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Marihuanasucht

3. August 2010 um 18:22

mein freund und ich sind seit 2 jahren zusammen und wohnen in einer gemeinsamen wohnung. schon immer störte mich, dass er täglich von morgens bis abends bekifft ist. anfangs merkte ich nicht, wie groß sein problem ist. ich hätte mir nicht vorstellen können, dass man so viel kiffen kann, es dann auch täglich BRAUCHT. ich dachte immer, es sei eine eher harmlose droge.
als ich merkte, dass er tatsächlich süchtig ist, fing ich an, mir sorgen zu machen und versuchte ihn davon loszubringen oder ihn dazu anzuhalten, es wenigstens einzuschränken. kein versuch brachte etwas. und davon gab es sehr viele. und darauf folgende versprechnungen von ihm, die nicht eingehalten wurden (typisches suchtverhalten eigentlich).
ich leide darunter und fühle mich nicht wohl dabei, einen drogensüchtigen freund zu haben. ich habe oft das, gefühl, dass die droge ungewollt über mir steht(obwohl ich ihm glaube, dass er mich sehr liebt)denn er hat es nie geschafft sich einzuschränken (trotz zumindest behaupteter bereitschaft dazu), selbst als ihm sagte, dass es langsam unsere beziehung gefährdet.

ich liebe ihn sehr und er ist ein wunderbarer mensch. wir führen abgesehen von diesem thema eine erfüllte beziehung. er kriegt auch sein leben auf die reihe - beruflich.
er kommt nur eben von dieser droge nicht los und kann sich nicht einschränken, selbst wenn ich unter seiner sucht leide und mich auch um ihn sorge. er will keine drogenberatung aufsuchen, auch wenn ich ihn dabei unterstützen würde. er ist einfach nicht bereit, seinen konsum zu beschränken und sieht dafür auch keine notwendigkeit. auch wenn er seine sucht zugibt.

manchmal frage ich mich, ob ich ihn eigentlich richtig kenne, denn er gibt selbst zu, seit neun jahren jeden tag bekifft gewesen zu sein. also auch von unserem ersten date an bis jetzt.
ob er wohl anders ist, wenn er nicht unter drogeneinfluss steht? oder ob er mich dann mit anderen augen sieht?

glaubt ihr, es gibt eine möglichkeit, ihm zu helfen, sein problem in den griff zu bekommen? glaubt ihr überhaupt, dass das nötig ist oder dass ich überreagiere? über tips, die mir nicht nur unter allen umständen zur trennung raten, wäre ich erfreut, denn die ziehe ich selbst in erwägung, falls nichts mehr hilft.

vielen dank!

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3. August 2010 um 18:34

Weg...
Hallo,

Es gibt da nur zwei Möglichkeiten: du machst es weiter mit und durchlebst alle Stadien der Co-Abhängigkeit. Oder du verlässt ihn.

Schau mal im Internet unter: "Co- Abhängigkeit" und überleg dir gut, ob du in den kommenden Jahren so leben willst. Ich hoffe, die Entscheidung fällt dir leicht.

Und: nein, du kannst deinem Freund nicht "helfen".

LG

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3. August 2010 um 19:13

Oh doch
auch ich hab es anfangs nicht geglaubt, aber musste es am eigenen leib erfahren. wenn er mal probiert, einen tag nicht zu rauchen, schafft er es nicht und hat eindeutige entzugserscheinungen.
es ist sicherlich eine primär psychische sucht, aber das problem besteht.
wenn jemand, der solche erfahrungen nicht kennt, hier schlichtweg behauptet, es gäbe diese sucht nicht, hilft mir das nicht. würde sie nicht existieren, hätte ich ja auch kein problem oder?

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15. August 2010 um 20:36

Kla macht kiffen abhängig
also ich bin auch schon seid fast 3 jahren am kiffen mit pausen dazwischen die auch ma länger alsn halbes jahr warn.. man muss es von sich selbst wollen dann schafft man das auch ich hab weil ich nich schlafen konnte beruhigungstabletten genomm ausn supermarkt aber nur pflanzliche! mein freund ist auch schon seid fast 6 jahren am kiffen aber durch meine hilfe hatte er auch mal aufgehoert mit mir und mit mir auch wieder angefangen du musst ihm zu seite stehn wenn er damit aufhoert (falls er moechte) nimm nihcts zu ernst von dem was er tut oder wie er reagiert.. das is aber nur die ersten paar tage so ab & an auch mal wieder nich sein umfeld macht auch seeeehr viel aus z.B. die leute mit denen er das macht wenn er weiter mit den unterwegs is und die das machen dann wird er auch nich davon wegkommen kann ich aus erfahrung sagen hab über 3 monate nich gekifft war einmal mit den leuten unterwegs wieder und hab wieder angefangen! seth ihm bei falls er es versucht.!

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15. August 2010 um 20:45

ICh finde es mutig von dir
dass du erkennst das er ein großes problem hat.
Meine schwester hat vor einem jahr ihre 3 jährige beziehung für einen kiffer aufgegeben was ich bis heute nich verstehe. Ich hasse diesen kerl er hat alles kaputt gemacht und meine schwester mit zum kiffen animiert.
SIe ist ein ganz anderer mensch geworden und ich mache mir wirklich sorgen um sie gerade jetzt denn sie ist von ihm schwanger.
Sie hat mir versichert das er damit aufgehört hat und sie auchdoch als ich letzte woche bei ihnen zu besuch war fand ich ein tütchen gras auf dem schrank.
Ansprechen kann ich sie daraufnicht weil sie gleich total agressiv wird und dann warscheinlich nichts mehr von mir hören will. wie gesagt sieist ein ganz andereer mensch geworden und ich wünschte sie hätte ihn niemals kennengelernt ...
ich hoffe wirklich das du dich da nicht mit reinziehen lässt...vielleicht solltest du dir zur liebe nicht doch überlegen ob eine trennung besser wäre.

Lieben gruß julie

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