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Männer und Prostituierte

25. Dezember 2014 um 13:40


Männer und Prostituierte

Ich bin ein Mann und war schockiert als ich erfahren habe, dass mein bester Freund seit seinem 3. Ehejahr selten aber regelmäßig (ca. 2 bis 3 Mal im Jahr), zu Prostituierten geht.
Ausgerechnet von ihm hätte ich das niemals erwartet. Nachdem das Ganze begonnen hat, haben die beiden noch ein zweites und drittes Kind bekommen. Mittlerweile sind sie seit 8 Jahren verheiratet. Er sagte mir schon als das begonnen hat, dass er sie immer noch liebt und glücklich verheiratet ist, was ich ihm glaube. Ich sehe die beiden häufig und sie scheinen wirklich eine erfolgreiche und sehr zufriedene Ehe zu führen. Sie weiß nichts von seinen Bordellbesuchen. Er sagt mir er würde ihr niemals fremdgehen (auch das glaube ich ihm). Damit dass auch auf Dauer so bleibt, habe er sich bewusst entschieden hin und wieder ein Bordell zu besuchen.

Da haben wir wieder die Theorie, dass für Männer (viel mehr als für Frauen) Sexualität und Liebe/Dauerhafte Beziehung, zwei verschiedene Dinge sind.

Passend dazu habe ich eine interessante Statistik gefunden:

88% aller Männer (ab 18) waren in ihrem Leben mindestens einmal bei einer Prostituierten.

Die Statistik hat einen Fehler. Ca. 25% dieser Männer sind zwischen 18 und 28 Jahren alt. Viele von denen gehen aus finanziellen Gründen nicht zu einer Prostituierten oder weil sie noch nie eine Beziehung hatten in der sie mehrere Jahr zusammen gewohnt haben. Viele von ihnen werden diese Ideale im Laufe ihres Lebens aufgeben und zu einem späteren Zeitpunkt eine Prostituierte besuchen. Hätte man ausschließlich lebensältere Männer befragt, würden aus den 88% also weit mehr.

47% besuchen mindestens einmal im Monat eine Prostituierte.
Auch diese Statistik rückt die Männer in ein unrealistisch gutes Bild. Wenn Mehr als einmal monatlich also sprich alle 2 Wochen (!) von 47% aller Männer (inclusive junger und finanziell schwacher Männer) mit ja beantwortet wird, wie hoch wird dann der Anteil sein wenn die Frage lauten würde: Wer geht regelmäßig einmal oder mehr pro Jahr zu einer Prostituierten. Ich bin mir sicher: Sehr viel höher.

Wenn man die zweite Frage so umstellen und nur Männer ab 40 die in einer festen Beziehung leben fragen würde. Bin ich mir sich, würden die 95% locker erreicht sprich nur einer von 20 würde noch sagen würde: Ich war noch nie in meinem Leben bei einer Prostituierten. Und ca. zwei bis drei von vier würden sagen: Ja, ich gehe mindestens einmal im Jahr.

Statistiken, Lebenserfahrung und Gespräche unter Männern, zeigen immer wieder das gleiche. Egal wie sehr ein Mann seine Frau liebt, egal wie gut ihr Sexualleben ist, trotzdem wird er nach einigen Jahren sexuell das Bedürfnis nach Abwechslung haben. Und es geht meistens nicht darum, dass die Frau ihrem Mann irgendwelche sexuellen Wünsche nicht erfüllt. So etwas ist doch nur dummes Geschwätz. Die Wahrheit ist so einfach wie ernüchternd: Jeder Mann wünscht sich nach einigen Jahren mit der gleichen Frau, keine anderen Sexpraktiken, sondern einen anderen Typ Frau im Bett. Und zwar immer genau den, den er nicht hat. Wer eine zierliche Frau hat, will eine kräftige, wer eine blonde hat, eine dunkle, wer eine große hat, eine kleine usw.
Nach dem Motto: "Meine Leibspeise bleibt die gleiche, aber hin und wieder hängt sie mir zum Hals raus und ich habe Heißhunger auf was anderes."
Nur kommt das nie wirklich deutlich ans Tageslicht. Denn junge Männer haben diese Erfahrung noch nicht gemacht und diejenigen, die zufrieden in ihrer Ehe sind, werden niemals zugeben, dass sie ins Bordell gehen (da es von fast allen Frauen als fremdgehen oder er liebt mich nicht mehr definiert wird.)

Prostituierte sagen übrigens auch, dass die weit überwiegende Mehrzahl ihrer Kunden verheiratete Männer sind.

Wenn es also empirisch unzweifelhaft ist, dass Männer die nie eine Prostituierte besuchen, die Ausnahme und nicht die Regel sind; warum können Männer und Frauen dann nicht ehrlich damit umgehen? Warum haben Männer solche Angst die Wahrheit zu sagen und warum belügen sich die Frauen selber und glauben dass ausgerechnet ihr Mann zu einer kleinen Minderheit von Traumprinzen gehört die sich "untypisch" für ihr Geschlecht verhalten?
Die Antwort lautet meiner Meinung nach wie folgt:
-Weil eine Frau niemals wirklich die Trennung von sexuellem Verlangen und Liebe nachvollziehen können wird und der Mann sie nicht verletzen will
-Weil Sie ihm niemals die Erlaubnis dazu erteilen würde und Er das auch niemals verlangen könnte
-Weil Männer kein schlechtes Gewissen beim Bordellbesuch haben (ist ja kein Fremdgehen), jedoch beim Lügen oder Versprechen brechen. Und wenn sie mit ihrer Frau darüber reden würde, würde diese es ihnen entweder für die Zukunft verbieten, oder immer wieder nachfragen ob sie noch mal da waren (und ein Drama daraus machen falls die Frage ehrlich mit Ja beantwortet würde)

Gleichzeitig werden aber Ehrlichkeit und sich in den Partner hineinversetzen können mit als die wichtigsten Dinge in einer Ehe bezeichnet.

Daher interessiert mich hier einmal brennend die Meinung der Frauen:

Angenommen ihr seid glücklich verheirate mit einem Mann der euch niemals fremdgeht. Ca. 1-6 Mal im Jahr geht er aber in ein Bordell. Niemand erfährt davon. Was wäre euch lieber:

A: Ich will es niemals erfahren.

B: Ich will keine Einzelheiten wissen, aber er soll wenigstens so ehrlich sein und zugeben dass er in der Vergangenheit hingegangen ist und es höchst wahrscheinlich auch irgendwann wieder machen wird.

C: Ich will ALLES wissen.


Falls ihr die Frage mit B oder C beantwortet, welche Schlussfolgerung würdet ihr ziehen:
1.Er wird es immer wieder machen. Einen solchen Mann will ich nicht. Auch wenn nur einer von drei bis einer von vier Männern nicht regelmäßig zu einer Prostituierten geht, kommen für mich nur solche Männer in Frage. Deshalb bin ich konsequent und trenne mich von ihm.
2. Das ist nun mal die Natur der Dinge. Da er mich liebt und wir eine zufriedene Beziehung führen, lasse ich es geschehen und versuche nicht daran zu denken. Vielleicht liebt er mich ja umso mehr für mein Verständnis.
3.Ich zwinge ihn zu einem für ihn annehmbaren Kompromiss, indem ich ihm ermögliche ohne Lüge zu leben und ihm meinen Segen für seine Taten gebe, wenn er sie dafür auf eine bestimmte Anzahl reduziert und / oder auf eine bestimmte Art und Weise (die mir leichter fällt) abändert.


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25. Dezember 2014 um 22:23

Antwort
@ Dominique: Auch dir ein Danke für die ausführliche Antwort. Wahrscheinlich hast du recht. Jeder (Mann und Frau) will immer die Wahrheit wissen, aber oft ist sie doch nicht dass beste. Traurig aber wahr.

@violetluna2: Ich beantworte deine Frage gerne.
Es geht nicht um mich. Ich kann selber entscheiden was ich mache. Aber ich bin auf das Thema drauf aufmerksam geworden, durch den Fall mit meinem Kumpel in Zusammenhang mit der Statistik auf die ich zufällig gestoßen bin. Grund ist also mein Interesse aus gesellschaftlicher Sicht, nicht meiner eigenen. Ich stimmt dir zu, dass bei einigen Nachteilen, insgesamt die monogame Ehe der christlich-abendländischen Kultur wahrscheinlich immer noch die beste Lösung ist.

Ich stimme mit dir aber nicht darüber ein dass ein Bordell-Besuch ein "Fremdgehen" ist.
Wer in ein Bordell geht weis nicht, mit welcher er im Bett landen wird. Er kennt sie nicht und sucht sie nur nach dem Äußeren aus, er weis, dass sie sich nicht in ihn und er sich nicht in sie verlieben wird. Es ist klar dass das ganze nur geschäftlich ist. Und aller Wahrscheinlichkeit nach, wird er sie nie wieder sehen, sondern beim nächsten mal eine andere benutzen. Ein wirkliches Gesrpäch wird dabei meistens auch nicht zustandekommen. Also ganz klar: Es besteht keine Gefahr, dass er seine Freundin für die Prostituierte verlässt und es besteht keine Emotionale Bindung. Ich persönlich kenne keinen einzigen Mann, der das als Fremdgehen bezeichnen würde.

Ich stimme dir auch zu, dass Bordellbesuche nichts erstrebenswertes sind. Eben deshalb, weil die Gefühle fehlen, ist sex mit einer Prostituierten ja auch nie so gut wie "das echte". Es ist sozusagen Fast Food. Es macht satt, aber ist nichts besonderes. Aber wenn ein Mann das Bedürfniss nach Abwechslung hat, ist es die bessere Lösung als es "unbezahlt" zu machen. Denn dann könnte er seiner Frau hinterher 1000 Mal erzählen, dass es ein rein sexueller ONS war. Sie wird es ihm nicht glauben. Und sie wird ihn, zurecht, des Betrugs beschuldigen.

Daher denke ich leisten Prostituierte doch einen ganz guten Dienst, der die eine oder andere Beziehung retten kann.
Und das ist der andere Grund warum ich das Thema interessant fand. Weil in Frankreich die Prostitution wieder kriminalisiert wurde und somit die Debatte in Deutschland auch wieder angefacht wurde.

Argumente dafür dass Prostitution legal bleibt:
- Freier und Prostituierte werden durch regelmäßige Gesundheitskontrollen vor Krankheiten geschützt
- Prostituierte werden Kranken- und Arbeitslosenversichert und erhalten eine Rente
- Prostituierte werden vor Ausbeutung durch Kriminelle geschützt
- Der organisierten Kriminalität wird eine ihrer Haupteinnahmequellen fast vollständig weggenommen
- statt dessen nimmt der Staat Steuern ein, die wieder allen Bürgern zugute kommen
-Es ist eine erhebliche Einschränkung von Freiheit und Bürgerrechten wenn ein Geschäft zwischen zwei Parteien oder 90% der Männer, kriminalisiert werden
- Die Geschichte hat gezeigt, dass Verbote in solchen Fällen nicht helfen. Wo es eine Nachfrage gibt, da wird es auch imme einen Markt geben. Fragt sich nur wo wir den Markt wollen: Kontrolle und Einnahmen bei Kriminellen oder beim Staat.

Für den Verbot von Prostitution fallen mir im Moment keine wirklichen Argumente ein. Aber vielleich euch.

Aber mir ging es auch weniger darum, Dass wäre ein Thema für sich. Sondern eure Meinungen und Gefühle darüber zu hören, was Frauen darüber denken bzw. daraus Schlussfolgern dass laut dieser Statistik der Besuch von Prostituierten durch Männer in langen Beziehungen, scheinbar "so normal" ist. Was Männer und was ich selber darüber denke, das weis ich ja schon.

Es geht mir also zum einen um gesellschaftliches Intereresse, zum anderm um psychologesches. Sprich Unterschiedlches Empfinden, Wahrnehmen des gleichen Sachverhaltes durch Frauen bzw. Männer.

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27. Dezember 2014 um 17:41

Die Wahrheit
Also ich würde die Wahrheit wissen wollen,
Und als Konsequenz würde ich mich sicher trennen, erstens wegen dem Betrug an sich aber zweitens (was ich fast noch schlimmer finde) ich finde es menschlich so abartig, einfach die Vorstellung dass mein Partner so primitiv ist und Geld für Sex mit einer Frau bezahlt, die in der Regel sicherlich mit ihrer "Berufswahl"nicht glücklich ist, warscheinlich noch drogenabhängig ist(anders lässt sich diese "Arbeit" sicher nicht aushalten) und sich tief im Inneren Tag für Tag nur ekelt und ein seelisches Wrack ist und das sicher nicht aus Spaß mit macht sondern in den meisten fällen IST es nur das schnelle Geld oder die arme Frau muss irgendwo ihre Familie damit ernähren.
DAS find ich so so krank und widerlich.
Da könnte ich ,wenn ich denn die "Wahl" hätte, einen normalen Betrug sicher noch eher verkraften. Aber ich finde Männer die zu Huren gehen einfach nur erbärmlich.

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27. Dezember 2014 um 17:46

"Ich bin ein Mann und war schockiert..."


Sicher. Du warst totaaal schockiert.

So schockiert, dass Du in Deinem zweiten Beitrag bereits die Meinung vertrittst, dass Bordellbesuche gar kein Fremdgehen bedeuten, weil man(n) ja nicht weiß, mit wem genau man Sex haben wird.

Mit dieser abenteuerlichen Argumentation wäre auch jeder x-beliebige ONS mit einer Zufallsbekanntschaft kein "Fremdgehen".

Naja, ich habe Dir Deine angebliche Schockiertheit schon im Eröffnungsbeitrag nicht abgenommen. Ich frage mich höchstens, ob die Durchschaubarkeit beabsichtigt war...

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27. Dezember 2014 um 18:08

Vielleicht
Doch ich glaube dass es wenige (!!!)Ausnahmen gibt denen es sicherlich Spaß machen kann, aber das ist nicht die Regel. Und bei einigen,denen es "Spaß"macht mit wildfremden Männern Tag für Tag rumzuvögeln, steckt auch irgendein Psychisches Problem dahinter, entweder sind sie Nymphomanen oder (hab darüber mal einen Bericht gesehen) ist das für sie eine Art von Bestätigung oder eine krankhafte Art "Liebe" zu erhalten. Kann man schwer beschreiben. Vlt. Gibt es wirklich diese Ausnahmen, denen es einfach nur Spaß macht(auch wenn es schwer vorstellbar ist).Aber das sind Ausnahmen, die meisten Leiden, manche sind da einfach irgendwie reingeraten und kommen da nicht wieder raus. Und ein Mann geht hin, holt sich was er braucht, bezahlt und geht wieder. Und redet sich hinterher noch ein dass es der Frau auch noch Spaß gemacht hat.

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27. Dezember 2014 um 18:34

Desperate Housewife
Ja aber der Mann der schnellen unverbindlichen Sex will wird doch eher in ein Bordell gehen als sich im Internet erstmal noch ganz gemütlich ne frustrierte Hausfrau ausm Internet rauszusuchen. Und ich glaube wenn hier von Prostitution gesprochen wird, wird hier eher das Bordell gemeint, aber vlt. Zählt ja das was du meintest auch dazu.

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27. Dezember 2014 um 19:06

Das könnte sie
Wie es aber um die Diskretion des Kollegen auf Dauer bestellt sein wird, weiss man nicht.
Der Mann, der zu einer Prostituirten geht, braucht sich darüber keine Sorgen machen.

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27. Dezember 2014 um 23:57

Ahaaaa
Ich fühle mich jetzt mal angesprochen und frage mich woher du denn dein Wissen her hast was du ja auch gern nur allzuoft hier an den Tag legst, anscheinend hat die Anstalt auch an Feiertagen geöffnet wenn man sich deine Posts und Antworten hier durchliest.
Entschuldige bitte dass wir dir mit deinem Intellekt nicht das Wasser reichen können, und du dein Wissen natürlich aus Erster Hand hast und sicher genau weißt wie in diesem Business der Hase läuft. Dann schreibe doch aber bitte ein Buch und gib dich nicht mit dem Fußfolg hier im Forum ab.Aber dir will offensichtlich niemand in der realen Welt zuhören, deshalb auch dein reges Treiben hier. So ich muss wieder, mein Betreuer hat gerufen... Und Tschüss!!!

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28. Dezember 2014 um 0:08

Na dann sag uns doch wie es wirklich ist
Aber wenn du beruflich dort einen direkten Einblick hast dann frag ich dich: ist es denn nicht so? Siehst du denn dort was anderes, sind die Frauen glücklich und zufrieden? Mich interessiert das wirklich, aber da du ja eher einen auf geheimnisvoll machst wirst du sicher eh nicht darauf eingehen.
So jetzt muss ich aber wirklich, der Pfleger wird sonst richtig sauer.

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29. Dezember 2014 um 17:19

Dauerpenetration
Jetzt tut mal nicht so, als ob Frauen im Laufhaus 12 Stunden dauerpenetriert werden. Die Mädels leben von den 2-Minuten-Rammlern, davon vielleicht 10-15 Stück am Tag. Die Kerle werden abgefertigt und stehen nach maximal 10 Minuten nach Geldübergabe wieder vor der Tür. Dazwischen verdameln sie ihre Zeit, sind am chatten mit ihre Iphones, machen sich hübsch oder lästern über merkwürdige Kunden. Tagsüber langweilen die sich so dolle, dass sie auch nichts gegen einen netten Smalltalk einzuwenden haben.

Das 50% der Kunden nur reden wollen, halte ich für nen Witz.Das gilt vielleicht maximal für Weihnachten und Silvester. Und das Frauen mit "der Hand faken" mag vielleicht früher so gewesen sein. Zu einer Zeit, als es noch keinen Sexualunterricht gab und auch Männer nicht so recht wussten, wie Sex funktioniert.

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28. Januar 2015 um 20:13

"A Letter from a Sex Worker to a Wife About Her Cheating Husband"
http://www.vice.com/read/a-letter-from-a-sex-worker-to-a-wife-about-her-cheating-husband?utm_source=vicefb

Fand ich ganz interessant zu lesen und auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde, stimme ich ihrem Schlusssatz zu

"I am the secret ingredient in a lot of healthy marriages, because when he's seeing me, both of you are getting the amount of sex you want. As long as you leave his cellphone alone, you might make it to your 50th anniversary."

Und um einigen der üblichen Antworten vorzubeugen, nein ich betrüge meine Partnerin nicht mit Prostiuierten und auch sonst nicht.

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14. Juni 2016 um 9:48

Vielleicht
sind Frauen ja genauso sexuelle frustriert in der Ehe, wie ihre Männer, nur gehen sie eben nicht zu prostituierten, sondern eher direkt fremd. Reden hilft übrigens.

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14. Juni 2016 um 9:57

Ja ja, das liebe Besitzdenken...
Zuerst beantworte ich deine Fragen:

C.) Ich würde alles wissen wollen.
3.) Er müsste gar nichts reduzieren, er kann machen was er will, aber er soll ehrlich zu mir sein. Ich bin da Idealistin- ich würde ihm niemals was verbieten dass er braucht um glücklich zu sein, aber ich will Ehrlichkeit in meiner Beziehung.

Ich weiß, dass es so ist, wie du es beschreibst. Trotzdem finde ich deine Grundannahmen ziemlich sexistisch. Denn auch Frauen haben ziemlich oft Lust auf den Reiz des Neuen, wieder mal ganz aufregend für einen Mann zu sein, begehrt zu werden wie am ersten Tag (weil es halt eben der erste Tag ist..) und nach aufregendem, heißen, verbotenem Sex mit anderen. Also geht es grundsätzlich beiden Geschlechtern gleich- trotzdem ist es irgendwie immer "der arme Mann" der ja durch seine Biologie einfach nicht anders kann als hin und wieder fremde Haut zu spüren- aber wehe die Frau macht auf einer Geschäftsreise dasselbe- schon ist der (meist selbst fremdgehende Ehemann) zutiefst verletzt, beleidigt und gekränkt.

Ich persönlich sehe das als ganz einfache Rechnung: Mann braucht fremde Haut? Gönnt er dasselbe auch seiner Frau/Gilt gleiches Recht für alle? JA? Super, kein Problem. Hat er ein Problem damit, weil ja eine Prostituierte was anderes ist als eine Privatperson, dann ist das für mich ein eierloser Heuchler und interessiert mich nicht weiter (= Ich würde mich Trennen).

Für mich gilt also weiterhin: Männer, die sich Prostituierte als Ausweg suchen, um "Dampf" abzulassen, sich selbst dabei auch noch einreden, dass das kein Fremdgehen ist und ihrer Frau dies auch NICHT mitteilen, sind für mich armselig und klassische A-Löcher, egal wieviele davon das tun.

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14. Juni 2016 um 12:29

Du hast eine Beobachtung in deinem Leben gemacht....

... und direkt mal eine an den Haaren herbeigezogene, pseudowissenschaftliche "Theorie" aufgestellt, die du unbedingt anonym in einem Internetforum preisgeben wolltest.

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