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Männer verweichlichen

5. November 2009 um 13:16

Schlimm das mit anzusehen.
Viele meiner Kumpels trauen sich nicht eine Frau anzusprechen, weil sie Angst vor ihnen haben, obwohl sie sie attraktiv finden.
Irgendwann wurde mir das auch zu dumm und ich habe angefangen jede Frau anzusprechen, die ich interessant fande, mit Erfolg.
Was ich daraus gelernt habe ist, dass Mann einfach sich überwinden muss und einfach seinem Instinkt folgen sollte.
(" Du bist der Mann frag sie, auf was wartest du ")

Wie seht ihr das? Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht?

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5. November 2009 um 13:26

Richtiger MANN
Zum Glück habe ich mit meinem Mann einen Mann, der nicht so verweichlicht ist. Ich brauche einen Mann, bei dem ich spüre, dass er der MANN in der Beziehung ist. So ein Typ, der dauernd Angst hat, es der Frau nicht recht zu machen, wäre echt nichts für mich.

Gruß, Silke

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5. November 2009 um 13:33

Verweichilchen ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck
Männer wissen heute einfach nicht mehr wie es ist ein richtiger Mann zu sein. Kein Wunder, schließlich hat sich unsere Gesellschaft ja überwiegend darauf eingeschossen, Frauen zu gefallen, was letztlich eben auch wirtschaftliche Gründe hat. Mit Frauen kann man einfach mehr Kohle machen, außerdem sind Familie und Kinder immer noch überwiegend weiblich assoziierte Begriffe, die ebenfalls vergleichsweise mit Singles z.B. in der Touristik-Branche für deutlich größeren Umsatz sorgen als das Geschäft mit alleinstehenden Männern.
Außerdem machen sich 40 Jahre nach der "Befreiung" der Frau auch die fehlenden Väter bemerkbar, Dank der zahllosen, von Frauen initiierten Scheidungen. Der Gedanke, dass Kinder beide Elternteile brauchen hat sich vor Familiengerichten noch nicht wirklich durchgesetzt. Als Folge wachsen immer mehr Kinder ohne Vater auf und wissen dann eben auch nicht, woran sie sich in ihrer Entwicklung orientieren sollen, weder als Sohn noch als Tochter, was wiederum zu neuen Beziehungsproblemen in den nachfolgenden Generationen geführt hat und führt.

Wenn ein Typ von seiner häßlichen, vereinsamten und verbitterten Öko-Alleinerziehenden Mutti eingebleut bekommt "werde bloß nicht so ein Arsch wie Dein Vater" ist das Ergebnis eben ein kleines Mädchen im Körper eines Mannes. Davon haben wir ja jede Menge.


Meine persönliche Erfahrung ist, dass man als Mann umso eher bekommt, was man will, je unverschämter man Frauen gegenüber auftritt, vor allem wenn man sein Verhalten gelegentlich mit etwas Einfühlungsvermögen und sorgsam kleinen Portionen an unverbindlicher Freundlichkeit mixt. Irgendwie produziert das wohl in weiblichen Köpfen den Hintergedanken "ich könnte es schaffen, ihn zu einem netten Menschen zu machen" oder so etwas in der Art, keine Ahnung .... jedenfalls funktioniert es ganz gut.
Das Schlimmste, was man Frauen gegenüber in Beziehungen machen kann, ist gleichgültig, berechenbar oder langweilig zu werden.

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5. November 2009 um 14:05

Die art des balzverhaltens allein
macht ja noch keinen mann aus,

aber ich stimme dem kommentar von kater teilweise zu.

ich denke auch, dass vielen jungs ein souveränes, zuverlässiges, gradliniges männliches vorbild fehlt, aus welchen gründen auch immer, entweder weil kein vater da ist oder kaum da ist aus beruflichen gründen.
und ich beobachte auch im bekanntenkreis, dass aus den söhnen sehr dominanter mütter weicheier werden.

glück haben die jungs noch, wenn ein großvater, onkel oder väterlicher freund ihnen in ihrer orientierung zur seite steht.

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5. November 2009 um 14:29

Es kann doch nicht sein
,dass so viele Männer angst vor Frauen haben!
Da läuft was ganz verkehrt

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5. November 2009 um 14:41

Das ist das gesamtgesellschaftliche Bestreben
Das ist das gesamtgesellschaftliche Bestreben
Kein Wunder, wenn es irgendwann Wirkung zeigt.

In der öffentlichen Erziehung vermitteln Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen, das "weibliche" Werte und "weibliches Verhalten" das einzig Richtige ist. "Männliches" Verhalten sei gewalttätig und rücksichtslos, "weibliches" dagegen einfühlsam und zum Wohle der Gesellschaft.
Ein Ergebnis der feministischen Ideologie, die bei den akutell Handelnden, speziell den in sozialen Bereichen ausgebildeten und damit als Multiplikator der Gesellschaft wirkenden, vermittelt wurde.
Zum Glück vereinzelte Extremformen führten sogar dazu, dass manche Mütter ihre Söhne als Töchter erzogen, im Irrglauben, damit etwas Gutes zu tun. Weniger selten ist, dass die Töchter mehr gefördert und den Söhnen als Vorbild hingestellt werden.

Resultat Verunsicherung der männlichen Jugend hinsichtlich ihrer Identität.

jaja

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5. November 2009 um 14:45

Gegenfrage: Was ist denn ein "richtger Mann"?
Wetten, dass ich keine oder ganz viele Antworten bekommen würde.
Wer weiß das denn schon, da ein "richtiger Mann" doch nur so sein kann, wie er im Auge des Betrachters sein soll. Jeder sieht da etwas anderes.
Gebt dem Mann und der Frau ihre Anima (Das natürliche Tier als Mann und Frau) zurück (das ist nicht von mir) und dann sprich erneut über den "richtigen Mann".
Aber selbst im Rudel der Tiere gibst Rangordnung, sowohl bei den männlichen, als auch bei den weiblichen.
Jetzt erzählt mir mehr über "Richtige Männer".

Jeder, der sich selbst treu ist, ist für mich ein richtiger Mann. Auch wenn er dabei in anderen Augen ein "Weichei" ist.

Denn jeder hat seine schwachen Seiten, und die schwächste Seite ist die eigene (treu zu sich selbst stehen). Ein "Weichei" das zu sich selbst steht ist mehr Mann für mich, als der Sprücheklopfer, der, wenns ernst wird, den Schwanz einzieht.

Ypsilon

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5. November 2009 um 14:46

Das ist der deutsche Blondinen typ SPAMMER
nicht ernst nehmen den kerl

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5. November 2009 um 14:53
In Antwort auf juraj_12963189

Gegenfrage: Was ist denn ein "richtger Mann"?
Wetten, dass ich keine oder ganz viele Antworten bekommen würde.
Wer weiß das denn schon, da ein "richtiger Mann" doch nur so sein kann, wie er im Auge des Betrachters sein soll. Jeder sieht da etwas anderes.
Gebt dem Mann und der Frau ihre Anima (Das natürliche Tier als Mann und Frau) zurück (das ist nicht von mir) und dann sprich erneut über den "richtigen Mann".
Aber selbst im Rudel der Tiere gibst Rangordnung, sowohl bei den männlichen, als auch bei den weiblichen.
Jetzt erzählt mir mehr über "Richtige Männer".

Jeder, der sich selbst treu ist, ist für mich ein richtiger Mann. Auch wenn er dabei in anderen Augen ein "Weichei" ist.

Denn jeder hat seine schwachen Seiten, und die schwächste Seite ist die eigene (treu zu sich selbst stehen). Ein "Weichei" das zu sich selbst steht ist mehr Mann für mich, als der Sprücheklopfer, der, wenns ernst wird, den Schwanz einzieht.

Ypsilon

Ich rede von keinem Sprücheklopfer
und gar nicht von irgendwelchen möchtegern Sprücheklopfer.

Ich rede davon, den Mut zu haben sie anzusprechen!
Mir ging es nicht darum, wie du einen richtigen Mann definierst, dass ist gar nicht Thema dieses Threads, also bitte nicht abschweifen.

Mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, dass wir Männer viel zu eingeschüchtert sind und das Man(n) über seinen Schatten springen muss.

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5. November 2009 um 14:55

Also
bist du dann noch ne "richtige Frau".


Aber ich glaube, wenn der "richtige Mann" kommt, und ihm die Knie schlottern, wirst du auch feststellen, dass das vergeht und nur eine erste Hürde war. Richtige Männer haben dann auch langsam wieder festen Boden unter den Füßen, auch wenn sie kein Sixpack haben und warm duschen.

Liebe Grüße
Ypsilon

Ps.: Ich weiß nicht warum, aber ich fühlte mich "herausgefordert".

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5. November 2009 um 14:58

Da fällt mir noch ein:
Zarah Leander: Ach der Waldemar, das ist ein Barbar, er ist weder stolz noch kühn, aber ich liebe ihn.

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5. November 2009 um 15:11

"verweichlichen".......
öhh, naja.
es gibt immer noch alle kategorien männer.....
die machos, die softies.....
deine kumpels trauen sich nicht eine frau anzusprechen? weil sie angst vor ihnen haben? haben sie nicht vielleicht angst vor ihrem eigenen verhalten?
die mit der angst haben sich selbst wohl noch nicht gefunden.....und wissen dann gar nicht was sie tun sollen wenn die frau tatsächlich darauf eingeht mit ihnen einen kaffee zu trinken......verlieren plötzlich den mut wenn sie daran denken worüber sie sich unterhalten sollen?

ohje......wenn du das drauf hast kannst du deine kumpels ja coachen. kommt den frauen dann vielleicht zu gute
lg


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5. November 2009 um 15:19

ist das so
wenn man mit einer Frau das erste Mal geschlafen hat ist man noch nicht ganz zuhause angekommen und schon wird man entweder direkt oder per SMS darauf hingewiesen, dass sie aber nur etwas Festes will, und wie es denn jetzt nun weiter geht ......

Also Frauen sind doch wie Tiere. In ihrer Gier kennen sie keine Rücksicht und wollen immer nur das Eine : Reden .... immer gleich eine Diskussion, ein Austausch, ein Gespräch, ein Haufen Komplimente und immer wieder schöne Worte.. immer dasselbe .....Dabei könnte man doch erst mal klein anfangen, also sagen wir ..... mal ganz unverbindlich ein paar Wochen oder Monate lang miteinander poppen

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5. November 2009 um 15:20
In Antwort auf mai_11959300

"verweichlichen".......
öhh, naja.
es gibt immer noch alle kategorien männer.....
die machos, die softies.....
deine kumpels trauen sich nicht eine frau anzusprechen? weil sie angst vor ihnen haben? haben sie nicht vielleicht angst vor ihrem eigenen verhalten?
die mit der angst haben sich selbst wohl noch nicht gefunden.....und wissen dann gar nicht was sie tun sollen wenn die frau tatsächlich darauf eingeht mit ihnen einen kaffee zu trinken......verlieren plötzlich den mut wenn sie daran denken worüber sie sich unterhalten sollen?

ohje......wenn du das drauf hast kannst du deine kumpels ja coachen. kommt den frauen dann vielleicht zu gute
lg


Haha
Ich versuche es, sie trauen sich trotzdem nicht. Ich muss ihnen immer wieder einreden, dass Männer und Frauen jemanden nicht auslachen würden falls es schief läuft, das ist normal.
Die Person hat meinen Respekt, da sie es wenigstens versucht hat.

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5. November 2009 um 15:21

Allgemeine Verunsicherung
allgemeine Verunsicherung des männlichen Bevölkerungsteils durch den gesellschaftlichen Wandel könnte ein Stichwort sein.
Die wirkt "subtil"

jaja

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5. November 2009 um 15:32
In Antwort auf leland_12968209

Haha
Ich versuche es, sie trauen sich trotzdem nicht. Ich muss ihnen immer wieder einreden, dass Männer und Frauen jemanden nicht auslachen würden falls es schief läuft, das ist normal.
Die Person hat meinen Respekt, da sie es wenigstens versucht hat.

Tja,
dann haben sie pech !
dann entgeht ihnen was. dann jammern sie ebend weiter rum....

lg

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5. November 2009 um 15:48

Hier geht es um Verletzungen...
..ich denke viele Männer haben so negative Erfahrungen gemacht, dass sie einfach gar nicht mehr zu Potte kommen.

Ich beobachte das ganze schon lange, die meisten Frauen reagieren so besch**** auf eine nette Ansprache, dass ich verstehe, Mann traut sich nicht mehr.
Eine höfliche Konversation die absichtlos ist, scheint nicht mehr in Mode zu sein. Kann sie doch einen wunderschönen Abend oder so bedeuten.

Als Frau sage ich nur, es ist schade, dass es so weit gekommen ist....Frau ist hilflos diesem Nichtreden und den Anfang machen ausgeliefert. Denn noch immer gilt dieses
dämliche "Männermordende" weil sie jeden Kerl anspricht.

Also, bleibt das eisige Schweigen.....da stehen dann zig Singles in einem schicken Club und keiner spricht den anderen an....wir verkommen zu einer kommunikationslosen Gesellschaft. Obwohl Carl Rogers u. Paul Watzlawick schon sagten ein Nicht Nicht-Kommunizieren gibt es nicht. Denn auch die Körpergesten und Augen kommunizieren...

Da möchte man als Frau am liebsten laut SCHREIEN....

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5. November 2009 um 15:58
In Antwort auf lubna_876006

Hier geht es um Verletzungen...
..ich denke viele Männer haben so negative Erfahrungen gemacht, dass sie einfach gar nicht mehr zu Potte kommen.

Ich beobachte das ganze schon lange, die meisten Frauen reagieren so besch**** auf eine nette Ansprache, dass ich verstehe, Mann traut sich nicht mehr.
Eine höfliche Konversation die absichtlos ist, scheint nicht mehr in Mode zu sein. Kann sie doch einen wunderschönen Abend oder so bedeuten.

Als Frau sage ich nur, es ist schade, dass es so weit gekommen ist....Frau ist hilflos diesem Nichtreden und den Anfang machen ausgeliefert. Denn noch immer gilt dieses
dämliche "Männermordende" weil sie jeden Kerl anspricht.

Also, bleibt das eisige Schweigen.....da stehen dann zig Singles in einem schicken Club und keiner spricht den anderen an....wir verkommen zu einer kommunikationslosen Gesellschaft. Obwohl Carl Rogers u. Paul Watzlawick schon sagten ein Nicht Nicht-Kommunizieren gibt es nicht. Denn auch die Körpergesten und Augen kommunizieren...

Da möchte man als Frau am liebsten laut SCHREIEN....

Ahhhh
Mann hat Angst sich zu blamieren vor Leuten.

Dabei sehe ich das so :
1.) Frau hat Freundinnen dabei, würden sich sicherlich denken" man hat die ein Glück angesprochen zu werden, warum passiert mir das nicht."

2.) Mann hat Freunde dabei, Freunde denken sich : "auch wenn es schief geht, hat er mehr in der Hose als ich, wieso traue ich mich einfach nicht"

So wie ich dass sehe verliert keiner

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5. November 2009 um 16:05
In Antwort auf leland_12968209

Ahhhh
Mann hat Angst sich zu blamieren vor Leuten.

Dabei sehe ich das so :
1.) Frau hat Freundinnen dabei, würden sich sicherlich denken" man hat die ein Glück angesprochen zu werden, warum passiert mir das nicht."

2.) Mann hat Freunde dabei, Freunde denken sich : "auch wenn es schief geht, hat er mehr in der Hose als ich, wieso traue ich mich einfach nicht"

So wie ich dass sehe verliert keiner

Mehr in der hose....
tja, weist du.....die typen die in der kategorie denken haben schon direkt verloren......

es ist so wie apfel sagt: netter blick, vielleicht wenn man im cafe nebeneinander sitzt. vielleicht eine berkung zum wetter....oder welches buch sie da liest...oder zeitschrift....

nee, da verliert keiner.

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5. November 2009 um 16:07

Hast du eine Ahnung....
....ein lauter Aufsc hrei hat noch immer die sofortige Hilfestellung des Mannes bewirkt!

Es wirkt immer...die Hilflose Frau wird immer Erfolg haben!
Klappt, das teste ich manchmal im Supermarkt und es funktioniert....sei es nur ein ihhhhhhhh wegen einer Spinne!
Erfolg garantiert!

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5. November 2009 um 16:56

@Äpfelcheeeee
....ich bin sehr mutig...
*lol*
Ich bin nämlich nach außen die starke Frau, vor denen Männer Angst haben*grins*

Bei mir muss eher der Mut gebremst werden...

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5. November 2009 um 23:11

Outing
Ich oute mich mal als einer der Männer, die das Ansprechen von Frauen eher meiden.
Womit ich dann interessanterweise so ziemlich der Einzige bin in diesem Thread
Wobei ich präzisieren muss: Ich meide weniger das Ansprechen fremder Frauen, das mach ich eigentlich je nach Kontext recht oft und gern. Was ich nicht leiden kann ist das eindeutig erotisch intendierte Ansprechen bzw., das Einbringen der Erotik in eine neue Bekanntschaft, wenn man sich bereits auf andere Weise kennen gelernt hat. Es geht also in meinem Fall nicht um das Ins-Gespräch-kommen, sondern um das direkte oder auch halb-direkte Anleiern von Sex. Letzteres kann ich absolut nicht leiden. Der Grund ist zum einen, dass ich das Machtungleichgewicht hasse, das in diesem Moment entsteht: Der eine (der Mann) zeigt dem anderen (der Frau), dass er etwas will, ohne zu wissen, ob der andere das auch will. Durch diesen momentanen Informationsvorsprung ist die Frau in der überlegenen Position und ich als Mann bin zumindest vorläufig abhängig von ihrer Reaktion und das stinkt mir. Denn natürlich entblößt man sich, wenn man dem anderen zeigt: Hey ich bin scharf auf Dich! Und natürlich wird damit sehr viel verletzbarer als üblich.
Zum anderen kann ich den, nennen wir es mal Rollenwechsel, der damit einhergeht, nicht leiden. Normalerweise bin ich ein hoch gebildeter, sozial gut integrierter Mensch, der sich an gewisse Grundregeln eines höflichen Umgangs hält und das auch von anderen erwartet. Aber wenn es um das Eingehen von Beziehungen geht, dann soll ich plötzlich den schwanzgesteuerten Urmenschen mimen, der anderen Leuten so seltsame Dinge zu mutet wie zu versuchen, an ihrem Körper rum zu tatschen, die Klamotten runter zu zerren, ihnen die Zunge in den Mund zu schieben und andere unzivilisierte Befremdlichkeiten. Sex eben. Normalerweise ein beherrschter und ruhiger Mensch, soll ich nun plötzlich so tun, als wäre ich nicht mehr Herr meiner Instinkte und bräuchte jetzt ganz ganz dringend Sex. Brauch ich aber nicht, ich komm ganz gut ohne aus und mag es nicht, von Frauen in diese seltsame Neanderthaler-Rolle gedrängt zu werden.
Meiner persönlichen Erfahrung nach mögen es Frauen, wenn ihnen ein Mann das Gefühl gibt, dass er sie so sehr begehrt, dass er nicht mehr anders kann, als aus seiner üblichen sozialen Rolle des höflichen Umgang heraus zu fallen und Sex zu initiieren. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab aber einfach keine Lust mehr, den Frauen das zu geben, denn zum einen das bin nicht ich. Ich nix Primat Ihr verstehn? Und zum anderen bin ich, offen gestanden, neidisch. Ich würde auch lieber begehrt werden als selbst zu begehren, umworben werde als selbst umwerben zu müssen. Das werd ich in diesem Leben aber nicht mehr kriegen, denn an dem Punkt halten Frauen von Gleichberechtigung dann plötzlich gar nichts mehr.
Und da Frauen sich traurigerweise ohne das oben beschriebene Affenmenschen- Schmierentheater typischerweise auf eine Beziehung gar nicht erst einlassen, werd ich dann wohl allein bleiben. Aber das ist auch okay, ich hab fest gestellt, dass ich damit insgesamt ganz gut zurecht komm.

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6. November 2009 um 0:31
In Antwort auf camron_12171897

Outing
Ich oute mich mal als einer der Männer, die das Ansprechen von Frauen eher meiden.
Womit ich dann interessanterweise so ziemlich der Einzige bin in diesem Thread
Wobei ich präzisieren muss: Ich meide weniger das Ansprechen fremder Frauen, das mach ich eigentlich je nach Kontext recht oft und gern. Was ich nicht leiden kann ist das eindeutig erotisch intendierte Ansprechen bzw., das Einbringen der Erotik in eine neue Bekanntschaft, wenn man sich bereits auf andere Weise kennen gelernt hat. Es geht also in meinem Fall nicht um das Ins-Gespräch-kommen, sondern um das direkte oder auch halb-direkte Anleiern von Sex. Letzteres kann ich absolut nicht leiden. Der Grund ist zum einen, dass ich das Machtungleichgewicht hasse, das in diesem Moment entsteht: Der eine (der Mann) zeigt dem anderen (der Frau), dass er etwas will, ohne zu wissen, ob der andere das auch will. Durch diesen momentanen Informationsvorsprung ist die Frau in der überlegenen Position und ich als Mann bin zumindest vorläufig abhängig von ihrer Reaktion und das stinkt mir. Denn natürlich entblößt man sich, wenn man dem anderen zeigt: Hey ich bin scharf auf Dich! Und natürlich wird damit sehr viel verletzbarer als üblich.
Zum anderen kann ich den, nennen wir es mal Rollenwechsel, der damit einhergeht, nicht leiden. Normalerweise bin ich ein hoch gebildeter, sozial gut integrierter Mensch, der sich an gewisse Grundregeln eines höflichen Umgangs hält und das auch von anderen erwartet. Aber wenn es um das Eingehen von Beziehungen geht, dann soll ich plötzlich den schwanzgesteuerten Urmenschen mimen, der anderen Leuten so seltsame Dinge zu mutet wie zu versuchen, an ihrem Körper rum zu tatschen, die Klamotten runter zu zerren, ihnen die Zunge in den Mund zu schieben und andere unzivilisierte Befremdlichkeiten. Sex eben. Normalerweise ein beherrschter und ruhiger Mensch, soll ich nun plötzlich so tun, als wäre ich nicht mehr Herr meiner Instinkte und bräuchte jetzt ganz ganz dringend Sex. Brauch ich aber nicht, ich komm ganz gut ohne aus und mag es nicht, von Frauen in diese seltsame Neanderthaler-Rolle gedrängt zu werden.
Meiner persönlichen Erfahrung nach mögen es Frauen, wenn ihnen ein Mann das Gefühl gibt, dass er sie so sehr begehrt, dass er nicht mehr anders kann, als aus seiner üblichen sozialen Rolle des höflichen Umgang heraus zu fallen und Sex zu initiieren. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab aber einfach keine Lust mehr, den Frauen das zu geben, denn zum einen das bin nicht ich. Ich nix Primat Ihr verstehn? Und zum anderen bin ich, offen gestanden, neidisch. Ich würde auch lieber begehrt werden als selbst zu begehren, umworben werde als selbst umwerben zu müssen. Das werd ich in diesem Leben aber nicht mehr kriegen, denn an dem Punkt halten Frauen von Gleichberechtigung dann plötzlich gar nichts mehr.
Und da Frauen sich traurigerweise ohne das oben beschriebene Affenmenschen- Schmierentheater typischerweise auf eine Beziehung gar nicht erst einlassen, werd ich dann wohl allein bleiben. Aber das ist auch okay, ich hab fest gestellt, dass ich damit insgesamt ganz gut zurecht komm.

Verstehe dich
Es geht aber nicht darum, das Gespräch in irgendeine erotische Schiene zu lenken, sondern einfach ehrlich sein Interesse/Gefühl für die Person zu zeigen.

Ich verstehe, dass dein Ego gekränkt werden kann, falls sie nichts von dir will, aber am Ende denke ich mir:
Nur wegen 1 von 100000000 Frauen auf dieser Erde, beende ich nicht die Suche nach dem richtigen Partner.

Auch wenn du sagen wir 9 von 10 Abweisungen bekommst ( was nicht passiert ) und die 1 Person auch Interesse an dir hat, haben sich zwei Menschen gefunden. Die "Verletzung" war es dann wert

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6. November 2009 um 10:43

Ja aber
ich glaube die meisten Frauen wollen immer noch, dass der Mann den ersten Schritt macht.
Sie wollen das Gefühl vermitteln, dass sie nicht einfach zu haben sind.

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6. November 2009 um 11:49
In Antwort auf leland_12968209

Ja aber
ich glaube die meisten Frauen wollen immer noch, dass der Mann den ersten Schritt macht.
Sie wollen das Gefühl vermitteln, dass sie nicht einfach zu haben sind.

Ja, aber...
Ich stimme Dir zu, die meisten Frauen , wollen, dass der Mann den ersten Schritt macht und die werbende Rolle einnimmt,
und sie wollen das Gefühl vermitteln, nicht einfach zu haben zu sein.
Die Frage ist nur, warum sollten wir Männer uns auf diesen Bullshit einlassen? Ich empfinde dieses Spielchen als so erniedrigend, dass mir da von vornherein die Lust auf eine sich möglicherweise anschließende Beziehung vergeht...

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6. November 2009 um 11:58
In Antwort auf camron_12171897

Outing
Ich oute mich mal als einer der Männer, die das Ansprechen von Frauen eher meiden.
Womit ich dann interessanterweise so ziemlich der Einzige bin in diesem Thread
Wobei ich präzisieren muss: Ich meide weniger das Ansprechen fremder Frauen, das mach ich eigentlich je nach Kontext recht oft und gern. Was ich nicht leiden kann ist das eindeutig erotisch intendierte Ansprechen bzw., das Einbringen der Erotik in eine neue Bekanntschaft, wenn man sich bereits auf andere Weise kennen gelernt hat. Es geht also in meinem Fall nicht um das Ins-Gespräch-kommen, sondern um das direkte oder auch halb-direkte Anleiern von Sex. Letzteres kann ich absolut nicht leiden. Der Grund ist zum einen, dass ich das Machtungleichgewicht hasse, das in diesem Moment entsteht: Der eine (der Mann) zeigt dem anderen (der Frau), dass er etwas will, ohne zu wissen, ob der andere das auch will. Durch diesen momentanen Informationsvorsprung ist die Frau in der überlegenen Position und ich als Mann bin zumindest vorläufig abhängig von ihrer Reaktion und das stinkt mir. Denn natürlich entblößt man sich, wenn man dem anderen zeigt: Hey ich bin scharf auf Dich! Und natürlich wird damit sehr viel verletzbarer als üblich.
Zum anderen kann ich den, nennen wir es mal Rollenwechsel, der damit einhergeht, nicht leiden. Normalerweise bin ich ein hoch gebildeter, sozial gut integrierter Mensch, der sich an gewisse Grundregeln eines höflichen Umgangs hält und das auch von anderen erwartet. Aber wenn es um das Eingehen von Beziehungen geht, dann soll ich plötzlich den schwanzgesteuerten Urmenschen mimen, der anderen Leuten so seltsame Dinge zu mutet wie zu versuchen, an ihrem Körper rum zu tatschen, die Klamotten runter zu zerren, ihnen die Zunge in den Mund zu schieben und andere unzivilisierte Befremdlichkeiten. Sex eben. Normalerweise ein beherrschter und ruhiger Mensch, soll ich nun plötzlich so tun, als wäre ich nicht mehr Herr meiner Instinkte und bräuchte jetzt ganz ganz dringend Sex. Brauch ich aber nicht, ich komm ganz gut ohne aus und mag es nicht, von Frauen in diese seltsame Neanderthaler-Rolle gedrängt zu werden.
Meiner persönlichen Erfahrung nach mögen es Frauen, wenn ihnen ein Mann das Gefühl gibt, dass er sie so sehr begehrt, dass er nicht mehr anders kann, als aus seiner üblichen sozialen Rolle des höflichen Umgang heraus zu fallen und Sex zu initiieren. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab aber einfach keine Lust mehr, den Frauen das zu geben, denn zum einen das bin nicht ich. Ich nix Primat Ihr verstehn? Und zum anderen bin ich, offen gestanden, neidisch. Ich würde auch lieber begehrt werden als selbst zu begehren, umworben werde als selbst umwerben zu müssen. Das werd ich in diesem Leben aber nicht mehr kriegen, denn an dem Punkt halten Frauen von Gleichberechtigung dann plötzlich gar nichts mehr.
Und da Frauen sich traurigerweise ohne das oben beschriebene Affenmenschen- Schmierentheater typischerweise auf eine Beziehung gar nicht erst einlassen, werd ich dann wohl allein bleiben. Aber das ist auch okay, ich hab fest gestellt, dass ich damit insgesamt ganz gut zurecht komm.

Hochgebildet........
hm, ich will dich jetzt nicht angreifen....!
aber es scheint mir doch das du vollkommen verkopft bist..
erst dachte ich beim lesen: ah, der arme kerl ist asexuell....
nein, das ist es vielleicht doch nicht. du möchtest erobert und begehrt werden. mach dir keine sorgen! es gibt sogar frauen die so emanzipiert sind und einem mann zeigen das sie ihn begehren.
du musst dich nur öffnen.....wirst auch noch die richtige finden.
lg

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6. November 2009 um 23:32
In Antwort auf leland_12968209

Verstehe dich
Es geht aber nicht darum, das Gespräch in irgendeine erotische Schiene zu lenken, sondern einfach ehrlich sein Interesse/Gefühl für die Person zu zeigen.

Ich verstehe, dass dein Ego gekränkt werden kann, falls sie nichts von dir will, aber am Ende denke ich mir:
Nur wegen 1 von 100000000 Frauen auf dieser Erde, beende ich nicht die Suche nach dem richtigen Partner.

Auch wenn du sagen wir 9 von 10 Abweisungen bekommst ( was nicht passiert ) und die 1 Person auch Interesse an dir hat, haben sich zwei Menschen gefunden. Die "Verletzung" war es dann wert

Rollenspiele
Ich denke schon, dass es auch darum geht, das Gespräche bzw. die Bekanntschaft in eine erotische Schiene zu lenken. Das kannst Du gerne anders umschreiben z.B. mit Interesse zeigen, aber im Kern geht es um das Gleiche: Frauen erwarten, dass der Mann die erotische Initiative ergreift, genau wie er beim allerersten Ansprechen die Initiative ergreifen soll. Und genau darauf habe ich keine Lust mehr. Für mich geht es dabei weniger um Abweisung versus Erfolg haben, sondern darum, dass ständig ein Rolle von mir erwartet wird (=triebgesteuerter Neandertaler) die mir nicht entspricht und auf die ich absolut keinen Bock habe. Das könnte ich einer Frau nur bieten, wenn ich schauspielere, was ich früher teilweise auch gemacht habe, was mir inzwischen aber zu dämlich ist. Dann lieber solo.

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8. November 2009 um 0:51

Interessant...
hi, sehr interessantes Thema !! Ich bin eine Frau und habe hierzu folgende Meinung:

1. Die Frauen (zumindest der Grossteil) wollen immer noch angesprochen werden. Emanzipation hin oder her, das ist so..

2. Es ist nicht richtig wie es hier fälschlicherweise (weiss nich mehr wer - der Typ der keine Frauen ansprechen will, vermutlich), dass Frauen extra arrogant wirken und dann nach ca. 1 Jahr gebaggere mal langsam sozusagen von oben herab, dazu bereit sind mit dem Mann auszugehen. Bullshit

Vielmehr ist es so, dass Frauen nunmal einen Mann wollen !! Punkt.. Weicheier wollen wir keine und damit fängt es an - möglicherweise auch unbewusst...

Bei mir z.bsp. ist genau dies der Fall, ich werde äusserst selten angesprochen, mir wird lediglich hinterhergegafft. Ich bin eine nicht unattraktive Frau, die sehr selbstbewusst wirkt und auch beruflich sehr erfolgreich ist. Männer sprechen mich nicht viele an. Ich denke aber wie folgt: ein Mann der sich nicht traut, oder sich nicht überwindet mich anzusprechen, ist auch nicht der Richtige für mich. Weil er - aus meiner Sicht- kein Mann ist der mutig ist, der die Dinge anpackt, der selbbewusst ist, etwas tut weil er etwas will, egal wie es ausgeht er probiert es und geht darauf los.. Das sind die Eigenschaften die Frauen an Männern lieben, die Männer ausmachen.

Arrogant sind wir nicht. Das wird uns unterstellt wenn wir einigermaßen gut aussehen und nicht mit einem Dauergrinsen durch die Gegend laufen. Warum sollte ich die ganze Zeit grinsen wenn mir nicht gerade danach ist, dass es den MÄnnern leichter fällt mich anzusprechen, mich also verstellen etwas vormachen was ich nicht bin ???

Früher habe ich bei Männern den ersten Schritt gemacht, mittlerweile habe ich dazu gelernt und würde es nicht mehr tun. Alle die die ich angsprochen haben, waren nicht mehr interessant, vielleicht weil ich unterbewusst das immer im Kopf hatte, er ist nicht mutig, er mag dich nicht so sehr, er hätte dich einfach gehen lassen wenn du ihn nciht angesprochen hättest etc...

Frauen wollen für Männer die eine sein, die es wert über den Schatten zu springen, Mut zu beweisen. Und wir sind immer nett, wenn es stilvoll und höflich ist, wir wissen das zu schätzen.

Das wird sich (hoffentlich) nie ändern, denn wir sind nunmal Frauen und wollen erobert werden..

LG
SINA

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