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Man geht irgendwie kaputt..!

19. September 2014 um 0:23 Letzte Antwort: 19. September 2014 um 23:04

Hey Leute,
ich bin jetzt bald mit meinem freund 2 monate zusammen und ich wusste bevor wir zusammen gekommen sind, dass er probleme hat aber jetzt erst mit der zeit habe ich herausgefunden wie schlimm es wirklich ist und zwar leidet er schon lange an depressionen, weil sein vater ihn geschlagen hat und ihm zu Hause nichts zu essen gegeben hat und seine mutter ihm nicht geholfen hat und ich bin eh so ein mensch ich höre mir oft probleme von meinen freunden an, weil die meisten wissen dass ich gut zuhören kann aber ich habe halt viele leute in meinem freundeskreis auch leute die schon versucht haben sich umzubringen und deswegen habe ich manchmal das Gefühl dass ich unter deren problemen zusammenbreche aber ich höre sie mir auch gerne an. Das Problem ist, dass ich meine eigenen Probleme in den Hintergrund stelle und irgendwann brechen sie dann über mir zusammen und ich kriege panikattacken und fange teilweise grundlos an zu heulen oder rumzuzicken und ich weiß nicht wie ich das alles unter einen hut kriege?! Und ich weiß nicht wie ich meinem Freund helfen kann! seit ein paar Tagen distanziert er sich voll von mir und ich vertrage das nicht, weil ich ein mensch bin der viel Zuneigung braucht aber momentan fühl ich mich ein großer scheiterhaufen obwohl ich momentan keins von meinen sonstigen problemen habe und das find ich schade!

Tut mir leid für diese lange Nachricht!
Lg eure snoopy

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19. September 2014 um 0:53

...
naja, ich würde dir empfehlen, dich mit dem thema depression näher zu befassen. dann wirst du feststellen, dass rückzüge dazu gehören und nichts unnormales gegen dich gerichtetes sind. wenn du die symptome kennst, kannst du sein verhalten auch richtig einordnen.
er wird ja auch in behandlung sein und bekommt dort schon hilfe, das sollte ausreichend sein.
dein part ist nicht hilfe sondern verständnis. du kannst ihm die hand reichen, solltest aber keinen druck ausüben. depressive haben ihr eigenes tempo, da ist geduld gefragt.
generell solltest du dich mal fragen, ob du mit einem chronisch kranken menschen zusammen sein willst und welche zukunftsaussichten sich da für euch ergeben. wenn es an deine eigene substanz geht, dann geht es eindeutig über das, was du aushalten kannst.
ich hoffe, du kannst mit meiner antwort was anfangen.

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19. September 2014 um 12:31
In Antwort auf jalila_12234044

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naja, ich würde dir empfehlen, dich mit dem thema depression näher zu befassen. dann wirst du feststellen, dass rückzüge dazu gehören und nichts unnormales gegen dich gerichtetes sind. wenn du die symptome kennst, kannst du sein verhalten auch richtig einordnen.
er wird ja auch in behandlung sein und bekommt dort schon hilfe, das sollte ausreichend sein.
dein part ist nicht hilfe sondern verständnis. du kannst ihm die hand reichen, solltest aber keinen druck ausüben. depressive haben ihr eigenes tempo, da ist geduld gefragt.
generell solltest du dich mal fragen, ob du mit einem chronisch kranken menschen zusammen sein willst und welche zukunftsaussichten sich da für euch ergeben. wenn es an deine eigene substanz geht, dann geht es eindeutig über das, was du aushalten kannst.
ich hoffe, du kannst mit meiner antwort was anfangen.

?!
Danke für deine antwort! Und nein er ist leider noch nicht in behandlung er müsste dahin aber ich setze ihn da nicht unter druck er soll dahin gehen wenn er sich bereit dafür fühlt und er weiß auch dass ich da total hinter ihm stehe und er von mir alle hilfe der welt erwarten kann aber er möchte immer alles alleine schaffen und ich weiß aber von mir selbst dass das nicht immer geht! Aber ich werde mich mal mit dem thema auseinander setzen! Ihr doch bestimmt mal ähnliche erfahrungen gemacht oder? Wie seid ihr persöhnlich damit umgegangen?

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19. September 2014 um 12:34
In Antwort auf jalila_12234044

...
naja, ich würde dir empfehlen, dich mit dem thema depression näher zu befassen. dann wirst du feststellen, dass rückzüge dazu gehören und nichts unnormales gegen dich gerichtetes sind. wenn du die symptome kennst, kannst du sein verhalten auch richtig einordnen.
er wird ja auch in behandlung sein und bekommt dort schon hilfe, das sollte ausreichend sein.
dein part ist nicht hilfe sondern verständnis. du kannst ihm die hand reichen, solltest aber keinen druck ausüben. depressive haben ihr eigenes tempo, da ist geduld gefragt.
generell solltest du dich mal fragen, ob du mit einem chronisch kranken menschen zusammen sein willst und welche zukunftsaussichten sich da für euch ergeben. wenn es an deine eigene substanz geht, dann geht es eindeutig über das, was du aushalten kannst.
ich hoffe, du kannst mit meiner antwort was anfangen.

...
Und ja ich möchte mit ihm zusammen sein und ich stehe das gemeinsam mit ihm durch auch wenn ich warten muss! Ich lass ihm vielleichz einfach zeit für sich und mache wieder mehr mit meinen freunden, weil ich bin ein mensch der auch viel zuneigung braucht und das vertrauen von menschen deswegen kann ich mit ihm momentan nicht so viel mit ihm anfangen außer ihn erstmal in ruhe zu lassen! und ja deine Antwort hat mir sehr geholfen nochmal danke

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19. September 2014 um 12:41

Danke
Dankeschön!
Naja also der freundeskreis hat sich halt so entwickelt von deren ganzen problemen hab ich erst nach und nach erfahren nachdem ich schon relativ dicke mit den meisten war und klar was ich von meinen freunden erwarte ist halt dass sie für mich da sind wenn es mir nicht gut geht und das sind sie auch auch wenn ich denen von meinen problemen nie viel erzähle weil ich das nicht irgendwie nicht kann

Ja ich versuche das gerade wieder mich mehr mit meinen vor allem freundinnen zu treffen weil die halt alle genauso verrückt sind und man mit denen echt viel spaß hat und mit meinem hobby musste ich leider aufhören weil ich das mit meiner arbeit micht kombinieren kann aber ja ich sollte wieder häufiger sport machen das entlastet mich! danke für die antowort die hat mir wirklich weitergeholfen jetzt muss ich alles nur noch in die tat umsetzen

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19. September 2014 um 14:37

Ja
Die seite hab ich noch gar nicht betrachtet obwohl sie ziemlich offebsichtlich ist!:/ ja aber wie soll ich ihn dazu bringen zu Therapie zu gehen? Also ich hab mich schon mit seinem besten freund zusammen gesetzt und wir sagen halt wir machen ihm kein druck aber versuchen ihm einen schubser in die richtung zu verpassen! Das ding ist ich glaube er würde sich für eine therapie bereit erklären aber er wird bei keinem therapeuten anrufen weil er extreme selbstwert komplexe hat aber wenn ich es ihn anbiete kommt dann "ich bin doch kein kind mehr ich kann alleine..."
Mit meinen sonstigen sorgen sind gemeint, dass ich eine zeitlang viele familienprobleme hatte und auch immer noch habe also einen relativ ausgeprägten vater-komplex und diesen frust habe ich eine zeitlang extrem auf meine mutter und meinen stiefvater produziert und hatte dafurch nur streit zu Hause und bin auch ein paar mal abgehauen und jetzt hab ich das halt eingesehen und kann auch dementsprechend damit umgehen und ich hatte die schule ziemlich verhauen und jetzt mache ich gerade ein fsj und bin mehr als zufrieden damit!

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19. September 2014 um 14:40

Hmm
Also zu deinem ersten absatz muss ich sagen das trifft nicht zu ich weiß dass ich zu meinen freunden sagen kann "du ich kann mir das gerade nicht anhören" wenn es mal zu dieser situation kommen sollte meine freunde sind echt super also für die reicht es auch wenn die mir mal nicht alles erzählen!

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19. September 2014 um 14:41

.
Auf deinen vorletzten absatz habe ich ausversehen bei der unteren antwort geantwortet ich bin neu in dem forum ich kenne mich noch nicht so gut aus

Und ja mit dem letzten absatz hast du auf jeden fall recht dankeschön

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19. September 2014 um 14:48
In Antwort auf jaap_12774204

Danke
Dankeschön!
Naja also der freundeskreis hat sich halt so entwickelt von deren ganzen problemen hab ich erst nach und nach erfahren nachdem ich schon relativ dicke mit den meisten war und klar was ich von meinen freunden erwarte ist halt dass sie für mich da sind wenn es mir nicht gut geht und das sind sie auch auch wenn ich denen von meinen problemen nie viel erzähle weil ich das nicht irgendwie nicht kann

Ja ich versuche das gerade wieder mich mehr mit meinen vor allem freundinnen zu treffen weil die halt alle genauso verrückt sind und man mit denen echt viel spaß hat und mit meinem hobby musste ich leider aufhören weil ich das mit meiner arbeit micht kombinieren kann aber ja ich sollte wieder häufiger sport machen das entlastet mich! danke für die antowort die hat mir wirklich weitergeholfen jetzt muss ich alles nur noch in die tat umsetzen

Helfersyndrom
Ich hab mich genauer mit dem thema befasst und die meisten Anzeichen stimmen mit meinen "Symptomen" überein! Und ich habe auch mit einer arbeitskollegin darüber gesprochen und sie meinte dass das sehr gut sein kann, dass ich unter dem helfersyndrom "leide". Also es wird meistens vorgeschlagen, dass man sich einen therapeuten suchen soll, weil man häufig auch depressiv ist oder depressiv werden könnte?! Und ich wollte jetzt mal fragen ob das als sinnvoll empfindet oder man das problen auch alleine bewältigen kann? Weil ich meiner mutter ungern mit einem therapeuten zur last fallen will besonders auch geldlichen gründen!

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19. September 2014 um 16:19

Okay
Ja also bei einer freundin bezahlt es die krankenkasse, weil sie dadurch körperliche probleme bekommen hat also ich hab auch häufiger mal Angstzustände und leichte panikattacken aber nicht extrem also dass es für mich gefährlich werden kann?!

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19. September 2014 um 16:21

Ja das stimmt
Ich hab diese ausreden auch schon tausendmal gehört(nicht nur von ihm). Also kann ich an sich eigentlich nichts tun außer ihm die hand zu reichen wenn er sie braucht?

Und danke für die antwort

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19. September 2014 um 16:24

Nein
Ich hab mich nie zum therapeuten getraut weil ich niemanden damit belasten wollte und ich meiner mutter nicht das gefühl geben wollte dass sie sich sorgen machen muss oder so! aber vielleicht wäre es mal angebracht weil ich mir jetzt denke dass ich so nicht weitermachen sollte, weil ich sonst noch schwierigkeiten irgendwann kriegen könnte

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19. September 2014 um 16:27

Ja
Ich denke dass das möglich ist. Ich hoffe unter amderem auch, dass wenn ich eine therapie annehme er vielleicht nachzieht, weil er merkt dass es gar nicht so schlimm ist und auch menschen das in anspruch denen er nahe steht und denen es nicht so schlecht geht! Aber versinkt halt extrem in selbstmitleid und das hilft ihm echt nicht weiter!

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19. September 2014 um 23:04

...
evtl kommt da auch eine tagesklinik in frage. die machen oft infonachmittage und stellen ihr programm vor. da kann man zusammen hingehen und sich gleich anmelden. sicher, es gibt eine wartezeit aber die ist ja auch irgendwann rum.
da müsstest du im krankenhaus anrufen und nachfragen, ob es bei euch so etwas gibt.

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