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Mann mit Parkinson

14. August um 19:28

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

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14. August um 20:01
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50


Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das Leben mit einem chronisch kranken Partner echt schwierig ist!  
Verlassen würde ich meinen Mann sicher nicht, ist halt Schicksal! Aber neu würde ich echt keine Beziehung eingehen mit einem chronisch kranken Mann! Da überforderst du dich! 

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14. August um 22:35

Depression und Parkinson gehen meist einher. Viele neurologische Erkrankungen  haben Depression zur Folge. 

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14. August um 19:37

Deine Antwort findest du in deinem Text.
Lies ihn mal so, als sei er von jemand anderes.

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14. August um 19:42
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

Suchst Du denn einen Mann, also einen Partner ?

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14. August um 19:51

Ja, ich suche einen neuen Partner. 

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14. August um 19:58
In Antwort auf summsumm50

Ja, ich suche einen neuen Partner. 

Wenn Du jetzt schon solche Bedenken hast solltest Du nicht in eine Beziehung mit ihm gehen. Da scheinen Probleme ja vorprogrammiert.
 

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14. August um 20:01
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50


Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das Leben mit einem chronisch kranken Partner echt schwierig ist!  
Verlassen würde ich meinen Mann sicher nicht, ist halt Schicksal! Aber neu würde ich echt keine Beziehung eingehen mit einem chronisch kranken Mann! Da überforderst du dich! 

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14. August um 21:42

Auf jeden Fall solltest Du ihm schnell Bescheid geben, dass er sich nicht unnötig Hoffnungen macht und in die Sache hineinsteigert.

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14. August um 22:27

Hallo, ich kenne selbst jemand mit Parkinson. Er ist jetzt 58 und topfit. Kenne auch eine sehr  ähnliche Erkrankung sehr gut. Und es kann schwierig sein. Es gibt zwar heute so gute Medikamente die vieles aufhalten können, aber heilen kann man die Erkrankung nicht. Und es kann oder wird mit Sicherheit schlimmer werden. Ich würde raten sprich mit ihm. Nur reden hilft. Teile ihm Deine Bedenken mit. Ich wünsche Dir viel Kraft.

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14. August um 22:31
In Antwort auf desteufelsengel2

Hallo, ich kenne selbst jemand mit Parkinson. Er ist jetzt 58 und topfit. Kenne auch eine sehr  ähnliche Erkrankung sehr gut. Und es kann schwierig sein. Es gibt zwar heute so gute Medikamente die vieles aufhalten können, aber heilen kann man die Erkrankung nicht. Und es kann oder wird mit Sicherheit schlimmer werden. Ich würde raten sprich mit ihm. Nur reden hilft. Teile ihm Deine Bedenken mit. Ich wünsche Dir viel Kraft.

Es ist ja nicht nur die Parkinsonsche Erkrankung die der Betreffende hat.

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14. August um 22:35

Depression und Parkinson gehen meist einher. Viele neurologische Erkrankungen  haben Depression zur Folge. 

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15. August um 2:06
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

Wenn keine Schmetterlinge da sind, erübrigt sich eigentlich die Frage. Wie solltest du mit jemandem eine Beziehung eingehen, in den du nicht verliebt bist?

Zweitens spricht aus deinem Text der Wunsch, das "Leben noch einmal geniessen" zu können - von daher...wäre dieser Mann vielleicht nicht die ideale Besetzung dafür.

Zum Dritten hast du schon einmal jemanden nahestehenden bis zu seinem Tod gepflegt...und sowas zehrt, verbraucht Kräfte...und die sind nicht unerschöpflich. überleg dir, ob du dich wirklich in der Lage sehen würdest, nochmal einen Menschen zu pflegen, denn darauf würde diese Beziehung ja hinauslaufen.

 

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15. August um 7:55
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Wenn keine Schmetterlinge da sind, erübrigt sich eigentlich die Frage. Wie solltest du mit jemandem eine Beziehung eingehen, in den du nicht verliebt bist?

Zweitens spricht aus deinem Text der Wunsch, das "Leben noch einmal geniessen" zu können - von daher...wäre dieser Mann vielleicht nicht die ideale Besetzung dafür.

Zum Dritten hast du schon einmal jemanden nahestehenden bis zu seinem Tod gepflegt...und sowas zehrt, verbraucht Kräfte...und die sind nicht unerschöpflich. überleg dir, ob du dich wirklich in der Lage sehen würdest, nochmal einen Menschen zu pflegen, denn darauf würde diese Beziehung ja hinauslaufen.

 

Das war auch meine Überlegung. Es sind bei der Threadstellerin ja keine Schmetterlinge da. Das ist halt so und das kann man ja auch dem anderen sagen. Das hat ja nicht unbedingt mit seiner Krankheit zu tun.
Auch wenn er das vielleicht damit in Zusammenhang bringen möchte.

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15. August um 8:24
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

Grad auch in Verbindung mit Depressionen würde ich persönlich so schnell als möglich klar und deutlich Abstand nehmen. 

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15. August um 8:43
In Antwort auf haesli4

Grad auch in Verbindung mit Depressionen würde ich persönlich so schnell als möglich klar und deutlich Abstand nehmen. 

Auf jeden Fall. Zumal ja auch diese berühmten Schmetterlinge gar nicht da sind.
Die Frau hat drei Kinder. Sie meint zwar, dass sie bald groß wären, aber da bin ich anderer Meinung. Mit diesen Kindern wird sie noch über einige Jahre sehr beschäftigt sein. Und dann noch ein chronisch kranker und psychisch kranker Partner ?? 

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15. August um 9:20
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass immer dann, wenn man darüber nachdenkt zu gehen, die Sache eigentlich gelaufen ist...Solange man fühlt und sich freut zusammen zu sein, würde man sich die Frage wahrscheinlich nicht stellen. Ich denke, du solltest es lassen, es wird beide Seiten frustrieren....

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15. August um 12:24
In Antwort auf summsumm50

Hallo, 
Ich bin 53 Jahre und habe einen Mann kennengelernt. Ich mag ihn als Mensch, Schmetterlinge sind allerdings noch nicht unterwegs.
Nun mein Problem. Er möchte eine Beziehung.
Er hat Parkinson und Depressionen.
Sicherlich wenn mein langjähriger Partner an Parkinson erkranken würde, wäre es für mich kein Problem, ich würde auf jeden Fall bei ihm bleiben und für ihn da sein.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich weiter mit ihm treffen soll auf die Gefahr hin dass ich Gefühle für ihn entwickle und dann evtl. von vornherein eine Beziehung mit einem schwerkranken Mann eingehen sollte.
Ich habe meinen ersten Mann schon bis zu seinem Tod gepflegt (er hatte Krebs, das war aber schon 1998).
Nun sind meine Kinder (18, 15 und 12 Jahre) bald alle gross und ich könnte das Leben noch einmal genießen.
Soll ich mir so eine Belastung auferlegen?
Was sagt ihr dazu?
Gruß
Summsumm50

Parkinson alleine würde meiner Meinung ja noch gehen, aber Depressionen auch noch...

Ehrlich gesagt: nein danke. Ich würde mir auch keinen Pflegefall antun. Einmal reicht.

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15. August um 12:28

Nachtrag: Es käme halt auch drauf an, wie das mit der Pflege geregelt ist. Als Singlemann muss er ja irgendwas in petto haben und sich Gedanken machen, was aus ihm wird, wenn sich die Krankheit verschlechtert.

Er dürfte halt nicht von mir erwarten, dass ich ihn mal pflege. Das käme nicht infrage. Aber eine Beziehung in getrennten Wohnungen möglicherweise schon. Man trifft sich, unternimmt was Schönes etc. Aber halt kein Zusammenziehen und keine Verpflichtungen.

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15. August um 12:33

wie schon von anderen gesagt... oft führt das eine zum anderen!

ein freund meines vaters hat seinem leben mit parkinson irgendwann selbst ein ende gesetzt. und er war reich genug, sich wirklich jede art von pflege und medikation leisten zu können (parkinson-medikamente sind z.t. ziemlich teuer).

das problem bei parkinson ist, dass es sich sehr unterschiedlich äußert, und auch sehr unterschiedlich und in schüben verlaufen kann. man weiß einfach nicht, ob man noch 10 gute jahre hat, oder 5, oder vielleicht nur noch ein oder zwei...

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