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Macht mich meine Beziehung unglücklich? Oder BIN ich unglücklich?

17. Oktober 2018 um 18:34

Hallo liebes Forum,

ich bin ratlos. Zu mir:

Ich bin männlich, 30 Jahre alt und in Sachen Beziehung nicht unerfahren. Nach einer beinahe 10 Jahre anhaltenden, toxischen Beziehung mit einer Frau welche an einer Cluster B Persönlichkeitsstörung leidet muss ich mir eingestehen, dass ich dies noch nicht ganz verarbeitet habe und eine Therapie in Erwägung ziehe. Auch meine Kindheit ist wohl ein Grund dafür, weshalb es mir mit Beziehungen nicht sehr leicht fällt. Ich bin als Sohn einer Mutter welche selbst noch ein Kind war auf die Welt gekommen und habe meinen Vater nie kennen gelernt. Aufgezogen wurde ich eher vernachlässigt von Verwandten in einem viel zu kleinen Haushalt, in dem es des Öfteren nicht allzu harmonisch abgelaufen ist. Ich hatte mit meinem weiblichen Vormund und meiner eigentlichen Mutter quasi zwei Mütter, welche sich sozusagen um mich und "mein Bestes" gestritten haben. Folglich konnte ich zu keiner der beiden Frauen eine tatsächliche, mütterliche Bindung aufbauen. Wann ich meine Mutter oder Großmutter das letzte Mal umarmt habe? Ich weiß es nicht.

Heute bin ich ein sensibler, viel zu nachdenlicher und zugegeben verletzlicher Mann. Ich würde mich selbst als nicht gerade unattraktiv und alles andere als strotzdumm bezeichnen, aber ich muss zugeben dass ich meine Schwierigkeiten mit Selbstliebe und dem Selbstwert im Allgemeinen habe. Freunde habe ich um ehrlich zu sein nicht mehr viele, aber letzten Endes bin ich doch ein sozialer Mensch und fühle mich nicht selten einsam.

Meine aktuelle Beziehung? Wie soll ich sagen ... Es ist eine Frau zum anhimmeln. Wir kennen einander ziemlich genau ein halbes Jahr und sind auch beinahe so lange ein Paar, und es ist eine der klügsten und attraktivsten Frauen die ich je kennenlernen durfte. Ein regelrechter Sonnenschein, wahrhaftig eine Frau mit unzähligen Verehrern und einfach eine Frau, nach der sich die Köpfe drehen. Immerzu der Mittelpunkt im Raum ...
Aber ich erkenne zunehmend, wie sie sich von mir distanziert. Wir sprechen unsagbar offen miteinander, haben uns eingestanden dass sich die Dinge verändert haben und haben uns in einem offenen Gespräch mit Tränen und händchen haltend zu dieser Beziehung bekannt.
Dennoch hat sie mich in einem vorangehenden Gespräch wissen lassen, dass sie ein zeitweises "Kribbeln" für andere Männer nicht abstreiten kann. Dass das ihr Wesen sei und sie schlichtweg nichts dagegen tun kann. Jedoch möchte sie kämpfen und an meiner Seite sein, was mich aufgrund dieser Mehrdeutigkeit schlichtweg verwirrt. Eine offene Beziehung war Thema, jedoch ist dies weder von ihr noch von mir wirklich gewünscht. Sie hat mich wissen lassen, dass sie das trotz allem nicht möchte. Und ich noch weniger ...

Nun ja, ich möchte an dieser Stelle nichts vorenthalten, wenn schon jemand so weit gelesen hat. Manchmal habe ich aufgrund ihrer und auch meiner Verhaltensweisen große Bedenken. Die Art und Weise wie wir uns anfänglich regelrecht in die Arme gefallen sind, wie wir uns gegenseitig auf ein Podest gestellt haben und nichts als das Sie und Ich gezählt hat... Es war himmlisch, wie aus dem Bilderbuch und in Retrospektive beinahe zu schön um Wahr zu sein. Eltern und Freunde kennen lernen, gemeinsamer Urlaub, immerzu Zeit miteinander verbringen ... Alles so brachial schnell, alles auf Einmal. Buchstäblich von 0 auf 100, einfach sowas von unerwartet.
Und wie sehr sie mich abgewertet und ignoriert hat, nachdem wir uns das erste Mal sozusagen im Stillen gestritten haben. Ein falsches Wort von mir, eine ihr negativ auffallende Kritik, und ich war abgemeldet ... Dass es so war habe ich erst im Nachhinein durch ein offenes Gespräch erfahren.
Konkret ging es um ihre kürzlich begonnene Ausbildung, und wie sehr es mich belastet dass sie immer weniger Zeit hat und mir nur sehr kurzatmig antwortet bzw. wir uns von "fast täglich" auf "1-2 Mal die Woche sehen" abgestuft haben ... Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sehr ich sie vermisse, wie sehr ich quasi süchtig nach dieser Frau bin. Und weiß gleichzeitig, dass ich mein Glück nicht von einer anderen Person abhängig machen kann und darf. Letztlich hat sie diese Kritik gekränkt, aber sie weiß wie wichtig mir ihr Fortschritt ist und wie sehr es mich freut, dass sie mit diesem Elan an diese Ausbildung herangeht.
Ich weiß, dass eine derartig neue Situation einfach immens kraftraubend ist und sie diese Zeit einfach für sich braucht, aber wenn sie mir ins Gesicht sagt dass sie sich gerne mit Freunden und Freundinnen betrinken möchte, ohne Angst zu haben mir im Zuge dessen das Herz zu brechen, jagt es mir einfach Angst ein.
Wie sehr kann sie mich lieben, wenn diese Trinkereien mit Leuten die sie kaum kennt plötzlich wichtiger sind als ich? Wenn sie mich wissentlich einem derartigen Wechselbad aussetzt und kein großes Interesse zeigt, etwas daran zu ändern? Trotz der Tatsache, dass sie dies sagt ...
Wenn sie mich manchmal stundenlang ignoriert, und mich nicht großartig wissen lässt was sie macht? Und sie mich sogar wissen lässt, dass dieses "Graben" bzw. meine Neugierde sie bloß von mir distanziert? Ist es zu viel verlangt, wenn ich mich manchmal erkundige was meine Freundin vor hat bzw. tut?

Dieses idealisieren und das anschließende abwerten... Das erinnert mich einfach so sehr an meine damalige Beziehung. Besagte Frau hat mit Borderline zu kämpfen und ist nun in Therapie. Über ihr pathologisches Lügen, das hinters Licht führen und das Fremdgehen möchte ich nun lieber nicht schreiben - aber ich hoffe es ist verständlich, dass ich in gewisser Hinscht gebrandmarkt bin. Auch sie hat mich immens idealisiert und mich regelrecht in Liebe gebadet, bis ich plötzlich nicht mehr nach ihrer Pfeife getanzt habe und sie einen Anderen bzw. andere gefunden hat, die ihre Bedürfnisse abgedeckt haben ...

Ob ich meine damaligen Erfahrungen auf meine Freundin projiziere? Ja, das kann sein - und ich habe große Angst davor. Ich denke einerseits, dass ich die Frau für's Leben an meiner Seite habe. Andererseits fürchte ich, diese doch deutlich jüngere Frau (Anfang 20) zu erdrücken und in Ihrer Entwicklung einzuschränken.

Letztlich habe ich Angst, dass ich meiner Freundin nicht vertraue. Ich weiß, dass sie viele neue männliche Kollegen hat und täglich mit diesen schreibt. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, aber ich fühle mich so als würde sie sehr verschlossen diesbezüglich sein und sich angegriffen fühlen, sobald ich nur eine einzige Frage diesbezüglich stelle oder gar das Thema anspreche. Sie wirft mir mangelndes Vertrauen vor was ich gewissermaßen verstehe, aber andererseits ... Muss das denn sein? Ich denke nicht mal daran, mich auf diese Art mit anderen Frauen auszutauschen. Dieses Bedürfnis ist mir schlichtweg fremd.

Bin ich zu eifersüchtig? Habe ich tatsächlich so große Schwierigkeiten mit dem Vertrauen oder sollte ich auf mein Bauchgefühl hören und mir ernsthaft darüber Gedanken machen, ob mich denn mein Beziehungsmuster schlichtweg "solchen Menschen" gegenüber empfänglich macht?

Entschuldigt diesen langatmigen Post, aber ich bin am verzweifeln und weiß einfach nicht weiter. Ich bin für jeden Rat unsagbar dankbar und hoffe, dass vielleicht jemand Erfahrungen mit mir austauschen kann/möchte.

Meine Frage: macht mich die Beziehung unglücklich oder bin ich unglücklich, weil meine Vergangenheit mein Leben diktiert? Mache ich diese wunderbare Beziehung kaputt oder waren die letzten 6 Monate bloß ein illusionäres Strohfeuer?

Vielen Dank an all diejenigen die so weit gelesen haben!
Ratsuchender

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17. Oktober 2018 um 18:44

du scheinst sehr klammernd zu sein... würde mich auch abschrecken.   aber sie scheint wohl durch ihre Ausbildung und Freunde eine andere Richtung mit anderen Prioritäten einzuschlagen....  scheint als ob ihr euch auseinanderlebt...

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17. Oktober 2018 um 18:48

Klammernd ist schon ein gutes Stichwort. Ja, das muss ich mir eingestehen. Mir ist klar, dass dies schwierig ist. Es ist aber leider nicht so, dass man dies einfach so ablegen kann.

Aus diesem Grund denke ich über eine Therapie nach, um einfach mit mir selbst im Reinen zu sein. Aber ist denn das Klammern wirklich Grund dazu, so viel schöne Zeit zu entwerten und sich derartig zu distanzieren? Sie hat anfänglich genauso geklammert und wir waren wie Pech und Schwefel.

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17. Oktober 2018 um 18:51

Genau diese Gedanken quälen mich auch. Ich will sie "frei lassen" und sie in Ihrer Entwicklung fördern, gleichzeitig begleitet mich aber einfach eine art Angst, zu viel zu investieren und mir andere Chancen entgehen zu lassen. Mich letztlich darin zu verlieren ...

Es fühlt sich so an, als wäre das Risiko auf meiner Seite schlichtweg viel größer und für sie ist es bloß ein aufregendes Abenteuer.

Aber der Gedanke, dass man "trotz allem" zueinander findet und letzten Endes etwas gemeinsam aufbauen kann ... Das motiviert mich.

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17. Oktober 2018 um 18:52
In Antwort auf antwortsuchender1

Hallo liebes Forum,

ich bin ratlos. Zu mir:

Ich bin männlich, 30 Jahre alt und in Sachen Beziehung nicht unerfahren. Nach einer beinahe 10 Jahre anhaltenden, toxischen Beziehung mit einer Frau welche an einer Cluster B Persönlichkeitsstörung leidet muss ich mir eingestehen, dass ich dies noch nicht ganz verarbeitet habe und eine Therapie in Erwägung ziehe. Auch meine Kindheit ist wohl ein Grund dafür, weshalb es mir mit Beziehungen nicht sehr leicht fällt. Ich bin als Sohn einer Mutter welche selbst noch ein Kind war auf die Welt gekommen und habe meinen Vater nie kennen gelernt. Aufgezogen wurde ich eher vernachlässigt von Verwandten in einem viel zu kleinen Haushalt, in dem es des Öfteren nicht allzu harmonisch abgelaufen ist. Ich hatte mit meinem weiblichen Vormund und meiner eigentlichen Mutter quasi zwei Mütter, welche sich sozusagen um mich und "mein Bestes" gestritten haben. Folglich konnte ich zu keiner der beiden Frauen eine tatsächliche, mütterliche Bindung aufbauen. Wann ich meine Mutter oder Großmutter das letzte Mal umarmt habe? Ich weiß es nicht.

Heute bin ich ein sensibler, viel zu nachdenlicher und zugegeben verletzlicher Mann. Ich würde mich selbst als nicht gerade unattraktiv und alles andere als strotzdumm bezeichnen, aber ich muss zugeben dass ich meine Schwierigkeiten mit Selbstliebe und dem Selbstwert im Allgemeinen habe. Freunde habe ich um ehrlich zu sein nicht mehr viele, aber letzten Endes bin ich doch ein sozialer Mensch und fühle mich nicht selten einsam.

Meine aktuelle Beziehung? Wie soll ich sagen ... Es ist eine Frau zum anhimmeln. Wir kennen einander ziemlich genau ein halbes Jahr und sind auch beinahe so lange ein Paar, und es ist eine der klügsten und attraktivsten Frauen die ich je kennenlernen durfte. Ein regelrechter Sonnenschein, wahrhaftig eine Frau mit unzähligen Verehrern und einfach eine Frau, nach der sich die Köpfe drehen. Immerzu der Mittelpunkt im Raum ...
Aber ich erkenne zunehmend, wie sie sich von mir distanziert. Wir sprechen unsagbar offen miteinander, haben uns eingestanden dass sich die Dinge verändert haben und haben uns in einem offenen Gespräch mit Tränen und händchen haltend zu dieser Beziehung bekannt.
Dennoch hat sie mich in einem vorangehenden Gespräch wissen lassen, dass sie ein zeitweises "Kribbeln" für andere Männer nicht abstreiten kann. Dass das ihr Wesen sei und sie schlichtweg nichts dagegen tun kann. Jedoch möchte sie kämpfen und an meiner Seite sein, was mich aufgrund dieser Mehrdeutigkeit schlichtweg verwirrt. Eine offene Beziehung war Thema, jedoch ist dies weder von ihr noch von mir wirklich gewünscht. Sie hat mich wissen lassen, dass sie das trotz allem nicht möchte. Und ich noch weniger ...

Nun ja, ich möchte an dieser Stelle nichts vorenthalten, wenn schon jemand so weit gelesen hat. Manchmal habe ich aufgrund ihrer und auch meiner Verhaltensweisen große Bedenken. Die Art und Weise wie wir uns anfänglich regelrecht in die Arme gefallen sind, wie wir uns gegenseitig auf ein Podest gestellt haben und nichts als das Sie und Ich gezählt hat... Es war himmlisch, wie aus dem Bilderbuch und in Retrospektive beinahe zu schön um Wahr zu sein. Eltern und Freunde kennen lernen, gemeinsamer Urlaub, immerzu Zeit miteinander verbringen ... Alles so brachial schnell, alles auf Einmal. Buchstäblich von 0 auf 100, einfach sowas von unerwartet.
Und wie sehr sie mich abgewertet und ignoriert hat, nachdem wir uns das erste Mal sozusagen im Stillen gestritten haben. Ein falsches Wort von mir, eine ihr negativ auffallende Kritik, und ich war abgemeldet ... Dass es so war habe ich erst im Nachhinein durch ein offenes Gespräch erfahren.
Konkret ging es um ihre kürzlich begonnene Ausbildung, und wie sehr es mich belastet dass sie immer weniger Zeit hat und mir nur sehr kurzatmig antwortet bzw. wir uns von "fast täglich" auf "1-2 Mal die Woche sehen" abgestuft haben ... Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sehr ich sie vermisse, wie sehr ich quasi süchtig nach dieser Frau bin. Und weiß gleichzeitig, dass ich mein Glück nicht von einer anderen Person abhängig machen kann und darf. Letztlich hat sie diese Kritik gekränkt, aber sie weiß wie wichtig mir ihr Fortschritt ist und wie sehr es mich freut, dass sie mit diesem Elan an diese Ausbildung herangeht.
Ich weiß, dass eine derartig neue Situation einfach immens kraftraubend ist und sie diese Zeit einfach für sich braucht, aber wenn sie mir ins Gesicht sagt dass sie sich gerne mit Freunden und Freundinnen betrinken möchte, ohne Angst zu haben mir im Zuge dessen das Herz zu brechen, jagt es mir einfach Angst ein.
Wie sehr kann sie mich lieben, wenn diese Trinkereien mit Leuten die sie kaum kennt plötzlich wichtiger sind als ich? Wenn sie mich wissentlich einem derartigen Wechselbad aussetzt und kein großes Interesse zeigt, etwas daran zu ändern? Trotz der Tatsache, dass sie dies sagt ...
Wenn sie mich manchmal stundenlang ignoriert, und mich nicht großartig wissen lässt was sie macht? Und sie mich sogar wissen lässt, dass dieses "Graben" bzw. meine Neugierde sie bloß von mir distanziert? Ist es zu viel verlangt, wenn ich mich manchmal erkundige was meine Freundin vor hat bzw. tut?

Dieses idealisieren und das anschließende abwerten... Das erinnert mich einfach so sehr an meine damalige Beziehung. Besagte Frau hat mit Borderline zu kämpfen und ist nun in Therapie. Über ihr pathologisches Lügen, das hinters Licht führen und das Fremdgehen möchte ich nun lieber nicht schreiben - aber ich hoffe es ist verständlich, dass ich in gewisser Hinscht gebrandmarkt bin. Auch sie hat mich immens idealisiert und mich regelrecht in Liebe gebadet, bis ich plötzlich nicht mehr nach ihrer Pfeife getanzt habe und sie einen Anderen bzw. andere gefunden hat, die ihre Bedürfnisse abgedeckt haben ...

Ob ich meine damaligen Erfahrungen auf meine Freundin projiziere? Ja, das kann sein - und ich habe große Angst davor. Ich denke einerseits, dass ich die Frau für's Leben an meiner Seite habe. Andererseits fürchte ich, diese doch deutlich jüngere Frau (Anfang 20) zu erdrücken und in Ihrer Entwicklung einzuschränken.

Letztlich habe ich Angst, dass ich meiner Freundin nicht vertraue. Ich weiß, dass sie viele neue männliche Kollegen hat und täglich mit diesen schreibt. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, aber ich fühle mich so als würde sie sehr verschlossen diesbezüglich sein und sich angegriffen fühlen, sobald ich nur eine einzige Frage diesbezüglich stelle oder gar das Thema anspreche. Sie wirft mir mangelndes Vertrauen vor was ich gewissermaßen verstehe, aber andererseits ... Muss das denn sein? Ich denke nicht mal daran, mich auf diese Art mit anderen Frauen auszutauschen. Dieses Bedürfnis ist mir schlichtweg fremd.

Bin ich zu eifersüchtig? Habe ich tatsächlich so große Schwierigkeiten mit dem Vertrauen oder sollte ich auf mein Bauchgefühl hören und mir ernsthaft darüber Gedanken machen, ob mich denn mein Beziehungsmuster schlichtweg "solchen Menschen" gegenüber empfänglich macht?

Entschuldigt diesen langatmigen Post, aber ich bin am verzweifeln und weiß einfach nicht weiter. Ich bin für jeden Rat unsagbar dankbar und hoffe, dass vielleicht jemand Erfahrungen mit mir austauschen kann/möchte.

Meine Frage: macht mich die Beziehung unglücklich oder bin ich unglücklich, weil meine Vergangenheit mein Leben diktiert? Mache ich diese wunderbare Beziehung kaputt oder waren die letzten 6 Monate bloß ein illusionäres Strohfeuer?

Vielen Dank an all diejenigen die so weit gelesen haben!
Ratsuchender

Ich denke, dass Du durch Deine Kindheit kein Selbstvertrauen und auch kein Urvertrauen in Dich hast.

Erst eine Borderlinerin und jetzt eine Narzisstin.

Die Palette der Persönlichkeitsstörungen bei Menschen ist riesig und wenn Du nichts für Dich und Deinen Selbstwert tust, bist Du prädestiniert, die gesamte Palette abzuarbeiten.

Du bist erwachsen und irgendwann sollte im Leben der Zeitpunkt kommen, wo man sich selbst von seiner Kindheit und der damit verbundenen Prägungen abnabelt.

Wenn Du diese Abnabelung nicht alleine schaffst, dann kann es hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu holen. Das wäre bei Dir eine Investition in Deine Zukunft.

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17. Oktober 2018 um 18:54
In Antwort auf antwortsuchender1

Klammernd ist schon ein gutes Stichwort. Ja, das muss ich mir eingestehen. Mir ist klar, dass dies schwierig ist. Es ist aber leider nicht so, dass man dies einfach so ablegen kann.

Aus diesem Grund denke ich über eine Therapie nach, um einfach mit mir selbst im Reinen zu sein. Aber ist denn das Klammern wirklich Grund dazu, so viel schöne Zeit zu entwerten und sich derartig zu distanzieren? Sie hat anfänglich genauso geklammert und wir waren wie Pech und Schwefel.

du willst zu viel Zeit und Aufmerksamkeit von ihr und sie genau das Gegenteil ... sie scheint es nicht mehr wirklich zu brauchen. Ihr solltet mal ernsthaft darüber sprechen

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17. Oktober 2018 um 19:01
In Antwort auf sophiapetrillo

Ich denke, dass Du durch Deine Kindheit kein Selbstvertrauen und auch kein Urvertrauen in Dich hast.

Erst eine Borderlinerin und jetzt eine Narzisstin.

Die Palette der Persönlichkeitsstörungen bei Menschen ist riesig und wenn Du nichts für Dich und Deinen Selbstwert tust, bist Du prädestiniert, die gesamte Palette abzuarbeiten.

Du bist erwachsen und irgendwann sollte im Leben der Zeitpunkt kommen, wo man sich selbst von seiner Kindheit und der damit verbundenen Prägungen abnabelt.

Wenn Du diese Abnabelung nicht alleine schaffst, dann kann es hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu holen. Das wäre bei Dir eine Investition in Deine Zukunft.

Stichwort Narzissmus... So heftig es klingen mag, aber ich habe eine gewisse Tendenz in diese Richtung in ihrem familiären Umfeld erkannt und nachdem sie Zweifel an ihrer eigenen Beziehungsunfähigkeit und Fragen im Zusammenhang mit ihren Beziehungsmustern aufgebracht hat eben dieses Thema angesprochen.
Nicht, dass ich dies tatsächlich in ihr sehe und ihr dies vorwerfe. Auch nicht, dass ich mir anmaße etwas derartiges diagnostizieren zu können. Jedoch, dass ich glaube gewisse Züge, welche sich letztlich in jedem Menschen irgendwo und irgendwie finden lassen, in ihren Verhaltensweisen zu erkennen.

Sie hat letzten Endes nickend und weinend eingestanden, dass sie sich das auch schon Mal gedacht hat.
Alleine das... gibt mir Mut. Jemand, der tatsächlich auf "krankhafte Weise" damit zu kämpfen hat würde derartiges nie eingestehen. Und sich schon gar nicht etwas dieser Art sagen lassen.

Diese offenen Gespräche - egal ob nun positiv (sehr oft positiv!) oder negativ - faszinieren mich letztlich so an dieser Frau.

Und... Ja, du hast vollkommen Recht: ich muss meine "Tendenzen" ablegen und mir meinen Kompass neu kalibrieren.

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17. Oktober 2018 um 19:09
In Antwort auf theola

du willst zu viel Zeit und Aufmerksamkeit von ihr und sie genau das Gegenteil ... sie scheint es nicht mehr wirklich zu brauchen. Ihr solltet mal ernsthaft darüber sprechen

Es ist schwierig, das Ganze genau in Worte zu fassen. Was ist "zu viel"? Ist es zu viel, wenn ich mich wundere wieso sich die Dinge so plötzlich gewandelt haben? Wenn ich mich einfach nach dem sehne, was war?

Ich bilde mir nicht ein sie zu "besitzen" - auf keinste Art und Weise. Sie soll ruhig frei sein, aber zu vergessen in einer Beziehung zu sein ist auch keine Lösung.

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17. Oktober 2018 um 19:16
In Antwort auf antwortsuchender1

Stichwort Narzissmus... So heftig es klingen mag, aber ich habe eine gewisse Tendenz in diese Richtung in ihrem familiären Umfeld erkannt und nachdem sie Zweifel an ihrer eigenen Beziehungsunfähigkeit und Fragen im Zusammenhang mit ihren Beziehungsmustern aufgebracht hat eben dieses Thema angesprochen.
Nicht, dass ich dies tatsächlich in ihr sehe und ihr dies vorwerfe. Auch nicht, dass ich mir anmaße etwas derartiges diagnostizieren zu können. Jedoch, dass ich glaube gewisse Züge, welche sich letztlich in jedem Menschen irgendwo und irgendwie finden lassen, in ihren Verhaltensweisen zu erkennen.

Sie hat letzten Endes nickend und weinend eingestanden, dass sie sich das auch schon Mal gedacht hat.
Alleine das... gibt mir Mut. Jemand, der tatsächlich auf "krankhafte Weise" damit zu kämpfen hat würde derartiges nie eingestehen. Und sich schon gar nicht etwas dieser Art sagen lassen.

Diese offenen Gespräche - egal ob nun positiv (sehr oft positiv!) oder negativ - faszinieren mich letztlich so an dieser Frau.

Und... Ja, du hast vollkommen Recht: ich muss meine "Tendenzen" ablegen und mir meinen Kompass neu kalibrieren.

Vorsicht! Du unterschätzt die manipulative Fähigkeit von Narzissten. Sie sind Meister der Manipulation.

Es gibt durchaus Narzissten, die um ihre Persönlichkeitsstörung wissen und diese gezielt einsetzen. So nach dem Motto, der arme Narzisst kann ja gar nichts dafür.

Dann rollen ein paar Tränchen und schon hat man das Abhängigkeitsband wieder etwas enger geschnürrt, wenn Aura und Charisma nicht mehr zielführend sind.

Ein Narzisst schüttelt all das nach Bedarf aus dem Ärmel und ist gerade dadurch für Menschen mit einer instabilen Persönlichkeit besonders gefährlich.

Narzissten sind wie eine Spinne und wer erst im eingewickelt im Cocon des Spinnennetzes "aufwacht" ist so gut wie chancenlos und die Folge ist meist eine durch den Narzissten "erworbene" Persönlichkeitsstörung, die manchmal ein Fachmann wieder gerade biegen kann. Aber das ist sehr selten.

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17. Oktober 2018 um 19:19
In Antwort auf sophiapetrillo

Vorsicht! Du unterschätzt die manipulative Fähigkeit von Narzissten. Sie sind Meister der Manipulation.

Es gibt durchaus Narzissten, die um ihre Persönlichkeitsstörung wissen und diese gezielt einsetzen. So nach dem Motto, der arme Narzisst kann ja gar nichts dafür.

Dann rollen ein paar Tränchen und schon hat man das Abhängigkeitsband wieder etwas enger geschnürrt, wenn Aura und Charisma nicht mehr zielführend sind.

Ein Narzisst schüttelt all das nach Bedarf aus dem Ärmel und ist gerade dadurch für Menschen mit einer instabilen Persönlichkeit besonders gefährlich.

Narzissten sind wie eine Spinne und wer erst im eingewickelt im Cocon des Spinnennetzes "aufwacht" ist so gut wie chancenlos und die Folge ist meist eine durch den Narzissten "erworbene" Persönlichkeitsstörung, die manchmal ein Fachmann wieder gerade biegen kann. Aber das ist sehr selten.

Okay, nun gut. Das sind sehr weise Worte und ich bin mir durchaus dieser Angelegenheit bewusst. Ich weiß, wie manipulativ Menschen mit gewissen Persönlichkeitseigenschaften sein können und habe eine immense Angst davor.

Aber: Woher wissen, was zu tun ist? Und woher wissen, dass man nicht zu unrecht schlichtweg vergangene Erfahrungen auf eine aktuelle Situation projiziert?

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17. Oktober 2018 um 19:44
In Antwort auf antwortsuchender1

Okay, nun gut. Das sind sehr weise Worte und ich bin mir durchaus dieser Angelegenheit bewusst. Ich weiß, wie manipulativ Menschen mit gewissen Persönlichkeitseigenschaften sein können und habe eine immense Angst davor.

Aber: Woher wissen, was zu tun ist? Und woher wissen, dass man nicht zu unrecht schlichtweg vergangene Erfahrungen auf eine aktuelle Situation projiziert?

Indem Du Dich an Tatsachen hälst.

Vertraue nur jemandem, der sich auch vertrauenswürdig verhält. Also nach dem Motto, Taten zählen mehr als Worte.

Eben den gesunden Menschenverstand immer im Hinterkopf haben. Ganz wichtig, kultiviere Deinen Selbstwert und Deine Selbstachtung - aber bitte nicht bis zum blanken Egoismus. Also bei allem immer ein gesundes Mittelmaß anvisieren.

Würde mir ein Mann sagen, dass er Avancen anderer Frauen nicht immer widerstehen kann und mir indirekt oder direkt ne offene Beziehung vorschlagen, hätte er sich als Beziehungspartner disqualifiziert und da gäbe es auch keinen weiteren Diskussionsbedarf von meiner Seite aus, weil ich es mir selbst wert bin, die Einzige zu sein.

Angst ist sowieso nie ein guter Ratgeber, weil Angst Dich Dinge tun lässt, die mit Deinen Vorstellungen nicht immer konform gehen.

Das sieht man dann an den Fällen, wo Treue erwartet wird und auch Voraussetzung ist, aber bei Nichteinhaltung hunterte von Chancen gegeben werden, obwohl man ja schon im Vorfeld weiß, dass die wenigsten Menschen ihre 2. Chancen wahrnehmen können, weil sie einfach nicht "lernfähig" sind.

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17. Oktober 2018 um 19:58
In Antwort auf sophiapetrillo

Indem Du Dich an Tatsachen hälst.

Vertraue nur jemandem, der sich auch vertrauenswürdig verhält. Also nach dem Motto, Taten zählen mehr als Worte.

Eben den gesunden Menschenverstand immer im Hinterkopf haben. Ganz wichtig, kultiviere Deinen Selbstwert und Deine Selbstachtung - aber bitte nicht bis zum blanken Egoismus. Also bei allem immer ein gesundes Mittelmaß anvisieren.

Würde mir ein Mann sagen, dass er Avancen anderer Frauen nicht immer widerstehen kann und mir indirekt oder direkt ne offene Beziehung vorschlagen, hätte er sich als Beziehungspartner disqualifiziert und da gäbe es auch keinen weiteren Diskussionsbedarf von meiner Seite aus, weil ich es mir selbst wert bin, die Einzige zu sein.

Angst ist sowieso nie ein guter Ratgeber, weil Angst Dich Dinge tun lässt, die mit Deinen Vorstellungen nicht immer konform gehen.

Das sieht man dann an den Fällen, wo Treue erwartet wird und auch Voraussetzung ist, aber bei Nichteinhaltung hunterte von Chancen gegeben werden, obwohl man ja schon im Vorfeld weiß, dass die wenigsten Menschen ihre 2. Chancen wahrnehmen können, weil sie einfach nicht "lernfähig" sind.

Der Menschenverstand und das Bauchgefühl - das sind wahrhaftig zwei Begleiter, die ich nicht missen möchte.

Das mit der offenen Beziehung war sogar mein Vorschlag, weil ich mich selbst nicht zu sehr verlieren wollte in einem Art Wahn sie zu verlieren und sozusagen anvisiert habe, das Schöne zu betonen.

Letztlich hat mich ihre Offenheit bzw. Nachdenklichkeit diesbezüglich sehr überrascht und Fragen aufkommen lassen, gleichzeitig hat sie nach einer Nacht zum darüber Nachdenken sehr deutlich gemacht, dass sie dies nicht möchte.

Letzten Endes... Muss ich mich wohl innerlich mit dem Gedanken anfreunden, dass das ganze schlichtweg zu schön war um wahr zu sein.
Ich möchte mich dennoch nicht gänzlich abwenden und will ihr und mir Abstand gönnen, um zu spüren was los ist. Auf beiden Seiten.

Aber... auf die schlaflosen Nächte freue ich mich nicht.

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17. Oktober 2018 um 20:21
In Antwort auf antwortsuchender1

Der Menschenverstand und das Bauchgefühl - das sind wahrhaftig zwei Begleiter, die ich nicht missen möchte.

Das mit der offenen Beziehung war sogar mein Vorschlag, weil ich mich selbst nicht zu sehr verlieren wollte in einem Art Wahn sie zu verlieren und sozusagen anvisiert habe, das Schöne zu betonen.

Letztlich hat mich ihre Offenheit bzw. Nachdenklichkeit diesbezüglich sehr überrascht und Fragen aufkommen lassen, gleichzeitig hat sie nach einer Nacht zum darüber Nachdenken sehr deutlich gemacht, dass sie dies nicht möchte.

Letzten Endes... Muss ich mich wohl innerlich mit dem Gedanken anfreunden, dass das ganze schlichtweg zu schön war um wahr zu sein.
Ich möchte mich dennoch nicht gänzlich abwenden und will ihr und mir Abstand gönnen, um zu spüren was los ist. Auf beiden Seiten.

Aber... auf die schlaflosen Nächte freue ich mich nicht.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann hat mein Bauchgefühl immer schon zeitiger gewußt, was mein Verstand noch nicht erklären konnte.

Ich war mal in einen Mann verliebt, da hat mein Bauchgefühl eine Armada von Glocken schrillen lassen und es hat ne Weile gedauert, bis mein Verstand das Ganze realisiert hatte.

Heute schreibe ich das meiner Verliebtheit (Hormonvernebelung) zu, was meinen Verstand "ausgeschaltet" hatte.

Schlaflose Nächte habe ich mir abgewöhnt, weil ich heute das sofort ändere, was in meiner Macht steht, wenn mir etwas nicht gefällt und was ich nicht ändern kann (weil nicht in meiner Macht), lasse ich so sein, wie es ist und damit kann ich inzwischen jederzeit gut schlafen.

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18. Oktober 2018 um 9:06
In Antwort auf antwortsuchender1

Es ist schwierig, das Ganze genau in Worte zu fassen. Was ist "zu viel"? Ist es zu viel, wenn ich mich wundere wieso sich die Dinge so plötzlich gewandelt haben? Wenn ich mich einfach nach dem sehne, was war?

Ich bilde mir nicht ein sie zu "besitzen" - auf keinste Art und Weise. Sie soll ruhig frei sein, aber zu vergessen in einer Beziehung zu sein ist auch keine Lösung.

nein, dass du dir gedanken wegen dem wandeln machst ist zu verstehen!

ABER DAVOR warst du wohl zu klammrig...  wenn sie ein paar stunden nicht geantwortet hat und dich nicht wissen hat lassen was sie macht....

sorry... aber ich muss doch nicht status an den partner abgeben über meinen tagesablauf !!

das wird sie wohl genervt haben
und jetzt genießt sie ihre "freiheit"

 

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18. Oktober 2018 um 9:08
In Antwort auf antwortsuchender1

Der Menschenverstand und das Bauchgefühl - das sind wahrhaftig zwei Begleiter, die ich nicht missen möchte.

Das mit der offenen Beziehung war sogar mein Vorschlag, weil ich mich selbst nicht zu sehr verlieren wollte in einem Art Wahn sie zu verlieren und sozusagen anvisiert habe, das Schöne zu betonen.

Letztlich hat mich ihre Offenheit bzw. Nachdenklichkeit diesbezüglich sehr überrascht und Fragen aufkommen lassen, gleichzeitig hat sie nach einer Nacht zum darüber Nachdenken sehr deutlich gemacht, dass sie dies nicht möchte.

Letzten Endes... Muss ich mich wohl innerlich mit dem Gedanken anfreunden, dass das ganze schlichtweg zu schön war um wahr zu sein.
Ich möchte mich dennoch nicht gänzlich abwenden und will ihr und mir Abstand gönnen, um zu spüren was los ist. Auf beiden Seiten.

Aber... auf die schlaflosen Nächte freue ich mich nicht.

genau...  im selbstmitleid suhlen statt mit ihr mal drüber zu sprechen was sache ist 

guter plan

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18. Oktober 2018 um 12:11
In Antwort auf theola

genau...  im selbstmitleid suhlen statt mit ihr mal drüber zu sprechen was sache ist 

guter plan

Ob das nun Selbstmitleid oder Selbstreflexion ist... Manchmal erweckt es den Eindruck, dass diese zwei Angelegenheiten ganz gerne verwechselt werden.

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18. Oktober 2018 um 12:12
In Antwort auf theola

nein, dass du dir gedanken wegen dem wandeln machst ist zu verstehen!

ABER DAVOR warst du wohl zu klammrig...  wenn sie ein paar stunden nicht geantwortet hat und dich nicht wissen hat lassen was sie macht....

sorry... aber ich muss doch nicht status an den partner abgeben über meinen tagesablauf !!

das wird sie wohl genervt haben
und jetzt genießt sie ihre "freiheit"

 

Da mag was dran sein, aber die "Klammrigkeit" war beidseitig, das ging nicht nur von mir aus.
Daher auch der "Schock" und die Verwirrung über die Wandlung.

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18. Oktober 2018 um 13:31
In Antwort auf antwortsuchender1

Ob das nun Selbstmitleid oder Selbstreflexion ist... Manchmal erweckt es den Eindruck, dass diese zwei Angelegenheiten ganz gerne verwechselt werden.

wie auch immer

du solltest mit ihr sprechen dass 1-2 tage in der woche für dich zu wenig sind...

sag ihr was du denkst... was du fühlst

und dann musst du entscheiden ob du die beziehung so weiterführen willst oder nicht

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19. Oktober 2018 um 11:09

Das sind sehr weise Worte. Im Grunde ist es oft so einfach, guten Rat zu geben wenn man das Ganze von der Ferne betrachtet und nicht so "mittendrin" ist ... Dieses mittendrin sein raubt mir ein Bisschen den Verstand.

Danke für diese wahren Gedanken, ich kann mich dem nur vollends anschließen und werde mir das zu Herzen nehmen.

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19. Oktober 2018 um 11:19
In Antwort auf theola

wie auch immer

du solltest mit ihr sprechen dass 1-2 tage in der woche für dich zu wenig sind...

sag ihr was du denkst... was du fühlst

und dann musst du entscheiden ob du die beziehung so weiterführen willst oder nicht

Dieses Gespräch haben wir in letzter Zeit mehrmals geführt, und in den letzten Tagen haben wir uns öfter gesehen als in den Wochen zuvor.
Letztlich... ist es schwierig für uns beide. Ich glaube, es ist einfach wichtig mehr auf meine Bedürfnisse zu hören und diese auch klar auszusprechen - was ich in letzter Zeit oft getan habe.
Das hat nicht selten zu Tränen ihrerseits geführt, was mich verwirrt hat. Gewissermaßen fühlt es sich manchmal so an, als würde sie mich bewusst oder unbewusst mit diesen Tränen manipulieren wollen, aber ich weiß dass meine Worte kein wahrer Grund für Tränen sind und dass ich nichts falsches und/oder verletztendes sage, sondern nur meine Grenzen aufzeige.

Insofern... da die Gespräche letztlich "fruchten" und ich den Eindruck habe dass wir beide einsichtig und bereit sind, daran zu arbeiten... Hat das diese Beziehung unter Umständen eine Zukunft. Ich muss mir einfach auch eingestehen, dass ich noch nie so viel für eine Frau empfunden habe... Da bin ich einfach durchaus dazu bereit, zu kämpfen und über den Tellerrand hinauszublicken.

Aber diesen Cluster B bzw. Narzissmus-Gedanken... Den kann ich noch nicht ganz ablegen. Sie ist jedenfalls nicht abgeneigt darüber zu sprechen, das wäre glaube ich nicht so wenn es sich wirklich um "einen schwierigen Fall" handeln würde. Ich denke nicht an eine wahrhaftige Persönlichkeitsstörung, sondern dass sie wohl einfach Züge davon hat - wie fast jeder, auf irgendeine Art und Weise. Man spricht ja auch von einer Spektrum-Erkrankung.

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19. Oktober 2018 um 15:47
In Antwort auf antwortsuchender1

Dieses Gespräch haben wir in letzter Zeit mehrmals geführt, und in den letzten Tagen haben wir uns öfter gesehen als in den Wochen zuvor.
Letztlich... ist es schwierig für uns beide. Ich glaube, es ist einfach wichtig mehr auf meine Bedürfnisse zu hören und diese auch klar auszusprechen - was ich in letzter Zeit oft getan habe.
Das hat nicht selten zu Tränen ihrerseits geführt, was mich verwirrt hat. Gewissermaßen fühlt es sich manchmal so an, als würde sie mich bewusst oder unbewusst mit diesen Tränen manipulieren wollen, aber ich weiß dass meine Worte kein wahrer Grund für Tränen sind und dass ich nichts falsches und/oder verletztendes sage, sondern nur meine Grenzen aufzeige.

Insofern... da die Gespräche letztlich "fruchten" und ich den Eindruck habe dass wir beide einsichtig und bereit sind, daran zu arbeiten... Hat das diese Beziehung unter Umständen eine Zukunft. Ich muss mir einfach auch eingestehen, dass ich noch nie so viel für eine Frau empfunden habe... Da bin ich einfach durchaus dazu bereit, zu kämpfen und über den Tellerrand hinauszublicken.

Aber diesen Cluster B bzw. Narzissmus-Gedanken... Den kann ich noch nicht ganz ablegen. Sie ist jedenfalls nicht abgeneigt darüber zu sprechen, das wäre glaube ich nicht so wenn es sich wirklich um "einen schwierigen Fall" handeln würde. Ich denke nicht an eine wahrhaftige Persönlichkeitsstörung, sondern dass sie wohl einfach Züge davon hat - wie fast jeder, auf irgendeine Art und Weise. Man spricht ja auch von einer Spektrum-Erkrankung.

ja aber werde nicht blind vor lauter liebe

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