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Männer, helft mir euch zu verstehen

19. November 2007 um 15:50 Letzte Antwort: 24. April 2008 um 12:36

Ich wersteh die Männer nicht. Ich habe vor 3 Jahren ein Verhältnis mit meinem Chef angefangen. Dieser ist seit 31 Jahren verheiratet. Wir verstehen uns super und sind auch beste Kumpels, so daß er mir eigentlich alles von seiner Vergangenheit erzählt hat. So weiß ich z.B. daß er seine Frau das erste mal betrogen hat, als er gerade mal 2 Jahre mit ihr verheiratet war. In den 31 Jahren seiner Ehe hat er es auf unzählige Seitensprünge gebracht. Laut seiner Aussage hat er aber in den letzten 3 Jahren außer mir und seiner Frau mit keiner Anderen was angefangen. Ich glaube ihm das auch, denn eigentlich wußte jeder, daß wir zusammen sind außer seiner Frau. Das ging gut bis vor 4 Tagen. Da sind wir dann aufgeflogen. Seine Frau ist durch seine Unvorsichtigkeit ( SMS nicht gelöscht ) dahinter gekommen, daß zwischen uns was läuft. So weit, so gut. Er kämpft gerade darum, daß seine Frau ihm verzeiht. Und da fange ich jetzt an, an meinem Verstand zu zweifeln. Er belügt und betrügt sie , wo er nur kann. Seine Frau hat nur noch einen einzigen Menschen, bei dem sie sich ausheulen kann und das ist ihre Schwester. Heute hat er mir erzählt, daß er diese auch schon `flach gelegt hat. ` Ich bin total schockiert. Nicht nur, daß ich jetzt natürlich der Buhmann bin ( seine Frau weiß ja nur von mir ) ne, sie befindet sich in einem riesigen Netz aus Lügereien und Betrügereien. Sie tut mir wahnsinnig leid. Jetzt kämpft er wie gesagt um seine Ehe, hat mir aber auch gleich erklärt, daß wir die nächsten Wochen eben etwas vorsichtig sein müßen. Ich versteh die Welt nicht mehr. Wie kann man so abgebrüht sein und was hält ihn denn an seiner Frau??

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20. November 2007 um 10:31


Zitat:

` Ich bin total schockiert. Nicht nur, daß ich jetzt natürlich der Buhmann bin ( seine Frau weiß ja nur von mir ) ne, sie befindet sich in einem riesigen Netz aus Lügereien und Betrügereien. Sie tut mir wahnsinnig leid.

____________________________________________

Warum tut sie dir jetzt erst Leid, nach 3 Jahren??



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21. November 2007 um 22:34

Hallo baghira,
ich glaube nicht an eine ehefrau, die seit 31 jahren belogen und betrogen wird, ohne dass sie es weiss. sie wird es wissen. und sie wird gelernt haben damit umzugehen, sonst hätte sie sich getrennt.
der "kampf" deines geliebten ist show, er wird ihn selbstverständlich gewinnen und es geht weiter wie bisher.
vielleicht ist seine ehefrau eine ganz coole, die der statistik vertraut, dass ehefrauen ihre männer um etliche jahre überleben, wartet, bis er das zeitliche gesegnet hat (bei sog. managern geht das relativ schnell), und sich dann als lustige witwe noch ein schönes leben macht.
in diesen konstellationen geht es doch in der regel sowieso nur um geld und macht.

um seine frau würde ich mir keine sorgen machen, sie wird schon wissen, was sie da für einen großartigen mann hat. und er wird seinen preis dafür zahlen, in welcher form auch immer.

mich interessiert aber, wie DU damit klar kommst und ob es das ist, was du dir wünschst ?

lg
h


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21. November 2007 um 22:51
In Antwort auf aeron_11940124

Hallo baghira,
ich glaube nicht an eine ehefrau, die seit 31 jahren belogen und betrogen wird, ohne dass sie es weiss. sie wird es wissen. und sie wird gelernt haben damit umzugehen, sonst hätte sie sich getrennt.
der "kampf" deines geliebten ist show, er wird ihn selbstverständlich gewinnen und es geht weiter wie bisher.
vielleicht ist seine ehefrau eine ganz coole, die der statistik vertraut, dass ehefrauen ihre männer um etliche jahre überleben, wartet, bis er das zeitliche gesegnet hat (bei sog. managern geht das relativ schnell), und sich dann als lustige witwe noch ein schönes leben macht.
in diesen konstellationen geht es doch in der regel sowieso nur um geld und macht.

um seine frau würde ich mir keine sorgen machen, sie wird schon wissen, was sie da für einen großartigen mann hat. und er wird seinen preis dafür zahlen, in welcher form auch immer.

mich interessiert aber, wie DU damit klar kommst und ob es das ist, was du dir wünschst ?

lg
h


HI
nein, seine Frau weiß wirklich nichts. Sie glaubt noch an das Gute im Menschen. Wie ich damit umgehe. Na ganz einfch. Nachdem er mir das gesagt hat habe ich die Beziehung beendet. Auch wenn es sich komisch anhört, aber selbst ich besitze so etwas wie Moral und wenn man selbst vor der eigenen Schwägerin nicht Halt machen kann hörts bei mir auf.

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23. November 2007 um 14:42

Also ich kann es schon verstehen...
... wenn die Strukturen (Haus, Kinder, Organisation, Image) nicht verändert werden sollen. Es ist doch viel einfacher so. Ausserdem wird vom Mann ab einer bestimmten Position erwartet, dass er eine Frau und möglichst noch 2 Kinder vorweisen kann - als intakte Familie. Ohne das bekommen Männer im Top-Management keinen Job. Für grosse Firmen ist es einfach ein Signal für Seriösität, man weiss, dort ist eine Frau im Hintergrund, die auf ihn aufpasst. Auf Männer muss man halt immer aufpassen... (grins)

Die meisten Männer brauchen immer eine Frau zuhause im Hintergrund. Welche Frau das ist, ist eigentlich egal. Es kann auch eine Haushälterin sein (viele Frauen sind ja Haushälterinnen ohne Gehalt).

Und viele Frauen wollen ihre Ehe auch nicht aufgeben. So passt es dann doch wieder. Wenn Leute sich nicht mehr viel zu sagen haben, warum sollen sie die Ehe nicht erhalten und trotzdem ihrer Wege gehen können? Warum müssen immer alle Ehen geschieden und alle Häuser verkauft werden? Zumal sich die meisten neuen Beziehungen nach ca. 3 Jahren auch nur noch wie eingeschlafene Füsse anfühlen...

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1. Dezember 2007 um 12:29

@wintrac
mein Gott, bist du billig.

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1. Dezember 2007 um 14:38
In Antwort auf evelyn_12712223

@wintrac
mein Gott, bist du billig.

Bitte?
du bist billig!!!!!! wenn du so geil auf bumsen bist dann komm hr zu mir meine freunde brauchen immer neue muschis... und für dich müssen sie nicht mal was zahlen! zerstörst familien!!!!!

ok er ist vielleicht auch selber schuld dran aber du hättest gleich von anfang nein sagen können bzw ihr des sagen seiner frau... komm verpiss dich... ihr deutschen seid echt alle total krank!!!

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2. Dezember 2007 um 15:15
In Antwort auf ilia_12877633

Bitte?
du bist billig!!!!!! wenn du so geil auf bumsen bist dann komm hr zu mir meine freunde brauchen immer neue muschis... und für dich müssen sie nicht mal was zahlen! zerstörst familien!!!!!

ok er ist vielleicht auch selber schuld dran aber du hättest gleich von anfang nein sagen können bzw ihr des sagen seiner frau... komm verpiss dich... ihr deutschen seid echt alle total krank!!!

Also, sag mal
was hat das denn mit Deutschland zu tun??? Lebe in Italien und kann dir sagen, was hier abgeht, auch von Seiten der Frauen, dagegen könnten deutsche Frauen im Kirchenchor singen...

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5. Dezember 2007 um 8:29

Hallo Baghira
Da du deine Frage ja direkt an Männer gestellt hast, werde ich dir mein erstes Posting widmen und gerne auf einige Dinge antworten.

Zum allgemeinen Verständniss:

Ich bin Mitte 30, nicht verheiratet und hab auch keine Kinder. Dennoch werde ich im folgenden Text meine Freundin als meine Frau deklarieren, damit es nicht zu Verwechselungen kommt zwischen eben meiner Frau (eigentlich ja meine Freundin, mit der ich seit über 12 Jahren zusammen lebe), und meiner "Freundin", ein Mädel, mit dem ich etwa ein halbes Jahr lang eine Affäre hatte.
Das könnte etwas länger werden, ich geb mir Mühe:

In den ersten neun Jahren mit meiner Frau kann ich reinen Herzens behaupten, hat mich nie eine andere Frau auch nur annähernd interessiert. Ich hab mich nicht mal in den obligatorischen Situationen, im Cafe, Club oder auf Reisen nach anderen Frauen umgeschaut.
Wir führten eine absolut ehrliche Beziehung, haben uns ausnahmslos immer alles erzählt, hatten nie auch nur das kleinste Geheimnis voreinander. Ich fand das wundervoll, denn es war was besonderes. Ebenso war ich felsenfest davon überzeugt, dass uns nichts auseinanderdividieren könnte und wir den Rest unseres Lebens in hundertprozentiger Vertrautheit verbringen.
Nach neun Jahren lernte ich durch meinen Job ein junges Mädchen kennen, sie war gerade 22. Wir mussten zusammen arbeiten, und so recht viel Zeit miteinander verbringen und lernten uns so zwangsweise besser kennen. Nicht, dass mir das unangenehm gewesen wäre, aber ich hatte zunächst keinerlei Hintergedanken.
Je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte, umso besser fühlte ich mich plötzlich. Ich fühlte mich tatsächlich einfach jünger, und nach ein paar Wochen war ich sicher, mich in sie verliebt zu haben. Anfangs hat mich das sehr beschäftigt, denn ich liebte meine Frau ja auch, da war ich mir sicher. Aber wie kann es dann sein, dass ich mich in eine andere verliebe? Ich beschäftigte mich mit Polyamorie, doch das war nichts für mich, denn ich mag die romantische Vorstellung von nur einem Partner.
Nach einer Weile konnte oder wollte, ich weiß es nicht genau, meine neuen Gefühle nicht mehr unterdrücken und begann ein Verhältniss mit ihr. Ich kam mir vor wie damals, als ich 12 Jahre alt war und zum ersten Mal so richtig verliebt. In den ersten zwei Monaten gab es nur gelegentliche Stunden, die wir privat miteinander verbrachten. Sie sah das Ganze recht locker, hatte keine festeren Absichten.
Ich hingegen war schwer damit beschäftigt, mir zu überlegen, was mit mir los ist und welche Konsequenzen ich zu ziehen hätte. Ich wollte die Beziehung mit meiner Frau aber nich beenden, so lange ich nicht absolut sicher war, es nicht irgendwann bereuen zu müssen. Ebenfalls war ichfurchtbar entsetzt, wie leicht es mir binnen kürzester Zeit fiel, meine Frau zu belügen. Und ich kann mit Sicherheit sagen, dass meine Frau nie etwas bemerkt hatte, da sie mir bedingungslos vertraut, und ich mich auch sehr clever angestellt hab. Wie ein Profi, der solche Nummern schon 100 mal abgezogen hat. Hätte ich nie geglaubt, dass ich das so schnell so skrupelos fertig bringe.
Dennoch war mir die ganze Zeit über bewusst, dass es kein Dauerzustand sein kann, das wollte ich auch nicht.
Gleiches dachte sich meine Freundin, und setzte mir nach und nach die Pistole auf die Brust, wie ich mir das denn nun weiter vorstellen würde. Ihre Vorstöße waren allerdings eher zaghaft, von echtem Druck kann man da nicht sprechen. In ihrem Alter gibt man sich vermutlich leichter mit Träumen zufrieden, und drängt nicht zu sehr auf Fakten.
Letzendlich war ich einfach feige.
Feige, weil ich meiner Frau nie davon erzählt habe.
Feige, weil ich mich lange vor einer Entscheidung gedrückt habe.
Feige, weil ich meine langjährige Beziehung nicht für etwas neues, unbekanntes opfern wollte. Denn meine Frau ist für mich eine Garantie. Die Chance, dass ich mit ihr ein glückliches und erfülltes Leben führen werde ist einfach viel höher als die Chance, dass aus dem jungen Mädchen und mir etwas wirklich Beständiges geworden wäre. Man gibt einfach keine loyale Liebe für eine prickelnde Romanze auf. So aufregend das auch sein mag, am Ende des Tages will ich mich auf etwas verlassen können (Ich bin mir durchaus bewusst, wie sehr das nach ... klingt, aber ich will es auch nicht beschönigen oder verklären).
Also beendeten wir die Affäre, das tat mir zwar weh, aber ich hätte einfach nicht die Nüsse gehabt, meiner Frau alles zu sagen oder auch nur sie zu verlassen.
Mittlerweile ist das 2 Jahre her. Ich denk noch immer gelegentlich an die Zeit, die ich mit der jungen Dame hatte. Dabei denke ich nicht etwa an Sex, sondern wie sie roch, wie sie ausschaute, ihr Gesicht und wie sie mich anlächelt etc. (klingt schnulzig, ist aber so).
Mit meiner Frau bin ich immernoch zusammen, auch wieder ohne Zweifel und wirklich glücklich, erzählt hab ich es nie, hab ich auch nicht vor.
Mittlerweile glaube ich erkannt zu haben, dass ich damals nicht wirklich in das Mädchen verliebt war, sondern nur den Gedanken liebte, in sie verliebt zu sein. Ich liebte das, was sie aus mir machte - einen jüngeren Mann als ich es bin. Gefühlte 25 mit der finanziellen Sicherheit, Möglichkeit und Erfahrung eines fertigen Menschens. Sie als Mensch um ihrer Selbst hab ich vermutlich nie geliebt, aber es eine ganze Weile lang angenommen.

Warum ich das schreibe; ich wollte einfach einen Erfahrungsbericht wiedergeben, der zumindest 1 mögliches Motiv für männliche Untreue beinhaltet. Ich bin mir sicher, dass mein Motiv kein seltenes ist.
In jeder frischen Beziehnugn hat man auch ein bisschen Angst, wie der Alltag mal ausschaut, wenn er da ist. Bei der Frau weiß ich das schon und komme damit in der Regel prima aus. Bei einer Affäre hab ich keine Ahnung, und das Risiko ist einfach oft zu hoch bzw. wir sind zu feige.
Aber generell sind in einer Affäre ganz andere Dinge von Bedeutung, als in einer festen Liebesbeziehung.
Ein Mann, der bereit ist, eine neue Bindung einzugehen, der wartet nicht lange mit seiner Entscheidung. Wer eine Affäre eingeht, sucht aber eben keine neue Bindung.

Ich versteh, dass dir seine Frau leid tut, weil sie so oft betrogen und belogen wurde und das vermutlich auch weiter so geht. Man kann da geteilter Ansicht sein, soll man sich da einmischen oder nicht.
Nur soviel: Ich bin froh, dass sich bei mir nie einer eingemischt hat. Und meine Frau ist in diesem Moment ihrer Unwissenseit sicher auch ganz froh und glücklich. Kann sein, dass das irgendwie heuchlerisch ist...



Lieben Gruß,

Nikanoru

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5. Dezember 2007 um 16:57

Hab da eine Erklärung...
...glaube ich zumindest.

Männer können zwischen Sex und Liebe unterscheiden, Frauen nicht. Sie sind mit Herz dabei, Sex ist oft zumindest eine Vorstufe oder Überleitung zur Liebe für sie. Mag sich für Frauen etwas brutal klingen, ist aber nicht nur aus meiner eigenen Manneserfahrung so, sondern auch allgemein. Sex mit einer anderen Frau bedeutet für mich wie für viele anderen nur das, was es ist: Sex, bei einer lieben Frau zu Hause, die man liebt und respektiert. Ich will es nicht beschönigen, das mag schlimm sein, insbesondere für Frauen, die es nicht verstehen, EBEN WEIL sie anders sind und denken.

Habe mich mit meiner Frau vor einigen Jahren auseinander gelebt und dann etwas auf der Seite gesucht. Kam so in einen Swingerclub und lernte dort eine Solo-Dame kennen, zwei Jahre jünger. Wir blieben in Kontakt, es hat sich Freundschaft entwickelt, auch intim, waren danach zusammen auch in Swingerclubs. Nach einiger Zeit hat sie mir gesagt, daß sie mich liebt, ich habe mich auch verliebt. Die Erfahrung danach ist, was ich vorher gemeint habe: sie hat plötzlich nicht mehr gewollt, mit mir in die Clubs zu gehen, wollte mich nicht teilen (in diesen Clubs treffen sich Menschen, die dieses Lebensstill mögen) - das ist eben die Frauenseite, sie können es nicht trennen. Ich konnte es, denn für die anderen hatte ich nicht mein Herz. Als die Freundin einmal im Club ausgeflippt ist, war die Hausherrin mit dem Rat da: "sei froh, daß er mit dir hier ist. Ich sehe jeden Tag eine ganze Menge Männer hier ohne ihre Frauen". Ich denke, das ist aussagekräftig, oder?

Übrigens, mit "deutsch" hat das wenig zu tun. Ich schätze, wintec kommt aus Polen ("curva" bedeutet im Polnischen soviel wie "Schlampe") - spielt hier allerdings keine Rolle - ist aber noch jung bzw. unreif, wenn man seine agressieven Aussagen liest. Allerdings, ein Quentchen Wahrheit ist schon dahinter - warum läßt eine Frau sich mit so einem Mann ein, wenn sie über dessen Untreue entsetzt ist?

LG

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5. Dezember 2007 um 20:12
In Antwort auf bosede_12862125

Hab da eine Erklärung...
...glaube ich zumindest.

Männer können zwischen Sex und Liebe unterscheiden, Frauen nicht. Sie sind mit Herz dabei, Sex ist oft zumindest eine Vorstufe oder Überleitung zur Liebe für sie. Mag sich für Frauen etwas brutal klingen, ist aber nicht nur aus meiner eigenen Manneserfahrung so, sondern auch allgemein. Sex mit einer anderen Frau bedeutet für mich wie für viele anderen nur das, was es ist: Sex, bei einer lieben Frau zu Hause, die man liebt und respektiert. Ich will es nicht beschönigen, das mag schlimm sein, insbesondere für Frauen, die es nicht verstehen, EBEN WEIL sie anders sind und denken.

Habe mich mit meiner Frau vor einigen Jahren auseinander gelebt und dann etwas auf der Seite gesucht. Kam so in einen Swingerclub und lernte dort eine Solo-Dame kennen, zwei Jahre jünger. Wir blieben in Kontakt, es hat sich Freundschaft entwickelt, auch intim, waren danach zusammen auch in Swingerclubs. Nach einiger Zeit hat sie mir gesagt, daß sie mich liebt, ich habe mich auch verliebt. Die Erfahrung danach ist, was ich vorher gemeint habe: sie hat plötzlich nicht mehr gewollt, mit mir in die Clubs zu gehen, wollte mich nicht teilen (in diesen Clubs treffen sich Menschen, die dieses Lebensstill mögen) - das ist eben die Frauenseite, sie können es nicht trennen. Ich konnte es, denn für die anderen hatte ich nicht mein Herz. Als die Freundin einmal im Club ausgeflippt ist, war die Hausherrin mit dem Rat da: "sei froh, daß er mit dir hier ist. Ich sehe jeden Tag eine ganze Menge Männer hier ohne ihre Frauen". Ich denke, das ist aussagekräftig, oder?

Übrigens, mit "deutsch" hat das wenig zu tun. Ich schätze, wintec kommt aus Polen ("curva" bedeutet im Polnischen soviel wie "Schlampe") - spielt hier allerdings keine Rolle - ist aber noch jung bzw. unreif, wenn man seine agressieven Aussagen liest. Allerdings, ein Quentchen Wahrheit ist schon dahinter - warum läßt eine Frau sich mit so einem Mann ein, wenn sie über dessen Untreue entsetzt ist?

LG

Korrektur zu vorher
Sorry - habe gerade meinen Beitrag noch einmal gelesen, da ist ein verwirrender Fehler unterlaufen, wo es heißt:
"Sex mit einer anderen Frau bedeutet für mich wie für viele anderen nur das, was es ist: Sex, bei einer lieben Frau zu Hause, die man liebt und respektiert" - es sollte nicht "bei", sondern "trotz", also: "Sex mit einer anderen Frau bedeutet für mich wie für viele anderen nur das, was es ist: Sex, trotz einer lieben Frau zu Hause, die man liebt und respektiert".

Gruezi

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10. Dezember 2007 um 23:41

So was
hab ich fast befürchtet. Das heißt also : Man(n) kann alles pop... was nicht auf 3 auf den Bäumen ist, inklusive Schwägerin und was weiß ich wen noch alles ----das ist Sex---
Ehefrau darf brav zuhause sitzen und waschen und Strümpfe stopfen, wird von vorne bis hinten belogen und betrogen---das ist Liebe---
Na hoffentlich liebt mich dann Keiner!!!!!!!!!!!!!!!!

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11. Dezember 2007 um 10:29

Wow
hab mit einer solchen Aussage von einer Frau (sherridan) gar nicht gerechnet, da erweitert sich der Horizont

Baghira, zu deiner letzten Aussage: nein, so ist es nicht gemeint, daß Männer sich so etwas erlauben und die armen Frauen sie bloß zu Hause bedienen müssen. Hier bin ich eindeutig für Gleichberechtigung, Rollenaufteilung in der Familie mal außen vor, das ist in jeder Familie individuell. Ich finde, auch eine Frau, wenn sie das trennen kann, hat ihre Berechtigung dazu. Man soll es aber klug anstellen, um den Partner nicht zu verletzten, denn er ist das wichtigste für mich, es schert sich doch sonst keiner um mich als er, das ist eben eine andere Beziehungsart, die über dem Sex steht. Mann / Frau sollte auf keinen Fall die Familie vernachlässigen.

Allerdings, wenn man es nicht trennen kann, sollte man den Prinzipien auch treu bleiben und sich auf so etwas nicht einlassen. Dann akzeptiert man halt, daß Menschen verschieden sind

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11. Dezember 2007 um 16:11
In Antwort auf bosede_12862125

Wow
hab mit einer solchen Aussage von einer Frau (sherridan) gar nicht gerechnet, da erweitert sich der Horizont

Baghira, zu deiner letzten Aussage: nein, so ist es nicht gemeint, daß Männer sich so etwas erlauben und die armen Frauen sie bloß zu Hause bedienen müssen. Hier bin ich eindeutig für Gleichberechtigung, Rollenaufteilung in der Familie mal außen vor, das ist in jeder Familie individuell. Ich finde, auch eine Frau, wenn sie das trennen kann, hat ihre Berechtigung dazu. Man soll es aber klug anstellen, um den Partner nicht zu verletzten, denn er ist das wichtigste für mich, es schert sich doch sonst keiner um mich als er, das ist eben eine andere Beziehungsart, die über dem Sex steht. Mann / Frau sollte auf keinen Fall die Familie vernachlässigen.

Allerdings, wenn man es nicht trennen kann, sollte man den Prinzipien auch treu bleiben und sich auf so etwas nicht einlassen. Dann akzeptiert man halt, daß Menschen verschieden sind

Na ja, egal
nicht mehr mein Thema. Ich habe die Affäre beendet. Wenn er nachdem wir aufgeflogen sind wenigstens die Stärke gehabt hätte, die Beziehung zu mir zu beenden, wäre wenigstens noch so was wie Achtung vor ihm übriggeblieben. So aber ist für mich nichts mehr da.Weder Achtung noch Respekt ihm gegenüber und mit so einem Menschen möchte ich nicht zusammen sein. Danke euch allen. Man lernt doch nie aus.

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20. Dezember 2007 um 11:30
In Antwort auf viorel_12735269

Hallo Baghira
Da du deine Frage ja direkt an Männer gestellt hast, werde ich dir mein erstes Posting widmen und gerne auf einige Dinge antworten.

Zum allgemeinen Verständniss:

Ich bin Mitte 30, nicht verheiratet und hab auch keine Kinder. Dennoch werde ich im folgenden Text meine Freundin als meine Frau deklarieren, damit es nicht zu Verwechselungen kommt zwischen eben meiner Frau (eigentlich ja meine Freundin, mit der ich seit über 12 Jahren zusammen lebe), und meiner "Freundin", ein Mädel, mit dem ich etwa ein halbes Jahr lang eine Affäre hatte.
Das könnte etwas länger werden, ich geb mir Mühe:

In den ersten neun Jahren mit meiner Frau kann ich reinen Herzens behaupten, hat mich nie eine andere Frau auch nur annähernd interessiert. Ich hab mich nicht mal in den obligatorischen Situationen, im Cafe, Club oder auf Reisen nach anderen Frauen umgeschaut.
Wir führten eine absolut ehrliche Beziehung, haben uns ausnahmslos immer alles erzählt, hatten nie auch nur das kleinste Geheimnis voreinander. Ich fand das wundervoll, denn es war was besonderes. Ebenso war ich felsenfest davon überzeugt, dass uns nichts auseinanderdividieren könnte und wir den Rest unseres Lebens in hundertprozentiger Vertrautheit verbringen.
Nach neun Jahren lernte ich durch meinen Job ein junges Mädchen kennen, sie war gerade 22. Wir mussten zusammen arbeiten, und so recht viel Zeit miteinander verbringen und lernten uns so zwangsweise besser kennen. Nicht, dass mir das unangenehm gewesen wäre, aber ich hatte zunächst keinerlei Hintergedanken.
Je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte, umso besser fühlte ich mich plötzlich. Ich fühlte mich tatsächlich einfach jünger, und nach ein paar Wochen war ich sicher, mich in sie verliebt zu haben. Anfangs hat mich das sehr beschäftigt, denn ich liebte meine Frau ja auch, da war ich mir sicher. Aber wie kann es dann sein, dass ich mich in eine andere verliebe? Ich beschäftigte mich mit Polyamorie, doch das war nichts für mich, denn ich mag die romantische Vorstellung von nur einem Partner.
Nach einer Weile konnte oder wollte, ich weiß es nicht genau, meine neuen Gefühle nicht mehr unterdrücken und begann ein Verhältniss mit ihr. Ich kam mir vor wie damals, als ich 12 Jahre alt war und zum ersten Mal so richtig verliebt. In den ersten zwei Monaten gab es nur gelegentliche Stunden, die wir privat miteinander verbrachten. Sie sah das Ganze recht locker, hatte keine festeren Absichten.
Ich hingegen war schwer damit beschäftigt, mir zu überlegen, was mit mir los ist und welche Konsequenzen ich zu ziehen hätte. Ich wollte die Beziehung mit meiner Frau aber nich beenden, so lange ich nicht absolut sicher war, es nicht irgendwann bereuen zu müssen. Ebenfalls war ichfurchtbar entsetzt, wie leicht es mir binnen kürzester Zeit fiel, meine Frau zu belügen. Und ich kann mit Sicherheit sagen, dass meine Frau nie etwas bemerkt hatte, da sie mir bedingungslos vertraut, und ich mich auch sehr clever angestellt hab. Wie ein Profi, der solche Nummern schon 100 mal abgezogen hat. Hätte ich nie geglaubt, dass ich das so schnell so skrupelos fertig bringe.
Dennoch war mir die ganze Zeit über bewusst, dass es kein Dauerzustand sein kann, das wollte ich auch nicht.
Gleiches dachte sich meine Freundin, und setzte mir nach und nach die Pistole auf die Brust, wie ich mir das denn nun weiter vorstellen würde. Ihre Vorstöße waren allerdings eher zaghaft, von echtem Druck kann man da nicht sprechen. In ihrem Alter gibt man sich vermutlich leichter mit Träumen zufrieden, und drängt nicht zu sehr auf Fakten.
Letzendlich war ich einfach feige.
Feige, weil ich meiner Frau nie davon erzählt habe.
Feige, weil ich mich lange vor einer Entscheidung gedrückt habe.
Feige, weil ich meine langjährige Beziehung nicht für etwas neues, unbekanntes opfern wollte. Denn meine Frau ist für mich eine Garantie. Die Chance, dass ich mit ihr ein glückliches und erfülltes Leben führen werde ist einfach viel höher als die Chance, dass aus dem jungen Mädchen und mir etwas wirklich Beständiges geworden wäre. Man gibt einfach keine loyale Liebe für eine prickelnde Romanze auf. So aufregend das auch sein mag, am Ende des Tages will ich mich auf etwas verlassen können (Ich bin mir durchaus bewusst, wie sehr das nach ... klingt, aber ich will es auch nicht beschönigen oder verklären).
Also beendeten wir die Affäre, das tat mir zwar weh, aber ich hätte einfach nicht die Nüsse gehabt, meiner Frau alles zu sagen oder auch nur sie zu verlassen.
Mittlerweile ist das 2 Jahre her. Ich denk noch immer gelegentlich an die Zeit, die ich mit der jungen Dame hatte. Dabei denke ich nicht etwa an Sex, sondern wie sie roch, wie sie ausschaute, ihr Gesicht und wie sie mich anlächelt etc. (klingt schnulzig, ist aber so).
Mit meiner Frau bin ich immernoch zusammen, auch wieder ohne Zweifel und wirklich glücklich, erzählt hab ich es nie, hab ich auch nicht vor.
Mittlerweile glaube ich erkannt zu haben, dass ich damals nicht wirklich in das Mädchen verliebt war, sondern nur den Gedanken liebte, in sie verliebt zu sein. Ich liebte das, was sie aus mir machte - einen jüngeren Mann als ich es bin. Gefühlte 25 mit der finanziellen Sicherheit, Möglichkeit und Erfahrung eines fertigen Menschens. Sie als Mensch um ihrer Selbst hab ich vermutlich nie geliebt, aber es eine ganze Weile lang angenommen.

Warum ich das schreibe; ich wollte einfach einen Erfahrungsbericht wiedergeben, der zumindest 1 mögliches Motiv für männliche Untreue beinhaltet. Ich bin mir sicher, dass mein Motiv kein seltenes ist.
In jeder frischen Beziehnugn hat man auch ein bisschen Angst, wie der Alltag mal ausschaut, wenn er da ist. Bei der Frau weiß ich das schon und komme damit in der Regel prima aus. Bei einer Affäre hab ich keine Ahnung, und das Risiko ist einfach oft zu hoch bzw. wir sind zu feige.
Aber generell sind in einer Affäre ganz andere Dinge von Bedeutung, als in einer festen Liebesbeziehung.
Ein Mann, der bereit ist, eine neue Bindung einzugehen, der wartet nicht lange mit seiner Entscheidung. Wer eine Affäre eingeht, sucht aber eben keine neue Bindung.

Ich versteh, dass dir seine Frau leid tut, weil sie so oft betrogen und belogen wurde und das vermutlich auch weiter so geht. Man kann da geteilter Ansicht sein, soll man sich da einmischen oder nicht.
Nur soviel: Ich bin froh, dass sich bei mir nie einer eingemischt hat. Und meine Frau ist in diesem Moment ihrer Unwissenseit sicher auch ganz froh und glücklich. Kann sein, dass das irgendwie heuchlerisch ist...



Lieben Gruß,

Nikanoru

Es mag heuchlerisch sein
doch wenn ich, als wissende betrogene Ehefrau, die Wahl hätte. Ich würde es lieber auch nicht gewusst haben. Es ist einfach zuviel, was ein Mensch der liebt da ertragen muss.
Dein Erahrungsbericht hat mir übrigends sehr geholfen. Er spiegelt das, was mein Mann in seiner Affäre empfunden hat, ziemlich genau wieder.
Und noch was: Ja ihr seit feige, das hast du ja auch deutlich erkannt. Aber ihr habt das Talent euch so dermassen bei solchen Geschichten zu vertricken, das ihr den Ausweg auch einfach nicht mehr findet. Alles braucht seine Zeit, Männer brauchen anscheinend immer etwas länger
Frohe Weihnachten Dir und Deiner Frau.

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24. April 2008 um 12:36
In Antwort auf logan_12179963

Es mag heuchlerisch sein
doch wenn ich, als wissende betrogene Ehefrau, die Wahl hätte. Ich würde es lieber auch nicht gewusst haben. Es ist einfach zuviel, was ein Mensch der liebt da ertragen muss.
Dein Erahrungsbericht hat mir übrigends sehr geholfen. Er spiegelt das, was mein Mann in seiner Affäre empfunden hat, ziemlich genau wieder.
Und noch was: Ja ihr seit feige, das hast du ja auch deutlich erkannt. Aber ihr habt das Talent euch so dermassen bei solchen Geschichten zu vertricken, das ihr den Ausweg auch einfach nicht mehr findet. Alles braucht seine Zeit, Männer brauchen anscheinend immer etwas länger
Frohe Weihnachten Dir und Deiner Frau.

Darin liegt ja de Crux
Letztendlich würde sie sich sicherlich schon wünschen, es zu wissen, um sich eben dann anschließend zu wünschen, sie würde es nicht wissen.

Liebe Grüße

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