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Manchmal gibt es kein Happy End...

31. Mai um 14:32

Vermutlich schreibe ich heute hier nur, weil es die einzige Möglichkeit für mich sein wird, jemals die ganze Geschichte, wie ich sie wahrnehme zu "erzählen" und ich glaube, das brauche ich irgendwie. Eigentlich bin ich nicht das "Opfer" in meiner Geschichte und trotzdem tut es gerade unfassbar weh... 
Ich bin inzwischen seit mehr als 10 Jahren mit meinem Mann zusammen und bald 5 Jahre verheiratet. Wir hatten einen nicht ganz einfachen Start, weil wir so unterschiedlich sind. Er ist ein optimistischer und positiver Mensch, klug und immer wieder überrascht, dass er die nächste (persönliche aber auch Karriere-)"Stufe" erreicht hat und sich dabei so weit von den eher bescheideneren - wenn auch sehr innigen familiären - Verhältnissen, in denen er aufgewachsen ist, entfernt... Ich stamme aus einer zerrütteten aber wohlhabenderen Familie. War einerseits ein verwöhntes Kind und habe mich andererseits nie wirklich sicher und geliebt gefühlt. Deswegen war und bin ich auf der ewigen Suche nach Anerkennung, Bestätigung und habe genug Ehrgeiz für mehr als ein Leben...
An irgendeinem Punkt in unserem Leben, ich war Anfang 20 und wusste noch nicht, ob ich alles auf die Reihe bringen oder einfach untergehen würde, er war Mitte 20 und hatte gerade seinen Traumjob fernab von seiner Heimat begonnen, haben sich unsere Wege gekreuzt und ich wusste zu Beginn, dass er für mich der Mann für's Leben ist. Er war so ein guter, ehrlicher Mensch, er liebte mich ehrlich und aufrichtig... ich wusste, er würde immer für mich da sein und mir niemals weh tun.
Er dachte damals nicht sofort das gleiche über mich... ich war ihm zu unordentlich (sowohl innerlich als auch mit meinen Sachen) und er war sich nicht sicher, ob das mit uns langfristig funktionieren könnte. Ich war fordernd und kompliziert. Er war zu einfach gestrickt und wenig kompromissbereit.
Dann... irgendwann... hat er seine Meinung über mich geändert und sich entschieden, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen will. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Studium mit bravour abgeschlossen und "die Kurve gekriegt". Wir waren glücklich... wir haben eine Traumhochzeit auf einem Schloss gefeiert und dachten, wir wären jetzt (emotional/innerlich) dort, wo wir beide immer sein wollten. Eine Baustelle gab es von Beginn... sexuell haben lief es nicht so gut... mir war das früher egal und er war froh, sich in diesem "Punkt" nicht unter Druck gesetzt zu fühlen, wie es bei seiner Exfreundin der Fall gewesen war. Auch das Thema Kinder war schon immer schwierig. Er wollte immer die heile normale Familie mit zwei Kindern, am besten Junge und Mädchen, ein eigenes Haus... Happy normal family. Ich wollte immer Karriere machen, lieber keine Kinder bekommen, double income, no kids.
Die Jahre vergingen und ich wurde immer unglücklicher... ich schob es auf den Ort, an dem ich wohnte, auf den Job, dem ich nachging. Als das Leid zu groß war und ich langsam wütend auf ihn, dass er einfach nur zusah und versuchte mich davon abzuhalten, etwas grundlegendes zu verändern und meine Lage zu verbessern, entschied ich mich, mir einen Job in einer anderen Stadt, nahe meiner Heimat, zu suchen und dorthin zu gehen. Das klappte auf Anhieb, es war fast zu einfach... ich zog zwei Monate später um und fühlte mich auf einmal glücklich. Ich schob es auf den tollen neuen Job, die wunderschöne Stadt, die netten Kollegen... Er, der zu Beginn sagte, es fühle sich an, als wolle ich ihn verlassen (was ich vehement verneinte), liebte diese neue, glückliche und dadurch auf einmal auch viel schönere Frau. Er begann umzudenken und hatte den Wunsch mir so schnell wie möglich nachzufolgen. Ich wollte ihn nicht unter Druck setzen... seine Karriere nicht versauen... ihm die Möglichkeit geben erst dann nachzukommen, wenn sich ihm eine Chance bot. Wir kauften unsere erste gemeinsame Wohnung in der neuen Stadt, verschuldeten uns... Der Moment und die Chance kamen... er erzählte mir, dass er in 3 Monaten nachkommen und in der gleichen Firma wie ich arbeiten würde. In dem Moment zog sich meine Kehle zu und ich fühlte mich gerade zu panisch. Ich begann meine Grenzen abzustecken. Ihm zu verbieten ins Bad zu gehen, wenn ich darin war. Mit den Mädels um die Häuser zu ziehen. Und, das ist wohl das "deutlichste": zu chatten. Ich verheimlichte ihm die Kontakte, die ich so mit anderen Männern knüpfte.
Im November letzten Jahres lernte ich dann einen Mann im Internet kennen, der mir von meiner Persönlichkeit her sehr ähnlich ist... es begann also alles mit einem recht tiefen Verständnis füreinander und die Gedanken des anderen und führte dahin, dass wir merkten, dass wir in der Theorie auch sexuell ein gutes Match sein könnten. Auf einmal, nach 10 Jahren hatte ich das Gefühl, dass das, was ich mit meinem Mann im Bett erlebe, noch nicht alles gewesen sein könnte, was es zu erleben gibt.
Nach zwei Monaten trafen der Mann aus dem Internet und ich uns in einem Restaurant am anderen Ende der Stadt... wir hatten uns vorher schon mehrmals täglich Nachrichten geschrieben, telefoniert und uns unverfängliche Selfies geschickt... Ich bin sehr anspruchsvoll und er hatte ein paar "Kanten", die ich eher nicht so attraktiv fand. Kurzum, ich dachte, das viele an ihn denken wäre nach einem Treffen in der Realität vorbei... vielleicht hoffte etwas (böses?) tief in mir, dass ich damit nicht Recht behalten würde.
Ich täuschte mich... wir sahen uns... er war hingerissen, nahm mich in den Arm und küsste mich einfach. Ich war überwältigt... und wurde überschwemmt von einer Woge aus Emotionen und vor allem Hormonen. Er war so ganz anders als mein Mann und mir so ähnlich... er küsste, roch, schmeckte so gut... bei diesem unseren ersten Date beim Italiener wurden wir angesprochen, wie wundervoll wir doch zusammen seien... wir lachten beide. Er wußte von vornherein, dass ich verheiratet bin. Ich wusste, dass er seit damals 3 1/2 Jahren eine Freundin hatte, mit der er auch zusammen wohnt. Zwei Tage später sahen wir uns wieder und schliefen miteinander. Es war eine wahnsinns Zerreisprobe... eigentlich hätte ich vor schlechtem Gewissen meinem Mann gegenüber vergehen müssen, der mich niemals betrügen würde, stattdessen starb ich innerlich, weil ich dachte dass dieser neue Mann in meinem Leben mich einfach nur ins Bett kriegen wollte und mehr nicht...
Ich hatte mich nochmal getäuscht. Er verliebte sich in mich. Wir schrieben uns in jeder freien Minute, telefonierten wann immer wir niemanden um uns hatten und zu wenig Zeit war, uns zu treffen. Wir trafen uns wann immer wir es irgendwie für ein paar Stunden einrichten konnten und hatten Sex an Orten, bei denen man eher an Teenager als an zwei Mid-Dreissiger denkt (z.B. im Winter im Wald auf der Rückbank seines Autos...). Wir verliebten uns Hals über Kopf... bauten uns kindische Fantasiegebilde... taten riskante Dinge.
Kurz, bevor das alles begann, war mein Mann ganz zu mir in die neue Stadt gezogen und ich hatte mich emotional ein Stück von ihm entfernt... ganz anders als früher, als kaum ein Blatt Papier zwischen uns passte, etrug ich seine Nähe immer schlechter und bemühte mich immer mehr, ihn das nicht merken zu lassen... er akzeptierte es. Er vertraut mir und er stellt nicht in Frage, dass er mich liebt, selbst dann, wenn ich keine Kinder möchte und er das für seinen Lebensplan so vorgesehen hatte...
Die Beziehung (ich würde gerne Affäre schreiben, aber das wird dem nicht gerecht), die ich mit dem anderen Mann führe, ging einfach immer weiter... Ich hatte erwartet, dass mein Mann irgendwann dahinter kommt... oder seine Freundin... oder dass er mich irgendwann vor die Wahl stellen würde "Ich oder dein Mann?". Nichts davon geschah. Ich perfektionierte mein Doppelleben, wie alles andere, in meinem Leben... Nun geht es seit fast einem halben Jahr so und mir ist schlagartig vollkommen klar, dass ich das jetzt beenden muss, weil es sonst nie enden wird und uns alle vier (meinen Mann, seine Freundin, ihn und mich) davon abhalten wird unser Leben richtig und wirklich zu leben.
Ich wäre gerne mit ihm zusammen... selbst sowas wie ein Kinderwunsch hat sich eingestellt... ich kann mir vorstellen, wie er hinter mir steht und stolz die Hand auf meinen Bauch legt und wünsche mir das sogar... aber das wird nicht passieren. Ich habe mir mein Leben hier "perfekt" aufgebaut. Alles ist so, wie es immer sein sollte. Ich habe den tollsten Ehemann, der mich von ganzem Herzen liebt. Eine schöne Wohnung in einer der schönsten Städte der Welt. Die Karrierebedingungen, die ich haben wollte... alle warten nur darauf, dass ich endlich ein Kind bekomme. Und der andere Mann hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden ein Haus an einem Ort zu bauen, an den ich nicht gehöre und keine Karriereoptionen hätte. Das wissen wir seit einer Weile und reden immer wieder darüber und lassen das Thema dann fallen, weil wir uns einfach keinen traurigen und harten Themen widmen wollen, wenn wir zusammen sind. Denn dann ist es ja für einen kurzen Moment so, als wäre alles genauso, wie es das Schicksal für uns vorgesehen hat... er bezieht mich in die Planung seines Hauses ein... sagt, dass er sich freuen würde, wenn ich von ihm schwanger werden würde... Fantasiert davon, wie es wäre jeden Abend mit mir einzuschlafen und am nächsten Morgen aufzuwachen, alle möglichen Unternehmungen anzustellen, mich seinen Freunden und seiner Familie vorzustellen... wir stellen uns den Themen einfach nicht.
Ich weiß jetzt sicher, dass es für immer so weiter gehen würde, wenn ich nicht handle. Er weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber er will mich nicht verlieren. Ich weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber ich will ihn nicht verlieren. Gleichzeitig weiß ich, wie sehr das alles meinen Mann verletzten würde und ich möchte ihn so gern vor diesem Leid beschützen... er hat definitiv besseres verdient.
Ich bin schon ein paar Mal mit dem Vorsatz, das Ganze zu beenden, zu dem anderen Mann gefahren, aber ich konnte es nie... Jetzt habe ich ihm das alles in einem Brief geschrieben und ihm davon erzählt, dass es diesen Brief gibt, damit ich keine andere Wahl mehr habe, als ihn ihm zu geben, wenn wir uns das nächste Mal sehen.
In 3 Tagen ist es soweit.. Gestern Nacht habe ich die ganze Zeit leise vor mich hingeweint, damit mein Mann nichts davon merkt und auch heute versuche ich ständig, mich davon abzuhalten wieder damit anzufangen... Ich bemühe mich, mich meinem Mann gegenüber normal zu benehmen. Der andere Mann ahnt worum es geht und macht sich Gedanken und ich versuche ihn zu beschwichtigen und abzulenken... 
Ich habe Angst davor, was am Samstag passiert. Ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden kann, weil mein ach so perfektes Leben keinen Raum für so viel Imperfektion lässt... und ich habe Angst, dass ich es nicht schaffen werde, das einfach so zu überwinden und doch noch die Ehefrau zu werden, die ich sein sollte... und dann war alles umsonst. Mein Mann wird trotzdem verletzt werden. Der andere Mann auch, seine Freundin... und ich.
Ich will nicht selbstmitleidig und undankbar klingen. Ich habe wirklich viel Glück gehabt in meinem Leben und ich wollte eigentlich nie jemanden verletzen. Jetzt muss ich das... aber vorher musste ich es mir irgendwie nochmal von der Seele schreiben

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Top 3 Antworten

1. Juni um 10:54

Muss ehrlich gestehen ich habe nach zwei Dritteln aufgehört zu lesen. Ist quasi die gleiche Leier wie immer. 
Dem Ehemann werden in der Vorgeschichte die eher negativen Eigenschaften zugeschoben (wenn auch recht clever verpackt), um die spätere Affäre zu rechtfertigen. 

Was man sich hier aber wirklich ernsthaft fragen muss: Es läuft von Anfang an im Bett nicht und man hat komplett unterschiedliche Erwartungen an die Zukunft  (kinder, keine kinder): Wie kommt man da auf die absurde Idee zu heiraten? Das will mir nicht in den Kopf. 
Nichts desto trotz natürlich mal wieder ein weiteres Beispiel aus der Reihe : Wir verarsche ich meinen Partner und drücke mich möglichst elegant vor dem Konsequenzen. 

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31. Mai um 19:39

Doch, Tatsache, das tue ich. Ich bin kein Naivchen und es ist genauso ein Vorurteil, dass kein Mann seine Partnerin verlässt, wie es eins ist, dass alle Frauen sich verlieben und das immer wollen. Letztendlich geht es darum im Moment aber auch gar nicht.

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31. Mai um 14:59

Du bist jetzt in einem Alter, wo du dir das sehr gut überlegen solltest.

Wieso willst du ein wenig erfüllendes - auch sexuell! - Leben mit deinem Mann weiterführen?
Ich bin auch sicher, dein Mann könnte noch alles haben - auch Kinder.

Dass der KiWu mit dem anderen aufkommt und nicht mit deinem Mann, spricht doch auch Bände... Das Leben soll nicht perfekt sein, aber dein Glück solltest du anstreben!

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31. Mai um 14:59

Du bist jetzt in einem Alter, wo du dir das sehr gut überlegen solltest.

Wieso willst du ein wenig erfüllendes - auch sexuell! - Leben mit deinem Mann weiterführen?
Ich bin auch sicher, dein Mann könnte noch alles haben - auch Kinder.

Dass der KiWu mit dem anderen aufkommt und nicht mit deinem Mann, spricht doch auch Bände... Das Leben soll nicht perfekt sein, aber dein Glück solltest du anstreben!

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31. Mai um 16:29
In Antwort auf kreuzunge

Du bist jetzt in einem Alter, wo du dir das sehr gut überlegen solltest.

Wieso willst du ein wenig erfüllendes - auch sexuell! - Leben mit deinem Mann weiterführen?
Ich bin auch sicher, dein Mann könnte noch alles haben - auch Kinder.

Dass der KiWu mit dem anderen aufkommt und nicht mit deinem Mann, spricht doch auch Bände... Das Leben soll nicht perfekt sein, aber dein Glück solltest du anstreben!

Danke für deine Antwort und dass du den Text trotz der Länge gelesen hast. Ich denke, ich weiß, was du meinst und ich habe auch darüber nachgedacht... Aber ich glaube, ich kann nicht alles andere in meinem Leben aufgeben, was ich mir aufgebaut habe und an dem ich auch hänge, nur um mit ihm zusammen zu sein... ich glaube nicht, dass das die Basis ist, um eine Familie zu gründen, wenn außer der Emotion für den anderen irgendwie nichts stimmt...
Und er kann nicht einfach dieses Haus und diesen Ort aufgeben, für das er sich natürlich auch verschuldet hat und das sich noch im Bau befindet. Mit meinem Leben in der Großstadt wäre er letztendlich wohl genauso wenig glücklich...
Dass wir uns ähnlich sind bedeutet eben leider auch, dass wir beide Kopfmenschen und insgeheim feige sind.

Ich möchte gerne, dass mein Mann glücklich ist. Was ich oben geschrieben habe, klingt alles sehr lieblos in seine Richtung, aber bedeutet mir sehr sehr viel, er ist ein toller Mensch, ein super Partner. Wir ergänzen uns und helfen uns gegenseitig... Ich befürchte, dass er sehr große Schwierigkeiten hätte, darüber hinwegzukommen, weil sowas wie Scheidungen und Betrug in seinem Weltbild gar nicht vorkommen. Und dass ich ihm damit eigentlich nicht die Chance auf einen Neustart eröffne, sondern sein Leben versaue. Jetzt wo ich weiß, dass ich Kinder gar nicht so sehr ablehne, wie ich immer dachte, vielleicht geht es ja auch mit ein zwei Jahren Abstand, eins mit ihm zu bekommen... die Erkenntnis ist für mich ja auch ziemlich neu... Aber so wie es gerade ist, werde ich nie darüber hinwegkommen und mich dem nie öffnen können. Und der andere Mann kann sein Leben auch nicht fortsetzen... es ist als wären wir alle in der Warteschleife.

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31. Mai um 17:29

Gehe doch noch tiefer in dich.

Es gibt noch mehr Optionen. Nur, mit deinem Partner wirst du imo nicht glücklich. Zumindest, was ich so lese, fehlen da wichtige Punkte. Willst du so dein Leben verbringen? Welche genauen Werte und Vorstellungen stehen deinem Glück nun im Wege?

Hast du mit deiner "Liebe" schon mal über alles gesprochen? Ist er defintiv nicht bereit, dass er bei dir bleibt? Ein Haus kann man auch verkaufen und eine Beziehung benden. Wenn er das wirklich will.

Oder du findest jemand ganz anderen... Nur, wie lange willst du dich mit deiner Ehe dich selbst(!) und auch deinen Mann belügen? Du beschreibst eure Beziehung nicht wie ein Liebespaar, das Kinder bekommen sollte... Zumindest mein Eindruck. Dann würden deine Kinder in so einer ausgekühlten Beziehung aufwachsen - Willst du das?

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31. Mai um 17:32

Und "... Ich stamme aus einer zerrütteten aber wohlhabenderen Familie. War einerseits ein verwöhntes Kind und habe mich andererseits nie wirklich sicher und geliebt gefühlt. Deswegen war und bin ich auf der ewigen Suche nach Anerkennung, Bestätigung und habe genug Ehrgeiz für mehr als ein Leben..."

Darüber denke mal ganz fest nach.
Momentan sehe ich, wie die Geschichte sich für deine Kinder wiederholen soll.

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31. Mai um 18:38

Wow... habe mir gerade deine Geschichte durchgelesen.... berührt mich sehr... vielleicht so viel vorab: eine Beziehung sollte keine Vernunftsentscheidung sein oder ein Ringen mit sich selbst, nur um den anderen nicht zu verletzen. Ja, Liebe kommt und geht- das tut weh, aber das ist nunmal so... Ich bin der Auffassung, wir haben doch nur dieses eine Leben! Wirf es nicht weg, sondern lebe so, dass du glücklich bist. Willst du in 30 Jahren dasitzen und dich fragen: Warum habe ich nicht...? Dann wäre es allerdings zu spät😔... Dass du dich einem anderen Mann geöffnet hast zeigt doch, dass dein Mann nicht der Richtige ist. Du hast doch noch Pläne, vielleicht Kinder... Es spielt keine Rolle, ob der andere Mann sich komplett für dich entscheiden wird oder nicht... aber es hat jeder Mensch, der deinen Weg kreuzt, einen Grund, warum er dir begegnet ist.. und dieser Mann zeigt dir, was du willst, was du brauchst und wie schön Liebe sein kann.
Natürlich ist eine Trennung/Scheidung für niemanden eine schöne Erfahrung- ich spreche aus Erfahrung- aber verschwende keine Zeit mehr und lebe... fühl dich virtuell gedrückt! ... sorry für den langen Text🙈

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31. Mai um 19:39

Doch, Tatsache, das tue ich. Ich bin kein Naivchen und es ist genauso ein Vorurteil, dass kein Mann seine Partnerin verlässt, wie es eins ist, dass alle Frauen sich verlieben und das immer wollen. Letztendlich geht es darum im Moment aber auch gar nicht.

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31. Mai um 19:46

@newrules
Und ich meine, dass dein Problem gar nicht sein sollte, ob du mit deiner "Liebe" zusammenkommst.
Unabhängig von dieser "Affaire" solltest du deine Ehe wirklich gut überdenken. Da fehlt doch schon lange einiges.

Ich finde Kirchengeld hat es auch sehr gut beschrieben. Diese Beziehung ist imo am Ende.

Da ich 2 Kinder habe, kann ich dir auch sagen, Kinder sind so eine Zerreissprobe für eine Beziehung. Wie soll das in deiner Ehe noch klappen? Da wirst du unglücklich, da bin ich mir so sicher.


Entweder der "Neue" oder ein anderer. Du hast jetzt noch alle Optionen offen. Du musst dich nur über die Entscheidung drüber trauen!

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31. Mai um 21:01

Danke Kreuzunge, Danke Kirchenengel... Eigentlich habe ich gar nicht wirkich mit Antworten gerechnet und wenn dann eher mit Vorwürfen wegen meiner Untreue.
Ihr habt natürlich vollkommen recht, dass das eine nicht zwangsläufig mit dem anderen zu tun hat. Und auch damit, dass es auf keinen Fall geht, meine Beziehung zu dem anderen Mann zu beenden und dann zu glauben, dass meine Ehe wieder in Ordnung kommt und ein Kind alles noch viel besser macht... Das ist auch nicht mein Ziel und so werde ich es auch nicht machen.
Ich denke mir nur, dass eigentlich das "ganze Problem" ist, dass mir die Liebe zu meinem Mann irgendwann unterwegs abhanden gekommen ist und ich das irgendwie hätte früher merken müssen und irgendetwas hätte tun müssen... 
Wenn es den anderen, in den ich mich verliebt habe, nicht gäbe, dann würde ich sicher versuchen etwas dafür zu tun, meine Ehe zu retten, ob das nun von Erfolg gekrönt wäre, oder nicht. Vielleicht eine Paartherapie... vielleicht bringt das auch nichts. So wie die Konstellation ist, habe ich dafür aber gar keine Motivation... mein Herz will einfach den anderen und dass das so wenig sinnhaft erscheint tut eben weh... Ich versuche einfach einen Lösungsansatz zu finden... ein bisschen Zeit bleibt ja noch...

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31. Mai um 21:14

Dein letztes Posting gefällt mir jetzt schon besser. Also vielleicht doch noch ein Happy End?

Nunja, das mit den Vorwürfen... Was bringt es dir nun den Kopf zu waschen? Ich denke, du weißt schon selber, wie du das einzuordnen hast.

Ich rechne aber jeden Moment damit, dass hier jemand um die Ecke kommt, und es besser weiß. Aber davon lasse dich nicht beirren. Keiner(!) hat das Recht dich zu verurteilen. Das ist eine Sache zwischen dir und deinem Mann.
Ich habe ja auch so ein bisschen das Gefühl, dass du gewissen Erwartungen gerecht werden willst. Also Eltern, Umfeld...  auch deine eigenen Vorstellungen, wie dein Leben aussehen soll - und du dir auch daher nicht leicht tust, deine Ehe zu beenden... weiß nicht. Ist nur so mein Eindruck.


Mich haben deine Zeilen auf alle Fälle wirklich sehr berührt, obwohl ich zugegebenermaßen kein Fan von Fremdgehen bin.
Und daher ich wünsche dir wirklich, dass du dein Glück findest.

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1. Juni um 10:17
In Antwort auf newrules

Vermutlich schreibe ich heute hier nur, weil es die einzige Möglichkeit für mich sein wird, jemals die ganze Geschichte, wie ich sie wahrnehme zu "erzählen" und ich glaube, das brauche ich irgendwie. Eigentlich bin ich nicht das "Opfer" in meiner Geschichte und trotzdem tut es gerade unfassbar weh... 
Ich bin inzwischen seit mehr als 10 Jahren mit meinem Mann zusammen und bald 5 Jahre verheiratet. Wir hatten einen nicht ganz einfachen Start, weil wir so unterschiedlich sind. Er ist ein optimistischer und positiver Mensch, klug und immer wieder überrascht, dass er die nächste (persönliche aber auch Karriere-)"Stufe" erreicht hat und sich dabei so weit von den eher bescheideneren - wenn auch sehr innigen familiären - Verhältnissen, in denen er aufgewachsen ist, entfernt... Ich stamme aus einer zerrütteten aber wohlhabenderen Familie. War einerseits ein verwöhntes Kind und habe mich andererseits nie wirklich sicher und geliebt gefühlt. Deswegen war und bin ich auf der ewigen Suche nach Anerkennung, Bestätigung und habe genug Ehrgeiz für mehr als ein Leben...
An irgendeinem Punkt in unserem Leben, ich war Anfang 20 und wusste noch nicht, ob ich alles auf die Reihe bringen oder einfach untergehen würde, er war Mitte 20 und hatte gerade seinen Traumjob fernab von seiner Heimat begonnen, haben sich unsere Wege gekreuzt und ich wusste zu Beginn, dass er für mich der Mann für's Leben ist. Er war so ein guter, ehrlicher Mensch, er liebte mich ehrlich und aufrichtig... ich wusste, er würde immer für mich da sein und mir niemals weh tun.
Er dachte damals nicht sofort das gleiche über mich... ich war ihm zu unordentlich (sowohl innerlich als auch mit meinen Sachen) und er war sich nicht sicher, ob das mit uns langfristig funktionieren könnte. Ich war fordernd und kompliziert. Er war zu einfach gestrickt und wenig kompromissbereit.
Dann... irgendwann... hat er seine Meinung über mich geändert und sich entschieden, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen will. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Studium mit bravour abgeschlossen und "die Kurve gekriegt". Wir waren glücklich... wir haben eine Traumhochzeit auf einem Schloss gefeiert und dachten, wir wären jetzt (emotional/innerlich) dort, wo wir beide immer sein wollten. Eine Baustelle gab es von Beginn... sexuell haben lief es nicht so gut... mir war das früher egal und er war froh, sich in diesem "Punkt" nicht unter Druck gesetzt zu fühlen, wie es bei seiner Exfreundin der Fall gewesen war. Auch das Thema Kinder war schon immer schwierig. Er wollte immer die heile normale Familie mit zwei Kindern, am besten Junge und Mädchen, ein eigenes Haus... Happy normal family. Ich wollte immer Karriere machen, lieber keine Kinder bekommen, double income, no kids.
Die Jahre vergingen und ich wurde immer unglücklicher... ich schob es auf den Ort, an dem ich wohnte, auf den Job, dem ich nachging. Als das Leid zu groß war und ich langsam wütend auf ihn, dass er einfach nur zusah und versuchte mich davon abzuhalten, etwas grundlegendes zu verändern und meine Lage zu verbessern, entschied ich mich, mir einen Job in einer anderen Stadt, nahe meiner Heimat, zu suchen und dorthin zu gehen. Das klappte auf Anhieb, es war fast zu einfach... ich zog zwei Monate später um und fühlte mich auf einmal glücklich. Ich schob es auf den tollen neuen Job, die wunderschöne Stadt, die netten Kollegen... Er, der zu Beginn sagte, es fühle sich an, als wolle ich ihn verlassen (was ich vehement verneinte), liebte diese neue, glückliche und dadurch auf einmal auch viel schönere Frau. Er begann umzudenken und hatte den Wunsch mir so schnell wie möglich nachzufolgen. Ich wollte ihn nicht unter Druck setzen... seine Karriere nicht versauen... ihm die Möglichkeit geben erst dann nachzukommen, wenn sich ihm eine Chance bot. Wir kauften unsere erste gemeinsame Wohnung in der neuen Stadt, verschuldeten uns... Der Moment und die Chance kamen... er erzählte mir, dass er in 3 Monaten nachkommen und in der gleichen Firma wie ich arbeiten würde. In dem Moment zog sich meine Kehle zu und ich fühlte mich gerade zu panisch. Ich begann meine Grenzen abzustecken. Ihm zu verbieten ins Bad zu gehen, wenn ich darin war. Mit den Mädels um die Häuser zu ziehen. Und, das ist wohl das "deutlichste": zu chatten. Ich verheimlichte ihm die Kontakte, die ich so mit anderen Männern knüpfte.
Im November letzten Jahres lernte ich dann einen Mann im Internet kennen, der mir von meiner Persönlichkeit her sehr ähnlich ist... es begann also alles mit einem recht tiefen Verständnis füreinander und die Gedanken des anderen und führte dahin, dass wir merkten, dass wir in der Theorie auch sexuell ein gutes Match sein könnten. Auf einmal, nach 10 Jahren hatte ich das Gefühl, dass das, was ich mit meinem Mann im Bett erlebe, noch nicht alles gewesen sein könnte, was es zu erleben gibt.
Nach zwei Monaten trafen der Mann aus dem Internet und ich uns in einem Restaurant am anderen Ende der Stadt... wir hatten uns vorher schon mehrmals täglich Nachrichten geschrieben, telefoniert und uns unverfängliche Selfies geschickt... Ich bin sehr anspruchsvoll und er hatte ein paar "Kanten", die ich eher nicht so attraktiv fand. Kurzum, ich dachte, das viele an ihn denken wäre nach einem Treffen in der Realität vorbei... vielleicht hoffte etwas (böses?) tief in mir, dass ich damit nicht Recht behalten würde.
Ich täuschte mich... wir sahen uns... er war hingerissen, nahm mich in den Arm und küsste mich einfach. Ich war überwältigt... und wurde überschwemmt von einer Woge aus Emotionen und vor allem Hormonen. Er war so ganz anders als mein Mann und mir so ähnlich... er küsste, roch, schmeckte so gut... bei diesem unseren ersten Date beim Italiener wurden wir angesprochen, wie wundervoll wir doch zusammen seien... wir lachten beide. Er wußte von vornherein, dass ich verheiratet bin. Ich wusste, dass er seit damals 3 1/2 Jahren eine Freundin hatte, mit der er auch zusammen wohnt. Zwei Tage später sahen wir uns wieder und schliefen miteinander. Es war eine wahnsinns Zerreisprobe... eigentlich hätte ich vor schlechtem Gewissen meinem Mann gegenüber vergehen müssen, der mich niemals betrügen würde, stattdessen starb ich innerlich, weil ich dachte dass dieser neue Mann in meinem Leben mich einfach nur ins Bett kriegen wollte und mehr nicht...
Ich hatte mich nochmal getäuscht. Er verliebte sich in mich. Wir schrieben uns in jeder freien Minute, telefonierten wann immer wir niemanden um uns hatten und zu wenig Zeit war, uns zu treffen. Wir trafen uns wann immer wir es irgendwie für ein paar Stunden einrichten konnten und hatten Sex an Orten, bei denen man eher an Teenager als an zwei Mid-Dreissiger denkt (z.B. im Winter im Wald auf der Rückbank seines Autos...). Wir verliebten uns Hals über Kopf... bauten uns kindische Fantasiegebilde... taten riskante Dinge.
Kurz, bevor das alles begann, war mein Mann ganz zu mir in die neue Stadt gezogen und ich hatte mich emotional ein Stück von ihm entfernt... ganz anders als früher, als kaum ein Blatt Papier zwischen uns passte, etrug ich seine Nähe immer schlechter und bemühte mich immer mehr, ihn das nicht merken zu lassen... er akzeptierte es. Er vertraut mir und er stellt nicht in Frage, dass er mich liebt, selbst dann, wenn ich keine Kinder möchte und er das für seinen Lebensplan so vorgesehen hatte...
Die Beziehung (ich würde gerne Affäre schreiben, aber das wird dem nicht gerecht), die ich mit dem anderen Mann führe, ging einfach immer weiter... Ich hatte erwartet, dass mein Mann irgendwann dahinter kommt... oder seine Freundin... oder dass er mich irgendwann vor die Wahl stellen würde "Ich oder dein Mann?". Nichts davon geschah. Ich perfektionierte mein Doppelleben, wie alles andere, in meinem Leben... Nun geht es seit fast einem halben Jahr so und mir ist schlagartig vollkommen klar, dass ich das jetzt beenden muss, weil es sonst nie enden wird und uns alle vier (meinen Mann, seine Freundin, ihn und mich) davon abhalten wird unser Leben richtig und wirklich zu leben.
Ich wäre gerne mit ihm zusammen... selbst sowas wie ein Kinderwunsch hat sich eingestellt... ich kann mir vorstellen, wie er hinter mir steht und stolz die Hand auf meinen Bauch legt und wünsche mir das sogar... aber das wird nicht passieren. Ich habe mir mein Leben hier "perfekt" aufgebaut. Alles ist so, wie es immer sein sollte. Ich habe den tollsten Ehemann, der mich von ganzem Herzen liebt. Eine schöne Wohnung in einer der schönsten Städte der Welt. Die Karrierebedingungen, die ich haben wollte... alle warten nur darauf, dass ich endlich ein Kind bekomme. Und der andere Mann hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden ein Haus an einem Ort zu bauen, an den ich nicht gehöre und keine Karriereoptionen hätte. Das wissen wir seit einer Weile und reden immer wieder darüber und lassen das Thema dann fallen, weil wir uns einfach keinen traurigen und harten Themen widmen wollen, wenn wir zusammen sind. Denn dann ist es ja für einen kurzen Moment so, als wäre alles genauso, wie es das Schicksal für uns vorgesehen hat... er bezieht mich in die Planung seines Hauses ein... sagt, dass er sich freuen würde, wenn ich von ihm schwanger werden würde... Fantasiert davon, wie es wäre jeden Abend mit mir einzuschlafen und am nächsten Morgen aufzuwachen, alle möglichen Unternehmungen anzustellen, mich seinen Freunden und seiner Familie vorzustellen... wir stellen uns den Themen einfach nicht.
Ich weiß jetzt sicher, dass es für immer so weiter gehen würde, wenn ich nicht handle. Er weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber er will mich nicht verlieren. Ich weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber ich will ihn nicht verlieren. Gleichzeitig weiß ich, wie sehr das alles meinen Mann verletzten würde und ich möchte ihn so gern vor diesem Leid beschützen... er hat definitiv besseres verdient.
Ich bin schon ein paar Mal mit dem Vorsatz, das Ganze zu beenden, zu dem anderen Mann gefahren, aber ich konnte es nie... Jetzt habe ich ihm das alles in einem Brief geschrieben und ihm davon erzählt, dass es diesen Brief gibt, damit ich keine andere Wahl mehr habe, als ihn ihm zu geben, wenn wir uns das nächste Mal sehen.
In 3 Tagen ist es soweit.. Gestern Nacht habe ich die ganze Zeit leise vor mich hingeweint, damit mein Mann nichts davon merkt und auch heute versuche ich ständig, mich davon abzuhalten wieder damit anzufangen... Ich bemühe mich, mich meinem Mann gegenüber normal zu benehmen. Der andere Mann ahnt worum es geht und macht sich Gedanken und ich versuche ihn zu beschwichtigen und abzulenken... 
Ich habe Angst davor, was am Samstag passiert. Ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden kann, weil mein ach so perfektes Leben keinen Raum für so viel Imperfektion lässt... und ich habe Angst, dass ich es nicht schaffen werde, das einfach so zu überwinden und doch noch die Ehefrau zu werden, die ich sein sollte... und dann war alles umsonst. Mein Mann wird trotzdem verletzt werden. Der andere Mann auch, seine Freundin... und ich.
Ich will nicht selbstmitleidig und undankbar klingen. Ich habe wirklich viel Glück gehabt in meinem Leben und ich wollte eigentlich nie jemanden verletzen. Jetzt muss ich das... aber vorher musste ich es mir irgendwie nochmal von der Seele schreiben

Warum seid ihr Euch beide sicher das es keine gemeinsame Zukunft geben kann?

Natürlich ist es für deinen Mann und auch für seine Freundin schwer wenn es zu einer Trennung kommt aber vielleicht ist es auch für die beiden eine Chance auf einen neuen und passenderen Partner.

Du bist mit deinem Mann seit über 10 Jahren zusammen...ich glaube das es schon einfach passieren kann das man sich "entliebt" und einen (für sich) passenderen Partner kennen lernt. 

Vielleicht ist es einfach an der Zeit das ihr es versuchen solltet....warum soll man mit jemandem unglücklich zusammenbleiben wenn es einfach nicht mehr passt?....der erste Partner muss nicht immer automatisch der richtige sein

 

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1. Juni um 10:37

du liest aber wieder mal total das falsche raus...

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1. Juni um 10:43

Also dass es mies ist muss man nicht wiederholen.

Lana hat da schon recht mit dem Weg des geringsten Widerstandes den Du und der andere da gehen.

Dass Du Dir mit dem,  aber nicht Deinem Partner Kinder vorstellen kannst , zeigt,  dass Dein Mann nicht der Partner für das Leben ist....denke darüber nach. ABER der andere  ist von seinen Konditionen auch nicht der Mann zum Glücklich werden.

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1. Juni um 10:54

Muss ehrlich gestehen ich habe nach zwei Dritteln aufgehört zu lesen. Ist quasi die gleiche Leier wie immer. 
Dem Ehemann werden in der Vorgeschichte die eher negativen Eigenschaften zugeschoben (wenn auch recht clever verpackt), um die spätere Affäre zu rechtfertigen. 

Was man sich hier aber wirklich ernsthaft fragen muss: Es läuft von Anfang an im Bett nicht und man hat komplett unterschiedliche Erwartungen an die Zukunft  (kinder, keine kinder): Wie kommt man da auf die absurde Idee zu heiraten? Das will mir nicht in den Kopf. 
Nichts desto trotz natürlich mal wieder ein weiteres Beispiel aus der Reihe : Wir verarsche ich meinen Partner und drücke mich möglichst elegant vor dem Konsequenzen. 

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1. Juni um 10:55

Wäre der andere nicht, dann hätte sie an ihrer Ehe gearbeitet.
Jetzt ist die Motivation dazu weg.

Dass sie mit mindestens einem Schluss macht, steht ja seit Eingangsposting fest...

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1. Juni um 10:58
In Antwort auf baumeisterbob1

Muss ehrlich gestehen ich habe nach zwei Dritteln aufgehört zu lesen. Ist quasi die gleiche Leier wie immer. 
Dem Ehemann werden in der Vorgeschichte die eher negativen Eigenschaften zugeschoben (wenn auch recht clever verpackt), um die spätere Affäre zu rechtfertigen. 

Was man sich hier aber wirklich ernsthaft fragen muss: Es läuft von Anfang an im Bett nicht und man hat komplett unterschiedliche Erwartungen an die Zukunft  (kinder, keine kinder): Wie kommt man da auf die absurde Idee zu heiraten? Das will mir nicht in den Kopf. 
Nichts desto trotz natürlich mal wieder ein weiteres Beispiel aus der Reihe : Wir verarsche ich meinen Partner und drücke mich möglichst elegant vor dem Konsequenzen. 

Stimmt schon, aber man verrennt sich manchmal im Leben.

... und besser spät (jetzt!) als nie erkannt. Immerhin hat die TE es erkannt bevor es für einen kompletten Neustart mit Familie für alle zu spät ist. Das ist das gute an dieser Story.

Also ich sehe es zumindest so, dass rechtzeitig die Kurve gekratzt werden kann.

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1. Juni um 11:02
In Antwort auf kreuzunge

du liest aber wieder mal total das falsche raus...

ist doch irgendwie immer so...

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1. Juni um 11:03
In Antwort auf kreuzunge

Stimmt schon, aber man verrennt sich manchmal im Leben.

... und besser spät (jetzt!) als nie erkannt. Immerhin hat die TE es erkannt bevor es für einen kompletten Neustart mit Familie für alle zu spät ist. Das ist das gute an dieser Story.

Also ich sehe es zumindest so, dass rechtzeitig die Kurve gekratzt werden kann.

Ich habe nix dagegen, wenn man in seinem Leben was ändert. Was aber hier der Punkt ist: die Beziehung lief von Anfang an nicht rund.
Für diese Erkenntnis musste sie nicht dem anderen Typen durchs Bett hüpfen und ihren Mann vegarschen, mit dem sie immerhin 10 Jahre ihres Lebens geteilt hat.

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1. Juni um 12:01
In Antwort auf newrules

Vermutlich schreibe ich heute hier nur, weil es die einzige Möglichkeit für mich sein wird, jemals die ganze Geschichte, wie ich sie wahrnehme zu "erzählen" und ich glaube, das brauche ich irgendwie. Eigentlich bin ich nicht das "Opfer" in meiner Geschichte und trotzdem tut es gerade unfassbar weh... 
Ich bin inzwischen seit mehr als 10 Jahren mit meinem Mann zusammen und bald 5 Jahre verheiratet. Wir hatten einen nicht ganz einfachen Start, weil wir so unterschiedlich sind. Er ist ein optimistischer und positiver Mensch, klug und immer wieder überrascht, dass er die nächste (persönliche aber auch Karriere-)"Stufe" erreicht hat und sich dabei so weit von den eher bescheideneren - wenn auch sehr innigen familiären - Verhältnissen, in denen er aufgewachsen ist, entfernt... Ich stamme aus einer zerrütteten aber wohlhabenderen Familie. War einerseits ein verwöhntes Kind und habe mich andererseits nie wirklich sicher und geliebt gefühlt. Deswegen war und bin ich auf der ewigen Suche nach Anerkennung, Bestätigung und habe genug Ehrgeiz für mehr als ein Leben...
An irgendeinem Punkt in unserem Leben, ich war Anfang 20 und wusste noch nicht, ob ich alles auf die Reihe bringen oder einfach untergehen würde, er war Mitte 20 und hatte gerade seinen Traumjob fernab von seiner Heimat begonnen, haben sich unsere Wege gekreuzt und ich wusste zu Beginn, dass er für mich der Mann für's Leben ist. Er war so ein guter, ehrlicher Mensch, er liebte mich ehrlich und aufrichtig... ich wusste, er würde immer für mich da sein und mir niemals weh tun.
Er dachte damals nicht sofort das gleiche über mich... ich war ihm zu unordentlich (sowohl innerlich als auch mit meinen Sachen) und er war sich nicht sicher, ob das mit uns langfristig funktionieren könnte. Ich war fordernd und kompliziert. Er war zu einfach gestrickt und wenig kompromissbereit.
Dann... irgendwann... hat er seine Meinung über mich geändert und sich entschieden, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen will. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Studium mit bravour abgeschlossen und "die Kurve gekriegt". Wir waren glücklich... wir haben eine Traumhochzeit auf einem Schloss gefeiert und dachten, wir wären jetzt (emotional/innerlich) dort, wo wir beide immer sein wollten. Eine Baustelle gab es von Beginn... sexuell haben lief es nicht so gut... mir war das früher egal und er war froh, sich in diesem "Punkt" nicht unter Druck gesetzt zu fühlen, wie es bei seiner Exfreundin der Fall gewesen war. Auch das Thema Kinder war schon immer schwierig. Er wollte immer die heile normale Familie mit zwei Kindern, am besten Junge und Mädchen, ein eigenes Haus... Happy normal family. Ich wollte immer Karriere machen, lieber keine Kinder bekommen, double income, no kids.
Die Jahre vergingen und ich wurde immer unglücklicher... ich schob es auf den Ort, an dem ich wohnte, auf den Job, dem ich nachging. Als das Leid zu groß war und ich langsam wütend auf ihn, dass er einfach nur zusah und versuchte mich davon abzuhalten, etwas grundlegendes zu verändern und meine Lage zu verbessern, entschied ich mich, mir einen Job in einer anderen Stadt, nahe meiner Heimat, zu suchen und dorthin zu gehen. Das klappte auf Anhieb, es war fast zu einfach... ich zog zwei Monate später um und fühlte mich auf einmal glücklich. Ich schob es auf den tollen neuen Job, die wunderschöne Stadt, die netten Kollegen... Er, der zu Beginn sagte, es fühle sich an, als wolle ich ihn verlassen (was ich vehement verneinte), liebte diese neue, glückliche und dadurch auf einmal auch viel schönere Frau. Er begann umzudenken und hatte den Wunsch mir so schnell wie möglich nachzufolgen. Ich wollte ihn nicht unter Druck setzen... seine Karriere nicht versauen... ihm die Möglichkeit geben erst dann nachzukommen, wenn sich ihm eine Chance bot. Wir kauften unsere erste gemeinsame Wohnung in der neuen Stadt, verschuldeten uns... Der Moment und die Chance kamen... er erzählte mir, dass er in 3 Monaten nachkommen und in der gleichen Firma wie ich arbeiten würde. In dem Moment zog sich meine Kehle zu und ich fühlte mich gerade zu panisch. Ich begann meine Grenzen abzustecken. Ihm zu verbieten ins Bad zu gehen, wenn ich darin war. Mit den Mädels um die Häuser zu ziehen. Und, das ist wohl das "deutlichste": zu chatten. Ich verheimlichte ihm die Kontakte, die ich so mit anderen Männern knüpfte.
Im November letzten Jahres lernte ich dann einen Mann im Internet kennen, der mir von meiner Persönlichkeit her sehr ähnlich ist... es begann also alles mit einem recht tiefen Verständnis füreinander und die Gedanken des anderen und führte dahin, dass wir merkten, dass wir in der Theorie auch sexuell ein gutes Match sein könnten. Auf einmal, nach 10 Jahren hatte ich das Gefühl, dass das, was ich mit meinem Mann im Bett erlebe, noch nicht alles gewesen sein könnte, was es zu erleben gibt.
Nach zwei Monaten trafen der Mann aus dem Internet und ich uns in einem Restaurant am anderen Ende der Stadt... wir hatten uns vorher schon mehrmals täglich Nachrichten geschrieben, telefoniert und uns unverfängliche Selfies geschickt... Ich bin sehr anspruchsvoll und er hatte ein paar "Kanten", die ich eher nicht so attraktiv fand. Kurzum, ich dachte, das viele an ihn denken wäre nach einem Treffen in der Realität vorbei... vielleicht hoffte etwas (böses?) tief in mir, dass ich damit nicht Recht behalten würde.
Ich täuschte mich... wir sahen uns... er war hingerissen, nahm mich in den Arm und küsste mich einfach. Ich war überwältigt... und wurde überschwemmt von einer Woge aus Emotionen und vor allem Hormonen. Er war so ganz anders als mein Mann und mir so ähnlich... er küsste, roch, schmeckte so gut... bei diesem unseren ersten Date beim Italiener wurden wir angesprochen, wie wundervoll wir doch zusammen seien... wir lachten beide. Er wußte von vornherein, dass ich verheiratet bin. Ich wusste, dass er seit damals 3 1/2 Jahren eine Freundin hatte, mit der er auch zusammen wohnt. Zwei Tage später sahen wir uns wieder und schliefen miteinander. Es war eine wahnsinns Zerreisprobe... eigentlich hätte ich vor schlechtem Gewissen meinem Mann gegenüber vergehen müssen, der mich niemals betrügen würde, stattdessen starb ich innerlich, weil ich dachte dass dieser neue Mann in meinem Leben mich einfach nur ins Bett kriegen wollte und mehr nicht...
Ich hatte mich nochmal getäuscht. Er verliebte sich in mich. Wir schrieben uns in jeder freien Minute, telefonierten wann immer wir niemanden um uns hatten und zu wenig Zeit war, uns zu treffen. Wir trafen uns wann immer wir es irgendwie für ein paar Stunden einrichten konnten und hatten Sex an Orten, bei denen man eher an Teenager als an zwei Mid-Dreissiger denkt (z.B. im Winter im Wald auf der Rückbank seines Autos...). Wir verliebten uns Hals über Kopf... bauten uns kindische Fantasiegebilde... taten riskante Dinge.
Kurz, bevor das alles begann, war mein Mann ganz zu mir in die neue Stadt gezogen und ich hatte mich emotional ein Stück von ihm entfernt... ganz anders als früher, als kaum ein Blatt Papier zwischen uns passte, etrug ich seine Nähe immer schlechter und bemühte mich immer mehr, ihn das nicht merken zu lassen... er akzeptierte es. Er vertraut mir und er stellt nicht in Frage, dass er mich liebt, selbst dann, wenn ich keine Kinder möchte und er das für seinen Lebensplan so vorgesehen hatte...
Die Beziehung (ich würde gerne Affäre schreiben, aber das wird dem nicht gerecht), die ich mit dem anderen Mann führe, ging einfach immer weiter... Ich hatte erwartet, dass mein Mann irgendwann dahinter kommt... oder seine Freundin... oder dass er mich irgendwann vor die Wahl stellen würde "Ich oder dein Mann?". Nichts davon geschah. Ich perfektionierte mein Doppelleben, wie alles andere, in meinem Leben... Nun geht es seit fast einem halben Jahr so und mir ist schlagartig vollkommen klar, dass ich das jetzt beenden muss, weil es sonst nie enden wird und uns alle vier (meinen Mann, seine Freundin, ihn und mich) davon abhalten wird unser Leben richtig und wirklich zu leben.
Ich wäre gerne mit ihm zusammen... selbst sowas wie ein Kinderwunsch hat sich eingestellt... ich kann mir vorstellen, wie er hinter mir steht und stolz die Hand auf meinen Bauch legt und wünsche mir das sogar... aber das wird nicht passieren. Ich habe mir mein Leben hier "perfekt" aufgebaut. Alles ist so, wie es immer sein sollte. Ich habe den tollsten Ehemann, der mich von ganzem Herzen liebt. Eine schöne Wohnung in einer der schönsten Städte der Welt. Die Karrierebedingungen, die ich haben wollte... alle warten nur darauf, dass ich endlich ein Kind bekomme. Und der andere Mann hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden ein Haus an einem Ort zu bauen, an den ich nicht gehöre und keine Karriereoptionen hätte. Das wissen wir seit einer Weile und reden immer wieder darüber und lassen das Thema dann fallen, weil wir uns einfach keinen traurigen und harten Themen widmen wollen, wenn wir zusammen sind. Denn dann ist es ja für einen kurzen Moment so, als wäre alles genauso, wie es das Schicksal für uns vorgesehen hat... er bezieht mich in die Planung seines Hauses ein... sagt, dass er sich freuen würde, wenn ich von ihm schwanger werden würde... Fantasiert davon, wie es wäre jeden Abend mit mir einzuschlafen und am nächsten Morgen aufzuwachen, alle möglichen Unternehmungen anzustellen, mich seinen Freunden und seiner Familie vorzustellen... wir stellen uns den Themen einfach nicht.
Ich weiß jetzt sicher, dass es für immer so weiter gehen würde, wenn ich nicht handle. Er weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber er will mich nicht verlieren. Ich weiß, dass wir keine Zukunft haben, aber ich will ihn nicht verlieren. Gleichzeitig weiß ich, wie sehr das alles meinen Mann verletzten würde und ich möchte ihn so gern vor diesem Leid beschützen... er hat definitiv besseres verdient.
Ich bin schon ein paar Mal mit dem Vorsatz, das Ganze zu beenden, zu dem anderen Mann gefahren, aber ich konnte es nie... Jetzt habe ich ihm das alles in einem Brief geschrieben und ihm davon erzählt, dass es diesen Brief gibt, damit ich keine andere Wahl mehr habe, als ihn ihm zu geben, wenn wir uns das nächste Mal sehen.
In 3 Tagen ist es soweit.. Gestern Nacht habe ich die ganze Zeit leise vor mich hingeweint, damit mein Mann nichts davon merkt und auch heute versuche ich ständig, mich davon abzuhalten wieder damit anzufangen... Ich bemühe mich, mich meinem Mann gegenüber normal zu benehmen. Der andere Mann ahnt worum es geht und macht sich Gedanken und ich versuche ihn zu beschwichtigen und abzulenken... 
Ich habe Angst davor, was am Samstag passiert. Ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden kann, weil mein ach so perfektes Leben keinen Raum für so viel Imperfektion lässt... und ich habe Angst, dass ich es nicht schaffen werde, das einfach so zu überwinden und doch noch die Ehefrau zu werden, die ich sein sollte... und dann war alles umsonst. Mein Mann wird trotzdem verletzt werden. Der andere Mann auch, seine Freundin... und ich.
Ich will nicht selbstmitleidig und undankbar klingen. Ich habe wirklich viel Glück gehabt in meinem Leben und ich wollte eigentlich nie jemanden verletzen. Jetzt muss ich das... aber vorher musste ich es mir irgendwie nochmal von der Seele schreiben


Du willst den gordischen Knoten lösen, den Du übrigens selber geknüpft hast.
Emotional Alles absolut nachvollziehbar, gerade in deinem Alter macht man so langsam mal den ersten Kassensturz des Lebens.
Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie will man leben, was macht man mit der Zeit, die Einem noch gegeben ist.

Du merkst plötzlich, dass da viel mehr möglich ist im Leben als so eine Vernunftsbeziehung ohne sexuelle Anziehung.
Und genau da liegt der Fehler. Das hätte Dir viel früher klar sein müssen.

Ich stehe allerdings immer ehrfürchtig vor diesen Lügen - und Betrugsszenarien, die Nerven für so eine Scharade hätte ich vermutlich nicht.
Liegt aber wohl daran, dass ich sehr früh realisiert habe, dass man hauptsächlich sich selber belügt und betrügt.
Nämlich um ein wirklich wahrhaftiges Leben, mit dem Mut eine Entscheidung zu treffen.

Du willst Dir Alles offen halten und verbrämst es als Mitleid für deinen Mann.

Wo ist dein Mitleid, deine Empathie für ihn, wenn Du bei dem Anderen bist?!

Sei mal ehrlich zu Dir selber, auch wenn Du Sachen sehen wirst, die Dir vermutlich nicht gefallen werden.......




 

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1. Juni um 12:48

Da sind sie also, die Antworten mit denen ich von Beginn an gerechnet habe...

Ja, es ist mies, ich bestreite das nicht und ich bin auch diejenige, die in unserer Partnerschaft die volle Verantwortung für dieses Fehlverhalten trägt, ohne Wenn und Aber.
Dennoch ist es interessant, mit welcher Begeisterung manche sich zu Aussagen wie "du glaubst doch selbst nicht, dass die sich trennt, wenn ihr Mann es nicht raus findet" und vereinfachten Modellen wie "ist doch immer das gleiche, die verarscht ihren Mann" versteigen. Vermutlich hätte ich es vor langer Zeit auch mal so schwarz-weiss gesehen. Aber die Menschheit lässt sich nun mal nicht in "gut" und "böse" einteilen und in der Realität ist selten etwas vollkommen leicht und klar.
Für mich war es wichtig, meine Sicht der Dinge mal irgendwie zu strukturieren, weil ich (auch das ist klar), die Situation auflösen muss und außer mit dem anderen Mann mit niemandem darüber sprechen kann, im Gegensatz zu ihm.
 
Warum man heiratet, obwohl man sexuell nicht harmoniert und unterschiedliche Lebenspläne hat?
1. Weil Sex eben auch nicht alles ist (Oha, und das aus dem Mund einer, die ihren Mann verarscht und mit einem anderen Typen durch die Betten turnt) und
2. war ich immer ehrlich was meine Gefühle zum Thema Kinderkriegen angeht. Ich habe aber auch gesagt (und das entsprach und entspricht auch der Wahrheit), dass ich hoffe, dass sich das noch ändert. Ich war 28, als wir geheiratet haben, und ich hatte eben auch Karrierepläne, die einem sofortigen Kinderkriegen im Weg standen. Das wusste er und hat es verstanden.
3. Weil wir uns trotzdem geliebt haben.

Selbst wenn unsere Ehe nicht zu retten sein sollte, ist doch deswegen nicht unsere ganze Beziehung ein Fehler und "nichts richtiges" oder lieblos gewesen.
 

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