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Mann wollte Tochter nach anderer Frau (Trennungsgrund) benennen

14. Februar um 19:03 Letzte Antwort: 16. Februar um 16:57

Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

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14. Februar um 19:06

Achso falls ihr euch wegen dem Namen wundert: Sophia war als Username schon vergeben und Laura ist mein Zweitname

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14. Februar um 19:20
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Hui! Das finde ich ein starkes Stück! Und ich finde es unfair, dass er Dir nach so vielen Jahren unter die Nase reibt, dass er gerne eure Tochter nach ihr benannt hätte. Finde ich fies! Hätte er für sich behalten dürfen.

Ich kann deine Gefühlslage voll und ganz verstehen! 

PS: ich kenne übrigens eine Familie, da wurde die erste Tochter nach einem alten Schwarm von ihm benannt und der Name ist sehr selten. Ja, es war „nur“ Schwärmerei. Aber selbst das finde ich nicht wahnsinnig cool. Ob die Ehefrau das gewusst hat, weiss ich nicht. 

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14. Februar um 19:29
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Ich würde das ganz und gar nicht locker sehen. Dein Freund hätte dich beinahe weg geschmissen für jemanden den er erst bei einer Studienfahrt kennen gelernt hatte und wollte dir erst nichtmal den Grund nennen.

Ich empfinde die Idee das Kind welches DU zur Welt gebracht hast nach seiner Affaire und fast-Eheaus zu benennen quasi als "Andenken" als eine extreme Frechheit sowohl Kind als auch Kindsmutter gegenüber.

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14. Februar um 19:43
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Bist du dir sicher, dass er seinerzeit aus freien Stücken zurückgekommen ist und nicht etwa, weil er von der Neuen abgelehnt wurde?

Zurück zum Thema: Die Idee, eure Tochter nach dem Schwarm zu benennen, finde ich unpassend. Allerdings könnte ihm ja auch einfach der Name gefallen haben. Wenn es ein echtes Nach-der-Dame-Benennen war, würde es mich stören. Ein Name, der einem gefällt, würde mich nicht stören, auch dann nicht, wenn es jener eines ehemaligen Schwarms oder einer Expartnerin ist.

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14. Februar um 19:50

Ich denke, er weiß auch, dass das etwas sehr Fieses ist, dass er eure Tochter nach der anderen Frau benennen wollte. Sonst hätte er es nicht nach so einer langen Zeit erst in einer Krise gesagt, oder? (Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.) Entweder war sein Vorhaben einfach nur bösartig, um dir mit der Namensgebung weh zu tun, oder es war purer Egoismus und er wollte die andere Frau nicht vergessen.
 
Beides finde ich an sich schon schrecklich, aber dass er es dir jetzt sagt, sollte einem vielleicht zu denken geben. 
 

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14. Februar um 20:08

Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten.

@ bissfest: Ja da bin ich mir sicher. Aber du hast Recht, der Gedanke ist nicht weit hergeholt.

Und ja er meinte im Nachhinein, dass ihm der Name so gefallen hat. Ich kann das nicht so ganz glauben, da es ja doch sehr viele schöne Namen gibt und ich finde aus Anstand sollte doch genau dieser irgendwie Tabu sein.

Aber das war nur mein Gefühl und mich hat jetzt mal interessiert, wie andere Frauen darüber denken.

Ich danke euch sehr!

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14. Februar um 20:59
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Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten.

@ bissfest: Ja da bin ich mir sicher. Aber du hast Recht, der Gedanke ist nicht weit hergeholt.

Und ja er meinte im Nachhinein, dass ihm der Name so gefallen hat. Ich kann das nicht so ganz glauben, da es ja doch sehr viele schöne Namen gibt und ich finde aus Anstand sollte doch genau dieser irgendwie Tabu sein.

Aber das war nur mein Gefühl und mich hat jetzt mal interessiert, wie andere Frauen darüber denken.

Ich danke euch sehr!

So etwas kann schon passieren, dass einem ein Name einfach sehr gut gefällt. Das muss nicht gleich heißen, dass ein Namensträger vordergründig ist.

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15. Februar um 0:41
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Extrem geschmacklos!!!!! So was freches und anmaßenden! Das er sich überhaupt noch traut dir ins Gesicht zu schauen! Größeren Liebesbeweis ihr gegenüber gibt es nicht. Zudem glaube ich nicht, dass er zu dir zurück wollte, sondern musste, weil sie ihn nicht haben wollte. Er sagt dir das natürlich so, damit du still bleibst. Er kann dir alles erzählen, du würdest es glauben. 

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15. Februar um 0:41
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Extrem geschmacklos!!!!! So was freches und anmaßenden! Das er sich überhaupt noch traut dir ins Gesicht zu schauen! Größeren Liebesbeweis ihr gegenüber gibt es nicht. Zudem glaube ich nicht, dass er zu dir zurück wollte, sondern musste, weil sie ihn nicht haben wollte. Er sagt dir das natürlich so, damit du still bleibst. Er kann dir alles erzählen, du würdest es glauben. 

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15. Februar um 1:35
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So etwas kann schon passieren, dass einem ein Name einfach sehr gut gefällt. Das muss nicht gleich heißen, dass ein Namensträger vordergründig ist.

Da er es ihr in einer Ehekrise unter die Nase rieb, liegt es schon Nähe das dem eben sehr wohl so ist 

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15. Februar um 1:35

*Nahe

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15. Februar um 10:35
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Extrem geschmacklos!!!!! So was freches und anmaßenden! Das er sich überhaupt noch traut dir ins Gesicht zu schauen! Größeren Liebesbeweis ihr gegenüber gibt es nicht. Zudem glaube ich nicht, dass er zu dir zurück wollte, sondern musste, weil sie ihn nicht haben wollte. Er sagt dir das natürlich so, damit du still bleibst. Er kann dir alles erzählen, du würdest es glauben. 

Für deine Meinung bedanke ich mich.

Zu letzterem: Musste ist vielleicht das falsche Wort. Er musste gar nichts. Ich habe ihn gehen lassen und bin ihm nicht nachgelaufen. Selbst wenn sie ihn nicht wollte (was ich tatsächlich nicht glaube, denn es gab bettelnde Mails ihrerseits), hätte er nicht zu mir zurück kommen müssen.

Ich bin auch nicht frei von "Sünde". Schließlich erzählte er mir die Dinge, weil ich ihm in der Beziehungskrise beichtete, dass ich mich in einen Anderen verliebt habe. Ja genau das ist mir passiert. Er wollte mir damit sagen, dass dies passieren kann und er weiß, wie ich mich fühle. Das er mir nicht böse ist, sondern gemeinsam mit mir die Zeit durchstehen will und er alles tun wird, um die Ehe zu retten. Heute sind wir sehr glücklich. Aber ich glaube er hat es mit seiner Ehrlichkeit etwas übertrieben, als er mir das mit dem Namen sagte. Er war einfach hilflos und wollte mich davon überzeugen, dass ich deswegen kein schlechter Mensch bin und er mir nichts vorwirft, sondern er sich die Schuld gibt.

Dennoch bleibt die Verletzung. Weil ich das niemals gemacht hätte, wenn wir bspw. noch einen Jungen bekommen hätten. Für mich ist das völlig abwegig.

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15. Februar um 11:37
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Es ist völlig nachvollziehbar das du geschockt bist.

Anscheinend war er nach über 10 Jahren noch nicht über die Begenung mir der Frau hinweg und wollte sich so ein Denkmal setzen.
Meiner Meinung nach ist das völlig krank von Deinem Mann, da wäre es noch besser wenn er sich ihren Namen tetowieren lassen würde, aber euer gemeinsames Kind mit dem Namen der Flamme rumlafen lassen zu wollen.
Da fehlen mir echt die Worte....
 

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15. Februar um 11:41
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Für deine Meinung bedanke ich mich.

Zu letzterem: Musste ist vielleicht das falsche Wort. Er musste gar nichts. Ich habe ihn gehen lassen und bin ihm nicht nachgelaufen. Selbst wenn sie ihn nicht wollte (was ich tatsächlich nicht glaube, denn es gab bettelnde Mails ihrerseits), hätte er nicht zu mir zurück kommen müssen.

Ich bin auch nicht frei von "Sünde". Schließlich erzählte er mir die Dinge, weil ich ihm in der Beziehungskrise beichtete, dass ich mich in einen Anderen verliebt habe. Ja genau das ist mir passiert. Er wollte mir damit sagen, dass dies passieren kann und er weiß, wie ich mich fühle. Das er mir nicht böse ist, sondern gemeinsam mit mir die Zeit durchstehen will und er alles tun wird, um die Ehe zu retten. Heute sind wir sehr glücklich. Aber ich glaube er hat es mit seiner Ehrlichkeit etwas übertrieben, als er mir das mit dem Namen sagte. Er war einfach hilflos und wollte mich davon überzeugen, dass ich deswegen kein schlechter Mensch bin und er mir nichts vorwirft, sondern er sich die Schuld gibt.

Dennoch bleibt die Verletzung. Weil ich das niemals gemacht hätte, wenn wir bspw. noch einen Jungen bekommen hätten. Für mich ist das völlig abwegig.

Zu viel Ehrlichkeit ist da sicher nicht wirklich gut, ja das Ei hat er sich selbst gelegt.

Hast du schon mal überlegt ob ihr wirklich glücklich seid, wenn beide schon so massiv ausbrechen wollten?

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15. Februar um 12:10
In Antwort auf

Zu viel Ehrlichkeit ist da sicher nicht wirklich gut, ja das Ei hat er sich selbst gelegt.

Hast du schon mal überlegt ob ihr wirklich glücklich seid, wenn beide schon so massiv ausbrechen wollten?

Danke Holzmichel für deine Meinung!

Ja sind wir. Natürlich waren wir es zu dem Zeitpunkt nicht. Ich kann ihm die Verliebtheit sehr gut "verzeihen". Wir sind zusammengekommen, da war ich 16 und er 18. Dann hat er Sport (Lehramt) studiert und war 5 Jahre umzingelt von Frauen, denen ich ein Dorn im Auge war. Und naja kurz vor Studiumende hat er sich halt verliebt. Das finde ich an sich gar nicht schlimm, aber das er es mir damals nicht gesagt hat schon.

Und bei mir war es wirklich Unzufriedenheit. Ich sehe heute rückblickend den Warnschuss als Chance. Wir haben so viele Gespräche geführt und es ist jetzt seit vielen Jahren wieder eine Verliebtheit da, die ich sehr genieße und er auch. Wir haben uns beide keinen körperlichen Betrug vorzuwerfen, obwohl sicherlich der emotionale "Betrug" auch sehr verletzend sein kann und war. Dennoch bin ich ein Mensch und den Kopf kann man schlecht unter Kontrolle bringen. Zudem ist bei einer "Jugendliebe" wohl klar, dass nicht alle Jahre golden sein werden.

Und ein paar Narben bleiben, wie die Aktion mit dem Namen. Deswegen bin ich so dankbar für eure Meinungen, da ich mir wirklich unsicher war, ob ich nicht übertreibe.

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15. Februar um 12:16

Dass er seine Tochter nach einer Frau benennen wollte, die fast dafür verantwortlich war, dass es diese Tochter gar nicht gegeben hätte, ist schon sehr befremdlich. Sein Kind nach einer bestimmten Person zu benennen, ist ja auch eine Art der Würdigung.
Oder findet er einfach nur den Namen besonders schön und es ist lediglich Zufall, dass die Ex so heißt? Bei geläufigen Namen kann das schnell passiern. 

 

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15. Februar um 12:18
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Danke Holzmichel für deine Meinung!

Ja sind wir. Natürlich waren wir es zu dem Zeitpunkt nicht. Ich kann ihm die Verliebtheit sehr gut "verzeihen". Wir sind zusammengekommen, da war ich 16 und er 18. Dann hat er Sport (Lehramt) studiert und war 5 Jahre umzingelt von Frauen, denen ich ein Dorn im Auge war. Und naja kurz vor Studiumende hat er sich halt verliebt. Das finde ich an sich gar nicht schlimm, aber das er es mir damals nicht gesagt hat schon.

Und bei mir war es wirklich Unzufriedenheit. Ich sehe heute rückblickend den Warnschuss als Chance. Wir haben so viele Gespräche geführt und es ist jetzt seit vielen Jahren wieder eine Verliebtheit da, die ich sehr genieße und er auch. Wir haben uns beide keinen körperlichen Betrug vorzuwerfen, obwohl sicherlich der emotionale "Betrug" auch sehr verletzend sein kann und war. Dennoch bin ich ein Mensch und den Kopf kann man schlecht unter Kontrolle bringen. Zudem ist bei einer "Jugendliebe" wohl klar, dass nicht alle Jahre golden sein werden.

Und ein paar Narben bleiben, wie die Aktion mit dem Namen. Deswegen bin ich so dankbar für eure Meinungen, da ich mir wirklich unsicher war, ob ich nicht übertreibe.

Es freut mich für Euch das ihr es in anscheinend in den Griff bekommen habt.

Wenn man sio jung zusammen kommt, ist es unvermeidlich das da vieleicht irgenwann der Gedanke kommt, war das alles, fehlt mir was oä.
Wobei es egal ist wann man zusammen kommt, es wird nie nur goldene Jahre geben.

 

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15. Februar um 12:19
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Dass er seine Tochter nach einer Frau benennen wollte, die fast dafür verantwortlich war, dass es diese Tochter gar nicht gegeben hätte, ist schon sehr befremdlich. Sein Kind nach einer bestimmten Person zu benennen, ist ja auch eine Art der Würdigung.
Oder findet er einfach nur den Namen besonders schön und es ist lediglich Zufall, dass die Ex so heißt? Bei geläufigen Namen kann das schnell passiern. 

 

Er meinte, dass er den Namen besonders schön findet. Aber der ist schon speziell und mit sicherheit hat er dabei nicht nur an den Namen gedacht. Vor allem weil er es ja auch im Rahmen der "Krisengespräche" erwähnte.

Keine Ahnung was soll man dazu sagen. Ihr habt Recht, es ist einfach krass.

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15. Februar um 12:28

Und ziemlich blöd vom ihm es dir zu verraten.

Er muss verzeifelt gewesen sein als er es dir verraten hat, vieleicht ein positiver Aspeckt.

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15. Februar um 12:40

Das ist 10 Jahre her! Hat sich eure Partnerschaft seither nicht weiter entwickelt? Selbst wenn es zum damaligen Zeitpunkt taktlos war, habt ihr seitdem eine gemeinsame Vergangenheit und derzeit eine schöne Gegenwart. Wie die Zukunft wird, liegt an euch. Du kannst Dich jetzt daran festbeissen, dass er vor 10 Jahren diesen blöden Fehltritt hatte oder Du konzentrierst Dich auf das, was ihr heute habt. Glaubst Du nicht, dass er sich seitdem weiter entwickelt hat? 

Ich will das nicht kleinreden, klar ist das ne Scheißaktion gewesen. Aber entscheidend ist hier der Zeitpunkt. Wäre es aktuell hätten wir eine ganz andere Diskussion. Die Reaktionen der meisten anderen hier halte ich persönlich für übertrieben, weil sie so tun, als spielten die ganzen Jahre seitdem gar keine Rolle.

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15. Februar um 12:55
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Das ist 10 Jahre her! Hat sich eure Partnerschaft seither nicht weiter entwickelt? Selbst wenn es zum damaligen Zeitpunkt taktlos war, habt ihr seitdem eine gemeinsame Vergangenheit und derzeit eine schöne Gegenwart. Wie die Zukunft wird, liegt an euch. Du kannst Dich jetzt daran festbeissen, dass er vor 10 Jahren diesen blöden Fehltritt hatte oder Du konzentrierst Dich auf das, was ihr heute habt. Glaubst Du nicht, dass er sich seitdem weiter entwickelt hat? 

Ich will das nicht kleinreden, klar ist das ne Scheißaktion gewesen. Aber entscheidend ist hier der Zeitpunkt. Wäre es aktuell hätten wir eine ganz andere Diskussion. Die Reaktionen der meisten anderen hier halte ich persönlich für übertrieben, weil sie so tun, als spielten die ganzen Jahre seitdem gar keine Rolle.

Ja genau das ist es. Ich finde das hast du sehr reflektiert beschrieben. Wir haben uns weiterentwickelt. Und auch er hat sich enorm verändert (zum Positiven).

Und auch ich sehe es wie du (oder auch holzmichel), dass die ganzen Jahre eben eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle spielen. Daher spreche ich das Thema auch nicht mehr an. Ich möchte auch nicht, dass er immer wieder meine Fehler auskramt.

Nur manchmal kommt es wie ein Blitz und ich denke mir nur "Was für ein Sch...". Wie konnte er das tun. Auch wenn ich unsere Tochter rufe, kommt hin und wieder dieser Stich im Herz. Aber mir ist durch den Austausch hier auch klar geworden, dass das wohl eine sehr natürliche Reaktion ist und die meisten zumindest enttäuscht gewesen wären.

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15. Februar um 12:59
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Und ziemlich blöd vom ihm es dir zu verraten.

Er muss verzeifelt gewesen sein als er es dir verraten hat, vieleicht ein positiver Aspeckt.

Ja das war er. Wirklich sehr verzweifelt und ich auch. Eine schlimme Zeit.

Das blöde dabei ist ja auch, dass ich die Ehrlichkeit im Nachhinein nicht "bestrafen" will oder wollte.

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15. Februar um 14:48

Dann vergebt euch gegenseitig, gerade wenn du auch so ein kleines "Problem" hattest wäre es doch nur fair.
Dann seid ihr auf Augenhöhe, dass ist sehr wichtig für die Beziehung.

Dieses unschöne Detail gehört jetzt leider zu eurer Vergangenheit, dass lässt sich nimmer ausradieren.

Aber ziemlich Scheisse von ihm war es trotzdem.
Und ja solche Gedanken wie du sie dir machst sind völlig normal, man darf sich nur nicht von ihnen beherrschen lassen.

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15. Februar um 15:28
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Dann vergebt euch gegenseitig, gerade wenn du auch so ein kleines "Problem" hattest wäre es doch nur fair.
Dann seid ihr auf Augenhöhe, dass ist sehr wichtig für die Beziehung.

Dieses unschöne Detail gehört jetzt leider zu eurer Vergangenheit, dass lässt sich nimmer ausradieren.

Aber ziemlich Scheisse von ihm war es trotzdem.
Und ja solche Gedanken wie du sie dir machst sind völlig normal, man darf sich nur nicht von ihnen beherrschen lassen.

Da hast du völlig Recht. Vielen Dank für die klaren und bedachten Worte. Das hilft mir wirklich sehr!

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15. Februar um 16:16
In Antwort auf

Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Hallo laura82,

Wie kann es sein, dass ein solches Thema nach 10 Jahren wieder aufpoppt? Da muss doch noch irgend etwas anderes passiert sein... Namen haben für sich alleine erst einmal keine Bewertung oder Bedeutung. Zufällig könnte Name x mit jeder beliebigen Menschin überein stimmen. Egal, ob das jetzt deine Mutter oder seine Ex ist oder war. Von daher habe ich Schwierigkeitwn deine Frage zu verstehen...

Freundliche Grüße, Christoph

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15. Februar um 17:34
In Antwort auf

Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Hmm, schwierig.

Ich kann dir gar nicht sagen, ob ich verletzt wäre oder nicht. Ich denke ich würde das davon abhängig machen, wie mein Beziehung läuft. Letztendlich ist es doch nur ein Name,(den deine Tochter nicht trägt) und er ist immerhin mit dir schon jahrelang zusammen und hat mit dir eine Tochter.
Ich glaube, mir wäre das ziemlich egal. Warum er es dir erzählt hat, verstehe ich allerdings auch nicht so ganz. Ist es ihm rausgerutscht? Wenn ihr beide glücklich seid, dann versuche das ganze zu vergessen.
LG

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15. Februar um 20:34
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Hallo laura82,

Wie kann es sein, dass ein solches Thema nach 10 Jahren wieder aufpoppt? Da muss doch noch irgend etwas anderes passiert sein... Namen haben für sich alleine erst einmal keine Bewertung oder Bedeutung. Zufällig könnte Name x mit jeder beliebigen Menschin überein stimmen. Egal, ob das jetzt deine Mutter oder seine Ex ist oder war. Von daher habe ich Schwierigkeitwn deine Frage zu verstehen...

Freundliche Grüße, Christoph

Nein vor zehn Jahren war ich mit unserer Tochter schwanger. Allerdings wusste ich damals nicht, dass sein Namensvorschlag mit der im Eingangspost beschriebenen Frau zusammenhängt. Dies kam erst Jahre später zur Sprache. Vermutlich habe ich dies unglücklich formuliert, aber ich glaube die meisten der Antwortenden haben es trotzdem richtig verstanden.

Einen Auslöser gab es nicht. Es schlummert seitdem nur in mir und kommt immer mal wieder hoch mit einem unguten Gefühl.

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15. Februar um 20:38
In Antwort auf

Hmm, schwierig.

Ich kann dir gar nicht sagen, ob ich verletzt wäre oder nicht. Ich denke ich würde das davon abhängig machen, wie mein Beziehung läuft. Letztendlich ist es doch nur ein Name,(den deine Tochter nicht trägt) und er ist immerhin mit dir schon jahrelang zusammen und hat mit dir eine Tochter.
Ich glaube, mir wäre das ziemlich egal. Warum er es dir erzählt hat, verstehe ich allerdings auch nicht so ganz. Ist es ihm rausgerutscht? Wenn ihr beide glücklich seid, dann versuche das ganze zu vergessen.
LG

Vielen Dank für deine Einschätzung ailuj.

Finde es sehr gut und aufschlussreich verschiedene Meinungen zu hören. Und deine hat wirklich auch wichtige Aspekte, die stimmen.

Ja es ist ihm wohl eher rausgerutscht, um mich davon zu überzeugen, dass er mich versteht.

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16. Februar um 0:48

Seit 10 Jahren rufst du/ruft ihr eure Tochter mit dem Namen seiner Flamme, du, ohne es zu wissen.

Jetzt kramt er es aus der Mottenkiste. Eventuell hat er es für notwendig gehalten, dich in den A  zu treten und griff tief unter den Ladentisch. Vielleicht ist diese Legende zur Namensgebung nicht das eigentliche Problem.
 

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16. Februar um 13:04

Selbst wenn ihm der ausgefallene Name der anderen Frau, mit der sogar zusammenleben wollte, „einfach nur“ gefallen hat, weiß man doch, dass man die Tochter mit der eigentlichen Partnerin nicht danach benennt. Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, wie man überhaupt auf diese Idee kommen kann. Da fände ich sogar einen einmaligen körperlichen Seitensprung nicht so schlimm, wie diesen Wunsch deines Partners. Der körperliche Betrug wäre dann ja vielleicht eine einmalige Sache gewesen bzw. hätte dein Leben nicht so lange beeinflusst, wie bei diesem emotionalen Betrug, der jedes Mal, wenn du den Namen eurer Tochter gesagt, gerufen, gedacht oder geschrieben hättest, eine Verbindung zu der anderen Liebschaft gehabt hätte. Der Name des gemeinsamen Kindes hat doch im Allgemeinen eine sehr große „lebenslange“ Bedeutung.holzmichel hat den Ausdruck „krank“ benutzt, und ich muss ehrlich zugeben, das war leider auch das erste, was mir bei deinem Beitrag eingefallen ist… Zumal dein Partner doch auch weißt, dass er selbst dann auch immer wieder an die andere Frau erinnert wird (wenn er schon nicht an deine Lage denkt), dass ist doch völlig daneben.
 
 

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16. Februar um 14:17
In Antwort auf

Seit 10 Jahren rufst du/ruft ihr eure Tochter mit dem Namen seiner Flamme, du, ohne es zu wissen.

Jetzt kramt er es aus der Mottenkiste. Eventuell hat er es für notwendig gehalten, dich in den A  zu treten und griff tief unter den Ladentisch. Vielleicht ist diese Legende zur Namensgebung nicht das eigentliche Problem.
 

Seit 10 Jahren rufst du/ruft ihr eure Tochter mit dem Namen seiner Flamme, du, ohne es zu wissen.

Nein, die Tochter wurde nicht nach der anderen Frau benannt. Der TE hat der Name nicht gefallen.

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16. Februar um 14:27

Vielen Dank für die Erklärung valieee

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16. Februar um 16:52
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Folgendes:

Mein Mann und ich sind schon sehr lange zusammen. Vor 16 Jahren trennte sich mein Mann nach einer Studienfahrt von mir, ohne einen Grund anzugeben. Nach einem Tag kam er wieder an und ich habe ihn zurückgenommen. Trotzdem blieb immer ein faler Beigeschmack, weil er mir nie den wirklichen Grund nennen wollte.

Vor 10 Jahren war ich mit meiner ersten Tochter schwanger und er schlug mir gleich einen bestimmten Namen vor, der mir aber gar nicht gefiel. Nun erzählte er mir vor längerer Zeit im Rahmen einer Beziehungskrise von jener Frau, in die er sich damals auf der Studienfahrt verliebt hatte und sogar gleich zu ihr ziehen wollte und sich deshalb von mir trennte, aber dann doch schnell erkannte, dass er mich zu sehr liebt und bei mir blieb. Bei dem Gespräch erwähnte er jedoch auch beiläufig, dass er unsere Tochter nach ihr benennen wollte.

Ich wusste davon nichts und muss ehrlich sagen, dass ich das mit der Frau gar nicht schlimm finde, aber das er noch so viel später unserer Tochter Ihren Namen geben wollte (ohne mein Wissen), beschäftigt mich immer noch. Wenn ich dem Namen zugestimmt hätte und erst später davon erfahren hätte, wüsste ich nicht, was das mit mir gemacht hätte. Ist meine Verletzung irgendwie nachvollziehbar oder würdet ihr das ganz locker sehen? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Ganz liebe Grüße

Sophia

Das ist ziemlich unsensibel von deinem Mann gewesen. Ich wäre auch vor den Kopf gestoßen, wenn meine Partnerin unserem gemeinsamen Kind den Namen einer verflossenen Liebe geben wollte. Auf welche Ideen manche Menschen kommen, da kann man sich nur wundern.

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16. Februar um 16:57
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Seit 10 Jahren rufst du/ruft ihr eure Tochter mit dem Namen seiner Flamme, du, ohne es zu wissen.

Jetzt kramt er es aus der Mottenkiste. Eventuell hat er es für notwendig gehalten, dich in den A  zu treten und griff tief unter den Ladentisch. Vielleicht ist diese Legende zur Namensgebung nicht das eigentliche Problem.
 

Nein, tun sie nicht, sie hat den Namen ja damals abgelehnt, wenn ich das richtig verstanden habe. Allerdings wusste sie nicht, dass es sich um den Namen der anderen Frau handelte, er hat ihr einfach nicht gefallen.

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