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Mann mit Kind und Hass auf die Ex?

13. November 2010 um 18:02

Hey zusammen.
Ich falle gleich mit der Tür ins Haus. Bin mit einem Mann zusammen, der ein Kind hat. Die Ex (Mutter des Zwergs) kann ich auf den Tod nicht ausstehen, obwohl ich sie niemals gesehen hab. Beruht aber wohl auf Gegenseitigkeit. Ich bin mit offenen Armen auf sie zu und wolte das Beste draus machen, aber sie hat nich mehr als Beleidigungen und falsche Anschuldigungen für mich übrig. Ok, is dann wohl so.
Hinzu kommt, dass das Kind bei ihr ALLES ANDERE als in guten Händen ist. Das sage ich nicht, weil sie die Ex meines Freundes ist. Komme mit Exen im Grunde gut klar. Aber das würde jetzt ausarten, zu erklären warum das Kind da nicht gut aufgehben ist.

Es ist ja im Grunde so: ich liebe diesen Kerl. Und mit IHM hab ich automatisch auch seine EX mit in der Beziehung drin, ob ich will oder nicht. Mal ganz abgesehen von dem Kind, das ich eigentlich sehr gern habe, aber was trotzdem immer Störfaktor ist, weil es eben IHRS ist.
Sie lebt von der Stütze und hat Nullbock auf nichts, mein Freund versucht immer und immer wieder sie zu unterstützen, damit (wenn schon aus ihr nicht) aus dem Kleinen was wird. Vorbildfunktion und so.
Das nervt mich total, weil ich der Meinung bin, die Frau ist erwachsen und wenn sie ihr Leben nicht selbst auf die Reihe bekommt bzw, bekommen will, dann bekommt er es auch nicht hin. Außerdem sollte er seine Energie in UNSERE Beziehung stecken und nicht in das verkorkste Leben der Ex. Kind hin oder her.

Gibt es unter euch jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist/war? Vielleicht eine alleinerziehende Mutter, die die Gegenseite schildern kann?
Wie geht ihr damit um, seid ihr damit umgegangen?

Liebste Grüße
Shnzz


P.S.: er hat sie NICHT für mich verlassen, sie hat ihn kurz nach der Schwangerschaft betrogen und is mit ihrem Neuen abgehauen. Sie sind seit 3 Jahren getrennt.

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13. November 2010 um 19:25

Nice one.
und btw gut, dass du über meine "Kaltherzigkeit" urteilen kannst.

Ich akzeptiere das Kind und kümmere mich auch um den Kleinen, wenn er mich braucht. Das weiß das Kind und das weiß auch mein Freund.

Trotzdem schwebt der Schatten der Exfreundin immer irgendwie über uns, weil sie von Anfang an versucht, mir den Kontakt zum Kind und meinem Freund (ohne jeglichen Grund) den Kontakt zu mir zu verbieten.
Und das mit dem "sich-um-sie-kümmern" seinerseits, damit es dem Kind gut geht... Man kann einfach 4 Jahre lang gegen ne Wand laufen, wenn derjenige, dem geholfen werden soll, die Hilfe zwar beansprucht, aber im Grunde nicht will. Genau das tut er. Bei ihr. Er hat viel Engelsgeduld und ne Menge Geld in diese Frau investiert, damit aus ihr "was wird". Immer wieder auf die Schnauze geflogen. Ich bin der Meinung, das muss ein Ende haben. Einerseits wegen ihm und andererseits eil es unsere Beziehung belastet.

Und noch was, madame. Man kann auch sachlich an Dinge rangehen und nicht gleich persönlich werden.
Gràcies.

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13. November 2010 um 19:40

Maybe.
Ja, stimmt schon. Bin zzt in einer extrem angespannten Grundstimmung. Bin gerade im Ausland und auf die Entfernung scheint das Problem an Bedeutung zu gewinnen. Wobei es vielleicht eigentlich eher umgekehrt sein sollte.

Es ist für mich das erste mal, dass ich überhaupt mit einem "Kind" als solches konfrontiert werde, bin 21 und war lange Zeit mit einer Frau zusammen. Das Thema war von daher irgendwie immer auf der Abschussliste von "Dingen, die noch mindestens 10 Jahre Zeit haben und von denen ich jetzt auch nichts wissen will".
Vielleicht ist es die plötzliche Konfrontation, die da mit reinspielt. Vielleicht bin ich es auch einfach gewohnt "die Einzige" zu sein und gerade bei ihm bringt mich das Gefühl, dass die Exfreundin für immer Teil seines Lebens sein wird, zum verzweifeln.
Zur Zeit fällt es mir unglaublich schwer, mich mit "ihr" zu arrangieren. Ich werd's ihm zu Liebe tun MÜSSEN und da wird noch einiges an Stress auf mich zukommen.

Ich hatte eben auf Erfahrungen anderer Frauen gehofft, die mir ungefähr sagen können, wie sie damit umgehen.


Ich bin definitiv nicht hartherzig. Im Gegenteil, das ganze Thema geht mir so "zu Herzen", dass es mich wütend macht. Ich neige dazu, "hart" rüberzukommen, wenn ich es am wenigsten bin.

Aber Danke dir für's aufmerksam machen. Manchmal fällts einem wie Schuppen von den Augen.

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13. November 2010 um 19:42

Wie
lange seid ihr denn jetzt zusammen? Lebt ihr bereits in einen gemeinsamen Haushalt?

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13. November 2010 um 19:48
In Antwort auf asya_12525814

Wie
lange seid ihr denn jetzt zusammen? Lebt ihr bereits in einen gemeinsamen Haushalt?


wir kennen uns seit längerer Zeit, haben uns vor ca 3 monaten verliebt, ich wollte aber keine Beziehung, weil ich vorläufig zurück ins Ausland musste (Ausbildung in Spanien) und Angst vor der ganzen Situation (Kind etc) hatte, irgendwann ist es dann dazu gekommen, dass wir doch zusammengekommen sind. Gibt allerdings kein Datum, es war einfach so. Irgendwann hat er mir eben die Sicherheit geben können, dass wir das schon schaffen.
Gemeinsamer Haushalt ist in Planung, sobald ich meine Zelte hier in Spanien abbrechen kann.

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13. November 2010 um 19:55

Dios..
da bin ich ja im Grunde noch "fein raus" mit meiner Situation.
Er hat mich dem Kind gleich zu Anfang vorgestellt, weil wir uns einfach sehr gut verstehen und auf eine lange Beziehung hoffen. Hinzu kommt, dass ich im Moment nur an den Wochenenden in meiner Heimat im Ruhrgebiet bin und er jedes 2. Wochenende das Kind hat. D.h. ich hätte den Kleinen früher oder später so oder so kennengelernt.
Wenn man allerdings bedenkt, dass der neue Freund der Mutter sie vor dem Kind schlägt, sie mit dem Kind innerhalb von 3 Jahren 4x umgezogen ist und die Kerle da ein und ausgingen, ist fraglich, wer den schlechten Einfluss hat. Und der Kleine mag mich, ich glaube, das ist ihr Problem. Sie hat Verlustängste glaube ich.

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13. November 2010 um 19:57
In Antwort auf devon_11942602


wir kennen uns seit längerer Zeit, haben uns vor ca 3 monaten verliebt, ich wollte aber keine Beziehung, weil ich vorläufig zurück ins Ausland musste (Ausbildung in Spanien) und Angst vor der ganzen Situation (Kind etc) hatte, irgendwann ist es dann dazu gekommen, dass wir doch zusammengekommen sind. Gibt allerdings kein Datum, es war einfach so. Irgendwann hat er mir eben die Sicherheit geben können, dass wir das schon schaffen.
Gemeinsamer Haushalt ist in Planung, sobald ich meine Zelte hier in Spanien abbrechen kann.

Expartner
mit Kind ist immer schwierig! Und da sie ihn verlassen hat und jetzt anscheinend ohne Partner mit Kind da sitzt, umso schwieriger! Erst einmal ist es für sie ja schön bequem, ihn an der Leine zu haben. Wenn sie schluchzt, kommt er gesprungen. Dabei stellt sich für mich immer die Frage, ob der Mann ein Kind und eine Ex hat oder sich um seine zwei Kinder kümmert! In einem gewissen Rahmen ist das sicherlich auch für die Entwicklung des Kindes wichtig. Doch wo ist hier für dich die persönliche Grenze? Geht es um Aktionen, daß er außer der Reihe das Kind von der Schule abholen muß, weil sie beschäftigt ist oder gibt er ihr regelmäßig zusätzlich Geld?

Steck für dich diese Grenze ab und rede mit ihm! Wenn du keine Besserung siehst, solltest du dir überlegen, ob du trotz der Beziehung sofort mit ihm eine Wohnung beziehen möchtest oder ob ihr doch erstmal zwei getrennte Haushalte führen solltet.

Oder könnte dein Aufenthalt in Spanien auch dazu beitragen, daß du trotz der Sicherheit, die er dir gibt, ein bißchen Eifersucht verspürst? Weil die Ex eben täglich in seiner Nähe ist und er für sie jederzeit greifbar ist, während du dich hunderte von Kilometern entfernt mit Email und Telefon den größten Teil des Monats begnügen mußt?

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13. November 2010 um 20:00
In Antwort auf devon_11942602

Dios..
da bin ich ja im Grunde noch "fein raus" mit meiner Situation.
Er hat mich dem Kind gleich zu Anfang vorgestellt, weil wir uns einfach sehr gut verstehen und auf eine lange Beziehung hoffen. Hinzu kommt, dass ich im Moment nur an den Wochenenden in meiner Heimat im Ruhrgebiet bin und er jedes 2. Wochenende das Kind hat. D.h. ich hätte den Kleinen früher oder später so oder so kennengelernt.
Wenn man allerdings bedenkt, dass der neue Freund der Mutter sie vor dem Kind schlägt, sie mit dem Kind innerhalb von 3 Jahren 4x umgezogen ist und die Kerle da ein und ausgingen, ist fraglich, wer den schlechten Einfluss hat. Und der Kleine mag mich, ich glaube, das ist ihr Problem. Sie hat Verlustängste glaube ich.

Das
sind nicht nur Verlustängste! Im Grunde genommen kann sie dir doch eigentlich nur leid tun! Wer schon so gebrochen ist und sich von seinem Freund schlagen läßt, hat nicht nur ein Problem mit der Umwelt sondern vor allen Dingen mit sich selber!

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13. November 2010 um 20:06

Also
irgendwie kommst du mir momentan kaltherzig vor!

Wenn man mit jemanden eine Beziehung eingeht und dieser bereits Kinder aus vorhergegangenen Beziehungen hat, kann man so etwas nicht einfach ignorieren. Kinder sind da und verlangen nun einmal Aufmerksamkeit. Auch kann man sich in diesem Fall die Ex nicht einfach wegdenken, weil man wegen der Kinder nun einmal immer noch notgedrungen in Kontakt ist. Ob man will oder nicht, irgendwie sollte man eine Lösung finden, mit der alle Parteien leben können.

Man kann natürlich aber auch bei jeden Problem, was bei dem Partner auftaucht, sich trennen und sich jemanden anderen suchen, klar. Aber dann sind für mich auch nicht die notwendigen Gefühle für eine Beziehung vorhanden, sondern Mann/Frau kann einfach nicht alleine sein.

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13. November 2010 um 20:12

In
dem Moment, wo sie sich vernachlässigt fühlt, weil er sich mehr um die Expartnerin als um sie kümmert, wird es zu ihrer Sache. Und darum ging es ihr vor allen Dingen, weil sie nicht weiß, wie sie darauf reagieren soll!

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13. November 2010 um 20:16

Er hat ihr
oft genug gesagt, dass er ihr nicht mehr vertraut, nachdem sie ihn, kurz nach der Geburt des Kindes, betrogen hat. Sie hat -ganz nüchtern betrachtet- mehr als einmal versucht, sein Leben zu zerstören. Ganz bewusst. Aus den beiden wird nie wieder was werden, das weiß sie ganz genau, aber sie gönnt ihm trotzdem nicht, dass er glücklich ist. DAS ist das schlimme.

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13. November 2010 um 20:26
In Antwort auf asya_12525814

Expartner
mit Kind ist immer schwierig! Und da sie ihn verlassen hat und jetzt anscheinend ohne Partner mit Kind da sitzt, umso schwieriger! Erst einmal ist es für sie ja schön bequem, ihn an der Leine zu haben. Wenn sie schluchzt, kommt er gesprungen. Dabei stellt sich für mich immer die Frage, ob der Mann ein Kind und eine Ex hat oder sich um seine zwei Kinder kümmert! In einem gewissen Rahmen ist das sicherlich auch für die Entwicklung des Kindes wichtig. Doch wo ist hier für dich die persönliche Grenze? Geht es um Aktionen, daß er außer der Reihe das Kind von der Schule abholen muß, weil sie beschäftigt ist oder gibt er ihr regelmäßig zusätzlich Geld?

Steck für dich diese Grenze ab und rede mit ihm! Wenn du keine Besserung siehst, solltest du dir überlegen, ob du trotz der Beziehung sofort mit ihm eine Wohnung beziehen möchtest oder ob ihr doch erstmal zwei getrennte Haushalte führen solltet.

Oder könnte dein Aufenthalt in Spanien auch dazu beitragen, daß du trotz der Sicherheit, die er dir gibt, ein bißchen Eifersucht verspürst? Weil die Ex eben täglich in seiner Nähe ist und er für sie jederzeit greifbar ist, während du dich hunderte von Kilometern entfernt mit Email und Telefon den größten Teil des Monats begnügen mußt?

Er
ist noch in der Ausbildung und muss noch keinen Unterhalt zahlen. Allerdings hat sie keinen Kontakt zu ihren Eltern und mein Freund nur noch zu seinem Vater (der das Kind sehr liebt). Am Ende des Monats hat sie nichtmal Geld, um mit den Öffentlichen das Kind abzuholen. Dann wird eben der Vater, der Cousin oder irgendwelche Freunde meines Freundes eingespannt um Madame das Kind zurückzubringen. Das kann nicht angehen.
Als das kind vor 2 Wochen plötzlich ne Bindehautentzündung und 40c Fieber hatte bin ich mit meinem Freund und dem Kleinen ins KH gefahren. Madame hatte ihr Handy aus. "Achja, is kaputt, hab ich vergessen, dir zu sagen". Daraufhin hat er ihr ein altes Handy geschenkt. Solche Dinge eben. Sie ist absoulut verantwortungslos und musste noch nie mit den Konsequenzen leben, weil er sie immer aufgefangen hat. Das ist für mich das Problem.

Er sagt von sich selber, was er für sie empfindet ist im Grunde nur Mitleid. Wenn das Kind nicht wäre, hätte er sie schon aus seinem Leben "gelöscht". Er wimmelt sie permanent ab, wenn sie wieder mal heulend anruft, aber sie bleibt hart und versucht alles, um Aufmerksamkeit von ihm zu bekommen. Klar belastet mich das, wenn ich ihn dann mal für ein paar Tage sehen kann und die Stimmung wegen solcher Anrufe wieder auf dem Nullpunkt ist.
Sie lebt auch nicht in unserer Stadt sondern in einem Dorf weiter außerhalb. Greifbar ist er für sie also nicht.
Eifersüchtig bin ich also auch nicht, ist sowieso eher weniger meine Art. Was es wohl eher sein könnte ist, dass ich mir bei IHR sicher bin, dass sie in seinem Leben bleibt und es bei mir (rein theoretisch) nur eine Frage der Zeit ist, bis ich es nicht mehr bin. Und das ist für mich ein schlimmes Gefühl.

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13. November 2010 um 20:30

Das
halte ich für ein Gerücht.

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13. November 2010 um 20:38

Ich glaube
das ist falsch rübergekommen Ich hab nicht vor aufzugeben! Auf garkeinen Fall! Ich habe nur Angst davor, irgendwann nicht mehr zu seinem Leben zu gehören, im Gegensatz zu ihr.

Irrationale Ängste wahrscheinlich. Aber sie sind da.

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13. November 2010 um 20:54

Das
ist der springende Punkt! Er kann nichts anders machen!

Was für mich soviel heißt wie: wenn ich ihn halten will, still sein und damit klarkommen.

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14. November 2010 um 2:16

...
Ach was... nur weil man es nicht für selbstverständlich nimmt, dass der eigene Partner die Wohlfahrt für eine Ex mimt?

Irgendwann muss man halt mal schauen, wo man selber bleibt...

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14. November 2010 um 8:47

Hola Shnzz,
Sachlich:

du liebst einen Kerl, der bereits ein Kind mit / von einer anderen Frau hat.

Den Kerl liebst du, aber auf sein Kind und seine Ex hast du keinen Einfluss, das passierte in einem früheren Leben. Für die Situation oder eine Änderung der Situation bist nicht du, sondern ist, wenn überhaupt dein Kerl verantwortlich.

Also: begegne dem Kind mit dem Respekt und der Liebe, den das Wertvollste deines Liebsten verdient und lasse dich nicht auf eine Bewertung oder gar Auseinandersetzung mit seiner Ex ein.


Unsachlich:

da meine Taschenatombombe immer noch nicht ausgereift ist, musss ich dich an den örtlichen Al-Kaida-Supermarkt verweisen, wo du dir etwas vom guten C4 besorgst, um damit die blöde Exe wegzusprengen.

Alternativ kannst du dich mit deinem lokalen Mafia-Repräsentanten über einen geschickt arrangierten Autounfall oder eine Schießübung für Nachwuchs-Mafiosi unterhalten.


Die sachliche Variante nennt sich echtes Leben und ist strunzlangweilig, die unsachliche dient Hollywood mit Regelmäßigkeit als Klischee und ist trotzdem um nichts praktikabler. Ich persönlich tendiere eher zur sachlichen Variante, die ich dir hiermit in aller Form ans Herz legen möchte.

Freundliche Grüße,
Christoph

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14. November 2010 um 16:51

Hallo gina
Ich hatte weiter unten ein bisschen näher erläutert, warum ich der Meinung bin, das Kind sei bei ihr nicht gut aufgehoben.
Das Forum hier ist ein bisschen unübersichtlich, ich schreibs nochmal auf.
Sie ist -aus purem Egoismus- innerhalb der letzten 3 Jahre 4x mit dem Kind umgezogen. Die Männer sind bis vor Kurzem ein- und ausgegangen wie im Freudenhaus. Ihr neuer Freund schlägt sie vor dem Kind, schreit das Kind an, beleidigt es und die Mutter tut nichts. Sie hat 3 Ausbildungen abgebrochen, weil sie einfach nichts tun WILL. Das Kind war in einer Tagesgruppe, darum zählt dür mich die Aussage "ich hätte mein Kind vernachlässigt" nicht. Andere Mütter schaffen das auch. Außerdem liebt der Kleine den Kindergarten. Sie hat kein soziales Netz in ihrer Umgebung, zieht ihrem Sohn Mädchenkleider an und Lackiert ihm die Nägel weil sie "da Lust zu hat". Sprich: Langeweile. Als wir mit dem Kleinen im Krankenhaus waren (Bindehautentzündung + 40c Fieber) hielt sie es nichtmal für nötig, ihr Handy einzuschalten.
Ich habe jahrelang mit Kleinkindern gearbeitet und sehe definitiv Symptome eines frühkindlichen Traumas (Dissoziation vor allem).

Das Wort Störfaktor war mehr im Bezug darauf gemeint, dass seine Ex ihn darüber versucht zu kontrollieren und keinen Versuch auslässt, uns auseinander zu bringen. Über das Kind.
Sie will seine Hilfe garnicht, er hat so viel Geduld und Geld in ihr Leben gesteckt und sie hat es immer und immer wieder mit Füßen getreten. Klar bin ich der Meinung, nach 4 Jahren muss auch mal Schluss damit sein. Manche Menschen verdienen einfach keine Hilfe.

Glaub mir, ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diese Beziehung eingehen soll oder nicht. Irgendwann war es einfach so, dass ich dachte "Ok, versuch es. Ihr schafft das!". Aber es ist UNGLAUBLICH schwer, gerade für mich, weil ich mit dem Thema "Kind" noch nie wirklich konfrontiert wurde.

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