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Mal ehrlich: wieviel Alkohol ist normal?

16. Juni 2007 um 13:44

.........mein Freund trinkt jeden Tag ca. 2 Bier, und am Wochenende auch mehr.
Anfangs war es so, dass er sich am Wochenende oft total abgeschossen hat, auch wenn ich dabei war. Als ich ihn darauf ansprach meinte er, dass sein Job so stressig ist, dass er das ab und zu braucht........ich trinke auch ganz gern mal, auch ab und zu über den Durst. Es war ja anfangs auch ganz witzig, wir hatten gute Gespräche usw. aber jetzt nervt es mich. Wir haben noch KEINEN abend gemeinsam verbracht, ohne Alkohol!Auch wenn es unter der Woche ist, und wir beide am nächsten Tag raus müssen........Ich habe es ihm schon oft gesagt, dass ich mir mal wünschen würde,dass wir nichts trinken, und darauf meint er nur: klar, kein Problem, das machen wir.
Wenn es dann aber so weit ist, macht er immer wieder ein Bier auf, mit den Worten, dass er es gerade heute braucht weil der Tag so stressig war, und letztendlich trink ich dann auch was mit(was ich dann immer wieder bereue) und manchmal kommt es auch wieder zum Absturz.
Ich denke er ist Alkoholabhängig. Wenn ich ihn darauf anspreche, meint er nur, dass es nicht stimmt, und dass ich ja selbst auch trinke,dass er sein Leben so toll hinkriegt, und dass es gar nicht möglich wäre wenn er ein Alki wäre.
Ich kann aber auch ohne Alkohol auskommen, und würde gerne wenigstens einen abend mit ihm ohne Alkohol verbringen ( wir sind jetzt 13 Monate Zusammen!)
Eigentlich will ich heiraten und Kinder kriegen, und ein verantwortungsvolles Leben führen. Gefühlsmässig kann ich mir das mit ihm 100% vorstellen. Aber wenn ich rational nachdenke, kann das doch mit so einem Mann nicht gut gehen, oder?

Ich bin 29, er 33. Ich denke mein Familienwunsch ist nicht verfrüht.
Wir haben auch schon gemeinsam von Kindern 'geträumt'. Ich weiss natürlich nicht wie erst er es meinte.

Wie kann ich ihm klar machen, dass ich mit dem Alkohol nicht klar komme???
Reden hilft nichts!

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16. Juni 2007 um 13:59

Ja
Scheint so, als ist er Alkoholiker.

Ein Bekannter hat nun einen kleinen Sohn. Mit dem kommt er aber nicht klar. Sicher, er liebt ihn, aber das Geschrei stresst ihn und je gestresster er ist, desto öfter greift er zum Alkohol.

Mein Freund trinkt ab und zu mal ein Bier - das letzte liegt etwa ein Jahr zurück. Neulich hat er gesagt, dass er bald mal wieder abends auf dem Balkon grillen wird und dabei ein Bier genießen möchte.

Wie man jemanden klarmachen kann, nicht mehr zu trinken, weiß ich nicht. (Bin ja selber am grübeln, wegen dem Bekannten)

Meiner hat aufgehört zu Rauchen. Solange ich genervt habe nicht, aber sobald ich es aufgegeben habe. Von 60 täglich auf Null. Ich denke beim Alkohol ist es auch so. Er muss es selber erkennen und selber ändern wollen.

Familie würde ich keine mit ihm gründen. Das würde es nur verschlimmern, weil Familie leider auch mehr Stress heißt.

Liebe Grüße
Diane

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16. Juni 2007 um 14:55

Ja
ich trinke mit. aber momentan treffen wir uns nur einmal in der woche, und da finde ich es normal, bzw. völlig ok, wenn ich mittrinke.
allerdings weiss ich, dass er jeden tag bier trinkt, das erzählt er mir ja.
Ein Grund, dass wir uns nur einmal treffen ist definitiv der alkohol: weil ich sage, dass es besser ist, wenn wir uns nicht treffen, da wir sonst so viel trinken, und ich tagsüber fit sein muss, und ich spür es ganz einfach wenn ich 1-2 Bier trinke. Ausserdem möchte ich aus Prinzip nicht so viel trinken.
Ich stehe nicht vor den selben problemen: denn letztendlich ist er es, der immer die Flsche öffnet, und was trinken möchte.
Momentan ist es ok, so wie es ist: er trinkt, ich nicht während der woche und am WE sehen wir uns, und trinken.
Aber ich will nicht, dass es so weiter geht! Ich möchte ein seriöses Leben führen!

Er meinte, wenn Kinder da sind, hört er bestimmt auf zu rauchen und trinken, dann hat er wenigstens einen Anreiz...........da brauch ich wohl drauf hoffen, oder?

Jedenfalls wollte ich nur ,mal wissen, ob ich zu extrem reagiere, oder ob sein Alkoholkonsum objektiv gesehen zu viel ist..........

soll/ kann ich ihn vor die Entscheidung stellen: ich oder ALK?

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16. Juni 2007 um 14:59
In Antwort auf rei_12855373

Ja
Scheint so, als ist er Alkoholiker.

Ein Bekannter hat nun einen kleinen Sohn. Mit dem kommt er aber nicht klar. Sicher, er liebt ihn, aber das Geschrei stresst ihn und je gestresster er ist, desto öfter greift er zum Alkohol.

Mein Freund trinkt ab und zu mal ein Bier - das letzte liegt etwa ein Jahr zurück. Neulich hat er gesagt, dass er bald mal wieder abends auf dem Balkon grillen wird und dabei ein Bier genießen möchte.

Wie man jemanden klarmachen kann, nicht mehr zu trinken, weiß ich nicht. (Bin ja selber am grübeln, wegen dem Bekannten)

Meiner hat aufgehört zu Rauchen. Solange ich genervt habe nicht, aber sobald ich es aufgegeben habe. Von 60 täglich auf Null. Ich denke beim Alkohol ist es auch so. Er muss es selber erkennen und selber ändern wollen.

Familie würde ich keine mit ihm gründen. Das würde es nur verschlimmern, weil Familie leider auch mehr Stress heißt.

Liebe Grüße
Diane

Genau
er muss es selber ändern wollen.
aber er sieht gar nicht, dass sein konsum schon abhängig ist. er meint er kennt viele die so viel trinken, und sein leben bekommt er ja trotzdem auf die reihe.

bald wohl nicht mehr mit mir..............

ich brauche einen verantwortungsvollen vater für meine kinder!
Soll ich schluss machen?
Dann befürchte ich aber, dass er sich nur noch besäuft und gar nicht mehr davon los kommt.............

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16. Juni 2007 um 15:48

Ist ja alles schon geschrieben,
und im Prinzip schliesse ich mich den Vorrednern an. Wie cefeu (?) schrieb: Reihenfolge einhalten. Geht nicht, dann aufgeben.

Doch noch eins:

Schon die Frage verstört mich etwas. Denn es lauft darauf hinaus:
Wieviel einer Droge ist 'normal?

Jaja, ist mir schon klar, dass es etliche Individuen gibt, die ein 'Bierchen' am abend für absolut unverzichtbar und 'normal' halten.

Besonders seltsam finde ich die Frage zur Zeit, nachdem vor nur wenigen Tagen die Wissenschaftlhuber das Statement verbreitet haben, schon ein halber Liter Bier oder ein Viertel Wein (für den Mann, für die Frau jeweils die Hälfte) führe bereits in den Alkoholismus.

Was also ist normal?

Einfach:
Ab und an mal bei gesellschaftlicher Gelegenheit in geringen Mengen ( m.E. mindestens Wochenabstand!), am besten --- immer gar nix.

Spart auch jede Menge Geld.




asteus

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16. Juni 2007 um 16:30

.
Hi!

Tut mir leid für Dich, aber ich fürchte er hat echt ein Problem mit dem Alkohol. Weisst Du denn ob er nicht mehr als diese zwei Bier trinkt? Zwei Bier ist noch Konsumalkoholiker, aber troztdem nicht gut. Vorallem kann Stress nicht als Ausrede zum trinken her genommen werden.

Leider bin ich der Meinung, dass Du einen Menschen nicht ändern kannst. Sorry!

Rede mit ihm und stell ihn vor die Wahl, entweder Du oder der Alkohol.

Vielleicht braucht er professionelle Hilfe? Findet das gemeinsam raus. Aber finde Dich nicht damit ab!

Viel Glück!!!

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17. Juni 2007 um 13:32

Bleib am Boden
Zwei (!) abendliche Biere täglich machen noch keinen Alkoholiker!!! Bier kann entspannen und zählt als Getränk in unserer Kultur zu den Nahrungsmitteln.
Vielleicht macht er gerade dann eine Flasche auf, wenn Du es gerade nicht willst, weil ihn Deine Kritik auf die Nerven geht.

Bleib am Boden. Du solltest Dich fragen, WARUM er sein Bier trinkt. Vielleicht
1) schmeckt es ihm,
2) entspannt es ihn,
3) kann er besser schlafen,

Oder 4) flüchtet er in das angenehme Feeling, weil ihm etwas fehlt. Dann müsstest Du nachforschen, und auch über Dich nachdenken. bzw. Eure unterschiedlichen Charaktere und ob Ihr mit Eurer Einstellung alltagstauglich auf Dauer zusammenpasst.

Bei häufigen schweren Abstürzen würde ich mir aber schon mehr Gedanken machen. Gefährlich wird es dann, wenn Alkohol zur Medizin wird. Aber so wie Du es beschreibst, könnte er einfach ein Bierliebhaber sein und kein Alkoholiker, die sind ganz andere Kaliber!

Übrigens, ich trinke selber gerne zwei Halbe wegen Punkt 1,2, und 3. aber prinzipiell nichts bei bestimmten Gelegenheiten: beim Autofahren und wenns zum Sex kommen sollte. Denn meine Partnerin hasst es, wenn ich aus dem Mund nach Bier stinke und mein Joystick auch nicht bringt, was er sonst kann.

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17. Juni 2007 um 13:47

Erfahrung
Ich habe Erfahrung damit. Wenn man jeden Abend Bier trinkt oder meint man müsse auf jeder Party trinken, so sind das Anfänge der Sucht.

Habe sehr viel Erfahrung damit

LG
Zwerg 85

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17. Juni 2007 um 16:17
In Antwort auf feuerstein1

Bleib am Boden
Zwei (!) abendliche Biere täglich machen noch keinen Alkoholiker!!! Bier kann entspannen und zählt als Getränk in unserer Kultur zu den Nahrungsmitteln.
Vielleicht macht er gerade dann eine Flasche auf, wenn Du es gerade nicht willst, weil ihn Deine Kritik auf die Nerven geht.

Bleib am Boden. Du solltest Dich fragen, WARUM er sein Bier trinkt. Vielleicht
1) schmeckt es ihm,
2) entspannt es ihn,
3) kann er besser schlafen,

Oder 4) flüchtet er in das angenehme Feeling, weil ihm etwas fehlt. Dann müsstest Du nachforschen, und auch über Dich nachdenken. bzw. Eure unterschiedlichen Charaktere und ob Ihr mit Eurer Einstellung alltagstauglich auf Dauer zusammenpasst.

Bei häufigen schweren Abstürzen würde ich mir aber schon mehr Gedanken machen. Gefährlich wird es dann, wenn Alkohol zur Medizin wird. Aber so wie Du es beschreibst, könnte er einfach ein Bierliebhaber sein und kein Alkoholiker, die sind ganz andere Kaliber!

Übrigens, ich trinke selber gerne zwei Halbe wegen Punkt 1,2, und 3. aber prinzipiell nichts bei bestimmten Gelegenheiten: beim Autofahren und wenns zum Sex kommen sollte. Denn meine Partnerin hasst es, wenn ich aus dem Mund nach Bier stinke und mein Joystick auch nicht bringt, was er sonst kann.

Milder Widerspruch, feuerstein1,
und der ist nicht mal von mir, obgleich ich hier mein Posting weiter unten schlichtement wiederhole:

Erst in den jüngsten Tagen ging es nicht nur durch die abendlichen Fersehnachrichten, sondern auch durch alle Printmedien, dass bereits ein halber Liter Bier am Abend - die Hälfte für die Frau - der Einstieg zur Sucht sind.

Die Unterscheidungen wie 'leicht' oder 'schwer' schenke ich mir und jedem, ein 'bisschen schwanger' gibt es auch nicht. 'gewohnheiten' sollten nicht einmal im Ansatz das Potential zur Sucht haben.

Zudem sollte man sich fragen, ob es denn andere Entspannungsmöglichkeiten gäbe. Vielleicht gar billigere.

Gell?


asteus

P.S.: Gerne lasse ich mir die Frage nach der Menge des Kaffeegenusses stellen, denn es kommt mir gleichfalls nicht geheuer vor, dass man nur mit diesem Gebräu leidich auf 'die Beine' kommt ....

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17. Juni 2007 um 16:41

Eine kleine geschichte
ich finds super dass du dir zu diesem zeitpunkt schon so tiefgehende gedanken machst. und ich finde, man sollte die gefahr auch nicht unterschätzen.

dir und ihm, euch beiden ist klar, er trinkt um zu "entspannen", um runterzukommen, als ausgleich zum arbeitsstress.

nun, der stress wird sicher nicht weniger werden... also will er wohl immer so weitermachen?

mein exmann, leider, machte genau dasselbe. als ich ihn kennenlernte trank er zwar auch jeden abend etwas, aber das war immer in unserer clique in lustiger runde, ich fand das net sonderlich schlimm, gehörte zu nem netten abend dazu, und es war auch nicht so dass sich alle die kanne gegeben hätten oder sowas.

langsam schleichend ging es dann los. erst eins am abend, dann zwei. hab ihn auch immer mal drauf angesprochen, aber das alles noch nich so schlimm gesehen.

dann kam der stress und der frust und der druck im büro. irgendwann kaufte er sich die erste dose bier direkt nach feierabend, auf dem weg zur s-bahn, und zischte das erste, während er auf die bahn wartete.

wenn ich zu der zeit noch was sagte hieß es "na machen bei uns doch alle ... is in meinem job quasi als berufskrankheit anerkannt ... außerdem trink ich ja nich soooooo viel".

also mit reden kam ich nicht weiter und ganz ehrlich, ich dachte mir auch, he, er ist ja kein kleines kind und ich nich seine mama, er muss letztlich selbst wissen was er tut und es ist nicht meine art, meinen partner zu gängeln oder ihm was vorzuschreiben. wenn er's denn zur entspannung braucht ... hm ja na ok.

dann sagte er noch: was willst du denn, ist doch NUR bier. ich trinke keine harten sachen. (was auch stimmt)

irgendwann hatte er nur noch die dose in der hand. wollte abends nix mehr machen, wurde vom bier sehr müde. mit steigendem alkpegel auch verbal agressiver, ich konnte die uhr danach stellen. vergrub sich in selbstmitleid und psychisch gings total bergab, kurz gesagt.

dann ging er mal zum arzt - ein lichtblick und hoffnungsschimmer für mich - und trank nach dem besuch wochenlang keinen tropfen mehr. er war wie ausgewechselt, kochte leckeres essen abends, wirkte wieder lebendiger, lebensfroher, mehr "da". ich war glücklich.

in der zeit wurde ich schwanger.

danach fing er wieder an.

nach zehn jahren hörte ich auf, gegen seinen dickkopf und das scheißbier zu kämpfen und verließ ihn. es war nix mehr zu machen. der alkohol war wichtiger als alles andere, als ich, als seine neue kleine familie, als sein kind.

er war dem lebensdruck nicht gewachsen.

komisch allerdings, dass es offenbar auf arbeit noch funktioniert. auch morgens noch, jeden morgen wacht er nüchtern auf. am wochenende weiß ich genau, es hat keinen sinn, nach mittags bei ihm anzurufen ... und abends erst recht nicht. traurig sowat.

dein freund soll VERFLUCHT aufpassen, dass er seinen bierbedarf nicht unterschätzt. auch nur-bier kann zum alki machen, und aus 2 bieren am abend können irgendwann auch 4 werden.

er sollte sich nach einer besseren art der stressbewältigung umsehen ... wie wäre es denn mit sport, relaxen, spazierengehen oder so etwas?

er darf und sollte seinen alk wirklich nicht unterschätzen. noch mag es alles ganz ok sein, noch mag er es im griff haben (wobei ich finde, er ist schon hart an der grenze).

ich war leider zu gutgläubig und zu optimistisch. auch wenn "alk oder ich" zu übertrieben rüberkommen mag, letztlich geht es doch um diese frage, kann dich da schon verstehen. gerade wenn es da auch um kinderwunsch geht.

auch mein exmann kriegt sein leben "toll" hin, was immer die auch darunter verstehen. mein ex gönnt sich ne haushaltshilfe und geht jeden tag brav zu seinem job. tja, das wars dann auch schon. keine sozialen kontakte, frust und gejammer ansonsten, ja wie toll ist das denn?! wenn ich so viel stress habe, habe ich mein leben dann wirklich so "toll" im griff?

doch es ist möglich, sein leben hinzukriegen als alki. die frage ist nur, ist das überhaupt "leben".

wünsche dir bzw. euch alles gute und ich hoffe, er kriegt noch die kurve und sieht die gefährlichkeit ein.

lg glen

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17. Juni 2007 um 16:59
In Antwort auf feuerstein1

Bleib am Boden
Zwei (!) abendliche Biere täglich machen noch keinen Alkoholiker!!! Bier kann entspannen und zählt als Getränk in unserer Kultur zu den Nahrungsmitteln.
Vielleicht macht er gerade dann eine Flasche auf, wenn Du es gerade nicht willst, weil ihn Deine Kritik auf die Nerven geht.

Bleib am Boden. Du solltest Dich fragen, WARUM er sein Bier trinkt. Vielleicht
1) schmeckt es ihm,
2) entspannt es ihn,
3) kann er besser schlafen,

Oder 4) flüchtet er in das angenehme Feeling, weil ihm etwas fehlt. Dann müsstest Du nachforschen, und auch über Dich nachdenken. bzw. Eure unterschiedlichen Charaktere und ob Ihr mit Eurer Einstellung alltagstauglich auf Dauer zusammenpasst.

Bei häufigen schweren Abstürzen würde ich mir aber schon mehr Gedanken machen. Gefährlich wird es dann, wenn Alkohol zur Medizin wird. Aber so wie Du es beschreibst, könnte er einfach ein Bierliebhaber sein und kein Alkoholiker, die sind ganz andere Kaliber!

Übrigens, ich trinke selber gerne zwei Halbe wegen Punkt 1,2, und 3. aber prinzipiell nichts bei bestimmten Gelegenheiten: beim Autofahren und wenns zum Sex kommen sollte. Denn meine Partnerin hasst es, wenn ich aus dem Mund nach Bier stinke und mein Joystick auch nicht bringt, was er sonst kann.

Die
allgemeine Tendenz zur Verniedlichung, die man in allen Bereichen antrifft um damit Dinge gesellschaftsfähig zu machen, ist leider ein völlig verkehrter Ansatz.

So wie der Fall geschildert wurde, besteht zumindest bereits eine psychische Abhängigkeit, die man nicht schönreden sollte.

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17. Juni 2007 um 17:33

Finger weg!
hallo zypresse,
ich kenne deine situation aus eigener erfahrung und ich denke, dass dein freund alkoholiker ist.
die menge oder die art des alkohols ist dabei nebensächlich. er trinkt zwar nur 2 bier pro abend, aber die braucht er wohl.
mein ex-freund hat ähnlich wie dein freund argumentiert: ich trinke doch nur 2 bier pro abend, weil ich soviel streß habe, ich gehe doch regelmäßig arbeiten, ich trinke doch keine harten sachen etc.
ich habe die alkoholabhängigkeit meines ex-freundes bemerkt, als wir gemeinsam einen bekannten von mir weiter weg besucht haben. dieser bekannte hatte nichts zu trinken zu hause und mein ex-freund ging dann nachts um 3 in einer völlig fremden stadt auf die suche nach einer tankstelle, kam zurück und stürzte die noch 4 übrigen biere des six-packs runter. die ersten beiden hatte er wohl schon unterwegs getrunken. danach versprach er mir dann weniger zu trinken, schaffte es ein paar mal einige wochen pause zu machen, fing dann aber wieder an. am wochenende schoss er sich völlig ab. irgendwann kam er dann mal morgens um 5 nach hause und schaffte es nicht mehr ins bett - er schlief dann auf dem fußboden im flur.
oftmals geht der alkkonsum mit unehrlichkeit in allen bereichen einher und der ablehnung von verantwortung.
abgesehen davon, dass ich mit ihm keine probleme, die wir hatten ehrlich besprechen konnte. wenn ich was mit ihm bereden wollte, schmiss er mich aus seinem zimmer raus...
irgendwann hats mir dann gereicht. außerdem wollte ich auch kinder und ich würde es mir wirklich sehr gut überlegen ob du das mit jemandem machen möchtest, der schon damit probleme hat alleine mit seinem leben auf gesunde art klar zu kommen.
sonst hast du vielleicht am ende ne familie, stehst aber mit allen problemen und der ganzen verantwortung alleine da.
ich musste die erfahrung machen, dass man einem alki nicht helfen kann, man kann nur gehen.

viel kraft bei der für dich richtigen entscheidung!

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17. Juni 2007 um 18:25

...
ich trink auch gern mal ein bierchen. is gut gegen den durst. ein alki bin ich aber nicht. ich trink aber auch nich jeden tag. reden hilft nix. stress machen auch nicht. wenn er wirklich zu viel säuft hilft nur eins - schluss machen. ein echter alki scheisst auf die gefühle von anderen wenns um seinen stoff geht.

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17. Juni 2007 um 18:52

Zeitung
hab dazu nen artikel gelesen und auch im netz was gefunden. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/299/-117182/

is vielleicht doch nicht so easy.

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17. Juni 2007 um 18:54
In Antwort auf nettar

Zeitung
hab dazu nen artikel gelesen und auch im netz was gefunden. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/299/-117182/

is vielleicht doch nicht so easy.

Is
ja seltsam. der strich vor der 1 muss weg. sonst funkts nicht.

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17. Juni 2007 um 23:45

Stimmt
ich bin selbst bei alkohol sehr schwach und trinke auch mal einen über den durst. Wenn man dann auch noch einen Freund hat, der das alles verhamlost, hat man dann schnell mal ne Flsche Wein ( jeder) am normal abend, unter der woche weggetrunken......ohne dass ich es eigentlich wollte. Bin ich alleine, komme ich gar nicht auf die Idee..........

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17. Juni 2007 um 23:55
In Antwort auf feuerstein1

Bleib am Boden
Zwei (!) abendliche Biere täglich machen noch keinen Alkoholiker!!! Bier kann entspannen und zählt als Getränk in unserer Kultur zu den Nahrungsmitteln.
Vielleicht macht er gerade dann eine Flasche auf, wenn Du es gerade nicht willst, weil ihn Deine Kritik auf die Nerven geht.

Bleib am Boden. Du solltest Dich fragen, WARUM er sein Bier trinkt. Vielleicht
1) schmeckt es ihm,
2) entspannt es ihn,
3) kann er besser schlafen,

Oder 4) flüchtet er in das angenehme Feeling, weil ihm etwas fehlt. Dann müsstest Du nachforschen, und auch über Dich nachdenken. bzw. Eure unterschiedlichen Charaktere und ob Ihr mit Eurer Einstellung alltagstauglich auf Dauer zusammenpasst.

Bei häufigen schweren Abstürzen würde ich mir aber schon mehr Gedanken machen. Gefährlich wird es dann, wenn Alkohol zur Medizin wird. Aber so wie Du es beschreibst, könnte er einfach ein Bierliebhaber sein und kein Alkoholiker, die sind ganz andere Kaliber!

Übrigens, ich trinke selber gerne zwei Halbe wegen Punkt 1,2, und 3. aber prinzipiell nichts bei bestimmten Gelegenheiten: beim Autofahren und wenns zum Sex kommen sollte. Denn meine Partnerin hasst es, wenn ich aus dem Mund nach Bier stinke und mein Joystick auch nicht bringt, was er sonst kann.

Genau
ja, er trinkt zur entspannung und dass er besser schlafen kann......deshalb bin ich mir ja auch nicht sicher, ob er wirklich abhängig ist, denn letzendlich sind komplette abstürze sehr selten......trotzdem schafft er ist nicht einen abend mal nix zu trinken.
Ich sag schon gar nichts mehr, weil es ihn nervt.....allerdings nervt es mich auch, dass er so viel trinkt. Stimt, wir sollten uns überlegen, ob wir zusammen passen. So langsam bin ich auch so realistisch, dass ich sehe, dass wenn er es nicht mal schafft wenigstens einen abend nichts zu trinken, dann kann ich ihm wohl auch nicht so wichtig sein. Ich hab auch die leeren Versprechungen satt, dass er in Zukunft nicht jeden Tag was trinken muss...........wenn ich von trennung spreche, reagiert er so: sag mal spinnst du, das geht nicht, wir gehören doch zusammen, und dann bin ich schon wieder anz verliebt in ihn, und schaff es nicht von ihm los zu kommen..............genau wie du trinkt er aber auch nicht beim autofahren und beim sex, aus genau den selben gründen.........wie würdest du reagieren, wenn dich deine freundin vor die wahl stellen würde? würdest du es dann schaffen, ab und zu abendends nichts zu trinken?

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18. Juni 2007 um 0:01

Vielen Dank
für eure zahlreichen kommentare, tips, links, erfahrungen usw...........momentan schiebe ich diese entscheidung, ob ich unsere beziehung so weiter führen kann , etwas auf, aber bald muss ich da mal klar text reden......es ist ja schliesslich ein komisches gefühl weiterhin mit ihm zusammen zu sein, obwohl ich jetzt schon weiss, dass mich sein konsum langfristig nervt, und ich früher oder später schluss machen muss..........es ist aber nicht leicht, jemanden zu verlassen, den man eigentlich liebt. Vor allem weil ich befürchte, dass er dann noch mehr trinkt, abstürzt, und letzendlich von mir noch mehr in den alkohol getrieben wird..........

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18. Juni 2007 um 5:04
In Antwort auf clyde_12161699

Vielen Dank
für eure zahlreichen kommentare, tips, links, erfahrungen usw...........momentan schiebe ich diese entscheidung, ob ich unsere beziehung so weiter führen kann , etwas auf, aber bald muss ich da mal klar text reden......es ist ja schliesslich ein komisches gefühl weiterhin mit ihm zusammen zu sein, obwohl ich jetzt schon weiss, dass mich sein konsum langfristig nervt, und ich früher oder später schluss machen muss..........es ist aber nicht leicht, jemanden zu verlassen, den man eigentlich liebt. Vor allem weil ich befürchte, dass er dann noch mehr trinkt, abstürzt, und letzendlich von mir noch mehr in den alkohol getrieben wird..........

Mach' Dich nicht lächerlich
warum sollte er abstürzen, nur weil Du ihn verläßt??

Passiert jedem mal...
Nimm Dich mal nicht zu wichtig.

Und wenn Dir jetzt schon klar ist, dass Du früher oder später Schluss machen musst, dann mache es doch jetzt sofort!

Was hält Dich?

Geh, und lasse ihn einfach seine zwei Feierabendbiere geniessen.

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18. Juni 2007 um 7:46
In Antwort auf clyde_12161699

Genau
er muss es selber ändern wollen.
aber er sieht gar nicht, dass sein konsum schon abhängig ist. er meint er kennt viele die so viel trinken, und sein leben bekommt er ja trotzdem auf die reihe.

bald wohl nicht mehr mit mir..............

ich brauche einen verantwortungsvollen vater für meine kinder!
Soll ich schluss machen?
Dann befürchte ich aber, dass er sich nur noch besäuft und gar nicht mehr davon los kommt.............

Verantwortung
also die verantwortung als erwachsener mensch hat er für sich und nicht du für ihn.

klar, als partnerin und ihm nahestehender mensch möchtest du natürlich, dass es ihm gut geht.

aber da ist eine schmale grenze zum helfersyndrom und zur co-abhängigkeit (wenns denn mal so weit gekommen ist).

was die menge an alkohol betrifft ... das ist sicherlich bei jedem unterschiedlich. wichtig ist wohl wirklich nur, ob er den alkohol meint zum stressabbau zu brauchen, und wenn er anfängt, das zu verharmlosen oder nicht drauf verzichten will und kann, ist m.e. der erste schritt zur sucht schon getan worden.

wie jeder einzelne damit umgeht, ist wohl auch genauso unterschiedlich wie bei drogen, rauchen usw. manch einer kanns genießen und machts unregelmäßig und bei gelegenheit, der andere ist voll drauf.

wie verhält er sich denn, wenn er die zwei bier intus hat? ist er dann denn tatsächlich "entspannter", wie fühlt er sich denn dann? und wie erlebst du ihn dann? das wär ja noch interessant zu wissen ... ändert sich sein verhalten dadurch?

lg glen

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18. Juni 2007 um 10:53

Schön und gut, apfel22,
nix davon, dass zwangsläufig jede/r zum Alkoholiker wird beim 'täglichen Bierchen' wurde behauptet. Doch das Potential ist da und deswegen sollte man es bleiben lassen.

Nicht jeder Bergkletterer stürzt ab, aber er begibt sich mutwillig in die Situation, dass das passieren kann. Nur so als Beispiel. Aber der ist wohl wenigstens oft gleich hin und Alkohol macht das nur seeeeehr langsam ... . Und Kletterer gibt es auch zu wenige, weil die Gefahr im Gegensatz zum Alkohol auch unmittelbar spürbar ist und die meisten doch abschreckt. Im Gegensatz zum zunächst doch 'erleichternden' Alkohol.

Ich habe nix gegn ein Gläschen Wein.

Alle Monate mal.

asteus

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18. Juni 2007 um 10:58

2 bier am tag
da ist doch nichts dabei, wenn wir ehrlich sind, gehört doch nikotin und alkohol enfach zum heutigen leben dazu. wenn er jeden tag besoffen wäre, ja, dann kannst du dir sorgen machen und schlussstriche ziehen, aber wenn es nur 2 bierchen sind.
es gibt menschen die brauchen alkohol, soind abe rnicht süchtig und haben ihr leben noch im griff. andere greifen zur zigarette, was wesentlich schimmer ist als 2 bierchen.

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18. Juni 2007 um 11:10

Wer jeden Tag
... Alkohol trinkt, der ist abhängig.
Egal ob 2 Flaschen Bier, 2 Flaschen WEin oder 2 Flaschen Schnapps!!! Alkohol ist Alkohol und tägliches Trinken ist Sucht!

Wenn er es nicht einsieht, dann wird es ein hartes Stück Arbeit für Dich, ihm das begreiflich zu machen, dass sein Alkoholkonsum nicht normal und ungesucht ist.

Sei Dir dessen bewusst!

Wohnt ihr schon zusammen? Wo lagert er das Bier (bei ihm und bei Dir)?
Wie reagiert er, wenn der Alk weg wäre?
Traust Du Dich auszutesten und den Alk zu entsorgen (Gulli)?


LG
Pluster

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18. Juni 2007 um 15:16

...
... aber anhand seines Verhaltens kann man erkennen, wie wichtig ihm das Bier ist.
Wenn er durchknallt, ist es schon sehr weit! Also ich würde es machen, nur um seine Reaktion zu sehen. Mit einem 33 jährigen Alkoholiker, der uneinsichtig ist, mit dem kann man keine Familie gründen - jedenfalls ich nicht.

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18. Juni 2007 um 18:56
In Antwort auf jennybaby4

2 bier am tag
da ist doch nichts dabei, wenn wir ehrlich sind, gehört doch nikotin und alkohol enfach zum heutigen leben dazu. wenn er jeden tag besoffen wäre, ja, dann kannst du dir sorgen machen und schlussstriche ziehen, aber wenn es nur 2 bierchen sind.
es gibt menschen die brauchen alkohol, soind abe rnicht süchtig und haben ihr leben noch im griff. andere greifen zur zigarette, was wesentlich schimmer ist als 2 bierchen.

Er raucht
aber auch noch dazu!
Das gefällt mir natürlich auch nicht, aber irgendwie find ich den Alkohol schlimmer als die Zigarette.
Vor allem sieht er wenigstens ein, dass er aufhören sollte zu rauchen, während er beim Alkohol NUll einsichtig ist: und genau das macht mich sauer, dass er es überhaupt nicht zugibt!

'wenn wir ehrlich sind, gehört doch nikotin und alkohol enfach zum heutigen leben dazu'
zu meinem Leben ehrlich gesagt nicht!!!

Ich finde es ist auch bedenklich wenn jemand auch dann trinkt, wenn er Medikament während einer Grippe nimmt. Auch dann kann er nicht auf den Alkohol verzichten! Da wurde mir wirklich klar, dass er abhängig ist.
Oder findest du das immer noch normal?

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18. Juni 2007 um 19:22

Ja.........
.........auf welche seite willst du genau anspielen?

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18. Juni 2007 um 19:28
In Antwort auf alanis_12681975

Wer jeden Tag
... Alkohol trinkt, der ist abhängig.
Egal ob 2 Flaschen Bier, 2 Flaschen WEin oder 2 Flaschen Schnapps!!! Alkohol ist Alkohol und tägliches Trinken ist Sucht!

Wenn er es nicht einsieht, dann wird es ein hartes Stück Arbeit für Dich, ihm das begreiflich zu machen, dass sein Alkoholkonsum nicht normal und ungesucht ist.

Sei Dir dessen bewusst!

Wohnt ihr schon zusammen? Wo lagert er das Bier (bei ihm und bei Dir)?
Wie reagiert er, wenn der Alk weg wäre?
Traust Du Dich auszutesten und den Alk zu entsorgen (Gulli)?


LG
Pluster

Nein
wir wohnen nicht zusammen. Es steht auch gar nicht zur Diskussioon momentan. Aber vielleicht in ein paar Monaten. Wenn das so weitergeht könnte ich gar nicht mit ihm zusammen ziehen, weil er ja dann auch immer bis 2-3 uhr wach bleibt und tv schaut, und ich um 11 oder 12 ins bett gehe...........
den Alk will ich auch nicht verstecken, er hat immer Kästen zuhause, es ist ihm ja auch überhaupt nicht peinlich.......er erzählt es auch jedem stolz, dass er sich jeden abend 1-2 Bierchen genehmigt.......das ist mir dann schon immer peinlich.........

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18. Juni 2007 um 21:57
In Antwort auf clyde_12161699

Genau
ja, er trinkt zur entspannung und dass er besser schlafen kann......deshalb bin ich mir ja auch nicht sicher, ob er wirklich abhängig ist, denn letzendlich sind komplette abstürze sehr selten......trotzdem schafft er ist nicht einen abend mal nix zu trinken.
Ich sag schon gar nichts mehr, weil es ihn nervt.....allerdings nervt es mich auch, dass er so viel trinkt. Stimt, wir sollten uns überlegen, ob wir zusammen passen. So langsam bin ich auch so realistisch, dass ich sehe, dass wenn er es nicht mal schafft wenigstens einen abend nichts zu trinken, dann kann ich ihm wohl auch nicht so wichtig sein. Ich hab auch die leeren Versprechungen satt, dass er in Zukunft nicht jeden Tag was trinken muss...........wenn ich von trennung spreche, reagiert er so: sag mal spinnst du, das geht nicht, wir gehören doch zusammen, und dann bin ich schon wieder anz verliebt in ihn, und schaff es nicht von ihm los zu kommen..............genau wie du trinkt er aber auch nicht beim autofahren und beim sex, aus genau den selben gründen.........wie würdest du reagieren, wenn dich deine freundin vor die wahl stellen würde? würdest du es dann schaffen, ab und zu abendends nichts zu trinken?

Zu @feuerstein und @ zypresse
Sorry für den Ausbruchg aber...Hergottnochmal!! Unterhaltet euch mal mit Süchtigen: Warum nehmen sie Alkohol und/oder andere Drogen ein? Weil es schmeckt, weil es entspannt, weil man besser schlafen kann!!!! Exakt aus diesen drei Gründen! Und weil der Alltag ohne das nicht auszuhalten ist und man sich eben NICHT entspannen kann und ohne NICHT schlafn kann und es NICHT aushalten kann.

Schreibt eine die sich mit Süchten auskennt. Gut auskennt. Spielt das nicht herunter und versucht es Euch schönzureden!!!

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18. Juni 2007 um 22:44
In Antwort auf clyde_12161699

Er raucht
aber auch noch dazu!
Das gefällt mir natürlich auch nicht, aber irgendwie find ich den Alkohol schlimmer als die Zigarette.
Vor allem sieht er wenigstens ein, dass er aufhören sollte zu rauchen, während er beim Alkohol NUll einsichtig ist: und genau das macht mich sauer, dass er es überhaupt nicht zugibt!

'wenn wir ehrlich sind, gehört doch nikotin und alkohol enfach zum heutigen leben dazu'
zu meinem Leben ehrlich gesagt nicht!!!

Ich finde es ist auch bedenklich wenn jemand auch dann trinkt, wenn er Medikament während einer Grippe nimmt. Auch dann kann er nicht auf den Alkohol verzichten! Da wurde mir wirklich klar, dass er abhängig ist.
Oder findest du das immer noch normal?

So lang es in massen ist
finde ich es okay. gut, dass er mit medis noch trinkt ist nicht sehr klug und zeigt dass er sehr schwach ist.
aber übertreiben solltest du nicht.

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19. Juni 2007 um 0:34

Nanu,LadysSlave
ich dachte,wir hätten Sie gesperrt.Das hätte nicht passieren dürfen,daß Sie hier noch schreiben können.
Möchten Sie nicht vielleicht die Muskelaufbaupräparate mal ein wenig oder ganz absetzen,so daß auch das Gehirn jedenfall sporadisch wieder durchblutet wird?
Bitte.

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25. Juni 2007 um 11:44

In diesem Thread
wurden viel gescheite Sachen geschrieben. Eines ist aber ganz wichtig: ob er jetzt Alkoholiker ist oder wird, ist das eine (hypothetische) Problem, bzw. eine Befürchtung in die Zukunft hinein.
Das andere (!!!) und für DICH allein Wichtigere (!!!)ist: DU kommst nicht damit zurecht und DIR geht es nicht gut damit.

Geh sicherheitshalber davon aus, dass Du ihn nicht ändern kannst. Vielleicht ändert er sich, vielleicht auch nicht. Darauf kannst Du aber nicht warten.

Frag mit Deinen Ängsten und Befürchtungen einen Psychologen, der sich mit Alkohol auskennt oder einen Partnerberater oder Familiencoach, der Dir zu mehr Klarheit verhilft.

Wenn Dir eine Gewohnheit des künftigen Dauerpartners schon jetzt derart auf die Nerven geht, musst Du was tun. Du bist für Dich verantwortlich

Alles Gute

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25. Juni 2007 um 12:13

Lass es einfach
Lass Ihn einfach weiter saufen. Ich bin jetzt 5 Jahre mit meinem Freund zusammen. Mittlerweile haben wir getrennte Wohnungen, nur dass ich seine Sauforgien nicht mehr ertragen muss. Wieviel man trinkt, da hat jeder ne andere Vorstellung. Manche Leute denken, 3x die Woche ins Delirium trinken - ist normal. Mir persönlich ist 3 x im Jahr schon zuviel. ER WIRD SEINE EINSTELLUNG WEGEN DIR NICHT ÄNDERN. Du kannst es nur akzeptieren oder dich die nächsten 10 Jahre damit rumärgern. Ich bin einfach nicht mehr dabei, wenn mein Freund die Bierflasche anfasst. Was aber auch bedeutet, dass wir uns viel weniger sehen und ich "seinen" Spass nicht mehr teilen kann und er seine Zeit mit anderen verbringt. Egal was ich alles probiert habe, man kann es im Kalender anstreichen,an jedem vierten Tag ist Vollrausch angesagt. Nicht mal ne Trennung hat Ihn davon abgehalten. Zur Suchtberatung ist er nur einmal gegangen. Mit der Antwort: Alkoholiker fangen schon morgens an zu saufen und er trinkt ja nur Bier und nichts anderes. Kinder & Alkohol??? Wenn du Kinder hättest, wärst du noch unglücklicher mit Ihm. Wenn er keine Rücksicht nimmt, solltest du dich trennen. Leichter gesagt als getan, schaffe ich nämlich auch nicht. Obwohl ich mir echt was besseres als nen Säufer vorstellen kann. Vielleicht solltest Ihn mal heimlich filmen und am nächsten Tag zeigen, aber egal was ich probiert habe, funktioniert hat es nicht.

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25. Juni 2007 um 13:01

...gute Frage
Mein Freund trinkt auch täglich seine 2-3 Flaschen Bier, manchmal auch mehr und auch WE auch mehr.
Am Anfang hab ich auch mitgetrunken. Ich trinke auch gerne mal Bier oder Wein. Ich trinke jetzt allerdings wenig, wenn dann mal ein Bier oder ein Glas Wein.
Wo ich meinen Freund kennengelernt hatte, wars noch mehr gewesen. Und vorallem wenn wir weg waren. Deswegen hatte ich immer regelrecht Panik mit ihm wegzugehen aus Angst, dass er wieder betrunken sein könnte.
Wir hatten viele Diskussionen deswegen...vorallem auch weil sein Pap alkoholsüchtig war/ist (also seit 4-5 Jahren trocken).
Es hat sich auf jeden Fall verringert und auch auf Arbeit trinkt er keins mehr. Da freu ich mich. Auch wenn wir weggehen, ist er nicht mehr betrunken... Darüber freue ich mich.
Aber normal, dass er jeden Tag Bier trinkt, finde ich es trozdem nicht.
Aber was will man da machen.
Es freut mich schon, dass ich so nen Einfluss auf ihn hatte/hab, dass es bedeutend weniger geworden ist.
LG

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