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Männervergraulendes, zerstörerisches Ich

6. Mai um 15:38

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Ally und ich habe mich hier angemeldet weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich komme gleich zum Punkt und hoffe auf Tipps eurerseits. Ich bin in einer 3jährigen Beziehung und befürchte sie mit meinem Verhalten früher oder später kaputt zu machen. Eigentlich ist meine Beziehung momentan ein einziger Scherbenhaufen, den ich aber unbedingt zusammenflicken möchte. Wie es der Titel vielleicht schon verrät, bin ich ein Mensch der totale Verlustängste hat und diese nicht in den Griff bekommt. Ich weiß das die Ängste in meiner Kindheit entstanden sind und ich wahrscheinlich nie gelernt habe mit Verlusten umzugehen. Aber diese Erkenntnis hilft mir noch nicht wirklich weiter. Ich bräuchte vielleicht Methoden die mir dabei helfen entspannter zu werden. Wichtig ist vielleicht das ich bereits Erfahrungen damit gemacht habe belogen zu werden und habe auch durch meinen jetzigen Partner leider einen riesigen Vertrauensbruch erfahren müssen. Das beruht bei uns aber auf Gegenseitigkeit. Mehr oder weniger jedenfalls..... Kennt hier jemand das Gefühl der unfassbaren Angst und hat sie irgendwie überwinden können? Was kann ich tun um es mir und auch meinen Partner zu erleichtern? Oder kennt ihr vielleicht einen sehr guten Therapeuten in Berlin? Hilft Meditation? Oder Am besten noch: Kann jemand meinen Kopf neu programmieren? 😳 Ich wäre für jeden noch so kleinen Tipp wirklich dankbar?!Liebste Grüße,Ally

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6. Mai um 15:52

Leider kommen keine Details zum "Scherbenhaufen" so dass ein Rat auch nur allgemein sein.
Ein erster Schritt ist doch, dem Partner in ICH Botschaften zu begegnen ohne übergriffig zu sein. Rede von Dir, von Deinen Bedürfnissen, Ängsten und Wünschen. Ermutige Deinen Partner Dir gegenüber auch offen zu sein und lerne es auszuhalten, wenn er mit Dingen unzufrieden ist, die mit Dir zu tun haben.
Sich professionelle Hilfe zu holen ist nicht schlecht, wird aber erst mittelfristigen Effekt haben.
Es kann ja auch helfen, wenn Ihr beide Euch einfach mehr Raum in der Beziehung gebt so dass Ihr beide herausfinden könnt, was Euch bewegt und wo Ihr eigentlich hinwollt. Damit meine ich keine Trennungspause, aber es kann eben hilfreich sein, wenn man nicht aufeinanderhockt sondern Luft hat zum nachdenken

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6. Mai um 16:27

Hallo Ally, 

was du durch machen musst, habe ich auch hinter mir. Ich leide an selbstzweifel und extremer Verlustangst. Das war zeitweise so schlimm dass ich meinen Partner am liebsten in Ketten gelegt hätte. Ich habe alles versucht was ich geraden bekam. Jeden Tipp versucht umzusetzen aber ehrlich, nichts half mir. Letztlich ging meine Beziehung daran zu Grunde. Dann habe ich meinen mut zusammen genommen und habe mir Hilfe gesucht. Ich fand einen tollen Therapeuten der mich auf diesem steinigen Weg begleitet hat. Heute, Jahre später kann ich sagen, ich habe es im Griff. Ich führe eine tolle glückliche Ehe und die Ängste sind nur noch ab und zu mal da. Jetzt kann ich aber behaupten ich beherrsche die Angst, die Angst beherrscht nicht mich. 
Eines ist ganz wichtig wenn du merkst du schaffst es nicht alleine, ist es keine Schande sich Hilfe zu suchen. Wenn du Zahnweh hast, gehst du zum Zahnarzt und wenn deine Seele weh tut, gehst du zu einem Therapeuten. Es ist ein Arzt. Er will dir helfen wenn du die Hilfe zulässt. Wenn du also an dem Punkt bist, an dem du denkst "ich schaffe es nicht alleine" dann brauchst du jemanden der dir hilft. 

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6. Mai um 17:19
In Antwort auf chiiara9218

Hallo Ally, 

was du durch machen musst, habe ich auch hinter mir. Ich leide an selbstzweifel und extremer Verlustangst. Das war zeitweise so schlimm dass ich meinen Partner am liebsten in Ketten gelegt hätte. Ich habe alles versucht was ich geraden bekam. Jeden Tipp versucht umzusetzen aber ehrlich, nichts half mir. Letztlich ging meine Beziehung daran zu Grunde. Dann habe ich meinen mut zusammen genommen und habe mir Hilfe gesucht. Ich fand einen tollen Therapeuten der mich auf diesem steinigen Weg begleitet hat. Heute, Jahre später kann ich sagen, ich habe es im Griff. Ich führe eine tolle glückliche Ehe und die Ängste sind nur noch ab und zu mal da. Jetzt kann ich aber behaupten ich beherrsche die Angst, die Angst beherrscht nicht mich. 
Eines ist ganz wichtig wenn du merkst du schaffst es nicht alleine, ist es keine Schande sich Hilfe zu suchen. Wenn du Zahnweh hast, gehst du zum Zahnarzt und wenn deine Seele weh tut, gehst du zu einem Therapeuten. Es ist ein Arzt. Er will dir helfen wenn du die Hilfe zulässt. Wenn du also an dem Punkt bist, an dem du denkst "ich schaffe es nicht alleine" dann brauchst du jemanden der dir hilft. 

Liebe Chiiara9218,
vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich habe natürlich schon darüber nachgedacht mir Professionelle Hilfe zu holen, allerdings fehlt mir teilweise das Vertrauen zu den Therapeuten. Wir haben bereits den Versuch der Paartherapie hinter uns, sind aber im Endeffekt nur 3x dort gewesen. Diese Therapie war so gar nicht das was wir uns vorgestellt hatten. Die Therapeutin wurde unserem Gefühl nach parteiisch und wollte mir sozusagen unsere Beziehung ausreden. Ich würde an jeder Ecke einen Mann bekommen können und soll mich nicht abhängig machen. Sie hat den Eindruck hinterlassen mein Partner wäre ein Versager und „meiner“ letztlich nicht würdig. Also ging das ganze quasi nach hinten los. Ich gehe ja nicht zu einer Paartherapie um einen neuen Partner zu finden, sondern weil ich gerade bei meinen Partner bleiben möchte. 🤷🏻‍♀️ Eine Einzeltherapie ist wahrscheinlich noch mal etwas anderes, aber der Unmut bleibt zunächst. In deinem Fall freut es mich das sie dir geholfen hat und macht für mich den Anschein vielleicht doch noch mal einen Versuch zu starten.

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6. Mai um 17:30

Liebe solina1234,
ich danke dir für deine Meinung.
Das ich an mir arbeiten muss sehe ich ganz genauso. Ich habe mir auch schon die Frage gestellt was so schlimm an einer Trennung wäre. Letztlich weiß ich das mein Leben danach weiter gehen würde, aber ich möchte meinen Partner auf gar keinen Fall verlieren. Ich bin mir wirklich sicher das er die Liebe meines Lebens ist und für mich scheinbar kein anderer Mann in Frage kommen würde. Ich würde ihn ohnehin immer wieder vergleichen. Das finanzielle spielt hier gar keine Rolle, wohl eher der zusätzliche Verlust von Zukunftsträumen. Ich bin grundsätzlich ein Harmonieliebender Mensch und das größte Glück für mich ist, einen Partner an der Seite zu haben mit dem Ich den Rest meines Lebens verbringen kann. Mir fällt es schwer alleine zu sein und ich kann nicht viel mit mir anfangen. Mein soziales Umfeld ist eigentlich stimmig. Aber ich denke meine Freunde sind während der Beziehung etwas zu kurz gekommen. Wir haben so gut wie nie etwas alleine unternommen. Warum auch? Das Bedürfnis kam ja nie auf. 

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6. Mai um 17:41
In Antwort auf sophos75

Leider kommen keine Details zum "Scherbenhaufen" so dass ein Rat auch nur allgemein sein.
Ein erster Schritt ist doch, dem Partner in ICH Botschaften zu begegnen ohne übergriffig zu sein. Rede von Dir, von Deinen Bedürfnissen, Ängsten und Wünschen. Ermutige Deinen Partner Dir gegenüber auch offen zu sein und lerne es auszuhalten, wenn er mit Dingen unzufrieden ist, die mit Dir zu tun haben.
Sich professionelle Hilfe zu holen ist nicht schlecht, wird aber erst mittelfristigen Effekt haben.
Es kann ja auch helfen, wenn Ihr beide Euch einfach mehr Raum in der Beziehung gebt so dass Ihr beide herausfinden könnt, was Euch bewegt und wo Ihr eigentlich hinwollt. Damit meine ich keine Trennungspause, aber es kann eben hilfreich sein, wenn man nicht aufeinanderhockt sondern Luft hat zum nachdenken

Um genaue Details geben zu können, müsste ich glaube ich einen Roman schreiben. Daher habe ich erstmal eine Kurzfassung geschrieben. Es ist viel vorgefallen und an unserem Vertrauen muss grundsätzlich gearbeitet werden. Allerdings bin ich das Hauptproblem und das schlimme daran ist, das ich es weiß! Ich kann mein Verhalten aber nur schwer beeinflussen. Ich bin nicht der Typ der seine Gefühle verstecken kann. Ich möchte eher immer alles loswerden und besprechen. Aber wenn ich etwas anspreche, artet das oftmals aus. Die Situation ist natürlich nicht einfach für uns beide. Ich glaube manchmal unsere Charaktere sind teilweise zu verschieden um das es auf längerer Sicht klappen könnte. Aber ich bin gewillt an mir zu arbeiten und möchte ihn eigentlich um jeden Preis behalten. Emotional bin ich tatsächlich abhängig, aber das möchte ich nicht mehr. Es macht alles nur noch schwerer v.a. Für mich. 

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6. Mai um 17:50
In Antwort auf ally

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Ally und ich habe mich hier angemeldet weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich komme gleich zum Punkt und hoffe auf Tipps eurerseits. Ich bin in einer 3jährigen Beziehung und befürchte sie mit meinem Verhalten früher oder später kaputt zu machen. Eigentlich ist meine Beziehung momentan ein einziger Scherbenhaufen, den ich aber unbedingt zusammenflicken möchte. Wie es der Titel vielleicht schon verrät, bin ich ein Mensch der totale Verlustängste hat und diese nicht in den Griff bekommt. Ich weiß das die Ängste in meiner Kindheit entstanden sind und ich wahrscheinlich nie gelernt habe mit Verlusten umzugehen. Aber diese Erkenntnis hilft mir noch nicht wirklich weiter. Ich bräuchte vielleicht Methoden die mir dabei helfen entspannter zu werden. Wichtig ist vielleicht das ich bereits Erfahrungen damit gemacht habe belogen zu werden und habe auch durch meinen jetzigen Partner leider einen riesigen Vertrauensbruch erfahren müssen. Das beruht bei uns aber auf Gegenseitigkeit. Mehr oder weniger jedenfalls..... Kennt hier jemand das Gefühl der unfassbaren Angst und hat sie irgendwie überwinden können? Was kann ich tun um es mir und auch meinen Partner zu erleichtern? Oder kennt ihr vielleicht einen sehr guten Therapeuten in Berlin? Hilft Meditation? Oder Am besten noch: Kann jemand meinen Kopf neu programmieren? 😳 Ich wäre für jeden noch so kleinen Tipp wirklich dankbar?!Liebste Grüße,Ally

du kannst nicht vertrauen und hast deswegen Probleme .... bescheißt aber selbst?? 

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6. Mai um 18:14
In Antwort auf sxren_18247537

du kannst nicht vertrauen und hast deswegen Probleme .... bescheißt aber selbst?? 

Ich habe nicht beschissen? Wie kommst du darauf? 

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6. Mai um 18:33
In Antwort auf ally

Ich habe nicht beschissen? Wie kommst du darauf? 

Welche Vertrauensbruch war es dann?

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6. Mai um 19:05
In Antwort auf ally

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Ally und ich habe mich hier angemeldet weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich komme gleich zum Punkt und hoffe auf Tipps eurerseits. Ich bin in einer 3jährigen Beziehung und befürchte sie mit meinem Verhalten früher oder später kaputt zu machen. Eigentlich ist meine Beziehung momentan ein einziger Scherbenhaufen, den ich aber unbedingt zusammenflicken möchte. Wie es der Titel vielleicht schon verrät, bin ich ein Mensch der totale Verlustängste hat und diese nicht in den Griff bekommt. Ich weiß das die Ängste in meiner Kindheit entstanden sind und ich wahrscheinlich nie gelernt habe mit Verlusten umzugehen. Aber diese Erkenntnis hilft mir noch nicht wirklich weiter. Ich bräuchte vielleicht Methoden die mir dabei helfen entspannter zu werden. Wichtig ist vielleicht das ich bereits Erfahrungen damit gemacht habe belogen zu werden und habe auch durch meinen jetzigen Partner leider einen riesigen Vertrauensbruch erfahren müssen. Das beruht bei uns aber auf Gegenseitigkeit. Mehr oder weniger jedenfalls..... Kennt hier jemand das Gefühl der unfassbaren Angst und hat sie irgendwie überwinden können? Was kann ich tun um es mir und auch meinen Partner zu erleichtern? Oder kennt ihr vielleicht einen sehr guten Therapeuten in Berlin? Hilft Meditation? Oder Am besten noch: Kann jemand meinen Kopf neu programmieren? 😳 Ich wäre für jeden noch so kleinen Tipp wirklich dankbar?!Liebste Grüße,Ally

Halte sie aus oder geh. 
Dies mag dir radikal vorkommen ist aber der einzige Weg mit Ängsten umzugehen. 

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6. Mai um 20:57
In Antwort auf ally

Liebe Chiiara9218,
vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich habe natürlich schon darüber nachgedacht mir Professionelle Hilfe zu holen, allerdings fehlt mir teilweise das Vertrauen zu den Therapeuten. Wir haben bereits den Versuch der Paartherapie hinter uns, sind aber im Endeffekt nur 3x dort gewesen. Diese Therapie war so gar nicht das was wir uns vorgestellt hatten. Die Therapeutin wurde unserem Gefühl nach parteiisch und wollte mir sozusagen unsere Beziehung ausreden. Ich würde an jeder Ecke einen Mann bekommen können und soll mich nicht abhängig machen. Sie hat den Eindruck hinterlassen mein Partner wäre ein Versager und „meiner“ letztlich nicht würdig. Also ging das ganze quasi nach hinten los. Ich gehe ja nicht zu einer Paartherapie um einen neuen Partner zu finden, sondern weil ich gerade bei meinen Partner bleiben möchte. 🤷🏻‍♀️ Eine Einzeltherapie ist wahrscheinlich noch mal etwas anderes, aber der Unmut bleibt zunächst. In deinem Fall freut es mich das sie dir geholfen hat und macht für mich den Anschein vielleicht doch noch mal einen Versuch zu starten.

Also die Frage ist ja , ob diese Therapeutin selbst ihre Probleme hatte, irgendwie eine Art Sexismus oder femininer Stolz, der dann dazu führte, dass sie so parteiisch wurde. oder aber es war ein Versuch dir mehr Selbstbewusstsein einzutrichtern oder er macht tatsächlcih einige Punkte falsch die du so noch nicht siehst.

Im endeffekt gehts ja vor allem darum, dass du dir zuviel Druck aufbaust. Ich hab ein ganz anderes Problem mit meiner Psyche manchmal ,aber ich glaube es ist letztendlich auch ein Spiel mit der Angst und dem zu viel Druck aufzubauen.

Wenn ich es jedenfalls gewissenhaft angehe und mir vornehme heute mal locker mit der Situation umzugehen und dabei noch andere Psychokniffe anwende z.b. vergleiche mit anderen Menschen ziehe, die mir ebenfalls wichtrig sind, bei denen ich mich aber normal verhalte, dann hilft es den Druck zu reduzieren.

Den Druck abzubauen wäre wohl tatsächlich, die Lösung und es ist im Prinzip eine essentielle Lebensweisheit , die für sehr viele Menschen gilt. Nämlich die gesunde mitte zu finden.
Nicht zu extrem zu sein egal in welcher Lebenslage, viele sind zu egoistisch, oder zu aufopferungsvoll oder zu eifersüchtig oder oder zu negativ zu denken, zu viel rumzunörgeln zu naiv zu sein zu optimistisch zu sein weil man sonst auf die schnauze fällt, zu faul zu sein usw usw.. Deshalb ist die gesunde Mitte das was man erreichen sollte. Das ist die Theorie erst mal.

In der Praxis ist es gar nicht schlecht Vergleiche zu anderen paaren zu ziehen. Z.b. X paare geht der Mann fremd, wenns dir passiert, okay dann hast du halt das selbe Problem wie millionen anderer Personen. Muss man sich deshalb Druck aufbauen? nur um darauf zu warten, dass es dir auch passiert und dann die ganze zeit nicht das Leben genießen zu können?

Hier gehts also auch um die gesunde mitte. Und ja vielleichti st es durchaus auch hilfreich zuzugeben, dass es noch andere Männer gibt, die evtl auch zu dir passen und er nicht der einzige Goldjunge ist. Das nimmt den Druck auf diese Partnerschaft weg.

Ich meine guck dir doch die Realität an. Die meisten die monogam gestrickt sind, denken erst mal dass sie für immer zusammen sind, Freund ist so toll, Freund hier freund da (ich hatte ne arbeitskollegen bei der konnte man das jeden Tag hören, wie toll der freund ist bis sie  dann wochen später getrennt waren
Daher  XX % gibts dann doch wieder ne Trennung bis zur nächsten Beziehung, wo dann das selbe Spiel wieder von vorne losgeht.

Wichtig ist dass du, wenn du dich in die Situation reinsteigerst, analysierst welche gedanken du immer wieder denkst, die eigentlich falsch sind. Dazu kannst du dann wideer Vergleiche mit der goldenen Mitte wählen oder dir andere Paare angucken. Also wirst du vermutlich merken, was du falsches denkst. Hier musst du stoppen und dich gar nicht erst reinsteigern, weil du sonst wieder Druck aufbaust.

Selbstkritisch bist du ja schon, aber sei nicht zu selbstkritisch (druck ) und dann sei gewissenhaft, denn das ganze kostet kraft. So kannst du das trainieren. Es wird dann langsam besser werden. Probiers einfach mal aus. Ich hab das ganze komplett ohne therapeut schon deutlich besser hingekriegt, ganz einfach weil ich die Situation analysiert habe und sowas trainiere ohne gleich aufzugeben.

 

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6. Mai um 21:03

NOch ein paar Fragen dazu. Trefft ihr euch mit anderen paaren? Das könnte euch jedenfalls gut tun, damit du die Normalität siehst  und ein paar gesunde Vorbilder hast. (wenn sie halbwegs normal sind )
Des weiteren kannst du mit einigen Freunden über das Problem reden? ich glaube auch das hilft , damit du dich gedankllich in diesen Probleme nnicht so reinsteigerst, manchmal kommen dann hilfreiche Kommenatere, an die du dann z.b. bei der nächsten Angstattacke denken kannst.
 

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6. Mai um 21:29

Mach eine Therapie und lerne endlich los zu lassen. Wenn jemand betrügen möchte dann geht das auch. Aber wenn du ständig die Angst davor hast machst du nur dein Leben auch damit kaputt. Konzentriere dich auf andere Dinge und nicht nur die Partnerschaft. Bist du in einem Verein? machst du was ehrenamtliches?

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7. Mai um 9:26
In Antwort auf dawnclaude

Also die Frage ist ja , ob diese Therapeutin selbst ihre Probleme hatte, irgendwie eine Art Sexismus oder femininer Stolz, der dann dazu führte, dass sie so parteiisch wurde. oder aber es war ein Versuch dir mehr Selbstbewusstsein einzutrichtern oder er macht tatsächlcih einige Punkte falsch die du so noch nicht siehst.

Im endeffekt gehts ja vor allem darum, dass du dir zuviel Druck aufbaust. Ich hab ein ganz anderes Problem mit meiner Psyche manchmal ,aber ich glaube es ist letztendlich auch ein Spiel mit der Angst und dem zu viel Druck aufzubauen.

Wenn ich es jedenfalls gewissenhaft angehe und mir vornehme heute mal locker mit der Situation umzugehen und dabei noch andere Psychokniffe anwende z.b. vergleiche mit anderen Menschen ziehe, die mir ebenfalls wichtrig sind, bei denen ich mich aber normal verhalte, dann hilft es den Druck zu reduzieren.

Den Druck abzubauen wäre wohl tatsächlich, die Lösung und es ist im Prinzip eine essentielle Lebensweisheit , die für sehr viele Menschen gilt. Nämlich die gesunde mitte zu finden.
Nicht zu extrem zu sein egal in welcher Lebenslage, viele sind zu egoistisch, oder zu aufopferungsvoll oder zu eifersüchtig oder oder zu negativ zu denken, zu viel rumzunörgeln zu naiv zu sein zu optimistisch zu sein weil man sonst auf die schnauze fällt, zu faul zu sein usw usw.. Deshalb ist die gesunde Mitte das was man erreichen sollte. Das ist die Theorie erst mal.

In der Praxis ist es gar nicht schlecht Vergleiche zu anderen paaren zu ziehen. Z.b. X paare geht der Mann fremd, wenns dir passiert, okay dann hast du halt das selbe Problem wie millionen anderer Personen. Muss man sich deshalb Druck aufbauen? nur um darauf zu warten, dass es dir auch passiert und dann die ganze zeit nicht das Leben genießen zu können?

Hier gehts also auch um die gesunde mitte. Und ja vielleichti st es durchaus auch hilfreich zuzugeben, dass es noch andere Männer gibt, die evtl auch zu dir passen und er nicht der einzige Goldjunge ist. Das nimmt den Druck auf diese Partnerschaft weg.

Ich meine guck dir doch die Realität an. Die meisten die monogam gestrickt sind, denken erst mal dass sie für immer zusammen sind, Freund ist so toll, Freund hier freund da (ich hatte ne arbeitskollegen bei der konnte man das jeden Tag hören, wie toll der freund ist bis sie  dann wochen später getrennt waren
Daher  XX % gibts dann doch wieder ne Trennung bis zur nächsten Beziehung, wo dann das selbe Spiel wieder von vorne losgeht.

Wichtig ist dass du, wenn du dich in die Situation reinsteigerst, analysierst welche gedanken du immer wieder denkst, die eigentlich falsch sind. Dazu kannst du dann wideer Vergleiche mit der goldenen Mitte wählen oder dir andere Paare angucken. Also wirst du vermutlich merken, was du falsches denkst. Hier musst du stoppen und dich gar nicht erst reinsteigern, weil du sonst wieder Druck aufbaust.

Selbstkritisch bist du ja schon, aber sei nicht zu selbstkritisch (druck ) und dann sei gewissenhaft, denn das ganze kostet kraft. So kannst du das trainieren. Es wird dann langsam besser werden. Probiers einfach mal aus. Ich hab das ganze komplett ohne therapeut schon deutlich besser hingekriegt, ganz einfach weil ich die Situation analysiert habe und sowas trainiere ohne gleich aufzugeben.

 

Hallo vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Du hast es glaube ich für mich total auf den Punkt gebracht. 

Es gibt hin und wieder Momente die mich zum verzweifeln bringen, obwohl ich mir vorher fest vorgenommen hatte nicht zu überreagieren. Es braucht aber nur eine Kleinigkeit sein die mich sofort aus dem Konzept bringt und ich bin in meinem Verhaltensmuster drin. 

Mein Partner kennt mich zu gut um das ich ihm meine Gedanken verheimlichen könnte. Ich besitze kein Pokerface und bin quasi wie ein offenes Buch. 🙈 Also es ist nicht mal so das ich das anspreche muss, er sieht es an meinem Gesicht das mir etwas nicht passt.

Ich weiß leider noch nicht wie ich mich aus meinen schlechten Gedanken rausholen soll. Manchmal denke ich es ist zwischen ihm und mir einfach zu viel vorgefallen als das man darüber hinwegkommt. Vertrauen ist ja leider die Basis einer gesunden Beziehung.

Hast du noch einen konkreten Tipp? Wie kannst du so klar denken um dich selbst zu analysieren? Ich habe mich schon aus sämtlichen Social Media Websiten abgemeldet weil ich eben diesen Kontrollwahn habe. Keine Ahnung wie ich den jemals ablegen kann. 

Wir treffen uns ab und zu natürlich auch mit befreundeten Paaren, aber das deprimiert mich dann eher als das ich mir daran ein Beispiel nehmen könnte. Jedenfalls im ersten Augenblick.

Meine Freundinnen sind meistens nicht objektiv genug. Sie stehen da natürlich mehr auf meiner Seite und könnten mein Problem noch verstärken. Wirklich schwierig. Ich will aufjedenfall nicht mehr so sein... 😩

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7. Mai um 9:43
In Antwort auf 87claudia

Mach eine Therapie und lerne endlich los zu lassen. Wenn jemand betrügen möchte dann geht das auch. Aber wenn du ständig die Angst davor hast machst du nur dein Leben auch damit kaputt. Konzentriere dich auf andere Dinge und nicht nur die Partnerschaft. Bist du in einem Verein? machst du was ehrenamtliches?

sie hat sein vertrauen ja auch missbraucht...   mit zweierlei maß messen finde ich nicht okay

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7. Mai um 12:54
In Antwort auf sxren_18247537

sie hat sein vertrauen ja auch missbraucht...   mit zweierlei maß messen finde ich nicht okay

Das ist völlig richtig. Aber um das zu verdeutlichen keiner von uns beiden ist fremdgegangen.. es ist ein bisschen komplizierter. Ich möchte auch nicht unsere gemeinsamen Probleme in den Fokus stellen, sondern lediglich Rat und Hilfestellungen bezüglich meiner Verlustangst bekommen. 

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7. Mai um 16:23
In Antwort auf ally

Hallo vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Du hast es glaube ich für mich total auf den Punkt gebracht. 

Es gibt hin und wieder Momente die mich zum verzweifeln bringen, obwohl ich mir vorher fest vorgenommen hatte nicht zu überreagieren. Es braucht aber nur eine Kleinigkeit sein die mich sofort aus dem Konzept bringt und ich bin in meinem Verhaltensmuster drin. 

Mein Partner kennt mich zu gut um das ich ihm meine Gedanken verheimlichen könnte. Ich besitze kein Pokerface und bin quasi wie ein offenes Buch. 🙈 Also es ist nicht mal so das ich das anspreche muss, er sieht es an meinem Gesicht das mir etwas nicht passt.

Ich weiß leider noch nicht wie ich mich aus meinen schlechten Gedanken rausholen soll. Manchmal denke ich es ist zwischen ihm und mir einfach zu viel vorgefallen als das man darüber hinwegkommt. Vertrauen ist ja leider die Basis einer gesunden Beziehung.

Hast du noch einen konkreten Tipp? Wie kannst du so klar denken um dich selbst zu analysieren? Ich habe mich schon aus sämtlichen Social Media Websiten abgemeldet weil ich eben diesen Kontrollwahn habe. Keine Ahnung wie ich den jemals ablegen kann. 

Wir treffen uns ab und zu natürlich auch mit befreundeten Paaren, aber das deprimiert mich dann eher als das ich mir daran ein Beispiel nehmen könnte. Jedenfalls im ersten Augenblick.

Meine Freundinnen sind meistens nicht objektiv genug. Sie stehen da natürlich mehr auf meiner Seite und könnten mein Problem noch verstärken. Wirklich schwierig. Ich will aufjedenfall nicht mehr so sein... 😩

Also bei meiner letzten Beziehung gabs auch eine Situation wo sie dann später mangelndes Vertrrauen hatte, es war eigentlich nicht so wild, aber für sie schon. Sie konnte damit nicht umgehen und damals hab ich das noch nicht so analysiert wie jetzt, sonst hätten wir das vielleicht klären können.
Warum ich das jetzt kann liegt vermutlich an meinem Job, da muss ich viel analysieren und dann hab ich auch angefangen aufgrund einiger Probleme meine Psyche zu analysieren. Dann geht es nicht nur um analyse sondern auch um kleine Strukturen zu schaffen. Also z.b du hast ein Probelm und strukturierst es in mehrere Punkte.
Punkt 1 dein mangelndes Vertrauen aufgrund diverser Schlüsselmomente, Punkt 2 z.b. dein Kontrollwahn. Wenn du schon merkst, dass du den Kontrollwahn gerade denkst, dann ist ja klar, dass du dich wieder im selben Verhaltensmuster reinsteigerst. Es braucht also einen Auslöser und dann gehts los mit paranoiden Gedankenmustern (sehr wahrscheinlich zumindest) Und da du dir nicht 100 prozentig sicher sein kannst, aber die gewissheit haben wilst, hast du halt den kontrollzwang.

Also liegt es wiederum an der Einstellung zum Partner.
Ich nehme ein beispiel, wennn meine Partnerin fremd gehen würde und das passiert. kann ich nix dagegen machen. Entweder ist sie schuld oder die Beziehung hatte probleme. Dann lags aber nicht am Fremd gehen sondern an ihrer neigung oder eben dass was anderes schief ging.Was willst du da machen?
Wenn er nun dazu neigen sollte Fremdzugehen, dann kannst du wie gesagt nix dagegen machen , da hilft nur entweder das zu akzeptieren oder die Beziehung zu beenden. dann muss eben ein neuer Partner her.
ist nun die einstellung, dass kein anderer partner um himmels willen nie wieder her muss? dann stellst du deinen Freund zu sehr auf ein Podest, das Verlangen ist dann einfach zu stark , so dass der Druck so viel zu groß ist.

Geht es eigentlich um solche Ängste oder was anderes?
Wenn er nur fremdgehen würde, weil du solche Ängste hast und ihn quasi dazu indirekt treibst, kannst du dir aber sagen, dass es ja nur an deinem kontrollzwang liegt, also lässt du locker und lässt ihn machen, denn dann kann ja nix mehr schief gehen.

Sich selbst zu analysieren heißt auch, sich selbst zu beobachten quasi als überich. Du tust etwas und sagst dir "Halt stopp ich mach jetzt wieder das und das", dann zwingst du dich dein Verhalten zu korrigieren, auch wennn es anstrengt, weil man als Menschen antrainierte Verhaltensmuster hat.
und das kannst du dann wiederholen bist du es mal anders machst. Und schon hast du speziell in diesem Fall ein Erfolgserlebnis.
Das Kannst du dann auch auf deine anderen Phasen anwenden.
Also z.b. du hast ängste und anstatt dich reinzusteigern erzählst du das direkt ganz offen deinem Freund "Schatz ich hab gerade den und den gedanken, lass uns darüber reden, damit ich das besser bewältigen kann" so z.b.

Als hilfe kannst du dir auch zettel schreiben was du tun willst in diesem Moment, und dann kannst du testen, wenn du tatsächlich in dieser Situation bist, ob die Zettel helfen oder aber ob du Gedanken gegen diese Zettel hast, also Argumente. die wieder die Angst hochtraben. Falls das so ist, kannst du nach dem Anfall hinzuschreiben, und gegenargumentiern, was dir angst gemacht hat. Dann passiert das beim nächsten mal nicht so.

Wichtig ist natürlich auch Selbstbewusstsein. Denn mit selbstbewusstsein hast du in dem moment weniger angst (oder Wut geht auch , kann manchmal helfen z.b. Wut über dich selbst ) Jetzt ist die frage wie du mutiger sein kaknnst in dieser situation.
Also zum einen mit deinem Partner offen darüber reden und nix verschweigen, das wäre gut, weil dann hast du dir schon luft gemacht, alterantiv wenn er nicht da ist.

Kannst du jemanden anrufen in dem Moment? dann könnte das helfen, aber der muss natürlich das Problem verstehen und dann nicht dein Problem verstärken.


 

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20. Juni um 10:01
In Antwort auf ally

Das ist völlig richtig. Aber um das zu verdeutlichen keiner von uns beiden ist fremdgegangen.. es ist ein bisschen komplizierter. Ich möchte auch nicht unsere gemeinsamen Probleme in den Fokus stellen, sondern lediglich Rat und Hilfestellungen bezüglich meiner Verlustangst bekommen. 

egal. vertrauen missbraucht

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