 um 17:03
In Antwort auf z54321

Er muß sein Leben neu organisieren
und das irgendwie in den Griff kriegen.
Ich weiß, es klingt einfach gesagt und herzlos, aber eine solche Situation ist herzlos.

Selbstmord ist keine Lösung.

...
Für jemanden, der dieses in Betracht zieht, ist es in diesem Moment DIE EINZIGE Lösung. Wenn er Problemlösemöglichkeiten sehen würde, würde er diese durchführen.

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10. Juni 2007 um 17:06
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Für jemanden, der dieses in Betracht zieht, ist es in diesem Moment DIE EINZIGE Lösung. Wenn er Problemlösemöglichkeiten sehen würde, würde er diese durchführen.

Ja, Du hast sicher Recht
Selbstmordkandidaten sind in dem Moment sehr verzweifelt.
Das muß man auch sehen.

Dennoch nutzt Martinas Freund diese Verzweiflung als Druckmittel und Erpressungsversuch.
Das ist anders als ein echter Selbstmord, der im Stillen geschieht.

In dem Fall würde ich es als Hilfeschrei werten und enorme Verlustangst. Das letzte Mittel vor dem Aus, um vielleicht doch noch etwas zu erreichen bei ihr.

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10. Juni 2007 um 17:08
In Antwort auf z54321

Das seh ich ganz genauso
Dennoch finde ich nicht, daß es sich dabei um emotionale Erpressung handelt, wenn man dem anderen sagt, welche Folgen sein handeln auch für andere hat.
Oder glaubst Du ernsthaft, es handelt sich um Erpressung, wenn ich Kindern in der Verkehrserziehung sage, sie sollen auch auf andere Verkehrsteilnehmer achten, damit die nicht zu Schaden kommen?

Er möchte mit der Drohung ein Ziel erreichen, nämlich Martina wieder bei sich haben.
Sagt sie das, um ihm die Folgen seiner Handlung zu nennen und die betreffen nicht nur ihn, sondern auch seine Familie!

...
Sie wird aber nicht viel erreichen, wenn sie ihm die Folgen vor Augen führt.

Der Fall mit den Kindern ist kein Beispiel. Erstens ist ihr Freund ein erwachsener Mann. Zweitens haben die Kinder keine emotionale Beziehung zum Lehrer.

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10. Juni 2007 um 17:09
In Antwort auf martinaaa

Erklärt ...
... habe ich ihm das schon.

Aber er glaubt eben, dass ich ihn immer noch liebe.

Es stimmt schon, hassen tue ich ihn nicht, ich mag ihn sehr, schließlich ist in den 5 Jahren auch eine Freundschaft entstanden.

Ich habe wirklich Angst, dass er sich etwas antut.

Hallo
ich denke nicht dass er sich was antut, denn wenn er es ernsthaft vorhätte, würde er es durchziehen und nich lange rumreden!

Ich hatte so nen ähnlichen Fall!
Mein damaliger Freund meinte auch er bringe sich jetz um, er geht auf den Dachboden und erhängt sich!

Ich hatte das nur belächelt u gemeint ob er jetz wohl spinnt und wenn er meint , bitte , dann soll er doch machen....

Ich bin dann mit ihm auf den Dachboden und stand neben ihn!

Dann hat er immer wieder dasselbe gesagt :"ich mach des jetz , hörst du , ich mache es"
Ich hab gesagt , gut dann mach!

ER lebt immer noch (is schon 9 Jahre her)

Das ist nur eine Art zu versuchen den verlorenen Partner zurückzubekommen!
Ein "Psychospiel" eben

Gruss s.

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10. Juni 2007 um 17:12
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Sie wird aber nicht viel erreichen, wenn sie ihm die Folgen vor Augen führt.

Der Fall mit den Kindern ist kein Beispiel. Erstens ist ihr Freund ein erwachsener Mann. Zweitens haben die Kinder keine emotionale Beziehung zum Lehrer.

Bitte?
Natürlich haben die Kinder keinen Bezug zum Lehrer, aber zu sich selbst und auch sind sie verantwortlich für ihre Handlungen im Straßenverkehr.
Hört diese verantwortung auf, wenn ich emotionalen Bezug habe?
Ist das wirklich so anders?
Er hat Verantwortung für jede seiner Handlungen!
Und im Grunde ist es sein Leben.
Martina kann nichts dafür, wenn er sich so verhält.

Sicher kann sie etwas damit erreichen, wenn sie ihn auf die Folgen aufmerksam macht.
Kann natürlich sein, daß er ein total durchgeknallter ist und es deshalb erst recht macht.

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10. Juni 2007 um 17:12
In Antwort auf z54321

Ja, Du hast sicher Recht
Selbstmordkandidaten sind in dem Moment sehr verzweifelt.
Das muß man auch sehen.

Dennoch nutzt Martinas Freund diese Verzweiflung als Druckmittel und Erpressungsversuch.
Das ist anders als ein echter Selbstmord, der im Stillen geschieht.

In dem Fall würde ich es als Hilfeschrei werten und enorme Verlustangst. Das letzte Mittel vor dem Aus, um vielleicht doch noch etwas zu erreichen bei ihr.

...
Es geht nicht ums Recht.


Du denkst (noch) nicht tief genug.

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10. Juni 2007 um 17:16
In Antwort auf z54321

Bitte?
Natürlich haben die Kinder keinen Bezug zum Lehrer, aber zu sich selbst und auch sind sie verantwortlich für ihre Handlungen im Straßenverkehr.
Hört diese verantwortung auf, wenn ich emotionalen Bezug habe?
Ist das wirklich so anders?
Er hat Verantwortung für jede seiner Handlungen!
Und im Grunde ist es sein Leben.
Martina kann nichts dafür, wenn er sich so verhält.

Sicher kann sie etwas damit erreichen, wenn sie ihn auf die Folgen aufmerksam macht.
Kann natürlich sein, daß er ein total durchgeknallter ist und es deshalb erst recht macht.

...
Das stimmt alles
Aber er ist AUCH ein Mensch, der gerade ein großes Problem hat.
Ich garantiere dir, er wird ihr nicht zuhören, wenn sie deinem Tipp befolgt und derart hart ist.

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10. Juni 2007 um 17:18

Sorry,
aber Hunde die bellen, beißen nicht! Das haben auch schon damalige Freunde zu mir gesagt. Und? Die leben auch noch alle! Man darf sich dadurch auf keinen Fall einschüchtern und erpressen lassen. Also nicht drauf reagieren. Und wenn er's tut, ist es auch nicht deine Schuld.

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10. Juni 2007 um 17:19
In Antwort auf keshet_12261447

Sorry,
aber Hunde die bellen, beißen nicht! Das haben auch schon damalige Freunde zu mir gesagt. Und? Die leben auch noch alle! Man darf sich dadurch auf keinen Fall einschüchtern und erpressen lassen. Also nicht drauf reagieren. Und wenn er's tut, ist es auch nicht deine Schuld.

Jupp
is auch meine Meinung!! (Beitrag)

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10. Juni 2007 um 17:21
In Antwort auf keshet_12261447

Sorry,
aber Hunde die bellen, beißen nicht! Das haben auch schon damalige Freunde zu mir gesagt. Und? Die leben auch noch alle! Man darf sich dadurch auf keinen Fall einschüchtern und erpressen lassen. Also nicht drauf reagieren. Und wenn er's tut, ist es auch nicht deine Schuld.

...
Ich finde die Idee mit dem soz.-Dienst bzw. Notarzt ganz gut. Die Verantwortung wird abgegeben und man fühlt sich etwas besser.

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10. Juni 2007 um 17:23
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Das stimmt alles
Aber er ist AUCH ein Mensch, der gerade ein großes Problem hat.
Ich garantiere dir, er wird ihr nicht zuhören, wenn sie deinem Tipp befolgt und derart hart ist.

Nein, er wird ihr nicht zuhören
Jetzt nicht und vorher auch schon nicht.
Das war nie anders, also wäre es komisch, wenn es plötzlich funktionieren würde.
Sie schließ ja, daß er sich nicht ändert.
Dann muß er es eben von jemand anders lernen, wenn sie es nicht schafft, ihm das beizubringen.
Er WILL es dann auch gar NICHT lernen.
Sein Problem

Ja, er ist ein Mensch, der sich in einer großen Verzweiflung befindet, weil ihm das Lebensglück dahinzuscheiden scheint.

Ich habs ja selbst erlebt, was ist, wenn Du einen anderen durch Leben "tragen" mußt, weil sie selbst nicht lebensfähig ist. Ich konnte es ihr nicht zeigen und werde es auch nie können.
Sie hat sich von mir nichts lehren lassen ...

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10. Juni 2007 um 17:26
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Es geht nicht ums Recht.


Du denkst (noch) nicht tief genug.

(Noch) nicht?
D.h. Du traust es mir durchaus zu, daß ich es kann?

Es ist so wie ich weiter oben schrieb.
Er verliert seine Basis im Leben.
Er würde sicher sagen, er verliert sein Leben, wenn Martina geht, weil sie sein Leben war (nehme ich an).
Deshalb hat er auch keine andere Lösung dieses Problems für sich parat.

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10. Juni 2007 um 17:28
In Antwort auf z54321

Nein, er wird ihr nicht zuhören
Jetzt nicht und vorher auch schon nicht.
Das war nie anders, also wäre es komisch, wenn es plötzlich funktionieren würde.
Sie schließ ja, daß er sich nicht ändert.
Dann muß er es eben von jemand anders lernen, wenn sie es nicht schafft, ihm das beizubringen.
Er WILL es dann auch gar NICHT lernen.
Sein Problem

Ja, er ist ein Mensch, der sich in einer großen Verzweiflung befindet, weil ihm das Lebensglück dahinzuscheiden scheint.

Ich habs ja selbst erlebt, was ist, wenn Du einen anderen durch Leben "tragen" mußt, weil sie selbst nicht lebensfähig ist. Ich konnte es ihr nicht zeigen und werde es auch nie können.
Sie hat sich von mir nichts lehren lassen ...

...
Vielleicht ist ja genau DAS dein/ das Problem. Das du unbedingt dem anderen belehren möchtest.
Du solltest Lehrer werden . Kindern kann/ muss man Dinge beibringen. In einer Beziehung hat das nichts zu suchen. Leben ist zwar lernen, aber jeder lernt für sich. Und wenn man einen Partner hat, der einen auf Biegen und Brechen verändern will, ruft das sowieso Widerstand hervor und hemmt seine Entwicklung.

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10. Juni 2007 um 17:29
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Ich finde die Idee mit dem soz.-Dienst bzw. Notarzt ganz gut. Die Verantwortung wird abgegeben und man fühlt sich etwas besser.

Verantwortung abgegeben?
Welche Verantwortung?
Bin ich denn als Partner für das Leben des anderen verantwortlich?

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10. Juni 2007 um 17:33
In Antwort auf z54321

(Noch) nicht?
D.h. Du traust es mir durchaus zu, daß ich es kann?

Es ist so wie ich weiter oben schrieb.
Er verliert seine Basis im Leben.
Er würde sicher sagen, er verliert sein Leben, wenn Martina geht, weil sie sein Leben war (nehme ich an).
Deshalb hat er auch keine andere Lösung dieses Problems für sich parat.

...
Wenn man von jemandem verlassen wird, den man liebt, ist das sehr schlimm. Ich verstehe, dass er traurig ist und sie zurück will.


Vielleicht klappt es wenn du dein Herz öffnest

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10. Juni 2007 um 17:34
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Vielleicht ist ja genau DAS dein/ das Problem. Das du unbedingt dem anderen belehren möchtest.
Du solltest Lehrer werden . Kindern kann/ muss man Dinge beibringen. In einer Beziehung hat das nichts zu suchen. Leben ist zwar lernen, aber jeder lernt für sich. Und wenn man einen Partner hat, der einen auf Biegen und Brechen verändern will, ruft das sowieso Widerstand hervor und hemmt seine Entwicklung.

*auaaaa*
Tiefschlag.
Das war gemein

Ja, es mag sein, daß ich dem anderen immer etwas zeigen und beibringen möchte wie dieses und jenes funktioniert und "richtig" ist.
Boah, bin ich dann böse und enttäuscht, wenn das nicht funktioniert.

Wahrscheinlich ist es in der Tat bloß den Widerstand, den ich spüre.
Blöderweise kriegt man dann auch immer irgendwann die Quittung dafür serviert, wenn der andere auch mal meint, den Großmeister spielen zu wollen.

Man kann auch versuchen, jemand in die falsche Richtung entwickeln zu wollen und das geht natürlich total in die Hose

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10. Juni 2007 um 17:36
In Antwort auf z54321

Verantwortung abgegeben?
Welche Verantwortung?
Bin ich denn als Partner für das Leben des anderen verantwortlich?

...
Natürlich nicht.
Aber ich tippe mal die meisten würden sich in einer solcher Situation verantwortlich und hilflos fühlen. Es ist ja der (auch wenn ehemals) geliebte Mensch, der leidet und droht sich etwas anzutun. Man möchte, dass es ihm wieder gut geht.

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10. Juni 2007 um 17:37
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Wenn man von jemandem verlassen wird, den man liebt, ist das sehr schlimm. Ich verstehe, dass er traurig ist und sie zurück will.


Vielleicht klappt es wenn du dein Herz öffnest


Mein Herz ist offen, aber das sieht nur jemand, dem ich vertraue

Ja natürlich tut es sehr weh, verlassen zu werden, wenn man selbst noch liebt.
Das verstehe ich auch ...

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10. Juni 2007 um 17:39
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Natürlich nicht.
Aber ich tippe mal die meisten würden sich in einer solcher Situation verantwortlich und hilflos fühlen. Es ist ja der (auch wenn ehemals) geliebte Mensch, der leidet und droht sich etwas anzutun. Man möchte, dass es ihm wieder gut geht.

Soweit stimme ich Dir zu.
Ich würde mich auch verantwortlich fühlen, wenn sich die, die ich liebe, umbringen würde.

Aber auch schon in der Beziehung wollte ich, daß es ihr gut geht, aber das habe ich nicht geschafft, weilihr selbst noch zu viel fehlte.
Wie soll das NACH der Beziehung gehen?
Es waren auch 5 Jahre wie bei Martina.

Hab ich versagt?

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10. Juni 2007 um 17:47
In Antwort auf z54321

Soweit stimme ich Dir zu.
Ich würde mich auch verantwortlich fühlen, wenn sich die, die ich liebe, umbringen würde.

Aber auch schon in der Beziehung wollte ich, daß es ihr gut geht, aber das habe ich nicht geschafft, weilihr selbst noch zu viel fehlte.
Wie soll das NACH der Beziehung gehen?
Es waren auch 5 Jahre wie bei Martina.

Hab ich versagt?

...
Deswegen ja die symbolische Abgabe an eine andere Institution (Notarzt z.B.).

Ich glaube es ist in vielen Beziehungen DAS Problem: Man erwartet vom Partner zu viel(vielleicht auch unbewusst). Der soll dann emotionale Wunden heilen, Vater sein oder Mutter oder sonst irgendwelche Defizite verdecken.

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10. Juni 2007 um 17:57
In Antwort auf lyssa_11951117

...
Deswegen ja die symbolische Abgabe an eine andere Institution (Notarzt z.B.).

Ich glaube es ist in vielen Beziehungen DAS Problem: Man erwartet vom Partner zu viel(vielleicht auch unbewusst). Der soll dann emotionale Wunden heilen, Vater sein oder Mutter oder sonst irgendwelche Defizite verdecken.

Das ist Menschsein.
Jeder Mensch hat Erfahrungen im Leben gemacht und Defizite mitgenommen. Egal, ob aus dem Elternhaus oder später und jeder möchte diese Löcher gerne gestopft haben.

So wird es in Beziehungen zwar schon mal schwer und die Einfachheit und Banalität leidet darunter, aber das heißt ja nicht, daß man nicht mit etwas gutem Willen dahin kommen kann.

Auch ich muß eingestehen, daß ich sie gerne dahin entwickelt haben wollte, was mir selbst fehlte.
Das kann ich mir zwar vorwerfen, aber ich bin in erster Linie eben doch ein Mensch.

Und jemand, der genug Kraft aufbringt, der kann auch meine Wunden heilen, aber der muß das selbst auch wollen und wirklich Mut dazu haben, das auch zu machen.

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10. Juni 2007 um 18:53

Nee metin, nach Jahren
kennt man sich nicht unbedingt. Hab ne sChwester mit der ich lang gelebt hab. Die hat auch versucht mit exakt dieser Drohung zu erpressen(ihren damaligen Freund) Und? Was war? Pulsadern falsch aufgeschnitten um ihn zurück zu kriegen....3 Monate Einweisung ins Landeskrankenhaus. Nur für ihren Egoismus, das macht die NIE WIEDER!

Ich würd schlicht dem Erpresser sagen, ok, wenn du dich so scheiße fühlst(damit erkennt man die "Not" des Anderen an), schalt ich mal: Selbsthilfegruppe, Notarzt, soz.psychatrischer Dienst, Polizei( je nach Brenzligkeit) ein.

Die können jemandem, im Ernstfall, dass man ihm als gefährdet einstuft per Gerichtsbeschluß innerhalb einiger Minuten für 3 Monate in die Psychatrische einweisen.

Das wird den Drohenden schon wachmachen

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10. Juni 2007 um 19:45
In Antwort auf z54321


Mein Herz ist offen, aber das sieht nur jemand, dem ich vertraue

Ja natürlich tut es sehr weh, verlassen zu werden, wenn man selbst noch liebt.
Das verstehe ich auch ...

Ja,
und jemandem vertrauen ist gar nicht so leicht

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10. Juni 2007 um 20:11
In Antwort auf lyssa_11951117

Ja,
und jemandem vertrauen ist gar nicht so leicht

Da kann ich Dir gar nicht widersprechen
Es ist erst Recht nicht leicht, wenn es um so etwas verletzliches wie das Herz geht ...

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10. Juni 2007 um 23:06

Frag ihn
wann er es machen will ... Du würdest ihm dann behilflich sein und das Seil bringen ...

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