Home / Forum / Liebe & Beziehung / Mein Dilemma: Rette ich mich selbst und entäusche alle um mich herum oder bedeute ich ihr nicht genug ?

Mein Dilemma: Rette ich mich selbst und entäusche alle um mich herum oder bedeute ich ihr nicht genug ?

30. März um 14:36 Letzte Antwort: 1. April um 21:48

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Mehr lesen

30. März um 14:54

Hast du mit deiner Frau offen über deine Probleme, über deine Depression gesprochen? Das wird hier nämlich nicht klar ersichtlich.

Ansonsten: Deine Frau ist deine Frau und nicht dein Therapeut. Sie KANN dir fachlich gar nicht helfen, zumindest nicht um selber auch irgendwo auf der Strecke zu bleiben (und da ist das Zurückstecken der Promotion das kleinste Übel, ich rede eher von psychischen Problemen).

Bist du schon in Therapie?

1 LikesGefällt mir
30. März um 15:02
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Ich würde auch nocht auf meine Karriere oder nein Weiterkommen verzichten. 

Mein tipp: du solltest das Haus verkaufen um von den Schulden runterzukommen.  Zieht in eine Wohnung die ihr euch leisten könnt. 

jobmäßig klappt es auch nicht. Vielleicht wäre ein Angestelltenverhältnis das bessere für dich. Sicherheit und mehr Geld. 

Außerdem ist sie nicht deine Frau. Ihr seid nicht verheiratet. 

1 LikesGefällt mir
30. März um 16:12
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Ich finde, das Thema Gleichberechtigung ist davon nicht betroffen. Wie könnte dir denn eine Frau helfen, die z.B. einen feste Job in einem Supermarkt hat? Sollte sie ihren Job aufgeben, von ihrer Familie wegziehen (sie sei ein Familienmensch, schreibst du), um deine Eltern und deine Schwester zu pflegen? Das scheint mir nicht geeignet, die Probleme zu lösen, es gibt dann allenfalls einen weiteren armen Menschen.  

Ihr habt kein gemeinsames Familienleben aufgebaut bisher, wenn ich das richtig verstanden habe. Und ich finde, dass deine alte Freundin da ein bisschen große Töne spuckt. Denn diese Art Opferbereitschaft verbessert die Situation nicht wesentlich. 

Den eigentlichen Problemen müsste auf den Grund gegangen werden. In erster Linie sind das wohl deine finanziellen Sorgen. Beziehungsweise auch die deiner Eltern. Welche Lösungen hätte es gegeben, wenn du nicht zu ihnen zurückgezogen wärst? Hast du schon nach staatlichen Hilfen, Betreuungsgeld u.ä. gefragt? Wie sieht es aus mit Pflegekräften, die dir Arbeit abnehmen können?
Wenn das euer Eigentum ist: Könnt ihr etwas vermieten, z.B. an eine Pflegekraft?
Was ist los mit diesen beiden Unternehmen? Wenn sie nichts einbringen, dann ist es logisch, dass du mindestens eins abstößt.
Mehr Konzentration auf wesentliche Angelegenheiten. 

Und was deine jahrelange Verlobte betrifft: Es bleibt mehr oder weniger unverbindlich, solange ihr nicht zusammen lebt. 

Halt die Ohren steif. In der tiefsten Krise kann es nur noch besser werden.

1 LikesGefällt mir
30. März um 17:18

Hast Du denn einen Plan wie es weitergehen soll? In meinen Augen reibst Du Dich auf Dauer auf und verzichtest ggf. selbst auf eine Familie (Kinder). Es gibt zwar einerseits das vierte Gebot andererseits eben auch liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.
Du solltest dringend Dein Leben aufräumen: Such Dir eine Arbeitsstelle die Dir Luft lässt und Geld bringt. Schau zu wie Deine Familie unterstützt werden kann ohne dass Du zusammenbrichst. Sei es eine Wohngemeinschaft für Deine Schwester, Ein Pflegedienst oder eine Haushaltshilfe für Deine Eltern. Wie würde es denn laufen, wenn Du nicht da wärst? 
Es ist sehr lobenswert, dass Du Dich engagierst aber Du kannst auch für Deine Familie da sein ohne dass ALLES auf Deinen Schultern lastet
Da Ihr ja verlobt seid stellt sich die Frage, warum Ihr nie über die jeweilige Situation des anderen und eine mögliche gemeinsame Zukunft gesprochen habt?
Ich kann schon verstehen, dass sich Deine Verlobte nicht mit in den Abgrund reißen lassen will so wie die akute Perspektive aussieht.
Deine "Freundin" redet sich sehr leicht da es um andere geht und es sie nicht tangiert

1 LikesGefällt mir
30. März um 18:34
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Mal davon abgesehen, warum holst du dir keine Hilfe?

Pflegedienst, Haushaltshilfe, Behinderten Betreuung, Tagespflege.

Einige Tage bekommt man mit den Pflegegeld bezahlt. 

1 LikesGefällt mir
30. März um 19:06
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Es stehen dir sehr viele Hilfen zur Verfügung. Du musst sie nur annehmen.

Fuer deine Eltern gibt es Pflegedienste die Aufgaben übernehmen können. Es gibt Tagespflege die sehr viel erleichtern kann. Du musst nicht den ganzen Tag anwesend sein fuer deine Eltern. 

Warum zahlst du die Schulden Deiner Eltern? 

Auch für deine Schwester gibt es viele Möglichkeiten. Ist sie tagsueber in einer Einrichtung und dann Abends zu Hause? 

Wie stark beeinträchtigt ist sie? Es gibt für sie die Möglichkeit in einer Wohngemeinschaft zu wohnen, oder einem betreuten wohnen, oder einer Einrichtung mit mehr Betreuung, wenn sie mehr Hilfe braucht. 

Man muss das irgendwann angehen. Deine Eltern können ja nicht fuer immer fuer sie da sein. Es ist auch im Sinne deiner Schwester, dass sie sich mehr von den Eltern und von dir löst und eigene Beziehung/en, Freundschaften usw. aufbaut. 

Deine Freundin könnte dich gar nicht dort rausholen. Sie würde sich nur mit dir zusammen in diese schlechte Situation stürzen. 

Du musst aktiv werden und für dich etwas ändern. 
 

3 LikesGefällt mir
30. März um 20:54
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Noch ein Hinweis an dich. Mit dieser Frage .

Warum holt mich meine Frau nicht da raus?

erhältst du nur viele Argumente dafür, warum sie es nicht tut.
Teufelskreis.
Den du allerdings leicht durchbrechen kannst, wenn du darauf achtest, dass dir die Antworten helfen sollen.
Wenn du sie in positive Richtung umformulierst, denkst du automatisch auch darüber nach, was du eigentlich willst. Das kann z.B. sein: Ich wünsche mir, dass meine Frau hier lebt. 

Gefällt mir
31. März um 8:59

Hallo Leute,
vielen vielen Dank!!!

Die einfachsten Wege sieht man vor lauter Stress nicht!
Tolle Tipps! Hilfe von außen, staatliche Hilfe, Firmen abstoßen, Angestellten Verhältnis.
das wird ein langer noch härterer weg, aber mit wenigstens Licht am Ende des Tunnels Tunnels
Wird Zeit, dass ich Situation was ändere!
viele Grüße

Es gibt schon so viel kraft wenn ma weis menschen die einen Zuhören und helfen.
 

3 LikesGefällt mir
1. April um 21:48
In Antwort auf terrie_19977371

Hallo Leute,
das ist mein erster Beitrag, normalerweise meide ich meine Probleme mit anderen zu teilen, aber ich dachte, ein Versuch ist es wert, wie denken eigentlich andere Menschen darüber...

ich würde mich über eure Meinungen freuen. Wenn ihr keine Meinung dazu habt, schreibt nichts !

Wir verlobt, seit Jahren zusammen.

Ich: Familienmensch, kümmere mich um alte Mama, sehr alten Papa, leite eine Firma und kümmere ich mich um meine Down-Syndrom Schwester und halte alles zusammen, bin Mathematiker

Sie: Familienmensch, tolle Frau, angenehm, logisch, rational, Phsyikerin, beginnt demnächst ihren Weg zum Doktortitel.

Wir haben jahrelang gemeinsam gelebt, sind auseinander gezogen 320 km, da wir keinen Weg mehr in unserer alten Stadt hatten, kein geld mehr..., zog jeder für sich nach Eltern-Hause, ich gründete eine Firma, wurde etwas später Geschäftsführer einer weiteren Firma.
Verwurzelte mich in die Familie rein und übernahm alle Pflichten.

Ich tue das schon lange, aber sonst immer wochenends.... Es wird zu viel für mich, ich schlafe kaum noch, graue Haare, kümmere mich immernoch um alles.

Jetzt stecke ich in einem Teufelskreis:
Ich brauche die Firma, für das Geld, meine Familie, ich kann home office machen, und mich um meine Schwester kümmern und Eltern, wenn ich alles aufgebe, dann komme ich meinen Verpflichtungen nicht mehr nach und lasse alle im Stich.

Mit dem ganzen Stress leide ich JETZT erst an Depressionen, hatte meine ersten ganz ganz harmlosen leichten Selbstmordgedanken, warum nicht alles einfacher machen, damit es auf einmal aufhört.

Ich suche einen Weg raus, Ich habe nicht genug Geld um wegzuziehen, denn ich zahle die Schulden meiner Eltern ab,erledige Einkäufe etc. daher muss ich in diesem Haus bleiben. Sonst hätte ich mir eine Wohnung in der Nähe gesucht, und wäre zur Hilfe vorbei gekommen, abends hätte ich ja dann trotzdem meinen Kiopf frei in meiner Wohnung.
Aber aufgrund Geld, geht nicht...


Jetzt traf ich eine alte Freundin, sie sagte mir einen Satz, den ich nicht vergessen kann.

"... wenn mein Mann in deiner Situation wäre, und ich ihn so leiden sehen würde wie dich, ich hätte ihn da rausgeholt, wäre mit ihm zusammen gezogen, hätte meine Promotionskarriere etwas verschoben, einen einfachen Job gesucht und eine Wohnung für uns gemietet und hätte ihm/dir geholfen....."

Und ja, falls die Rollen vertauscht wären, ich hätte meinen Traum vom Doktortitel auch aufgegeben um meiner Frau zu helfen.

Meine erste Frage, warum holt mich meine Frau nicht da raus, zweite Frage, ist ihr der Doktortitel wichtiger als ich ? Ich verstehe, wir leben im 21.Jahr. Frauen Gleichberechtigung
Aber das ist eine andere Situation.

An Frauen: Was würdet ihr für euren Mann tun ?
An Männer:  was würdet Ihr an meiner Stelle machen ?
Danke












 

Wie soll sie dich da raus holen? Du musst dir Hilfe suchen, Pflegedienst für Familie und Arzt für dich. Einfach  weglaufen und zusammen ziehen löst doch das Problem nicht?

Gefällt mir