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Mann mit Kind - Erfahrungen?

11. Juli 2012 um 13:03

Hallo zusammen!

Ich bin auf der Suche nach "Mitfühlenden"...

Und zwar bin ich seit 4 Monaten in einer Beziehung, es ist alles toll! Er ist ein super Typ, wir verstehen uns sehr gut, haben viel Spaß miteinander und passen hervorragend zusammen. Es könnte eigentlich nicht besser laufen, wäre da nicht ein kleiner großer Haken: Mein Freund hat einen Sohn. Und zwar ist mein Freund 27 Jahre (ich bin 1 Jahr jünger) und sein Sohn ist 1 1/2 Jahre alt.

Er war mit seiner Exfreundin nur 2-3 Monate zusammen und es war auch ein Unfall. Er wollte das Kind nicht, weil er sie nicht liebte und wusste, dass diese Beziehung niemals halten würde. Er sagt er wollte nicht, dass sein Kind so aufwächst. Sie allerdings bestand auf das Kind (weigerte sich auch die Pille danach zu nehmen)... sie hat es also drauf angelegt. Ja und wie es dann so ist wurde sie schwanger, die beiden aber kurze Zeit danach schon nicht mehr zusammen.

Mein Freund bekam von der Schwangerschaft und der Geburt eigentlich nichts mit, weil sie ihn völlig ausgegrenzt hat. Mittleweile ist es so, dass er 1 Mal die Woche zu ihr fährt und dort 1 1/2 Stunden mit seinem Sohn verbringen darf (!!!!), mehr gestattet sie ihm nicht. Das macht meinen Freund natürlich völlig fertig, er hätte gern mehr von seinem Sohn.

Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Ich wusste natürlich von Anfang an, dass er einen Sohn hat und worauf ich mich da einlasse. Aber es ist dann doch was anderes, sich darauf einzulassen. Ich habe ein erhebliches Problem mit der Tatsache, dass er schon ein Kind mit einer anderen hat, auch wenn dieses nicht gewollt war (mittlerweile liebt er seinen Sohn über alles und würde sich gern mehr um ihn kümmern) und er nie wirkliche Gefühle für seine Ex hatte. Ich kann euch nicht sagen, was genau mich wurmt. Es ist einfach alles zusammen. Dass sie ihm quasi das Kind aufgezwungen hat, er sich (und ich mich damit auch) komplett nach ihr richten muss und seinen Sohn nur "unter Aufsicht" sehen darf. Hier muss ich dazu sagen, dass ich die Sorgerechts-Regelung nicht wirklich kenne, er aber sagt, er macht was immer sie will, denn er hat Angst, dass er seinen Sohn gar nicht mehr sehen darf.

Ich habe also einen tierischen Hals auf sie! Ich glaube sollte ich ihr mal über den Weg laufen, dann muss ich mich arg zusammenreissen, ihr nicht direkt meine Meinung zu sagen. Und diese ist alles andere als gut.

Mich stört es, dass die Verbindung in Form des Kindes immer noch zwischen den beiden besteht, dass sie für "den Rest meines Lebens", sollte ich mit ihm zusammen bleiben (was ich doch hoffe) immer in eben diesem sein wird, immer ein aktiver Teil seines Lebens sein wird. Mich wurmt es auch, dass ich ihn nicht für mich habe und auch nicht haben werde. Irgendwann kommt die Zeit, an dem sein Sohn dann mal über ein Wochenende kommt... das ist alles soviel irgendwie.

Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht? Zumindest was die Tatsache angeht, dass der Freund bereits ein Kind hat und könnt' mir ein paar Tipps geben, wie ich nun damit umgehen soll?! Ich bin nämlich doch ein wenig ratlos und um jede Hilfe und Unterstützung dankbar!

Es ist doch etwas mehr Text geworden, als ich wollte... danke aber schonmal, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt

Liebste Grüße!

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11. Juli 2012 um 13:31

Hast du schonmal ...
drüber nachgedacht, dass dein Freund hätte verhüten sollen, wenn er doch so sehr gegen dieses Kind war. Sorry, aber meine Meinung ist, dass es das gute Recht der EX war, das Kind zu behalten Finde es echt zum wenn immer nur die EX die böse ist.

Überlege dir gut, ob du es schaffst mit der Tatsache klar zu kommen, dass das Kind die erste Geige spielen wird und ob du es schaffst dieses Kind zu mögen, wie es der kleine Spatz verdient hat. Wenn nicht würde ich dir zum Wohl aller raten, wieder deine eigenen Wege zu gehen. Und dies ist echt nicht böse gemeint.

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11. Juli 2012 um 13:34

Hallo liebe Neka!
Ich kann dir nur erzählen wie es mir damit geht..

Bei uns war es eine ähnliche Geschichte, nur das mein Freund nie mit diesem Mädchen zusammen war und es ein ONS war..

Mich hat es fertig gemacht aber was genau mich an dem ganzen stört kann ich dir auch nicht sagen, ich denke alleine die Tatsache das er schon ein Kind mit einer Frau hat..
Diese Frau sich einfach das Recht herausgenommen hat WEIL SIE JETZT WILL- ein Kind zu bekommen.
und es war ihr sogar egal von wem...


mich stört diese Tatsache noch immer immens und immer und immer wieder stelle ich unterbewusst unsere Beziehung in frage weil ich einfahc keine ahnung hab was da noch in zukunft auf uns zukommt..

Es ist bei uns aber auch so das er das kind noch nie gesehen hat und er sie und das kind auch nie kennenlernen will..
ich weiß schlimm für das kind- aber es war nicht meine idee...und mitgemacht hatte ich auch nicht..

Ich weiß nicht ob man jemals mit dem Gedanken klarkommt..

Vielleicht hilft es dir ja auch mal den kleinen kennenzulernen?
frag doch mal ob er den kleinen mal zum spazierengehen rausnehmen darf?

vielleicht kannst du dann besesr mit der situation umgehen!

Liebe Grüße

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11. Juli 2012 um 13:39
In Antwort auf bella4skylla

Hast du schonmal ...
drüber nachgedacht, dass dein Freund hätte verhüten sollen, wenn er doch so sehr gegen dieses Kind war. Sorry, aber meine Meinung ist, dass es das gute Recht der EX war, das Kind zu behalten Finde es echt zum wenn immer nur die EX die böse ist.

Überlege dir gut, ob du es schaffst mit der Tatsache klar zu kommen, dass das Kind die erste Geige spielen wird und ob du es schaffst dieses Kind zu mögen, wie es der kleine Spatz verdient hat. Wenn nicht würde ich dir zum Wohl aller raten, wieder deine eigenen Wege zu gehen. Und dies ist echt nicht böse gemeint.

Sorry - Ich hätte erwähnen sollen,
dass sie verhütet haben, mit Kondom, das ist aber schief gelaufen. Ich denke mehr kann man da als Mann dann auch nicht tun. Ach doch... enthaltsam leben.

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11. Juli 2012 um 13:45
In Antwort auf malka_11959972

Hallo liebe Neka!
Ich kann dir nur erzählen wie es mir damit geht..

Bei uns war es eine ähnliche Geschichte, nur das mein Freund nie mit diesem Mädchen zusammen war und es ein ONS war..

Mich hat es fertig gemacht aber was genau mich an dem ganzen stört kann ich dir auch nicht sagen, ich denke alleine die Tatsache das er schon ein Kind mit einer Frau hat..
Diese Frau sich einfach das Recht herausgenommen hat WEIL SIE JETZT WILL- ein Kind zu bekommen.
und es war ihr sogar egal von wem...


mich stört diese Tatsache noch immer immens und immer und immer wieder stelle ich unterbewusst unsere Beziehung in frage weil ich einfahc keine ahnung hab was da noch in zukunft auf uns zukommt..

Es ist bei uns aber auch so das er das kind noch nie gesehen hat und er sie und das kind auch nie kennenlernen will..
ich weiß schlimm für das kind- aber es war nicht meine idee...und mitgemacht hatte ich auch nicht..

Ich weiß nicht ob man jemals mit dem Gedanken klarkommt..

Vielleicht hilft es dir ja auch mal den kleinen kennenzulernen?
frag doch mal ob er den kleinen mal zum spazierengehen rausnehmen darf?

vielleicht kannst du dann besesr mit der situation umgehen!

Liebe Grüße

Wie lange
seid ihr denn mittlerweile zusammen? Und plant ihr für die Zukunft? Also ich mein Familie gründen etc.?

Das ist auch eine miese Situation und es ist irgendwie traurig, dass dein Freund das Kind nicht kennenlernen will. Hat er denn die Vaterschaft anerkannt? Und ist er sicher, dass er der Vater ist?

Ich habe tierische Angst davor den Kleinen kennenzulernen... davor, dass ich mich eine Abneigung gegen sie auf ihn übertrage. Das will ich nicht, denn der Kleine kann nun wirklich mal gar nix dafür. Und von den Fotos her ist er wirklich ein süßer Fratz! Hinzu kommt, dass er ihn irgendwann in Zukunft vllt mal mit raus nehmen kann, aber momentan ist da wirklich nicht dran zu denken. Ich müsste also mit zu ihr. 1 1/2 Stunden quasi mit ihr verbringen, und einen auf heile Welt machen (will ja auch nicht, dass sie irgendeine Angriffsfläche hat).

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11. Juli 2012 um 13:45
In Antwort auf neka86

Sorry - Ich hätte erwähnen sollen,
dass sie verhütet haben, mit Kondom, das ist aber schief gelaufen. Ich denke mehr kann man da als Mann dann auch nicht tun. Ach doch... enthaltsam leben.

Solche Antworten
habe ich auch erhalten damals, mach dir nix draus
leute die so eine situation noch nie durchgemacht haben, wissen überhaupt nicht worums da eigentlich geht!

Ich bin keine Kinderhasserin und ich glaube auch nicht das du eine bist- aber solche Frauen wie die deines Freundes sowie diese von meinem Freund- die haben bezüglich Kinderkriegen wirklich eine Beschi**ene einstellung!

Einfach nur rein egoistisch und sonst nichts..zum Wohl des Kindes..das ich nicht lache...

Also...lass dir nicht noch ein schlechtes Gewissen einreden

Liebe Grüße

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11. Juli 2012 um 13:47

Zum einen...
dein Freund liebte die Ex nicht, wußte die Beziehung hat keine Zukunft, wollte kein Kind aber von Verhütung seinerseits hatte er wohl noch nie gehört.

Ich glaub diese Sprüche von den Männern "hab sie nie geliebt, wollte kein Kind usw. einfach nicht mehr.
Entweder wars ihnen egal oder sie wollen solchen Frauen wie dir weismachen, dass sie ja soooooooo unschuldig sind.

Zum anderen, solltest du ein Leben lang mit ihm zusammen bleiben, ist es Blödsinn, dass du dann ein Leben lang auch die Ex wegen dem Kind an der Backe hast. Ich glaube kaum, dass ein 2ojähriger noch seine Mama braucht, um Kontakt zu seinem Vater zu halten.

Meine Kinder konnten das schon ab 12/14 ohne das ich mich da einmischen mußte.

Und, du wußtest, dass er ein Kind hat. Entweder akzeptierst du das oder du beendest die Beziehung.

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11. Juli 2012 um 13:52
In Antwort auf malka_11959972

Solche Antworten
habe ich auch erhalten damals, mach dir nix draus
leute die so eine situation noch nie durchgemacht haben, wissen überhaupt nicht worums da eigentlich geht!

Ich bin keine Kinderhasserin und ich glaube auch nicht das du eine bist- aber solche Frauen wie die deines Freundes sowie diese von meinem Freund- die haben bezüglich Kinderkriegen wirklich eine Beschi**ene einstellung!

Einfach nur rein egoistisch und sonst nichts..zum Wohl des Kindes..das ich nicht lache...

Also...lass dir nicht noch ein schlechtes Gewissen einreden

Liebe Grüße

Mein Partner....
hat 2 Kinder mit ihn unsere Beziehung gebracht.
Ich wußte das, hab keine Probleme damit und mit seiner Exfrau schon mal gar nicht.

Ich kenne im Freundes/Bekanntenkreis einige, die Partner mit Kindern kennen und lieben gelernt haben und ebenfalls keine Probleme damit haben.

Es geht also auch anders!

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11. Juli 2012 um 13:56
In Antwort auf malka_11959972

Solche Antworten
habe ich auch erhalten damals, mach dir nix draus
leute die so eine situation noch nie durchgemacht haben, wissen überhaupt nicht worums da eigentlich geht!

Ich bin keine Kinderhasserin und ich glaube auch nicht das du eine bist- aber solche Frauen wie die deines Freundes sowie diese von meinem Freund- die haben bezüglich Kinderkriegen wirklich eine Beschi**ene einstellung!

Einfach nur rein egoistisch und sonst nichts..zum Wohl des Kindes..das ich nicht lache...

Also...lass dir nicht noch ein schlechtes Gewissen einreden

Liebe Grüße

...
Ja, leider ist das wohl so. Danke für deine Antwort!

Ich bin bei weitem keine Kinderhasserin, ich liebe Kinder und wünsche mir selber auch welche! Aber ich finde, ein Kind braucht eine geregelte und gute Umgebung und keine elterliche Beziehung, die schon von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Meiner Meinung nach wäre die Pille danach sinnvoll gewesen, und wenn man gegen diese ist, dann ja wohl auch komplett gegen Verhütung, denn was anderes ist es nicht. Man kann es natürlich auch darauf anlegen, nach einem "Unfall" schwanger zu werden... Ich finde allerdings, dass man sich da nur noch an die Stirn fassen kann.

Aber man sollte sich mal Gedanken um die Zukunft machen und um das Kind. Ich bin selber mit getrennten Eltern aufgewachsen und ich würde das für meine Kinder nicht wollten.

Und ich finde es auch nicht richtig, dass man sagt, es war ihr gutes Recht! Denn dazu gehören immer zwei! Natürlich, im Endeffekt ist sie diejenige, die die Entscheidung hauptsächlich betrifft. Aber dennoch hängen da mehrere - nämlich genauer gesagt 2 - Personen mit drin und wenn eine Seite dagegen ist, finde ich es mega egoistisch einfach zu entscheiden!

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11. Juli 2012 um 13:57
In Antwort auf neka86

Sorry - Ich hätte erwähnen sollen,
dass sie verhütet haben, mit Kondom, das ist aber schief gelaufen. Ich denke mehr kann man da als Mann dann auch nicht tun. Ach doch... enthaltsam leben.

Liebe neka,
Mag sein, dass sie verhütet haben, aber ich sage es nochmal, es war ihr absolut gutes RECHT ihr Kind zu behalten. Und ganz ehrlich, die Frau verdient Respekt dafür, dass sie das Kind allein aufzieht. Und ich bin selbst Mama von 2 Kids, zwar verheiratet, aber ich kann dir sagen, dass meine Kinder über alles gehen. Und wenn es einem Kerl net passt, dass er ein Kind gezeugt hat, hat er halt trotz allem die Konsequenzen zu tragen, wie ein Mann und zwar ohne ständig die Mutter des Kindes schlecht zu machen. Das finde ich sehr unreif und ich würde mir echt überlegen an deiner Stelle, ob du mit ihm später wirklich Kinder willst. Stell dir mal vor, es kommt dann zur Trennung. Rate mal, wer dann für ihn die neue "Dumme" ist.

Glaub mir, wenn du erst mal Kinder hast, siehst du alles anders.

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11. Juli 2012 um 14:00
In Antwort auf ofi21

Zum einen...
dein Freund liebte die Ex nicht, wußte die Beziehung hat keine Zukunft, wollte kein Kind aber von Verhütung seinerseits hatte er wohl noch nie gehört.

Ich glaub diese Sprüche von den Männern "hab sie nie geliebt, wollte kein Kind usw. einfach nicht mehr.
Entweder wars ihnen egal oder sie wollen solchen Frauen wie dir weismachen, dass sie ja soooooooo unschuldig sind.

Zum anderen, solltest du ein Leben lang mit ihm zusammen bleiben, ist es Blödsinn, dass du dann ein Leben lang auch die Ex wegen dem Kind an der Backe hast. Ich glaube kaum, dass ein 2ojähriger noch seine Mama braucht, um Kontakt zu seinem Vater zu halten.

Meine Kinder konnten das schon ab 12/14 ohne das ich mich da einmischen mußte.

Und, du wußtest, dass er ein Kind hat. Entweder akzeptierst du das oder du beendest die Beziehung.

Natürlich hast du Recht
... im Endeffekt bleibt mir nichts anderes übrig. Ich bin auch nicht auf der Suche nach dem ultimativen Ratschlag, der all meine Probleme lösen wird, denn den gibt's ja nicht.. ich bin nur auf der Suche, nach Frauen / Mädchen die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mit denen man sich etwas austauschen kann, denn in meinem Freundeskreis befindet sich niemand in solch einer Situation, daher ist es oft schwierig mit irgendwem darüber zu reden.

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11. Juli 2012 um 14:05
In Antwort auf bella4skylla

Liebe neka,
Mag sein, dass sie verhütet haben, aber ich sage es nochmal, es war ihr absolut gutes RECHT ihr Kind zu behalten. Und ganz ehrlich, die Frau verdient Respekt dafür, dass sie das Kind allein aufzieht. Und ich bin selbst Mama von 2 Kids, zwar verheiratet, aber ich kann dir sagen, dass meine Kinder über alles gehen. Und wenn es einem Kerl net passt, dass er ein Kind gezeugt hat, hat er halt trotz allem die Konsequenzen zu tragen, wie ein Mann und zwar ohne ständig die Mutter des Kindes schlecht zu machen. Das finde ich sehr unreif und ich würde mir echt überlegen an deiner Stelle, ob du mit ihm später wirklich Kinder willst. Stell dir mal vor, es kommt dann zur Trennung. Rate mal, wer dann für ihn die neue "Dumme" ist.

Glaub mir, wenn du erst mal Kinder hast, siehst du alles anders.

...
Er trägt die Konsequenzen und manch andere Frau wäre glücklich, hätte ihr Kind so einen Vater. Denn er möchte sich kümmern und für ihn da sein. Aber sie lässt ihn nicht wirklich. Seine Familie sieht den Kleinen wenn's hoch kommt 1 Mal im Monat. Er durfte bei der Namensgebung nicht mit entscheiden, er hatte sich gewünscht, dass sein bester Freund Pate wird, sie hat es abgelehnt und zwei ihrer Freunde als Paten gewählt.

Wenn man sich also für ein Kind entscheidet als Frau, muss man auch als Frau die Konsequenzen tragen. Und dazu gehört, dass der Vater für sein Kind da sein kann, mit entscheiden darf, wenn es um so wichtige Dinge geht, wie den Namen! Denn tut man das nicht, hat man in meinen Augen auch keinen Respekt verdient, denn sie hat ihn einfach "als Befruchtungsmaschine benutzt".

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11. Juli 2012 um 14:13
In Antwort auf neka86

...
Er trägt die Konsequenzen und manch andere Frau wäre glücklich, hätte ihr Kind so einen Vater. Denn er möchte sich kümmern und für ihn da sein. Aber sie lässt ihn nicht wirklich. Seine Familie sieht den Kleinen wenn's hoch kommt 1 Mal im Monat. Er durfte bei der Namensgebung nicht mit entscheiden, er hatte sich gewünscht, dass sein bester Freund Pate wird, sie hat es abgelehnt und zwei ihrer Freunde als Paten gewählt.

Wenn man sich also für ein Kind entscheidet als Frau, muss man auch als Frau die Konsequenzen tragen. Und dazu gehört, dass der Vater für sein Kind da sein kann, mit entscheiden darf, wenn es um so wichtige Dinge geht, wie den Namen! Denn tut man das nicht, hat man in meinen Augen auch keinen Respekt verdient, denn sie hat ihn einfach "als Befruchtungsmaschine benutzt".

Ganz ehrlich,
Du sagst selbst er wollte das Kind nicht.
Und die Ex schlecht machen ist unreif.
Desweiteren kann er doch seine Besuchsrechte einklagen, vorrausgesetzt er zahlt Unterhalt.
Und auch da sieht die Regelung vor alle 14 Tage. Zumal sie nicht verheiratet sind. Sorry, aber sie hat das alleinige Sorgerecht, klar hätte sie ihn mehr einbeziehen können, aber ganz ehrlich, so wie du die Lage beschreibst und er von Anfang an gegen die Schwangerschaft war und sie als allein Schuldige hinstellt, könnte er mich mal ganz gediegen kreuzweise.

Zahlt er denn Unterhalt?
Beschäftigt er sich mit dem Kind wenner da ist. Denkbar wäre auch ihr vorzuschlagen, dass ihr mal zu 4. was unternehmt, damit du und sie sich besser kennenlernen und du den Kleinen besser kennenlernst. Aber zu aller erst solltet ihr aufhören über sie herzuziehen, denn sonst würde ich auch net anders reagieren.

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11. Juli 2012 um 14:14
In Antwort auf bella4skylla

Ganz ehrlich,
Du sagst selbst er wollte das Kind nicht.
Und die Ex schlecht machen ist unreif.
Desweiteren kann er doch seine Besuchsrechte einklagen, vorrausgesetzt er zahlt Unterhalt.
Und auch da sieht die Regelung vor alle 14 Tage. Zumal sie nicht verheiratet sind. Sorry, aber sie hat das alleinige Sorgerecht, klar hätte sie ihn mehr einbeziehen können, aber ganz ehrlich, so wie du die Lage beschreibst und er von Anfang an gegen die Schwangerschaft war und sie als allein Schuldige hinstellt, könnte er mich mal ganz gediegen kreuzweise.

Zahlt er denn Unterhalt?
Beschäftigt er sich mit dem Kind wenner da ist. Denkbar wäre auch ihr vorzuschlagen, dass ihr mal zu 4. was unternehmt, damit du und sie sich besser kennenlernen und du den Kleinen besser kennenlernst. Aber zu aller erst solltet ihr aufhören über sie herzuziehen, denn sonst würde ich auch net anders reagieren.

Oh man,
ich sollte langsamer schreiben

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11. Juli 2012 um 14:33
In Antwort auf bella4skylla

Oh man,
ich sollte langsamer schreiben

Ja
er zahlt Unterhalt und beschäftigt sich mit seinem Kleinen. Er liebt ihn wirklich sehr und ist mega stolz auf ihn. Er macht sie auch nicht unbedingt schlecht deswegen, er hat mir halt erzählt wie alles war und ich habe mir meine Meinung darüber gebildet (mag sein etwas voreilig). Er spricht eigentlich nie wirklich über sie. Ich sehe halt nur wie ihn das fertig macht, dass er von seinem Sohn nichts hat.

Er hatte auch schonmal vorgeschlagen, dass wir mal zusammen was machen und ich sie kennenlerne.

Ich finde einfach nur, wie es gelaufen ist, war ihm gegenüber nicht fair. Sie hat ihm die Entscheidung abgenommen, lässt ihn jetzt aber nicht wirklich teilhaben. Und das ist einfach das, was mich so wütend macht und weshalb ich auch Angst davor habe, sie und den Kleinen kennenzulernen. Ich kenne mich, mir fällt es schwer mich zurückzuhalten und ich möchte ihm da einfach nix versauen.

Ich könnte natürlich den einfach Weg gehen und mich trennen... aber leider ist das dann doch nicht so einfach.

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11. Juli 2012 um 15:34

Pass auf...
...worauf du dich da einlässt! Ich hab selber einen Freund mit Kind (seit 2 Jahren zusammen, der Kleine ist 3) und ich kann dir versprechen: es wird verdammt hart .

Natürlich wird (hoffentlich) irgendwann die Zeit kommen, wo das Kind jedes 2. Wochenende bei euch ist. So sieht es die Umgangsregelung vor und auch für das Kind wäre es sehr gut, einen etwas engeren Kontakt zum Vater zu haben. Damit wirst du dich abfinden müssen.

Am Anfang läuft meist alles noch recht gut, es ist ja auch spannend und manchmal ganz schön, wenn ein Kind da ist und man zu dritt unterwegs ist. Aber irgendwann wird es für dich (wenn nicht jetzt schon) immer offensichtlicher werden, da er nunmal als Vater IMMER für dieses Kind da zu sein hat und es IMMER ein Ministück über dir stehen wird - es ist eben das eigene Fleisch und Blut.

Außerdem wirst du früher oder später die Ex kennen lernen und mit ihrer Anwesenheit zurechtkommen müssen - ob nun persönlich oder durch Gedanken/Gespräche über das Kind. Damit musst du klarkommen und Eifersucht wird bestimmt nicht ausbleiben, sollte aber dem Kind und der Beziehung zuliebe zurückgehalten werden.

Für die Zukunft musst du dir auch im Klaren sein: Dein Freund wird noch min. 18 Jahre Unterhalt zahlen müssen und du möglicherweise durch Hochzeit o.ä. irgendwann mit. Ihr werdet mal einen Teenager haben, der sicher nicht immer einfach ist - aber du als Stiefmutter hast es möglicherweise besonders schwer.
Wenn du mal ein Kind möchtest, musst du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass es DEIN erstes Kind ist, aber bei ihm das zweite. Und das kann ganz schön frustrierend sein, wenn er der Sache 'gelassener' gegenübersteht und eurer beider Kind niemals genauso für ihn im Mittelpunkt stehen wird, wie wenn es euer erstes gewesen ist.

_______________________________________________
So, das waren jetzt vielleicht ziemlich viele negative Aspekte, aber ich finde auch du solltest gründlich darüber nachdenken, ehe du eine solche Beziehung eingehst.
- auch dem Kind zuliebe, welches ja iwann in dir eine neue Bezugsperson finden könnte, die möglichst nicht nach 2 Jahren wieder verschwindet.

Wieso ich trotzdem noch mit meinem Freund zusammen bin?

Weil es auch schön sein kann, die Teilzeitmami zu spielen und ein Kind heranwachsen zu sehen, das dem Mann gehört, den man liebt.
Weil die ständigen Konflikte mit der Ex zwar anstrengend sind, man daran aber auch wächst & lernt, seine Eifersucht zu bekämpfen.
Weil ein Mann, der sich verantwortungsvoll um ein Kind kümmert, eindeutig einen guten Charakter(zug) hat!
Weil man irgendwann weis, dass sich der Partner auch auf das erste gemeinsame Kind freuen kann, als hätte er noch nie eins gehabt...weil man die Schwangerschaft ganz anders zusammen erlebt, als getrennt.
...

Alles Liebe

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11. Juli 2012 um 16:28
In Antwort auf alaba_11958185

Pass auf...
...worauf du dich da einlässt! Ich hab selber einen Freund mit Kind (seit 2 Jahren zusammen, der Kleine ist 3) und ich kann dir versprechen: es wird verdammt hart .

Natürlich wird (hoffentlich) irgendwann die Zeit kommen, wo das Kind jedes 2. Wochenende bei euch ist. So sieht es die Umgangsregelung vor und auch für das Kind wäre es sehr gut, einen etwas engeren Kontakt zum Vater zu haben. Damit wirst du dich abfinden müssen.

Am Anfang läuft meist alles noch recht gut, es ist ja auch spannend und manchmal ganz schön, wenn ein Kind da ist und man zu dritt unterwegs ist. Aber irgendwann wird es für dich (wenn nicht jetzt schon) immer offensichtlicher werden, da er nunmal als Vater IMMER für dieses Kind da zu sein hat und es IMMER ein Ministück über dir stehen wird - es ist eben das eigene Fleisch und Blut.

Außerdem wirst du früher oder später die Ex kennen lernen und mit ihrer Anwesenheit zurechtkommen müssen - ob nun persönlich oder durch Gedanken/Gespräche über das Kind. Damit musst du klarkommen und Eifersucht wird bestimmt nicht ausbleiben, sollte aber dem Kind und der Beziehung zuliebe zurückgehalten werden.

Für die Zukunft musst du dir auch im Klaren sein: Dein Freund wird noch min. 18 Jahre Unterhalt zahlen müssen und du möglicherweise durch Hochzeit o.ä. irgendwann mit. Ihr werdet mal einen Teenager haben, der sicher nicht immer einfach ist - aber du als Stiefmutter hast es möglicherweise besonders schwer.
Wenn du mal ein Kind möchtest, musst du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass es DEIN erstes Kind ist, aber bei ihm das zweite. Und das kann ganz schön frustrierend sein, wenn er der Sache 'gelassener' gegenübersteht und eurer beider Kind niemals genauso für ihn im Mittelpunkt stehen wird, wie wenn es euer erstes gewesen ist.

_______________________________________________
So, das waren jetzt vielleicht ziemlich viele negative Aspekte, aber ich finde auch du solltest gründlich darüber nachdenken, ehe du eine solche Beziehung eingehst.
- auch dem Kind zuliebe, welches ja iwann in dir eine neue Bezugsperson finden könnte, die möglichst nicht nach 2 Jahren wieder verschwindet.

Wieso ich trotzdem noch mit meinem Freund zusammen bin?

Weil es auch schön sein kann, die Teilzeitmami zu spielen und ein Kind heranwachsen zu sehen, das dem Mann gehört, den man liebt.
Weil die ständigen Konflikte mit der Ex zwar anstrengend sind, man daran aber auch wächst & lernt, seine Eifersucht zu bekämpfen.
Weil ein Mann, der sich verantwortungsvoll um ein Kind kümmert, eindeutig einen guten Charakter(zug) hat!
Weil man irgendwann weis, dass sich der Partner auch auf das erste gemeinsame Kind freuen kann, als hätte er noch nie eins gehabt...weil man die Schwangerschaft ganz anders zusammen erlebt, als getrennt.
...

Alles Liebe

Oh man...
... das waren wirklich viele negative Aspekte und genau die Dinge die mir auch immer im Kopf rumschwirren.

Wie bist du denn mit der Situation umgegangen? Oder war das für dich von vornherein irgendwie nicht so ein großes Problem?

Ich will den kleinen aber auch genau deswegen noch nicht kennenlernen, wie du sagst, es wäre nicht gut wenn ich dann nach ein paar Jahren wieder weg wäre. Also man muss sich da schon zu hundert prozent sicher sein, sonst kann man dem Kleinen das nicht antun, Ist wahrscheinlich so schon alles verwirrend genug. Und daher möchte ich damit auch noch warten und mir erstmal klar werden was ich will. Also ich weiß, dass ich diesen Mann will, muss ich dann auch mit dem Kind akzeptieren... momentan fällt mir das nur noch sehr schwer.

Ich glaube allerdings nicht, dass unser Kind (sollte es eins geben irgendwann) weniger im Mittelpunkt stehen wird als sein Sohn. Er hat ja von der Schwangerschaft nichts mitbekommen, sieht ihn nicht wirklich aufwachsen... daher hast du schon Recht damit, dass er sich auch auf unser Kind freuen wird und er es ganz anders erleben wird.

Ich finde es erstaunlich, dass du anscheinend so gut damit umgehen kannst, wobei es wahrscheinlich immer Momente geben wird, in denen es einem schwer fällt, oder?

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11. Juli 2012 um 17:03
In Antwort auf neka86

Oh man...
... das waren wirklich viele negative Aspekte und genau die Dinge die mir auch immer im Kopf rumschwirren.

Wie bist du denn mit der Situation umgegangen? Oder war das für dich von vornherein irgendwie nicht so ein großes Problem?

Ich will den kleinen aber auch genau deswegen noch nicht kennenlernen, wie du sagst, es wäre nicht gut wenn ich dann nach ein paar Jahren wieder weg wäre. Also man muss sich da schon zu hundert prozent sicher sein, sonst kann man dem Kleinen das nicht antun, Ist wahrscheinlich so schon alles verwirrend genug. Und daher möchte ich damit auch noch warten und mir erstmal klar werden was ich will. Also ich weiß, dass ich diesen Mann will, muss ich dann auch mit dem Kind akzeptieren... momentan fällt mir das nur noch sehr schwer.

Ich glaube allerdings nicht, dass unser Kind (sollte es eins geben irgendwann) weniger im Mittelpunkt stehen wird als sein Sohn. Er hat ja von der Schwangerschaft nichts mitbekommen, sieht ihn nicht wirklich aufwachsen... daher hast du schon Recht damit, dass er sich auch auf unser Kind freuen wird und er es ganz anders erleben wird.

Ich finde es erstaunlich, dass du anscheinend so gut damit umgehen kannst, wobei es wahrscheinlich immer Momente geben wird, in denen es einem schwer fällt, oder?


Ja klar gibt es viel Negatives und ich halte nichts von Menschen, die das alles so überzeugend schönreden - oder gleich damit kommen "entweder du lässt dich da jetzt voll & ganz drauf ein, oder du lässt es!" Quatsch.

Ehrlich gesagt. am Anfang war ich noch recht blauäugig. Kannte die Ex nicht, fand das Kind voll süß und war stolz wie Oskar, mit dem Bengel durch die Gegend zu marschieren, als ob es mein's wäre.
Die Ernüchterung folgte dann nach etwa einem halben Jahr, wo der Kleine immer öfter da war, sprechen lernte und ziemlich schwierig im Umgang wurde - Trotzphase. Außerdem war da der ständige Kontakt mit der Mutter, die ja auch mit den Eltern meines Freundes und seiner Schwester in Kontakt stand.
Da gab's viele Tränen, Wochenende wo ich das Kind einfach nicht sehen konnte & zuhause geblieben bin, Enttäuschungen weil wir nicht mal schnell auf ein Konzert konnten/Kino usw.! Aber ich muss sagen, dass ich Glück habe mit meinem Freund - er hat mir nie(!) das Gefühl gegeben, sich nicht alle Mühe für mich zu machen oder das Kind in allen Punkten über mich zu stellen.
Das ist sehr wichtig, bitte finde für dich selbst heraus, ob das bei euch auch der Fall ist...

Naja, euer Kind wird zumindest nicht die 110% Aufmerksamkeit haben können, die es als 'Einzelkind' hätte. Sicher, mit Geschwistern ist es auch so, aber ich denke als Stiefmutter denkt man da manchmal etwas anderes...wie sieht's dann aus, wenn dein Freund am Wochenende viel Zeit mit seinem Sohn verbringt weil er euch grade besucht & dich mit Baby etc. mehr oder weniger alleine lässt?
Auf so etwas musst du dich einstellen, auch mit der besten Planung kommt so etwas vor...

Lass dir noch ein wenig Zeit und überlege dir, ob du die Beziehung wirklich willst. Du wirst mehr Einschränkungen haben als in einer "Normalen", aber es wird auch viele schöne Momente geben.

Und nein, auch ich gehe mit der Situation noch öfters doof um... Letztens habe ich der Exfreundin an den Kopf geworfen, dass sie ein pummeliger Hippie ist, weil sie meinte mir sagen zu müssen, dass ich mich gefälligst bei allem was meinen Freund & den Umgang mit seinem Kind betrifft, rauszuhalten habe...

Du siehst, es wird nie langweilig...

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12. Juli 2012 um 0:41

Hallo,
ich habe mehr als genügend Erfahrung damit denn mein Partner hatte bereits 3 Kinder aus erster Ehe als wir uns kennengelernt haben... Allerdings kenne ich auch die andere Seite, denn ich hatte selber bereits zwei! Es ist also eine andere Ausgangssituation als bei dir.

Trotzdem kann ich dir sagen, dass es (zumindest bei uns) bis heute (10 Jahre!) ein einziges auf- und ab ist...

Am Anfang war alles ganz toll, ich fühlte mich sehr geschmeichelt, dass die Kinder mich sofort akzeptierten. Sie wohnten beim ihm und hatten wenig Umgang mit der Mutter. Das wusste ich von Anfang an und dachte "kein Problem". Wurde es dann später aber doch - was aber sicher an meinem Partner lag. Er klammert sehr an seinen Kids und hält gar nix von deren Mutter. Eine Eifersucht auf diese Frau und das "gemeinsame" das sie schon hatten kenne ich daher nicht.

Aber als der Umgang lockerer geregelt wurde, hat mir das natürlich sehr gefallen, meinen Freund mehr für mich zu haben. Und dann hat er immer Gründe gefunden, warum sie doch bei ihm sein müssten, statt bei der Mutter . Die hat sich nie gewehrt, war ihr scheinbar egal. Sie hat kein sehr inniges Verhältnis zu ihren Kindern.

Jedes kinderfreie Wochenende (meine waren ja gleichzeitig weg) wurde zur Zerreißprobe für unsere Beziehung, denn er musste ständig mit ihnen telefonieren, hatte Panik, dass sie vor uns zuhause ankommen und sich vernachlässigt fühlen könnten - ich war nur noch genervt und habe sehr negative Gefühle meinen Stiefkindern gegenüber entwickelt... Klar, die Kinder gehen immer vor (mir meine auch!!!) aber es ist für den Partner nicht schön, dass ständig so deutlich gezeigt zu bekommen...

Ich habe dann angefangen, diese Zeit für mich alleine zu nutzen und zu genießen - das kann ich dir nur raten! Geh in der Zeit mit Freundinnen weg, ins Kino, in eine Ausstellung, was auch immer dir gefällt. Und lass dir soviel Zeit, wie du möchtest! Rase nicht gleich nach Hause, wenn du weißt, dass er jetzt wieder zurück ist. Auch er soll ruhig mal auf dich warten müssen - das macht dich auf Dauer sowieso interessanter! Und ist eine gute Grundlage für später, wenn er den Umgang vielleicht mal (zeitllich) ausbauen wird.

Meinem Freund hat das gar nicht gefallen, dass ich dann immer alleine unterwegs war und er hat alles daran gesetzt, dass wir dann wenigstens den Abend noch gemeinsam verbringen - ist dann z. B. in die Stadt nachgekommen, nachdem seine Kinder im Bett waren. Das war nicht schlecht!

Zwischenzeitlich sind die Kinder älter, zunächst graute mir vor der Pubertät, aber es wurde eigentlich immer einfacher. Sie sind viel selbständiger und brauchen ihren Papa nicht mehr ständig. Er ist auch lockerer geworden und wir konnten wieder mehr alleine unternehmen.

Aber nun gibt es ganz andere Probleme, die mich gerade so beschäftigen, dass ich um diese Uhrzeit noch wach bin: finanziell ist alles sehr eng bei uns - besonders bei ihm, da seine Ex noch nie Unterhalt für die Kinder gezahlt hat. Derzeit ist bei uns gar nichts drin - kein Urlaub oder so. Wenn ich verreisen möchte, muss ich neben meinem Anteil teilweise auch seinen tragen, weil er sonst schlichtweg nicht verreisen kann.. .Nicht dass er das verlangen würde... Aber wir könnten eben nicht verreisen, wenn ich nicht zahle. Also nicht immer alles, aber doch oft einen Großteil... Nun wünschen sich seine Söhne ein Sportwochenende mit ihm in einem Hotel am Gardasee. Und klar, Papa macht das. Ich bin völlig vor den Kopf gestoßen: um mich mal wohin einzuladen ist nie Geld da. Aber für die Söhne schon. Abgesehen davon, dass sie gerade zum Geburtstag von ihm eine Fitness-Station (so ein riesiges Gerät wie im Fitness-Studio) bekommen haben, jeder seinen eigenen Computer hat usw. Meine Kinder und ich teilen uns einen maroden Laptop; die anderen sind komplett ausgerüstet mit tollem Bildschirm und Drucker... So etwas ist dann immer ganz schwierig...

Ich will dir aber nicht den Mut nehmen, sondern eigentlich nur zeigen, was du vielleicht besser machen kannst! Mit so einem kleinen Kind ist das auch noch einfacher, glaube ich. Eifersüchtig auf die Ex brauchst du jedenfalls nicht zu sein - ich habe meinem Ex gegenüber null Gefühle, trotz zweier wunderbarer Kinder von ihm. Das können wir Eltern gut trennen und dein Freund sicherlich auch! Behalte dir von Anfang an deinen eigenen Freiraum, richte dich nicht nur nach ihm. Lass dich in zukünftige Planungen mit einbeziehen! Gib ihm Freiräume mit seinem Kind, aber bestehe auch auf feste gemeinsame Zeiten mit dir. Bestimmt wird es später auch Unternehmungen mit Kind geben, die euch allen gefallen, und wenn nicht, dann tust du dir in dieser Zeit was gutes.

Das Kind wird (wenn er es liebt) immer an erster Stelle stehen - das ist bei mir auch so und kein Partner könnte dagegen ankommen. Aber auch die Kinder können lernen, dass sie die Mama (in deinem Fall den Papa) mit einem Partner teilen müssen. Meine sind es von Anfang an gewöhnt, dass ich auch was mit ihm alleine mache und haben damit (hoffe ich!) bisher keine Probleme.

Boah, ist das lang geworden... ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!

Alles gute!

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17. Juli 2012 um 12:31
In Antwort auf tarik_11966960

Hallo,
ich habe mehr als genügend Erfahrung damit denn mein Partner hatte bereits 3 Kinder aus erster Ehe als wir uns kennengelernt haben... Allerdings kenne ich auch die andere Seite, denn ich hatte selber bereits zwei! Es ist also eine andere Ausgangssituation als bei dir.

Trotzdem kann ich dir sagen, dass es (zumindest bei uns) bis heute (10 Jahre!) ein einziges auf- und ab ist...

Am Anfang war alles ganz toll, ich fühlte mich sehr geschmeichelt, dass die Kinder mich sofort akzeptierten. Sie wohnten beim ihm und hatten wenig Umgang mit der Mutter. Das wusste ich von Anfang an und dachte "kein Problem". Wurde es dann später aber doch - was aber sicher an meinem Partner lag. Er klammert sehr an seinen Kids und hält gar nix von deren Mutter. Eine Eifersucht auf diese Frau und das "gemeinsame" das sie schon hatten kenne ich daher nicht.

Aber als der Umgang lockerer geregelt wurde, hat mir das natürlich sehr gefallen, meinen Freund mehr für mich zu haben. Und dann hat er immer Gründe gefunden, warum sie doch bei ihm sein müssten, statt bei der Mutter . Die hat sich nie gewehrt, war ihr scheinbar egal. Sie hat kein sehr inniges Verhältnis zu ihren Kindern.

Jedes kinderfreie Wochenende (meine waren ja gleichzeitig weg) wurde zur Zerreißprobe für unsere Beziehung, denn er musste ständig mit ihnen telefonieren, hatte Panik, dass sie vor uns zuhause ankommen und sich vernachlässigt fühlen könnten - ich war nur noch genervt und habe sehr negative Gefühle meinen Stiefkindern gegenüber entwickelt... Klar, die Kinder gehen immer vor (mir meine auch!!!) aber es ist für den Partner nicht schön, dass ständig so deutlich gezeigt zu bekommen...

Ich habe dann angefangen, diese Zeit für mich alleine zu nutzen und zu genießen - das kann ich dir nur raten! Geh in der Zeit mit Freundinnen weg, ins Kino, in eine Ausstellung, was auch immer dir gefällt. Und lass dir soviel Zeit, wie du möchtest! Rase nicht gleich nach Hause, wenn du weißt, dass er jetzt wieder zurück ist. Auch er soll ruhig mal auf dich warten müssen - das macht dich auf Dauer sowieso interessanter! Und ist eine gute Grundlage für später, wenn er den Umgang vielleicht mal (zeitllich) ausbauen wird.

Meinem Freund hat das gar nicht gefallen, dass ich dann immer alleine unterwegs war und er hat alles daran gesetzt, dass wir dann wenigstens den Abend noch gemeinsam verbringen - ist dann z. B. in die Stadt nachgekommen, nachdem seine Kinder im Bett waren. Das war nicht schlecht!

Zwischenzeitlich sind die Kinder älter, zunächst graute mir vor der Pubertät, aber es wurde eigentlich immer einfacher. Sie sind viel selbständiger und brauchen ihren Papa nicht mehr ständig. Er ist auch lockerer geworden und wir konnten wieder mehr alleine unternehmen.

Aber nun gibt es ganz andere Probleme, die mich gerade so beschäftigen, dass ich um diese Uhrzeit noch wach bin: finanziell ist alles sehr eng bei uns - besonders bei ihm, da seine Ex noch nie Unterhalt für die Kinder gezahlt hat. Derzeit ist bei uns gar nichts drin - kein Urlaub oder so. Wenn ich verreisen möchte, muss ich neben meinem Anteil teilweise auch seinen tragen, weil er sonst schlichtweg nicht verreisen kann.. .Nicht dass er das verlangen würde... Aber wir könnten eben nicht verreisen, wenn ich nicht zahle. Also nicht immer alles, aber doch oft einen Großteil... Nun wünschen sich seine Söhne ein Sportwochenende mit ihm in einem Hotel am Gardasee. Und klar, Papa macht das. Ich bin völlig vor den Kopf gestoßen: um mich mal wohin einzuladen ist nie Geld da. Aber für die Söhne schon. Abgesehen davon, dass sie gerade zum Geburtstag von ihm eine Fitness-Station (so ein riesiges Gerät wie im Fitness-Studio) bekommen haben, jeder seinen eigenen Computer hat usw. Meine Kinder und ich teilen uns einen maroden Laptop; die anderen sind komplett ausgerüstet mit tollem Bildschirm und Drucker... So etwas ist dann immer ganz schwierig...

Ich will dir aber nicht den Mut nehmen, sondern eigentlich nur zeigen, was du vielleicht besser machen kannst! Mit so einem kleinen Kind ist das auch noch einfacher, glaube ich. Eifersüchtig auf die Ex brauchst du jedenfalls nicht zu sein - ich habe meinem Ex gegenüber null Gefühle, trotz zweier wunderbarer Kinder von ihm. Das können wir Eltern gut trennen und dein Freund sicherlich auch! Behalte dir von Anfang an deinen eigenen Freiraum, richte dich nicht nur nach ihm. Lass dich in zukünftige Planungen mit einbeziehen! Gib ihm Freiräume mit seinem Kind, aber bestehe auch auf feste gemeinsame Zeiten mit dir. Bestimmt wird es später auch Unternehmungen mit Kind geben, die euch allen gefallen, und wenn nicht, dann tust du dir in dieser Zeit was gutes.

Das Kind wird (wenn er es liebt) immer an erster Stelle stehen - das ist bei mir auch so und kein Partner könnte dagegen ankommen. Aber auch die Kinder können lernen, dass sie die Mama (in deinem Fall den Papa) mit einem Partner teilen müssen. Meine sind es von Anfang an gewöhnt, dass ich auch was mit ihm alleine mache und haben damit (hoffe ich!) bisher keine Probleme.

Boah, ist das lang geworden... ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!

Alles gute!

Danke
für deine Nachricht! Es tut ganz gut, mal andere Meinungen zu lesen und mit seinen Gedanken nicht immer allein zu sein.

Ich weiß, dass es ein sehr schwieriger Weg wird, aber ich weiß nicht ob ich das schaffe. Es kann gut gehen, kann aber auch schief gehen und davor habe ich Angst.

Ich versuche in der Zeit, in der er bei seinem Sohn ist, etwas für mich zu tun, wie du auch geschrieben hast. Meist treffe ich mich mit einer Freundin oder telefoniere oder mache irgendwas, was mir Spaß macht. Das geht dann auch meist. Schlimm ist es nur, wenn wir uns danach wiedersehen. Er möchte dann mit mir über den Kleinen reden, möchte mir Fotos zeigen und sowas. Und das tut mir irgendwie weh. Ich versuche schon immer, das nicht so hochkommen zu lassen in mir, weil es ihm wichtig ist, dass ich daran teilhabe und er so stolz auf seinen Sohn ist. Aber ich sehe dann immer nur das Kind einer anderen! Das ist total mies und ich habe bisher noch keinen Weg gefunden, damit anders umzugehen. Ich habe dann schlechte Laune und bin ihm gegenüber abweisend. Und das tut ihm ja auch weh. Ich versuche wirklich an mir zu arbeiten, aber ich weiß nicht wie ich das machen soll. Ich habe auch Angst vor der Zukunft, wenn der Kleine dann mal etwas größer ist und vielleicht mal ein Wochenende bei meinem Freund ist. Dann ist es ja auch irgendwie "meine Sache", es sei denn ich würde mich das ganze WOchenende zurückziehen. Das ist aber doch auch nicht Sinn der Sache, oder?

Ein weiterer Gedanken, der mich quält ist der, dass unser Kind, wenn wir irgendwann eins bekommen sollten, nie den Stellenwert haben wird, den der Kleine hat. Es ist eben nicht sein Erstes, meins jedoch. Ich habe Angst davor, dass dann die nächsten Schwierigkeiten vor der Tür stehen, mein Freund muss dann immer schauen, wie er seine Zeit einteilt, was ohnehin shcon schwierig ist, weil er beruflich sehr eingespannt ist.

Auch das finanzielle, was du angesprochen hast, macht mir irgendwie zu schaffen. Natürlich, jetzt bräuchte ich mir noch keine Gedanken darum zu machen, aber das lässt sich irgendwie auch nicht vermeiden. Er verdient nicht schlecht, aber er zahlt auch viel für seinen Sohn (was ich aber trotz all der Zweifel sehr gut finde, es ist immerhin sein Sohn). Wie wird es dann später sein? Wird er unserem eventuellen Kind genug bieten können etc? Verstehst du meine Gedanken? Das ist alles soviel worüber ich nachdenke und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich spreche natürlich auch mit ihm, aber er kann mir da auch nicht wirklich helfen. Er sagt, ich brauche mir keine GEdanken machen, er würde unser Kind genauso lieben wie den Kleinen und da sein und sowas. Dennoch verschwinden die Gedanken nicht.

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17. Juli 2012 um 12:39
In Antwort auf alaba_11958185


Ja klar gibt es viel Negatives und ich halte nichts von Menschen, die das alles so überzeugend schönreden - oder gleich damit kommen "entweder du lässt dich da jetzt voll & ganz drauf ein, oder du lässt es!" Quatsch.

Ehrlich gesagt. am Anfang war ich noch recht blauäugig. Kannte die Ex nicht, fand das Kind voll süß und war stolz wie Oskar, mit dem Bengel durch die Gegend zu marschieren, als ob es mein's wäre.
Die Ernüchterung folgte dann nach etwa einem halben Jahr, wo der Kleine immer öfter da war, sprechen lernte und ziemlich schwierig im Umgang wurde - Trotzphase. Außerdem war da der ständige Kontakt mit der Mutter, die ja auch mit den Eltern meines Freundes und seiner Schwester in Kontakt stand.
Da gab's viele Tränen, Wochenende wo ich das Kind einfach nicht sehen konnte & zuhause geblieben bin, Enttäuschungen weil wir nicht mal schnell auf ein Konzert konnten/Kino usw.! Aber ich muss sagen, dass ich Glück habe mit meinem Freund - er hat mir nie(!) das Gefühl gegeben, sich nicht alle Mühe für mich zu machen oder das Kind in allen Punkten über mich zu stellen.
Das ist sehr wichtig, bitte finde für dich selbst heraus, ob das bei euch auch der Fall ist...

Naja, euer Kind wird zumindest nicht die 110% Aufmerksamkeit haben können, die es als 'Einzelkind' hätte. Sicher, mit Geschwistern ist es auch so, aber ich denke als Stiefmutter denkt man da manchmal etwas anderes...wie sieht's dann aus, wenn dein Freund am Wochenende viel Zeit mit seinem Sohn verbringt weil er euch grade besucht & dich mit Baby etc. mehr oder weniger alleine lässt?
Auf so etwas musst du dich einstellen, auch mit der besten Planung kommt so etwas vor...

Lass dir noch ein wenig Zeit und überlege dir, ob du die Beziehung wirklich willst. Du wirst mehr Einschränkungen haben als in einer "Normalen", aber es wird auch viele schöne Momente geben.

Und nein, auch ich gehe mit der Situation noch öfters doof um... Letztens habe ich der Exfreundin an den Kopf geworfen, dass sie ein pummeliger Hippie ist, weil sie meinte mir sagen zu müssen, dass ich mich gefälligst bei allem was meinen Freund & den Umgang mit seinem Kind betrifft, rauszuhalten habe...

Du siehst, es wird nie langweilig...

Ich befürchte
dass ich der Exfreundin gegenüber auch nicht wirklich freundlich gegenüber treten werde. Ich finde einfach was sie getan hat, ist nicht in Ordnung. Aber ich werde mich zusammenreissen, ich will die Situation ja nicht noch komplizierter machen.

ABer ich danke dir für deine Nachricht. Diese "Akzeptier es oder trenn dich"-Ratschläge sind auf gut Deutsch gesagt für den A. Denn wenn das so einfach wäre, hätte ich es schon längst getan!

Langweilig wird es mit Sicherheit nicht und ich freue mich in gewisser Weise auch auf den Kleinen, weil ich Kinder über alles liebe und ich so gerne meine Zeit mit ihnen verbringe. Zudem scheint er ein unglaublich süßer Junge zu sein!!

Ich merke, dass er sich unheimlich viel Mühe gibt um mir die Situation leichter zu machen. Natürlich steht sein Junge ganz oben, aber er gibt mir auch nicht das Gefühl, dass ich ihm völlig nachgestellt bin. Er sagt, natürlich liebt er seinen Jungen, aber mich eben auch und für ihn ist da keinerlei Rangstellung oder sowas. Daher kann ich da eigentlich schon zufrieden sein.

Ich möchte diesen Mann, möchte die Beziehung und muss nun einen Weg finden, wie ich das alles meistere. Meist hilft es auch schon, sich auszutauschen. Zumindest tut das gerade sehr gut zu lesen, dass es anderen auch nicht besser geht als mir.

Im übrigen finde ich, dir zu sagen, du sollst dich da raushalten etwas sehr krass, da hätte ich sie auch runtergemacht. Natürlich ist es nicht deine Aufgabe das Kind zu erziehen, aber als Partnerin des Vaters finde ich, dass du schon mit einbezogen werden solltest und man nicht von dir verlangen kann, dass du einfach alles hinnimmst und freundlich nickst. Das muss ihr ja auch bewusst sein. Es betrifft genauso dein Leben!

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17. Juli 2012 um 14:48

Main Mann
hat drei Kinder aus erster Ehe.

Ich kann aber nicht so ganz mit Dir mitfühlen:
Natürlich gibt es auch bei meinem Mann öfters Probleme mit seiner Exfrau und auch ich muss meinen Mann ab und an mit seinen Kinder teilen, wenn wir hinfahren oder sie uns besuchen.
Aber wenn Du schreibst, dass Du ihn nicht für Dich hast, wenn der Sohn mal zu Besuch kommt, aber andererseits Dein zukünftiges Leben mit ihm teilen möchtest: Wie viel Zeit ist es denn wirklich, dass Du ihn "teilen" müsstest?

Ich zumindest hab kein Problem damit, ein bis zweimal im Monat gemeinsame Zeit mit ihm UND seinen Kindern zu verbringen. Zumal wir ja auch oft tolle Sachen zusammen unternehmen und erleben. Dazu kommt eben, dass ich mit diesem Menschen den Rest meines Lebens teilen möchte und die Kinder eh irgendwann älter werden und nicht mehr so viel Zeit haben (fängt bei der großen Tochter jetzt schon an - lieber bei Freundinnen schlafen und so)

Zur Kindmutter: Mein Mann hat auch kein besonders gutes Verhältnis zur Ex und es tauchen immer mal wieder von Ihr geschaffene Probleme auf, auf die wir gerne verzichten könnten. Aber im Grunde ist das alles pillepalle, wenn ich mir anschaue, was für einen tollen Partner ich an meiner Seite habe. Und dafür, dass auch er versucht mich in allen Lebenslagen zu unterstützen, gebe ich ihm gerne auch die Unterstützung bei diesen Problemen.

Für mich liest sich Dei Text so, als würdest Du die Situation mit noch viel mehr unnötigen Problemen belasten, als bisher schon da sind.
Ich wünsch Dir jedenfalls alles Gute und dass Du vielleicht etwas entspannter mit den Gegebenheiten umgehen lernst. Super Typen, bei denen ALLES perfekt ist gibts nur in Märchenbüchern

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18. Juli 2012 um 12:25
In Antwort auf neka86

Danke
für deine Nachricht! Es tut ganz gut, mal andere Meinungen zu lesen und mit seinen Gedanken nicht immer allein zu sein.

Ich weiß, dass es ein sehr schwieriger Weg wird, aber ich weiß nicht ob ich das schaffe. Es kann gut gehen, kann aber auch schief gehen und davor habe ich Angst.

Ich versuche in der Zeit, in der er bei seinem Sohn ist, etwas für mich zu tun, wie du auch geschrieben hast. Meist treffe ich mich mit einer Freundin oder telefoniere oder mache irgendwas, was mir Spaß macht. Das geht dann auch meist. Schlimm ist es nur, wenn wir uns danach wiedersehen. Er möchte dann mit mir über den Kleinen reden, möchte mir Fotos zeigen und sowas. Und das tut mir irgendwie weh. Ich versuche schon immer, das nicht so hochkommen zu lassen in mir, weil es ihm wichtig ist, dass ich daran teilhabe und er so stolz auf seinen Sohn ist. Aber ich sehe dann immer nur das Kind einer anderen! Das ist total mies und ich habe bisher noch keinen Weg gefunden, damit anders umzugehen. Ich habe dann schlechte Laune und bin ihm gegenüber abweisend. Und das tut ihm ja auch weh. Ich versuche wirklich an mir zu arbeiten, aber ich weiß nicht wie ich das machen soll. Ich habe auch Angst vor der Zukunft, wenn der Kleine dann mal etwas größer ist und vielleicht mal ein Wochenende bei meinem Freund ist. Dann ist es ja auch irgendwie "meine Sache", es sei denn ich würde mich das ganze WOchenende zurückziehen. Das ist aber doch auch nicht Sinn der Sache, oder?

Ein weiterer Gedanken, der mich quält ist der, dass unser Kind, wenn wir irgendwann eins bekommen sollten, nie den Stellenwert haben wird, den der Kleine hat. Es ist eben nicht sein Erstes, meins jedoch. Ich habe Angst davor, dass dann die nächsten Schwierigkeiten vor der Tür stehen, mein Freund muss dann immer schauen, wie er seine Zeit einteilt, was ohnehin shcon schwierig ist, weil er beruflich sehr eingespannt ist.

Auch das finanzielle, was du angesprochen hast, macht mir irgendwie zu schaffen. Natürlich, jetzt bräuchte ich mir noch keine Gedanken darum zu machen, aber das lässt sich irgendwie auch nicht vermeiden. Er verdient nicht schlecht, aber er zahlt auch viel für seinen Sohn (was ich aber trotz all der Zweifel sehr gut finde, es ist immerhin sein Sohn). Wie wird es dann später sein? Wird er unserem eventuellen Kind genug bieten können etc? Verstehst du meine Gedanken? Das ist alles soviel worüber ich nachdenke und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich spreche natürlich auch mit ihm, aber er kann mir da auch nicht wirklich helfen. Er sagt, ich brauche mir keine GEdanken machen, er würde unser Kind genauso lieben wie den Kleinen und da sein und sowas. Dennoch verschwinden die Gedanken nicht.

Hallo nochmal,
klar, eine Garantie, dass es klappt, hast du nicht - aber die hast du ja bei keiner Beziehung. Darüber würde ich mir nicht soviele Gedanken machen.

Ich kann dir nur raten, lass es langsam angehen. Ihr seid ja noch ganz frisch zusammen und auch noch ziemlich jung, das braucht alles seine Zeit, bis es sich gut einspielen wird. Aber wenn der Wille da ist, klappt es bestimmt bei Euch!

Lass dich nicht überfordern. Klar, am Anfang will man dem neuen Partner alles recht machen und selbst "gut" dastehen, aber es ist besser, von Anfang an ehrlich zu sein, damit jeder weiß, woran er ist.

Wenn du dich von ihm nach den Treffen mit seinem Kind überrumpelt fühlst, solltest du ihm das vielleicht mal ganz vorsichtig mitteilen... Evtl. in einem Brief oder so. Unbedingt zuerst immer das Positive schreiben, dass du es toll findest, dass er für sein Kind da ist usw. usw. Aber dann auch ansprechen, dass du dich manchmal mit der Situation überfordert fühlst, dass es dir so frisch verliebt schwer fällt, dass er zu seiner Ex geht, dass du dich mit den Fotos etc. überrumpelt fühlst, weil du halt selber noch nicht Mama bist usw. Das kann man bestimmt ganz vorsichtig ausdrücken...

Ich habe so mit 24 oder so mal jemanden kennengelernt, wo dann ziemlich schnell eher durch Zufall rauskam, dass er schon 2 Kinder hat. Ich war vollkommen schockiert, das war damals ein No-Go für mich. Ein paar Jahre später war ich selber Mama und danach waren Kinder für mich kein Hinderungsgrund mehr. Das ist alles eine Frage der Zeit, glaube ich.

Wegen einem eigenen Baby brauchst du dir überhaupt keine Sorgen zu machen, das kann ich dir versichern! Wenn ihr zusammenbleibt wird euer Baby auch für deinen Freund einen viel höheren Stellenwert haben, als das erste Kind! Einfach, weil er mit diesem Kind zusammenleben wird und es aufwachsen sieht! Und mit einbezogen wird! Das ist eine ganz andere Ausgangssituation! Also da brauchst du wirklich überhaupt keine Angst zu haben. Das wird dann eher für den Erstgeborenen schwierig, aber wenn sie sich sowieso nur 1 x pro Woche sehen (das ließe sich ja dann beibehalten), dann wird auch er kaum die Konkurrenz spüren. Klar, wenn er euch in Zukunft besuchen kommt, dann muss man eine Lösung finden. Aber er wird ja auch älter. Kann dann vielleicht mit Papa zum Fussball gehen, während ihr zuhause bleibt; bzw. Papa nimmt Baby im Kinderwagen mit und du hast mal zwei Stunden für dich alleine oder für den Haushalt, das ist gar nicht schlecht, glaube mir!

Schau einfach, das alles im Rahmen bleibt. Wenn es Besuchswochenenden geben wird, braucht ihr eine klare Regelung (du und dein Partner). Da lassen sich mit Phantasie sicherlich Wege und Rituale finden. Z.B. dass die beiden immer erstmal ne Pizza essen gehen, bevor sie in die gemeinsame Wohnung kommen. Oder du gehst immer aus und kommst erst, wenn das Kind schläft. Dann haben die sich ein bisschen alleine und für dich ist die Zeit mit fremdem Kind in der Wohnung nicht so lange. Für den zweiten Tag kann man dann einen gemeinsamen Ausflug planen, der allen gefällt.

Vom finanziellen her ist es mit dem Unterhalt natürlich eine Einbuße, aber ich glaube, das wird steuerlich berücksichtigt. Außerdem ist es - soviel ich weiß - mittlerweile nicht mehr so, dass das Erstgeborene mehr Anspruch hat als spätere Nachkommen, sondern alle Kinder werden gleich berücksichtigt, das würde im ungünstigsten Fall bedeuten, dass wenn das Geld nicht reicht, auch der Unterhalt für den ersten entsprechend gekürzt wird.

Im Falle einer Heirat solltest du dich vorher informieren, inwieweit du dann finanziell mit hineingezogen werden könntest. Für meine Freundin war das damals ein Grund ihren Lebensgefährten trotz dann auch gemeinsamer Tochter erstmal nicht zu heiraten. Sie haben dann aber eine Lösung gefunden. Nur vorher schlau machen ist ganz wichtig!

Alles Gute & viel Glück für Euch!

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