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Mann und Haushalt

7. Oktober um 8:57 Letzte Antwort: 14. Oktober um 12:31


Aktuell bin ich in Elternzeit und habe grundsätzlich nicht das Problem, das meiste im Haushalt zu machen. Ich schaffe aber auch nicht alles. Mein Partner wohnt hier genauso und macht genauso Dreck. Viel muss er wirklich nicht machen. Aber nicht mal das kriegt er hin. Und immer muss ich es ihm sagen. Er macht mich wahnsinnig! 
Wenn ich ihn bitte mal was zu machen, wirklich nichts aufwendiges, dann macht er es in der Regel nicht komplett. Zum Beispiel die Küche abends aufräumen. Ich habe ihm so oft gesagt, was er bitte machen soll, was quasi dazugehört. Und in 9 von 10 Fällen kriegt er es nicht gebacken. 
Ich habe schon so oft mit ihm geredet. Es wird kurz mal besser, und dann wieder wie immer. Ordnung ist ein Fremdwort für ihn. Wo er steht und geht, lässt er alles liegen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, selbst Vorbild- und Verantwortungsargumente ändern nichts. 
Natürlich, er arbeitet von 8 bis 17/18 Uhr. Ich "arbeite" von morgens, wenn ich aufstehe bis abends, bis der Kleine schläft und darüber hinaus noch. Jeden Tag. Und jede Mutter weiß, wie es mit einem Kleinkind ist. 
Wie wird das erst, wenn ich wieder arbeiten gehe? Ehrlich, ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
Und wer denkt, ich würde übertreiben...wir waren ein paar Tage bei meiner Mutter. Selbst sie hat in so kurzer Zeit gemerkt, dass mein Partner nicht einfach ist, was Ordnung und Sauberkeit angeht.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps oder einen Rat?
Bitte nicht so Sachen wie "Ja, dann trenn dich doch von ihm" -das hilft nicht weiter und ist keine Lösung. Schließlich liebe ich ihn ja trotzdem noch. Nur weil das nicht richtig läuft mit dem Haushalt, schmeiße ich nicht alles hin. Danke. 

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7. Oktober um 10:14
In Antwort auf mambelonee


Aktuell bin ich in Elternzeit und habe grundsätzlich nicht das Problem, das meiste im Haushalt zu machen. Ich schaffe aber auch nicht alles. Mein Partner wohnt hier genauso und macht genauso Dreck. Viel muss er wirklich nicht machen. Aber nicht mal das kriegt er hin. Und immer muss ich es ihm sagen. Er macht mich wahnsinnig! 
Wenn ich ihn bitte mal was zu machen, wirklich nichts aufwendiges, dann macht er es in der Regel nicht komplett. Zum Beispiel die Küche abends aufräumen. Ich habe ihm so oft gesagt, was er bitte machen soll, was quasi dazugehört. Und in 9 von 10 Fällen kriegt er es nicht gebacken. 
Ich habe schon so oft mit ihm geredet. Es wird kurz mal besser, und dann wieder wie immer. Ordnung ist ein Fremdwort für ihn. Wo er steht und geht, lässt er alles liegen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, selbst Vorbild- und Verantwortungsargumente ändern nichts. 
Natürlich, er arbeitet von 8 bis 17/18 Uhr. Ich "arbeite" von morgens, wenn ich aufstehe bis abends, bis der Kleine schläft und darüber hinaus noch. Jeden Tag. Und jede Mutter weiß, wie es mit einem Kleinkind ist. 
Wie wird das erst, wenn ich wieder arbeiten gehe? Ehrlich, ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
Und wer denkt, ich würde übertreiben...wir waren ein paar Tage bei meiner Mutter. Selbst sie hat in so kurzer Zeit gemerkt, dass mein Partner nicht einfach ist, was Ordnung und Sauberkeit angeht.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps oder einen Rat?
Bitte nicht so Sachen wie "Ja, dann trenn dich doch von ihm" -das hilft nicht weiter und ist keine Lösung. Schließlich liebe ich ihn ja trotzdem noch. Nur weil das nicht richtig läuft mit dem Haushalt, schmeiße ich nicht alles hin. Danke. 

Seine Sachen, was er halt so rumliegen lässt alle auf einen Haufen schmeißen, wo er dich nicht stört und ignorieren. 

Sich seine Wäsche selber waschen lassen, dann hast du etwas mehr Zeit für anderes.

Einfach dickfelliger werden. Und: ja kein schlechtes Gewissen kriegen dabei!!! Warum auch? Hat er ja auch nicht, es interessiert ihn nicht mal, du machst es zuletzt ja doch.
Ich weiß, Küche kann man nicht einfach ignorieren (Mann schon) aber in einigen Dingen wirst du sicher was von ihm liegen lassen (Haufen) können.

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7. Oktober um 10:42

Was zwar echt gemein ist, aber hier super funktioniert hat, war die Mamakarte. Gerade in der Küche! 
"Ich wusste nicht, dass deine Mutter so eine Drecks.... ist! Oder macht deine Mama zu Hause das auch so?" War bisher echt die erfolgreichste Strategie.
Oder auch gerne genommen: "deine Mami muss dir ja immer alles hinterher geräumt haben, weil es bei deinen Eltern ordentlich aussieht und du nicht mal hier deine Kleidung/Schreibtisch etc in Ordnung halten kannst!"
Keine Ahnung, ob das jetzt Erinnerungen aus Kindheitstagen weckt, wo Mami den Sohnemann zu Ordnung erziehen wollte, aber es hat eine sehr motivierende Wirkung. Oder es ist ihm peinlich, wenn er durch sein Verhalten ein schlechtes Licht auf seine Mutter wirft? Egal, es hilft immer wieder. Und so manche Dauerbaustelle hat sich hier somit erledigt. 

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7. Oktober um 12:32

Hallo, 

in unserem Haushalt wird auch of darüber gesprochhen und meine Frau mekert auch immer darüber. Manche scheinen sich vor der Arbeit zu drücken, so wie ich manchmal, aber da bleibt sie hart und überlässt mir einige aufgaben. Diese sagt sie meistens mehrmals damit ich es ja nicht vergesse . Aber trotzem tue ich es ihr zu liebe. Schau vielleicht wenn dein Mann zu müde ist, die Aufgabe zu verschieben. Jedoch brauchen wir Männer manchmal klare Aufgaben. Viel Glück euch ! LG 

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7. Oktober um 12:43
In Antwort auf robert773

Hallo, 

in unserem Haushalt wird auch of darüber gesprochhen und meine Frau mekert auch immer darüber. Manche scheinen sich vor der Arbeit zu drücken, so wie ich manchmal, aber da bleibt sie hart und überlässt mir einige aufgaben. Diese sagt sie meistens mehrmals damit ich es ja nicht vergesse . Aber trotzem tue ich es ihr zu liebe. Schau vielleicht wenn dein Mann zu müde ist, die Aufgabe zu verschieben. Jedoch brauchen wir Männer manchmal klare Aufgaben. Viel Glück euch ! LG 

Du räumst deinen eigenen Dreck weg "ihr zu Liebe", wow einfach nur wow.

Wann kann denn die TE Sachen verschieben weil sie zu müde ist? Och nö, heute keinen Bock auf Kind hüten, mach ich dann morgen.

LÄCHERLICH

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7. Oktober um 12:49

Hallo, 

also ich kann nachvollziehen, wie es dir geht. ich habe auch manchmal solche Tage, wo mein Mann sicht nicht darüm kümmert. Aber dann rede ich mit ihm und er ist auch verstädnisvoll. Es ist von Person zu Person unterschiedlich, wie man das handhabt. Es gibt kein Rezept, du solltest am Besten wissen, wie du mit dem umgehen sollst und am wichtigsten ist, dass ihr darüber redet. Ich würde es eher diplomatisch angehen und versuchen alles mit reden zu klären. Viel Glück euch  

Liebe Grüße 

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7. Oktober um 12:54
In Antwort auf benaja_21628098

Du räumst deinen eigenen Dreck weg "ihr zu Liebe", wow einfach nur wow.

Wann kann denn die TE Sachen verschieben weil sie zu müde ist? Och nö, heute keinen Bock auf Kind hüten, mach ich dann morgen.

LÄCHERLICH

Also es ging hierbei nicht um auf das Kind auzupassen, sondern um den Haushalt. Das sind zumal zwei verschiedene Dinge, die man klar trennen sollte. Zumal weil du nicht weißt, wie sehr der Vater in der Kindererziehung einbezogen ist und wie das aufgefasst wird. Zum anderen ist Kindererziehung erheblich anstrengender als haushalt machen. Ich finde dein Kommentar nicht Ok und du solltest aufpassen, wie du mit anderen Menschen umgehst. 
Ich bin mir sicher, dass sich viele Väter mühe geben und den Kindern wenn sie zu Hause sind die nötige Aufmerksamkeit geben. Außerdem mache ich etwas mit den Kindern, wenn meine Frau eine Auszeit braucht! Wie gesagt, das gehört nicht zum Haushalt dazu! 

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7. Oktober um 13:18

Häng ihm nen Zettel mit Checkliste in die Küche wo die Tätigkeiten draufstehen.

Wie war es denn vor dem Kind wo Du ja auch gearbeitet haben dürftest?
Vielleicht realisiert er nicht, dass Du NICHT frei hast sondern Dich um EUER Kind kümmerst und wenn Du wieder in den Beruf zurückkehrst noch mehr Arbeit auf ihn zukommt.
Kümmert er sich denn um den Sohn oder ist er da auch schlampig?

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7. Oktober um 13:24
In Antwort auf robert773

Also es ging hierbei nicht um auf das Kind auzupassen, sondern um den Haushalt. Das sind zumal zwei verschiedene Dinge, die man klar trennen sollte. Zumal weil du nicht weißt, wie sehr der Vater in der Kindererziehung einbezogen ist und wie das aufgefasst wird. Zum anderen ist Kindererziehung erheblich anstrengender als haushalt machen. Ich finde dein Kommentar nicht Ok und du solltest aufpassen, wie du mit anderen Menschen umgehst. 
Ich bin mir sicher, dass sich viele Väter mühe geben und den Kindern wenn sie zu Hause sind die nötige Aufmerksamkeit geben. Außerdem mache ich etwas mit den Kindern, wenn meine Frau eine Auszeit braucht! Wie gesagt, das gehört nicht zum Haushalt dazu! 

Du redest dich um Kopf und Kragen, um den heißen Brei. Inwiefern tust du deiner Frau etwas zu Liebe, wenn du deinen eigenen Dreck wegmachst?

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7. Oktober um 21:23
In Antwort auf skadirux

Seine Sachen, was er halt so rumliegen lässt alle auf einen Haufen schmeißen, wo er dich nicht stört und ignorieren. 

Sich seine Wäsche selber waschen lassen, dann hast du etwas mehr Zeit für anderes.

Einfach dickfelliger werden. Und: ja kein schlechtes Gewissen kriegen dabei!!! Warum auch? Hat er ja auch nicht, es interessiert ihn nicht mal, du machst es zuletzt ja doch.
Ich weiß, Küche kann man nicht einfach ignorieren (Mann schon) aber in einigen Dingen wirst du sicher was von ihm liegen lassen (Haufen) können.

Das mache ich mit seinen Klamotten so. Und ich wasche nur Wäsche, die im Wäschekorb liegt. Und mancher Krimskrams landet auch alles auf seinem Schreibtisch. Er merkt es aber trotzdem nicht. 

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7. Oktober um 21:24
In Antwort auf mikesch07

Was zwar echt gemein ist, aber hier super funktioniert hat, war die Mamakarte. Gerade in der Küche! 
"Ich wusste nicht, dass deine Mutter so eine Drecks.... ist! Oder macht deine Mama zu Hause das auch so?" War bisher echt die erfolgreichste Strategie.
Oder auch gerne genommen: "deine Mami muss dir ja immer alles hinterher geräumt haben, weil es bei deinen Eltern ordentlich aussieht und du nicht mal hier deine Kleidung/Schreibtisch etc in Ordnung halten kannst!"
Keine Ahnung, ob das jetzt Erinnerungen aus Kindheitstagen weckt, wo Mami den Sohnemann zu Ordnung erziehen wollte, aber es hat eine sehr motivierende Wirkung. Oder es ist ihm peinlich, wenn er durch sein Verhalten ein schlechtes Licht auf seine Mutter wirft? Egal, es hilft immer wieder. Und so manche Dauerbaustelle hat sich hier somit erledigt. 

Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber bisher fand ich es zu gemein 😅 
seine Mutter sagt selbst immer, sie hätte es ihm nicht beibringen können.

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7. Oktober um 21:29
In Antwort auf robert773

Hallo, 

in unserem Haushalt wird auch of darüber gesprochhen und meine Frau mekert auch immer darüber. Manche scheinen sich vor der Arbeit zu drücken, so wie ich manchmal, aber da bleibt sie hart und überlässt mir einige aufgaben. Diese sagt sie meistens mehrmals damit ich es ja nicht vergesse . Aber trotzem tue ich es ihr zu liebe. Schau vielleicht wenn dein Mann zu müde ist, die Aufgabe zu verschieben. Jedoch brauchen wir Männer manchmal klare Aufgaben. Viel Glück euch ! LG 

Die hat er. Zum Beispiel Müll herausbringen, wenn er voll ist. Aber ohne etwas zu sagen, macht er es vielleicht alle paar Schaltjahre mal. Kannst du mir als Mann sagen, warum es bei vielen (sicher nicht bei allen, aber ich habe es nur einmal anders erlebt) so ist, dass man auf alles genau hinweisen muss? Warum seht ihr die Arbeit nicht? Ist jetzt nicht böse gemeint, ich würde es nur gerne verstehen 😄

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7. Oktober um 21:31
In Antwort auf benaja_21628098

Du räumst deinen eigenen Dreck weg "ihr zu Liebe", wow einfach nur wow.

Wann kann denn die TE Sachen verschieben weil sie zu müde ist? Och nö, heute keinen Bock auf Kind hüten, mach ich dann morgen.

LÄCHERLICH

Ja, das geht schlecht mit dem Kind. Mit Haushaltskrams geht das eher.

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7. Oktober um 21:33
In Antwort auf lotte2020

Hallo, 

also ich kann nachvollziehen, wie es dir geht. ich habe auch manchmal solche Tage, wo mein Mann sicht nicht darüm kümmert. Aber dann rede ich mit ihm und er ist auch verstädnisvoll. Es ist von Person zu Person unterschiedlich, wie man das handhabt. Es gibt kein Rezept, du solltest am Besten wissen, wie du mit dem umgehen sollst und am wichtigsten ist, dass ihr darüber redet. Ich würde es eher diplomatisch angehen und versuchen alles mit reden zu klären. Viel Glück euch  

Liebe Grüße 

Danke, da hast du recht. Ich rede viel mit ihm. Mittlerweile habe ich nur oft keine Lust mehr, weil ich das Gefühl habe, es ändert sich nichts. 

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7. Oktober um 21:36
In Antwort auf sophos75

Häng ihm nen Zettel mit Checkliste in die Küche wo die Tätigkeiten draufstehen.

Wie war es denn vor dem Kind wo Du ja auch gearbeitet haben dürftest?
Vielleicht realisiert er nicht, dass Du NICHT frei hast sondern Dich um EUER Kind kümmerst und wenn Du wieder in den Beruf zurückkehrst noch mehr Arbeit auf ihn zukommt.
Kümmert er sich denn um den Sohn oder ist er da auch schlampig?

Es war vorher eigentlich ähnlich. Er hat insgesamt vielleicht etwas mehr gemacht, aber auch nur wenn ich es ihm gesagt habe. 
Das mit der Checkliste ist gut, das probiere ich mal. Am besten für jedes Zimmer 😂 
um unseren Sohn kümmert er sich. Ich natürlich trotzdem am meisten, weil er unter der Woche arbeitet. Aber er bemüht sich. 

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7. Oktober um 23:41

Hej ich denke jeder, der Kinder hat, hat ein ähnliches Problem. Bei mir ist das nicht anders ich muss ihm auch immer alles doppelt und dreifach sagen und er macht es irgendwann. Versuch dich durchzusetzten, damit er das auch mal checkt. 

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7. Oktober um 23:57
In Antwort auf mambelonee

Danke, da hast du recht. Ich rede viel mit ihm. Mittlerweile habe ich nur oft keine Lust mehr, weil ich das Gefühl habe, es ändert sich nichts. 

Nein du wirst ihn kaum ändern können. Man kann nur sich selbst ändern. Also pass dich an oder mach alles selber. Ich hab schon aufgegeben und mache möglichst viel selber. Nur das, was er dabei nichts falsch machen kann, übernimmt er... mir ist es anstrengender jedesmal zu erklären und zu zeigen wie wo was ist... also selber erledigen gehts am schnellsten. 

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8. Oktober um 6:32

Diese Thema führt bei meinem Mann und mir auch gelegentlich für etwas Ärger. 

Wir lösen es im Moment so. Mein Mann hat zwei feste Aufgaben im Haushalt und die übernimmt er in der Regel selbstständig. Dennoch muss ich ihn da trotzdem gelegentlich erinnern. 

Am Samstag geht er mit unserem Sohn zum Spielplatz und lässt sich danach ordentlich Zeit beim Wocheneinkauf. In der Zeit mache ich das gröbste im Haushalt und habe danach noch immer etwas Zeit für mich. 

In einer Beziehung ist leider nichts perfekt. Oft ärgere ich mich auch über das nicht sehen von Schmutz und co. Dann wieder sehe ich, was er sonst für ein wundervoller Mann und Vater ist und denke mir, dass das viel mehr wert ist! 

Sobald es finanziell mal etwas leichter ist, werden wir sicher eine Haushaltshilfe einstellen. Vielleicht ginge das bei euch schon jetzt? 
 

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8. Oktober um 7:28
In Antwort auf mambelonee


Aktuell bin ich in Elternzeit und habe grundsätzlich nicht das Problem, das meiste im Haushalt zu machen. Ich schaffe aber auch nicht alles. Mein Partner wohnt hier genauso und macht genauso Dreck. Viel muss er wirklich nicht machen. Aber nicht mal das kriegt er hin. Und immer muss ich es ihm sagen. Er macht mich wahnsinnig! 
Wenn ich ihn bitte mal was zu machen, wirklich nichts aufwendiges, dann macht er es in der Regel nicht komplett. Zum Beispiel die Küche abends aufräumen. Ich habe ihm so oft gesagt, was er bitte machen soll, was quasi dazugehört. Und in 9 von 10 Fällen kriegt er es nicht gebacken. 
Ich habe schon so oft mit ihm geredet. Es wird kurz mal besser, und dann wieder wie immer. Ordnung ist ein Fremdwort für ihn. Wo er steht und geht, lässt er alles liegen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, selbst Vorbild- und Verantwortungsargumente ändern nichts. 
Natürlich, er arbeitet von 8 bis 17/18 Uhr. Ich "arbeite" von morgens, wenn ich aufstehe bis abends, bis der Kleine schläft und darüber hinaus noch. Jeden Tag. Und jede Mutter weiß, wie es mit einem Kleinkind ist. 
Wie wird das erst, wenn ich wieder arbeiten gehe? Ehrlich, ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
Und wer denkt, ich würde übertreiben...wir waren ein paar Tage bei meiner Mutter. Selbst sie hat in so kurzer Zeit gemerkt, dass mein Partner nicht einfach ist, was Ordnung und Sauberkeit angeht.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps oder einen Rat?
Bitte nicht so Sachen wie "Ja, dann trenn dich doch von ihm" -das hilft nicht weiter und ist keine Lösung. Schließlich liebe ich ihn ja trotzdem noch. Nur weil das nicht richtig läuft mit dem Haushalt, schmeiße ich nicht alles hin. Danke. 

Du kannst ihn nicht ändern nur dich. Entweder dir ist es egal wie abends die Küche aussieht oder du wirst sie aufräumen. Es stört dich und nicht ihn.


Mein Mann ist auch keine Putzfee. Er macht's meist auch nur, wenn ich ihn darauf hinweise bzw. ihn um Hilfe bitte. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und ich hätte keinen Bock mich da täglich aufzuregen. Dafür ist mir die Zeit zu schade.

Dein Mann hat ja sicherlich andere Qualitäten die besser und wichtiger sind als aufzuräumen? Ich liebe meinen Mann. Er ist immer für mich da. Hilft immer, wenn ich ihn darum bitte. Ist liebevoll, treu und bringt mich täglich zum Lachen. Er macht anstatt Haushalt gerne "grobe" arbeiten wie Reifen wechseln, Möbel aufbauen (hat mir sogar einen Schrank selbst gemacht), Blumen pflanzen und und und. 

Das sind Dinge die mir viel viel wichtiger sind. Oft hat man diese Dinge gar nicht im Kopf und man regt sich teilweise unnötig auf.



 

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8. Oktober um 7:33
In Antwort auf goldschatz89

Du kannst ihn nicht ändern nur dich. Entweder dir ist es egal wie abends die Küche aussieht oder du wirst sie aufräumen. Es stört dich und nicht ihn.


Mein Mann ist auch keine Putzfee. Er macht's meist auch nur, wenn ich ihn darauf hinweise bzw. ihn um Hilfe bitte. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und ich hätte keinen Bock mich da täglich aufzuregen. Dafür ist mir die Zeit zu schade.

Dein Mann hat ja sicherlich andere Qualitäten die besser und wichtiger sind als aufzuräumen? Ich liebe meinen Mann. Er ist immer für mich da. Hilft immer, wenn ich ihn darum bitte. Ist liebevoll, treu und bringt mich täglich zum Lachen. Er macht anstatt Haushalt gerne "grobe" arbeiten wie Reifen wechseln, Möbel aufbauen (hat mir sogar einen Schrank selbst gemacht), Blumen pflanzen und und und. 

Das sind Dinge die mir viel viel wichtiger sind. Oft hat man diese Dinge gar nicht im Kopf und man regt sich teilweise unnötig auf.



 

Wobei das jetzt vielleicht blöd klingt aber fragen muss ich dennoch. Was fällt den bei euch groß an Haushalt an? Es bist ja nur du und dein Baby den Tag daheim? Da fällt ja kaum dreck an? Man muss ja auch nicht täglich alles steril putzen? 

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8. Oktober um 10:15

So eine Frage kann nur jemand stellen, der keine Kinder hat! Was an Arbeit anfällt? Das gleiche wie bei jedem Haushalt, zusätzlich mehr Müll (Windeln), mehr Wäsche, mehr Krümel unterm Tisch und überall, im Beikostalter mehr kochen, mehr Einkaufen, es liegen mehr Sachen rum (Spielzeug und was die Kleinen sonst noch so überall rausziehen)...... Für diese ganzen Sachen kann man sich aber nicht wie vorher gezielt jeden Tag Zeit blocken oder mal in Ruhe irgendetwas fertig machen. Man muss schauen, dass man die Sachen mit Baby irgendwie hinbekommt, oder Dinge erledigt, wenn die Kinder schlafen. Vorausgesetzt man ist nicht stehend ko und braucht selber etwas Schlaf, weil die Nacht mal wieder mehr als bescheiden war. Wenn man dann noch Babies hat, die die ganze Zeit rumgetragen werden wollen und Kinderwägen hassen oder tagsüber partout nicht schlafen wollen, dann kommen wir in die Königsdisziplin. Oder Kinder, die keine 5 Minuten alleine spielen können.
Neben dem Mehr an Arbeit, ist es eben hauptsächlich dieses nicht planen können, dieses jede Minute schnell nutzen, um wenigstens irgendwas gemacht zu haben. Wenn dann der Mann nicht sieht, dass es gerade echt hilfreich wäre den Müll wegzubringen oder mal die Spühlmaschine einzuräumen, statt alles nur daneben hinzustellen, kann einen das schon echt nerven. Oder wenigstens den eigenen Krempel nicht überall liegen zu lassen, mal was zurück in die Schublade oder Schrank zu räumen...... 

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8. Oktober um 10:55
In Antwort auf mambelonee


Aktuell bin ich in Elternzeit und habe grundsätzlich nicht das Problem, das meiste im Haushalt zu machen. Ich schaffe aber auch nicht alles. Mein Partner wohnt hier genauso und macht genauso Dreck. Viel muss er wirklich nicht machen. Aber nicht mal das kriegt er hin. Und immer muss ich es ihm sagen. Er macht mich wahnsinnig! 
Wenn ich ihn bitte mal was zu machen, wirklich nichts aufwendiges, dann macht er es in der Regel nicht komplett. Zum Beispiel die Küche abends aufräumen. Ich habe ihm so oft gesagt, was er bitte machen soll, was quasi dazugehört. Und in 9 von 10 Fällen kriegt er es nicht gebacken. 
Ich habe schon so oft mit ihm geredet. Es wird kurz mal besser, und dann wieder wie immer. Ordnung ist ein Fremdwort für ihn. Wo er steht und geht, lässt er alles liegen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, selbst Vorbild- und Verantwortungsargumente ändern nichts. 
Natürlich, er arbeitet von 8 bis 17/18 Uhr. Ich "arbeite" von morgens, wenn ich aufstehe bis abends, bis der Kleine schläft und darüber hinaus noch. Jeden Tag. Und jede Mutter weiß, wie es mit einem Kleinkind ist. 
Wie wird das erst, wenn ich wieder arbeiten gehe? Ehrlich, ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
Und wer denkt, ich würde übertreiben...wir waren ein paar Tage bei meiner Mutter. Selbst sie hat in so kurzer Zeit gemerkt, dass mein Partner nicht einfach ist, was Ordnung und Sauberkeit angeht.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps oder einen Rat?
Bitte nicht so Sachen wie "Ja, dann trenn dich doch von ihm" -das hilft nicht weiter und ist keine Lösung. Schließlich liebe ich ihn ja trotzdem noch. Nur weil das nicht richtig läuft mit dem Haushalt, schmeiße ich nicht alles hin. Danke. 

Ich muss gestehen, ich würde einen Hauswirtschaftskurs für den Nann buchen. Er scheint nix gelernt zu haben und muss das nun im Erwachsenenalter nachholen. In so einem Kurs lernt man, wie man zeitlich effektiv wirtschaftet und sieht, was anfällt. 

dann aber ihm auf jeden Fall auch zugestehen, dass er nach  der Arbeit nicht angenähert werden möchte, dass er doch sofort etwas tun sollte. Sowas ist nämlich nervig, wenn man sich in seinem eigenen Zuhause ständig gemaßregelt fühlt. Dann hat niemand Lust, etwas zu machen. 

ich persönlich hasse es, wenn man mir sagt, was ich tun soll. Dann mache ich das wirklich nie. 

also ... lass ihn einen Kurs machen, indem er lernt, wie er gleichzeitig kocht, Wäsche macht, den Boden wischt und den Müll regelt. Es ist ja eigentlich nur eine Frage der Organisation und wer das nicht in der Kinderstube gelernt hat, macht es eben dann so. 

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8. Oktober um 11:26

 In so einen Kurs wollte ich meinen Mann auch schon schicken! Ehrlich gesagt dachte ich mir, dass ich vllt auch noch was lernen bzw optimieren kann, aber mein Mann weigert sich standhaft. Da krieg ich ihn nicht hin! 

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8. Oktober um 12:57
In Antwort auf mambelonee


Aktuell bin ich in Elternzeit und habe grundsätzlich nicht das Problem, das meiste im Haushalt zu machen. Ich schaffe aber auch nicht alles. Mein Partner wohnt hier genauso und macht genauso Dreck. Viel muss er wirklich nicht machen. Aber nicht mal das kriegt er hin. Und immer muss ich es ihm sagen. Er macht mich wahnsinnig! 
Wenn ich ihn bitte mal was zu machen, wirklich nichts aufwendiges, dann macht er es in der Regel nicht komplett. Zum Beispiel die Küche abends aufräumen. Ich habe ihm so oft gesagt, was er bitte machen soll, was quasi dazugehört. Und in 9 von 10 Fällen kriegt er es nicht gebacken. 
Ich habe schon so oft mit ihm geredet. Es wird kurz mal besser, und dann wieder wie immer. Ordnung ist ein Fremdwort für ihn. Wo er steht und geht, lässt er alles liegen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, selbst Vorbild- und Verantwortungsargumente ändern nichts. 
Natürlich, er arbeitet von 8 bis 17/18 Uhr. Ich "arbeite" von morgens, wenn ich aufstehe bis abends, bis der Kleine schläft und darüber hinaus noch. Jeden Tag. Und jede Mutter weiß, wie es mit einem Kleinkind ist. 
Wie wird das erst, wenn ich wieder arbeiten gehe? Ehrlich, ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
Und wer denkt, ich würde übertreiben...wir waren ein paar Tage bei meiner Mutter. Selbst sie hat in so kurzer Zeit gemerkt, dass mein Partner nicht einfach ist, was Ordnung und Sauberkeit angeht.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps oder einen Rat?
Bitte nicht so Sachen wie "Ja, dann trenn dich doch von ihm" -das hilft nicht weiter und ist keine Lösung. Schließlich liebe ich ihn ja trotzdem noch. Nur weil das nicht richtig läuft mit dem Haushalt, schmeiße ich nicht alles hin. Danke. 

Einen Rat kann ich dir leider nicht geben. Du hast dir nunmal einen unordentlichen Mann als Partner und Vater für dein Kind ausgesucht, also leb jetzt auch damit.

Einen Menschen verändern zu wollen ist sinnlos, weil es nicht funktioniert. 

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8. Oktober um 13:01
In Antwort auf mambelonee

Das mache ich mit seinen Klamotten so. Und ich wasche nur Wäsche, die im Wäschekorb liegt. Und mancher Krimskrams landet auch alles auf seinem Schreibtisch. Er merkt es aber trotzdem nicht. 

Er merkt es schon, aber es stört ihn schlichtweg nicht. Dein Mann hat eine andere Vorstellung von Sauberkeit und Ordnung als du und das wird sich auch nicht ändern.

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8. Oktober um 13:03
In Antwort auf mambelonee

Die hat er. Zum Beispiel Müll herausbringen, wenn er voll ist. Aber ohne etwas zu sagen, macht er es vielleicht alle paar Schaltjahre mal. Kannst du mir als Mann sagen, warum es bei vielen (sicher nicht bei allen, aber ich habe es nur einmal anders erlebt) so ist, dass man auf alles genau hinweisen muss? Warum seht ihr die Arbeit nicht? Ist jetzt nicht böse gemeint, ich würde es nur gerne verstehen 😄

Als Mann kann ich dir sagen, dass wir meistens eine viel größere Toleranz gegenüber Unordnung und Schmutz haben als Frauen. Warum das so ist, kann ich dir aber auch nicht sagen.

Der volle Mülleimer und die herumliegende Wäsche am Boden stört und halt einfach nicht. Gewaschen wird dann, wenn nichts Sauberes mehr da ist und der Müll wird dann hinuntergebracht, wenn kein Platz mehr für weitere Mülltüten in der Wohnung ist.

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8. Oktober um 13:04
In Antwort auf mambelonee

Danke, da hast du recht. Ich rede viel mit ihm. Mittlerweile habe ich nur oft keine Lust mehr, weil ich das Gefühl habe, es ändert sich nichts. 

Dein Gefühl liegt richtig: es ändert sich nichts und es wird sich auch nichts ändern. Du wirst lernen müssen, damit zu leben.

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8. Oktober um 13:06
In Antwort auf mambelonee

Es war vorher eigentlich ähnlich. Er hat insgesamt vielleicht etwas mehr gemacht, aber auch nur wenn ich es ihm gesagt habe. 
Das mit der Checkliste ist gut, das probiere ich mal. Am besten für jedes Zimmer 😂 
um unseren Sohn kümmert er sich. Ich natürlich trotzdem am meisten, weil er unter der Woche arbeitet. Aber er bemüht sich. 

Die Checkliste wird er gekonnt ignorieren. Und weißt du warum? Weil er gar nicht versteht oder einsieht, warum er die Hausarbeit so machen muss, wie du es möchtest. Wie kommst du auf die Idee, ihm vorschreiben zu können, wie er Dinge erledigt, bist du seine Chefin?

Wenn du die Arbeit auf eine bestimmte Art und Weise erledigt haben möchtest, dann mach sie selbst. Dein Mann ist weder dein Angestellter, noch deine Putzfrau, folglich bist du auch nicht in der Position, Anweisungen oder Befehle zu erteilen. 

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8. Oktober um 13:09
In Antwort auf soyyo

Ich muss gestehen, ich würde einen Hauswirtschaftskurs für den Nann buchen. Er scheint nix gelernt zu haben und muss das nun im Erwachsenenalter nachholen. In so einem Kurs lernt man, wie man zeitlich effektiv wirtschaftet und sieht, was anfällt. 

dann aber ihm auf jeden Fall auch zugestehen, dass er nach  der Arbeit nicht angenähert werden möchte, dass er doch sofort etwas tun sollte. Sowas ist nämlich nervig, wenn man sich in seinem eigenen Zuhause ständig gemaßregelt fühlt. Dann hat niemand Lust, etwas zu machen. 

ich persönlich hasse es, wenn man mir sagt, was ich tun soll. Dann mache ich das wirklich nie. 

also ... lass ihn einen Kurs machen, indem er lernt, wie er gleichzeitig kocht, Wäsche macht, den Boden wischt und den Müll regelt. Es ist ja eigentlich nur eine Frage der Organisation und wer das nicht in der Kinderstube gelernt hat, macht es eben dann so. 

Buchen kann sie den Kurs ja, aber wie bringt sie ihn dazu, da auch hinzugehen?

Käme mir eine Frau damit, würde ich sie auslachen und ihr sagen, dass sie die Arbeit eben selbst erledigen muss, wenn ihr nicht passt, wie ich sie mache. 

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8. Oktober um 13:11
In Antwort auf mikesch07

 In so einen Kurs wollte ich meinen Mann auch schon schicken! Ehrlich gesagt dachte ich mir, dass ich vllt auch noch was lernen bzw optimieren kann, aber mein Mann weigert sich standhaft. Da krieg ich ihn nicht hin! 

Kann ich sehr gut verstehen, ich würde mich auch weigern.

Haushalt interessiert mich nicht, das hat er nie. Ich mache die Arbeit, weil sie gemacht werden muss, das ist auch in Ordnung. Ich habe nie von meiner Frau verlangt, dass sie die Hausarbeit alleine macht.

Anderseits muss eine potentielle Partnerin auch damit leben können, dass ich eben eine andere Art habe, die Dinge zu erledigen als sie. Wenn sie darauf besteht, dass Dinge auf eine ganz bestimmte Art und Weise erledigt werden müssen, dann muss sie diese Dinge eben selbst machen. Ich lass mir doch nicht von jemand vorschreiben, wie ich meine Wohnung zu putzen habe, soweit kommts noch.

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8. Oktober um 14:21
In Antwort auf eisbrecher

Buchen kann sie den Kurs ja, aber wie bringt sie ihn dazu, da auch hinzugehen?

Käme mir eine Frau damit, würde ich sie auslachen und ihr sagen, dass sie die Arbeit eben selbst erledigen muss, wenn ihr nicht passt, wie ich sie mache. 

Ich habe mich genau wg dieser Haushaltsdefizite scheiden lassen. Ich hatte ihm gesagt, dass er einen Haushalt schmeißen können muss ... ich bin so aufgewachsen, dass ALLE den Haushalt machen. Wenn der Partner das nicht rafft, kann man eben nicht zusammen leben ... ich hatte mich unwohl gefühlt in meinem eigenen Haus. Der Mann danach konnte sowohl selber die Betten machen als auch Badezimmer putzen und kochen etc. wir haben da denselben Anspruch gehabt und da war es dann total nett ... 

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8. Oktober um 14:23
In Antwort auf eisbrecher

Kann ich sehr gut verstehen, ich würde mich auch weigern.

Haushalt interessiert mich nicht, das hat er nie. Ich mache die Arbeit, weil sie gemacht werden muss, das ist auch in Ordnung. Ich habe nie von meiner Frau verlangt, dass sie die Hausarbeit alleine macht.

Anderseits muss eine potentielle Partnerin auch damit leben können, dass ich eben eine andere Art habe, die Dinge zu erledigen als sie. Wenn sie darauf besteht, dass Dinge auf eine ganz bestimmte Art und Weise erledigt werden müssen, dann muss sie diese Dinge eben selbst machen. Ich lass mir doch nicht von jemand vorschreiben, wie ich meine Wohnung zu putzen habe, soweit kommts noch.

Man muss sich gegenseitig anpassen... mein Freund hatte freiwillig das tägliche Spülen per Hand übernommen, weil ich ihm das nicht gut genug gemacht habe ... dafür wollte ich das Bad putzen, weil ich das besser kann als er. Aufgaben dem Können und den Interessen nach verteilen und alle sind glücklich. 

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8. Oktober um 14:27
In Antwort auf mikesch07

So eine Frage kann nur jemand stellen, der keine Kinder hat! Was an Arbeit anfällt? Das gleiche wie bei jedem Haushalt, zusätzlich mehr Müll (Windeln), mehr Wäsche, mehr Krümel unterm Tisch und überall, im Beikostalter mehr kochen, mehr Einkaufen, es liegen mehr Sachen rum (Spielzeug und was die Kleinen sonst noch so überall rausziehen)...... Für diese ganzen Sachen kann man sich aber nicht wie vorher gezielt jeden Tag Zeit blocken oder mal in Ruhe irgendetwas fertig machen. Man muss schauen, dass man die Sachen mit Baby irgendwie hinbekommt, oder Dinge erledigt, wenn die Kinder schlafen. Vorausgesetzt man ist nicht stehend ko und braucht selber etwas Schlaf, weil die Nacht mal wieder mehr als bescheiden war. Wenn man dann noch Babies hat, die die ganze Zeit rumgetragen werden wollen und Kinderwägen hassen oder tagsüber partout nicht schlafen wollen, dann kommen wir in die Königsdisziplin. Oder Kinder, die keine 5 Minuten alleine spielen können.
Neben dem Mehr an Arbeit, ist es eben hauptsächlich dieses nicht planen können, dieses jede Minute schnell nutzen, um wenigstens irgendwas gemacht zu haben. Wenn dann der Mann nicht sieht, dass es gerade echt hilfreich wäre den Müll wegzubringen oder mal die Spühlmaschine einzuräumen, statt alles nur daneben hinzustellen, kann einen das schon echt nerven. Oder wenigstens den eigenen Krempel nicht überall liegen zu lassen, mal was zurück in die Schublade oder Schrank zu räumen...... 

Die Frage war ja nicht böse gemeint. Natürlich macht ein Baby Arbeit und auch "dreck". Wäsche wäscht die Waschmaschine, Geschirr der Geschirrspüler und Krümel sind in 5 Minuten eingesaugt. 

Es hört sich bei der TE so an als ob wesentlich mehr Haushalt anfällt als zu zweit und das kann ich mir nicht vorstellen bzw. kenne ich das auch nicht so im Freundeskreis mit Kids. 
Es muss ja daheim nicht aussehen wie im Einrichtungshaus.

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8. Oktober um 14:41
In Antwort auf soyyo

Ich habe mich genau wg dieser Haushaltsdefizite scheiden lassen. Ich hatte ihm gesagt, dass er einen Haushalt schmeißen können muss ... ich bin so aufgewachsen, dass ALLE den Haushalt machen. Wenn der Partner das nicht rafft, kann man eben nicht zusammen leben ... ich hatte mich unwohl gefühlt in meinem eigenen Haus. Der Mann danach konnte sowohl selber die Betten machen als auch Badezimmer putzen und kochen etc. wir haben da denselben Anspruch gehabt und da war es dann total nett ... 

Das ist ja auch in Ordnung so. Man sollte sich seinen Partner gut aussuchen und wenn einem Sauberkeit wichtig ist, dann funktioniert das nur mit einem Partner, der ähnlich denkt.

Was jedenfalls nicht funktioniert: dem Partner vorzuschreiben, wie er was zu machen hat. Das lässt sich nämlich kein erwachsener Mensch lange bieten.

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8. Oktober um 14:43
In Antwort auf soyyo

Man muss sich gegenseitig anpassen... mein Freund hatte freiwillig das tägliche Spülen per Hand übernommen, weil ich ihm das nicht gut genug gemacht habe ... dafür wollte ich das Bad putzen, weil ich das besser kann als er. Aufgaben dem Können und den Interessen nach verteilen und alle sind glücklich. 

Ja, so haben wir das auch immer gemacht. Wir haben uns die Arbeiten aufgeteilt.

Es wäre aber weder mir noch meiner Frau jemals eingefallen, die Arbeit des anderen hinterher zu kritisieren oder an dieser ständig herumzumeckern. 

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8. Oktober um 14:49
In Antwort auf goldschatz89

Die Frage war ja nicht böse gemeint. Natürlich macht ein Baby Arbeit und auch "dreck". Wäsche wäscht die Waschmaschine, Geschirr der Geschirrspüler und Krümel sind in 5 Minuten eingesaugt. 

Es hört sich bei der TE so an als ob wesentlich mehr Haushalt anfällt als zu zweit und das kann ich mir nicht vorstellen bzw. kenne ich das auch nicht so im Freundeskreis mit Kids. 
Es muss ja daheim nicht aussehen wie im Einrichtungshaus.

Ein Baby macht vor allem bei der Betreuung Arbeit, weil es eben noch sehr viel Fürsorge braucht, die Zeit erfordert. Das hat aber mit dem Haushalt recht wenig zu tun. Hausarbeit fällt deshalb nicht mehr an. Man muss nur alles anders planen, weil man sich viel nach dem Neugeborenen richten muss.

Wie du schreibst, Wäsche wäscht die Waschmaschine, man muss sie nur einräumen, einschalten, ausräumen und in den Trockner geben. Ein Trockner ist mit Kindern sehr ratsam, weil man sich dann das Aufhängen und Bügeln erspart. Man muss zwar öfter waschen, aber so zeitaufwändig ist das auch nicht. Ebenso Geschirr mit Geschirrspüler. Wer diese Geräte nicht besitzt, ist gut beraten, sie sich anzuschaffen, da sie wirklich viel Arbeit abnehmen.

Staubsaugen muss man mit einem Baby nicht öfter, das ist erst später der Fall, wenn es dann selbst zu essen beginnt und alles vollkrümelt bzw. mit essensverschmierten Händen alles anpatscht.

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8. Oktober um 14:50
In Antwort auf mikesch07

So eine Frage kann nur jemand stellen, der keine Kinder hat! Was an Arbeit anfällt? Das gleiche wie bei jedem Haushalt, zusätzlich mehr Müll (Windeln), mehr Wäsche, mehr Krümel unterm Tisch und überall, im Beikostalter mehr kochen, mehr Einkaufen, es liegen mehr Sachen rum (Spielzeug und was die Kleinen sonst noch so überall rausziehen)...... Für diese ganzen Sachen kann man sich aber nicht wie vorher gezielt jeden Tag Zeit blocken oder mal in Ruhe irgendetwas fertig machen. Man muss schauen, dass man die Sachen mit Baby irgendwie hinbekommt, oder Dinge erledigt, wenn die Kinder schlafen. Vorausgesetzt man ist nicht stehend ko und braucht selber etwas Schlaf, weil die Nacht mal wieder mehr als bescheiden war. Wenn man dann noch Babies hat, die die ganze Zeit rumgetragen werden wollen und Kinderwägen hassen oder tagsüber partout nicht schlafen wollen, dann kommen wir in die Königsdisziplin. Oder Kinder, die keine 5 Minuten alleine spielen können.
Neben dem Mehr an Arbeit, ist es eben hauptsächlich dieses nicht planen können, dieses jede Minute schnell nutzen, um wenigstens irgendwas gemacht zu haben. Wenn dann der Mann nicht sieht, dass es gerade echt hilfreich wäre den Müll wegzubringen oder mal die Spühlmaschine einzuräumen, statt alles nur daneben hinzustellen, kann einen das schon echt nerven. Oder wenigstens den eigenen Krempel nicht überall liegen zu lassen, mal was zurück in die Schublade oder Schrank zu räumen...... 

Hast du die Beikost wirklich immer selbst gekocht? Also wir haben das nicht gemacht. Wofür gibts Babygläschen?

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8. Oktober um 15:40
In Antwort auf eisbrecher

Ja, so haben wir das auch immer gemacht. Wir haben uns die Arbeiten aufgeteilt.

Es wäre aber weder mir noch meiner Frau jemals eingefallen, die Arbeit des anderen hinterher zu kritisieren oder an dieser ständig herumzumeckern. 

Man muss die schon machen und offen miteinander sprechen können. Als ich eh meines unzureichenden Spülens angesprochen wurde, war ich auch erst eingeschnappt ... 

aber man muss ganz klar sagen, wenn man den anderen für zu unordentlich hält oder man einfach zu fertig ist und mehr Engagement vom anderen sehen möchte. Man muss offen und ohne Vorwürfe und ohne Kommandos sprechen. Nur dann geht es, nur dann können beide dich aneinander anpassen. 

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8. Oktober um 15:46
In Antwort auf soyyo

Man muss die schon machen und offen miteinander sprechen können. Als ich eh meines unzureichenden Spülens angesprochen wurde, war ich auch erst eingeschnappt ... 

aber man muss ganz klar sagen, wenn man den anderen für zu unordentlich hält oder man einfach zu fertig ist und mehr Engagement vom anderen sehen möchte. Man muss offen und ohne Vorwürfe und ohne Kommandos sprechen. Nur dann geht es, nur dann können beide dich aneinander anpassen. 

Ich bin wieder deiner Meinung. Offen reden bzw. etwas ansprechen, was einen stört, kann und sollte man immer. Es kommt, wie du ohnehin auch schreibst, nur auf das Wie an. 

Normalerweise wird man versuchen, Kompromisse bzw. Lösungen zu finden. Nur jemandem Befehle zu erteilen, wie er was zu machen hat, geht gar nicht.

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8. Oktober um 18:00
In Antwort auf goldschatz89

Du kannst ihn nicht ändern nur dich. Entweder dir ist es egal wie abends die Küche aussieht oder du wirst sie aufräumen. Es stört dich und nicht ihn.


Mein Mann ist auch keine Putzfee. Er macht's meist auch nur, wenn ich ihn darauf hinweise bzw. ihn um Hilfe bitte. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und ich hätte keinen Bock mich da täglich aufzuregen. Dafür ist mir die Zeit zu schade.

Dein Mann hat ja sicherlich andere Qualitäten die besser und wichtiger sind als aufzuräumen? Ich liebe meinen Mann. Er ist immer für mich da. Hilft immer, wenn ich ihn darum bitte. Ist liebevoll, treu und bringt mich täglich zum Lachen. Er macht anstatt Haushalt gerne "grobe" arbeiten wie Reifen wechseln, Möbel aufbauen (hat mir sogar einen Schrank selbst gemacht), Blumen pflanzen und und und. 

Das sind Dinge die mir viel viel wichtiger sind. Oft hat man diese Dinge gar nicht im Kopf und man regt sich teilweise unnötig auf.



 

Das ist schön, ja, aber das sind Tätigkeiten, die nicht täglich statt finden... 

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8. Oktober um 18:03
In Antwort auf mikesch07

So eine Frage kann nur jemand stellen, der keine Kinder hat! Was an Arbeit anfällt? Das gleiche wie bei jedem Haushalt, zusätzlich mehr Müll (Windeln), mehr Wäsche, mehr Krümel unterm Tisch und überall, im Beikostalter mehr kochen, mehr Einkaufen, es liegen mehr Sachen rum (Spielzeug und was die Kleinen sonst noch so überall rausziehen)...... Für diese ganzen Sachen kann man sich aber nicht wie vorher gezielt jeden Tag Zeit blocken oder mal in Ruhe irgendetwas fertig machen. Man muss schauen, dass man die Sachen mit Baby irgendwie hinbekommt, oder Dinge erledigt, wenn die Kinder schlafen. Vorausgesetzt man ist nicht stehend ko und braucht selber etwas Schlaf, weil die Nacht mal wieder mehr als bescheiden war. Wenn man dann noch Babies hat, die die ganze Zeit rumgetragen werden wollen und Kinderwägen hassen oder tagsüber partout nicht schlafen wollen, dann kommen wir in die Königsdisziplin. Oder Kinder, die keine 5 Minuten alleine spielen können.
Neben dem Mehr an Arbeit, ist es eben hauptsächlich dieses nicht planen können, dieses jede Minute schnell nutzen, um wenigstens irgendwas gemacht zu haben. Wenn dann der Mann nicht sieht, dass es gerade echt hilfreich wäre den Müll wegzubringen oder mal die Spühlmaschine einzuräumen, statt alles nur daneben hinzustellen, kann einen das schon echt nerven. Oder wenigstens den eigenen Krempel nicht überall liegen zu lassen, mal was zurück in die Schublade oder Schrank zu räumen...... 

Vorallem werden die Babys größer, mobiler und WERDEN definitiv für Chaos sorgen!
Man hat gerade aufgeräumt und ist fertig, dreht sich um und denkt so: wozu hatte ich jetzt nochmal aufgeräumt??? 🤔

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8. Oktober um 18:09
In Antwort auf eisbrecher

Die Checkliste wird er gekonnt ignorieren. Und weißt du warum? Weil er gar nicht versteht oder einsieht, warum er die Hausarbeit so machen muss, wie du es möchtest. Wie kommst du auf die Idee, ihm vorschreiben zu können, wie er Dinge erledigt, bist du seine Chefin?

Wenn du die Arbeit auf eine bestimmte Art und Weise erledigt haben möchtest, dann mach sie selbst. Dein Mann ist weder dein Angestellter, noch deine Putzfrau, folglich bist du auch nicht in der Position, Anweisungen oder Befehle zu erteilen. 

In dem Punkt geb ich dir Recht, er muss es nicht so machen, wie sie es gern hätte. Dann haben Frauen selbst Schuld, wenn sie (Männer) unmotiviert sind. Als mein Mann und ich mit 20 zusammen zogen, zeigte ich ihm, wie kochen geht und hielt mich dann komplett raus. Ich hatte zuerst auch den Drang ihm dies oder jenes aus der Hand zu nehmen aber bremste mich tunlichst, dies zu unterlassen. Er MUSS es nicht 1:1 genau so machen wie ich! Ich sagte, ich bin im Wohnzimmer, wenn er Fragen habe.

Loben tu ich ihn aber auch nicht, was einige Männer erwarten. Mich lobt auch keiner für normale anstehende Dinge, die nunmal zu erledigen sind. Finde ich albern. 

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8. Oktober um 18:14
In Antwort auf eisbrecher

Hast du die Beikost wirklich immer selbst gekocht? Also wir haben das nicht gemacht. Wofür gibts Babygläschen?

Ich z.B. habe nicht extra für Babys gekocht, sondern vorm würzen von unserem Essen was weggepackt und püriert, fertig war es, kein Mehraufwand nötig.
Gläschen gab es tatsächlich selten bei uns.

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8. Oktober um 18:28
In Antwort auf skadirux

Das ist schön, ja, aber das sind Tätigkeiten, die nicht täglich statt finden... 

Ja diese arbeiten finden nicht tagtäglich statt richtig. Sie dauern aber auch entsprechend. Es muss in einer Beziehung nicht immer alles super genau geteilt werden. Jeder soll doch einfach den Part übernehmen, der einem leichter von der Hand geht. Natürlich soll er ihr auch mal helfen, wenn sie Hilfe braucht (sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man sich liebt). Dennoch sollte man niemanden dauerhaft Dinge aufdrängen. Ihr Mann ist kein Kleinkind sondern ein erwachsener Mensch dem man nicht mehr sagen braucht was er zu tun und zu lassen hat. Diese "Erziehung" von Partnern finde ich schrecklich. Da vergrault sie ihn mehr als alles andere. Sie will alles super sauber also muss sie entweder einen Kompromiss eingehen oder es eben selbst machen. Das der Partner nicht den selben Sauberkeitsanspruch hat wie man selbst sollte man eigentlich merken bevor man Kinder miteinander in die Welt setzt. Wenn ich mit der Haushaltseinstellung meines Partners gar nicht klarkomme, ist er wohl auch nicht der richtige.

Hier wird auch gerne übersehen, dass er auch täglich arbeiten während sie daheim ist. Das soll nicht heißen, dass arbeiten anstrengender als ein Kind ist, aber sie ist zuhause und kann den Haushalt "nebenbei" machen. Normalerweise hat man täglich schon eine Stunde für Haushalt (da ist kochen schon mit eingerechnet). Man muss ja auch nicht alles aufeinmal machen. Mal hier 10 Minuten staubwischen, dann eine Stunde später den Geschirrspüler ausräumen und drei Stunden später die Waschmaschine anmachen. Man muss auch nicht täglich putzen oder waschen. Kochen übrigens auch nicht. Man kann auch mal was bestellen oder einfach Brotzeit machen. Auch Babynahrung gibts fertig im Glas, wenn man mal nicht kochen möchte.
 

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8. Oktober um 19:51
In Antwort auf goldschatz89

Ja diese arbeiten finden nicht tagtäglich statt richtig. Sie dauern aber auch entsprechend. Es muss in einer Beziehung nicht immer alles super genau geteilt werden. Jeder soll doch einfach den Part übernehmen, der einem leichter von der Hand geht. Natürlich soll er ihr auch mal helfen, wenn sie Hilfe braucht (sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man sich liebt). Dennoch sollte man niemanden dauerhaft Dinge aufdrängen. Ihr Mann ist kein Kleinkind sondern ein erwachsener Mensch dem man nicht mehr sagen braucht was er zu tun und zu lassen hat. Diese "Erziehung" von Partnern finde ich schrecklich. Da vergrault sie ihn mehr als alles andere. Sie will alles super sauber also muss sie entweder einen Kompromiss eingehen oder es eben selbst machen. Das der Partner nicht den selben Sauberkeitsanspruch hat wie man selbst sollte man eigentlich merken bevor man Kinder miteinander in die Welt setzt. Wenn ich mit der Haushaltseinstellung meines Partners gar nicht klarkomme, ist er wohl auch nicht der richtige.

Hier wird auch gerne übersehen, dass er auch täglich arbeiten während sie daheim ist. Das soll nicht heißen, dass arbeiten anstrengender als ein Kind ist, aber sie ist zuhause und kann den Haushalt "nebenbei" machen. Normalerweise hat man täglich schon eine Stunde für Haushalt (da ist kochen schon mit eingerechnet). Man muss ja auch nicht alles aufeinmal machen. Mal hier 10 Minuten staubwischen, dann eine Stunde später den Geschirrspüler ausräumen und drei Stunden später die Waschmaschine anmachen. Man muss auch nicht täglich putzen oder waschen. Kochen übrigens auch nicht. Man kann auch mal was bestellen oder einfach Brotzeit machen. Auch Babynahrung gibts fertig im Glas, wenn man mal nicht kochen möchte.
 

Da hast du auch recht in vielen Punkten, machen wir auch ähnlich. Ich kenne drei Optionen:
Beide Vollzeit arbeiten, 17 Jahre.
Ich in Elternzeit insgesamt 8 Jahre mit zuletzt drei Kindern
und seit 3 Jahren er Vollzeit, ich halbe Zeit von ihm (+1-4× im Monat noch einen Zweitjob, je nachdem, wie ich es einrichten kann).
Meistens mach(t)e ich auch mehr im Haus und Garten aber sowas wie Bäume sägen, Rasenmähen, bei der Pferdeweide helfen, Spülmaschine ein- oder ausräumen, seine Wäsche selber waschen (das seit wir etwa 1-2 Jahre zusammen wohnten, ich sah es nicht ein und hab dazu ebenfalls Null Bock! Abwechselnd klappte nämlich nie, blieb an mir hängen, also entschied ich, jeder wäscht seine. Allerdings mache ich die Kinderklamotten und Bettzeug, Handtücher, Geschirrtücher ETC auch mit).
Regelmäßig sägt er Holz und holt es auch rein. Ich helfe ihm da nur das fertig gesägte wegzustapeln.
Sowas wie Reifen wechseln lassen wir inzwischen machen bei einem Bekannten, er kann das zwar alles aber die Zeit nutzt er dann für was anderes. 

Naja, ob man den täglichen Haushalt in einer Stunde schafft, liegt auch an der Größe der Wohnung. Wir haben ein Haus mit zwei, eigentlich sogar drei Etagen, wenn man den Dachboden ausbauen würde, 8 Zimmer und noch 12 Nutzräume und 1400qm Grundstück + 1ha Weide, Nebengebäude, Diele und Ställe. Würde ich alles wer weiß wie pingelig sehen, käme ich sicher nicht mit einer Stunde am Tag aus! Aber ich sehe es locker, es darf auch mal was liegen bleiben. Wenn ich frei hab, mache ich auch mal nichts, außer kochen &Tiere füttern. So wie er es auch selbstverständlich macht.

Dann kommt es bich drauf an, was für einen Beruf man ausübt. Hab ich meinen vollen Tag, nur auf den Beinen, gehe ich 2 Std früher aus dem Haus, als mein Mann, haben aber beide um 17h Feierabend,  ich 9 3/4 Arbeitsstunden, er seine 8, auch nicht sitzend Dann muss er morgens die Kinder alleine zu den Schulbussen bringen. 

Ich kann die TS dennoch verstehen. Ich würde meinem Mann garantiert nicht alles hinterher räumen. Früher ließ meiner auch einiges überall liegen. Hat er tatsächlich zeitig gelernt nicht mehr zu tun. Wir waren aber auch 18 als wir zusammen kamen, da war er noch lernfähig- bis auf Wäsche abwechselnd waschen

 

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8. Oktober um 20:09

Eine sehr ärgerliche Diskussion. In einer Partnerschaft sollte man nicht vergessen, den Partner wertzuschätzen und mit Rücksicht zu behandeln. Es geht ja nicht darum, dass man dem Partner aufzwingen möchte, wie er den Staubsauger zu halten hat oder mit welcher Wurftechnik er den Müll in die Tonne pfeffert. Es geht um grundsätzliche und selbstverständliche Dinge wie "seinen Kram aufzuräumen", "die Küche ordentlich zu halten" oder "Müll wegzubringen". Wenn ich mich nun hinstelle und sage "hey, sorry, ich bin so, mich stört der Dreck nicht und die Küche stinkt doch noch fast gar nicht, da werde ich mich Deinen Standards nicht anpassen", dann zeigt das in erster Linie eines: das eigene Bedürfnis nach Bequemlichkeit ist wichtiger als das Bedürfnis, der Partnerin Wertschätzung und Respekt zu zollen, indem man diese zwar nicht gerade vergnügungssteuerflichtigen aber dennoch läppischen Tätigkeiten verrichtet. Ich habe noch nie gehört, dass sich jemand daran stört, wenn es sauber ist. An Dreck und Unordnung stören sich hingegen viele. Oder anders ausgedrückt: Welchen Schaden hat derjenige, der ein wenig über seinen Schatten springt und sauber macht obwohl es ihn gar nicht so stört? Und welchen Schaden hat derjenige, der dem anderen hinterherräumt und in einer Atmosphäre wohnen muss, die ihm nicht zusagt?

Ich bin selbst zu 50 % alleinerziehend, habe meine drei Kinder (drei bis 10 Jahre alt) die Hälfte der Zeit. Bin voll berufstätig und muss den eigenen Haushalt alleine schmeißen. Wahrscheinlich ärgere ich mich deshalb so über Männer, die nicht in der Lage sind, den Müll wegzubringen. (Gilt natürlich auch für Frauen, doch überwiegend sind es Männer, die sich zu schade sind, die niederen Tätigkeiten zu verrichten, gerne mit Hinweis auf die eigene Arbeitsbelastung.) Ich finde das lächerlich und armselig, das nicht auf die Reihe zu bekommen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob es einen stört oder nicht, wenn die Wohnung verdreckt. Es geht um gegenseitige Achtsamkeit und Wertschätzung. Und wenn ich weiß, dass Dreck meine Partnerin stört, dann nehme ich darauf Rücksicht. So funktioneren normalerweise Partnerschaften. Nochmal: den Mann stört es sicher nicht, wenn es ordentlich und sauber ist. Daher ist die Umkehr der Argumentation (Frau soll Rücksicht nehmen, wenn der Mann sich nicht zuständig fühlt) unpassend.

Ich glaube auch, dass sich dieser Mann nicht ändern wird. Mein Vorschlag wäre: er soll eine Haushaltshilfe bezahlen, die ihm den Dreck wegräumt. Vermutlich wird er niemanden finden, der das gratis macht. Bei der Ehefrau wird das aber in aller Regel als gegeben hingenommen. 

 

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8. Oktober um 20:22
In Antwort auf goldschatz89

Ja diese arbeiten finden nicht tagtäglich statt richtig. Sie dauern aber auch entsprechend. Es muss in einer Beziehung nicht immer alles super genau geteilt werden. Jeder soll doch einfach den Part übernehmen, der einem leichter von der Hand geht. Natürlich soll er ihr auch mal helfen, wenn sie Hilfe braucht (sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man sich liebt). Dennoch sollte man niemanden dauerhaft Dinge aufdrängen. Ihr Mann ist kein Kleinkind sondern ein erwachsener Mensch dem man nicht mehr sagen braucht was er zu tun und zu lassen hat. Diese "Erziehung" von Partnern finde ich schrecklich. Da vergrault sie ihn mehr als alles andere. Sie will alles super sauber also muss sie entweder einen Kompromiss eingehen oder es eben selbst machen. Das der Partner nicht den selben Sauberkeitsanspruch hat wie man selbst sollte man eigentlich merken bevor man Kinder miteinander in die Welt setzt. Wenn ich mit der Haushaltseinstellung meines Partners gar nicht klarkomme, ist er wohl auch nicht der richtige.

Hier wird auch gerne übersehen, dass er auch täglich arbeiten während sie daheim ist. Das soll nicht heißen, dass arbeiten anstrengender als ein Kind ist, aber sie ist zuhause und kann den Haushalt "nebenbei" machen. Normalerweise hat man täglich schon eine Stunde für Haushalt (da ist kochen schon mit eingerechnet). Man muss ja auch nicht alles aufeinmal machen. Mal hier 10 Minuten staubwischen, dann eine Stunde später den Geschirrspüler ausräumen und drei Stunden später die Waschmaschine anmachen. Man muss auch nicht täglich putzen oder waschen. Kochen übrigens auch nicht. Man kann auch mal was bestellen oder einfach Brotzeit machen. Auch Babynahrung gibts fertig im Glas, wenn man mal nicht kochen möchte.
 

Es hängt natürlich auch in gewisser Weise von der Arbeit ab, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Eine Woche Arbeit ist im Vergleich zu einer Woche Kinderbetreuung wie Urlaub. Der Hauptgrund dafür ist: in der Kinderbetreuung gibt man zu riesigen Teilen seine Selbstbestimmung ab. Ich kann eben nicht entscheiden, dass ich genau jetzt mal einkaufen gehe oder genau jetzt mal die Küche mache. Auch die Tätigkeiten, die man verrichtet, sind eben auf Dauer extrem auslaugend. Nicht schwierig und einzeln betrachtet sicherlich keine große Belastung. Aber mach das mal über Monate oder Jahre am Stück! Ohne Anerkennung (denn es ist ja keine Leistung, den Haushalt zu schmeißen, das wird erwartet). Das ist vor allem auch psychisch oftmals frustrierend. Und wenn dann der Mann, der selbstbestimmt zur Arbeit gehen kann (und dann auch noch gesellschaftlich im Lichte erstrahlt, das Geld nach Hause zu bringen - überleg mal, welchen Status beispielsweise eine Hausfrau im Vergleich zum Berufstätigen hat!), wenn dann dieser Mann zu faul oder bequem ist, einen kleinen Teil dieser Tätigkeiten zu erledigen, die die Frau tagein tagaus wie selbstverständlich verrichten muss, dann finde ich es absolut verständlich, dass Frau dann irgendwann die Schnauze voll hat!



 

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8. Oktober um 21:42

Es geht ja überhaupt nicht darum dem Mann vorzuschreiben, wie er bestimmte Hausarbeiten zu erledigen hat! Er soll sie nur einfach machen. Wenn es ihm zu lange dauert/zu kompliziert ist, dann wäre ja ein Kurs zur Optimierung auch in seinem Sinne. Theoretisch. 
Was mich z. B. echt nervt, ist, wenn mein Mann irgendwo zu Besuch ist und mir dann vorschwärmt, wie leer bei anderen die Oberflächen von Schränken etc sind. Ratet mal, wer bei uns Autoschlüssel, Geldbeutel, Jacken, Taschen etc hinlegt, wo es gerade passt? Ratet mal, wer beim Suchen helfen kann, weil er mal wieder schnell etwas davon braucht? Offensichtlich würde es ihm ja anders besser gefallen, aber er will nicht so viel dafür tun. Das nervt einfach.
Und Haushalt mal nebenbei mit kleinen Kindern machen, funktioniert nicht so einfach, wie es klingt. Ich hab hier einen 2 jährigen mit dem kann ich die Spühlmaschine einräumen vergessen. Er liebt die Knöpfe, verstellt dauernd alles, will alles wieder ausräumen. Ganz schlecht mit Porzellantellern! 
Waschmaschine einräumen geht da besser, dauert aber 3x so lange und ich muss aufpassen, dass er nicht noch irgendwas Schwarzes in die Weißwäsche schmeißt. 
Und ja, ich habe Beikost fast ausschließlich selbst gemacht. Der Große hatte immer wieder Verstopfung. In den Gläschen ist überall ein Stoff, der noch zusätzlich stopft. Das ging gar nicht, also alles selber gemacht. Dauert nicht ewig, musste aber auch gemacht werden. Wie so vieles im Haushalt, es dauert nicht lang, man braucht aber trotzdem die Zeit dafür. Und man muss halt schauen, wo gerade was gemacht werden muss. Das hat auch nichts mit Optik wie im Möbelhaus zu tun oder Hygiene wie im Labor. Einfach nur so, dass man sich halbwegs wohl fühlt. 
 

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8. Oktober um 22:15

Also ich finde auch, dass du einfach dran bleiben solltest und ihn immer wieder darauf ansprichts. Klar ist es anstrengend und manchmal hart, aber irgendwann geht im vielleicht ein Licht auf und er ändert sich ein wenig.

Was mir geholfen hat war die DInge anfangs einfach gemeinsam zu machen. Dadurch hat mein Freund die Abläufe erlernt, weil er oft auch nicht wusste was er wie machen sollte (ja das ist mein Ernst!)

Aber mittlerweile haben wir es geschafft das wir die Arbeit aufteilen

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9. Oktober um 10:50
In Antwort auf skadirux

In dem Punkt geb ich dir Recht, er muss es nicht so machen, wie sie es gern hätte. Dann haben Frauen selbst Schuld, wenn sie (Männer) unmotiviert sind. Als mein Mann und ich mit 20 zusammen zogen, zeigte ich ihm, wie kochen geht und hielt mich dann komplett raus. Ich hatte zuerst auch den Drang ihm dies oder jenes aus der Hand zu nehmen aber bremste mich tunlichst, dies zu unterlassen. Er MUSS es nicht 1:1 genau so machen wie ich! Ich sagte, ich bin im Wohnzimmer, wenn er Fragen habe.

Loben tu ich ihn aber auch nicht, was einige Männer erwarten. Mich lobt auch keiner für normale anstehende Dinge, die nunmal zu erledigen sind. Finde ich albern. 

Ich schrieb etwas Ähnliches ja schon mal in einem anderen Thread: ich halte es für total bescheuert, wenn Frauen Männer anhimmeln. Ich würde mich als Mann verarscht fühlen, wenn mich eine Frau dafür lobt, wie toll ich die Küche geputzt habe. 

Diese gespielte Anhimmelei und Loberei ist wohl eher was für schlichte Gemüter. In Wahrheit will die Frau den Mann ja damit manipulieren, damit er tut, was sie will. Anstatt zu meckern, versucht sie es mit positiver Bestärkung (was im Grunde nichts anderes ist als Konditionierung). 

Irgendwer schrieb in diesem Thread, um Männer kennenzulernen, solle man sie etwas fragen und sie dann dafür loben, wie toll sie sich nicht auskennen in diesem Gebiet und wie super sie das jetzt erklärt haben. Wenn das eine Frau bei mir machen würde, würde ich mir denken, dass sie mir das Dummchen vorspielt oder alternativ, dass sie mich behandelt wie ein Kindergartenkind. 

Finde ich beides nicht besonders attraktiv. Wenn mir eine Frau so käme, hätte sie sich damit gleich direkt aussortiert.

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