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Männer und Verantwortung/Freiheit

5. Mai 2017 um 18:13 Letzte Antwort: 7. Mai 2017 um 0:32

Hallo Leute, 
ich bin in meiner Beziehung eigentlich ziemlich zufrieden. Es gibt nur immer wieder diese Momente, wo man anfängt sich zu fragen, ob es wirklich das richtige war. Es ist nicht so, dass wir uns nicht mehr lieben. Es sind eher die anderen Dinge wo wir uns nun doch sehr unterscheiden. 
z. B. Kinder bekommen... Ich sehe das ziemlich entspannt, egal ob ungeplant oder nicht... Aber mein Freund (37) ,hat ziemliche angst davor. Ich bin jetzt seine erste richtige Freundin und selbst in seinem größerem Freundeskreis sieht es mit Frau und Kind etwas 'Mauh'aus. Nach dem Motto : Man möchte ja nicht seine Freiheit verlieren. 
Mein Partner versteht nicht, dass ein Kind (allgemein) kein Lebensende für ihn sein wird...
Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich den Männern die Angst vor Verantwortung nehmen kann? 
Danke schonmal

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5. Mai 2017 um 22:00

Er möchte ja auch Kinder... 
Er hat nur Angst sein Hobby aufgeben zu müssen, was ich jetzt schon etwas uübertrieben finde....  Ihm gefällt der Gedanke Kinder zu bekommen ,aber gleichzeitig hat er auch Angst davor, sein Hobby aufgeben zu müssen... Was ich persönlich jetzt auch etwas übertrieben finde... 

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5. Mai 2017 um 22:47

Hey, Angst ist OK. Das heißt er ist sich zumindest bewusst und aktzeptiert den Gedanken, dass das von ihm etwas fordert. Er ist also grundsätzlich bereit etwas beizutragen. WIe kann man Angst überwinden durch gemeinsame Überlegungen, wie kann es für Euch funktionieren mit Kind und Hobby. ( Was für ein Hobby muss Mann wegen eines Kindes aufgeben?) Aber das Hobby ist nur Stellvertreter, ihr müsst eine Weg finden die Zukunft mit Kind planbar zu machen und erfreulich zu gestalten; zu mindest im Kopf, die Realität sieht später sowieso anders aus. Aber mit Plan im Kopf kann man zumindet anpassen und umkonzipieren. Das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. 

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6. Mai 2017 um 9:22
In Antwort auf mikemichigan

Hey, Angst ist OK. Das heißt er ist sich zumindest bewusst und aktzeptiert den Gedanken, dass das von ihm etwas fordert. Er ist also grundsätzlich bereit etwas beizutragen. WIe kann man Angst überwinden durch gemeinsame Überlegungen, wie kann es für Euch funktionieren mit Kind und Hobby. ( Was für ein Hobby muss Mann wegen eines Kindes aufgeben?) Aber das Hobby ist nur Stellvertreter, ihr müsst eine Weg finden die Zukunft mit Kind planbar zu machen und erfreulich zu gestalten; zu mindest im Kopf, die Realität sieht später sowieso anders aus. Aber mit Plan im Kopf kann man zumindet anpassen und umkonzipieren. Das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. 

Da hast du recht. dankeschön

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6. Mai 2017 um 12:21

Wir kennen uns schon einige Jahre und ich dachte, ein Mann in seinem Alter weiß was er möchte und was man dafür "Opfern" muss... Er sagt auch selber "Ich muss mich an das ganze noch gewöhnen .... " Ich möchte ihn ja auch nicht unter Druck setzten. Jetzt möchte auch noch keine Kinder... Aber wie mir schon geraden wurde, sollte man das wirklich etwas mehr mit meinem Partner planen. .. 

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6. Mai 2017 um 12:40

Woher soll er das denn so genau wissen, hatte er schon mal Famillie? Nein, also. Bloß weil er in deiner Fantasie (Projektion) der große Zampano ist, und du dich (vermutlich ein 10 jahre jünger) da drauf verläßt das er dein Leben für Dich mund grercht serviert. Männer egal welchen Alters sind Menschen und nicht Märchenprinzen.
Disney Märchen hören ja immer an der Stelle auf an der es nichts mehr schön zu reden gibt. 

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6. Mai 2017 um 17:56

Hm, ich glaube, ihr habt das Problem, dass er (noch) keine Kinder will, weil er keine Verpflichtungen will oder zumindest möglichst wenige und damit kommst du ihm gegenüber in eine Argumentationsspirale, die so auch nicht richtig ist, denn Kinder kosten gerade am Anfang halt schon viel Zeit und da sind Einschränkungen definitiv mit drin. Das führt bei ihm wahrscheinlich dazu, dass er noch mehr Angst hat, weil er das Gefühl hat, dass du es nicht realistisch einschätzt, das heißt er muss gegen steuern und den Realiätssinn für zwei aufbringen, woraufhin du wieder weiter positiv übertreibst, dass ein Kind ja das einfachste der Welt ist usw. usf. Da solltest du vielleicht mal aussteigen aus dieser Spirale.

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6. Mai 2017 um 18:05

Kommt Zeit, kommt Rat... 

Eigentlich soll das erste Kind in fünf Jahren geplant sein... Etwas eher wäre auch ganz toll. Ich habe halt nur bedenken, dass er das zu radikal sieht und Panik verbreiten will. 

Vor ca. drei Monaten gab es die Situation, dass meine Periode nicht eingesetzt hatte und bei uns entstanden die Gedanken "schwanger ". Er weiß, dass ich persönlich nicht sehr viel von Abtreibung halte und wusste, dass ich das Kind behalten will. Er meinte dann später zu mir (nicht schwanger) "...wenn du jetzt schwanger gewesen wärst, wäre das jetzt nicht der Weltuntergang. Aber ich hätte eine ganze gebraucht um mich auf das Kind zu freuen... "

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6. Mai 2017 um 18:55
In Antwort auf annie08h

Kommt Zeit, kommt Rat... 

Eigentlich soll das erste Kind in fünf Jahren geplant sein... Etwas eher wäre auch ganz toll. Ich habe halt nur bedenken, dass er das zu radikal sieht und Panik verbreiten will. 

Vor ca. drei Monaten gab es die Situation, dass meine Periode nicht eingesetzt hatte und bei uns entstanden die Gedanken "schwanger ". Er weiß, dass ich persönlich nicht sehr viel von Abtreibung halte und wusste, dass ich das Kind behalten will. Er meinte dann später zu mir (nicht schwanger) "...wenn du jetzt schwanger gewesen wärst, wäre das jetzt nicht der Weltuntergang. Aber ich hätte eine ganze gebraucht um mich auf das Kind zu freuen... "

Wie jetzt? Ihr wollt erst in 5 Jahren Kinder kriegen und du machst dir heute Sorgen, weil er sich momentan noch nicht bereit dafür fühlt? Oder hab ich dich missverstanden?

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7. Mai 2017 um 0:32
In Antwort auf annie08h

Hallo Leute, 
ich bin in meiner Beziehung eigentlich ziemlich zufrieden. Es gibt nur immer wieder diese Momente, wo man anfängt sich zu fragen, ob es wirklich das richtige war. Es ist nicht so, dass wir uns nicht mehr lieben. Es sind eher die anderen Dinge wo wir uns nun doch sehr unterscheiden. 
z. B. Kinder bekommen... Ich sehe das ziemlich entspannt, egal ob ungeplant oder nicht... Aber mein Freund (37) ,hat ziemliche angst davor. Ich bin jetzt seine erste richtige Freundin und selbst in seinem größerem Freundeskreis sieht es mit Frau und Kind etwas 'Mauh'aus. Nach dem Motto : Man möchte ja nicht seine Freiheit verlieren. 
Mein Partner versteht nicht, dass ein Kind (allgemein) kein Lebensende für ihn sein wird...
Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich den Männern die Angst vor Verantwortung nehmen kann? 
Danke schonmal

Ich bin in dem Thema nicht so erfahren, aber möchte gerne etwas beitragen.

Angst kannst du ihm nicht nehmen. Ich denke bei jedem Menschen, der Kinder will, übersteigt der Wunsch die Angst.

dein Freund wirkt, aus dem was ich herauslesen kann, nicht wirklich so als würde er Verantwortung tragen wollen und das mit 37(!). das merkt man auch daran, dass er vor dir keine andere richtige Beziehung hatte, was ich überhaupt nicht normal finde.

ich denke nicht, dass er Kinder will. Auch wenn ich es nicht unterstellen will. Aber die meisten Männer die ich kenne (bin 27), wollen vllt jetzt keine Kinder, wissen aber genau, ob es für sie in Frage kommt oder nicht.

ich denke du willst sicher auch ein Kind mit einer Person, die das ebenso will und gemeinsam den Schritt mit dir geht und nicht von dir überzeugte werden muss.

ich wünsche dir alles gute 

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6. Mai 2017 um 15:57
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