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Mag er mich auch?

12. Juli um 0:29 Letzte Antwort: Gestern um 0:02

Hallo,
ich habe neulich jemanden kennen gelernt und kann nicht mehr aufhören an ihn zu denken. Das Problem: Wir haben ein Kundin (ich)-Verkäufer(er)-Verhältnis. Es ist somit unheimlich schwer auszuloten, ob bzw. inwieweit er sich auch für mich interessiert. Bei den Treffen, die wir hatten, war er super zuvorkommend und wir haben viel gelacht - wir lagen total auf einer Wellenlänge. Natürlich weiß ich, dass er als Verkäufer entsprechend geschult und begabt ist und dass die Wahrscheinlichkeit, dass er gar nichts für mich empfindet ungefähr 99,9% ist. Leider habe ich wohl eine selbstzerstörerische Ader, denn ich kriege ihn trotzdem nicht aus dem Kopf. Ich muss unbedingt herausfinden, was er fühlt - oder eben auch nicht.
Wie stelle ich das nun an?

Einen mutigen, aber eigentlich aussichtlosen Versuch habe ich schon unternommen: EIne Woche nach dem Kauf habe ich ihn angerufen und mich für die vielen, ungewöhnlich zuvorkommenden Beratungsgespräche bedankt. Ich hab ihn dann gefragt, ob er, wenn sich - rein hypothetisch - eine Kundin für diesen außergewöhnlichen Service mit einer Essenseinladung bedanken wollen würde, diese annehmen könnte und würde. Er zögerte einen kurzen Moment und sagte dann (nur), dass das sehr schwierig sei.  Er klang dabei freudig überrascht, wiederholte dann aber nochmal, dass es wirklich schwieirg sei. 
Da ich leider sehr schüchtern bin, habe ich nicht weiter nachgehakt, sondern dann gleich gesagt, dass ich es dann bei der Hypothese belasse und besser nicht tatsächlich fragen würde (habe es ja vorher als "rein hypothetisch" angekündigt gehabt. er schob dann noch hinterher, dass ich nicht böse sein solle. Das habe ich natürlich bestätigt und versucht das Telefonat locker zu beenden. Obwohl ich auf der Stelle hätte heulen können.

Leider scheint diese Absage meinen Kopf aber immer noch nicht überzeugt zu haben, die Finger von der Sache zu lassen. Seine Ablehnung war einfach nicht deutlich genug, sondern ließ Spielraum für einen kleinen Hoffnungsfunken. Denn eigentlich musste er mir ja eh aus dienstlichen Hintergründen absagen. Sich von einer Kundin einladen zu lassen verstößt bestimmt gegen die Compliance-Regeln seiner Firma - und immerhin ist er Filialleiter und sollte wohl mit gutem Beispiel voran gehen.

Wie bekomme ich nun heraus, was er über mich denkt oder für mich fühlt? Ich habe zwischenzeitlich kurzen Mail-Kontakt - dienstlicher Natur - aufgebaut. Er hat brav geantwortet, humorvoll, aber nicht "flirty". Ich weiß aber einfach nicht, wie ich es schaffen kann, ihn einmal außerdienstlich zu treffen. Seine Firma liegt nur drei Häuser weiter als meine, ich gehe häufiger daran vorbei, aber sehe ihn leider nie draußen. 

Hat jemand einen guten Tipp, wie ich ihn einmal "locker und zwanglos" extern ansprechen kann? Ich will nicht völlig verzweifelt wirken, da ich den dienstlichen Kontakt weiterhin aufrecht erhalten muss. 

Ich danke denjenigen von euch, die bis hierher lesen und sich dann auch noch die Mühe einer Antwort machen!

PS: Auch wenn das alles nach jugendlicher Verliebtheit klingt, sind die beiden Protagonisten schon deutlich über 40. 

 

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12. Juli um 0:53

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber du hast doch deinen Korb schon bekommen. Wieviele möchtest du noch haben?

Wir Männer sind nicht immer, komplett doof. Er hat schon verstanden das du ihn Date-mäßig einladen wolltest. Deswegen auch das "sei mir nicht böse".

Von diesem Kunde-Verkäufer-NoGo-Verhältnis halte ich nicht viel. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Er muss sich ja nicht im geschäftlichen Sinne von dir einladen lassen, wenn er es wollte - will er aber nicht.

An deiner Stelle würde ich es gut sein lassen, wie deutlich soll er werden? Vor allem wird es nicht besser wenn du ihm damit weiter auf die Nerven gehst.

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12. Juli um 1:14
In Antwort auf la_bella_luna

Hallo,
ich habe neulich jemanden kennen gelernt und kann nicht mehr aufhören an ihn zu denken. Das Problem: Wir haben ein Kundin (ich)-Verkäufer(er)-Verhältnis. Es ist somit unheimlich schwer auszuloten, ob bzw. inwieweit er sich auch für mich interessiert. Bei den Treffen, die wir hatten, war er super zuvorkommend und wir haben viel gelacht - wir lagen total auf einer Wellenlänge. Natürlich weiß ich, dass er als Verkäufer entsprechend geschult und begabt ist und dass die Wahrscheinlichkeit, dass er gar nichts für mich empfindet ungefähr 99,9% ist. Leider habe ich wohl eine selbstzerstörerische Ader, denn ich kriege ihn trotzdem nicht aus dem Kopf. Ich muss unbedingt herausfinden, was er fühlt - oder eben auch nicht.
Wie stelle ich das nun an?

Einen mutigen, aber eigentlich aussichtlosen Versuch habe ich schon unternommen: EIne Woche nach dem Kauf habe ich ihn angerufen und mich für die vielen, ungewöhnlich zuvorkommenden Beratungsgespräche bedankt. Ich hab ihn dann gefragt, ob er, wenn sich - rein hypothetisch - eine Kundin für diesen außergewöhnlichen Service mit einer Essenseinladung bedanken wollen würde, diese annehmen könnte und würde. Er zögerte einen kurzen Moment und sagte dann (nur), dass das sehr schwierig sei.  Er klang dabei freudig überrascht, wiederholte dann aber nochmal, dass es wirklich schwieirg sei. 
Da ich leider sehr schüchtern bin, habe ich nicht weiter nachgehakt, sondern dann gleich gesagt, dass ich es dann bei der Hypothese belasse und besser nicht tatsächlich fragen würde (habe es ja vorher als "rein hypothetisch" angekündigt gehabt. er schob dann noch hinterher, dass ich nicht böse sein solle. Das habe ich natürlich bestätigt und versucht das Telefonat locker zu beenden. Obwohl ich auf der Stelle hätte heulen können.

Leider scheint diese Absage meinen Kopf aber immer noch nicht überzeugt zu haben, die Finger von der Sache zu lassen. Seine Ablehnung war einfach nicht deutlich genug, sondern ließ Spielraum für einen kleinen Hoffnungsfunken. Denn eigentlich musste er mir ja eh aus dienstlichen Hintergründen absagen. Sich von einer Kundin einladen zu lassen verstößt bestimmt gegen die Compliance-Regeln seiner Firma - und immerhin ist er Filialleiter und sollte wohl mit gutem Beispiel voran gehen.

Wie bekomme ich nun heraus, was er über mich denkt oder für mich fühlt? Ich habe zwischenzeitlich kurzen Mail-Kontakt - dienstlicher Natur - aufgebaut. Er hat brav geantwortet, humorvoll, aber nicht "flirty". Ich weiß aber einfach nicht, wie ich es schaffen kann, ihn einmal außerdienstlich zu treffen. Seine Firma liegt nur drei Häuser weiter als meine, ich gehe häufiger daran vorbei, aber sehe ihn leider nie draußen. 

Hat jemand einen guten Tipp, wie ich ihn einmal "locker und zwanglos" extern ansprechen kann? Ich will nicht völlig verzweifelt wirken, da ich den dienstlichen Kontakt weiterhin aufrecht erhalten muss. 

Ich danke denjenigen von euch, die bis hierher lesen und sich dann auch noch die Mühe einer Antwort machen!

PS: Auch wenn das alles nach jugendlicher Verliebtheit klingt, sind die beiden Protagonisten schon deutlich über 40. 

 

Ich gebe paracetamol vollkommen recht, denn der Korb war zwar nett formuliert, aber ziemlich eindeutig. Dass er sagte, es sei "schwierig" lässt mich erahnen, dass er eine Freundin hat.

Es ist auch Quatsch zu glauben, dass er nicht auf dein Angebot eingehen durfte, weil es der "Etikette" widerspricht ... Was er in seiner Freizeit macht, ist seine Sache. Also Versuch dir das jetzt bitte nicht (hoffnungsvoll) schön zureden, dass er absagte, weil er nicht durfte - mit diesem Denken täuschst du dich selbst. 

Interessant war der Begriff "selbstzerstörerisch" ...  Das würde ich an deiner Stelle nicht aus den Augen verlieren, denn da könnte mehr dran sein, als du vermutest. 
Hast du schon mal das Gespräch mit einem Psychologen gesucht?

LG Wackelzahn 

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12. Juli um 9:45
In Antwort auf othmar_20426777

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber du hast doch deinen Korb schon bekommen. Wieviele möchtest du noch haben?

Wir Männer sind nicht immer, komplett doof. Er hat schon verstanden das du ihn Date-mäßig einladen wolltest. Deswegen auch das "sei mir nicht böse".

Von diesem Kunde-Verkäufer-NoGo-Verhältnis halte ich nicht viel. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Er muss sich ja nicht im geschäftlichen Sinne von dir einladen lassen, wenn er es wollte - will er aber nicht.

An deiner Stelle würde ich es gut sein lassen, wie deutlich soll er werden? Vor allem wird es nicht besser wenn du ihm damit weiter auf die Nerven gehst.

Danke für deine deutlichen Worte. Ja, ich weiß, ich SOLLTE den Korb akzeptieren, aber genau das kriege ich einfach nicht hin. Kopf und Herz arbeiten halt noch komplett gegeneinander. 
Ich glaube auch, du unterschätzt die Regeln, die einige Kundennahe Firmen für den Umgang ihrerer Mitarbeiter mit Kunden aufstellen. Man darf ja nicht mal ne Flasche Wein annehmen und eine Essenseinladung gilt durchaus als "Bestechungsversuch". Und gerade hier in einer Kleinstadt, wo quasi jeder jeden kennt, überlegt man sich schon, inwieweit man sich vom "rechten Weg abbringen" lässt.

Ich brauche einfach unbedingt eine zwanglose ungestörte Gelegenheit, ihn noch mal zu sprechen. Nur leider hab ich keine Idee, wie ich das einfädeln sollte.
 

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12. Juli um 9:52
In Antwort auf wackelzahn

Ich gebe paracetamol vollkommen recht, denn der Korb war zwar nett formuliert, aber ziemlich eindeutig. Dass er sagte, es sei "schwierig" lässt mich erahnen, dass er eine Freundin hat.

Es ist auch Quatsch zu glauben, dass er nicht auf dein Angebot eingehen durfte, weil es der "Etikette" widerspricht ... Was er in seiner Freizeit macht, ist seine Sache. Also Versuch dir das jetzt bitte nicht (hoffnungsvoll) schön zureden, dass er absagte, weil er nicht durfte - mit diesem Denken täuschst du dich selbst. 

Interessant war der Begriff "selbstzerstörerisch" ...  Das würde ich an deiner Stelle nicht aus den Augen verlieren, denn da könnte mehr dran sein, als du vermutest. 
Hast du schon mal das Gespräch mit einem Psychologen gesucht?

LG Wackelzahn 

Auch dir Danke für den Versuch mich vor weiterem Seelenleid zu bewahren! 
Bezüglich deiner Empfehlung eines Psychologenbesuchs: Was sollte ich dem denn sagen? Ich bin unglücklich verknallt und kann noch nicht loslassen? Müsste dann nicht die Hälfte der User hier zum Therapeuten? Sollen wir deren rare Kapazitäten nicht schonen, für Menschen, die wirklich Hilfe brauchen? 

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12. Juli um 12:59
In Antwort auf la_bella_luna

Auch dir Danke für den Versuch mich vor weiterem Seelenleid zu bewahren! 
Bezüglich deiner Empfehlung eines Psychologenbesuchs: Was sollte ich dem denn sagen? Ich bin unglücklich verknallt und kann noch nicht loslassen? Müsste dann nicht die Hälfte der User hier zum Therapeuten? Sollen wir deren rare Kapazitäten nicht schonen, für Menschen, die wirklich Hilfe brauchen? 

Finde eine psychologische Betreuung völlig übertrieben nur weil man sich verkuckt hat. Mir geht's ähnlich wie dir bin in einer ähnlichen Situation. 

Wenn du wirklich nicht loslassen kannst würde ich Ihn an deiner Stelle direkt darauf ansprechen sobald ihr euch das nächste mal seht. Nimm all deinen Mut zusammen und sag ihm wie es ist. Danach wirst du Gewissheit haben und kannst entweder damit abschließen oder ein "Kapitel" aufschlagen.

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12. Juli um 13:59
In Antwort auf isobel_20629509

Finde eine psychologische Betreuung völlig übertrieben nur weil man sich verkuckt hat. Mir geht's ähnlich wie dir bin in einer ähnlichen Situation. 

Wenn du wirklich nicht loslassen kannst würde ich Ihn an deiner Stelle direkt darauf ansprechen sobald ihr euch das nächste mal seht. Nimm all deinen Mut zusammen und sag ihm wie es ist. Danach wirst du Gewissheit haben und kannst entweder damit abschließen oder ein "Kapitel" aufschlagen.

Du scheinst mich falsch verstanden zu haben ...

Weder schrieb ich von einer psychologischen Betreuung noch ging es mir darum, dass sie sich „nur“ verguckt hat. 
Ich nahm wesentlich Bezug auf den Begriff „selbstzerstörerisch“ - das ist meilenweit entfernt von verguckt, verknallt oder unglücklich verliebt.

Ausserdem weiß ich nicht, wie ihre vorherigen Beziehungen bzw -Anbahnungen aussahen, deshalb finde ich ein Gespräch ratsam. 
Ein guter Psychologe weiß schon, worauf er zu achten hat.

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12. Juli um 19:20
In Antwort auf isobel_20629509

Finde eine psychologische Betreuung völlig übertrieben nur weil man sich verkuckt hat. Mir geht's ähnlich wie dir bin in einer ähnlichen Situation. 

Wenn du wirklich nicht loslassen kannst würde ich Ihn an deiner Stelle direkt darauf ansprechen sobald ihr euch das nächste mal seht. Nimm all deinen Mut zusammen und sag ihm wie es ist. Danach wirst du Gewissheit haben und kannst entweder damit abschließen oder ein "Kapitel" aufschlagen.

Ja, ich hab schon gesehen, dass wir eine vergleichbare Situation haben. Nur, dass du eine hohe Chance hast deinen Boten schnell wieder zu sehen. Mein Problem ist ja genau, "ihn" überhaupt mal außerhalb seiner Arbeit zu treffen. Keine Ahnung, wie ich das einfädeln soll...

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12. Juli um 21:03

Ich verstehe nicht, wie man als Ü40-jährige noch so naiv sein kann.
Tut mir wirklich leid.
Die Sache ist doch so eindeutig wie nur irgendwas.
Du machst Dich zum kompletten Affen, wenn Du ihm weiterhin nachsteigst.
Wahrscheinlich macht er sich längst über Dich lustig, vielleicht sogar zusammen mit seiner Freundin.
Wenn er wirklich interessiert an Dir wäre, würde er Dich das spüren lassen und auf DICH zukommen!
Da wäre es ihm dann auch egal, ob er Verkäufer in einer Kleinstadt ist oder Nachtwächter in Dodge City.
Das spielt überhaupt keine Rolle!
Also mach Dir nichts vor und verabrede Dich lieber mit einem Mann, dem Du auch wirklich gefällst!

Alles Gute!

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12. Juli um 21:44
In Antwort auf kassandra_07

Ich verstehe nicht, wie man als Ü40-jährige noch so naiv sein kann.
Tut mir wirklich leid.
Die Sache ist doch so eindeutig wie nur irgendwas.
Du machst Dich zum kompletten Affen, wenn Du ihm weiterhin nachsteigst.
Wahrscheinlich macht er sich längst über Dich lustig, vielleicht sogar zusammen mit seiner Freundin.
Wenn er wirklich interessiert an Dir wäre, würde er Dich das spüren lassen und auf DICH zukommen!
Da wäre es ihm dann auch egal, ob er Verkäufer in einer Kleinstadt ist oder Nachtwächter in Dodge City.
Das spielt überhaupt keine Rolle!
Also mach Dir nichts vor und verabrede Dich lieber mit einem Mann, dem Du auch wirklich gefällst!

Alles Gute!

"Also mach Dir nichts vor und verabrede Dich lieber mit einem Mann, dem Du auch wirklich gefällst!" ...

Ja, na klar, da hätte ich ja auch selber drauf kommen können! Ist ja total simpel. Ich schlag mit einfach den Einen, an den ich jede Minute denken muss, ganz simpel aus dem Kopf und wähle irgendeinen aus den hunderten Anderen, die bei mir für ein Date Schlange stehen.

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12. Juli um 21:58

Na dann renn doch in Dein Unglück, aber sag dann nicht, es hätte Dich niemand gewarnt!

Ich weiß selbst sehr genau, dass man sich den EINEN, in den man nun mal unsterblich verknallt ist, nicht so einfach aus dem Kopf schlägt.
Aber hier ist die Sache doch offensichtlich. 
Das willst Du nur nicht hören (bzw. lesen) und hoffst jetzt auf den ultimativen Geheimtip, wie Du Dich an ihn heranpirschen kannst, ohne dass es allzu bedürftig wirkt.
Die Wahrheit ist jedoch, dass Du bedürftig BIST! 
Und genau das schlägt jeden Mann in die Flucht!
Selbst wenn er solo sein sollte, hast Du ihn mit Deiner Anbaggerei längst vertrieben.
Arbeite lieber an Deinem Selbstwert, bevor Du überhaupt (wieder) an Männer denkst.
Das meine ich absolut nicht böse!

 

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13. Juli um 0:29
In Antwort auf la_bella_luna

"Also mach Dir nichts vor und verabrede Dich lieber mit einem Mann, dem Du auch wirklich gefällst!" ...

Ja, na klar, da hätte ich ja auch selber drauf kommen können! Ist ja total simpel. Ich schlag mit einfach den Einen, an den ich jede Minute denken muss, ganz simpel aus dem Kopf und wähle irgendeinen aus den hunderten Anderen, die bei mir für ein Date Schlange stehen.

Also dir geht es darum, wenn ich das richtig verstanden habe, eine eindeutige Absage zu bekommen, damit du das für dich realisieren kannst?

Dann schreibe ihm einen Brief. 
Beschreibe kurz einige Situationen, damit er weiß, wer du bist.
Füge deine Nummer bei und biete ihm an, dass du es IHM überlässt, ob er sich melden möchte. Tut er es dann nicht, sollte dir das als Antwort reichen?

Wenn du dich nicht traust, ihm den Brief zu überreichen, gib ihn einer Kollegin oder Kollegen von ihm und bitte um Übergabe.

Was hast du zu verlieren?


 

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13. Juli um 6:51

In bestimmten Banken mit strenger Compliance können zu persoenliche Kontakte zu Kundinnen für einen solchen Mann absolut verhängnisvoll sein. Ich hätte an seiner Stelle längst zu meiner Sicherheit mit einem hoeheren Vorgesetzten gesprochen. Oder mit der Complianceabteilung. Eher kriegst Du einen katholischen Pfarrer rum als einen pflichtbewussten Banker. Komme aus diesem Bereich, wenn auch aus der IT.
 Da gelten dieselben Normen.

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13. Juli um 8:58
In Antwort auf wackelzahn

Also dir geht es darum, wenn ich das richtig verstanden habe, eine eindeutige Absage zu bekommen, damit du das für dich realisieren kannst?

Dann schreibe ihm einen Brief. 
Beschreibe kurz einige Situationen, damit er weiß, wer du bist.
Füge deine Nummer bei und biete ihm an, dass du es IHM überlässt, ob er sich melden möchte. Tut er es dann nicht, sollte dir das als Antwort reichen?

Wenn du dich nicht traust, ihm den Brief zu überreichen, gib ihn einer Kollegin oder Kollegen von ihm und bitte um Übergabe.

Was hast du zu verlieren?


 

Ja, in der Tat - ich brauche Klarheit. Daher ja der Versuch, ihn noch mal außerhalb der Firma zu treffen. Über die schriftliche Kontaktaufnahme habe ich auch schon nachgedacht, aber es wäre mir lieber, keine dauerhaften schriftlichen Spuren zu hinterlassen. Wer weiß, wo so ein Brief letztlich landet (wohlmöglich gibt es eine eifersüchtigte, rachsüchtige Freundin/Frau mit seltsamen Ideen...).
Letztlich wirds wohl daruf hinauslaufen, dass ich mich entscheiden muss: das Risiko mit dem Brief eingehen oder einsehen, dass ich mich in etwas Aussichtlsoses verrant habe. 

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13. Juli um 9:08
In Antwort auf zauderer22

In bestimmten Banken mit strenger Compliance können zu persoenliche Kontakte zu Kundinnen für einen solchen Mann absolut verhängnisvoll sein. Ich hätte an seiner Stelle längst zu meiner Sicherheit mit einem hoeheren Vorgesetzten gesprochen. Oder mit der Complianceabteilung. Eher kriegst Du einen katholischen Pfarrer rum als einen pflichtbewussten Banker. Komme aus diesem Bereich, wenn auch aus der IT.
 Da gelten dieselben Normen.

Danke für deine Ausführung! Genau das ist es, was ich meine: Einige Firmen haben halt verdammt strenge Compliance-Regeln und man kommt u.U. schnell in Teufels Küche, wenn man sich auf außerdienstlichen Kundenkontakt einlässt. Und ich halte "ihn" für sehr pflichtbewusst, zumal er als Niederlassungsleiter mit gutem Beispiel vorangehen muss. Insofern besteht eine gewisse Chance, dass der nicht gänzlich uninteressiert an mir ist, aber halt zu pflichtbewusst, um das zeigen zu können.

Ich möchte einfach gerne herausfinden, was Sache ist: Grundsätzlich kein Interesse an meiner Person oder Interesse, aber aus dienstlichen Gründen kein weiterer Kontakt möglich. 

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, welche Variante die schlimmere wäre, denn aussichtslos sind beide. Die erste wäre wohl besser, um mit der ganzen Sache abschließen zu können.

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13. Juli um 9:43
In Antwort auf la_bella_luna

Danke für deine Ausführung! Genau das ist es, was ich meine: Einige Firmen haben halt verdammt strenge Compliance-Regeln und man kommt u.U. schnell in Teufels Küche, wenn man sich auf außerdienstlichen Kundenkontakt einlässt. Und ich halte "ihn" für sehr pflichtbewusst, zumal er als Niederlassungsleiter mit gutem Beispiel vorangehen muss. Insofern besteht eine gewisse Chance, dass der nicht gänzlich uninteressiert an mir ist, aber halt zu pflichtbewusst, um das zeigen zu können.

Ich möchte einfach gerne herausfinden, was Sache ist: Grundsätzlich kein Interesse an meiner Person oder Interesse, aber aus dienstlichen Gründen kein weiterer Kontakt möglich. 

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, welche Variante die schlimmere wäre, denn aussichtslos sind beide. Die erste wäre wohl besser, um mit der ganzen Sache abschließen zu können.

Das ist echt eine schwierige Situation. Um keine schriftlichen Spuren zu hinterlassen bleibt ja nur die Möglichkeit, es ihm persönlich zu sagen. Wenn er jedoch kein Interesse hat sind die künftigen beruflichen Treffen wahrscheinlich unangenehm.... Ich würde es glaube ich lassen es ist zu heikel

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13. Juli um 9:47
In Antwort auf la_bella_luna

Danke für deine Ausführung! Genau das ist es, was ich meine: Einige Firmen haben halt verdammt strenge Compliance-Regeln und man kommt u.U. schnell in Teufels Küche, wenn man sich auf außerdienstlichen Kundenkontakt einlässt. Und ich halte "ihn" für sehr pflichtbewusst, zumal er als Niederlassungsleiter mit gutem Beispiel vorangehen muss. Insofern besteht eine gewisse Chance, dass der nicht gänzlich uninteressiert an mir ist, aber halt zu pflichtbewusst, um das zeigen zu können.

Ich möchte einfach gerne herausfinden, was Sache ist: Grundsätzlich kein Interesse an meiner Person oder Interesse, aber aus dienstlichen Gründen kein weiterer Kontakt möglich. 

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, welche Variante die schlimmere wäre, denn aussichtslos sind beide. Die erste wäre wohl besser, um mit der ganzen Sache abschließen zu können.

Du schilderst da die psychologische Seite und erkennst richtig, dass das Ergebnis das gleiche sein könnte.

Allerdings habe ich heuten Morgen nur sehr kurz antworten können: Es kommt natürlich auch auf die Art der Geschäftsbeziehung an. Auch ob er in Zukunft mit Deiner Angelegenheit noch öfter zu tun haben wird.

Da Du wohl irgendetwas "gekauft" hast (ich vermute, Wertpapiere?), bist Du wohl erst einmal an diese Geschäftsbeziehung gebunden. Depots kann man aber auch auf andere Banken übertragen lassen. Nur möchte ich Dich nicht auf eine "aussichtslose" Idee bringen. Nur wenn er bedingtes Entgegenkommen zeigen, dabei aber auf die Geschäftsbeziehung hinweisen würde, gäbe es ja möglicherweise eine Lösung bei anderen Banken.

Wenn es aber um eine nicht nur private Bankbeziehung geht, also Business ins Spiel kommt, ist die Sache bereits jetzt absolut entschieden.

 

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13. Juli um 13:16
In Antwort auf zauderer22

Du schilderst da die psychologische Seite und erkennst richtig, dass das Ergebnis das gleiche sein könnte.

Allerdings habe ich heuten Morgen nur sehr kurz antworten können: Es kommt natürlich auch auf die Art der Geschäftsbeziehung an. Auch ob er in Zukunft mit Deiner Angelegenheit noch öfter zu tun haben wird.

Da Du wohl irgendetwas "gekauft" hast (ich vermute, Wertpapiere?), bist Du wohl erst einmal an diese Geschäftsbeziehung gebunden. Depots kann man aber auch auf andere Banken übertragen lassen. Nur möchte ich Dich nicht auf eine "aussichtslose" Idee bringen. Nur wenn er bedingtes Entgegenkommen zeigen, dabei aber auf die Geschäftsbeziehung hinweisen würde, gäbe es ja möglicherweise eine Lösung bei anderen Banken.

Wenn es aber um eine nicht nur private Bankbeziehung geht, also Business ins Spiel kommt, ist die Sache bereits jetzt absolut entschieden.

 

Er ist zwar kein Banker, aber man das von dir Geschriebene eins zu eins übertragen. Ich müsste die geschäftliche Beziehung tatsächlich aufrecht erhalten - allerdings bin ich nur private Kundin in seiner Firma, keine dienstliche Einbindung meinerseits.

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13. Juli um 14:44
In Antwort auf la_bella_luna

Er ist zwar kein Banker, aber man das von dir Geschriebene eins zu eins übertragen. Ich müsste die geschäftliche Beziehung tatsächlich aufrecht erhalten - allerdings bin ich nur private Kundin in seiner Firma, keine dienstliche Einbindung meinerseits.

Kannst du bitte mal erläutern, um was für eine „Geschäftsbeziehung“ es sich hier zw. euch handelt!?

Für mich klingt das die ganze Zeit so, als wäre er Verkäufer in einem Bekleidungsgeschäft oder ähnliches und du Kundin  ...

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13. Juli um 14:53
In Antwort auf la_bella_luna

Ja, in der Tat - ich brauche Klarheit. Daher ja der Versuch, ihn noch mal außerhalb der Firma zu treffen. Über die schriftliche Kontaktaufnahme habe ich auch schon nachgedacht, aber es wäre mir lieber, keine dauerhaften schriftlichen Spuren zu hinterlassen. Wer weiß, wo so ein Brief letztlich landet (wohlmöglich gibt es eine eifersüchtigte, rachsüchtige Freundin/Frau mit seltsamen Ideen...).
Letztlich wirds wohl daruf hinauslaufen, dass ich mich entscheiden muss: das Risiko mit dem Brief eingehen oder einsehen, dass ich mich in etwas Aussichtlsoses verrant habe. 

Die geschilderten „Probleme“ siehst wahrscheinlich auch nur du ... „eifersüchtige, rachsüchtige Freundin? mit seltsamen Ideen? schriftliche Spuren?“ Häh ...? 

Kauf um Dir ne Prepaid-Karte, füge diese Nummer in den Brief ein, unterschreibe mit Initialen oder gar nicht und drück ihm den Brief  in die Hand.
Dann warte 14 Tage oder einen Monat und dann hast du deine Antwort ...
Niemand kann dir diesen Brief „nachweisen“. 

Ich verstehe nicht wo das Problem ist?

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13. Juli um 15:19

Sorry, da bin ich wohl einem Trugschluss aufgesessen.
Die Begriffe Compliance und Filialleiter legen so einen Schluss nahe, zumal ich diesen Bereich gut kenne. Allerdings gibt es natürlich auch außerhalb des Bankensektors Compliance und Filialleiter - aber es spielt letztendlich doch kaum eine Rolle, hier genau zu differenzieren?

Lohnt es sich vielleicht ihn direkt darauf anzusprechen, ob der das gemeinsame Essen wegen der Compliance-Regeln der Firma oder aus anderen Gründen ablehne, welche Du selbstverständich dann vorbehaltlos akzeptieren würdest?

Wenn er dann sagt, es seien private Gründe, ist alles klar. Wenn nicht, dann wäre einmal zu prüfen, ob die Geschäftsbeziehung in der Tat so streng ist und ob es andere Möglichkeiten für Dich geben würde, sich mit ihm anzufreunden ohne gleich die business-Beziehung zu diskreditieren. Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Aber er darf unter keinen Umständen sein Gesicht verlieren bzw. Schwierigkeiten bekommen!

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13. Juli um 22:03
In Antwort auf zauderer22

Sorry, da bin ich wohl einem Trugschluss aufgesessen.
Die Begriffe Compliance und Filialleiter legen so einen Schluss nahe, zumal ich diesen Bereich gut kenne. Allerdings gibt es natürlich auch außerhalb des Bankensektors Compliance und Filialleiter - aber es spielt letztendlich doch kaum eine Rolle, hier genau zu differenzieren?

Lohnt es sich vielleicht ihn direkt darauf anzusprechen, ob der das gemeinsame Essen wegen der Compliance-Regeln der Firma oder aus anderen Gründen ablehne, welche Du selbstverständich dann vorbehaltlos akzeptieren würdest?

Wenn er dann sagt, es seien private Gründe, ist alles klar. Wenn nicht, dann wäre einmal zu prüfen, ob die Geschäftsbeziehung in der Tat so streng ist und ob es andere Möglichkeiten für Dich geben würde, sich mit ihm anzufreunden ohne gleich die business-Beziehung zu diskreditieren. Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Aber er darf unter keinen Umständen sein Gesicht verlieren bzw. Schwierigkeiten bekommen!

Zitat: "Lohnt es sich vielleicht ihn direkt darauf anzusprechen, ob der das gemeinsame Essen wegen der Compliance-Regeln der Firma oder aus anderen Gründen ablehne, welche Du selbstverständich dann vorbehaltlos akzeptieren würdest?"
Genau das würde ich ja tun wollen. Ich weiß nur nicht, wie ich ihn außerhalb seiner Firma treffen kann. Da muss ich mir echt was einfallen lassen...

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13. Juli um 22:11
In Antwort auf la_bella_luna

Hallo,
ich habe neulich jemanden kennen gelernt und kann nicht mehr aufhören an ihn zu denken. Das Problem: Wir haben ein Kundin (ich)-Verkäufer(er)-Verhältnis. Es ist somit unheimlich schwer auszuloten, ob bzw. inwieweit er sich auch für mich interessiert. Bei den Treffen, die wir hatten, war er super zuvorkommend und wir haben viel gelacht - wir lagen total auf einer Wellenlänge. Natürlich weiß ich, dass er als Verkäufer entsprechend geschult und begabt ist und dass die Wahrscheinlichkeit, dass er gar nichts für mich empfindet ungefähr 99,9% ist. Leider habe ich wohl eine selbstzerstörerische Ader, denn ich kriege ihn trotzdem nicht aus dem Kopf. Ich muss unbedingt herausfinden, was er fühlt - oder eben auch nicht.
Wie stelle ich das nun an?

Einen mutigen, aber eigentlich aussichtlosen Versuch habe ich schon unternommen: EIne Woche nach dem Kauf habe ich ihn angerufen und mich für die vielen, ungewöhnlich zuvorkommenden Beratungsgespräche bedankt. Ich hab ihn dann gefragt, ob er, wenn sich - rein hypothetisch - eine Kundin für diesen außergewöhnlichen Service mit einer Essenseinladung bedanken wollen würde, diese annehmen könnte und würde. Er zögerte einen kurzen Moment und sagte dann (nur), dass das sehr schwierig sei.  Er klang dabei freudig überrascht, wiederholte dann aber nochmal, dass es wirklich schwieirg sei. 
Da ich leider sehr schüchtern bin, habe ich nicht weiter nachgehakt, sondern dann gleich gesagt, dass ich es dann bei der Hypothese belasse und besser nicht tatsächlich fragen würde (habe es ja vorher als "rein hypothetisch" angekündigt gehabt. er schob dann noch hinterher, dass ich nicht böse sein solle. Das habe ich natürlich bestätigt und versucht das Telefonat locker zu beenden. Obwohl ich auf der Stelle hätte heulen können.

Leider scheint diese Absage meinen Kopf aber immer noch nicht überzeugt zu haben, die Finger von der Sache zu lassen. Seine Ablehnung war einfach nicht deutlich genug, sondern ließ Spielraum für einen kleinen Hoffnungsfunken. Denn eigentlich musste er mir ja eh aus dienstlichen Hintergründen absagen. Sich von einer Kundin einladen zu lassen verstößt bestimmt gegen die Compliance-Regeln seiner Firma - und immerhin ist er Filialleiter und sollte wohl mit gutem Beispiel voran gehen.

Wie bekomme ich nun heraus, was er über mich denkt oder für mich fühlt? Ich habe zwischenzeitlich kurzen Mail-Kontakt - dienstlicher Natur - aufgebaut. Er hat brav geantwortet, humorvoll, aber nicht "flirty". Ich weiß aber einfach nicht, wie ich es schaffen kann, ihn einmal außerdienstlich zu treffen. Seine Firma liegt nur drei Häuser weiter als meine, ich gehe häufiger daran vorbei, aber sehe ihn leider nie draußen. 

Hat jemand einen guten Tipp, wie ich ihn einmal "locker und zwanglos" extern ansprechen kann? Ich will nicht völlig verzweifelt wirken, da ich den dienstlichen Kontakt weiterhin aufrecht erhalten muss. 

Ich danke denjenigen von euch, die bis hierher lesen und sich dann auch noch die Mühe einer Antwort machen!

PS: Auch wenn das alles nach jugendlicher Verliebtheit klingt, sind die beiden Protagonisten schon deutlich über 40. 

 

nach grossem Interesse klingt es nicht.

Und..nochmal Kaffeetrinken vorschlagen (was ja nicht soo lang dauern würde,ein Essen etwas länger..)..weiss nicht.

Ich weiss nicht wo das "schwierig"ist,wenn man eine Kundin privat treffen möchte und der Kontakt sich intensivieren...sollte..

Hm...weiss nicht,raten kann ich Dir nicht...

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Gestern um 0:02

Falls es hier wider Erwarten doch noch jemanden interessiert, wie es nun weiter gegangen ist:
Ich habe ihn neulich in der Mittagspause zufällig vor seiner Firma getroffen und wir haben uns einige Minuten total nett unterhalten. Er war sehr charmant und witzig und wir haben viel gelacht. Ich war sofort wieder fasziniert von ihm und hab mich ein bisschen gefühlt wie ein verliebter Teenager. Leider war ich dabei auch genauso blöd und schüchtern wie ein Teenager, denn ich hab einfach die Kurve nicht gekriegt, ihn doch noch mal nach einem Date zu fragen. Die Chance wäre super gewesen, zumal er mittags sagte, dass er seinen kurzen Tag habe und bald Feierabend machen würde.
Ich hab mich hinterher im Büro die Krätze geärgert und dann beschlossen, ganz mutig in de Frontalangriff zu gehen. Also mir überlegt, was ich sagen will und den Telefonhörer gegriffen ... um dann endlos dem Klingeton zu lauschen und wieder aufzulegen. Da ist man endlich mal mutig und dann das - typisch. 30 Minuten später rief er dann zurück. Wow, das hatte ich nicht erwartet und mein Mut war natürlich auch nicht mehr da. Von daher wirkte meine Frage dann etwas arg gestelzt. Ich faselte etwas davon, dass ich mittags zu blöd war, meine Chance zu ergreifen und das ich das nun nachholten wollte und ob er schon Pläne an seinem freien Nachmittag habe oder ob er ggf. mit mir nen Kaffe trinken gehen wolle. 
Leider hatte er schon Pläne - aber dasmit dem Kaffee könnten wir bestimmt bei Gelegenheit mal nachholen - nächste Woche - er würde sich melden. 
Also habe ich eine Woche gewartet, gehofft und gebangt. Und dann hat er sich nach einer Woche gemeldet und wir haben und für den nächsten Tag verabredet. Ich war total happy! 
Leider hatte er nicht viel Zeit - weil er danach noch wieder in die Firma musste. Aber besser als nix.
Also sind wir zusammen ein ganzes Stück spazieren gegangen bis zu einem netten Cafe. Dort hat er mich auf einen Kaffee eingeladen und anschließend sind wir zusammen zurück geschlendert. Wir haben uns die ganze Zeit super nett unterhalten, ein bisschen rumgeblödelt. Ob man das als flirten bezeichnen konnte? Nein, dazu war ich zu vorsichtig - und er sowieso. 
Beim Verabschieden habe ich mich für seine Zeit und den Kaffee bedankt. Er sagte dann, dass ich mich ja beim nächsten Mal revanchieren könne. Glücksmoment! Ich sagte nur, dass ich das sehr gerne tun und hoffen würde, dass sich die Gelegenheit bald böte. Ich hätte ja seine Telefonnummer und er meine. Dann gingen wir auseinander.
Ich habe ihm am selben Tag eine Mail geschrieben - die Gelegenheit bot sich aufgrund eines habld-dienstlichen Zusammenhangs zu einm unserer vorherigen Gesprächsthemen. Ich habe dann ergänzt, dass ich die Zeit mit ihm sehr genossen habe und es gerne bald wiederholen würde. Und dass, wenn ihm das auf seiner Dienst-Mail-Adresse nun zu privat werden würde - ermir ja gerne mal private Kontaktdaten geben könne.
So, damit bin ich nun schon ziemlich offen gewesen. Wenn er sich jetzt nicht denken kann, dass ich ein gewissen Interesse an ihm habe, dan weiß ich auch nicht weiter. Ich bin gespannt, was nun passiert. 
Entweder gar nichts (er ignoriert mich einfach), oder er nennt mir seine privaten Kontaktdaten oder er teilt mir mit, dass ihm das Ganze zu weit geht, er kein Interesse an mir habe und ich ihn in Ruhe lassen solle. Nummer eins wäre das härteste für mich, da es wieder diese gnadenlose Ungewissheit bedeuten würde. Eine komplette Zurückweisung wäre mir da deutlich lieber, denn dann kann ich vielleicht endlich anfangen, mich emotional zu distanzieren. Wenn er mir aber tatsächlich seine privaten Kontaktdaten gibt, wird's kompliziert, denn dann fängt das "Drama" erst richtig an ... daran mag ich noch gar ncht wirklich denken.

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