Forum / Liebe & Beziehung

Männer süchtig nach Anerkennung?

Letzte Nachricht: 4. März um 12:15
03.03.21 um 23:28

Frage an die Männer (gerne auch Sicht der Frauen). 
Männer helfen gern und freuen sich über ein nettes Danke, die Anerkennung und das Gefühl für die Frau da gewesen zu sein. 

Aber: wie verhält es sich, wenn Mann helfen möchte, aber nicht kann. Tatenlos zusehen muss? Beispiel wäre wie die Karriere der Frau untergeht? Wie sie zum mobbingopfer in der Nachbarschaft wird? Oder wie sie einfach psychisch untergeht? 
szenario: sie will sich helfen lassen, eine Besserung der Situation ist aber abhängig von einer 3. Person... Das heißt, sie braucht ihn, er ist moralisch für sie da, kann aber nichts ändern. 

Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion  

LG

 

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04.03.21 um 6:15

Ich frage mich, was das mit Männern zu tun.

Hat Frauen freuen sich über Anmerkungen und wollen für den Mann da sein.

Sie werden dieselben negativen Gefühle haben wie Männer, wenn sie hilflos mit anschauen müssen, wie es einer anderen Person schlecht geht.

Naja wenn er/sie nichts an der Situation ändern kann und ihm/ihr moralisch beisteht, ist doch schon alles gesagt und getan.

Er/Sie wird traurig sein aber muss wohl abwarten, bis sich die Situation von alleine löst oder gegebenfalls suchen sie das Gespräch zu dritt, mit der anderen Person.

Die Frage ist, warum scheint die betroffende Person so abhängig zu sein ?

Von einem ominösen Fremden und vom Partner ?

Was kann die Person tun, um sich selbst zu helfen ?

Schwer eine Diskussion zu starten mit so wenig Halbwissen über alles.

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04.03.21 um 8:11

Na ja, wenn jemand einem anderen zuhört und sich durch Nachfragen ein Bild der Situation macht, wird dem Betroffenen vielleicht bewusst, wo er seine Aufmerksamkeit hin lenken kann. Durch die moralische Unterstützung und dem Gefühl der Sicherheit in besagtem Moment, sieht man Dinge entspannter und kann Lösungswege oder Strategien der Bewältigung entwickeln. 

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04.03.21 um 9:10
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Frage an die Männer (gerne auch Sicht der Frauen). 
Männer helfen gern und freuen sich über ein nettes Danke, die Anerkennung und das Gefühl für die Frau da gewesen zu sein. 

Aber: wie verhält es sich, wenn Mann helfen möchte, aber nicht kann. Tatenlos zusehen muss? Beispiel wäre wie die Karriere der Frau untergeht? Wie sie zum mobbingopfer in der Nachbarschaft wird? Oder wie sie einfach psychisch untergeht? 
szenario: sie will sich helfen lassen, eine Besserung der Situation ist aber abhängig von einer 3. Person... Das heißt, sie braucht ihn, er ist moralisch für sie da, kann aber nichts ändern. 

Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion  

LG

 

Guten Morgen, 
Mobbingopfer brauchen nicht nur moralische Unterstützung sondern auch Fürsprecher, also Menschen, die nicht wegschauen. Die sich nicht scheuen vor einer Konfrontation, sondern aktiv handeln z.B. zunächst die Menschen ansprechen, die immer nur wegschauen und sich denken "die Arme, warum wehrt sie sich bloß nicht" Mobbing ist keine harmlose Angelegenheit und das Opfer ist auf Hilfe von Außen angewiesen! Geschieht das nicht, zieht Mobbing weitreichende Kreise, die das Opfer in jedem Bereich des Lebens zugrunde richten. 
LG Sis

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04.03.21 um 9:47

Was hat denn der Titel mit der Fragestellung zu tun? Warum sollen "Männer" (wieder mal so eine Pauschalaussage) süchtig sein?

Anerkennung mag nun mal jeder Mensch, schau Dir mal alleine bei Instagramm an, wie viele "Damen" sich da darstellen (müssen?) für ein paar Likes.
 

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04.03.21 um 11:41

Ich habe nicht ausgeschlossen, dass nicht auch Frauen Anerkennung brauchen. Nur meine Frage bezieht sich auf einen Mann dem die Anerkennung einer bestimmten Frau immer sehr wichtig war. Und bekanntlich ist die Reaktion auf Umstände schon oft Geschlechterspezifisch zu sehen. Beispiel Trennungsschmerz: ich habe noch nie gehört, dass ein Mann alle Kumpels anruft, tonnenweise Schokolade ißt, stundenlang weint...  
ihr wisst was ich meine! 

Zurück zum Thema: Dieser besagte Mann hat auf verschiedene Arten versucht zu helfen fast 1 Jahr lang, muss glaube ich nun einsehen dass alles nichts bringt aktuell. Das Verhältnis zwischen beiden ist vertraut, freundschaftlich aber auch leicht flirty. Vllt. trifft emotionale Affäre es gut zum beschreiben. Jetzt zieht er sich extrem zurück, reagiert auf ihre Nachrichten und Anrufe zwar aber mit einem gewissen Abstand. Und ich frage mich nun, ist er es einfach leid oder fällt der Rückzug in die Kategorie in der er sich selbst Vorwürfe macht. 
Zuvor hat er sie immer unterstützt und war auch immer sehr stolz drauf! Daher das Thema Anerkennung. 

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04.03.21 um 12:09
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Ich habe nicht ausgeschlossen, dass nicht auch Frauen Anerkennung brauchen. Nur meine Frage bezieht sich auf einen Mann dem die Anerkennung einer bestimmten Frau immer sehr wichtig war. Und bekanntlich ist die Reaktion auf Umstände schon oft Geschlechterspezifisch zu sehen. Beispiel Trennungsschmerz: ich habe noch nie gehört, dass ein Mann alle Kumpels anruft, tonnenweise Schokolade ißt, stundenlang weint...  
ihr wisst was ich meine! 

Zurück zum Thema: Dieser besagte Mann hat auf verschiedene Arten versucht zu helfen fast 1 Jahr lang, muss glaube ich nun einsehen dass alles nichts bringt aktuell. Das Verhältnis zwischen beiden ist vertraut, freundschaftlich aber auch leicht flirty. Vllt. trifft emotionale Affäre es gut zum beschreiben. Jetzt zieht er sich extrem zurück, reagiert auf ihre Nachrichten und Anrufe zwar aber mit einem gewissen Abstand. Und ich frage mich nun, ist er es einfach leid oder fällt der Rückzug in die Kategorie in der er sich selbst Vorwürfe macht. 
Zuvor hat er sie immer unterstützt und war auch immer sehr stolz drauf! Daher das Thema Anerkennung. 

Die Frage ist also, warum er (dir?) nicht mehr so antwortet wie früher?

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04.03.21 um 12:15
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Ich habe nicht ausgeschlossen, dass nicht auch Frauen Anerkennung brauchen. Nur meine Frage bezieht sich auf einen Mann dem die Anerkennung einer bestimmten Frau immer sehr wichtig war. Und bekanntlich ist die Reaktion auf Umstände schon oft Geschlechterspezifisch zu sehen. Beispiel Trennungsschmerz: ich habe noch nie gehört, dass ein Mann alle Kumpels anruft, tonnenweise Schokolade ißt, stundenlang weint...  
ihr wisst was ich meine! 

Zurück zum Thema: Dieser besagte Mann hat auf verschiedene Arten versucht zu helfen fast 1 Jahr lang, muss glaube ich nun einsehen dass alles nichts bringt aktuell. Das Verhältnis zwischen beiden ist vertraut, freundschaftlich aber auch leicht flirty. Vllt. trifft emotionale Affäre es gut zum beschreiben. Jetzt zieht er sich extrem zurück, reagiert auf ihre Nachrichten und Anrufe zwar aber mit einem gewissen Abstand. Und ich frage mich nun, ist er es einfach leid oder fällt der Rückzug in die Kategorie in der er sich selbst Vorwürfe macht. 
Zuvor hat er sie immer unterstützt und war auch immer sehr stolz drauf! Daher das Thema Anerkennung. 

Hm. Vielleicht ist er an dem Punkt angelangt wo er merkt, dass er einfach nur ausgenützt wird? Als emotionaler Mülleimer missbraucht wird?

Wenn ich ein Jahr lang jemandem helfe und nichts zurück kommt, dann würde ich mich auch zurückziehen. Wobei ich schon lange aufeghört habe, jemandem helfen zu wollen. Ich fechte keine Kriege mehr für andere aus. Die Probleme anderer Leute sind, was sie sind.... die Probleme anderer Leute und nicht meine. Eine gesunde Portion Egoismus im Leben schadet nie. 

Da würde ich nicht von einer Sucht nach Anerkennung reden, sondern eher von einem Mann, der endlich begriffen hat, dass das ganze keinen Wert mehr hat. Das würde mir auch so gehen als Frau. Also ist das ganze schon ein bisschen Geschlechterunabhängig.  Ganz abgesehen davon, dass Menschen mit haufenweisen Problemen, die andere lösen sollen, unattraktiv und unselbständig wirken. Da sollte man sich zwei Mal überlegen, ob man/frau sich das antun soll. 

 

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