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Mann 37, frau 17 - bitte um rat!

7. Juli 2009 um 13:14 Letzte Antwort: 15. Juli 2009 um 18:58

seid herzlich gegrüßt!
ich (m) bin 37 und sie ist 17. wir begegnen uns immer wieder fast nur im aufzug des wohnhauses und seit einiger zeit empfinde ich etwas für sie, so dass ich mich kaum mehr damit begnügen kann, dass wir uns immer nett zulächelnd nur "hallo", "wie gehts?" und "tschüss" sagen und dann jeder seinem weg im alltag nachgeht (ich zur arbeit, sie zur schule, oder sie ist mal unterwegs mit einer freundin oder auf dem weg zu freunden etc.). irgendwie fühle ich mich ihr hingezogen, will aber auch nicht eine falsche facette aufbauen, um mich ihr bloß anzunähern. denn ich bin einfach nicht der typ, der eine frau anmacht. dazu kommt natürlich, dass sie so jung ist, in meiner nachbarschaft wohnt und ich auch gar nicht weiß, wie sie mich registriert hat. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie, die auch ähnlich schüchtern ist wie ich, die "initiative" ergreift bei einem wesentlich älteren, der vielleicht paar jahre jünger ist als ihre eltern und den sie mit "Sie" ansprechen würde. andererseits käme ich mir relativ unreif vor, wenn ich beginne bei ihr einen falschen eindruck zu hinterlassen, wie sie es von jungs in ihrem alter kennt. ich könnte sie als der "erwachsenere" eher in verlegenheit bringen als ein teenager-schulkamerad, der "nur" was von ihr will und direkt mit anmachsprüchen rangeht - wenn ihr versteht, was ich meine! sie ist hübsch - ich meine selbst auch ein gutaussehender, jugendlicher typ zu sein! - was bei irgendeiner "annäherung" durch mich, den anschein machen könnte, es ginge mir auch nur um das eine, was gar nicht stimmt. manchmal erwische ich mich dabei, wie ich mich frage, was ich ihr das nächste mal so alles sagen oder sie fragen könnte, damit sie aufmerksamer und offener wird für ein kennenlernen, aber ich lasse es wieder sein, weil es ihr gegenüber nicht absolut ehrlich wäre und ich außerdem selbst fast sprachlos werde, sobald ich sie sehe! der zeitliche rahmen unserer begegnungen ist dafür auch zu knapp wie zwischen tür und angel!
wie beurteilt ihr dieses emotionale dilemma als neutrale beobachter? was könnt ihr raten, wenn ihr an meiner stelle wärt? ich würde mich sehr freuen von euch zu lesen! danke und liebe grüße

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7. Juli 2009 um 13:35

Du vergisst...
... dass sie mit 17 noch keine Frau ist, sie ist ein junges Mädchen, Du könntest ihr Vater sein. Ich meine das nicht böse, aber sie mag vielleicht erwachsen rüberkommen oder reif, aber sie ist es nicht. Sie hat gerade mal so die Pubertät hinter sich... Und Du gehst auf die 40 zu.

Es wäre was anderes, wenn sie 22, 23 wäre, aber so... Lass einfach die Finger von ihr. Sie sollte mit gleichaltrigen Jungs zusammen sein, ihr Erwachsenwerden genießen mit Leuten, die ähnlich empfinden und drauf sind. Außerdem weißt Du gar nicht, ob sie Dich überhaupt registriert hat - das sagst Du selbst.

Davon ab solltest Du anfangen, Deine Altersgrenze etwas höher setzen, Mädels ab 20 aufwärts sollten für Dich eher in Frage kommen als Teenager.

LG

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7. Juli 2009 um 21:29

@caro
Du meinst vermutlich mich wegen des Spruches: Du könntest ihr Vater sein.

Es ist einfach Fakt... Er könnte es vom Alter her sein. Das will einfach sagen, dass er ihr 20 Jahre voraushat. Sie steht am Anfang ihres Lebens, er ist in der Mitte. Sie ist vielleicht kein kleines Mädchen mehr, aber auf jeden Fall ein ziemlich junges. Und sollte ihre ersten Erfahrungen in Sachen Liebe mit einem Jungen in ihrem Alter machen. Wenn sie Anfang bis Mitte 20 wäre, fertig mit der Schule, vielleicht Studium und somit schon ein wenig Lebenserfahrung und auch schon ein paar Erfahrungen in Sachen richtige Beziehung hinter sich hätte - nicht nur erste-Liebe-mäßig, dann wäre das ja was anderes. Aber so...

Und nein, ich habe keine Abneigung gegen junge Mädchen. Warum auch? Ich würde nie wieder 17 sein wollen und bin mit meinem Alter durchaus zufrieden, geistig wie optisch!

Und wer sagt Dir, dass ich immer einen Gleichaltrigen hatte? So bis um die zehn Jahre plus/ minus gab's auch schon bei mir. Aber eben nicht 20 Jahre, das wäre mir wirklich zu krass. Wenn einer noch ein Teenager ist und der andere schon lange lange erwachsen - da hätte ich nicht das Gefühl, auf Augenhöhe mit demjenigen sprechen zu können.

LG

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8. Juli 2009 um 15:33

Hallo
gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht. stecke in einer ähnlichen Situation (umgekehrt). kannst du mir sagen, was dich an ihr reizt, wenn nicht das Körperliche? Denkst du, sie interessiert dich, weil sie jung ist oder wegen ihrer Art? Denkst du die gleiche Frau ein paar Jahre älter oder sogar in deinem Alter würde dich auch interessieren? Weshalb magst du sie? Manchmal denke ich Männer reden sich das ein, dass es die Art rüberzukommen ist. Aber letzten Endes ist es vielleicht doch nur die Jugendlichkeit. Daher stelle ich mir solche Fragen.

Ich habe von meiner Seite her Bedenken, weil ich nicht weiß wie ich erkennen kann, ob dieser Mann grade seine "Midlife-Crisis" hat. Denn wenn er die überwunden hat, braucht er mich auch nicht mehr. Vielleicht hat er nur ein kaputtes Ego, kein Selbstvertrauen, braucht Bestätigung, überlegt sich wie es wäre mit sooo einer jungen Frau gesehen zu werden. Und wenn er das hat, kann sie weg. Weil das Ego dann so groß ist, dass er sich eine richtige Frau suchen kann. Die er mit mehr Selbstvertrauen auch schneller bekommt.

Was mir noch einfällt sind die gemeinsamen Interessen. Die sind von Mensch zu Mensch auch immer verschieden, aber vielleicht auch etwas vom Alter abhängig. Zudem mache ich mir Sorgen, ob ich intellektuell nicht total versage, das Alter schüchtert da schon ein. Ich würde mich zwar auch nicht verstellen (wollen), aber kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass er in Erwägung zieht, dass ich ihm geistig das Wasser reichen kann. Ganz bestimmt gibt es auch ältere Männer, die in der Hinsicht nicht so viel draufhaben, aber in deinem Beitrag kamst du mir jetzt nicht so vor.

Ist man diese berechtigte Unerfahrenheit nicht mit der Zeit leid? Ich weiß da gar nicht mehr weiter und auch nicht wie ich ihm gegenübertreten soll. Was man auch in Kauf nehmen muss, ist dass man sich immer treffen wird, wenn es daneben geht. Das kann zwar überall passieren aber wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, ist man sicher enttäuscht. Also wenn sich beim Kennenlernen gleich zu Beginn herausstellt, dass man sich den andern ja ganz anders vorgestellt hat. Dann hat man aber schon Interesse signalisiert und dann steht man da. Oder meinst du es kommt eher seltener vor, wenn man schon so ein Gefühl hat, es könnte nach mehr aussehen als nach .. einem Flirt? Grade wenn man sich schon länger über den Weg läuft. Sicher muss man's riskieren, aber ich fände es sehr unangenehm, wenn ich Grund zur Enttäuschung geben würde. In meinem Fall scheint er interessiert, aber ich mache mir wirklich Gedanken, ob er sich nicht ein falsches Bild von mir macht. Oder welches überhaupt? Ich bin vielleicht nicht dumm, aber ich habe auch wriklich nie mit Leuten in dem Alter zu tun und würde mich unsicherer "vorarbeiten" als bei einem gleichaltrigen (ganz im Gegenteil sogar). Ich hätte sehr viel Angst, dass dadurch nur die Hälfte von meiner Art herüberkommt und ich mich unbewusst verstelle. Sodass er mich nicht wirklich kennenlernt. Ich frage mich wirklich wie ich das machen soll und gleihczeitig absolut ich selbst sein. Dafür müsste man sich wirklich frei von allen Hemmungen machen. Aber wie? Ich hoffe, die Nachricht die ich dir schicke, hilft vielelicht auch dir, dem Mädchen, das in einer ähnlichen Situation vielleicht ist wie ich, ein bisschen in den Kopf zu schauen

Vielleicht fällt dir noch was dazu ein.

Gruß

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15. Juli 2009 um 18:58

... noch einige Gedanken
Ich danke Euch allen für Eure rege Anteilnahme. Ich habe mich in der Zwischenzeit mit Nachrichten befasst, die mir direkt privat gesendet wurden, so komme ich jetzt wieder ins öffentliche Forum zurück.
Ihr habt alle irgendwo Recht, auch wenn Eure Statements zum Teil gegensätzlich sind. Von meiner menschlichen Logik her hätte ich mir auch nie gedacht oder mir erlaubt, mich auf 20 Jahre Altersunterschied einzulassen. Es ist aber plötzlich so, als wenn das Alter eine gesellschaftliche Erfindung wäre, verbunden mit entsprechenden Normen und Erwartungen. Ich sehe mich und mein Alter auf einmal nicht mehr im Mittelpunkt, sondern nur noch den Menschen, der mir gegenübersteht.
Zu Eurer Befürchtung, es gäbe immer mehr Männer, die "von Teenies träumen würden" und warum es so wäre, glaube ich, dass mancher unter diesen Männern vielleicht doch ein sensibleres und reines Herz hat, zwar nicht so viele Beziehungen gewechselt hat wie die Masse es üblich tut, vielleicht einfach aus dem Grund, weil sein Respekt vor dem anderen Geschlecht und dessen Gefühlen unerschüttert und so jung geblieben ist, wie in seinen eigenen Jugendjahren; vielleicht weil er Frauen aus seiner eigenen Generation kennengelernt hat, die durch die Einflüsse der heutigen geistigen und gesellschaftlichen Strömungen so sehr unzufrieden mit sich und ihrer Vergangenheit sind, dass sie Negatives in eine Beziehung bringen. Ihre Erwartungen, ihre persönlichen Rückschlüsse aus alten Beziehungen, ihre Vorurteile, ihre unerfüllten Wünsche... das macht das Bild so einiger moderner "erwachsener" Frauen aus. Vielleicht waren es auch immer die falschen. Aber warum muß ICH mich dann mit weiteren Einschränkungen in der Auswahl meines Herzens bestrafen? Warum muß ICH mich mit einer über 30 Jahre alten Frau befassen, die schon X verschiedenste Männer hatte (was ich sowieso nie von ihr erfahren würde), alle Hochs und Tiefs in Beziehungswelten voll durchlebt hat, um dann MICH endlich gefunden zu haben, der sich gefälligst bald um ihre biologische Uhr kümmert, den Zweck ihres Beziehungsdrangs erfüllt, ihr Kinder, trautes Heim, gesellschaftliche Akzeptanz etc. herbeizaubert? Eine solche Frau würde sich mir gegenüber viel mehr verstellen, mir gegenüber viel mehr verheimlichen als eine wesentlich jüngere, auch wenn sie treu zu mir stehen würde - denn treu zum Partner zu halten, würde für eine Frau im reiferen Alter weniger ein Problem sein, wenn sie schon vieles erlebt hat und bei einer selbstverschuldeten Trennung Gefahr laufen würde, gar keinen Mann mehr zu finden. In solchen verwirrenden Gedankenkomplexen steckt eine jüngere Frau selten, und wenn sie sich eher für einen Älteren - der es natürlich auch ernst meint - entscheidet, wird sie nicht mit "wilden", unerfahrenen Gleichaltrigen Jahre lang auf Abwege kommen, die sie später zu Frust und Depression führen.

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