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Martin von Bergen

6. September 2017 um 10:58

Hallo Zusammen

Immer mal wieder gelange ich auf die Seite von Martin von Bergen.
Vor allem wegen Themen wie Rückzug der Männer, er will keine Beziehung etc..

Was habt ihr für eine Meinung über ihn und seine Tipps?
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Bisher habe ich eben nur (mehrheitlich schlechte) Erfahrungen damit gemacht, meinen impulsiven Gefühlen zu folgen.
Weil ich dann weg von meiner Stärke komme, in eine Bedürftigkeit abrutsche und mich selbst ein wenig verliere.

Ich habe es zusammengefasst so verstanden: Leb in deine Stärke, zeig deinem Gegenüber, dass du zufrieden mit deinem Leben bist und es einiges braucht, damit du dich auf jemanden einlässt.. (dieses Jagen, oder?)
Wenn er sich zurückzieht, aus welchem Grund auch immer, nimm es nicht persönlich, sondern kümmere dich auch wieder mehr um deine Sachen. Hab nicht immer Zeit wenn er möchte und schränke die Kommunikation ein wenig ein.. So hab ich das verstanden..

Was ist eure Meinung / eure Erfahrungen mit diesen Sachen?

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6. September 2017 um 11:11
In Antwort auf lalala3331

Hallo Zusammen

Immer mal wieder gelange ich auf die Seite von Martin von Bergen.
Vor allem wegen Themen wie Rückzug der Männer, er will keine Beziehung etc..

Was habt ihr für eine Meinung über ihn und seine Tipps?
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Bisher habe ich eben nur (mehrheitlich schlechte) Erfahrungen damit gemacht, meinen impulsiven Gefühlen zu folgen.
Weil ich dann weg von meiner Stärke komme, in eine Bedürftigkeit abrutsche und mich selbst ein wenig verliere.

Ich habe es zusammengefasst so verstanden: Leb in deine Stärke, zeig deinem Gegenüber, dass du zufrieden mit deinem Leben bist und es einiges braucht, damit du dich auf jemanden einlässt.. (dieses Jagen, oder?)
Wenn er sich zurückzieht, aus welchem Grund auch immer, nimm es nicht persönlich, sondern kümmere dich auch wieder mehr um deine Sachen. Hab nicht immer Zeit wenn er möchte und schränke die Kommunikation ein wenig ein.. So hab ich das verstanden..

Was ist eure Meinung / eure Erfahrungen mit diesen Sachen?

meine Meinung?
Man sollte sich einen Partner suchen, der auch zu einem PASST.
Wenn man nicht von sich aus so ein Typ IST, hilft kein Coaching-Patentrezept, mit dem man sich so einen Mann irgendwie angelt - weil der ist dann nicht der Richtige.

Willst Du den Rest Deines Lebens irgend eine Show spielen?

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6. September 2017 um 11:38

Danke für eure Antworten!

Klar, mit Spielchen spielen kommt man meiner Meinung nach auch nicht wirklich weiter.. vielleicht kurzfristig, aber eben.. dem müsste man ja dann immer treu bleiben..

In Diskussionen mit meinen Freundinnen kommt aber immer wieder dieser Aspekt: Wie handelt man, wenn man sich mit sich wohl fühlt, zufrieden ist mit sich und der Welt, eigene Projekte hat und den Fokus auf SEIN Leben setzt? Doch auch irgendwie so..

Ich hab vor ca. 2 Jahren eine 5-jährige Beziehung beendet.. Oder wir beide, irgendwie.. nicht weil die Gefühle weg waren, sondern weil es einfach nicht mehr ging.. Zu viele Erwartungen, die der andere scheinbar nicht im Stande ist zu erfüllen. Zu viele Konflikte, dazu kommen zwei ganz unterschiedliche Kommunikationsarten.. Denke ich, nicht selten bei Mann-Frau-Beziehungen, oder?

Meine Fragen gehen eher in diese Richtung: Dass diese Hollywood-Happyend nicht wirklich existiert, von dem bin ich überzeugt. Wie geht man an diese Kennenlernphase ran? Dass Frauen sich schneller verlieben/binden möchte, habe ich an mir und auch anderen Geschichten viel gesehen.. muss nicht immer so sein.. Aber kann man sich diese Tipps nicht auch ein wenig zunutze machen, wenn man weiss, dass Männer anders ticken? Dass eine kurze Rückzugsphase meistens nicht viel mit der eigenen Person zu tun hat, sonden evtl. mit ihrem "Ich regle alles/viel alleine in meiner Höhle"-Einstellung? Ist es vielleicht falsch, dass wir Frauen dann (impulsiv wie wir sein können) dann in diese Höhle stapfen und ihn mit unseren verletzten Gefühlen konfrontieren? Ist es vielleicht ja auch ein Versuch wert, ihn einmal sein zu lassen, ihm Zeit zu gebenn, sich und seine Gedanken zu ordnen? Kann es sein, dass wir Frauen so eine Gelassenheit entwickeln können, die auch uns selber in so Phasen helfen könnten?

Ich gehöre definitv zu den Frauen, die impulsiv sind, ihre Gefühle schlecht einmal sein lassen können. Stundenlang mit den Freundinnen analysieren, was er denn evtl. denken könnte,blablabla.. Statt sich auf sich zu fokussieren und ihm Zeit zu lassen?

Man muss dann klar unterscheiden zwischen Sachen, die einem selber gut tun würden zu lernen und Geschichten, die man einfach sein lassen sollte, weil sie uns eben nicht gut tun..

Wisst ihr was ich ungefähr meine? :-P

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6. September 2017 um 12:01

Richtig, dieses Rückzugsverhalten ist oft unkommuniziert und sehr plötzlich.. Ich meine das Muster erkennen zu können, das es oft nach einer doch sehr intensiven und nahen Phase ist Laut Internetrecherchen eben ein bekanntes Phänomen, dass sich Männer dort mehr Zeit lassen müssen..
Dass eine Beziehung, in der der Mann schon nach (übertrieben gesagt) 2 Wochen von Liebe spricht und nur noch die Frau im Kopf hat, keine Zukunftschancen hat.
Dass eine Beziehung wachsen muss, dass Männer diesen für sie normalen Rythmus von Rückzug - Nähe - Rückzug durchleben können müssen, damit sie sich wirklich und wahrhaftig verlieben und auch eine längere Beziehung eingehen können..

Fragen, die mich zur Zeit doch sehr stark beschäftigen.. Vielleicht wechsle ich mal in ein Männerforum und frage dort nach

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6. September 2017 um 12:18

Danke für deine Antowrt!

Ja, klares und offenes Kommunizieren ist wohl eines der schwierigsten Themen die es gibt. Klare Kommunikation, ohne unterschwellige Vorwürde, ohne stille Erwartungen, ist meiner Meinung nach schon schwierig.

Zum Vorschlag, bereits zu Anfang zu klären, wie oft/in welcher Form ect. die Kommunikation stattfindet.. Ich finde das noch schwierig, da auch ich ja dort nicht genau sagen kann, was ich möchte und was nicht. Es gibt Zeiten, da könnte ich stundenlang mit ihm chatten und in Kontakt stehen.. Dann gibt es diese Tage, wo mich ein mehrmaliges Kontaktieren schon stressen würde, da ich keine Zeit habe oder eben manchmal auch keine Lust..

Ich denke meine Fragen tauchen auch auf aufgrund der Situation, die sich verändert.. Am Anfang ist man gelassen, unbeschwärt und geniesst die Aufmerksamkeit, die man bekommt.. Man merkt, dass dieser Mann einem doch sehr gefällt und versucht unbewusst, diese schöne Zeit nicht zu gefährden..

Ich selber gerate da immer in einen Zwiespalt zwischen "Ich lasse jeden Menschen so wie er ist, ich will niemanden verändern oder ihm meine Sichtweise aufdrücken" und "Also sorry, er muss sich da schon ein wenig mehr Mühe geben, so funktioniert das nicht".. Wisst ihr was ich meine?

Wir kommunizieren relativ offen und ehrlich und beide sind der Meinung, dass wenn man sich und seine Befürfnisse ernst nimmt, viele Konflikte gar nicht erst entstehen.. Aber was, wenn er sehr beschäftigt ist und dies auch sagt, dies auch offensichtlich ist und er sich halt ein bisschen weniger meldet? Akzeptieren oder darauf ansprechen, dass dies zu wenig ist? Diesen Rückzug aufgrund was auch immer zulassen und ihn nicht auch noch stressen mit Aussagen wie "ich erwarte da schon mehr, so wird das nicht lange funktionieren"..?

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6. September 2017 um 13:39

richtig, das ist ja oft dann der Punkt, an dem diese Gedanken, die ich mir mache, anfangen.. Auch ich will mich ohne Vorwürfe von meinem Gegenüber auf meine Sachen konzentrieren können..
Ich denke, da wird meine Unsicherheit auch wieder stärker sichtbar.. Dass wirklich einfach Stress hat, beruflich wie privat, und das nichts mit mir zu tun hat..
Wir Frauen tendieren doch in solchen Situationen eher zu einem "Ich komm dir nach wenn du dich entfernst", statt eben gelassen ihm diese Zeit zu geben..
Wieso das? Ich versuche mich zu beobachten und merke, dass dies nicht wirklich viel mit ihm zu tun hat, sondern mit mir.. Meinem Selbstwertgefühl, meinem Vertrauen in mich, meine Person und schlussendlich das Leben.. weisst du was ich meine?

Und wenn man eben seinen Impulsen folgt und ihn für ein weiteres Treffen fragt und dann enttäuscht ist, wenn er keine Zeit hat, verstärkt sich dieses Gefühl immer wie mehr..
Ich denke, ich möchte für mich einen Umgang mit solchen Situationen finden, so dass auch ich gelassen durch solche Zeiten gehen kann.. Und nicht denken muss, er mag mich jetzt weniger, vielleicht muss ich mehr so oder so agieren.. Aber ich finde es immer noch schwierig diese Haltung zu entwickeln.. Und solche "Ratgeberseiten" wie Martin von Bergen sprechen dann Frauen wie mich mit solchen Gefühlen halt an.. Marketingtechnisch natürlich excellent gemacht

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6. September 2017 um 13:41
In Antwort auf lalala3331

Danke für eure Antworten!

Klar, mit Spielchen spielen kommt man meiner Meinung nach auch nicht wirklich weiter.. vielleicht kurzfristig, aber eben.. dem müsste man ja dann immer treu bleiben..

In Diskussionen mit meinen Freundinnen kommt aber immer wieder dieser Aspekt: Wie handelt man, wenn man sich mit sich wohl fühlt, zufrieden ist mit sich und der Welt, eigene Projekte hat und den Fokus auf SEIN Leben setzt? Doch auch irgendwie so..

Ich hab vor ca. 2 Jahren eine 5-jährige Beziehung beendet.. Oder wir beide, irgendwie.. nicht weil die Gefühle weg waren, sondern weil es einfach nicht mehr ging.. Zu viele Erwartungen, die der andere scheinbar nicht im Stande ist zu erfüllen. Zu viele Konflikte, dazu kommen zwei ganz unterschiedliche Kommunikationsarten.. Denke ich, nicht selten bei Mann-Frau-Beziehungen, oder?

Meine Fragen gehen eher in diese Richtung: Dass diese Hollywood-Happyend nicht wirklich existiert, von dem bin ich überzeugt. Wie geht man an diese Kennenlernphase ran? Dass Frauen sich schneller verlieben/binden möchte, habe ich an mir und auch anderen Geschichten viel gesehen.. muss nicht immer so sein.. Aber kann man sich diese Tipps nicht auch ein wenig zunutze machen, wenn man weiss, dass Männer anders ticken? Dass eine kurze Rückzugsphase meistens nicht viel mit der eigenen Person zu tun hat, sonden evtl. mit ihrem "Ich regle alles/viel alleine in meiner Höhle"-Einstellung? Ist es vielleicht falsch, dass wir Frauen dann (impulsiv wie wir sein können) dann in diese Höhle stapfen und ihn mit unseren verletzten Gefühlen konfrontieren? Ist es vielleicht ja auch ein Versuch wert, ihn einmal sein zu lassen, ihm Zeit zu gebenn, sich und seine Gedanken zu ordnen? Kann es sein, dass wir Frauen so eine Gelassenheit entwickeln können, die auch uns selber in so Phasen helfen könnten?

Ich gehöre definitv zu den Frauen, die impulsiv sind, ihre Gefühle schlecht einmal sein lassen können. Stundenlang mit den Freundinnen analysieren, was er denn evtl. denken könnte,blablabla.. Statt sich auf sich zu fokussieren und ihm Zeit zu lassen?

Man muss dann klar unterscheiden zwischen Sachen, die einem selber gut tun würden zu lernen und Geschichten, die man einfach sein lassen sollte, weil sie uns eben nicht gut tun..

Wisst ihr was ich ungefähr meine? :-P

das mit den Kommunikationsarten kann man in Grenzen ändern, ja. Aber in einer Beziehung sind die Grenzen da nach meiner Erfahrung ziemlich knapp bemessen.

Wenn Du "definitv zu den Frauen, die impulsiv sind, ihre Gefühle schlecht einmal sein lassen können" gehörst, dann bist Du das. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Du das mal eben "abstellen" kannst?

Dann bist Du eben NICHT wie ich, die sich mal gar nichts dabei denkt, wenn er sich phasenweise zurückzieht. Das tut mir auch nichts und da gibt es auch nichts, was ich mit meinen Freundinnen diskutieren müsste, aus dem einfachen Grund: das ist für mich völlig NORMAL. Mache ich selbst so. Möchte ich auch selbst so machen.
Und im Ernst, ein Mann, bei dem ich jedes Mal überlegen müsste, ob das jetzt auch ok geht oder ihn das verletzt, bei dem ich da rechtfertigen und begründen muss - der wird gar nicht erst mein Partner, sowas brauche ich nämlich gar nicht. Passt nicht zu mir (und ich nicht zu ihm), game over. Und nein, ich möchte nicht erst nach einem halben Jahr oder einem Jahr herausfinden, dass ihn das eigentlich die ganze Zeit verletzt hat, wenn ich mich zurückziehe und er es nur nie gesagt hat, weil in irgend einem dämlichen Buch stand, dass man das nicht machen sollte. Das würde ich als die glatte Lüge werten, die es für mich auch ist.

Ich brauche sehr lange, um mich ggf. für eine Beziehung zu entscheiden - von daher kann ich Dir aus unschöner Erfahrung sagen: es gibt durchaus Männer, bei denen das viel, sehr viel schneller geht als bei mir (bei mir sind es 3-6 Monate min) - die sind nicht die richtigen für mich - aber sie wären die richtigen für Dich.
Ich bin selbst gern Jägerin und ich bin gewiß keine Beute - Männer, die auf "Beute-Frauen" stehen, fallen bei mir also von vornherein aus der Selektion - und das ist GUT SO!

usw. usw. usw. ...

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6. September 2017 um 13:44

Der letzte Satz von dir beschreibt es genau richtig. Ich habe das nach meiner Trennung so erlebt.. Mich "gezwungen", keinen Kontakt zu ihm zu suchen, mich um mich selber zu kümmern.. Auch aufgrund solcher Tipps, die diese Gurus ja oft geben.. Man kann dies mit "Spielchen" betiteln.. Spielchen deshalb, weil man in diesen Phasen das Gegenteil von dem macht, was man instinktiv jetzt tun möchte.. Ihn um ein Treffen bitten, ihn probieren von sich zu überzeugen etc. Alles Dinge, die starke Menschen, die sich ihrem Wert bewusst sind, nicht machen. Aber man dentiert in diesen "schwachen" Momenten genau zu solchen Dingen..

Deshalb eben mein Zwiespalt in dieser Frage: Wenn man sich gerade nicht stark, unabhängig und in seiner Mitte fühlt, hat es einen Sinn, erstmal so zu tun, kommt dieses Gefühl duch dieses "Spiel" dann plötzlich auch? Dass man dann eben gelassen in die Zukunft schauen kann, komme was wolle, ob er dich nun auch vermisst oder eben nicht, ob er dich nun genau so mag wie du ihn..

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6. September 2017 um 13:52
In Antwort auf avarrassterne1

das mit den Kommunikationsarten kann man in Grenzen ändern, ja. Aber in einer Beziehung sind die Grenzen da nach meiner Erfahrung ziemlich knapp bemessen.

Wenn Du "definitv zu den Frauen, die impulsiv sind, ihre Gefühle schlecht einmal sein lassen können" gehörst, dann bist Du das. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Du das mal eben "abstellen" kannst?

Dann bist Du eben NICHT wie ich, die sich mal gar nichts dabei denkt, wenn er sich phasenweise zurückzieht. Das tut mir auch nichts und da gibt es auch nichts, was ich mit meinen Freundinnen diskutieren müsste, aus dem einfachen Grund: das ist für mich völlig NORMAL. Mache ich selbst so. Möchte ich auch selbst so machen.
Und im Ernst, ein Mann, bei dem ich jedes Mal überlegen müsste, ob das jetzt auch ok geht oder ihn das verletzt, bei dem ich da rechtfertigen und begründen muss - der wird gar nicht erst mein Partner, sowas brauche ich nämlich gar nicht. Passt nicht zu mir (und ich nicht zu ihm), game over. Und nein, ich möchte nicht erst nach einem halben Jahr oder einem Jahr herausfinden, dass ihn das eigentlich die ganze Zeit verletzt hat, wenn ich mich zurückziehe und er es nur nie gesagt hat, weil in irgend einem dämlichen Buch stand, dass man das nicht machen sollte. Das würde ich als die glatte Lüge werten, die es für mich auch ist.

Ich brauche sehr lange, um mich ggf. für eine Beziehung zu entscheiden - von daher kann ich Dir aus unschöner Erfahrung sagen: es gibt durchaus Männer, bei denen das viel, sehr viel schneller geht als bei mir (bei mir sind es 3-6 Monate min) - die sind nicht die richtigen für mich - aber sie wären die richtigen für Dich.
Ich bin selbst gern Jägerin und ich bin gewiß keine Beute - Männer, die auf "Beute-Frauen" stehen, fallen bei mir also von vornherein aus der Selektion - und das ist GUT SO!

usw. usw. usw. ...

Ich denke schon, dass man sich, seine Einstellungen etc. ändern kann.. Wenn ich versuche, mich die letzten Jahre zu beobachten fällt mir eine enorme Entwicklung auf.. Man wird älter, macht unterschiedliche Erfahrungen und wenn man zu den reflektiven Personen gehört kann man aus jeder Erfahrung auch etwas ziehen..

Früher hätte ich auf einen Rückzug von meinem Freund/Schwarm/whatever innerhalb von Stunden mit einem wütenden/enttäuschten Anruf reagiert, ihm eine Standpauke gehalten, was für mich eine Beziehung bedeutet und woher er eigentlich die Frechheit nimmt, mich nicht über seine Pläne/Problem etc. zu informieren.

Heute merke ich nach ein paar Tagen, dass da ein bisschen weniger kommt gerade, dass mich das nicht wahnsinnig macht, aber trotzdem beschäftigt, da ich ihn ja sehr mag und ihn auch vermisse.. Dass ich ihn ja auch nicht stressen möchte, weil ich das im Gegenzug ebenfalls überhaupt nicht abkann..

Man muss dazu vielleicht auch klar betonen, dass wir nicht seit Jahren eine Beziehung führen, sondern seit ca. einem Jahr Kontakt haben, es seehr langsam angehen haben lassen und uns auf "etwas schönes, unkompliziertes, aber verbindliches (im Sinne andere Männer/Frauen)" geeinigt haben..

Da wir beide wohl nicht nur schöne, sondern auch sehr einengende und mühsame Erfahrungen in Beziehungen gemacht haben, haben wir wohl beide eine kleine "Beziehungsangst" entwickelt.. Mir tut dieses Ding sehr gut, ich geniesse seine Nähe, geniesse es aber eben auch wenn ich ihn mal vermissen darf..

Aber trotz allem gelange ich ab und zu an den Punkt, andem mich solche Gedanken nicht mehr loslassen.. Deshalb auch dieser Eintrag

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6. September 2017 um 14:10
In Antwort auf lalala3331

Ich denke schon, dass man sich, seine Einstellungen etc. ändern kann.. Wenn ich versuche, mich die letzten Jahre zu beobachten fällt mir eine enorme Entwicklung auf.. Man wird älter, macht unterschiedliche Erfahrungen und wenn man zu den reflektiven Personen gehört kann man aus jeder Erfahrung auch etwas ziehen..

Früher hätte ich auf einen Rückzug von meinem Freund/Schwarm/whatever innerhalb von Stunden mit einem wütenden/enttäuschten Anruf reagiert, ihm eine Standpauke gehalten, was für mich eine Beziehung bedeutet und woher er eigentlich die Frechheit nimmt, mich nicht über seine Pläne/Problem etc. zu informieren.

Heute merke ich nach ein paar Tagen, dass da ein bisschen weniger kommt gerade, dass mich das nicht wahnsinnig macht, aber trotzdem beschäftigt, da ich ihn ja sehr mag und ihn auch vermisse.. Dass ich ihn ja auch nicht stressen möchte, weil ich das im Gegenzug ebenfalls überhaupt nicht abkann..

Man muss dazu vielleicht auch klar betonen, dass wir nicht seit Jahren eine Beziehung führen, sondern seit ca. einem Jahr Kontakt haben, es seehr langsam angehen haben lassen und uns auf "etwas schönes, unkompliziertes, aber verbindliches (im Sinne andere Männer/Frauen)" geeinigt haben..

Da wir beide wohl nicht nur schöne, sondern auch sehr einengende und mühsame Erfahrungen in Beziehungen gemacht haben, haben wir wohl beide eine kleine "Beziehungsangst" entwickelt.. Mir tut dieses Ding sehr gut, ich geniesse seine Nähe, geniesse es aber eben auch wenn ich ihn mal vermissen darf..

Aber trotz allem gelange ich ab und zu an den Punkt, andem mich solche Gedanken nicht mehr loslassen.. Deshalb auch dieser Eintrag

naja, so wie ich das lese, hat sich da aber nur die Reaktion verändert, nicht die Emotion.

Ehrlich, mit einem Mann, den es "wahnsinnig macht", wenn ich mich zurückziehe, bin ich nicht kompatibel, ob er da jetzt einen Aufstand anzettelt oder nur still leidet ist, dabei irrelevant.
Aber gut, wenn Du damit leben kannst und willst - ist schließlich Deine Entscheidung und nicht meine

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6. September 2017 um 14:13

Ich danke dir für deine Antwort!

Ja, dieses Verallgemeinern ist nicht richtig, das stimmt! Das muss ich wohl meinen Erfahrungen zuschreiben die ich bisher gemacht habe.. Ich tausche mich regelmässig mit meinen Freundinnen und meiner Mutter aus, und wir haben bemerkt, dass wir oft ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Wenn ich auf der anderen Seite mit meinem Vater oder Bruder über solche Dinge sprechen, nimmt das Gespräch eine ganz andere Richtung ein.

Dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, ist wohl klar. Obwohl ich auch kein Freund der Verallgemeinerung bin (ich entschuldige mich, wenn dies so gewirkt hat), bin ich der Überzeugung, dass es im Verhalten in gewissen Situationen doch schon Parallelen gibt.

Zu deinem Ratschlag, mich doch bitte in therapeutische Beratung zu begeben: Ich denke das ist ganz allein meine Entscheidung und finde es trotz der sehr spannenden Diskusstion, die wir hier haben, doch gerade ein wenig übertrieben. Du kennst mich überhaupt nicht, weisst nicht wie mein Leben aussieht und wie ich das so meistere.
Ich bin allgemein sehr an diesen Themen interessiert, wie Beziehungen "funktionieren", wer welche Erfahrungen gemacht hat und wie man mit schwierigen Situationen umgeht.. Dass ein Foreneintrag keinen Besuch beim Therapeuten ersetzt steht ja ausser Frage.

Ja, mein "Problem" hat sehr wenig mit der betreffenden Person zu tun. Sie ist im Moment nur der Mensch, der am meisten imstande ist, meine Knöpfe zu drücken. Ich zähle mich zu den Mensche, die keine Angst vor ihren Gefühlen haben, auch keine Scham darüber zu sprechen. Dass dies aber ein Grund ist, sich therapeutische Hilfe zu holen, finde ich ein gefährliche Aussage.
Auf der einen Seite ist es einfach das Leben, was mit mir passiert. Ich nehme das bewusst war und verdränge nichts. Möchte mich mit mir, meinen Gefühlen und meinen Ängsten auseinandersetzen. Denn ich bin überzeugt, dass man nur so weiterkommen kann im Leben.
Es widerstrebt mir mich hier rechtfertigen zu müssen, aber eines möchte ich noch loswerden: Wenn ein fehlendes SMS von meinem Angebeteten mich dermassen aus der Bahn werden könnte, dass ich mich in Therapie begeben müsste.. Dann würde ich das auch machen.

Ich bin überzeugt, dass du es nicht so gemeint hast wie ich es vielleicht ansatzweise aufgenommen habe. Aber mir geht es super, ich liebe mein Leben absolut. Ich gehöre zu den Menschen, die sich wahrnehmen und sich viel (manchmal zu viel, das stimmt) Gedanken machen.. Und solche Foren finde ich eine super Erfindung, da kann man sich eben austauschen und viel lernen.

Deswegen: Danke für deinen Beitrag zur Diskussion. Zum Ratschlag hingegen möchte ich nicht viel mehr sagen.

Doch, eines noch :p Wenn jeder Mensch, der mit einem Problem in ein Forum kommt, zum Therapeuten sollte, dann wären viele solcher Foren wohl nicht dem Sinn entsprechend.. Denn ziemlich alle Fragen betreffend Beziehung etc. könnte man wohl mit einem "geh zum Therapeuten, lern dich selbst zu lieben" beantworten..

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6. September 2017 um 14:15

da stimme ich Dir völlig zu!

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6. September 2017 um 14:19
In Antwort auf avarrassterne1

naja, so wie ich das lese, hat sich da aber nur die Reaktion verändert, nicht die Emotion.

Ehrlich, mit einem Mann, den es "wahnsinnig macht", wenn ich mich zurückziehe, bin ich nicht kompatibel, ob er da jetzt einen Aufstand anzettelt oder nur still leidet ist, dabei irrelevant.
Aber gut, wenn Du damit leben kannst und willst - ist schließlich Deine Entscheidung und nicht meine

Nein, eine solche Beziehung hatte ich und hat mir gezeigt, dass ich es auch nicht kann mit so einer Person

Ich denke, Beziehungen haben ein enormes Potenzial sich selber noch einmal ein Stück näher kennen zu lernen. Denn man ist wohl selten so verletzlich und mit seinen Ängsten konfrontiert wie in einer Beziehung.

Aber ich gestehe mir selber ein, dass solche Artikel wie "was du tun musst wenn er sich distanziert" bei mir in genau solchen Momenten ein wenig Anklang finden.. Ich bin eine kritische Person und bin mir absolut bewusst, dass sich nicht alles ändert, wenn man einen Artikel liest. Man muss sich schon mit sich und seinen Gefühlen auseinandersetzen, damit eine andere Dynamik entstehen kann..

Deshalb eben auch meine Fragen an euch: Sind solche Tipps nicht vielleicht ein bisschen hilfreich im Prozess, sich selber besser kennenzulernen?

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6. September 2017 um 14:21
In Antwort auf lalala3331

Ich danke dir für deine Antwort!

Ja, dieses Verallgemeinern ist nicht richtig, das stimmt! Das muss ich wohl meinen Erfahrungen zuschreiben die ich bisher gemacht habe.. Ich tausche mich regelmässig mit meinen Freundinnen und meiner Mutter aus, und wir haben bemerkt, dass wir oft ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Wenn ich auf der anderen Seite mit meinem Vater oder Bruder über solche Dinge sprechen, nimmt das Gespräch eine ganz andere Richtung ein.

Dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, ist wohl klar. Obwohl ich auch kein Freund der Verallgemeinerung bin (ich entschuldige mich, wenn dies so gewirkt hat), bin ich der Überzeugung, dass es im Verhalten in gewissen Situationen doch schon Parallelen gibt.

Zu deinem Ratschlag, mich doch bitte in therapeutische Beratung zu begeben: Ich denke das ist ganz allein meine Entscheidung und finde es trotz der sehr spannenden Diskusstion, die wir hier haben, doch gerade ein wenig übertrieben. Du kennst mich überhaupt nicht, weisst nicht wie mein Leben aussieht und wie ich das so meistere.
Ich bin allgemein sehr an diesen Themen interessiert, wie Beziehungen "funktionieren", wer welche Erfahrungen gemacht hat und wie man mit schwierigen Situationen umgeht.. Dass ein Foreneintrag keinen Besuch beim Therapeuten ersetzt steht ja ausser Frage.

Ja, mein "Problem" hat sehr wenig mit der betreffenden Person zu tun. Sie ist im Moment nur der Mensch, der am meisten imstande ist, meine Knöpfe zu drücken. Ich zähle mich zu den Mensche, die keine Angst vor ihren Gefühlen haben, auch keine Scham darüber zu sprechen. Dass dies aber ein Grund ist, sich therapeutische Hilfe zu holen, finde ich ein gefährliche Aussage.
Auf der einen Seite ist es einfach das Leben, was mit mir passiert. Ich nehme das bewusst war und verdränge nichts. Möchte mich mit mir, meinen Gefühlen und meinen Ängsten auseinandersetzen. Denn ich bin überzeugt, dass man nur so weiterkommen kann im Leben.
Es widerstrebt mir mich hier rechtfertigen zu müssen, aber eines möchte ich noch loswerden: Wenn ein fehlendes SMS von meinem Angebeteten mich dermassen aus der Bahn werden könnte, dass ich mich in Therapie begeben müsste.. Dann würde ich das auch machen.

Ich bin überzeugt, dass du es nicht so gemeint hast wie ich es vielleicht ansatzweise aufgenommen habe. Aber mir geht es super, ich liebe mein Leben absolut. Ich gehöre zu den Menschen, die sich wahrnehmen und sich viel (manchmal zu viel, das stimmt) Gedanken machen.. Und solche Foren finde ich eine super Erfindung, da kann man sich eben austauschen und viel lernen.

Deswegen: Danke für deinen Beitrag zur Diskussion. Zum Ratschlag hingegen möchte ich nicht viel mehr sagen.

Doch, eines noch :p Wenn jeder Mensch, der mit einem Problem in ein Forum kommt, zum Therapeuten sollte, dann wären viele solcher Foren wohl nicht dem Sinn entsprechend.. Denn ziemlich alle Fragen betreffend Beziehung etc. könnte man wohl mit einem "geh zum Therapeuten, lern dich selbst zu lieben" beantworten..

"Ich tausche mich regelmässig mit meinen Freundinnen und meiner Mutter aus, und wir haben bemerkt, dass wir oft ähnliche Erfahrungen gemacht haben."

=> ist bei uns allen so.
Ok, bei mir muss ich die Mutter rauslassen, aber natürlich sucht sich jeder Mensch seine Freunde unter denen, mit denen man auch zusammen passt.
Es ist schlicht eher unwahrscheinlich, dass jemand wie ich Deine Freundin geworden wäre - die Erfahrungen, wie ich und Menschen wie ich sie machen, werden daher in Deinem Freundeskreis nicht vorkommen. Das solltest Du dabei nicht ausser Acht lassen. Ist an sich nichts schlechtes, wir sind völlig verschiedene Menschen, da ist nicht einer besser als der andere - aber das Bild, was Du damit bekommst, wird immer nur ein Ausschnitt des großen Puzzles sein.

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6. September 2017 um 14:23
In Antwort auf avarrassterne1

da stimme ich Dir völlig zu!

Da stimmt ich dir ebenfalls zu!!
Und ich bewundere dich aufrichtig für deine Entwicklung!

Auch ich hatte sehr schwierige Zeiten in meinem Leben und NUR dadurch, dass ich mich mit mir auseinandergesetzt habe, mich kennengelernt habe und gelernt habe, meine Gefühle zu spüren ohne zu verurteilen, mich zu mögen und stolz auf mich zu sein, macht mich zu dem Menschen der ich heute bin!

Aber auch eine starke Frau, die sich und ihr Leben liebt, die zufrieden ist und ihre Pläne verfolgt, fällt manchmal in ein kleines Loch, wenn plötzlich Gefühle hochkriechen, die mit Ängsten verbunden sind.. wenn man verliebt ist zum Beispiel.. Wenn er sich gerade nicht so viel meldet wie am Anfang..

Ist das denn so verwerflich?

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6. September 2017 um 14:26
In Antwort auf avarrassterne1

"Ich tausche mich regelmässig mit meinen Freundinnen und meiner Mutter aus, und wir haben bemerkt, dass wir oft ähnliche Erfahrungen gemacht haben."

=> ist bei uns allen so.
Ok, bei mir muss ich die Mutter rauslassen, aber natürlich sucht sich jeder Mensch seine Freunde unter denen, mit denen man auch zusammen passt.
Es ist schlicht eher unwahrscheinlich, dass jemand wie ich Deine Freundin geworden wäre - die Erfahrungen, wie ich und Menschen wie ich sie machen, werden daher in Deinem Freundeskreis nicht vorkommen. Das solltest Du dabei nicht ausser Acht lassen. Ist an sich nichts schlechtes, wir sind völlig verschiedene Menschen, da ist nicht einer besser als der andere - aber das Bild, was Du damit bekommst, wird immer nur ein Ausschnitt des großen Puzzles sein.

Da muss ich dir wohl recht geben. Menschen mit ähnlichen Einstellungen und Erfahrungen tun sich wohl lieber zusammen.

Ich zähle mich jedoch zu den Menschen, die es lieben, andere Meinungen zu hören, sich auszutauschen und den Horizont dadurch zu erweitern..

Dass wir keine Freundinnen geworden wäre kannst du vielleicht aufgrund dieser paar Ausschnitte abschliessend sagen, ich überhaupt nicht :p

Ich finde die Diskussion die wir hier haben nämlich sehr spannend. Würde ich nicht im Büro sitzen würde ich sogar ein Treffen mit Wein und Zigarette vorschlagen

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6. September 2017 um 14:29
In Antwort auf lalala3331

Nein, eine solche Beziehung hatte ich und hat mir gezeigt, dass ich es auch nicht kann mit so einer Person

Ich denke, Beziehungen haben ein enormes Potenzial sich selber noch einmal ein Stück näher kennen zu lernen. Denn man ist wohl selten so verletzlich und mit seinen Ängsten konfrontiert wie in einer Beziehung.

Aber ich gestehe mir selber ein, dass solche Artikel wie "was du tun musst wenn er sich distanziert" bei mir in genau solchen Momenten ein wenig Anklang finden.. Ich bin eine kritische Person und bin mir absolut bewusst, dass sich nicht alles ändert, wenn man einen Artikel liest. Man muss sich schon mit sich und seinen Gefühlen auseinandersetzen, damit eine andere Dynamik entstehen kann..

Deshalb eben auch meine Fragen an euch: Sind solche Tipps nicht vielleicht ein bisschen hilfreich im Prozess, sich selber besser kennenzulernen?

für mich wären solche Artikel in dem Prozess nicht so hilfreich, ob sie es für Dich sind - weißt Du besser als ich

Bei mir wäre schon bei dem "musst" in der Überschrift Ende. Ich MUSS irgendwann mal sterben und ich MUSS gelegentlich mal aufs Klo und ansonsten gilt: einen Dreck MUSS ich!
Abegesehen davon gehen solche Artikel zwangsläufig von solchen dämlichen Verallgemeinerungen aus - und ich bin begeistertert Individualist - ich werde gern als eigenständige Persönlichkeit behandelt und ich behandle andere gern als eigenständige Persönlichkeiten - und das schließt solche Artikel schon mal prinzipiell aus.

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6. September 2017 um 14:37
In Antwort auf lalala3331

Da muss ich dir wohl recht geben. Menschen mit ähnlichen Einstellungen und Erfahrungen tun sich wohl lieber zusammen.

Ich zähle mich jedoch zu den Menschen, die es lieben, andere Meinungen zu hören, sich auszutauschen und den Horizont dadurch zu erweitern..

Dass wir keine Freundinnen geworden wäre kannst du vielleicht aufgrund dieser paar Ausschnitte abschliessend sagen, ich überhaupt nicht :p

Ich finde die Diskussion die wir hier haben nämlich sehr spannend. Würde ich nicht im Büro sitzen würde ich sogar ein Treffen mit Wein und Zigarette vorschlagen

solche Gespräche sind der Grund, warum ich im gofem bin - von Menschen, die so ticken wie ich (bzw. ähnlich) kann ich da nichts lernen - aber hier gibt es eine unendliche Auswahl an Menschen, die völlig anders "ticken" - PERFEKT!
Aber im Alltag komme ich mit Menschen, die Probleme mit dem Selbstwertgefühl haben, ehrlich gesagt gar nicht gut klar.
Zudem bin ich ein "Distanzmensch" wie aus dem Lehrbuch - mit "Nähe-Menschen" habe ich so meine Not und Menschen, die jede meiner Reaktion und Aktionen irgendwie zwischenmenschlich interpretieren und sezieren und vor allem Menschen, die dazu neigen, vieles persönlich zu nehmen, schlagen mich im Alltag in die Flucht. Überschallknall inklusive

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6. September 2017 um 14:37
In Antwort auf lalala3331

Da muss ich dir wohl recht geben. Menschen mit ähnlichen Einstellungen und Erfahrungen tun sich wohl lieber zusammen.

Ich zähle mich jedoch zu den Menschen, die es lieben, andere Meinungen zu hören, sich auszutauschen und den Horizont dadurch zu erweitern..

Dass wir keine Freundinnen geworden wäre kannst du vielleicht aufgrund dieser paar Ausschnitte abschliessend sagen, ich überhaupt nicht :p

Ich finde die Diskussion die wir hier haben nämlich sehr spannend. Würde ich nicht im Büro sitzen würde ich sogar ein Treffen mit Wein und Zigarette vorschlagen

P.S. Kaffee und Fluppe für mich bitte, Alkohol mag ich nicht

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6. September 2017 um 14:55
In Antwort auf avarrassterne1

für mich wären solche Artikel in dem Prozess nicht so hilfreich, ob sie es für Dich sind - weißt Du besser als ich

Bei mir wäre schon bei dem "musst" in der Überschrift Ende. Ich MUSS irgendwann mal sterben und ich MUSS gelegentlich mal aufs Klo und ansonsten gilt: einen Dreck MUSS ich!
Abegesehen davon gehen solche Artikel zwangsläufig von solchen dämlichen Verallgemeinerungen aus - und ich bin begeistertert Individualist - ich werde gern als eigenständige Persönlichkeit behandelt und ich behandle andere gern als eigenständige Persönlichkeiten - und das schließt solche Artikel schon mal prinzipiell aus.

Ob sie so hilfreich sind, keine Ahnung :-P
Immerhin bin ich dadurch in Versuchung geraten, mich mit anderen Frauen über diese Thematik auszutauschen, was schon wieder ein Gewinn für mich ist

Ich denke solche Artikel zielen auch genau auf das ab - denn solche Ratgeber kann man nur schreiben, wenn man verallgemeinert, ansonsten würde es doch gar nicht funktionieren.. Und solche banalen "Bedienungsanleitungen" für Männer ziehen eben bei wohl sehr vielen Frauen..

Abgesehen davon, dass mich die Art und Weise dieser Gurtus oft nervt, interessiert mich diese Thematik sehr.
Ich finde es spannend über solche Dynamiken zu diskutieren und verschiedene Meinungen zu hören! Ich möchte niemanden für seine Einstellung angreifen und bin im Gegenzug aber auch froh wenn man mich nimmt wie ich bin  

Aber durch etliche Gespräche mit meinen Freundinnen (auch manchmal Männer) haben wir wie gesagt manche Ähnlichkeiten im Verhalten der Männer wie auch der Frauen gesehen.. Und wir müssen immer schmunzeln wie schnell die Frauen solche Eigenarten bei Frauen verstehen, Männer jedoch oft nicht.. Wir hatten da schon ziemlich lustige Abende mit Paaren, wo wirklich zwei Fronten aufeinandergetroffen sind..

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6. September 2017 um 14:58

Ach jetzt habe ich gemerkt, dass ich auch so schreiben kann und nicht immer nur auf "antworten" drücken muss :-P

Ich finde unsere Diskussion hier wirklich sehr spannend! Ich hoffe ihr könnt meine Gedanken- oder Gefühlssprünge ein wenig verstehen, vielleicht wart ihr ja auch schon mal in einer ähnlichen Situation.

Mich würde es sehr interessieren wie ihr denn damit umgeht, wenn ihr vielleicht spürt, dass ihr gerade unsicherer seid als sonst.. und gerade in Beziehungsfragen merke ich das schneller als sonst.. Bei alltäglichen Sachen kann mich so rasch nichts aus der Bahn werfen. Aber in beziehunstechnischen Fragen würde ich mich für mich wünschen, dass ich mit mehr Selbstbewusstsein, Gelassenheit und Stärke agieren kann..

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6. September 2017 um 15:01

Ja, mit meinem Verhalten in solchen Situationen bin ich noch nicht ganz zufrieden, das hast du schon richtig rausgelesen
Deshalb bin ich ja auch da

Das hingegen sehe ich genau wie du - Martin von Bergen etc. können definitiv KEINEN Therapeuten ersetzen. Mich faszinieren diese Tipps trotzdem und ich möchte mehr darüber herausfinden.. Ob man denn die Männer vielleicht trotzdem ein bisschen besser verstehen kann, wenn man sich solche Sachen durchliest..

Btw. war und bin ich auch immer wieder mal in "Therapie", was mir sehr gut tut und mich mich selber beser spüren lässt.. Sind dies nun Atemtherapien, Gesprächstherapien oder Körpertherapien

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6. September 2017 um 15:32
In Antwort auf lalala3331

Ja, mit meinem Verhalten in solchen Situationen bin ich noch nicht ganz zufrieden, das hast du schon richtig rausgelesen
Deshalb bin ich ja auch da

Das hingegen sehe ich genau wie du - Martin von Bergen etc. können definitiv KEINEN Therapeuten ersetzen. Mich faszinieren diese Tipps trotzdem und ich möchte mehr darüber herausfinden.. Ob man denn die Männer vielleicht trotzdem ein bisschen besser verstehen kann, wenn man sich solche Sachen durchliest..

Btw. war und bin ich auch immer wieder mal in "Therapie", was mir sehr gut tut und mich mich selber beser spüren lässt.. Sind dies nun Atemtherapien, Gesprächstherapien oder Körpertherapien

dazu habe ich Dir eine PN geschrieben...

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6. September 2017 um 15:38

Weil ich diese Thematik sehr spannend finde.

In Diskussionen mit allen möglichen Personen, auch bedetend ältere Menschen oder vom anderen Geschlecht oder was auch immer, habe ich immer herausgespürt, das viele mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.. Oder oft in ähnliche Situationen geraten, ähnliche Gefühle empfinden..
Und das alles finde ich extrem spannend.. Würden es meine Lebensumstände erlauben wäre ich schon lange im Psychologiestudium oder würde in dieser Thematik forschen..

Ich merke immer wie mehr dass Gefühle und Beziehungen Themen sind, die jeden Menschen beschäftigen, mit denen jeder Mensch in Berührung kommt.. Und ja, jeder reagiert wieder anders, hat andere Prägungen und Erfahrungen.. Und genau über das zu sprechen und sich auszutauschen, macht mir Spass und bereitet mir Freude

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6. September 2017 um 17:51

Ich find es total absurd, dass du diese Verhaltensweisen, die du beschreibst auf Männer und Frauen aufteilst. Ich kenn keine Frauen, die sich so verhalten, wie du es beschreibst. Du hast schlichtweg kein Selbstbewusstsein und suchst dir die falschen Männer aus - was das mit deinem Geschlecht zu tun hat, weiß ich nicht - ich kenn da eher mehr Männer als Frauen, die das haben.

Was ich mache, wenn sich der Mann am Anfang einer Beziehung nicht meldet? Wenn er eine gute Begründung hat und das Ende absehbar ist, dann lass ich ihn. Wenn er einfach nur seine Freiheit will oder nicht genug Interesse hat, dann such ich mir einen anderen. Da ich Bestätigung sehr mag such ich mir aber sowieso Männer, die mir diese geben und auch vor allem in der ersten Phase kaum von meiner Seite weichen wollen, weil ich auch nicht gerne allein bin wenn ich frisch verliebt bin.

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6. September 2017 um 17:59

mit sich im Reinen sein ist in jeder Lebensphase wichtig, absolut!
Aber kommt man nicht in Phasen drs Verliebtseins, der Unsicherheiten etc. noch mehr mit diesen Themen in Berührung? Ansonsten würden doch diese ganzen Ratgeber nicht funktionieren..

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6. September 2017 um 18:05
In Antwort auf lumusi_12929047

Ich find es total absurd, dass du diese Verhaltensweisen, die du beschreibst auf Männer und Frauen aufteilst. Ich kenn keine Frauen, die sich so verhalten, wie du es beschreibst. Du hast schlichtweg kein Selbstbewusstsein und suchst dir die falschen Männer aus - was das mit deinem Geschlecht zu tun hat, weiß ich nicht - ich kenn da eher mehr Männer als Frauen, die das haben.

Was ich mache, wenn sich der Mann am Anfang einer Beziehung nicht meldet? Wenn er eine gute Begründung hat und das Ende absehbar ist, dann lass ich ihn. Wenn er einfach nur seine Freiheit will oder nicht genug Interesse hat, dann such ich mir einen anderen. Da ich Bestätigung sehr mag such ich mir aber sowieso Männer, die mir diese geben und auch vor allem in der ersten Phase kaum von meiner Seite weichen wollen, weil ich auch nicht gerne allein bin wenn ich frisch verliebt bin.

Ist das auf mich bezogen? Welche Verhaltensweisen denn nun im Speziellen?

Ja, ich versuche in Phasen der Verliebtheit, in der ich zugegebenermassen unsicherer als sonst sein kann, da es mir doch auch wichtig ist, dass mich der andere mag etc., meine Art zu kommunizieren nicht zu verlieren.. Aber kennt ihr das nicht, dass ihr in der Verliebtheit unsicherer als sonst seit, schüchtern vielleicht manchmal und euch Gedanken darüber macht, was er wohl denkt etc? Bin ich wirklich die einzige? Dass solche Sachen Anlass datu geben sollten, sich mehr sich selber zuguwenden und seine Mitte wieder mehr zu spüren ist für mich klar.. Aber klappt eben nicht immer so gut☺️

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6. September 2017 um 18:10

Nein, ein Machtspiel sollte es definitiv nicht sein!
Bezüglich 'entweder will er oder nicht' muss ich aber anfügen, dass es bei mir nicht so einfach ist.. 
Ein Mann, der mich nach dem ersten Treffen noch interessiert und den ich gerne näher kennenlernen würde, der dann aber plötzlich JEDEN Tag bei mir vorbeikommen möchte, alles mit mir unternehmen möchte oder schlicht und einfach viel zu schnell vorwärts gehen will, mag ich nicht.. Wenn er hingegen sein eigenes Leben hat, mich in einem für mich angemessenen Tempo hineinlässt, der interessiert mich immer mehr.. Nicht zuletzt kann auch das körperliche ganz schnell dazu führen, dass ich mein Interesse verliere, also wenn dies nicht passt..
Oder ganz einfach lerne ich ihn besser kennen und er entspricht mir als Person nicht..

Daraus schliesse ich dass es bei den Männern wahrscheinlich auch so möglich ist, oder nicht?

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6. September 2017 um 18:32

Huch was ein Ton!? 
Ich hab hier ganz persönlich von meiner Art, meiner Auffassung und meinen Erfahrungen gesprochen! Da ich heterosexuell bin ist mein Gegenüber immer männlich! In Freundschaften funktioniere ich anders als in Liebesbeziehungen!

Mit meinem letzten Satz wollte ich lediglich betonen, dass doch das Gegenüber auch immer einen Einfluss darauf hat, wie man sich fühlt.. Also wenn ich einen Mann aufgrund seiner Art/seiner Taten etc. plötzlich unattraktib finde, wird das bei Männern doch auch sein?
Anders gesagt: Wenn jemand sagen würde, eine Frau will dich entweder oder nicht, egal was du machst.. Würde ich sofort widersprechen! Auf der anderen Seite wird es wohl auch so sein?

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6. September 2017 um 19:28

Nein es geht definitiv nicht darum, da wirst du mich falsch verstanden haben!

Ich wollte damit ein Beispiel geben wie die Attraktivitä eines Mannes in meinen Augen sinkt wenn er entsprechende Sachen macht.. Was das ist ist ja immer individuell..
Ich wollte dies nur als Anstoss zu deiner Aussage geben, dass er entweder Gefühle hat oder nicht.. Weil ich eben der Meinung bin dass es von verschiedenen Faktoren abhängig ist.. Und dass sich diese Gefühle auch verändern können, kommen oder gehen können..
Ich hoffe ich hab mich num richtig ausgedrückt..

Und meine Aussagen sls 'Schwachsinn' zu bezeichnen, obwohl man es vielleicht falsch verstanden hat, find ich irgendwie nicht konstruktiv..
Auch wenn man nicht gleicher Meinung ist, kann man doch auf einem gewissen Niveau, konstruktiv darüber disktieren?
Ich finde manchmal Aussagen auch doof, aber gerade in einem Forum mache ich mir da sicherlich nicht die Mühe darauf zu antworten..
es geht doch hier um einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch und nicht darum, andere Meinungen zu verurteilen?

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6. September 2017 um 19:31

Natürlich, einfach so mache ich mir solche Gedanken nicht!
Ich befasse mich mit solchen Themen wenn es gerade einen aktuellen Anlass dazu gibt, sei es bei mir oder aufgeund einer Diskussion, die ich gerade hatte..
Ich gehöre zu den Menschen, die oft stundenlange mit Freunden über das Leben philosophieren können und die begeistert ist, wenn zu verschiedenen Themen verschiedene Meinungen kommen☺️
 

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