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Männlich,37, verzweifelt ...

16. März 2006 um 2:02

Hallo,
dem Namen und Beiträgen nach, ist das Forum wohl eher für Frauen. Auf der Suche durch's Netz bin ich mit meinen Stichworten aber hier gelandet und vielleicht ist es sogar sehr gut vom anderen Geschlecht Denkanstöße und Hilfe zu bekommen:

Es geht, wie ich hier schon gelesen habe, darum, dass ich mich mit Trennungsgedanken quäle. Ich bin echt verzweifelt und habe wirklich schon an Suizid gedacht, weil ich aus dieser emotionalen Zwickmühle einfach nicht herauskomme. Ich lebe nun seit fast 8 Jahren mit einer sehr, sehr, sehr lieben Frau zusammen. Sie macht alles für mich, liebt mich, stellt mich auf ein Podest und tut nur alles erdenkliche um mir eine Freude zu machen, kümmert sich um alles ... einfach eine Frau, die sich man(n) nur wünschen kann. Nur ich kann diese Liebe die sie für mich aufbringt, nicht in dem Maße aufbringen. Wir sind relativ schnell zusammengezogen nachdem wir uns kennengelernt haben. Das Kennenlernen war aber eher eine "Zusammenführung", arrangiert von ihren Freundinnen. Nach einer wirklich schlimmen Beziehung, bzw. echt hinterhältigen (entschuldigt bitte liebe Frauen !!!) Frau, hatte ich nun das ganze Gegenteil kennengelernt. Auf eine Art war ich froh so einen Engel kennengelernt zu haben. Vom optischen Eindruck (sie ist nicht häßlich) her, wäre sie mir aber nicht aufgefallen, nur so habe ich sie durch dieses Arrangement kennen und ihr liebes Wesen schätzen gelernt. Mit den Jahren ist mir aber aufgefallen, dass wir sehr wenig gemeinsam haben, Interessen, Themen des Lebens. Es war ein ganz harmonisches Leben, ohne Höhen und Tiefen. Einfach ein dahin plätschern. Wir haben uns nicht einmal gestritten. Nach Jahren erst, und selbst das war kein Streiten, weil es einseitig von mir kam und ich nicht einmal da einen Gegenpol hatte. Sie ging und geht jede Disharmonie aus dem Weg. Ich lebte und lebe wie mit einem Wattebausch. Keine Reibungsflächen, immer nur Harmonie, mir gefallen wollen. Obwohl mir das in den Jahren immer mehr auffiel, dass ich eigentlich nicht lebe, dass wir nicht miteinander leben, sondern eher zusammenleben, habe ich gedacht:
Was willst Du eigentlich, Du hast ein liebes Wesen an deiner Seite, das alles für Dich tut, andere Männer wären glücklich, so eine Frau zuhaben. Die Unzufriedenheit, weitete sich aber aus. Mir wurden immer mehr Dinge bewußt, die ich eigentlich gern anders hätte. Auch so profane Dinge wie Äußerlichkeiten in Mode, Haarschnitt, Kommunikation mit anderen Menschen. Das Thema Heirat und Kinder war auch ab und zu aktuell, ich wich dem aber aus, mit Worten wie später. Aber tief im inneren hatte ich Angst vor dem Gedanken und der Vorstellung eine tiefere, feste Sache daraus zu machen. Ich fragte mich immer selbst, liebst du sie ? Und ich gab mir die Antwort: Ja. Aber ich wollte sie nicht heiraten und schon gar nicht Kinder mit Ihr. Aber liebe ich sie dann, fragte ich mich öfter.
Ich fand immer mehr Dinge, die mich störten oder mir auch einfach fehlen. Sex, ja das ist auch so ein Thema. Ich bin bestimmt nicht pervers und wünsche mir schreckliche absonderliche Dinge, aber so ein klein wenig Leidenschaft, oder nach Jahren traute ich mich nach vorsichtigen hinführen an Dinge die mir gefallen, sie auch zu artikulieren, weil nicht darauf eingegangen worden ist.
Aber auch da ist wieder nur ein Wattebausch. Es werden Dinge aufgenommen, die dann irgendwie im Nirwana ohne Reaktion verschwinden. Ich bin jetzt so weit, dass ich keinerlei Leidenschaft mehr für Sex mit Ihr empfinde. Ich sogar schon Kopfschmerzen vorgebe und dem ganzen zu entgehen. Auch das wird hingenommen.
Ja ich bin auch schon ein paar mal ausgebrochen, ja ich bin "fremdgegangen", ich hatte da für Momente, Gefühle, von Spass, Leidenschaft, ich habe mich gut gefühlt. Diese Frauen wollten auch mehr, ich war nahe dran, eine neue Beziehung zu beginnen. Aber ich hielt und halte mir immer noch dieses liebe Wesen und Gutmütigkeit und all diese einfach liebevolle Fürsorge vor Augen. Ich sagte mir, dass kann es nicht sein, für sowas profanes und vergängliches wie sexuelle Leidenschaft willst Du etwas aufgeben, was eigentlich doch ein viel höhren Wert hat und bei allen Alterserscheinungen ewig da sein wird. Nein ich konnte sie nicht verlassen, ich hatte sie betrogen und will eigentlich ein anderes Leben, aber ich bin ihr dankbar, habe Mitleid, und mir würde es sehr schlecht gehen, zu wissen, das ich diesem liebevollen Menschenkind so weh tue, wenn ich sie verlasse. Aber ich bin nicht glücklich, diese Beziehung lähmt mich auch, ich fühle mich einsam, ich funktioniere, gehe zur Arbeit, verbringe das Wochenende irgendwie, fahren in den Urlaub und schon wieder ist ein Jahr herum.
Ich bin nicht glücklich, aber der Gedanke an eine Trennung macht mich auch nicht glücklich. Ich wünsche mir manchmal, daß sie sagt, sie hat jemand anderen, sie geht, das wird aber nie sein, sie vergöttert mich und dennoch bin ich nicht glücklich. Der Gedanke, dass ich einen Fehler begehe, wenn ich sie verlasse, nicht mal, dass ich den Fehler bereue, sondern dass ich sie tot unglücklich mache, für eine Fehlentscheidung, finde ich unerträglich.
Aber ich habe mein inneres Gleichgewicht verloren, Lebensfreude, es ist ein tägliches ein und aus, nich mehr.
Was soll ich tun ????
Der Gedanke an Trennung ist ebenso schlimm, wie die Tatsache vor Augen zu haben, nicht richtig glücklich zu sein, weil es an vielen Dingen fehlt, die ich gern hätte.
Gespräche darüber brachten aber auch nicht viel, weil ich nicht verstanden werde, sie die Schuld bei sich sucht, alles macht um mir zu gefallen, aber die wesentlichen Dinge sind es nicht. Ich hänge an ihr, aber ich glaube ich liebe sie nicht in dem Maße wie sie mich liebt.
Hilfe ... Hilfe ... Hilfe ...

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16. März 2006 um 8:59

Hey fendigirl
Du sprichst mir aus der Seele.

sixforever

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16. März 2006 um 9:14

Sorry sehr lang geworden
Hallo

Wenn ich das hier lese könnte ich meinen du schreibst über mich. Ich hatte eine Beziehung in der es denke ich ähnlich war. Es war nicht meine erste Beziehung aber auch nicht meine letzte. Aber ich kann sagen ich habe diesen Mann wirklich abgöttisch geliebt. Ich habe alles für ihn getan, ich habe versucht jedem Streit und jeder Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Die Bezeichnung des Wattebausches bzw. bei mir war es das Wattehaus hat er mir auch gegeben. Irgendwann war er wahrscheinlich genauso verzweifelt wie Du und hat sich von mir getrennt. Er hat versucht mit mir zu reden, es mir zu erklären was er meint und wie er sich fühlt. Ich habe ihm auch zugehört aber ich muß ehrlich sagen ich habe ihn nicht verstanden. Er hat zu mir gesagt wenn ich mich nicht ändere und immer zu allem ja und amen sage und nie meine wirklichen Wünsche und Gefühle äußre wird irgendwann wohl jede meiner Beziehungen in die Brüche gehen. Die Zeit der Trennung war für uns beide wahnsinnig schmerzhaft und hat ewig gedauert. Ab und an haben wir heute noch per Telefon oder Mail Kontakt aber wir haben uns seid dem nie wieder getroffen. Aber wir wissen beide das wenn wir uns treffen würden, würden all die Gefühle von damals wieder hoch kommen. Wir haben uns getrennt obwohl wir uns noch geliebt haben. Ich habe damals viel darüber nachgedacht was er mir eigentlich alles sagen wollte und jetzt im laufe der Zeit habe ich es auch verstanden. Nach ihm hatte ich noch eine Beziehung und in dieser Beziehung habe ich erst wirklich gemerkt was er gemeint hat. Denn hier war es anders. Ich habe diesen Mann auch nicht so abgöttisch geliebt und irgendwann nach vier Jahren habe ich mich dann von ihm getrennt. Jetzt war ich diejenige die einen Wattebausch vor sich hatte und ich wollte Leidenschaft und Emotionen. Aber es verhallte alles im Nichts. Jetzt verstand ich erst wirklich was mein damaliger Freund gemeint hatte. Ich dachte wirklich das ich es verstanden hatte und das ich mich vielleicht auch geändert hatte. Jetzt lebe ich wieder in einer Beziehung und es hat mich zum zweiten Mal in meinem Leben wieder voll erwischt. Und was mache ich, ich hebe diesen Mann wieder auf ein Podest und tue alles was nur möglich ist um ihm zu gefallen und um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Nur mit dem unterschied das ich jetzt eigentlich im Prinzip weis das es nicht richtig ist und ich versuche auch nicht zu allem ja zu sagen aber es fällt mir sooo schwer. Ich merke wie ich wieder in die gleichen Verhaltensmuster verfalle. Aber ich kann nichts dagegen tun. Ich liebe ihn und will einfach nur das es ihm gut geht. Als ich deinen Beitrag heute gelesen habe ist es mir wieder richtig bewusst geworden. Wenn ich an befreundete Pärchen denke in denen die Frauen immer das durchsetzen was ihnen gerade in den Kopf kommt und sie eigentlich wegen Kleinigkeiten einen Streit vom Zaun brechen dann sage ich mir immer das kann es doch auch nicht sein. Das Leben ist doch zu kurz um sich wegen irgendwelchen Mist zu streiten. Aber ich muß auch gestehen das diese Beziehungen alle länger halten als meine Wattebausch-Beziehungen . Aber ist es denn so falsch das wenn man jemanden wirklich liebt auch alles für ihn tun will? Ich weiß viele sprechen dann von Selbstaufgabe aber ich war trotzdem nie unglücklich mit meiner Rolle. Ich weiß nicht ob dir das hier wirklich weiter hilft aber vielleicht hilft es deine Frau ein wenig zu verstehen. Vielleicht sind wir Wattebausch-Frauen ja nicht wirklich Beziehungsfähig. Ich für meinen Teil habe nun im Laufe meiner Beziehungen festgestellt das ich immer versuchen will alles so harmonisch wie möglich zu haben und wenn ich es dann habe will ich es nicht. Ich habe für mich festgestellt das dieses Wattebauschverhalten für mich so etwas ist wie ein stiller Kampf um die Gunst und Zuneigung des Mannes den ich wirklich liebe. Ich will ihm etwas gutes tun und hoffe das er sich freut und wenn er es nicht so aufnimmt wie ich erwarte dann muß ich es das nächste mal eben noch besser machen. Er soll sich ja wohl fühlen aber ich denke genau das ist falsch wir bauen ein riesiges Wattehaus um Euch und ihr seid Euch unserer so sicher das ihr euren Urinstinkten, nämlich dem Jagen, nicht mehr nach kommen könnt und das wird dann langweilig. Kaum zu glauben was ich hier schreibe. Mich würde interessieren ob ich damit richtig liege. Aber dennoch habe ich ja selber die Probleme das ganze auch in die Realität umzusetzen. Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr zu gelabert. Aber du hast mich schon mit deinem Beitrag sehr zum nachdenken angeregt. Ich hoffe ich konnte dir auch ein wenig helfen.

Liebe Grüße

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16. März 2006 um 10:11

Tja...
du schreibst, du liebst sie nicht in dem Maße wie sie dich. Auch schreibst du, du bleibst unter anderem aus Mitleid bei ihr. Dann solltest du dich ehrlicherweise trennen, auch wenn es noch so schwer fällt. Denn stell dir mal vor, wie es ihr ginge, wenn sie wüßte, daß du hauptsächlich aus solchen Gründen bei ihr bleibst. Auch solltest du ihr die Chance geben, mit jemand anderem eine Familie zu gründen. Auch wenn es für sie jetzt sehr schlimm ist, sie wird es überleben. Ich möchte nicht mit einem Mann zusammen sein, den ich nicht glücklich machen kann und der mich aus diesem Grund betrügt.

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16. März 2006 um 10:22

Ahja
wo ist dein problem? Du schreibst dass du sie nicht richtig liebst. dann trenn dich von ihr, du bist nciht der einzige Mann auf der Welt, sie wird jemand anderen finden.

Verstehe dein problem nicht

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16. März 2006 um 10:43

Verständnis
kann man für deine Ausführungen auf jeden Fall aufbringen. Nur, ich denke, du hast eines in deinen zermürbenden Gedanken mit dir selbst immer vergessen:

Hast du dich schon mal gefragt, was in deinem Leben für DICH wichtig ist? Was sind deine Prioritäten in deinem Leben? Willst du eine Frau, die so ist, wie du sie beschrieben hast, auf die du dich jederzeit verlassen kannst, die immer für dich da ist und sicher ein Halt in deinem Leben ist? Oder willst du eine Frau, mit der das Leben ein Abenteuer und super spannend ist? bei der du aber bestimmt nicht so sicher wie bei deíner jetzigen weißt, ob du sie allein hast, wann der nächste Streit kommt oder was dich erwartet, wenn du heim kommst.

Ich glaube schon, dass du auf irgendeine Art diese Frau liebst, sonst wärst du nicht so lange mit ihr zusammen. Denn normalerweise sollte man etwas ändern, wenn man unzufrieden ist. Deine Abwägungen rühren aber von sehr viel Gefühl für die Frau. Und das wird sicher nicht nur Mitleid sein.

Du schreibst, ihr lebt so belanglos, fast langweilig nebeneinander her. Dann tu etwas dagegen! Macht doch mal einen außergewöhnlichen Kurzurlaub, was ihr noch nie gemacht habt, wozu beide Lust haben. Frag sie und überlasse - oder drücke ihr die Entscheidung für das Wohin auf! Vielleicht musst du sie zu Entscheidungen locken. Wie hier schon geschrieben wurde, vielleicht kennst du ihr wahres ICH gar nicht. Aber vielleicht ist es genau das, was du eigentlich suchst, nur hast du dir noch nicht genug Mühe gemacht, hinter die Fassade zu sehen.

Ich denke, die Voraussetzungen die ihr habt, sind nicht die schlechtesten für eine dauerhafte Beziehung. Und eine harmonische Beziehung ist nunmal heute nicht mehr häufig zu finden. Alles, was dir darin nicht gefällt, bist du im Stande es zu ändern. Aber denke daran, du kannst keinen anderen Menschen ändern, nur dich selbst!!

Also, hör auf, in deinen Gedanken um Selbstmitleid und Unwissen zu versinken. TU ETWAS! VERSUCH mal was anders zu machen. Du mußt aus deinen/ euren eingefahrenen Bahnen raus.

Und über Selbstmord sollte man nicht ernsthaft nachdenken, denn das Leben hält noch so viel Gutes für dich bereit, das ist schon mal sicher!!!! Also weg mit diesen gedanken, Ärmel hoch gekrempelt und das Ruder rum gerissen. Du wirst sehen, es lohnt sich. Denn mit dieser Frau an deiner Seite kannst du viel erreichen, weil sie ein Verlassmensch ist! Glaub mir! Und natürlich gehört eine (wenigstens kleine) Portion Optimismus zum Klären und Lösen von Problemen dazu, weil die Vogel-Strass-Methode hilft keinem weiter.

Nun denn, viel Erfolg wünsch ich dir, du wirst es schaffen, wenn du es willst! Aber nicht vergessen, kläre für dich erstmal, was dir wichtig ist!!

Liebe Grüße

Lionlady

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16. März 2006 um 21:20

Es ist gut von Außenstehenden einmal den Spiegel vorgehalten zu bekommen ...
Danke dafür. Von allem etwas, was Ihr geschrieben habt stimmt.
Aber sehr viel habe ich bei wusel und jaja 's Beiträgen wiedergefunden, wenn nicht sogar alles.

Zu fendigirl und sixforever möchte ich sagen, wenn es nicht um MICH ginge, wenn nicht ICH dieses Problem hätte, hätte ICH hier nicht um Rat gefragt. Es handelt sich auch nicht um Selbstmitleid.

Allen anderen vielen Dank

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16. März 2006 um 21:40

Leider hast Du es nicht verstanden, liebes fendigirl ...
und unter rum(f!)... verstehe ich etwas anderes,
aber so ein agent provocateur wie Du es bist, muss wohl jedes Forum haben

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16. März 2006 um 22:16

Es mag sich vielleicht hart anhören,
aber nimm dir für deine fehlende Lebens-und Liebesfreude ein Affaire, mit der du das ausleben kannst, was dir in deiner Beziehung fehlt. Habe in etwa das gleiche Problem wie du und habe es gelöst, indem ich mein Liebesleben anderswo lebe. Man wird gelöster und man wird sich auch seiner Liebe wieder sicher zu dem eigenen Partner. Nicht jedermans Sache, aber mir hat es geholfen. Ich habe meinen Freund nicht verlassen, ich kann sogar mit Gewissheit sagen, dass ich ihn mehr denn je liebe. Wie es gekommen wäre, wenn ich nicht den Gegenpol hätte, weiß ich nicht. LG Sal

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17. März 2006 um 8:01
In Antwort auf maennlich37verzweifelt

Es ist gut von Außenstehenden einmal den Spiegel vorgehalten zu bekommen ...
Danke dafür. Von allem etwas, was Ihr geschrieben habt stimmt.
Aber sehr viel habe ich bei wusel und jaja 's Beiträgen wiedergefunden, wenn nicht sogar alles.

Zu fendigirl und sixforever möchte ich sagen, wenn es nicht um MICH ginge, wenn nicht ICH dieses Problem hätte, hätte ICH hier nicht um Rat gefragt. Es handelt sich auch nicht um Selbstmitleid.

Allen anderen vielen Dank

Der Spiegel ist bei dir notwendig
Hallo,

erwartest du, dass hier alle auf Schmusekurs mit dir gehen, wirklich????

Fendigirl hat dir die Augen gewischt und nichts anderes und das war notwendig.

sixforever

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17. März 2006 um 8:40

Positiv denken
Ich nehme mal nur ein Beispiel aus Deinem Text, der Dir Deine Situation schön aufzeigt - der mit den Kindern und der Heirat (typisch Frau)

Willst DU eigentlich überhaupt heiraten und Kinder haben?

Diese Frage ist unabhängig von der Partnerin zu beantworten.

Was sind denn Deine Ziele in Deinem Leben?

Du reagierst jetzt nur auf IHRE Frage und die kannst Du nicht mit ja beantworten.
Aber wie beantwortest Du diese Frage ganz alleine für Dich, unabhängig von dieser Partnerin?

Du projezierst derzeit DEINE Unzufriedenheit auf Deine Partnerin - Du bist aber in Wirklichkeit nicht mit ihr unzufrieden, sondern eigentlich mit Dir.

Also lass Deine Partnerin mal in Ruhe (rein gedanklich)und beschäftige Dich mal mit Dir - male Dir Dein zukünftiges Leben mal aus - wo willst Du hin, was willst Du bewegen usw. und laufe einfach los.

Deine Lebensenergie wird derzeit dafür genutzt, die "negativen" Elemente an der Partnerin zu suchen. Mach die Energie positiv und nutze sie für Dich selbst.

Alles andere wird sich dann automatisch ergeben - es kann ein bisschen dauern, aber es wird sich in jedem Fall etwas in Deinem Leben zum Positiven verändern.

Das ist gar nicht so einfach umzusetzen ... ich war vor nicht allzu langer Zeit in einer ähnlichen Situation. Banales Beispiel: gerade das mit der Frisur - mein Mann hat sein über 20 Jahren den gleichen 0/8/15-Haarschnitt. Was hat mich das genervt! Ich habe mich ausschließlich auf die Sachen bei meinem Mann gestürzt, die negativ waren - Positives habe ich weniges gefunden - so hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Und, ach Du Schreck, noch 20 Jahre - NEIN DANKE. Das lähmende Gefühl kenne ich auch - aber das sind alles Passiva's der eigenen Persönlichkeit.

Also eigenes Ziel definieren und loslaufen - nach vorne geht es weiter - und die Sichtweise bzgl. des Partners ändert sich - ob sie die "Richtige" ist, zeigt sich dann von ganz alleine.

LG BW

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17. März 2006 um 9:34
In Antwort auf maennlich37verzweifelt

Leider hast Du es nicht verstanden, liebes fendigirl ...
und unter rum(f!)... verstehe ich etwas anderes,
aber so ein agent provocateur wie Du es bist, muss wohl jedes Forum haben

Warum jammerst du eigentlich?????
Dein Problem ist:
Du verträgst keine Kritik.

Merk dir eines: Jede Münze hat zwei Seiten eine Avers Seite und eine Revers Seite.

Denk mal nach.

Fendigirl hat dich nicht provoziert, sie hat dir die Wahrheit gesagt.


sixforever

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18. März 2006 um 20:41

Da gebe ich dir vollkommen Recht Fendigirl
du sprichst mir aus der Seele ...

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19. März 2006 um 10:04
In Antwort auf businesswomen

Positiv denken
Ich nehme mal nur ein Beispiel aus Deinem Text, der Dir Deine Situation schön aufzeigt - der mit den Kindern und der Heirat (typisch Frau)

Willst DU eigentlich überhaupt heiraten und Kinder haben?

Diese Frage ist unabhängig von der Partnerin zu beantworten.

Was sind denn Deine Ziele in Deinem Leben?

Du reagierst jetzt nur auf IHRE Frage und die kannst Du nicht mit ja beantworten.
Aber wie beantwortest Du diese Frage ganz alleine für Dich, unabhängig von dieser Partnerin?

Du projezierst derzeit DEINE Unzufriedenheit auf Deine Partnerin - Du bist aber in Wirklichkeit nicht mit ihr unzufrieden, sondern eigentlich mit Dir.

Also lass Deine Partnerin mal in Ruhe (rein gedanklich)und beschäftige Dich mal mit Dir - male Dir Dein zukünftiges Leben mal aus - wo willst Du hin, was willst Du bewegen usw. und laufe einfach los.

Deine Lebensenergie wird derzeit dafür genutzt, die "negativen" Elemente an der Partnerin zu suchen. Mach die Energie positiv und nutze sie für Dich selbst.

Alles andere wird sich dann automatisch ergeben - es kann ein bisschen dauern, aber es wird sich in jedem Fall etwas in Deinem Leben zum Positiven verändern.

Das ist gar nicht so einfach umzusetzen ... ich war vor nicht allzu langer Zeit in einer ähnlichen Situation. Banales Beispiel: gerade das mit der Frisur - mein Mann hat sein über 20 Jahren den gleichen 0/8/15-Haarschnitt. Was hat mich das genervt! Ich habe mich ausschließlich auf die Sachen bei meinem Mann gestürzt, die negativ waren - Positives habe ich weniges gefunden - so hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Und, ach Du Schreck, noch 20 Jahre - NEIN DANKE. Das lähmende Gefühl kenne ich auch - aber das sind alles Passiva's der eigenen Persönlichkeit.

Also eigenes Ziel definieren und loslaufen - nach vorne geht es weiter - und die Sichtweise bzgl. des Partners ändert sich - ob sie die "Richtige" ist, zeigt sich dann von ganz alleine.

LG BW

interessanter gedanke
die passiva der eigenen persönlichkeit ... dankeschön

liebe grüße

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20. März 2006 um 0:23

Danke an alle die mir Mut machen ...
ich finde es toll wie viele Anteil nehmen und mich auch verstehen.
Ich werde Euch auf dem laufenden halten, was passieren wird
ich hoffe ich finde den richtigen weg, welcher auch immer das sein wird ...

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