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Machmal vergehen die schönsten Momente zu schnell und die Hindernisse sind schwer

9. Januar um 16:02

Hallo ihr da draußen,

ich weiß , garnicht wirklich warum ich das anderen Menschen erzähle.Wahrscheinlich um alles mal von mir zu geben was sich in den letzten Wochen angestaut hat. Ich benutze das Forum um meine Verzweiflung, Trauerigkeit und Frust runter zuschreiben.



Meine Freundinn und ich haben uns vor gut einem  dreiviertel Jahr in meinem Freiwilligendienst in den USA kennengelernt. Wir hatte zwei traumhaft schöne Monate zusammen als sie zurück nach Deutschland zurückflog um ihr Referendariat anzufangen.
Obwohl wir uns nur für eine kurze Zeit kannte haben wir es geschafft Kontakt zu halten. In der heutigen Zeit funktioniert das über Whatsapp gut. Wir haben uns Tag für Tag geschreiben und die 3 Monate ohne sich zusehen, überstanden. Ich meine nicht nur  die Entfernung war schlimm sondern auch die Zeitumstellung.

Nach meinem abgeschlossen Dienst bin ich zurück in meine Heimat Freiburg geflogen. Dort habe ich die Zeit mit meinen Eltern genoßen ohne sie eine Sekunde zu vergessen. Ich habe es nicht lange ausgehalten und bin dauraufhin zu ihr nach Dresden geflogen. Freiburg und Dresden trennt c.a 600 km. Wir haben uns wiedergesehen und alles war wie zu Anfang.

Da ich mit 20 Jahren noch nicht viel für meine Weiterbidlung getan habe, will ich eine Ausbildung machen oder studieren.Für mich gibt es zwei Berufe die ich mir vorstellen kann.
Gleichzeitig bin ich zu meiner Freundinn gezogen, weil ich noch in meiner Bewerbungsphase bin und bis dahin eine Weile vergeht.

Nach zwei Monaten habe ich gemerkt wie viel sie mir Bedeutet und ich jeden Tag wenn ich mit ihr bin ein guter Tag ist. Leider habe ich mich aber nur für Studienplätze und Ausbildungsplätze weit weg von ihr beworben und es verpasst sich in der Nähe zu bewerben, da der Bildungsweg vom Bundesland abhänig ist und wechseln in den seltensten Fälle klappt.
Bedeutet wenn ich da Anfange ,muss ich auch in der Umgebung bleiben. Sprich für einen jungen Mann wie mich sich für ein unbekanntes Bundesland festzulegen und dann gleich für immer ,war mir damals nicht geheuer. Jetzt bereue ich es, nicht eingegangen zu sein.

Jetzt sind 5 Monate um und ich sitze vor meinem Laptop, weil ich verzweifle.Ich mache mir selber Vorwürfe. Ich habe die Chance in ein einhalb Monaten meine Ausbildung in meiner Heimat 600 km weg von meiner Freundinn anzufangen. Ich kann es probieren und schauen ob es mir liegt. Das Bedeutet aber auch weg von ihr zu ziehen. Für uns beide waren die letzten Wochen nicht einfach. Wir haben uns beide eine Mauer aufgezogen, weil wir Angst haben verletzt zu werden. Viel Wut und Tränen ausgebrochen.

Ich stehe vor der Entscheidung als junger Mann meine erste richtige Beziehung auf das Spiel zu setzen oder meinen beruflichen Anfang hinzuschmeißen.


Ein anderer Möglichkeit ist der zweite Lebensweg den ich mir vorstellen kann, wo ich noch ein halbes Jahr warten muss , damit setze ich meine Ausbildung auf das Spiel , und mit viel Glück ein Studium in der Nähe zu ihr anzufangen.

"Das Leben ist nicht immer einfach.Aber es wäre auch lächerlich wenn alles so einfach nach Plan läuft. Deshalb sollten einer nie die Hoffnung, denn was morgen geschieht kann keiner Vorhersagen. Jeder Moment sollte genoßen werden und etwas besonderes sein." sagt mein Opa immer.

Danke für eure Aufmerksamkeit

Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft

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9. Januar um 16:40
In Antwort auf MartiMacfly

Hallo ihr da draußen,

ich weiß , garnicht wirklich warum ich das anderen Menschen erzähle.Wahrscheinlich um alles mal von mir zu geben was sich in den letzten Wochen angestaut hat. Ich benutze das Forum um meine Verzweiflung, Trauerigkeit und Frust runter zuschreiben.



Meine Freundinn und ich haben uns vor gut einem  dreiviertel Jahr in meinem Freiwilligendienst in den USA kennengelernt. Wir hatte zwei traumhaft schöne Monate zusammen als sie zurück nach Deutschland zurückflog um ihr Referendariat anzufangen.
Obwohl wir uns nur für eine kurze Zeit kannte haben wir es geschafft Kontakt zu halten. In der heutigen Zeit funktioniert das über Whatsapp gut. Wir haben uns Tag für Tag geschreiben und die 3 Monate ohne sich zusehen, überstanden. Ich meine nicht nur  die Entfernung war schlimm sondern auch die Zeitumstellung.

Nach meinem abgeschlossen Dienst bin ich zurück in meine Heimat Freiburg geflogen. Dort habe ich die Zeit mit meinen Eltern genoßen ohne sie eine Sekunde zu vergessen. Ich habe es nicht lange ausgehalten und bin dauraufhin zu ihr nach Dresden geflogen. Freiburg und Dresden trennt c.a 600 km. Wir haben uns wiedergesehen und alles war wie zu Anfang.

Da ich mit 20 Jahren noch nicht viel für meine Weiterbidlung getan habe, will ich eine Ausbildung machen oder studieren.Für mich gibt es zwei Berufe die ich mir vorstellen kann.
Gleichzeitig bin ich zu meiner Freundinn gezogen, weil ich noch in meiner Bewerbungsphase bin und bis dahin eine Weile vergeht.

Nach zwei Monaten habe ich gemerkt wie viel sie mir Bedeutet und ich jeden Tag wenn ich mit ihr bin ein guter Tag ist. Leider habe ich mich aber nur für Studienplätze und Ausbildungsplätze weit weg von ihr beworben und es verpasst sich in der Nähe zu bewerben, da der Bildungsweg vom Bundesland abhänig ist und wechseln in den seltensten Fälle klappt.
Bedeutet wenn ich da Anfange ,muss ich auch in der Umgebung bleiben. Sprich für einen jungen Mann wie mich sich für ein unbekanntes Bundesland festzulegen und dann gleich für immer ,war mir damals nicht geheuer. Jetzt bereue ich es, nicht eingegangen zu sein.

Jetzt sind 5 Monate um und ich sitze vor meinem Laptop, weil ich verzweifle.Ich mache mir selber Vorwürfe. Ich habe die Chance in ein einhalb Monaten meine Ausbildung in meiner Heimat 600 km weg von meiner Freundinn anzufangen. Ich kann es probieren und schauen ob es mir liegt. Das Bedeutet aber auch weg von ihr zu ziehen. Für uns beide waren die letzten Wochen nicht einfach. Wir haben uns beide eine Mauer aufgezogen, weil wir Angst haben verletzt zu werden. Viel Wut und Tränen ausgebrochen.

Ich stehe vor der Entscheidung als junger Mann meine erste richtige Beziehung auf das Spiel zu setzen oder meinen beruflichen Anfang hinzuschmeißen.


Ein anderer Möglichkeit ist der zweite Lebensweg den ich mir vorstellen kann, wo ich noch ein halbes Jahr warten muss , damit setze ich meine Ausbildung auf das Spiel , und mit viel Glück ein Studium in der Nähe zu ihr anzufangen.

"Das Leben ist nicht immer einfach.Aber es wäre auch lächerlich wenn alles so einfach nach Plan läuft. Deshalb sollten einer nie die Hoffnung, denn was morgen geschieht kann keiner Vorhersagen. Jeder Moment sollte genoßen werden und etwas besonderes sein." sagt mein Opa immer.

Danke für eure Aufmerksamkeit

Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft

Also dann nochmal du junger Mann... Es war dir nicht geheuer für eine Ausbildung oder ein Studium in ein anderes Bundesland zu wechseln, welches du nicht kennst, machst aber Freiwilligendienst in den USA? Das erklärt sich mir nicht...  Wenn es dir ernst wäre mir ihr, hättest du dich direkt nachdem du den Wunsch verspürt hast bei deiner Freundin zu sein, nach Lehrstellen oder Studienplätze in ihrer Umgebung gesucht. Aber du redest dich lieber raus,von wegen schwere Entscheidung...
Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich umgehend anfangen nach einer Ausbildung/einem Studium in ihrer Nähe suchen. Bis du damit anfangen kannst, könntest du jobben oder diverse Praktika in Angriff nehmen. Nur rumsitzen und Jammern hat noch niemanden weiter gebracht... 

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9. Januar um 16:41

Ja hat er... In einem fremden Thread... 

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