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Mal ganz ehrlich - Hand aufs Herz! Wer ist Schuld?

28. Juli 2014 um 23:21

Die Frauen sagen immer, der Mann ist Schuld, die Männer sagen immer, es lag an der Frau. Aber an wem liegt es denn jetzt genau? Habt ihr schonmal einen Mann in einer intensiven Beziehung bzw. in einer Ehe verlassen, weil ihr es aus eigenem Antrieb wolltet? Obwohl dem Mann selbst im Grunde keine Schuld trifft? Es kann ja nicht immer der Mann Schuld sein.

Dass würde mich mal wirklich interessieren, was für "Gründe" eine Frau haben kann, einen Mann nach langer Beziehung zu verlassen bzw. in einer Ehe scheiden lassen kann. Warum passiert das so häufig? Meiner Meinung nach liegt es bei den meisten Fällen an Oberflächlichkeiten, weil es kann nicht sein, das jede zweite Beziehung beendet wird, weil man keinen Sinn und Ausweg mehr in der Ehe sieht, das ist schwachsinn denke ich. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So eine Beziehung wirft man doch nicht einfach weg, wie ein benutzes Kondom oder Tampon. Was stimmt bloß nicht in den Köpfen der Menschen heutzutage? Geht es nur mir so oder verlieren die Leute heutzutage den letzten Funken ihres armseligen Verstandes? Alle Menschen sehen den gleichen scheiß in der Glotze, alle Menschen folgen der gleichen Trends und Moden, soetwas wie individualität gibt es doch garnicht mehr, die Menschen sind nur noch eine bloße Kopie der Werbe und Medienbranche, so wie die Konzerne ihre konsummenschen haben wollen. Einfältig und naiv. Gerade noch schlau genug, um den Papierkram zu erledigen.

Schaut doch selbst hin. Billige Unterhaltung, geistlose Freizeitaktivitäten, damit die Menschen bei Laune gehalten werden, denn solange die es den Menschen gut geht, werden sie nichts hinterfragen.

Brot und Spiele. Teile und Herrsche. Halte die Massen dumm. Genau das geschieht hier, aber die Menschen blicken es einfach nicht.

Es ist unverkennbar, das Industrie und Politik ein starkes interesse daran haben, die Familien zu zerrütten und zwiespalt zu säen. Eine Gesellschaft, die nicht zusammenhält, wo jeder nur sich selbst der nächste ist. Ohne Ziele, ohne Richtung. Orientierungslos hin und her taumelnd. So eine Gesellschaft lässt sich leichter Manipulieren und Kontrollieren.

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28. Juli 2014 um 23:34

Na
begierden in frau und mann zu wecken. Die Lust, die sehnsucht. Luxus, Klassentrennung, die Aufteilung in Arm und Reich. Die Leute geben sich nicht mehr mit dem zufrieden, was sie haben. Sie wollen mehr, jeder will nur das beste für sich. Mit Problemen will man sich nicht mehr auseinader setzen, weil lästig. Wenn ein Problem entsteht, umgeht man es einfach, anstatt es zu analysieren und es zu beheben.

Die Medien und Pop Kultur, sie suggerieren uns unterschwellige botschaften. Wieviele Filme kennt ihr noch, wo es um glückliche Familien geht, wo sie glücklich bis ans ende ihrer Tage leben? Nein, genau das gegenteil bekommen wir NUR NOCH zu sehen. Single leben, genießen, spass haben, rumvögeln, im luxus leben. die ganze scheiß hip hop und musik industrie, überall die gleiche Botschaft und dadurch lässt sich die nächste Generation extrem beeinflussen, es wird immer schlimmer, sehr ihr das den nicht? Könnt ihr das nicht begreifen? Muss ich das wirklich noch erklären und weiter ausführen? Könnt ihr euch nicht denken, worauf dieser ganze Wahnsinn hinaus läuft?

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28. Juli 2014 um 23:46

Also
politik und konzerne arbeiten hand in hand. Die Regierung lässt nicht nur zu, sondern fördert an jeder kante und ecke die verbreitung von pädagogisch fragwürdigen inhalten und unmoralischen verhaltensweisen. die westliche Welt lehrt uns eine rein kapitalistische Weltansicht. innere Werte spielen nicht wirklich mehr eine Rolle. Das ist einfach nur noch einer Farce. Das, was die Menschen wollen, ist Genuß, Reichtum und Schönheit. Billig, aber hauptsache gut gewürzt. Die MEnschen betrügen sich selbst und vermengen die Wahrheit mit der Lüge. Das Gelüst des Menschen hat oberste Priorität in unserer moralisch-verdorbenen, geistlosen Gesellschaft.

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29. Juli 2014 um 0:04

Ja,
genau so unbestimmt wie das leben der meisten Menschen hier.

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29. Juli 2014 um 8:34

Ach Herrje... ^^
was für eine süsse Polemik

Ja, stimmt, "orientierungsloses Umhertaumeln" liesse sich "gesellschaftlich" und politisch durchaus verhindern: mit sehr strikten und strengen Regeln.

Mit welchen Gründen so viele Beziehungen heute mehr scheitern als früher? Weil sie es können! Der Zwang, der durch die Ächtung von Scheidungen, durch die zu erwartenden Repressalien entstand - der ist im Grunde völlig weggefallen. Der Zwang, wirtschaftlich, finanziell als Frau vom Mann abhängig zu sein und allein im Grunde gar keine Chance zu haben, ist weitestgehend weggefallen. Man MUSS sich also nicht mehr bemühen, nicht mehr dafür arbeiten, es ist ja eigentlich egal, ob man sich scheiden lässt oder nicht - es passiert einem nichts mehr.
Nun das ist bestimmt auch die "Schuld" von Politik und Gesellschaft. Recht hast Du! ^^

Es *muss* sich keiner mehr darum bemühen, dass die Beziehung funktioniert und es auch dabei bleibt, es ist ganz schlicht und simpel bequemer, sich die Mühe doch zu ersparen. Man KANN es einfach wegwerfen, wenn es "ausgelutscht" ist - und die Menschlein an sich sind nun einmal faul und bequem. Seit rund 35.000 Jahren, nicht damit unsere heutige Gesellschaft schön orientierungslos ist.

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29. Juli 2014 um 9:04

Vermutlich
in einem Staat, in dem die Scharia Basis von Recht und Moral ist ^^

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29. Juli 2014 um 11:05

Doch...
... meistens hat nämlich "der andere" ganz einfach "keine Lust mehr", weil es "nicht mehr kribbelt" und da "nichts mehr ist" - ok.

Und nur mal hypothetisch angenommen: derjenige würde sich wie am ersten Tage von seinem Partner geliebt, geschätzt, begehrt fühlen. Hätte er / sie dann auch mehr "Lust darauf"? In so 98% der Fälle würde ich sagen: JA!

"Ich kann gar nichts machen, weil mein Partner wollte nicht mehr" - ist für mich in den meisten Fällen auch nur eine Ausrede.
Es ist für eine Beziehung eben (beispielsweise!!!) unglaublich wichtig, dass sich der andere auch geliebt und begehrt (ja, auch sexuell) FÜHLT. Wenn dieses Gefühl fehlt - weil es nicht mehr da ist oder nicht mehr ankommt - wird man ersten fürchterlich empfänglich für andere Personen, die es einem geben und zweitens geht einem das eigene Gefühl, die eigene Motivation ziemlich den Bach herunter, wenn man nicht verdammt darauf aufpasst. Dann hat man "keine Lust mehr" - dagegen können (und müssen) beide etwas machen. Sinnvoller Weise bevor der Punkt der Trennung erreicht wird.

Bei einer Trennung sind immer beide gern mit epischen Listen bei der Hand, was sie nicht alles für den anderen tun / getan haben, ohne dass sie etwas adäquates dafür erhalten haben - aber sie messen das immer nur an dem, was es sie kostet, das zu bringen - nicht daran, was es auch für den anderen gebracht hat. Vielleicht wäre sehr viel weniger "Aufwand" und dafür mal "das Richtige" sehr viel sinnvoller gewesen und hätte beiden mehr gebracht - aber das hinterfragt keiner. Folge: die Gefühle kühlen sich ab. Alles beidseitig.

Ich denke, dass bei einer Trennung tatsächlich nur einer von beiden Fehler gemacht hat und nicht (vielleicht in unterschiedlichen Anteilen) *beide* ist in höchstens 5% der Fälle richtig. Ausnahmen gibt es immer, klar.
Aber wenn einer geht, weil er / sie nicht mehr glücklich ist, dann fehlt etwas, was am Anfang der Beziehung da war - dafür sich das gegenseitige und gemeinsame Glück zu erhalten, sind aber beide zuständig.

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29. Juli 2014 um 11:46

Und
warum ging es dann am Anfang? ^^

Abgesehen davon ist der Effekt mit dem "mehr geben als erhalten" von entzückend schwarzem Humor: das Gefühl haben nämlich fast immer *beide* - wenn sie mal einen Moment darüber nachdenken würden, wie es kommen kann, dass jeder von beiden glaubt, mehr zu geben als zu erhalten, würden sie das vielleicht auch lösen können. Aber "ich tue soooooooo viel und kriege nichts" ist irgendwie eben angenehmer als "ich strampel einen Haufen Mist zusammen und fast nichts davon kommt bei meinem Partner an. Vielleicht mache ich einfach das falsche und etwas anderes wäre wichtiger, würde mich weniger Anstrengung kosten und meinen Partner mehr freuen".

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