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Mache ich etwas falsch?

23. November 2015 um 16:42 Letzte Antwort: 24. November 2015 um 16:06

Hallo alle zusammen, das ist mein erster Eintrag in diesem Forum aber ich weiß einfach nicht mit wem ich darüber reden soll.
Mein Freund und ich sind jetzt seid fast 4 Jahren zusammen und ich liebe ihn immer noch sehr er ist mir das wichtigste was ich habe. Leider hat er es nicht immer einfach mit mir da ich psychisch krank bin und wir deswegen ganz schön viel durchmachen müssen.
Im letzten Jahr hat er sich irgendwie etwas verändert, er hat kaum Zeit für mich ich muss ihn immer betteln sich mal für 5 minuten neben mich zu setzen und immer wenn es mir schlecht geht ist er plötzlich wütend auf mich und kommt nicht auf die Idee mich zu trösten oder einfach in den Arm zu nehmen, er sitzt dann nur da und wartet bis ich irgendetwas von mir gebe und wendet sich dann wieder dem Computer zu.
Versteht das nicht falsch er ist ein sehr sehr lieber Freund vorallem weil er mich so akzeptiert wie ich bin obwohl meine Krankheit ganz und gar nicht einfach für mein Umfeld also auch für ihn ist.
Aber wenn ich mal etwas schaffe lobt er mich kaum noch sondern weißt mich nur darauf hin was ich noch nicht richtig gemacht habe und wenn ich mir wünsche später mal zusammen zu ziehen oder so etwas sagt er mir immer so hart das es nicht geht weil er ja für uns beide verdienen muss weil ich nicht arbeiten gehen kann (was ich ja auch verstehe aber er bringt mich immer zum weinen weil er es auf so harte weise sagt)
Meine Frage ist jetzt ob ich irgendetwas falsch mache das er immer so schnell wütend auf mich wird und wir über keinen meiner wünsche wenigstens mal nachdenken?
Vielen Dank schonmal für die Antworten!
Liebe Grüße

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24. November 2015 um 8:12

Aus
eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das für den Partner irgendwann nicht mehr so leicht ist, mit einer psychischen Erkrankung klar zukommen.

Man leistet hier das, was eigentlich ein Psychologe oder Psychiater leisten sollte und für das man einfach nicht ausgebildet ist. Zum Problem wird das Ganze, wenn sich der Betroffene Part keine professionelle Hilfe sucht und alles auf den Partner abwälzt.

Neben Beruf und normaler Beziehungsarbeit (ja, eine Beziehung bedeutet auch manchmal Arbeit) wird das irgendwann zu viel. Man hat ja selbst auch seine kleineren und manchmal größeren Probleme und Ängste.

Es ist nicht einfach aber man kann das schaffen. Kopf hoch und versuch mit ihm zu sprechen. Ihr schafft das!

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24. November 2015 um 16:06

Vielleicht...
machst Du etwas falsch. Kann ich so nicht sagen, aber aus eigener Erfahrung: auch wenn einer psychisch krank ist, muss eine Beziehung unterm Strich ausgeglichen sein. Geben und Nehmen muss sich die Waage halten. Das der Partner einen stützt, was er Rücksicht nimmt, was er sich hinten an stellt, was er ... muss er auch zurück erhalten. - Bei Menschen, die unter einer Krankheit leiden im allgemeinen und bei psychisch Kranken im Besonderen, bleibt das zu leicht auf der Strecke - und das kann dann auf Dauer nicht funktionieren.

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